- Rundenplan -
25. Runde
[ ZSC ] - [ Ambri ]
24. Runde
[ Ambri ] - [ Biel ]
23. Runde
[ Langnau ] - [ Ambri ]
22. Runde
[ Ambri ] - [ Kloten ]
21. Runde
[ Rapperswil ] - [ Ambri ]
20. Runde
[ Ambri ] - [ Zug ]
19. Runde
[ Lugano ] - [ Ambri ]
18. Runde
[ Servette ] - [ Ambri ]
17. Runde
[ Ambri ] - [ Ajoie ]
16. Runde
[ Davos ] - [ Ambri ]
15. Runde
[ Bern ] - [ Ambri ]
14. Runde
[ Ambri ] - [ Fribourg ]
13. Runde
[ Lausanne ] - [ Ambri ]
11. Runde
[ Biel ] - [ Ambri ]
12. Runde
[ Ambri ] - [ ZSC ]
10. Runde
[ Ambri ] - [ Langnau ]
9. Runde
[ Kloten ] - [ Ambri ]
7. Runde
[ Zug ] - [ Ambri ]
8. Runde
[ Ambri ] - [ Rapperswil ]
6. Runde
[ Ambri ] - [ Lugano ]
5. Runde
[ Ambri ] - [ Servette ]
4. Runde
[ Ajoie ] - [ Ambri ]
3. Runde
[ Ambri ] - [ Davos ]
2. Runde
[ Ambri ] - [ Bern ]
1. Runde
[ Fribourg ] - [ Ambri ]

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So flitzte der Puck


[ ZSC ] - [ Ambri ]

4:2 (2:2, 1:0, 1:0)
25. Runde - Samstag, 26. November 2021, 19.45 Uhr
Swiss Life Arena Zürich -- 12000 Zuschauer -- Stricker, Mollard; Altmann, Gurtner

Tore: 9. Pestoni (Bürgler, Kneubuehler) 0:1. 13. Spacek (I. Dotti, Chlapik) 0:2. 14. Riedi (Wallmark, Kukan) 1:2. 17. Hollenstein (Andrighetto, Kukan) 2:2. 22. Azevedo (Kukan, Andrighetto) 3:2; 42. Lammikko (Geering, Kukan) 4:2.

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Lehtonen; Spacek.

ZSC Lions: Hrubec; Weber, Lehtonen; Kukan, Geering; Phil Baltisberger, Marti; Guebey; Riedi, Wallmark, Texier; Azevedo, Lammikko, Andrighetto; Hollenstein, Diem, Bodenmann; Chris Baltisberger, Sigrist, Bachofner; Sopa.

Ambri-Piotta: Conz; Heed, Zaccheo Dotti; Virtanen, Fischer; Fohrler, Isacco Dotti; Zündel; Grassi, Kostner, Trisconi; Bürgler, McMillan, Marchand; Chlapik, Spacek, Kneubuehler; Pestoni, Shore, Zwerger; Hofer.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Schäppi (verletzt), Trutmann, Waeber (beide krank) und Roe (überzähliger Ausländer), Ambri-Piotta ohne Heim und Pezzullo (beide verletzt). Ambri-Piotta von 57:32 bis 58:16, 58:27 bis 59:43 und ab 59:48 ohne Torhüter. Torschüsse: 28:33 (8:10, 10:17, 10:6).


Match-Zusammenfassung
************************************
sport.ch. Die Gäste aus dem Tessin wollen nach der Niederlage gegen Biel eine Reaktion zeigen und starten furios ins Spiel. Gleich in den ersten Minuten feuern sie vier Schüsse aufs Tor von Hrubec. In der 7. Minute ist der Torhüter ein erstes Mal geschlagen. Grönborg will allerdings eine Torhüterbehinderung gesehen haben und nimmt die Coaches Challenge. Und tatsächlich wird der Treffer von Pestoni aberkannt. Zwei Minuten später trifft Inti Pestoni erneut, diesmal zählt der Treffer. Die Lions haben weiterhin Mühe und werden in der 13. Minute ausgekontert. Michael Spacek vollendet den Gegenangriff zum 0:2. Eine Minute später startet Willy Riedi am linken Flügel und bezwingt Conz mit einem präzisen Schuss in die nahe Ecke. In der 17. Minute spielen die Hausherren im Powerplay und Denis Hollenstein lenkt einen Pass von Andrighetto ins Tor.

Die Zürcher können gleich zu Beginn des Mitteldrittels mit einem Mann mehr spielen und Justin Azevedo bringt die Hausherren zum ersten Mal in Führung. Die Zürcher setzen gleich nach, scheitern aber immer wieder an Conz. Die Leventiner spielen nicht mehr so spritzig wie noch zu Beginn der Partie und kommen kaum zu Chancen. In der zweiten Hälfte des Mitteldrittels fängt sich die Mannschaft von Cereda wieder und kommt dem Ausgleich nahe, Hrubec lässt sich aber nicht ein drittes Mal bezwingen. In der Schlussphase des 2. Drittels spielt Ambri Powerplay und Chlapik kommt erneut nicht am Zürcher Schlussmann vorbei. In den letzten Sekunden hämmert Bürgler den Puck ans Gehäuse.

Die Zürcher kommen gut aus der zweiten Pause und Juho Lammikko trifft in der 42. Minute zum 4:2. Cereda nimmt noch seine Coaches Challenge, da er ein Offside gesehen haben will, doch die Schiedsrichter geben den Treffer. In der Folge lassen die Tessiner nach und kommen bis zu den Schlussminuten zu keinem Abschluss mehr. Die Zürcher kontrollieren die Partie und spielen in der Vorwärtsbewegung nicht mehr mit letzter Konsequenz. Trotz minimaler Leistung setzen sich die Zürcher auch im sechsten Meisterschaftsspiel in der neuen Arena durch und bleiben zu Hause ungeschlagen. Der ZSC bleibt auf dem fünften Rang, macht aber auf Rappi Boden gut. Ambri verliert auch das zweite Spiel des Wochenendes und bleibt auf dem elften Rang stehen.




[ Ambri ] - [ Biel ]

0:2 (0:0, 0:1, 0:1)
24. Runde - Freitag, 25. November 2022, 19.45 Uhr
Gottardo Arena Ambri -- 6363 Zuschauer -- Hebeisen, Borga; Cattaneo, Duc

Tore: 34. Olofsson (Froidevaux) 0:1. 51. Brunner (Künzle, Cunti) 0:2.

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 4mal 2 Minuten gegen Biel. – PostFinance-Topskorer: Spacek; Fabio Hofer.

Ambri-Piotta: Juvonen; Heed, Zaccheo Dotti; Virtanen, Fischer; Zündel, Burren; Fohrler, Isacco Dotti; Bürgler, McMillan, Kneubuehler; Pestoni, Spacek, Chlapik; Grassi, Kostner, Trisconi; Valentin Hofer, Marchand, Zwerger.

Biel: Säteri; Rathgeb, Lööv; Yakovenko, Grossmann; Delémont, Forster; Stampfli; Kessler, Sallinen, Rajala; Fabio Hofer, Froidevaux, Olofsson; Brunner, Cunti, Künzle; Tanner, Schläpfer, Bärtschi; Reinhard.

Bemerkungen: Biel ohne Haas, Hischier und Schneeberger; Ambri-Piotta ohne Heim und Pezzullo (alle verletzt). Ambri-Piotta ab 57:18 ohne Torhüter. Torschüsse: 34:21 (14:8, 11:9, 9:4).


Match-Zusammenfassung
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sport.ch. In der Gottardo Arena treffen heute zwei Gegensätze aufeinander: Ambri liegt auf Rang elf, hat aber die letzten beiden Partien gewonnen und Biel grüsst vom zweiten Tabellenrang, ist allerdings seit vier Spielen sieglos. Die Bieler müssen reagieren und starten dementsprechend druckvoll in die Partie. Olofsson schiesst im Powerplay in der 5. Minute aus kurzer Distanz hoch über das Tor. Kurze Zeit später bleibt Brunner im eins gegen eins an Juvonen hängen. Von Ambri ist in der Startphase wenig zu sehen. In der zweiten Hälfte des 1. Drittels werden die Leventiner stärker und scheitern in der 15. Minute mit Pestoni an Säteri.

Die Bieler kommen erneut gut aus der Kabine und spielen zu Beginn des Mitteldrittels im Powerplay. Die beste Chance hat allerdings Ambri, Bürgler scheitert alleine vor Säteri. Die Bieler powern weiter und kommen zu guten Chancen. In der 31. Minute wehrt Juvonen einen Schuss von Hofer ab, die Scheibe prallt ans Bein von Virtanen und Juvonen verhindert das Eigentor mit dem Schoner. In der 34. Minute ist der finnische Torhüter gegen den Handgelenkschuss von Jesper Olofsson dann aber machtlos. Die Biancoblu versuchen zu reagieren und kommen zu Chancen durch Bürgler und Spacek. Die Leventiner bleibt aber am grossaufspielenden Säteri hängen.

Die Bieler spielen im Schlussdrittel sehr diszipliniert und lassen kaum Chancen der Leventiner zu. Und wenn, dann steht da noch Harri Säteri, der alles hält, was auf ihn zu kommt. In der Vorwärtsbewegung kommen die Seeländer zu guten Möglichkeiten und Damien Brunner verwertet in der 51. Minute die schöne Vorarbeit von Künzle. Die Biancoblu sind zu keiner Reaktion mehr fähig und müssen sich nach zwei Siegen in Folge mit 0:2 geschlagen geben. Biel kehrt nach vier Niederlagen in Serie auf die Siegesstrasse zurück und verteidigt den zweiten Rang in der Tabelle. Ambri bleibt auf dem elften Rang stehen.




[ Langnau ] - [ Ambri ]

3:4 (0:1, 1:1, 1:2, 0:1) n.V.
23. Runde - Samstag, 19. November 2022
Ilfishalle Langnau -- 5596 Zuschauer -- Kohlmüller, Hungerbühler; Steenstra, Stalder

Tore: 12. Chlapik (Spacek, Heed) 0:1. 25. Chlapik (Spacek, Fischer) 0:2. 26. Rohrbach (Saarijärvi, Saarela) 1:2. 42. Kneubühler (Bürgler, Heed/Ausschluss Lepistö) 1:3. 57. Saarijärvi (Michaelis, Pesonen) 2:3. 59. Saarijärvi (Eakin) 3:3 (Langnau ohne Torhüter). 65. (64:26) Chlapik (Spacek) 3:4.

3mal 2 Minuten gegen Langnau, 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Michaelis; Spacek.

Langnau: Boltshauser; Lepistö, Schilt; Sarijärvi, Grossniklaus; Guggenheim, Zryd; Huguenin; Lapinskis, Michaelis, Pesonen; Rohrbach, Eakin, Saarela; Berger, Neuenschwander, Sturny; Salzgeber, Diem, Douay; Schmutz.

Ambrì Piotta: Juvonen; Heed, Zaccheo Dotti; Virtanen, Fischer; Burren, Isacco Dotti; Zündel; Bürgler, McMillan, Kneubuehler; Pestoni, Spacek, Chlapik; Grassi, Kostner, Trisconi; Zwerger, Dufey, Marchand; Hofer.

Bemerkungen: Langnau ohne Weibel (verletzt), Cadonau, Erni, Aeschlimann (überzählig). Ambrì Piotta ohne Heim, Fohrler, Pezzullo (verletzt), Shore (überzähliger Ausländer). Pfostenschüsse: 6. Chlapik, 29. Michaelis. 36. Tor von Bürgler nach Coaches Challenge wegen Torhüterbehinderung annulliert. Langnau von 58:16 bis 58:31 ohne Torhüter. Torschüsse: 23:27 (9:8, 6:8, 6:8, 2:3).


Match-Zusammenfassung
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sport.ch. Die SCL Tigers brauchten einige Minuten, bis auch sie in dieser Partie angekommen sind. Ambri startete überzeugender und hatte mehr Spielanteile. Doch es dauerte fast 12 Minuten bis der Puck zum ersten Mal im Netz zappelte. Topscorer Michael Spacek behauptete die Scheibe in der Zone der Tigers sieht Chlapik im Slot stehen und der schliesst direkt ab mit einem Onetimer. Keine Abwehrchance für Boltshauser im Tor der Emmentaler bei diesem halbhohen Slapshot. Gleich darauf hatten die Tigers die Chance im Powerplay zu spiele, aber es entstand nur keiner Zeit Gefahr für Juvonen im Tor von Ambri. Vieles lief in diesem ersten Drittel über die zwei ersten Linie der Tessiner. Vor allem Johnny Kneubühler hatte viele gute Aktionen und sorgt regelmässig für Gefahr vor dem Tor der Tigers.

Ambri machte dort weiter, wo es im ersten Drittel aufgehört hatte. Gutes und druckvolles Offensivspiel. Daher dauerte es nicht lange bis die Leventiner auf 0:2 erhöhen konnten.
Michael Spacek erkämpfte sich die Scheibe in der Ecke, passte via einem Schlittschuh eines Langnauers in den Slot und dort steht Filip Chlapík wieder goldrichtig. Aus dem Nichts und nur eine Minute nach dem 0:2 gelang Rohrbach den 1:2 Anschlusstreffer. Vili Saarijärvi passte die Scheibe halbhoch bis vors Tor vor Juvonen dort rauschte Rohrbach heran der nur noch die Schaufel hinzuhalten braucht. Nach diesem Tor spielte fast nur noch Langnau, doch der Ausgleich viel in diesem Drittel noch nicht. Im Gegenteil, eigentlich hätte Ambri sogar auf 1:3 erhöht, hätte Thierry Paterlini nicht seine Coaches-Challenge (viel zu spät!) genutzt. Das Mitteldrittel war turbulent mit vielen Strafen und Torszenen beider Teams.

