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So flitzte der Puck


[ Ambri ] - [ Fribourg ]

2:3 (2:2, 0:0, 0:1)
6. Runde - Ostermontag, 5. April 2021
Valasica Ambri -- keine Zuschauer -- Salonen, Stricker; Cattaneo, Duarte

Tore: 4. Perlini (Fora, Zwerger/Ausschluss DiDomenico) 1:0. 14. Schmid (Jobin, Bougro) 1:1. 17. Trisconi (Fischer, Kostner) 2:1. 20. (19:59) DiDomenico (Desharnais, Mottet/Ausschluss I. Dotti) 2:2. 45. Marchon (Schmid, Furrer) 2:3.

Strafen: je 3mal 2 Minuten.

Ambri-Piotta: Conz; I.Dotti, Fora; Fischer, Hächler; Z. Dotti, Ngoy; Pezzullo; Perlini, Flynn, Zwerger; Mazzolini, Novotny, Grassi; Incir, Kostner, Trisconi; Kneubühler, Goi, Dal Pian; J. Neuenschwander.

Fribourg: Berra, Chavaillaz, Gunderson; Furrer, Sutter; Jecker, Kamerzin; Abplanalp; Mottet, Desharnais, Stalberg; DiDomenico, Marchon, Herren; Bykov, Walser, Sprunger; Jobin, Schmid, Bougro.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Bianchi, D'Agostini, Fohrler (verletzt) sowie Müller, Nättinen, Cajka, Pinana, Rohrbach (überzählig). Ambri-Piotta ab 58:58 ohne Torhüter. Torschüsse: 23:33 (9:12, 5:14, 9:7)


Match-Zusammenfassung
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sport.ch/tiz. Das letzte Spiel in der Valascia!

Fribourg spielt etwas gepflegter, aber Ambri geht im Powerplay in Front und trifft dank viel Kampfgeist auch zum 2:1. Die Gäste können durch Schmid und DiDomenico ausgleichen. Fribourg hatte die eine oder andere weitere Torchance und könnte in Führung liegen, wären Stalberg oder Abplanalp effizienter gewesen.

Das dritte Fribourger Tor liegt gleich zwei Mal in der Luft, doch Mottet per Slapshot und Herren aus dem Handgelenk treffen nur den Pfosten! Dann stürmt plötzlich in Unterzahl Perlini alleine in Richtung Berra und scheitert kurz vor der Pause nach herrlichem Querpass von Zwerger erneut am Torhüter.

In der 45. Minute nutzt Marchon einen Abpraller vom Pfosten zum 2:3. Es ist nicht nur der Siegestreffer, sondern er verewigt sich auch als letzter Torschütze in der Valascia! Fribourg-Gottéron sichert sich damit den Einzug in die Top 4 und die Champions Hockey League.

Ambri-Piotta verliert das letzte Spiel in der altehrwürdigen Valascia. 1959 erbaut, 1979 überdacht, mille Emozioni. Grazie vecchia Valascia!!




[ Ambri ] - [ Davos ]

2:1 (0:0, 1:0, 1:1)
5. Runde - Samstag, 3. April 2021
Valasica Ambri -- keine Zuschauer -- Tscherrig, Stolc; Fuchs, Gnemmi

Tore: 36. (35:00) Zwerger (Flynn, Z. Dotti) 1:0. 48. Herzog (Egli/Ausschluss Parrée!) 1:1. 58. Müller (Grassi, Ngoy/Ausschluss Mazzolini!) 2:1.

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 4mal 2 plus 10 Minuten (Ritzmann) gegen Ritzmann.

Ambrì-Piotta: Ciaccio; Fora, I. Dotti; Hächler, Fischer; Ngoy, Z. Dotti; Pezzullo; Zwerger, Flnn, Perlini; Müller, Novotny, Nättinen; Grassi, Kostner, Mazzolini; Incir, Dal Pian, Perlini; Goi.

Davos: Mayer (30. Croce); Sund, Jung; Stoop, Hänggi; Buchli, Guerra; Gärtner; Ritzmann, Egli, Herzog; Palushaj, Corvi, Ambühl; Holdener, M. Aeschlimann, Canova; Balzer, Parrée, Lutz.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Bianchi, D'Agostini, Fohrler (verletzt). Davos ohne Paschoud, Du Bois, Dino Wieser, Kienzle (verletzt). Davos ab 58:47 ohne Torhüter. Torschüsse: 35:14 (10:5, 13:5, 12:4).


Match-Zusammenfassung
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sport.ch. Das erste Drittel ist schnell zusammengefasst. Die beiden Mannschaften stehen defensiv solide und haben offensiv kaum Durchschlagskraft. Das ändert sich auch nicht gross bei den je zwei Zweiminutenstrafen gegen beide Teams. Die Ausnahmen bilden der Pfostenschuss Andres Ambühls sowie eine gute Chance für das Heimteam durch Johnny Kneubühler.

Das Mitteldrittel verläuft, analog des Startabschnitts, über weite Strecken ereignislos. Kurz vor Spielmitte wird Robert Mayer im Tor der Davoser durch den Debütanten Mathieu Croce ersetzt. Dies nimmt das Heimteam als Startschuss für neun ganz starke Minuten, die verdientermassen im 1:0 gipfeln. Davos seinerseits findet weiterhin offensiv nicht wirklich statt, ist aber dennoch nach wie vor im Spiel drin.

Die beiden Mannschaften bieten auch in den dritten 20 Minuten Eishockey-Magerkost in dieser Kehrauspartie. Allerdings wird es trotzdem nochmals spannend und zwar dank einem Unterzahltor der Gäste. Als sich dann alle Beteiligten schon fast auf die Verlängerung einstellen, gelingt selbiges Kunststück aber auch Marco Müller. Das ist sogleich dann auch Schlusspunkt und Gamewinner zugleich. Ambri schlägt also einen ersatzgeschwächten HC Davos verdientermassen mit 2:1!