Die Tigers starteten besser in das letzte Drittel aber Lepistö musste bereits in der 42. Minute in die Kühlbox. Ambri nutzte dieses Powerplay eiskalt aus. Dario Bürgler zieht von der blauen Linie ab, Kneubühler steht vor dem Tor und lenkt die Scheibe unhaltbar ab. In den folgenden Minuten sah alles nach einem Sieg der Leventiner aus. Sie spielten geschickt und liessen den Tigers nur wenig Platz um Chancen zu kreieren. Bis in der 57. Minute Vili Saarijärvi zu viel Platz hatte im Slot. Er täuscht den Schuss an um zu passen, aber der Pass kommt nicht zu einem Mitspieler sondern geht vom Schlittschuh von Isacco Dotti direkt ins Tor. Unglücklicher Gegentreffer für Ambri. Nur zwei Minuten später nahm Paterlini den Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis und es war erneut Vili Saarijärvi, welcher mit einem trockenen Handgelenkschuss zum 3:3 traf. Das Risiko der Tigers wurde belohnt und die Partie ging in die Verlängerung.

Zu Beginn der Verlängerung konnten die Tigers noch in Überzahl spielen. Als die Unterzahlsituation aus Sicht der Leventiner überstanden war, kam Ambri besser ins Spiel. In der letzten Spielminute der Partie war es erneut Filip Chlapik, welcher auf Zuspiel von Michael Spacek traf. Spacek zog zuerst alleine Richtung Boltshauser, scheiterte aber am Emmentaler Schlussmann. Anschliessend sah er den freien Chlapik, dieser machte einen Schritt im Slot Richtung Tor und schoss trocken in den Winkel.




[ Ambri ] - [ Kloten ]

6:2 (2:0, 1:1, 3:1)
22. Runde - Freitag, 18. November 2022
Gottardo Arena Ambri -- 6541 Zuschauer -- Lemelin, Dipietro; Cattaneo, Urfer

Tore: 3. Heed (Bürgler, Pestoni/Ausschluss Ang) 1:0. 19. Kneubuehler (Virtanen, Spacek/Ausschluss Reinbacher) 2:0. 28. Chlapik (Spacek) 3:0. 40. (39:59) Ekestahl-Jonsson (Ang, Faille) 3:1. 44. Virtanen (Fischer, McMillan) 4:1. 55. (54:47) Bürgler (Kneubuehler, Z. Dotti) 5:1. 56. (55:22) Nodari (Loosli, Schreiber) 5:2. 60. (59:26) Kostner (Zwerger, Chlapik/Ausschluss Kellenberger) 6:2.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 5mal 2 Minuten gegen Kloten. - PostFinance-Topskorer: Spacek; Ang.

Ambri-Piotta: Juvonen; Heed, Zaccheo Dotti; Virtanen, Fischer; Burren, Isacco Dotti; Zündel; Bürgler, McMillan, Kneubuehler; Pestoni, Spacek, Chlapik; Grassi, Kostner, Trisconi; Zwerger, Dufey, Marchand; Hofer.

Kloten: Metsola; Kellenberger, Reinbacher; Steiner, Ekestahl-Jonsson; Nodari, Kindschi; Peltonen; Meyer, Aaltonen, Ruotsalainen; Marchon, Faille, Ang; Schreiber, Lindemann, Simic; Altorfer, Ness, Loosli; Bougro.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Fohrler, Heim, Pezzullo (alle verletzt) und Shore (überzähliger Ausländer), Kloten ohne Obrist und Schmaltz (beide verletzt). Torschüsse: 34:36 (7:8, 10:13, 17:15).


Match-Zusammenfassung
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sport.ch. Im ersten Drittel lässt sich eine hohe Geschwindigkeit und Intensität beobachten. Jonathan Ang muss nach einer Minute auf die Strafbank, was Ambri eine erste Überzahl beschert. Tim Heed nutzt diese mit einem harten Schuss von der blauen Linie aus und bringt das Heimteam in Führung. In der Folge ist das Spielgeschehen ausgeglichen. Die Scheibe fliegt hektisch von einer Seite auf die andere, beide Mannschaften weisen Fehler im eigenen Spiel auf. Kurz vor Ende des Drittels nutzt das ansonsten eigentlich Powerplay-schwache Team Ambri eine weitere Überzahl aus: Johnny Kneubühler trifft per Ablenker und führt das Heimteam mit einer 2:0-Führung in die Pause.
 
Im zweiten Drittel werden die Strafen dann auf beiden Seiten ausgesprochen, aber nicht mehr so konsequent ausgenutzt wie noch im Startabschnitt. Ambri-Piotta bleibt aber effizient, obwohl das Spielgeschehen grundsätzlich ausgeglichen verläuft. Filip Chlapík trifft in der 28. Minute zum 3:0. Die Zweikämpfe werden dann zunehmend hart geführt, man merkt, dass sich Kloten noch nicht geschlagen gibt. Die Leventiner zeigen sich aber aufopfernd und werfen sich immer wieder in die gegnerischen Schüsse. Nur gerade sechs Zehntelsekunden vor der Sirene reicht es aber doch noch für den ersten Kloten-Treffer. Dank einer tollen Vorarbeit durch Ang trifft Ekestahl-Jonsson zum 3:1-Anschluss.
 
Mit neuem Selbstvertrauen können die Klotener ins dritte Drittel starten. Die Euphorie vom 3:1-Tor kurz vor der Pause wird aber durch einen Schuss von Jesse Virtanen gebremst, der in der 44. Minute den Weg ins Klotener Tor findet. Bemerkenswert, dass die Gäste auch nach diesem Tor nicht aufgeben und weiter das Tor suchen. Aufopfernde Verteidiger und ein starker Janne Juvonen können aber vorerst weitere Gegentore verhindern. Dario Bürgler trifft in der 55. Minute zur Vorentscheidung. Kloten kommt eine Minute darauf durch das Tor von Nodari wieder etwas heran, doch am Ende ist es Diego Kostner, der mit dem 6:2 das endgültige Resultat setzt. Kloten war heute nicht viel schlechter als Ambri, doch das Heimteam überzeugte mit einer effizienten Leistung, einer starken Powerplayausbeute und viel Einsatz. Damit kommen die Leventiner nach acht Niederlagen in Folge endlich wieder zu einem Sieg!




[ Rapperswil ] - [ Ambri ]

4:0 (2:0, 0:0, 2:0)
21. Runde - Samstag, 5. November 2022
St.Galler Kantonalbank Arena Rapperswil -- 5443 Zuschauer -- Urban, Vikman; Kehrli, Stalder

Tore: 6. Moy (Schroeder) 1:0. 19. Wick (Profico, Vouradoux) 2:0. 60. (59:02) Djuse 3:0 (ins leere Tor). 60. (59:14) Cervenka (Rowe, Profico) 4:0 (ins leere Tor).

Strafen: 1mal 2 plus 5 Minuten (Zangger) plus Spieldauer (Zangger) gegen Rapperswil-Jona Lakers, 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. – PostFinance-Topskorer: Cervenka; Spacek.

Rapperswil-Jona Lakers: Meyer; Aebischer, Djuse; Maier; Vouardoux, Profico; Baragano; Lammer, Albrecht, Cervenka; Moy, Schroeder, Wetter; Zangger, Rowe, Cajka; Wick, Dünner, Eggenberger.

Ambri-Piotta: Juvonen; Heed, Isacco Dotti; Virtanen, Burren; Zündel, Fischer; Wüthrich, Terraneo; Bürgler, Kneubuehler, Chlapik; Pestoni, Spacek, Marchand; Hofer, McMillan, Zwerger; Grassi, Kostner, Trisconi.

Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Brüschweiler, Elsener, Forrer, Jensen, Nyffeler und Sataric (alle verletzt), Ambri-Piotta ohne Fohrler, Heim, Pezzullo (alle verletzt) und Shore (überzähliger Ausländer). Ambri-Piotta von 56:26 bis 59:14 ohne Torhüter. Torschüsse: 32:40 (10:10, 15:10, 7:20).


Match-Zusammenfassung
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sport.ch. Die Lakers starteten engagiert in dieses Spiel und kamen in der fünften Minute durch Wetter zur ersten grossen Möglichkeit des Spiels – Juvonen packte aber einen Big-Save aus und verhinderte den frühen Rückstand. Eine Minute später war der Finne im Ambri-Tor dann aber doch geschlagen. Spacek verlor die Scheibe an der gegnerischen blauen Linie gegen Schroeder, dieser konnte losziehen und fand dann mit seinem Zuspiel Tyler Moy, welcher Juvonen mit einem Direktschuss bezwingen konnte. In der Folge kamen beide Mannschaften zu Chancen, mit Vorteilen für die Gastgeber. In der 19. Minute war es dann Jeremy Wick, der Juvonen in der nahen Ecke erwischte und damit die Führung für seine Farben verdoppeln konnte.

Rapperswil konnte in Überzahl ins zweite Drittel starten und schnell wurde aus dieser Überzahl sogar eine doppelte Überzahl, da Kostner für einen Stockschlag raus musste. Die Lakers drückten auf das 3:0, scheiterten aber mehrmals an Juvonen und an Pfosten respektive Latte. Gegen Spielmitte kam Ambri besser ins Spiel und konnte sich, je länger das Drittel dauerte, immer mehr Chancen erspielen. Robin Meyer im Tor der Lakers verhinderte jedoch den Anschlusstreffer für die Tessiner.

Im 3. Drittel versuchte Ambri alles, um nochmals ins Spiel zurückzukommen. Doch die Lakers verwalteten ihre Führung souverän und hatten mit Robin Meyer einen Torhüter, der zur Stelle war, wenn er benötigt wurde. Sandro Zangger, der Stürmer der Lakers kassierte in der 54. Minute eine 5 plus Spieldauer Disziplinarstrafe für eine Behinderung gegen Ambri Verteidiger Jannik Fischer. Doch auch in dieser 5-minütigen Überzahl schafften es die Tessiner nicht, den Anschlusstreffer zu erzielen. Im Gegenteil, in der 60. Minute konnte Emil Djuse auf das verlassene Ambri Tor losziehen und entschied das Spiel mit seinem Empty-Netter definitiv. Kurze Zeit später machte Cervenka nach schöner Vorarbeit von Andrew Rowe den Deckel drauf.




[ Ambri ] - [ Zug ]

3:7 (1:2, 2:2, 0:3)
20. Runde - Freitag, 4. November 2022
Gottardo Arena Ambri -- 6652 Zuschauer -- Wiegand, Ströbel; Obwegeser, Urfer

Tore: 7. Bürgler (Spacek, Zwerger/Ausschluss Leuenberger) 1:0. 11. (10:42) Cehlarik (Klingberg) 1:1. 12. (11:48) Kovar (Kreis, Herzog) 1:2. 23. Spacek (Bürgler, Heed) 2:2. 27. (26:13) Burren (Shore, McMillan) 3:2. 28. (27:08) Simion (Kovar, Djoos) 3:3. 31. Simion (Kovar, Hofmann/Powerplaytor) 3:4. 52. Kovar (Simion, Hofmann) 3:5. 57. (56:10) Klingberg (O'Neill, Hansson/Ausschlüsse Fischer, Pestoni, Teamstrafe, Hofmann) 3:6. 57. (56:40) Geisser (Djoos, Kovar/Ausschlüsse Fischer, Pestoni, Hofmann) 3:7.

Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 3mal 2 Minuten gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Spacek; Kovar.

Ambri-Piotta: Conz; Heed, Burren; Virtanen, Fischer; Wüthrich, I. Dotti; Terraneo; Bürgler, Spacek, Kneubuehler; Chlapik, Shore, McMillan; Pestoni, Grassi, Zwerger; Hofer, Kostner, Trisconi; Marchand.

Zug: Genoni; Geisser, Djoos; Hansson, Stadler; Schlumpf, Kreis; Gross; Simion, Kovar, Hofmann; Klingberg, O'Neill, Cehlarik; Martschini, Senteler, Herzog; Zehnder, Leuenberger, De Nisco; Allenspach.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Fohrler, Heim und Pezzullo (alle verletzt) und Z. Dotti (krank), Zug ohne Suri (verletzt). Torschüsse: 23:33 (6:11, 12:10, 5:12).


Match-Zusammenfassung
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sport.ch. Die Partie startete hektisch. Es war zu Beginn ein wildes hin und her. Beide Teams begingen viele Fehler und wirkten nervös. So konnte sich auch niemand länger in der Zone des Gegners installieren. In der 7. Minute durfte Ambri, nach einem Haken von Leuenberger, zum ersten Mal in Überzahl spielen. Sie brauchten nur zehn Sekunden um die Scheibe im Netz zu versenken. Geisser lenkte den Schuss von Bürgler direkt vor dem Tor mit dem Schlittschuh unhaltbar ab. Er bezwang damit seinen eigenen Keeper und brachte die Gastgeber in Führung. Dann durfte auch Zug in Überzahl spielen. Sie taten dies gefährlich aber erfolglos. Dennoch schien der Gegentreffer die Gäste wachgerüttelt zu haben. Denn sie wurden besser. In der 11. Minute profitierten sie von einem katastrophalen Ambri-Fehler. Die Tessiner verloren die Scheibe hinter dem eigenen Tor. Sofort wurde der freie Cehlarik im Slot angespielt. Er fackelte nicht lange und versank den Puck trocken im langen Eck. Es ist der Ausgleich. Nur zwei Minuten später waren es wieder die Gäste. Diesmal tankte sich Kreis in die Zone der Leventiner. Fast verzweifelt schoss er einfach mal in die Richtung von Conz. Vor dem Tor lenkte Kovar den Puck ab. Conz hatte sich bereits zu weit verschoben und wurde eiskalt erwischt. Der Doppelschlag brachte die Wende für die Gäste. Danach war aber Ambri wieder das Team, welches Druck machte. Sie hatten jedoch Mühe gegen ein kompaktes Zug. Die beste Chance hatte Kneubühler. Er tauchte alleine vor Genoni auf, tanzte diesen aus und schob das Spielgerät dann neben das leere Gehäuse. Genoni hat ihn mit seinem Stockgefechtel sicher noch entscheidend irritiert. Gute Aktion des Zuger Keepers. Zug brachte die Führung über die Zeit und ging mit dem Vorsprung in die Pause.