[ ZSC ] - [ Ambri ]

4:2 (2:2, 1:0, 1:0)
3. Runde - Dienstag, 30. März 2021
Hallenstadion Zürich -- 1 Zuschauer -- Lemelin, Piechaczek; Kehrli, Burgy

Tore: 1. (0:54) Krüger (Hollenstein, Marti) 1:0. 8. Bodenmann (Krüger, Lasch) 2:0. 15. Perlini (Fora, Kostner/Ausschluss Diem) 2:1. 17. Fora (Perlini, Flynn/Ausschluss Berni) 2:2. 36. Wick (Roe, Marti) 3:2. 41. (40:54) Prassl (Andrighetto, Rautiainen/Ausschluss Fischer) 4:2.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions, 7mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

ZSC Lions: Waeber; Noreau, C. Marti; P. Baltisberger, Geering (C); Trutmann, Berni; Capaul, N. Meier; Prassl, Roe, Andrighetto; Bodenmann, Krüger, Hollenstein; Lasch, Sigrist, Rautiainen; Riedi, Diem, R. Wick.

Ambrì-Piotta: Ciaccio; Fora, I. Dotti; Hächler, Fischer; Ngoy, Z. Dotti; Pezzullo; Nättinen, Flynn, Perlini; Zwerger, Kostner, Müller; Grassi (C), Novotny, Mazzolini; Trisconi, Dal Pian, Kneubuehler; Cajka.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Chris Baltisberger, Blindenbacher, Flüeler, Morant, Pedretti, Pettersson (alle verletzt) und Schäppi (krank). Ambri-Piotta ohne Conz, D'Agostini, Bianchi, Fohrler. Goi (alle verletzt). Ambri-Piotta ab 58:37 ohne Torhüter. Torschüsse: 40:36 (14:10, 13:11, 13:15).


Match-Zusammenfassung
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sport.ch. Die ersten 15 Minuten spielen praktisch nur die Hausherren aus Zürich. Ambri findet kein Weg in die Partie und somit gehen die Löwen auch verdient mit 2:0 in Führung. Krüger trifft bereits in der ersten Minute und Bodenmann kann in der 8. Minute erhöhen. Doch dann lässt sich der ZSC zu zwei Strafen hinreissen und Ambri lässt sich nicht zweimal bitten und gleicht durch 2 Powerplaytore aus.

Im zweiten Drittel läuft es dann ganz anders. Es sind die Gäste, welche das Spiel machen und deutlich mehr von der Partie haben. Sie belagern Waebers Tor fast durchgehend während den ersten 15 Minuten, doch im Gegensatz zu den Zürchern im 1. Drittel kann man keine Chance nutzen. Somit ist es dann das Heimteam, das aus dem Nichts erneut zur Führung kommt. Wick erzielt durch eine super Einzeleistung sein erstes Saisontor zum 3:2 Pausenstand.

Das dritte Drittel beginnt mit einer Art Vorentscheidung. Prassl trifft in Überzahl zum 4:2 und nimmt Ambri komplett den Wind aus den Segeln. Sie erholen sich nicht von diesem Rückschlag und verlieren das erste Mal gegen den ZSC. Die Playoffträume der Tessiner sind somit definitiv begraben.




[ Ambri ] - [ Rapperswil ]

2:4 (1:0, 1:2, 0:2)
2. Runde - Samstag, 27. März 2021
Valascia Ambri -- keine Zuschauer -- Stricker, Mollard; Obwegeser, Progin

Tore: 13. Müller (Novotny) 1:0. 28. Cervenka (Clark, Profico/Ausschluss Conz) 1:1. 34. Profico (Moses, Dünner/Ausschluss Fischer) 1:2. 36. Hächler (Fischer, Perlini) 2:2. 51. Clark (Moses, Cervenka) 2:3; 60. (59:26) Clark (Cervenka, Moses) 2:4 (ins leere Tor).

Strafen: 6mal 2 plus 10 Minuten (Trisconi) gegen Ambri-Piotta, 2mal 2 Minuten gegen Rapperswil.

Ambri-Piotta: Conz; Fora, Isacco Dotti; Hächler, Fischer; Fohrler, Zaccheo Dotti; Ngoy; Zwerger, Flynn, Perlini; Grassi, Novotny, Müller; Kneubuehler, Dal Pian, Nättinen; Trisconi, Kostner, Mazzolini; Incir.

Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Egli, Profico; Vukovic, Jelovac; Sataric, Maier; Randegger; Clark, Cervenka, Moses; Lehmann, Rowe, Eggenberger; Schweri, Dünner, Wick; Forrer, Wetter, Loosli; Ness.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Bianchi, D'Agostini, Goi; Rapperswil-Jona Lakers ohne Dufner, Payr und Rochow (alle verletzt). Ambri-Piotta von 58:47 bis 59:26 ohne Torhüter. Torschüsse: 28:37 (9:9, 7:16, 12:12).


Match-Zusammenfassung
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sport.ch. Wer sich im ersten Drittel den grossen Sturmlauf der unter Zugzwang stehenden Biancoblu gewünscht hat, wird vorerst enttäuscht. Die Gäste aus Rapperswil können die Scheibe mehrheitlich vom eigenen Tor fernhalten und kommen ihrerseits immer wieder zu vielversprechenden Möglichkeiten vor Benjamin Conz. In der 9. Minute klopft Ambri ein erstes Mal richtig an, Michael Foras Distanzschuss klatscht an die Querstange. In der 13. Minute ist es dann doch soweit,  Marco Müller trifft zur 1:0 Führung. Damit geht es dann auch in die erste Pause.

Die Biancoblu verpassen den Start in den Mittelabschnitt komplett und werden von den Rosenstädtern richtig hinten rein gedrückt. Die Jungs von Luca Cereda wissen sich nur noch mit Strafen zu behelfen und kassieren dafür prompt die Quittung. Sowohl Cervenka in der 28. Minute als auch  Dünner in der 34. Minute treffen im Powerplay. Erst mit dem Rücken zur Wand erwachen die Tessiner wieder und kommen ihrerseits wieder zu Aktionen vor Melvin Nyffeler.  Hächler sorgt mit seinem Treffer in der 36. Minute dafür, dass es mit einem 2:2 ins letzte Drittel geht.

Das Schlussdrittel gestaltet sich lange ausgeglichen. In der 51. Minute kann Clark mit leichter Mithilfe von Fortuna das 3:2 erzielen. Diesem Rückstand stürmt Ambri dann vergeblich hinterher. In der 60. Minute macht erneut Clark mit seinem Treffer ins leere Tor dann alles klar.




[ Lugano ] - [ Ambri ]

6:4 (2:0, 1:4, 3:0)
49. Runde - Freitag, 26. März 2021
Corner Arena, Porza -- keine Zuschauer -- Tscherrig, Stolc, Fuchs, Gnemmi

Tore: 8. Fazzini (Riva) 1:0. 18. Boedker (Bürgler, Heed) 2:0. 21. (20:59) Fischer (Perlini, Flynn) 2:1. 24. Perlini (Zwerger, Fora) 2:2. 26. Josephs (Heed, Fazzini/Ausschluss Müller) 3:2. 30. Fora (Zwerger, Flynn/Ausschluss Arcobello) 3:3. 38. Müller (Kostner, Grassi) 3:4. 58. (57:07) Heed (Schlegel) 4:4. 58. (57:35) Loeffel (Eigentor Trisconi) 5:4. 60. (59:40) Suri 6:4 (ins leere Tor).

Strafen: 5mal 2 plus 2mal 10 Minuten (Fazzini, Zangger) gegen Lugano, 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

Lugano: Schlegel; Heed, Wellinger; Loeffel, Chiesa; Nodari, Wolf; Romanenghi, Riva; Bürgler, Arcobello, Boedker; Fazzini, Morini, Suri; Lammer, Herburger, Josephs; Zangger, Sannitz, Haussener.

Ambri-Piotta: Ciaccio; Fora, Isacco Dotti; Hächler, Fischer; Fohrler, Zaccheo Dotti; Ngoy; Zwerger, Flynn, Perlini; Grassi, Novotny, Müller; Trisconi, Kostner, Mazzolini; Incir, Dal Pian, Kneubuehler; Nättinen.

Bemerkungen: Lugano ohne Bertaggia, Lajunen, Traber und Walker, Ambri-Piotta ohne Bianchi, D'Agostini, Goi (alle verletzt). Ambri-Piotta von 57:50 bis 59:19 und 59:28 bis 59:40 ohne Torhüter. Torschüsse: 40:39 (12:9, 10:20, 18:10).


Match-Zusammenfassung
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sda. Ambri-Piotta verliert auch das sechste Derby in dieser Saison gegen Lugano – und das auf äusserst ärgerliche Weise. Durch drei Tore in den letzten drei Minuten kommen die formstarken Bianconeri zu einem 6:4-Sieg. Das entscheidende 5:4 ist ein Eigentor, als eine Strafe gegen Lugano angezeigt ist und Ambri-Goalie Damiano Ciaccio den Kasten verlassen hat.

Der siebte Sieg in Folge für Lugano, das damit seinen 2. Platz festigte, gehört damit in die Kategorie glücklich. Im Mitteldrittel hatte Ambri ein 0:2 gewendet und war 4:3 in Führung gegangen. Diese hielt bis drei Minuten vor Schluss.

Die drei Punkte hätten die Leventiner nochmal in eine gute Position für die Playoff-Qualifikation bringen können. Nun ist das Duell am Samstag zuhause gegen das drei Punkte vor ihnen liegende Rapperswil-Jona die letzten Chance im Rennen um den 10. Platz.




[ Zug ] - [ Ambri ]

2:3 (0:1, 1:1, 1:1)
42. Runde - Freitag, 19. März 2021
Bossard Arena Zug -- keine Zuschauer -- Stricker, Mollard; Cattaneo, Duarte

Tore: 8. Perlini (Zwerger, Flynn) 0:1. 29. Allenspach (Bachofner) 1:1. 38. Dal Pian (Incir, Kneubuehler) 1:2. 57. Dal Pian (Kneubuehler, Incir) 1:3. 60. (59:02) Alatalo (Kovar, Simion) 2:3 (Zug ohne Torhüter).

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Zug, 4mal 2 plus 10 Minuten (Z. Dotti) gegen Ambri-Piotta.

Zug: Genoni; Nussbaumer, Geisser; Stadler, Alatalo; Zgraggen, Gross; Sidler; Klingberg, Kovar, Simion; Allenspach, Albrecht, Bachofner; Martschini, Shore, Thorell; Langenegger, Leuenberger, Hofer.

Ambri-Piotta: Conz; Dotti I., Fora; Fischer, Hächler; Dotti Z. Fohrler; Pezzullo; Perlini, Flynn, Zwerger; Müller, Novotny, Grassi; Mazzolini, Kostner, Trisconi; Kneubuehler, Dal Pian, Incir; Rohrbach.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Bianchi, D'Agostini, Goi und Nättinen (alle verletzt). Zug von 56:31 bis 59:02 und ab 59:09 ohne Torhüter. Torschüsse: 34:24 (16:6, 10:7, 8:11).


Match-Zusammenfassung
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sport.ch. Ambri erwischt einen guten Start in die Partie, zu Beginn spielen sie auf Augenhöhe mit dem EVZ mit. Zu vielen Chancen kommt es allerdings noch nicht, aber das junge Kader der Zuger kann die Defensivreihen der Gäste kaum einmal überwinden. Auch nicht dann, wenn sich Ambri öfters selber straft mit unnötigen Vergehen und Zug früh drei Powerplays beschert. Die Gastgeber können die Defensivreihen allerdings nie überwinden und die Tessiner können sich sogar in Führung bringen. Der EVZ erwacht darauf hin und reisst die Kontrolle des Spiels an sich und lässt diese auch nicht mehr gehen bis sie den Ausgleich erzwingen konnten. Das Problem ist nur, dass Ambri kurz darauf nachsetzte als der EVZ kurz nachliess.

Im Anschluss darauf wiederholte sich die Dynamik in welcher Zug viel arbeitete um ins Spiel zurück zu kommen, Ambri wehrt aber abgeklärt ab und baut die Führung sogar noch weiter aus. Der Effort der Zuger zum Schluss ist zwar bemerkenswert, kommt aber zu spät. Zwar schafft es Alatalo noch kurz vor Schluss den Anschlusstreffer zu erzielen, daraufhin fehlt aber einfach die Zeit um sich noch in die Overtime zu retten. So sichert sich Amri-Piotta drei wichtige Punkte im Kampf um die Pre-Playoffs und kann mit der heutigen raffinierten Leistung mehr als zufrieden sein.




[ Rapperswil ] - [ Ambri ]

3:1 (1:1, 0:0, 2:0)
49. Runde - Samstag, 13. März 2021
St. Galler Kantonalbank Arena Rapperswil -- keine Zuschauer -- Hebeisen, Piechaczek; Altmann, Wolf

Tore: 8. (7:12) Lehmann (Rowe, Vukovic/Ausschluss Clark!) 1:0. 9. (8:32) Mazzolini (Grassi, Trisconi) 1:1. 41. (40:47) Eggenberger (Rowe, Lehmann) 2:1. 59. Eggenberger (Lehmann, Rowe) 3:1.