Das zweite Drittel ging weiter, wie das erste aufgehört hat. Mit viel Druck auf beiden Seiten. Zug durfte mit einem Überzahlspiel starten und schnürte die Tessiner regelrecht in der eigenen Zone ein. Jedoch holten sie nichts Zählbares aus der Situation raus. Dann konterte Ambri blitzschnell. Kneubühler, der erst gerade aufs Eis zurückgekehrt ist, eroberte sich die Scheibe und leitete sie direkt weiter zu Bürgler. Dieser kurvte um das Tor von Genoni und legte den Puck in den Slot, wo Spacek, in der 23. Minute, ganz frei einschieben konnte. Nur drei Minuten später konnte Ambri wieder kontern. Diesmal waren es Chlapik und Shore. Ersterer legte herrlich zurück auf Shore, der den Puck direkt quer durch die Zone spielte. In der Mitte stocherte Burren die Scheibe über die Linie. Ambri kehrte das Spiel in nur drei Minuten. Doch bei der ganzen Offensivpower schienen sie hinten zu schlafen. Djoos spielte die Scheibe in der 27. Minute aus der eigenen Zone auf Kovar, der leitete sie direkt auf Simion weiter, welcher ganz alleine auf Conz losziehen konnte. Nach einer tollen Finte schob er sie mit der Backhand an Conz vorbei und glich die Partie wieder aus. In der 31. Minute kassierten die Hausherren eine Strafe wegen zu vielen Spielern auf dem Eis. Die Zuger installierten sich sofort in der Zone von Ambri. Kovar legte gleich dreimal auf für Hofmann. Einmal verzog er und setzte den Puck neben das Gehäuse. Das zweite Mal warf sich ein Ambri-Spieler mutig in den Schuss. Der dritte Schuss landete bei Conz, der ihn abprallen liess. Simion stand in der Mitte goldrichtig und verwertete den Abpraller gnadenlos. Zug führte wieder und wollte den Vorsprung unbedingt in die Pause mitnehmen. Dies gelang ihnen, trotz einer enormen Druckphase von Ambri in den letzten Minute des Mitteldrittels. Was war das bitteschön für ein grandioses Drittel. Es ist ein regelrechtes Hockeyfestival hier in Ambri!

Der Schlussabschnitt hat dann wieder etwas gemächlicher begonnen. Ambri war weiterhin spielbestimmend und prüfte Genoni gleich mehrmals. Aber lange nicht so zwingend, wie noch im zweiten Drittel. Das Spiel entwickelte sich zu einer Taktikschlacht. Kein Team fand einen Weg, torgefährlich zu werden. In der 52. Minute konterte Zug die Leventiner gekonnt aus. Hofmann fuhr in die Zone und spielte einen schönen Querpass durch die Zone zu Simion. Dieser legte die Scheibe mit einem ebenso so schönen Querpass auf für Kovar, der den Puck unter die Latte zimmerte. Das war ein Konter wie aus dem Bilderbuch. Danach wirkte Ambri gebrochen. Sie konnten und wollten nicht mehr so richtig. Kurz vor Schluss durfte Zug sogar in doppelter Überzahl spielen. Zuerst traf Klingberg mit einem satten Onetimer im Slot. In der gleichen Minute (57.) und immer noch im Powerplay traf auch Geisser noch und erhöhte auf 3:7. Sein Schuss von der blauen Linie zischte unter der Stockhand von Conz durch. Zug gewinnt nicht unverdient aber doch etwas zu hoch.




[ Lugano ] - [ Ambri ]

3:2 (1:0, 1:0, 1:2)
19. Runde - Dienstag, 1. November 2022
Cornèr Arena Lugano -- 6733 Zuschauer -- Stricker, Urban; Schlegel, Cattaneo

20. Andersson (Marco Müller, Fazzini) 1:0. 21. (20:26) Arcobello (Granlund, Zanetti) 2:0. 44. Virtanen (Spacek, Hofer) 2:1. 51. (50:51) Bürgler (Kneubuehler, Virtanen) 2:2.  52. (51:03) Morini (Josephs, Gerber) 3:2.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Lugano, 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

Lugano: Koskinen; Mi. Müller, Alatalo; Riva, Andersson; Guerra, Wolf; Villa; Granlund, Arcobello, Zanetti; Bennett, Thürkauf, Connolly; Ma. Müller, Herburger, Fazzini; Josephs, Morini, Gerber; Vedova.

Ambri-Piotta: Juvonen; I. Dotti, Heed; Burren, Virtanen; Fischer, Fohrler; Wüthrich, Zündel; Kneubuehler, Chlapik, Bürgler; Zwerger, McMillan, Trisconi; Hofer, Spacek, Pestoni; Marchand, Kostner, Grassi.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Heim und Pezzullo (verletzt) und Z. Dotti (krank). Torschüsse: 35:27 (8:8, 14:9, 13:10).


Match-Zusammenfassung
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sport.ch. Beide Tessiner Mannschaften befinden sich in einer kleinen Krise und wollen dieser heute im Derby ein Ende setzen. Das Spiel beginnt so, wie man sich ein Derby vorstellt: intensiv. Beide Mannschaften betreiben ein aggressives Forechecking und schalten das Spiel schnell um. Mit einer solchen Szene kommen die Biancoblu zur ersten Chance, Heed scheitert allerdings am Pfosten. Lugano wird in der Folge besser und schnürt die Leventiner immer wieder ein. Zu gefährlichen Chancen kommen sie allerdings nicht. In der 20. Minute spielen Fazzini und Marco Müller Calle Andersson frei und der Verteidiger schiesst die Hausherren kurz vor der ersten Pause in Führung.

Lugano kommt wie die Feuerwehr aus der ersten Pause und Mark Arcobello trifft nach 26 Sekunden zum 2:0. Die Biancoblu haben nach dem zweiten Gegentreffer Mühe und laufen den Luganesi hinterher. Diese machen weiterhin viel Druck auf das Tor der Gäste und kommen zu weiteren Chancen. Juvonen lässt sich im Mitteldrittel allerdings nicht mehr bezwingen. Vor Koskinen wird es nur dann gefährlich, wenn die Leventiner in Unterzahl spielen. Bürgler und Virtanen kommen aber nicht am Schlussmann der Luganesi vorbei. Der Finne hat wenige Sekunden vor Ende des 2. Drittels Glück, dass der Ablenker von Pestoni knapp über das Tor geht.

Die Leventiner starten gut ins Schlussdrittel und zeigen sich sogleich gefährlich vor Koskinen. In der 44. Minute gelingt Jesse Virtanen der Anschlusstreffer. Die Partie entwickelt sich zu einem offenen Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. McMillan trifft in der 48. Minute die Latte. In der 51. Minute erzielt Dario Bürgler mit einem Buebetrickli den Ausgleich. Zwölf Sekunden später schlägt es wieder auf der anderen Seite ein. Giovanni Morini verwertet die schöne Vorarbeit von Josephs. Die Biancoblu werfen nochmals alles nach vorne und Juvonen hält seine Mannschaft im Spiel. In der 57. Minute verhindert er mit einer grossartigen Parade gegen Fazzini den vierten Treffer der Luganesi. Dennoch nützt das den Biancoblu nichts, denn Koskinen lässt sich kein drittes Mal bezwingen. Lugano gewinnt auch das zweite Derby und siegt zum sechsten Mal in dieser Saison. Die Südtessiner geben die rote Laterne ab und liegen nun mit 18 Punkten auf Rang zwölf. Ambri dagegen verliert das sechste Spiel in Serie und bleibt auf dem neunten Rang.




[ Servette ] - [ Ambri ]

4:1 (2:0, 0:1, 2:0)
18. Runde - Samstag, 29. Oktober 2022
Les Vernets Genf -- 6549 Zuschauer -- Tscherrig, Dipietro; Kehrli, Stalder

Tore: 14. (13:01) Filppula (Omark, Winnik/Ausschlüsse Heed, Grassi) 1:0. 14. (13:45) Karrer (Richard, Le Coultre/Ausschluss Grassi) 2:0. 22. Spacek (Hofer, Chlapik) 2:1. 49. Praplan (Omark, Smirnovs) 3:1. 53. Hartikainen (Tömmernes, Filppula/Ausschluss Terraneo) 4:1.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 7mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. – PostFinance-Topskorer: Filppula; Spacek.

Genève-Servette: Descloux; Jacquemet, Tömmernes; Karrer, Maurer; Völlmin, Le Coultre; Chanton; Miranda, Filppula, Winnik; Hartikainen, Richard, Rod; Praplan, Smirnovs, Omark; Antonietti, Jooris, Derungs; Berthon.

Ambri-Piotta: Juvonen; Heed, Burren; Fohrler, Isacco Dotti; Wüthrich, Fischer; Terraneo; Pestoni, McMillan, Zwerger; Bürgler, Shore, Kneubuehler; Hofer, Spacek, Chlapik; Grassi, Kostner, Trisconi; Marchand.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Bertaggia, Pouliot und Vatanen, Ambri-Piotta ohne Heim und Pezzullo (alle verletzt) sowie Zaccheo Dotti, Virtanen und Zündel (alle krank). Schussverhältnis: 25:28 (10:7, 7:11, 8:10).


Match-Zusammenfassung
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sport.ch. Beide Teams konnten zu Beginn der Partie das Power- bzw. das Boxplay üben, dabei fielen noch keine Tore. Das Spielgeschehen änderte sich erst in der 13. Minute, als zwei Spieler des HC Ambri-Piotta innerhalb von sieben Sekunden auf die Strafbank mussten.

Der Geneve-Servette HC nutzte dies eiskalt aus. Zuerst Valteteri Filpulla und nur 44 Sekunden später Roger Karrer jeweils mit einem Direktschuss zur 2:0 Führung.

Der HC Ambri-Piotta war in den verbleibenden fünf Minuten im ersten Drittel nicht fähig eine angemessene Reaktion zu zeigen und so gehen die Genfer verdient mit 2:0 in die erste Pause.

Das Schussverhältnis ist mit 10:8 für die Genfer nicht so klar wir das Resultat.

Ambri hat in diesem zweiten Abschnitt das Spielgeschehen in die Hand genommen.
Bereits in der 22. Minute gelang den Gästen das Anschlusstor durch Michael špa?ek. Ein Konter mit zwei gegen zwei, Spacek spielt Valentin Hofer an, bekommt die Scheibe postwendend zurück und kann zum 2:1 einschieben.

Auch nach dem Tor kamen die Tessiner zu diversen weiteren Chancen, dies vor allem im zweiten Teil des Mittelabschnitts.
Mittlerweile führen die Gäste in der Schuss- sowie Bullystatstik, nur das Resultat spricht noch für die Genfer.

Nach dem zweiten Drittel konnte man davon ausgehen, dass Ambri auch in diesem letzten Spielabschnitt vehement auf den Ausgleich drückt. Aber es war doch eher wieder Genf, welche das Zepter in seine Hand nahm.
Als Vincent Praplan in der 49. Minute zum 3:1 traft konnte Ambri nicht mehr reagieren. Mit dem dritten Überzahltor in der 53. Minute durch Teemu Hartikainen machte Genf alles klar.  

Der Geneve-Servette HC festigt damit seine Leaderposition in der National League.




[ Ambri ] - [ Ajoie ]

3:5 (1:2, 1:1, 1:2)
17. Runde - Freitag, 28. Oktober 2022, 19.45 Uhr
Gottardo Arena Ambri -- -- 6304 Zuschauer

Tore: 1. (0:56) Kneubuehler (Heim, Bürgler) 1:0. 13. Brennan (Bozon, Gauthier) 1:1. 20. (19:13) Brennan (Hazen, Gauthier) 1:2. 23. Schmutz (Hazen, Hauert) 1:3. 40. (39:58) Chlapik (Spacek) 2:3. 48. Hazen (Schmutz, Devos) 2:4. 55. Virtanen (Kostner, Grassi) 3:4. 59. Hazen (Devos) 3:5 (ins leere Tor).

Strafen: je 3mal 2 Minuten. – PostFinance-Topskorer: Spacek; Devos.

Ambri-Piotta: Conz; Heed, Isacco Dotti; Virtanen, Burren; Fohrler, Fischer; Pezzullo; Pestoni, Spacek, Hofer; Bürgler, Heim, Kneubuehler; Chlapik, Shore, Zwerger; Grassi, Kostner, McMillan; Trisconi.

Ajoie: Wolf; Gauthier-Leduc, Pilet; Thiry, Brennan; Fey, Hauert; Birbaum; Hazen, Devos, Schmutz; Asselin, Gauthier, Bozon; Sciaroni, Frossard, Romanenghi; Arnold, Macquat, Derungs; Kohler.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Zaccheo Dotti (krank) und Juvonen (überzähliger Ausländer), Ajoie ohne Garessus, Huber (beide verletzt) und Bakos (überzähliger Ausländer). Ambri-Piotta von 57:29 bis 58:50 ohne Torhüter. Torschüsse: 44:25 (7:11, 18:9, 19:5).


Match-Zusammenfassung
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sport.ch. Auf Los geht's los in Ambri! Es ist noch keine Minute gespielt, da führen die Hausherren mit 1:0. Heim spielt im Slot den freistehenden Johnny Kneubuehler an, der nur noch einschieben muss. Die Ajoulot werden in der Startphase richtiggehend überrannt. Die Gäste erholen sich und kommen durch Schmutz zu einer guten Chance, Conz pariert sicher. In der 13. Minute wird der Torhüter der Biancoblu im Stich gelassen und T.J. Brennan gleicht für seine Farben aus. Kurz vor der ersten Pause steht der Verteidiger erneut im Mittelpunkt. Die Ajoulot erobern in der eigenen Zone die Scheibe und Brennan schliesst den Konter mit dem Tor zum 1:2 ab.

Die Ajoulot kommen besser aus der Kabine und spielen das Spiel, das man eigentlich von Ambri kennt: Schnelles Umschaltsspiel. In der 23. Minute lenkt Reto Schmutz einen Schuss von Hauert ins Tor, nachdem Hofer in der Vorwärtsbewegung die Scheibe verspielt hat. In der Folge spielen beide Mannschaften je einmal Powerplay, vieles will aber nicht gelingen. Die Biancoblu drücken auf den Anschlusstreffer, müssen sich aber bis zur 40. Minute gedulden. Zwei Sekunden vor Schluss bezwingt Filip Chlapik Wolf mit einem Handgelenkschuss.

Die Leventiner schiessen im Schlussdrittel aus allen Lagen, finden aber keinen Weg vorbei an Wolf. In der 47. Minute trifft Jonathan Hazen nach einem schönen Sololauf per Backhand. Die Leventiner versuchen zu reagieren und kommen zu guten Chancen, bleiben aber weiter an Wolf hängen. Fünf Minuten vor Schluss verkürzt Jesse Virtanen für das Heimteam. Cereda geht in der Schlussphase All-In und ersetzt Conz durch einen sechsten Feldspieler. Wie so oft, geht der Schuss nach hinten los und Jonathan Hazen trifft zum 3:5 Schlussresultat ins leere Tor. Ambri verliert zum vierten Mal in Folge und belegt nun den achten Rang. Die Jurassier machen dank dem heutigen Sieg einen Sprung nach vorne und liegen mit 17 Punkten auf Platz elf.




[ Davos ] - [ Ambri ]

3:1 (1:0, 0:1, 2:0)
16. Runde - Dienstag, 25. Oktober 2022
Eisstadion Davos -- 3503 Zuschauer -- Piechaczek, Wiegand; Kehrli, Stalder

Tore: 6. M. Wieser (Jung, Ambühl) 1:0. 34. Pestoni (Zwerger, Shore) 1:1. 59. Corvi (Nordström) 2:1. 60. (59:35) Stransky (Dahlbeck) 3:1 (ins leere Tor).

Strafen: je 3mal 2 Minuten. – PostFinance-Topskorer: Stransky; Spacek.

Davos: Aeschlimann; Jung, Paschoud; Nygren, Dahlbeck; Dominik Egli, Wellinger; Minder; Schmutz, Nordström, Barandun; Stransky, Corvi, Knak; Wieser, Prassl, Ambühl; Russo, Canova, Hammerer.

Ambri-Piotta: Juvonen; Heed, Dotti; Virtanen, Burren; Fohrler, Fischer; Wüthrich; Hofer, Spacek, Chlapik; Bürgler, Heim, Kneubuehler; Pestoni, Shore, Zwerger; Grassi, Kostner, Trisconi; Marchand.

Bemerkungen: Davos ohne Bristedt, Chris Egli, Fora, Frehner, Nussbaumer, Rasmussen und Senn (alle verletzt). Ambri-Piotta ohne Z. Dotti (krank) sowie McMillan und Zündel (überzählig). Ambri-Piotta von 58:57 bis 59:13 und 59:26 bis 59:35 ohne Torhüter. Torschüsse: 28:31 (8:9, 7:11, 13:11).


Match-Zusammenfassung
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sport.ch. Die Partie startete munter. Davos machte von Beginn an Druck und konnte in den ersten zwei Minuten gleich zweimal gut abschliessen. Juvonen war aber hellwach und parierte beide Abschlüsse souverän. Dann meldete sich auch Ambri an und kam zur bisher besten Gelegenheit des Spiels. In der 6. Minute legte Pestoni auf Heim auf. Der hatte das offene Tor vor sich und wollte einschieben - aber Aeschlimann verschob schnell und klärte mit seinem ausgestreckten Schoner. Big Save von Aeschlimann! Die Bündner konnten auf der Gegenseite gleich ihren eigenen Angriff fahren. Der Schuss von der blauen Linie flog klar am Tor vorbei, landete aber via Bande wieder vor dem Tor von Juvonen. Wieser schoss aus sehr spitzem Winkel aufs Tor und erwischte den überraschten Ambri-Keeper über der Schulter. Nach dem Tor war Ambri um eine Antwort bemüht. In der 12. Minute wurde Pestoni herrlich angespielt und wollte den Puck ins Tor zimmern. Nygren warf sich tapfer in den Schuss und klärte mit seiner Wade. Big Save von Nygren, kann man fast sagen... Ansonsten wirkte Ambri aber noch etwas ideenlos und konnte den Bündner Abwehrriegel nicht wirklich bezwingen. Davos kam immer wieder zu gefährlichen Kontern, aus denen sie aber zu wenig herausholten. Auch das Powerplay für die Gastgeber kurz vor Schluss war zu harmlos und so führte Davos nach einem intensiven ersten Drittel.

Die Leventiner kamen besser aus der Kabine. Sie drückten auf den Ausgleich und schnürten den HCD regelrecht in der eigenen Zone ein. Einzig der Treffer wollte ihnen noch nicht gelingen. Oftmals spielten sie ihre Angriffe zu ungenau oder Aeschlimann war auf seinem Posten. Bald wurde auch Davos wieder besser und so hatten beide Teams immer wieder kleinere Chancen. Die Partie wurde körperbetonter und so litt der der Spielfluss ein wenig darunter. Beide Teams konnten aber aus den jeweiligen Überzahlsituationen zu wenig machen. In der 32. Minute tauchte Ambri dann gefährlich vor dem Davos-Tor auf. Aeschlimann musste wieder parieren. Nach dem tollen Pass von Spacek, konnte Hofer alleine vor Aeschlimann abschliessen, scheiterte aber an dessen Beinschonern. Nur zwei Minuten später war es wieder Ambri. Dieses Mal brachte Zwerger die Scheibe in die Zone und spielte einen fantastischen Querpass auf Pestoni. Dieser hatte viel Zeit und haute den Puck eiskalt ins lange Eck. Für einmal konnte auch der Davoser-Schlussmann nichts mehr dagegen tun und musste sich geschlagen geben. Davos war bemüht sofort wieder zu reagieren, aber Ambri stand nach dem Tor sicher und verteidigte den Ausgleich in die Drittelspause.

Das Schlussdrittel startete mit einer doppelten Überzahl für Ambri. Es war aber nicht der Abend des Powerplays. Wieder hatte Ambri Mühe. Bürgler konnte zwar im Slot abschliessen,  sein Schuss stellte aber für Aeschlimann keine Probleme dar. In der 44. Minute durfte auch Davos in Überzahl spielen. Gleiches Bild - das Powerplay war zu harmlos. Kaum sind die Tessiner wieder komplett, wird Stransky wieder zurückgehalten. Diesmal gab es aber einen Penalty. Corvi übernahm die Verantwortung, setzte die Scheibe aber mit der Backhand weit neben das Tor. Das Spiel war weiterhin intensiv und sehr physisch, so dass kein Team das Spieldiktat übernehmen konnte. Es ging hin und her, wobei die grossen Torchance allerdings ausblieben. Erst Pestoni konnte in der 57. Minute nach einem schönen Dribbling schräg auf Aeschlimann zulaufen. Dieser war schnell unten und schloss die Lücke zwischen seinen Schonern. Damit verhinderte er den Doppelpack von Pestoni und die Führung für die Tessiner. Auf der Gegenseite luchste Nordstrom Heim die Scheibe hinter dem Ambri Tor ab. Sofort spielte er sie in den Slot, wo Corvi problemlos einschieben konnte und die Bündner erneut in Führung brachte! Stransky entschied dann in der letzten Minuten mit einem Empty-Netter die Partie definitiv und Davos gewinnt mit 3:1.




[ Bern ] - [ Ambri ]

4:3 (1:1, 1:1, 1:1, 1:0) n.V.
15. Runde - Samstag, 22. Oktober 2022
PostFinance-Arena Bern -- 14825 Zuschauer -- Borga, Hürlimann; Fuchs, Urfer

Tore: Tore: 4. Kahun (Bader, Gerber) 1:0. 11. Kneubühler (Bürgler, Virtanen) 1:1. 22. Lindberg (DiDomenico) 2:1. 31. Pestoni (Spacek, Hofer) 2:2. 50. Moser (DiDomenico, Lindberg) 3:2. 59. Heim (Pestoni, Bürgler) 3:3 (Ambri ohne Torhüter). 62. Untersander (Lindberg) 4:3.

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Bern, 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: DiDomenico; Spacek.

Bern: Philip Wüthrich; Untersander, Gelinas; Loeffel, Zgraggen; Goloubef, Colin Gerber; Pinana; Vermin, Lindberg, Moser; DiDomenico, Kahun, Scherwey; Bader, Sceviour, Bärtschi; Fahrni, Baumgartner, Ritzmann.

Ambri-Piotta: Juvonen; Isacco Dotti, Heed; Burren, Virtanen; Fischer, Fohrler; Wüthrich; Kneubuehler, Heim, Bürgler; McMillan, Chlapik, Zwerger; Trisconi, Kostner, Grassi; Marchand, Spacek, Pestoni; Hofer.

Bemerkungen: Bern ohne Beat Gerber, Mika Henauer, Lehmann und Ryser (alle verletzt), Ambri-Piotta ohne Z. Dotti (krank) und Shore (überzähliger Ausländer). Ambri-Piotta von 57:28 bis 58:23 ohne Torhüter. Torschüsse: 55:32 (20:9, 18:9, 11:11, 1:3).


Match-Zusammenfassung
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sport.ch. Die Partie startete rasant. In der Startphase war es vor allem das Heimteam, welches hier Druck ausübte. Sie prüften gleich in der 2. Minute Juvonen im Ambri-Tor, dieser ist aber wach und rettete gleich zweimal mit seiner Fanghand. Nach dem starken Powerplay der Berner wirkten sie noch zielstrebiger. Bader lancierte in der 4. Minute den freien Kahun, welcher schräg auf Juvonen losziehen konnte. Er verzögerte geschickt und erwischte den Finnen eiskalt zwischen den Schonern. Ambri wurde durch den Gegentreffer wachgerüttelt und kam nun immer besser ins Spiel. Sie machten Druck auf Wüthrich, der mehrmals in höchster Not retten musste. In der 11. Minute ging es dann allerdings allen Bernern zu schnell. Bürgler eroberte in der neutralen Zone die Scheibe, tankte sich in die Berner Zone und spielte den Puck dann aus der Drehung in die Mitte. Kneubühler stand goldrichtig und netzte ein. Verdienter Ausgleich der Leventiner. Ab da war es ein Duell auf Augenhöhe. Beide Teams kamen immer wieder zu kleineren Chancen, aber das Tempo wurde deutlich langsamer. Bisher machten beide Defensivabteilungen sehr viel richtig und verhinderten somit weitere Grosschancen. In der 18. Minute prüfte Pestoni dann Wüthrich nochmals, nach einer tollen Passstafette. Der Winkel war allerdings zu spitz und der Berner Schlussmann klärte ohne Probleme.

Die Mutzen kamen auch im Mitteldrittel besser aus der Kabine. Sie machten von der ersten Sekunde an mächtig Druck. DiDomenico eroberte, nach nur 40 Sekunden, die Scheibe hinter dem Tor von Ambri. Aus rechter Position spielte er sie in die Mitte, wo sie bei Lindberg landete. Dieser verlud Juvonen mit einem herrlichen Haken und schob mit der Backhand zur erneuten Führung für den SCB ein. Wie schon im ersten Abschnitt, schalteten beide Teams nach dem Tor einen Gang zurück und schienen Kräfte zu sparen. Pestoni hatte die beste Chance für die Tessiner, nach einem herrlichen Bandenpass. Er scheiterte aber an Wüthrich, der schnell unten war und mit den Schonern den Winkel verkürzte. In der 31. Minuten konterten die Tessiner mit Spacek und Pestoni. Der Topscorer spielte einen scharfen und präzisen Pass in die Mitte, wo Pestoni nur noch einschieben musste. Erneuter Ausgleich der Tessiner, die jetzt wie ausgewechselt wirkten. Sie kamen mit Pestoni und Zwerger gleich nochmals zu Topchancen, die allerdings beide von Wüthrich zu Nichte gemacht wurden. Gelinas musste dann in der 36. Minute wegen einem Halten gegen den wirbligen Bürgler in die Kühlbox. Doch Ambri machte zu wenig aus dem Überzahlspiel und so rettete sich Bern in die Drittelspause. Ambri hatte also erneut eine Antwort bereit auf den Gegentreffer.