Strafen: je 3mal 2 Minuten.

Rapperswil-Jona Lakers: Bader; Egli, Randegger; Vukovic, Jelovac; Sataric, Maier; Clark, Cervenka, Moses; Lehmann, Rowe, Eggenberger; Schweri, Dünner, Wick; Forrer, Wetter, Loosli; Ness.

Ambri-Piotta: Conz; Fora, Isacco Dotti; Hächler, Fischer; Fohrler, Zaccheo Dotti; Ngoy, Pezzullo; Zwerger, Müller, Perlini; Grassi, Novotny, Incir; Trisconi, Kostner, Mazzolini; Joël Neuenschwander, Dal Pian, Kneubuehler.

Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Dufner, Nyffeler, Payr, Profico (alle verletzt) und Rochow (krank), Ambri-Piotta ohne Bianchi, D'Agostini, Flynn, Goi und Nättinen (alle verletzt). Torschüsse: 23:29 (9:10, 5:13, 9:6).


Match-Zusammenfassung
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sda. Das wichtigste Spiel der Runde, das Duell am unteren Playoff-Strich, gewinnen die Rapperswil-Jona Lakers gegen den HC Ambri-Piotta 3:1.

Da der SC Bern den Rank doch noch zu finden scheint, sieht es danach aus, als würden die Rapperswil-Jona Lakers und Ambri-Piotta den letzten Platz in den Playoff-Achtelfinals unter sich ausmachen. Insofern kam dem Direktduell eine grosse Bedeutung zu.

Die Rapperswiler, die in dieser Woche sieben von neun möglichen Punkten holten, liegen nun bei einem Mehrspiel sechs Zähler vor Ambri-Piotta, das hinter den SCB auf den 11. Tabellenplatz zurückfiel.

Es war zu sehen, dass es in dieser Partie um viel ging, das spielerische Niveau hielt sich auf beiden Seiten in überschaubaren Grenzen, vielmehr war Kampf Trumpf. Matchwinner der Lakers war Nando Eggenberger, der nach 47 Sekunden im letzten Drittel das 2:1 und in der 59. Minute das 3:1 erzielte. Er hat nun elf Saisontore auf dem Konto. Somit gewannen die Rapperswiler auch das dritte Heimspiel in der aktuellen Spielzeit gegen die Tessiner.

Das 1:0 der Gastgeber hatte in der 8. Minute Marco Lehmann in Unterzahl erzielt. Es war bereits der neunte Shorthander, den die Leventiner in der laufenden Meisterschaft kassierten. Die Führung der Lakers hielt allerdings nur während 80 Sekunden, dann glich Elia Mazzolini mit seinem ersten Saisontreffer in der National League aus. Die Rapperswiler liessen zum 13. Mal in der laufenden Meisterschaft nach einem erzielten Tor innert zwei Minuten einen Gegentreffer zu, eine Statistik, die zu denken geben muss.




[ Ambri ] - [ Lugano ]

1:3 (0:0, 1:2, 0:1)
48. Runde - Freitag, 12. März 2021
Valascia Ambri -- keine Zuschauer (aber viele Fanclub-Fahnen) -- Stricker, Stolc; Obwegeser, Fuchs

Tore: 26. Grassi (Novotny, Zwerger) 1:0. 28. Boedker (Lajunen, Fazzini/Ausschluss Cajka, Müller) 1:1. 39. Arcobello (Bürgler, Boedker) 1:2. 60. (59:03) Lajunen 1:3 (ins leere Tor).

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 5mal 2 Minuten gegen Lugano.

Ambri-Piotta: Conz; I. Dotti, Fora; Fischer, Hächler; Z. Dotti, Fohrler; Pezzullo, Ngoy; Perlini, Flynn, Kneubühler; Incir, Müller, Zwerger; Cajka, Novotny, Grassi; Mazzolini, Kostner, Trisconi.

Lugano: Schlegel; Wellinger, Heed; Chiesa, Loeffel; Wolf, Nodari; Antonietti, Traber; Boedker, Arcobello, Bürgler; Suri, Lajunen, Fazzini; Bertaggia, Sannitz, Walker; Haussener, Herburger, Zangger.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Bianchi, D'Agostini, Goi und Nättinen (alle verletzt). Lugano ohne Lammer, Morini und Riva (alle verletzt). 59. Timeout Ambri-Piotta. Ambri-Piotta von 58:11 bis 59:03 ohne Torhüter. Torschüsse: 32:24 (4:7, 15:9, 13:8).


Match-Zusammenfassung
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sda. Der HC Lugano wird die letzten Derbys in der altehrwürdigen Valascia-Eisbahn in guter Erinnerung behalten. Die Luganesi gewannen bei ihrem letzten Gastspiel im Kult-Stadion mit 3:1 auch das fünfte Derby in dieser Saison.

Immerhin ging dieses Mal Ambri in Führung. Daniele Grassi erzielte in der 26. Minute das 1:0 für Ambri. Aber nur 135 Sekunden später gelang Mikkel Bödker in doppelter Überzahl der Ausgleich. In der 39. Minute spielten sich die entscheidenden Szenen ab: Ambris Söldner Brendan Perlini schob den Puck in bester Abschlussposition neben dem Gehäuse vorbei; aus dem Gegenangriff resultierte durch Mark Arcobello das 2:1 für Lugano.

Jani Lajunen stellte in der Schlussminute mit einem Schuss ins leere Tor das Schlussresultat her.

Ambri verlor seit dem kurzen Aufbäumen (3 Siege) bereits wieder fünf Spiele hintereinander. Die Playoffs entrücken. Derweil bleibt Lugano (zuletzt drei Siege de suite) im Rennen um die direkte Qualifikation für die Viertelfinals.




[ Servette ] - [ Ambri ]

5:0 (2:0, 2:0, 1:0)
22. Runde - Dienstag, 9. März 2021
Les Vernets -- keine Zuschauer -- Lemelin , Mollard; Schlegel, Burgy

Tore: 5. Le Coultre (Omark, Miranda) 1:0. 18. Asselin (Fehr, Omark/Ausschlüsse Fohrler, Ngoy) 2:0. 25. Fehr (Ausschluss Richard!) 3:0. 35. Fehr (Omark, Le Coultre/Ausschlüss Müller) 4:0. 49. Miranda (Smirnovs) 5:0.

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

PostFinance-Topskorer: Omark; Zwerger.