Das dritte Drittel startete ausnahmsweise nicht so furios wie seine beiden Vorgänger. Beide Teams starteten gemächlich, kamen aber zu kleineren Chance, die sie entweder vergaben oder bei denen die beiden Keeper sich auszeichnen konnten. Erst in der 49. Minute konnten sich die Tessiner erstmals für längere Zeit in der Zone vom SCB festsetzen. Sie spielten sich die Scheibe toll hin und her, bis DiDomenico dazwischenfunkte und sofort einen Konter lancierte. Vor Juvonen legte er quer für den mitgelaufenen Moser, der die Scheibe im offenen Tor versenkte. Bern mit der dritten Führung in diesem Spiel. Das Spiel beruhigte sich schnell wieder. Bern scheint den Sieg über die Zeit zu bringen. Kurz vor Schluss nahm Ambri, Keeper Juvonen vom Eis und brachte einen sechsten Feldspieler. Da fiel ein kurioses Tor. Ambri kombinierte sich herrlich durch die Berner Zone. Wüthrich liess den Schuss von Pestoni abprallen und die Scheibe sprang hoch in die Luft. Heim stand goldrichtig und versenkte sie mit einem Halbvolley im Tor. Es geht in die Overtime.

Zu Beginn der Verlängerung verletzt sich SCB-Mittelstürmer Dominik Kahun an der linken Schulter. Beim Anspiel. Der Deutsche lässt Stock und Handschuhe fallen und geht vom Eis. Begleitet von Proteststürmen der Zuschauer, obwohl kaum einer gesehen haben dürfte, was vorgefallen ist. Im Video-Replay wird klar, dass da keine (strafreife) Fremdeinwirkung im Spiel war. In der Overtime waren die Tessiner die wiffere und bessere Mannschaft, ehe Untersander dem Ganzen mit einem Sonntagsschuss den Schlusspunkt setzte. Bern gewinnt nach der Verlängerung mit 4:3 gegen tapfere Tessiner.




[ Ambri ] - [ Fribourg ]

1:2 (1:0, 0:2, 0:0)
14. Runde - Freitag, 21. Oktober 2022
Gottardo Arena Ambri -- 6447 Zuschauer -- Dipietro, Hebeisen; Burgi, Gnemmi

Tore: 2. Kneubuehler (Bürgler, Heim) 1:0. 28. Sprunger (Bertschy, Mottet/Ausschluss Fohrler) 1:1. 37. Jörg (Diaz, Dufner/Ausschluss De la Rose!) 1:2.

Strafen: je 2mal 2 Minuten. – PostFinance-Topskorer: Spacek; Kuokkanen.

Ambri-Piotta: Conz; Virtanen, Fischer; Heed, Burren; Fohrler, Isacco Dotti; Wüthrich; Pestoni, Spacek, Hofer; Bürgler, Heim, Kneubuehler; Chlapik, Shore, Zwerger; Grassi, Kostner, McMillan; Trisconi.

Fribourg-Gottéron: Hughes; Sutter, Jecker; Gunderson, Vainio; Diaz, Dufner; Chavaillaz; Sprunger, Desharnais, Mottet; Bertschy, De la Rose, Bykow; Marchon, Walser, Jörg; Schmid, Rask, Kuokkanen; Rossi.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Zaccheo Dotti (krank) und Juvonen (überzähliger Ausländer), Fribourg-Gottéron ohne Berra, Binias, Jobin und Sörensen (alle verletzt). 11. Tor von Ambri-Piotta nach Coaches Challenge aberkannt. Ambri-Piotta ab 57:38 ohne Torhüter. Torschüsse: 31:25 (13:8, 6:10, 12:7).


Match-Zusammenfassung
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sport.ch. Die Fribourger wollen sich für die Niederlage im Auftaktspiel revanchieren und spielen von der ersten Minute sehr aggressiv. Dennoch kommen die Leventiner in der 2. Minute zur ersten Chance und Johnny Kneubühler lenkt die Scheibe mit dem Bein ins Tor. Die Fribourger setzen sich in der Folge immer wieder in der gegnerischen Zone fest, können aber nicht bis in den Slot durchdringen. Die Leventiner spielen im Startdrittel sehr kompakt in der eigenen Defensive. In der 11. Minute lenkt Zwerger die Scheibe im Powerplay an Hughes vorbei. Dubé nimmt seine Coaches Challenge und hat damit recht – McMillan steht zuvor im Offside. In den letzten Minuten prüft Rask Conz zweimal, kommt aber nicht am Torhüter vorbei.

Die Fribourger kommen gut aus der ersten Pause und machen gleich wieder viel Druck nach vorne. Die Leventiner haben Mühe mit der Aufsässigkeit der Gäste, die mit ihrem Vorwärtsdrang aber auch einiges riskieren. Das Spiel entwickelt sich zum offenen Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten – beide Torhüter können nicht über mangelnde Arbeit klagen. In der 28. Minute lenkt Julien Sprunger einen Pass von Bertschy im Powerplay ins Tor. Ambri kommt kurze Zeit später zur Ausgleichschance, Vainio klärt gerade noch auf der Linie. In der 37. Minute spielen die Gäste in Unterzahl und Mauro Jörg entwischt. Er bezwingt Conz zum 1:2.

Die Leventiner müssen nach einem schwachen 2. Drittel reagieren, tun sich aber auch im Schlussdrittel schwer. Die Fribourger spielen hinten sehr stabil und wenn die Leventiner durchkommen, steht da noch Connor Hughes, der ein grossartiges Spiel zeigt. Am Schluss steht der Torhüter mit 30 Paraden da. Die Tessiner kommen zu guten Chancen durch Shore und Heim und werfen am Schluss mit einem Mann mehr noch einmal alles nach vorne. Der Ausgleich fällt nicht mehr und so gewinnen die Fribourger auswärts in Ambri mit 2:1. Mit diesem Sieg machen die Drachen einen Sprung nach vorne und liegen nun mit 21 Punkten auf Rang sieben. Ambri dagegen bleibt mit 23 Punkten auf Platz vier.




[ Lausanne ] - [ Ambri ]

1:2 (1:0, 0:1, 0:0, 0:1) n.V.
13. Runde - Dienstag, 18. Oktober 2022
Vaudoise Aréna Lausanne -- 6204 Zuschauer -- Stricker, Urban; Wolf, Urfer

Tore: 6. Jäger (Sidler, Salomäki/Ausschluss Burren) 1:0. 36. Chlapik (Zwerger, Burren) 1:1. 62. Pestoni (Spacek, Burren) 1:2.

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lausanne, 2mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Kovacs; Spacek.

Lausanne: Punnenovs; Heldner, Frick; Sidler, Genazzi; Jelovac, Marti; Holdener; Riat, Fuchs, Sekac; Kovacs, Jäger, Salomäki; Bozon, Audette, Panik; Pedretti, Emmerton, Kenins; Hügli.

Ambri-Piotta: Juvonen; Virtanen, Fischer; Heed, Burren; Wüthrich, Zaccheo Dotti; Zündel, Isacco Dotti; Pestoni, Spacek, Hofer; Bürgler, Heim, Kneubuehler; Zwerger, Chlapik, Marchand; Trisconi, Kostner, McMillan.

Bemerkungen: Lausanne ohne Gernat, Glauser, Krakauskas und Raffl; Ambri-Piotta ohne Shore (alle verletzt), Fohrler (krank) und Grassi (gesperrt). Torschüsse: 35:34 (9:7, 13:12, 11:12, 2:3).


Match-Zusammenfassung
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sport.ch. Beide Mannschaften haben ihr letztes Spiel verloren und wollen heute auf die Siegesstrasse zurückfinden. In der Startphase spielen die Lausanner eher passiv und laufen dem Gegner hinterher. Bei Ambri will allerdings nicht viel gelingen und so wird es vor beiden Toren kaum gefährlich. In der 6. Minute spielen die Waadtländer in Überzahl und Ken Jäger trifft vom linken Bullykreis. Ambri lässt in der Folge etwas nach, ehe die Biancoblu gegen Ende des Startdrittels wieder aufdrehen. Punnenovs bleibt aber in den ersten 20 Minuten ungeschlagen.

Die Lausanner kommen gut aus der Kabine und machen viel Druck auf Juvonen. Der finnische Torhüter strahlt auch heute viel Ruhe aus und macht die Chancen der Hausherren zunichte. In der 27. Minute bleibt Kovacs nach einem Check von Zwerger liegen und verschwindet zunächst in die Kabine. Kurze Zeit später können die Lausanner aufatmen, denn der Schwede kann weitermachen. Die Leventiner werden stärker und belagern das Tor von Punnenovs. In der 36. Minute gleicht Filip Chlapik das Spiel für die Tessiner aus.

Im 3. Drittel ist die Partie sehr umkämpft und beide Mannschaften versuchen Fehler in der eigenen Zone zu vermeiden. Beide Torhüter müssen immer wieder bei Distanzschüssen eingreifen, beide zeigen aber eine sehr gute Partie. In der 51. Minute liegt die Scheibe im Tor, doch Salomäki hat den Treffer mit dem Schlittschuh erzielt. Kurz vor Schluss hat Bürgler das 1:2 auf dem Stock, sein Slapshot geht aber an den Pfosten und so geht dieses Spiel in die Verlängerung.

In der Verlängerung geht es hin und her. Sekac scheitert zunächst an Juvonen, dann geht es schnell in die andere Richtung. Spacek trifft Punnenovs an der Maske, doch das Spiel läuft weiter. Spacek läuft nochmals um das Tor herum und bedient im Slot Inti Pestoni, der die Scheibe ins Glück stochert. Ambri gewinnt zum vierten Mal in dieser Saison in der Verlängerung und behauptet den vierten Rang. Lausanne dagegen bleibt auf dem zehnten Rang stehen, hat nun aber 14 Punkte auf dem Konto.




[ Biel ] - [ Ambri ]

5:1 (2:1, 2:0, 1:0)
11. Runde - Sonntag, 16. Oktober 2022
Tissot Arena Biel -- 5121 Zuschauer -- Kohlmüller; Kaukokari; Wolf, Gurtner

Tore: 9. Rajala (Yakovenko, Sallinen) 1:0. 12. Heim (Virtanen, Bürgler) 1:1. 16. Olofsson (Hofer, Rathgeb) 2:1. 24. Rajala 3:1. 26. Tanner (Schläpfer) 4:1. 52. Olofsson (Haas, Hofer/Ausschluss Pestoni) 5:1.

Strafen: 4mal 2 plus 5 Minuten (Künzle) und Spieldauerstrafe (Künzle) gegen Biel, 5mal2 plus 5 Minuten (Grassi) und Spieldauerstrafe (Grassi, Fischer) gegen Ambri-Piotta.

Ambri-Piotta: Conz; Fischer, Virtanen; I. Dotti, Burren; Z. Dotti, Wüthrich; Zündel; Hofer, Spacek, Pestoni; Kneubuehler, Heim, Bürgler; Chlapik, Shore, Zwerger; McMillan, Kostner, Grassi; Trisconi.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Heed (verletzt). Torschüsse: 32:28 (11:8, 10:10, 11:10).


Match-Zusammenfassung
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sport.ch. Im Spiel der Woche treffen zwei Mannschaften aufeinander, die mit viel Tempo ans Werk gehen. Das ist auch heute ab dem ersten Bully der Fall. Das Spiel geht in der Anfangsphase hin und her, mit leichten Vorteilen für die Hausherren. Olofsson hat dabei die beste Chance, verzieht seinen Schuss aus dem Slot nur knapp. In der 9. Minute bringt Toni Rajala die Seeländer in Führung. Die Antwort der Gäste lässt drei Minuten auf sich warten, da gleicht André Heim aus. In der Folge spielen die Bieler in doppelter Überzahl und in der 16. Minute, gerade als der zweite Tessiner zurück aufs Eis kommt, trifft Jesper Olofsson mit einem Direktschuss.

Das Mitteldrittel fängt ausgeglichen an und das Tempo ist nicht mehr so hoch wie noch im Startdrittel. In der 24. Minute spielt Virtanen einen Fehlpass in der Mittelzone, Toni Rajala übernimmt und bedankt sich mit einem Slapshot ins Glück. Zwei Minuten später fällt das 4:1 durch Ramon Tanner, der erneut einen Fehler der Biancoblu ausnutzt. Cereda nimmt sein Timeout, doch er wartet vergeblich auf eine Reaktion seiner Mannschaft. Diese kann gegen Ende des 2. Drittels in doppelter Überzahl agieren, macht daraus allerdings nichts.

Im Schlussdrittel laufen die Biancoblu nochmals an, doch die Bieler haben in der Defensive alles unter Kontrolle. Auch in Unterzahl lassen die Hausherren kaum etwas anbrennen, dafür schlagen sie mit einem Mann mehr auf dem Eis zu. Jesper Olofsson schnürt in der 52. Minute seinen Doppelpack. In der Folge kommt es noch zu einer Schlägerei zwischen Grassi und Künzle, wo sich auch Fischer reinmischt. Die drei dürfen frühzeitig unter die Dusche und Biel bringt das 5:1 über die Zeit. Die Seeländer gewinnen das vierte Spiel in Folge und klettern auf den dritten Rang. Ambri dagegen verliert das zweite Spiel nacheinander und liegt nun hinter den Bielern auf Platz vier.




[ Ambri ] - [ ZSC ]

2:3 (1:0, 1:1, 0:1, 0:0) n.P.
12. Runde - Samstag, 15. Oktober 2022
Gottardo Arena Ambri -- 6601 Zuschauer -- Tscherrig, Hürlimann; Kehrli, Urfer

Tore: 11. Grassi (McMillan, Heim) 1:0. 23. Chlapik (Fischer, Isacco Dotti) 2:0. 33. Bodenmann (Marti) 2:1. 58. Lammikko (Riedi) 2:2. - Penaltyschiessen: Zwerger -, Texier 0:1; Bürgler -, Andrighetto 0:2; Chlapik -, Wallmark 0:3.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 7mal 2 Minuten gegen ZSC Lions. - PostFinance-Topskorer: Spacek; Andrighetto.