Genève-Servette: Descloux; Jacquemet, Völlmin; Karrer, Le Coultre; Mercier, Kast; Smons; Rod, Richard, Vermin; Miranda, Winnik, Omark; Moy, Fehr, Asselin; Berthon, Smirnovs, Vouillamoz; Patry.

Ambri-Piotta: Ciaccio; Hächler, Fischer; Fora, Zaccheo Dotti; Fohrler, Pezzullo; Ngoy; Kneubuehler, Flynn, Perlini; Zwerger, Cajka, Incir; Grassi, Novotny, Müller; Trisconi, Kostner, Mazzolini; Dal Pian.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Guebey, Maurer und Tömmernes (alle verletzt), Ambri-Piotta ohne Bianchi, D'Agostini, Isacco Dotti, Goi und Nättinen (alle verletzt). Torschüsse: 33:28 (13:7, 10:5, 10:16)


Match-Zusammenfassung
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sda. Das erste Drittel ist geprägt von kernigen Checks und harten Zweikämpfen. Genf erwischt ganz klar den besseren Start und kann durch Le Coultre in der 5. Minute in Führung gehen. Danach kommt Ambri ein wenig besser ins Spiel und es ist ein umkämpftes Spiel auf Augenhöhe. In der 17. Minute treiben es die Tessiner ein wenig zu hart und kassieren in doppelter Unterzahl das 2:0.

Es bleibt auch im 2. Drittel ein zähes Spiel mit vielen Unterbrüchen und vorallem Strafen. Und es ist nicht etwa ein Powerplaytor der Tessiner in der 25. Minute, sondern Shorthander der Genfer durch Eric Fehr der sich gegen Ciaccio eiskalt durchsetzt. Nach vielen simultanen Strafen hat Genf in der 33. Minute wieder einmal ein Powerplay und prompt nutzen sie es. Omark setzt sich herrlich in Szene und bedient Fehr der bereits zum zweiten Mal einnetzt. Ambri hat zwar in der 38. Minute noch einen Pfostenschuss, aber es scheint bereits die Luft draussen zu sein bei den Gästen.

Die Tessiner versuchen sich zu Beginn des Schlussdrittels noch einmal aufzubäumen aber an Descloux führte auch heute kein Weg vorbei. Die Genfer erhöhen durch Miranda dann sogar noch zum 5:0 und Ambri erleidet somit einen herben Rückschlag im Kampf um die Playoffplätze.




[ Ambri ] - [ Lugano ]

1:3 (0:1, 0:1, 1:1)
41. Runde - Sonntag, 7. März 2021
Valascia Ambri -- keine Zuschauer -- Wiegand, Nikolic; Progin, Steenstra

Tore: 7. Lajunen (Heed/Ausschluss Perlini) 0:1. 25. Fazzini (Suri, Lajunen) 0:2. 51. Cajka (Incir) 1:2. 52. Lajunen (Wellinger/Ausschluss Fazzini!) 1:3.

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 6mal 2 Minuten gegen Lugano.

Ambri-Piotta: Conz; Fischer, Hächler; Z. Dotti, Fora; Pezzullo, Fohrler; Ngoy; Perlini, Flynn, Kneubühler; Incir, Cajka, Zwerger; Müller, Novotny, Grassi; Mazzolini, Kostner, Trisconi; J. Neuenschwander.

Lugano: Schlegel; Wellinger, Heed; Chiesa, Loeffel; Wolf, Nodari; Antonietti, Traber; Boedker, Arcobello, Bürgler; Suri, Lajunen, Fazzini; Bertaggia, Sannitz, Walker; Haussener, Herburger, Zangger.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Bianchi, D'Agostini, I. Dotti, Goi, Nättinen; Lugano ohne Lammer, Morini, Fadani, Riva, Romanenghi (alle verletzt). 59. Timeout  Ambri-Piotta. Ambri-Piotta von 58:26 bis 59:00 und von 59:19 bis 60:00 ohne Torhüter. Torschüsse: 49:28 (19:10, 17:12, 13:6).


Match-Zusammenfassung
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sda. Der HC Lugano gewinnt mit 3:1 auch das vierte Tessiner Derby der Saison gegen Ambri-Piotta. Der Finne Jani Lajunen entscheidet die Partie in der Valascia.

Lajunen brachte Lugano in der 7. Minute in Führung. Im zweiten Abschnitt, als Ambri auf den Ausgleich drückte, gelang Lajunen das 2:0. Und im Schlussabschnitt, 59 Sekunden nach Ambris Ehrentreffer, stellte Lajunen in Unterzahl (!) Luganos Sieg sicher. Für den 30-jährigen aus Espoo waren es die Saisontore Nummern 7 bis 9. In den ersten drei Saisons für Lugano hatte Lajunen nie mehr als acht Tore erzielt.

Zwei Tage nach dem 4:1-Heimsieg über Bern gelang es Lugano erstmals seit einem Monat (und erstmals seit der Serie von acht Siegen Ende Januar/Anfang Februar), zwei Partien hintereinander zu gewinnen.

Aus der Optik Ambris ereignete sich an diesem Sonntagabend nicht viel Positives. Benjamin Conz hütete erstmals seit dem 26. Januar wieder von Anfang an das Tor. Aber ein Goalie-Problem hatte Ambri während Conz' Verletzung nicht. Die Probleme liegen in der Offensive: Zuletzt erzielte Ambri zwar fünfmal in Folge drei und mehr Tore. Daraus resultierten drei Siege und zehn Punkte. Aber in 18 der letzten 26 Partien gelangen Ambri nicht drei Tore - und in den zwei Derbys in der Valascia gegen Lugano sogar nur eines (0:3 und 1:3). Petr Cajka erzielte es in der 51. Minute. Für den Tschechen war es im siebenten Spiel der erste Skorerpunkt.




[ Ambri ] - [ Biel ]

3:4 (0:0, 2:2, 1:1, 0:1) n.V.
40. Runde - Donnerstag, 4. März 2021
Valascia Ambri -- keine Zuschauer -- Fluri, Nikolic; Schlegel, Burgy

Tore: 22. Rajala (Pouliot, Rathgeb) 0:1. 27. Hügli (Pouliot, Moser/Ausschluss Fora) 0:2. 35. Kostner (Zwerger, Fischer/Ausschluss Z. Dotti!) 1:2. 37. Perlini (Kneubuehler, Flynn) 2:2. 50. Hügli (Komarek, Rajala) 2:3. 54. Perlini (Flynn, Hächler/Powerplaytor) 3:3. 62. Cunti (Hofer, Brunner/Powerplaytor) 3:4.

Strafen: 11mal 2 plus 10 Minuten (Flynn) gegen Ambri-Piotta, 3mal 2 Minuten gegen Biel.

Ambri-Piotta: Östlund; Fora, Zaccheo Dotti; Hächler, Fischer; Fohrler, Pezzullo; Ngoy; Kneubuehler, Flynn, Perlini; Dal Pian, Cajka, Zwerger; Grassi, Novotny, Müller; Trisconi, Kostner, Mazzolini; Joël Neuenschwander.

Biel: van Pottelberghe; Kreis, Moser; Lindbohm, Rathgeb; Forster, Fey; Stampfli; Tanner, Pouliot, Rajala; Hofer, Komarek, Fuchs; Brunner, Cunti, Künzle; Kessler, Gustafsson, Hügli.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Bianchi, D'Agostini, I. Dotti, Nättinen, Pinana; Biel ohne Hischier, Lindgren und Lüthi (alle verletzt). 27. Timeout Ambri-Piotta. Torschüsse: 25:43 (7:13, 9:10, 9:17, 0:3)


Match-Zusammenfassung
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sda. Viel zu viele Strafen kosteten den HC Ambri-Piotta im Spiel gegen Biel (3:4 n.V.) alle Chancen. Wichtigster Akteur bei den Bielern war Stürmer Michael Hügli.

Hügli erzielte zum zwölften Mal in seiner Karriere in der National League zwei Tore in einem Spiel. Kurz vor Schluss war er nochmals in eine wichtige Szene involviert. Ambris Verteidiger Michael Fora musste kurz vor Schluss für ein Stockfoul gegen Hügli vier Minuten auf die Strafbank. Insgesamt leistete sich Ambri-Piotta nach dem 3:3-Ausgleich sechs Minuten vor Schluss noch 18 Strafminuten (!), die letzte wegen zu vieler Spieler auf dem Eis. Luca Cunti stellte nach 61 Sekunden der Verlängerung mit einem Powerplay-Tor Biels Sieg sicher.

Ambri muss disziplinierter auftreten, will es seine Chancen auf die Playoffs wahren. Alleine Michael Fora, einst Captain in Ambri, brachte es gegen Biel auf fünf Zweiminutenstrafen. Biel, das mit nur drei Söldnern antrat, hätte die Partie aufgrund der Chancen in der regulären Spielzeit gewinnen müssen.




[ Zug ] - [ Ambri ]

5:4 (2:2, 1:2, 2:0)
51. Runde - Dienstag, 2. März 2021
Bossard Arena Zug -- keine Zuschauer -- Hebeisen, Urban; Obwegeser, Fuchs

Tore: 2. Simion (Kovar, Thorell) 1:0. 4. (3:29) Flynn 1:1. 5. (4:46) Incir 1:2. 8. Martschini (Abdelkader, Shore) 2:2. 29. Alatalo (Martschini) 3:2. 35. Perlini (Kostner, Flynn/Ausschluss Martschini) 3:3. 39. Kostner (Flynn, Kneubuehler/Ausschluss Alatalo) 3:4. 41. (40:57) Shore (Martschini, Gross) 4:4. 59. Zehnder (Alatolo, Simion/Ausschluss Cajka) 5:4.

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Zug, 6mal 2 plus 20 Minuten (Strafe gegen Teamoffiziellen nach Spielschluss).

Zug: Genoni; Geisser, Gross; Cadonau, Alatalo; Schlumpf, Nussbaumer; Sidler; Simion, Kovar, Thorell; Leuenberger, Albrecht, Zehnder; Martschini, Schore, Abdelkader; Langenegger, Senteler, Bachofner.

Ambrì-Piotta: Ciaccio; Hächler, Fischer; Fora, Z. Dotti; Fohrler, Pezzullo; Ngoy; Kneubuehler, Flynn, Perlini; Zwerger, Cajka, Incir; Grassi, Novotny, Müller; Trisconi, Kostner, Mazzolini; Dal Pian.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Conz, Bianchi, D'Agostini, I. Dotti, Goi, Nättinen, Pinana (alle verletzt). 7. Pfostenschuss Fora. 59:12 Timeout Ambri-Piotta, danach ohne Torhüter. Torschüsse: 31:34 (7:14, 9:14, 15:6).


Match-Zusammenfassung
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sda. Nach zuvor drei knappen Zuger Siegen war auch das vierte Gotthard-Derby dieser Saison umstritten - und spektakulär dazu. Viermal wechselte die Führung, ehe Zugs Yannick Zehnder knapp zwei Minuten vor Schluss mit dem 5:4 in Überzahl die Entscheidung herbeiführte. Nach dem 32. Sieg im 41. Saisonspiel führt Zug die Tabelle nun bereits mit 19 und mehr Punkten Vorsprung auf die Konkurrenz an.

Dass es bis zum Schluss spannend blieb, lag vor allem an den ungewöhnlich vielen Undiszipliniertheiten, die sich der EVZ an diesem Abend leistete. Nach der frühen Führung nach nur 74 Sekunden durch Zugs besten Torschützen Dario Simion (21. Saisontor) leisteten sich die Routiniers Justin Abdelkader (über 800 NHL-Spiele) und Dominik Schlumpf (über 60 Länderspiele) leichtsinnige Puckverluste, die Ambri zum 1:1 und 2:1 ausnutzte. Bei den Tessiner Toren zum 3:3 (35.) und 4:3 (39.) sass jeweils ein Zuger auf der Strafbank.

Doch Ambri schaffte es nicht, sich für einen beherzten Auftritt gegen den Liga-Primus zu belohnen. Letzlich brach dem Team von Trainer Luca Cereda ein Beinstellen des jungen Petr Cajka kurz vor Schluss das Genick. Zug nutzte die Strafe zum Siegtor und beendete damit das Mini-Hoch der neuntplatzierten Leventiner mit zuvor drei Siegen de suite.




[ Ambri ] - [ Langnau ]

3:1 (1:1, 2:0, 0:0)
50. Runde - Sonntag, 28. Februar 2021
Valascia Ambri -- keine Zuschauer -- Lemelin, Nikolic; Altmann, Wolf

Tore: 15. Zwerger (Kostner) 1:0. 17. Rüegsegger (Weibel) 1:1. 26. Müller (Zwerger, Grassi) 2:1. 39. Müller (Grassi, Novotny) 3:1.

Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 6mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers.

Ambri-Piotta: Ciaccio; Fischer, Hächler; Pezzullo, Fora, Zaccheo Dotti, Fohrler; Ngoy; Perlini, Flynn, Kneubühler; Incir, Cajka, Zwerger; Müller, Novotny, Grassi; Mazzolini, Kostner, Trisconi; Joël Neuenschwander.

SCL Tigers: Punnenovs; Huguenin, Erni; Lardi, Leeger; Grossniklaus, Schilt; Bircher; Nilsson, Flavio Schmutz, Julian Schmutz; Andersons, Petrini, Rüegsegger; Sturny, Maxwell, Berger; Weibel.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Conz, Bianchi, D'Agostini, I. Dotti, Goi, Nättinen, Pinana (alle verletzt). SCL Tigers ohne Blaser, Diem, Dostoinov, Earl, Glauser, In-Albon, Kuonen, Melnalksnis, Neukom und Salzgeber (alle verletzt). SCL Tigers ab 57:55 ohne Torhüter. Torschüsse: 47:34 (15:10, 18:10, 14:14).


Match-Zusammenfassung
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sda. Am letzten Februar-Wochenende, an dem wegen des Cupfinals bloss zwei Partien in der National League auf dem Programm standen, müssen die SCL Tigers ihre Hoffnungen auf die Playoffs wohl begraben.

Die Langnauer verloren in Ambri-Piotta 1:3. Zum neunten Mal hintereinander erzielten die Tigers weniger als drei Tore. Am Samstag hatten die Rapperswil-Jona Lakers gegen Lausanne (4:5 nach Verlängerung nach einer 2:0-Führung) ebenfalls gepunktet. Einen guten Monat vor dem geplanten Ende der Qualifikation liegt Langnau bereits 13 Punkte hinter den Rapperswil-Jona Lakers (10.) und Ambri-Piotta (9.) zurück.

Ein Auswärtssieg in der Leventina hätte die Tigers drei Tage nach dem sensationellen 1:0-Erfolg in Lausanne nochmals hoffen lassen. Und die Emmentaler bemühten sich um Punktezuwachs. Sie gestalteten die Partie lange leicht überlegen, vermochten aber ihren letztjährigen Nummer-2-Torhüter Damiano Ciaccio (33 Paraden) nur einmal zu bezwingen.

Marco Müller lenkte das Spiel im zweiten Abschnitt mit seinen Saisontoren Nummern 6 und 7 (vom 1:1 zum 3:1) in Richtung Ambri-Sieg. In der Folge fanden die Tigers, die nur mit drei Sturmlinien antraten, nicht mehr ins Spiel zurück.

Nach vier Meisterschafts-Monaten lohnt sich ein genauerer Blick auf die Tabelle. Ganz vorne setzte sich der EV Zug ab; vom Tabellenende dürften die SCL Tigers nicht mehr wegkommen.

Dazwischen wird es aber unübersichtlich. Rechnerisch haben sich auch die ZSC Lions und der HC Fribourg-Gottéron bereits sicher für die Playoffs qualifiziert. Aber insgesamt muss die Tabelle, in der die Lakers (43) immer noch neun Partien mehr bestritten haben als beispielsweise Bern (34), mit Vorsicht interpretiert werden.

Lausanne (5.) und Servette (7.) und auch Lugano (6.) stehen beispielsweise besser da als der HC Davos (4.), der zwischen drei und sechs Partien mehr bestritten hat als die direkten Gegner um einen Platz unter den Top 6, der die Viertelfinal-Teilnahme garantiert. Die Davoser müssen zulegen, wenn sie die Pre-Playoffs (oder die Achtelfinals) umgehen wollen.

Am zweiten Strich spielen Ambri-Piotta (9.), die Rapperswil-Jona Lakers (10.) und Bern (11.) um die Playoffs. Zwei dieser drei Teams dürften es schaffen, weil in dieser Saison erstmals zehn Teams am Playoff-Spektakel teilnehmen dürfen. Aber Bern muss in den letzten fünf Wochen der Regular Season noch 18 Partien spielen - ein äusserst happiges Pensum.




[ Ambri ] - [ Rapperswil ]

5:3 (1:0, 1:3, 3:0)
46. Runde - Freitag, 26. Februar 2021
Valascia Ambri -- keine Zuschauer -- Hebeisen, Salonen; Altmann, Wolf

Tore: 10. Kostner (Ngoy, Mazzolini) 1:0. 24. Clark (Dünner, Cervenka/Ausschluss J. Neuenschwander) 1:1. 28. Fora (Ausschluss Cervenka) 2:1. 32. Eggenberger (Lehmann, Rowe) 2:2. 40. (39:59) Moses (Clark, Egli) 2:3. 57. Kostner (Fora, Perlini/Ausschluss Schweri) 3:3. 60. (59:39) Kneubühler (Flynn, Perlini) 4:3. 60. (59:45) Grassi (Kostner) 5:3 (ins leere Tor).

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 5mal 2 Minuten gegen Rapperswil.

Ambri-Piotta: Östlund; Hächler, Fischer; Fohrler, Isacco Dotti; Fora, Zaccheo Dotti; Ngoy; Kneubühler, Flynn, Perlini; Zwerger, Müller, Nättinen; Grassi, Novotny, Cajka; Trisconi, Kostner, Mazzolini; Joël Neuenschwander.

Rapperswil-Jona Lakers: Bader; Egli, Profico; Randegger, Dufner; Vukovic, Jelovac; Sataric, Maier; Clark, Cervenka, Moses; Lehmann, Rowe, Eggenberger; Schweri, Dünner, Wick; Forrer, Wetter, Loosli.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Conz, Bianchi, D'Agostini, Goi, Incir, Pezzullo, Pinana (alle verletzt). Rapperswil-Jona ohne Nyffeler und Payr (beide verletzt). Rapperswil-Jona von 59:39 bis 59:45 ohne Torhüter. Torschüsse: 37:33 (8:14, 13:12, 16:7).


Match-Zusammenfassung
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sda. Das Sechspunktespiel im Duell um einen der letzten Plätze in den Pre-Playoffs zwischen Ambri und den Rapperswil-Jona Lakers endete dramatisch. Die Lakers führten bis 233 Sekunden vor Schluss mit 3:2. Ambri setzte sich aber noch 5:3 durch.