Ambri-Piotta: Juvonen; Virtanen, Fischer; Fohrler, Zaccheo Dotti; Wüthrich, Burren; Isacco Dotti; Pestoni, Spacek, Hofer; Bürgler, Heim, Kneubuehler; Chlapik, Shore, Zwerger; Grassi, Kostner, McMillan; Marchand.

ZSC Lions: Waeber; Weber, Lehtonen; Kukan, Marti; Baltisberger, Geering; Trutmann; Andrighetto, Wallmark, Texier; Bodenmann, Lammikko, Hollenstein; Sigrist, Roe, Bachofner; Sopa, Schäppi, Riedi; Baechler.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Heed (verletzt), ZSC Lions ohne Azevedo, Diem und Jeffrey Meier (alle verletzt). Torschüsse: 30:35 (11:9, 10:14, 7:11, 2:1).


Match-Zusammenfassung
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blick.ch. Für Ambri gibt es schon vor dem Spiel gute Nachrichten: Goalgetter Dario Bürgler (34) hat seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert. Die Tessiner zeigen sich dann zunächst als Spitzenteam. Nach dem Führungstreffer durch Captain Grassi kontrollieren sie das Spiel. Und kurz nach der ersten Pause erwischt Chlapik ZSC-Goalie Waeber mit einem Kunstschuss von der Grundlinie. Bitter für den Keeper, der erst zum zweiten Mal in dieser Saison zwischen den Pfosten steht.

Ambri verliert erst nach Spielmitte die Kontrolle, als nach einigen umstrittenen Schiedsrichterentscheiden Emotionen ins Spiel kommen und Bodenmann verkürzen kann. Die Fans toben, die Gemüter erhitzen sich. Der Grund: Vor dem Anschlusstreffer verliert Spacek nach einem Duell mit Marti die Balance und den Puck. Und wenig später bleibt eine Notbremse von ZSC-Verteidiger Lehtonen an Spacek ungeahndet. Das Spiel wird wild. Und die Lions, bei denen Texier und Roe ihr Comeback geben, wittern ihre Chance und sind nun bissiger. Der Ausgleich gelingt ihnen aber erst kurz vor Schluss, als Lammikko seinen finnischen Landsmann Juvonen mit einem «Buebetrickli» erwischt.

Die Entscheidung fällt erst im Penaltyschiessen, wo die Zürcher alle drei Versuche versenken, während Waeber ungeschlagen bleibt.




[ Ambri ] - [ Langnau ]

5:3 (2:1, 2:1, 1:1)
10. Runde - Samstag, 8. Oktober 2022
Gottardo Arena Ambri -- 6344 Zuschauer -- Stricker, Hungerbühler; Obwegeser, Schlegel

Tore: 6. Schmutz (Rohrbach, Lepistö) 0:1. 12. (11:47) Heim (Bürgler, Burren) 1:1. 13. (12:19) Pestoni (Spacek) 2:1. 25. (24:08) Heim (Pestoni, Burren/Ausschluss Erni) 3:1. 26. (25:21) Hofer (Pestoni, Spacek) 4:1. 38. Lapinskis (Sturny) 4:2. 49. Michaelis (Diem, Pesonen/Ausschluss Zwerger) 4:3. 60. (59:29) Spacek (Pestoni) 5:3 (ins leere Tor).

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 2mal 2 Minuten gegen SCL Tigers. - PostFinance-Topskorer: Spacek; Saarijärvi.

Ambri-Piotta: Conz; Virtanen, Fischer; Fohrler, Zaccheo Dotti; Zündel, Burren; Wüthrich; Pestoni, Spacek, Hofer; Bürgler, Heim, Kneubuehler; Zwerger, Shore, Chlapik; Grassi, Kostner, McMillan; Trisconi.

SCL Tigers: Boltshauser; Lepistö, Zryd; Saarijärvi, Grossniklaus; Cadonau, Schilt; Huguenin, Erni; Weibel, Michaelis, Pesonen; Rohrbach, Schmutz, Saarela; Sturny, Diem, Lapinskis; Berger, Neuenschwander, Aeschlimann.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Isacco Dotti und Heed (beide verletzt) sowie Pezzullo (krank). SCL Tigers von 57:39 bis 59:29 ohne Torhüter. Torschüsse: 27:25 (9:6, 10:13, 8:6).


Match-Zusammenfassung
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sport.ch. Ambri steigt als klarer Favorit in das Spiel, aber die Langnauer verteidigen die Angriffsbemühungen der Leventiner in der Startphase stark. So fehlen beidseitig zunächst die klaren Torchancen. Die erste gehört in der Folge den Gästen und diese nutzt Flavio Schmutz sogleich zum Führungstreffer für die SCL Tigers in der sechsten Spielminute. Nach der Hälfte des ersten Drittels kommt der HCAP besser ins Spiel und agiert genauso gnadenlos wie die Emmentaler zuvor. Zwei Abpraller verwerten die Leventiner und die Partie ist innert einer Minute gekehrt. Bei der knappen Führung Ambris bleibt es schliesslich bis zur ersten Sirene.

Auch das Mitteldrittel beginnt, wie der erste Durchgang, eher gemächlich. Ambri verbleibt aber wieder eiskalt. In der 24. und 25. Minute entscheiden die Nordtessiner die Begegnung mit einem Doppelschlag schon vor. Pestoni glänzt in dieser Phase zweimal als Vorbereiter. In der Folge öffnen die Langnauer die eigene Verteidigung und riskieren mehr. Ambri-Piotta ist dann näher am 5:1, kann die Partie aber noch nicht entscheiden. Kurz vor dem zweiten Unterbruch bringt Lapinskis aus spitzem Winkel die Hoffnung für die Tigers auch dem Nichts nochmals zurück.

Ambri spielt im Schlussdrittel eher defensiv und lässt damit eher wenig zu. In einer Unterzahlsituation geraten die Tessiner aber ins Schleudern und Michaelis verkürzt das Score auf 4:3. In der Schlussphase verteidigen die Hausherren das Resultat aber vehement und erreichen mit dem Empty-Netter die Entscheidung. Mit diesem Sieg rückt Ambri in der Tabelle weiter vor. Da Rapperswil am Samstagabend ohne Spiel ist, rangieren die Tessiner neu auf Platz zwei.




[ Kloten ] - [ Ambri ]

0:6 (0:2, 0:3, 0:1)
9. Runde - Freitag, 7. Oktober 2022, 19.45 Uhr
stimo arena Kloten -- 5821 Zuschauer -- Wiegand, Mollard; Fuchs, Kehrli

Tore: 11. Chlapik (Virtanen, Zwerger) 0:1. 13. Spacek (Zwerger, Chlapik) 0:2. 31. (30:00) Trisconi (Zündel, Spacek) 0:3. 37. Hofer (Spacek, Bürgler) 0:4. 38. Shore (Chlapik, Zwerger) 0:5. 45. Pestoni (Hofer, Z. Dotti) 0:6.

Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Kloten, 5mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

Kloten: Metsola; Reinbacher, Ekestahl-Jonsson; Nodari, Peltonen; Steiner, Kindschi; Capaul, Schreiber; Ang, Aaltonen, Ruotsalainen; Dostoinov, Faille, Marchon; Simic, Bougro, Obrist; Altorfer, Lindemann, Spiller.

Ambri-Piotta: Juvonen; Fischer, Virtanen; Z. Dotti, Fohrler; Burren, Zündel; Wüthrich; Hofer, Spacek, Pestoni; Kneubuheler, Heim, Bürgler; Zwerger, Shore, Chlapik; McMillan, Kostner, Grassi; Trisconi.

Bemerkungen: Kloten ohne Kellenberger, Loosli, Meyer und Schmaltz (alle verletzt), Ambri-Piotta ohne Heed, I. Dotti, Pezzullo. Schussverhältnis: 36:26 (13:11, 14:9, 9:6).


Match-Zusammenfassung
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sport.ch. Das Spiel im ersten Drittel war über weite Strecken ausgeglichen – beide Teams versuchten sich im Spiel nach vorne, ohne hinten die Ordnung zu verlieren. Die Klotener schienen leichte Vorteile zu haben, konnten diese aber nicht in Zählbares ummünzen. Dies änderte sich kurz nach Drittelshälfte: In der 11. Minute war es Filip Chlapik, der mit seinem Schlenzer von links das Score eröffnete. Kurz darauf nahm Luca Capaul (Kloten) die erste Strafe des Spiels und obwohl das Special Team des Aufsteigers das Boxplay auf dem Papier überstand, war es gleich nach Ablauf der Strafe, dass Michael Spacek auf 2:0 stellen konnte. Die Klotener durften im Anschluss ebenfalls noch einmal in Überzahl agieren und waren auch sichtlich bemüht, haben aber trotzdem nichts Zählbares vorzuweisen nach 20 gespielten Minuten.

Auch im zweiten Drittel vermögen die Klotener bis zur Hälfte das Spiel relativ ausgeglichen zu gestalten. Sie schiessen zwar öfter aufs gegnerische Tor, aber Ambri bleibt gefährlicher. Wie schon beim 0:2 fällt das erste Tor dann gleich nach Ablauf einer Strafe, dieses Mal aber aus dem Boxplay kommend ist es mit Noele Trisconi der 13. Stürmer auf Seiten der Gäste, der auf 0:3 erhöht (30.). Gegen Ende des Drittels verlieren die Zürcher dann die Ordnung etwas und es sind erst der 20-jährige Valentin Hofer (37.) und Nick Shore (38.) die den Pausenstand herstellen.

Die Geschichte des 3. Drittels ist dann schnell erzählt. Mit der klaren Führung im Rücken kontrollieren die Gäste den Gegner und so das Spiel klar. In der 45. Minute stellen sie mit dem Tor von Inti Pestoni das Schlussresultat von 0:6 her. Kloten war heute engagiert, hat aber eine deutliche Lektion in Sachen Effizienz kassiert. Das Team von Jeff Tomlinson scheitert immer wieder am starken Janne Juvonen, der heute seinen ersten Shutout der Saison feiern kann. Ambri kann seine am letzten Wochenende eingeleitete kleine Erfolgsserie auch ohne Tor von Dario Bürgler fortsetzen und setzt sich oben in der Tabelle fest.




[ Zug ] - [ Ambri ]

4:5 (0:1, 3:2, 1:2)
7. Runde - Sonntag, 2. Oktober 2022
Bossard Arena Zug -- 6799 Zuschauer -- Hebeisen, Kohlmüller; Obwegeser, Schlegel

Tore: 14. Spacek (Pestoni) 0:1. 23. Hansson (Martschini, Herzog/Ausschluss Virtanen) 1:1. 24. Bürgler (Kneubuehler) 1:2. 25. (24:14) Kovar (Hofmann) 2:2. 25. (24:42) O'Neill (Cehlarik) 3:2. 31. Bürgler (Heim/Ausschluss Spacek!) 3:3. 45. Shore (Virtanen) 3:4. 48. Spacek (Pestoni, Virtanen) 3:5. 60. (59:29) Martschini (Simion, Hofmann, Zug ohne Torhüter) 4:5.

Zug: Genoni; Geisser, Djoos; Hansson, Stadler; Schlumpf, Kreis; Gross; Simion, Kovar, Hofmann; Zehnder, Senteler, Herzog; Martschini, O'Neill, Cehlarik; Klingberg, Leuenberger, De Nisco; Allenspach.

Ambri-Piotta: Juvonen; Virtanen, Fischer; Fohrler, Zaccheo Dotti; Zündel, Burren; Wüthrich; Pestoni, Spacek, Hofer; Bürgler, Heim, Kneubuehler; Chlapik, Shore, Zwerger; Grassi, Kostner, McMillan; Trisconi.

Bemerkungen: Zug ohne Suri, Ambri-Piotta ohne Isacco Dotti und Heed (alle verletzt) sowie Pezzullo (krank). Zug von 56:39 bis 57:02, 59:12 bis 59:29 und ab 59:56 ohne Torhüter. Torschüsse: 30:27 (12:3, 9:15, 9:9).


Match-Zusammenfassung
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sda. Der verblüffende HC Ambri-Piotta gewann am Wochenende gleich zwei Schützenfeste gegen Spitzenteams. Nachdem man am Samstag Rapperswil-Jona 4:3 nach Verlängerung bezwungen hatte, erzielte man in Zug sogar fünf Tore- und wieder spielte der Ex-Zuger Dario Bürgler eine entscheidende Rolle.

Im Mitteldrittel brachte der Schwyzer die Leventiner 2:1 in Führung und glich nach einem Zuger Doppelschlag - und einem wirkungsvollen Timeout von Ambri-Coach Luca Cereda - zum 3:3 aus. Im Schlussdrittel waren es dann erstaunlicherweise die Tessiner, die durch Nick Shore und Michael Spacek zum K.o.-Schlag ausholten. Der Anschluss zum 4:5 fiel erst 30 Sekunden vor Schluss.

Unter den Augen seines Nationaltrainers und ehemaligen SCB-Coaches Kari Jalonen traf auch der tschechische Neuzugang Spacek doppelt. Vier der fünf Treffer fielen mit schnellen Gegenstössen, zweimal war es Grégory Hofmann, der an der blauen Linie den Puck verlor.

Ambri darf damit definitiv auf einen gelungenen Saisonstart blicken. Nach dem dritten Sieg im dritten Auswärtsspiel belegen sie vor dem punktgleichen Zug den 4. Platz.




[ Ambri ] - [ Rapperswil ]

4:3 (0:1, 2:1, 1:1, 1:0) n.V.
8. Runde - Samstag, 1. Oktober 2022
Gottardo Arena Ambri -- 6195 Zuschauer -- Stolc, Dipietro; Wolf, Gurnter

Tore: 5. Moy (Djuse) 0:1. 22. Heim (Burren, Bürgler/Ausschluss Cervenka) 1:1. 25. Eggenberger (Rowe) 1:2. 25. McMillan (Grassi) 2:2. 50. Pestoni (Spacek, Burren) 3:2. 58. Jensen (Moy, Albrecht, Rapperswil ohne Torhüter) 3:3. 63. Bürgler (Heim) 4:3 (ins leere Tor).

Strafen: je 3mal 2 Minuten.

Ambri-Piotta: Conz; Fischer, Virtanen; Z.Dotti, Fohrler; Burren, Zündel; Wüthrich; Marchand, Spacek, Pestoni; Kneubuheler, Heim, Bürgler; Zwerger, Shore, Chlapik; McMillan, Kostner, Grassi; Trisconi.

Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Aebischer, Djuse; Maier, Profico; Baragano, Sataric; Vouardoux; Jensen, Albrecht, Cervenka; Moy, Schroeder, Brüschweiler; Cajka, Rowe, Eggenberger; Zangger, Dünner, Forrer.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne I. Dotti, Heed (verletzt) und Pezzullo (krank); Rapperswil-Jona Lakers ohne Elsener, Lammer, Noreau, Wetter und Wick (alle verletzt). Rapperswil von 57:18 bis 57:28, 60:50 bis 61:30 und 62:10 bis 62:21 ohne Torhüter. Torschüsse: 31:28 (5:8, 16:11, 9:9, 1:0).


Match-Zusammenfassung
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sport.ch. Eine tolle Partie in der Gottardo-Arena findet einen verdienten Sieger! Drei Punkte wären wahrscheinlich zu viel gewesen, doch nach dem ersten Drittel, war Ambri bemühter und zeigte eine gute Partie, auch wenn die St. Galler aus Rapperswil gefährlich blieben. Am Ende ging Stefan Hedlund aufs Ganze – in der regulären Spielzeit wurde er noch dafür belohnt, Nyffeler früh vom Eis genommen zu haben. In der Verlängerung aber kostete dies das Team den Extrapunkt.

Im ersten Drittel waren die Lakers noch überlegen  und gingen mit einer knappen aber verdienten Führung in die Pause. Ein schöner Querpass von Emil Djuse auf Tyler Moy eröffnete das Score. Ambri konnte erst zu Beginn des zweiten Drittels reüssieren. Ein Powerplay-Tor nach einer Strafe gegen Roman Cervenka brachte die Tessiner zurück ins Spiel.

In einem nun wirklich offenen Spiel folgten gefährliche Szenen auf beiden Seiten. Auch nach dem erneuten Rückstand durch einen der besten Rapperswiler der bisherigen Saison, Nando Eggenberger, konnten die Leventiner nach einer Einzelleistung von Brandon McMillan ausgleichen.

Anschliessend wog das Spiel hin und her, doch es blieb beim 2:2 vor dem Schlussdrittel. Da war es Inti Pestoni, der seine Qualität an der Scheibe zeigte, und in der 49. Minute die erstmalige Führung für sein Team erzielte. Diese hielt bis in die Schlussphase, als Stefan Hedlund seinen Torhüter schon mit 2:42 auf der Uhr vom Feld nahm und der Dreifach-Torschütze von gestern, Nicklas Jensen belohnte dies.

Die Geschichte der Verlängerung war nur kurz – wieder wollte Hedlund in Überzahl - er nahm den Torhüter beim Stand von 3:3 raus (!) - das Glück erzwingen, und dank Spaceks unnötigen Offside erhielten die Lakers sogar zwei Chancen, doch am Ende war es Bürgler, der die Scheibe zur Entscheidung im verwaisten Tor unterbrachte.




[ Ambri ] - [ Lugano ]

1:4 (0:1, 0:2, 1:1)
6. Runde - Dienstag, 27. September 2022
Gottardo Arena Ambri -- 6775 Zuschauer (ausverkauft) -- Stolc, Nord; Cattaneo, Wolf

Tore: 15. Granlund (Marco Müller/Unterzahltor!) 0:1. 23. Connolly (Marco Müller, Andersson/Ausschluss Juvonen) 0:2. 27. Andersson (Fazzini, Connolly) 0:3. 52. Bürgler (Pestoni, Shore/Ausschluss Josephs) 1:3. 58. Thürkauf (Granlund, Connolly) 1:4 (ins leere Tor).

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 8mal 2 Minuten gegen Lugano. – PostFinance-Topskorer: Heim; Granlund.

Ambri-Piotta: Juvonen; Burren, Zaccheo Dotti; Virtanen, Fischer; Fohrler, Pezzullo; Zündel; Hofer, Spacek, Chlapik; Bürgler, Heim, Kneubuehler; Pestoni, Shore, Zwerger; Grassi, Kostner, McMillan; Marchand.

Lugano: Koskinen; Alatalo, Riva; Andersson, Guerra; Wolf, Mirco Müller; Villa; Marco Müller, Granlund, Bennett; Connolly, Thürkauf, Patry; Fazzini, Arcobello, Josephs; Vedova, Herburger, Stoffel; Gerber.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Isacco Dotti und Heed (beide verletzt), Lugano ohne Carr, Kaski, Morini und Walker (alle verletzt). Ambri-Piotta von 56:35 bis 57:43 ohne Torhüter. Torschüsse: 38:37 (10:12, 14:14, 14:11).


Match-Zusammenfassung
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sport.ch. In Ambri treffen sich heute die Kantonsrivalen zum ersten Derby der Saison und das Spiel ist von Beginn an intensiv. Ambri hat in den Startminuten leichte Vorteile und setzt die Bianconeri immer wieder unter Druck. Grassi scheitert nach einem schnellen Konter am Pfosten. In der 15. Minute spielt Ambri Powerplay und nach einem guten Einsatz von Marco Müller, der Chlapik die Scheibe wegschlägt, kann Markus Glanlund alleine auf Juvonen laufen und bezwingt den Torhüter in Unterzahl. In den letzten vier Minuten des Startdrittels spielen die Luganesi in Überzahl, können diese allerdings nicht ausnutzen.

Das Spiel bleibt auch zu Beginn des Mitteldrittels sehr eng und umkämpft. In der 23. Minute spielen die Luganesi in Überzahl und Calvin Thürkauf schliesst eine schöne Kombination erfolgreich ab. Vier Minuten später verwertet Calle Andersson einen Abpraller von Juvonen zum 0:3. Ambri versucht gleich zu reagieren und scheitert immer wieder am stark aufspielenden Mikko Koskinen. Die Luganesi haben auch nach dem dritten Treffer Chancen, können Juvonen im 2. Drittel aber kein drittes Mal bezwingen.

Ambri wirft im Schlussdrittel noch einmal alles nach vorne und Lugano konzentriert sich hauptsächlich auf die Defensive. In der 52. Minute spielt Ambri im Powerplay und nach mehreren Anläufen kann Dario Bürgler verkürzen. In den letzten Minuten geht Cereda volles Risiko und Calvin Thürkauf trifft ins leere Tor zum 1:4 Schlussresultat. Danach kommt es noch zu kleineren Rangeleien, die Emotionen kommen allerdings zu spät und Lugano gewinnt das erste Derby der Saison. Nach dem zweiten Saisonsieg haben die Luganesi sechs Punkte auf dem Konto, bleiben aber auf dem zwölften Rang. Ambri verliert zum zweiten Mal in Folge und rutscht auf den siebten Platz ab.




[ Ambri ] - [ Servette ]

2:3 (0:1, 2:0, 0:2)
5. Runde - Samstag, 24. September 2022
Gottardo Arena Ambri -- 6456 Zuschauer -- Piechaczek, Dipietro; Fuchs, Meusy

Tore: 6. Jooris (Vatanen, Antonietti) 0:1. 22. Chlapik (Virtanen, McMillan/Ausschluss Praplan) 1:1. 29. Bürgler (Heim, I. Dotti) 2:1. 49. Tömmernes (Karrer) 2:2. 51. Maurer (Pouliot, Miranda) 2:3.

Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 6mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. – PostFinance-Topskorer: Spacek; Tömmernes.

Ambri-Piotta: Juvonen; Burren, Isacco Dotti; Virtanen, Fischer; Fohrler, Zaccheo Dotti; Zündel; Chlapik, Spacek, Zwerger; Bürgler, Heim, Kneubuehler; Pestoni, Shore, McMillan; Grassi, Kostner, Trisconi; Hofer.

Genève-Servette: Mayer; Karrer, Tömmernes; Vatanen, Maurer; Völlmin, Le Coultre; Chanton; Praplan, Filppula, Rod; Miranda, Pouliot, Bertaggia; Hartikainen, Richard, Omark; Antonietti, Jooris, Smirnovs; Berthon.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Heed; Genève-Servette ohne Cavalleri, Descloux, Jacquemet und Winnik (alle verletzt). Ambri-Piotta von 59:15 bis 59:31 und ab 59:53 ohne Torhüter. Torschüsse: 22:34 (7:8, 9:10, 6:16).


Match-Zusammenfassung
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sport.ch. Nach 20 gespielten Minute führt Genf gegen Ambri mit 0:1 durch einen Treffer von Josh Jooris in der sechsten Spielminute. Er wird nach einem Gegenstoss mustergültig von Vatanen bedient und bringt die Westschweizer in Führung. Es könnte zu diesem Zeitpunkt durchaus schon 1:2 stehen, doch zwei Tore werden im ersten Drittel aberkennt. In der 9. Minute kommt Bertaggia bei einem Mann weniger aus spitzem Winkel zum Abschluss. Der Puck überquert die Linie, doch Schiri Dipietro pfeifft schon davor ab, wodurch der Treffer nicht gegeben werden kann. In der 19. Minute spielt Goalie Mayer einen ungenauen Pass direkt auf McMillan, der von der Mittellinie das leere Tor trifft. Hier steht aber ein Mitspieler im Offside und auch dieser Treffer zählt nicht. Nach anfänglicher leichter Überlegenheit der Genfer gestaltet sich das Spiel in der Folge sehr ausgeglichen.

Ambri erwischt einen optimalen Start ins zweite Drittel und dreht die Partie nach Toren von Chlapik und Bürgler bis zur 29. Minute. Chlapik kann dabei eine Überzahlsituation bereits nach sieben Sekunden nutzen. Genf schafft es bis zu diesem Zeitpunkt nicht, ihre Überzahlspiele in Tore umzumünzen, kommt aber immer wieder zu gefährlichen Situationen.

Genf ist dann im letzten Drittel die gefährlichere Mannschaft und kann die Partie vom 2:1 zum 2:3 drehen. In der 49. Minute trifft Tömmernes mit einer schönen Einzelleistung zum Ausgleich und nur etwas mehr als eine Minute später bringt Marco Maurer die Gäste nach Vorarbeit von Pouliot in Führung. Diesmal kann Ambri den Rückstand nicht mehr drehen und kassiert damit die erste Niederlage der Saison. Für Genf geht der Höhenflug mit dem dritten Sieg in Serie weiter.




[ Ajoie ] - [ Ambri ]

4:5 (1:3, 2:1, 1:0, 0:1) n.V.
4. Runde - Freitag, 23. September 2022
Raiffeisen Arena Porrentruy -- 4386 Zuschauer -- Wiegand, Ströbel; Steenstra, Burgy

Tore: 1. (0:44) Kneubuehler (Bürgler, Burren) 0:1. 5. Heim (Burren, Kneubuehler) 0:2. 15. Heed ( Heim, I. Dotti) 0:3. 18. Bakos(Asselin, Devos/Ausschluss Fischer) 1:3. 24. Birbaum (Brennan, Devos) 2:3. 29. Spacek (McMillan, Grassi) 2:4. 36. Asselin (Gauthier, Devos/Ausschluss I. Dotti) 3:4. 42. Schmutz (Fey, Devos) 4:4. 62. Virtanen (Spacek, Chlapik) 4:5.

Strafen: je 4mal 2 Minuten.

Ajoie: Ciaccio; Gauthier-Leduc, Pilet; Brennan, Fey; Birbaum, Hauert; Kohler, Thiry; Bakos, Devos, Schmutz; Asselin, Gauthier, Bozon; Sciaroni, Frossard, Romanenghi; Arnold, Macquat, Vouillamoz.

Ambri-Piotta: Conz; Heed, Isacco Dotti; Virtanen, Burren; Fohrler, Zaccheo Dotti; Zündel, Fischer; Hofer, Spacek, Chlapik; Bürgler, Heim, Kneubuehler; Pestoni, Shore, Zwerger; Grassi, Kostner, McMillan.

Bemerkungen: Ajoie ohne Derungs, Garessus, Hazen und Huber (alle verletzt); Ambri-Piotta ohne Müller (verletzt) sowie Juvonen (überzähliger Ausländer). Torschüsse: 37:34 (15:9, 11:12, 11:11, 0:2)


Match-Zusammenfassung
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sport.ch Schlussendlich setzt sich doch noch die Qualität durch: Jesse Virtanen erzielt in der Verlängerung mit einem Rebound den Siegtreffer für die Leventiner, die damit im vierten Spiel der Saison den ebensovielten Sieg einfahren - davon drei Mal in Overtime oder Penaltyschiessen. Die Tessiner bleiben somit auf dem 2. Platz hinter Leader Biel.

Der HC Ambri-Piotta ist im 1. Drittel überlegen und führt auch in der Höhe verdient mit 3:1 zur ersten Drittelspause. Die Ernüchterung bei den Heimfans nach dem guten Saisonstart ist vorerst zu spüren. Vor allem in der Startphase wurden die Jurassier und ihr Anhang überrollt. Dabei war nicht einmal der ''Ausländerblock'' Ambris, der im Powerplay bevorzugt wurde, entscheidend, sondern die Zweite Linie um Center André Heim mit Bürgler und Kneubühler.

Das zweite Drittel wird von Ajoie mit 2:1 gewonnen. Ambri ist eigentlich die bessere Mannschaft, aber die erste Linie um Michael Spacek agiert zu verspielt, will den Puck quasi ins Tor tragen. So gibt man dem Gegner die Chance, wieder heranzukommen. Es fehlt die Griffigkeit bei den Leventinern. Zum dritten Mal im vierten Spiel der Saison geht es für Ambri damit in die Verlängerung. Letztendlich machten die Leventiner für die drei Punkte zu wenig. Ajoie liess sich vom Heimpublikum in die Verlängerung tragen und holt einen weiteren Punkt.




[ Ambri ] - [ Davos ]

4:3 (2:0, 0:2, 1:1, 0:0) n.P.
3. Runde - Dienstag, 20. September 2022
Gottardo Arena Ambri -- 5922 Zuschauer -- Stricker, Hungerbühler; Schlegel, Urfer

Tore: 4. Pestoni (Virtanen, Zwerger) 1:0. 18. Fohrler (Spacek, Heed) 2:0. 36. Rasmussen (Stransky, Jung) 2:1. 40. Schmutz (Egli, Knak) 2:2. 45. Z. Dotti (Shore) 3:2. 57. Ambühl (Corvi, Nordström) 3:3.
Penaltyschiessen: Nygren -, Heed 1:0; Nussbaumer -, Shore -; Knak -, Chlapik -; Bristedt 1:1, Bürgler 2:1; Nordström -.

Strafen: je 2mal 2 Minuten.

Ambri-Piotta: Juvonen; Heed, Isacco Dotti; Virtanen, Burren; Fohrler, Zaccheo Dotti; Zündel; Hofer, Spacek, Chlapik; Bürgler, Heim, Kneubuehler; Pestoni, Shore, Zwerger; Grassi, Kostner, Marchand; Trisconi.

Davos: Aeschlimann; Nygren, Jung; Fora, Dahlbäck; Dominik Egli, Paschoud; Wellinger; Ambühl, Corvi, Nordström; Stransky, Rasmussen, Bristedt; Wieser, Prassl, Nussbaumer; Schmutz, Chris Egli, Knak.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Pezzullo (verletzt) und McMillan (überzähliger Ausländer), Davos ohne Barandun, Frehner und Senn (alle verletzt). Torschüsse: 29:39 (18:17, 3:10, 5:11, 3:1).


Match-Zusammenfassung
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sport.ch. Ambri-Piotta spielte zum 85-jährigen Jubiläum in einem Sondertrikot und angespornt von den Fans in der Gottardo Arena legten die Tessiner einen engagierten Start an den Tag. Mit viel Druck wirbelten sie immer wieder durch die Zone der Gäste und in der 4. Minute gelang Diego Kostner in einer offensivgeführten Partie die Führung für die Biancoblu. Inti Pestoni mit einem tollen Querpass und Kostner trifft den Puck nicht wunschgemäss - trotzdem kullert die Scheibe unglücklich zwischen den Beinen von Sandro Aeschlimann über die Torlinie. Die Partie präsentierte sich weiter temporeich und die Richtungswechsel bewegten sich auf Tennis-Niveau. In der 18. Minute erzielte Tobias Fohrler den zweiten Treffer und baute die Führung auf 2-0 für die Leventiner aus. In der letzten Saison gelang dem Verteidiger kein Tor und in dieser Spielzeit ist er mit einem Handgelenkschuss schon in der dritten Runde erfolgreich. Mit diesem Resultat begeben sich die Akteure in die Kabine und die Levetiner gaben Christian Wohlwend eine knifflige Denkaufgabe mit auf den Weg.

Im zweiten Abschnitt zeigten sich die Gäste aus dem Bündnerland deutlich verbessert. Ambri-Piotta schaffte es nicht mehr, den Druck aus dem ersten Drittel auf den Kasten der Davoser aufrechtzuerhalten. Janne Juvonen strahlte eine grosse Ruhe aus und verhinderte einige Male den Anschlusstreffer des Rekordmeisters. Das Mitteldrittel zeigte sich mit einer hohen Intensität und nahm dann kurz vor der Sirene wieder so richtig Fahrt auf. In nur wenigen Zeigerumdrehungen egalisierte die Mannschaft von Christian Wohlwend den Ausgleich. Zuerst in der 36. Minute hiess der Torschütze Dennis Rasmussen und eine Minute vor der zweiten Pause traf Julian Schmutz zum umjubelten Ausgleich. Dank zwei mustergültigen Vorlagen beim ersten HCD-Tor von Matej Stransky und beim 2-2 von Chris Egli waren die Gäste zurück in der Partie.

Wie verdauen die Leventiner die beiden Gegentreffer aus dem Mitteldrittel? Diese Frage stand zu Beginn des letzten Durchgangs im Fokus. Mit einer Druckphase des Heimteams und dann einer Partie auf Augenhöhe lautet die Antwort. Doch plötzlich jubelt die Gottardo Arena! Der Knaller aus grosser Distanz von Zaccheo Dotti fliegt mit einer hohen Geschwindigkeit in die Maschen des Tores der Davoser. Bereits der zweite Treffer von einem Ambri-Verteidiger stand nach 53. Minute in dieser Begegnung zu Buche. Doch es war nicht der goldene Treffer, weil Andres Ambühl hatte noch einen auf Lager! Kurz vor Schluss in der 57. Minute kommt die Scheibe zum HCD-Urgestein und mit einem überlegten Abschluss schiesst er die Davoser in der dritten Begegnung in Folge in die Overtime. Da in der Verlängerung keine Mannschaft mehr erfolgreich war - trotz eines Übergewichts für Ambri - ging es für den HCD wieder ins Penaltyschiessen. Nach den Niederlagen im Shootout gegen Fribourg und Lausanne zogen die Bündner auch im Tessin den Kürzeren. Ambri-Piotta holt sich durch die verwandelten Penaltys von Tim Heed und Dario Bürgler den Zusatzpunkt. Beim HC Davos versenkte wieder nur Leon Brisedt seinen Versuch und daher verliert der Rekordmeister wieder im Penaltyschiessen.




[ Ambri ] - [ Bern ]

5:1 (2:1, 2:0, 1:0)
2. Runde - Samstag, 17. September 2022
Gottardo Arena Ambri -- 6775 Zuschauer (ausverkauft) -- Borga, Tscherrig; Stalder, Gnemmi

Tore: Zwerger (Shore, Pestoni) 1:0. 18. Moser (Loeffel) 1:1. 19. Heed (Grassi, I. Dotti) 2:1. 25. Chlapik (Spacek, Virtanen/Ausschluss Lindberg) 3:1. 40. Spacek (Zwerger, Chlapik/Ausschluss Vermin) 4:1. 51. Hofer (Burren) 5:1.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 3mal 2 Minuten gegen Bern.

Ambri-Piotta: Juvonen; Heed, Isacco Dotti; Virtanen, Burren; Fohrler, Zaccheo Dotti; Fischer; Hofer, Spacek, Chlapik; Bürgler, Heim, Kneubuehler; Pestoni, Shore, Zwerger; Grassi, Kostner, Trisconi; Marchand.

Bern: Wüthrich; Untersander, Zgraggen; Goloubef, Colin Gerber; Loeffel, Beat Gerber; Pinana; Vermin, Lindberg, Moser; Lehmann, Sceviour, Scherwey; Bader, Baumgartner, Bärtschi; Näf, Fahrni, Ritzmann.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Müller und Pezzullo (beide verletzt), Bern ohne Gelinas, Henauer und Kahun (alle verletzt).  Torschüsse: 32:36 (8:10, 12:11, 12:15).


Match-Zusammenfassung
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sport.ch. Vor dem ersten Bully wird der Captain des HCAP Daniele Grassi geehrt. Am Freitag hat er in Fribourg sein 500. Spiel in der National League absolviert. Nach der Ehrung geht es gleich zur Sache. Ambri macht Druck in der gegnerischen Zone und Bern hat Mühe aus dem eigenen Drittel zu kommen. In der 6. Minute geht es schnell vor Wüthrich und Dominic Zwerger kann ins halbleere Tor einnetzen. Die Antwort der Berner lässt auf sich warten, denn erst in der 18. Minute kann Simon Moser ausgleichen. Keine Minute später liegt Ambri erneut in Führung. Tim Heed lenkt einen Pass von Grassi an Wüthrich vorbei.

Ambri spielt auch im Mitteldrittel munter weiter und lässt die Berner kaum ins Spiel kommen. Die Tessiner spielen ein aggressives Forechecking, welches ein geordneter Spielaufbau der Mutzen verunmöglicht. In der 25. Minute spielen die Leventiner im Powerplay und Filip Chlapik trifft vom rechten Bullykreis ins rechte Lattenkreuz. Bern kommt zu wenigen Chancen, Sceviour und Lindberg kommen nicht an Juvonen vorbei. In der Schlussphase des Drittels spielen die Tessiner nochmals im Powerplay und diesmal ist es Michael Spacek, der trifft.Der SC Bern hat im Schlussdrittel keine Antwort mehr auf den Rückstand und kassiert in der 51. Minute noch das 5:1 durch Valentin Hofer. Juvonen zeigt eine grossartige Partie und wehrt am Schluss 34 Schüsse ab. Der HCAP gewinnt das erste Heimspiel der Saison und hat nach zwei Spielen fünf Punkte auf dem Konto. Damit liegen die Leventiner auf Rang zwei. Bern dagegen bleibt auf einem Punkt sitzen und belegt den zweitletzten Platz.




[ Fribourg ] - [ Ambri ]

1:2 (0:1, 1:0, 0:0, 0:1) n.V.
1. Runde - Freitag, 16. September 2022
BCF Arena Fribourg -- 9009 Zuschauer (ausverkauft) -- Stricker, Hungerbühler; Kehrli, Altmann

Tore: 4. Heim (Pestoni, Shore/Ausschluss Rossi) 0:1. 25. Mottet (Sprunger, Gunderson/Ausschlüsse McMillan, I. Dotti) 1:1. 64. Bürgler (Heim, Zwerger) 1:2.

Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Fribourg, 3mal 2 plus 5 Minuten und Spieldauerstrafe (McMillan) gegen Ambri-Piotta.

Fribourg: Berra; Jecker, Gunderson; Vainio, Diaz; Dufner, Sutter; Scheidegger, Chaivallaz; Marchon, Desharnais, Bertschy; Jörg, Walser, Rossi; Mottet, De la Rose, Bykov; Kuokkanen, Schmid, Sprunger.

HCAP: Conz; I. Dotti, Heed; Burren, Virtanen; Z. Dotti, Fohrler; Fischer; McMillan, Spacek, Chlapik; Kneubuehler, Heim, Bürgler; Zwerger, Shore, Pestoni; Trisconi, Kostner, Grassi; Hofer.

Bemerkungen: Fribourg ohne Sörensen und Jobin, Ambri-Piotta ohne Müller und Pezzullo (alle verletzt) sowie Juvonen, Zündel, Marchand (überzählig). 48. Timeout Ambri-Piotta. Torschüsse: 35:16 (9:6, 18:3, 6:5, 2:2).


Match-Zusammenfassung
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sport.ch. Die beiden Teams schenken sich hier gar nichts. Gleich zu Beginn geht es voll zur Sache. In der dritten Minute schwächt Rossi sein Team mit einem hohen Stock. Ambri kann zum ersten Mal im Powerplay spielen. Das nutzen sie auch gleich gnadenlos aus. Andre Heim bringt die Gäste nach einer tollen Kombination in Führung. Er taucht zentral vor Berra auf und lässt ihm bei seinem Abschluss keine Chance. Gotteron ist bemüht gleich zu antworten. Jedoch steht Ambri sehr gut und lässt den Mannen aus Fribourg kaum Platz um sich zu entfalten. Es entsteht eine umkämpfte Partie. Kurz vor Schluss hat dann Gotteron die Möglichkeit das erste Mal in Überzahl zu spielen. Doch Ambri-Hüter Conz hält seinen Kasten sauber.

Im zweiten Abschnitt kommt Gotteron stark aus der Kabine und drückt von Beginn an auf den Auslgeich. In der 23. Minute checkt MacMillan Duffner gegen den Kopf und muss mit einer Disziplinarstrafe vom Eis. 5 Minuten Powerplay für die starken Fribourger. Dann kann sich auch Dotti nur mit einem Stockschlag wehren und sorgt für eine doppelte Überzahl. Bei fünf gegen drei fackeln die Hausherren nicht lange. Mottet gleicht mit einem satten Onetimer aus. Von da an spielt nur noch Gotteron. Es rollt eine Angriffswelle nach der anderen in Richtung von Conz. Dieser vereitelt mehrere Grosschancen der Fribourger und hält Ambri im Alleingang in der Partie. 6 Sekunden vor Drittelsende hat Bertschy die beste Chance, als er ganz alleine vor Conz auftaucht. Einmal mehr ist der Tessiner Schlussmann zur Stelle.

Das letzte Drittel war sehr umkämpft. Ambri ist wieder besser in die Partie gekommen, wurde jedoch nie wirklich gefährlich. Fribourg war zwar auch im letzten Abschnitt das bessere Team, aber sie waren zu wenig energisch im Angriff und wenn sie gefährlich wurden, hatte Ambri immer noch Benjamin Conz im Tor, der hier unglaublich spielte. Ambri kämpfte sich im 3. Drittel zurück und erzwingt die Verlängerung.

In der Overtime ging es ganz wild zu und her. Beide Teams kamen fast im Sekundentakt zu Grosschancen, doch vergaben mehrmals kläglich. In der letzten Minute spielt Heim einen Traumpass auf Bürgler und dieser bezwingt Berra herrlich mit der Backhand. Ambri gewinnt den Saisonauftakt gegen Gotteron in der Verlängerung.












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