Fast 57 Minuten lang fand Ambri erneut kein Mittel gegen die offensive Impotenz. Die Leventiner hatten die letzten fünf Partien in der Valascia alle verloren und dabei nur sechs Tore erzielt - zweimal sogar überhaupt keines.

Im Finish klappte aber plötzlich alles: Verteidiger Michael Fora glich in Überzahl mittels Slapshot zum 3:3 aus. 21 Sekunden vor der Schlusssirene gelang Johnny Kneubuehler das 4:3, unmittelbar nach einer abgelaufenen Strafe gegen die Lakers. Nur sechs Sekunden später sorgte Diego Kostner mit einem Schuss ins leere Tor für das 5:3-Schlussergebnis.

Einzig in der gewohnten Rangliste bleiben die Lakers derzeit noch vor Ambri. Im Ranking gemäss der gewonnenen Punkte pro Spiel liegt Ambri (4 Partien weniger ausgetragen) schon vorne. Die Lakers kassierten bei den letzten vier Niederlagen 27 Gegentreffer und kamen in den letzten 13 Auswärtsspielen nur noch zu einem Sieg.


sport.ch. Die Anfangsphase geht eindeutig an die Gäste aus der Ostschweiz, die gleich zu mehreren vielversprechenden Chancen vor Viktor Östlund kommen. Doch Ambri schafft es, die Druckphase zu überstehen und in der 10. Minute können die Leventiner etwas überraschend sogar in Führung gehen. DIEGO KOSTNER lenkt einen Schuss von Michael Ngoy ab. Nach dem Führungstreffer gelingt es den Männer aus dem Sopraceneri, die Partie bis zur ersten Pause ausgeglichener zu gestalten.

In der 24. Minute besorgt KEVIN CLARK den Ausgleich für seine Mannschaft im Powerplay. Nach einer schönen Einzelaktion kann MICHAEL FORA in der 28. Minute die Führung für Ambri wieder herstellen. Doch die Lakers können nicht viel später erneut reagieren. Nach einer sehenswerten Kombination kann NANDO EGGENBERGER zum 2:2 einschieben in der 32. Minute. Nur 2 Sekunden vor Drittelspause bestraft STEVE MOSES dann einen Ambri-Komplettaussetzer zur erstmaligen Führung.

Lange deutet im letzten Drittel nichts mehr auf einen Sieg der Gastgeber hin. Doch in der 57. Minute kürt sich MICHAEL FORA im Powerplay zum Doppeltorschützen und kann die Partie ausgleichen. Es riecht bereits nach Verlängerung bevor 21 Sekunden vor Schluss die Rosenstädter die Scheibe nicht geklärt kriegen. JOHNNY KNEUBÜHLER nimmt einen Pass von Flynn direkt und schiesst Ambri-Piotta damit ins Glück. 15 Sekunden vor der Schlusssirene macht DANIELE GRASSI mit dem Treffer ins leere Tor alles klar.




[ ZSC ] - [ Ambri ]

2:3 (0:0, 1:0, 1:3)
39. Runde - Montag, 22. Februar 2021
Hallenstadion Zürich -- keine Zuschauer -- Hebeisen, Salonen; Obwegeser, Kehrli

Tore: 31. Andrighetto (Ausschluss Bodenmann!) 1:0. 51. Perlini (Kneubühler, Flynn) 1:1. 57. Fischer (Eigentor Berni) 1:2. 59. Perlini (Flynn) 1:3. 60. (59:16) Noreau (Rautiainen, Bodenmann) 2:3 (ZSC ohne Torhüter).

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions, 4mal 2 plus 10 Minuten (Fohrler) gegen Ambri-Piotta.

ZSC Lions: Flüeler; Noreau, C. Marti; P. Baltisberger, Geering; Trutmann, Berni; Morant; Lasch, A, Perlinindrighetto, Rautiainen; Sigrist, Krüger, Bodenmann, Riedi, Diem, Prassl; Hayes, Schäppi, Pedretti.

Ambri-Piotta: Östlund; Hächler, Fischer; Fohrler, I. Dotti; Ngoy, Z. Dotti; Pastori; Kneubuehler, Flynn, Perlini; Zwerger, Müller, Nättinen; Grassi, Novotny, Cajka; Trisconi, Kostner, Mazzolini; J. Neuenschwander.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Blindenbacher, Capaul, Roe, C. Baltisberger, Wick, Pettersson (alle verletzt) sowie Hollenstein (krank). Ambri-Piotta ohne Conz, Bianchi, D'Agostini, Dal Pian, Fora, Goi, Incir, Pezzullo, Pinana, Rohrbach (alle verletzt). ZSC Lions von 58:26 bis 59:16 sowie ab 59:27 ohne Torhüter. 60. Timeout ZSC Lions. Torschüsse: 32:28 (9:6, 14:10, 9:12).


Match-Zusammenfassung
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sda. Ambri-Piotta bleibt die einzige Mannschaft der National League, gegen welche die ZSC Lions in dieser Saison noch nie gewonnen haben. Die Leventiner wenden im letzten Drittel ein 0:1 in ein 3:2.

Von Ende Oktober bis am 22. Dezember hatten die zweitplatzierten Lions inklusive Schweizer Cup elfmal hintereinander gewonnen. Seither fehlt den Zürchern die Konstanz, mehrheitlich folgte auf einen Sieg eine Niederlage und umgekehrt. Nun verpassten sie es, erstmals wieder drei Partien in Folge zu ihren Gunsten zu entscheiden. Damit liegt der ZSC weiterhin zehn Punkte hinter Leader Zug, der drei Spiele weniger ausgetragen hat. Ambri beendete derweil eine Serie von sieben Niederlagen.

Matchwinner der Gäste war der neue Kanadier Brendan Perlini, der in seiner siebenten Partie für Ambri mit dem 1:1 (51.) und dem 3:1 (59.) die ersten beiden Tore erzielte. Das 2:1 der Tessiner nach genau 56 Minuten war ein Eigentor von Verteidiger Tim Berni, der - wieso auch immer - unter Bedrängnis vor dem eigenen Gehäuse durchfahren wollte.

Perlini machte mit den beiden Treffern seinen Fehler vor dem 0:1 (31.) mehr als wett. Dort liess er sich von Liga-Topskorer Sven Andrighetto in Überzahl den Puck abluchsen, worauf dieser den Leventiner Keeper Viktor Östlund herrlich aussteigen liess. Es war für die Lions der vierte Shorthander in den letzten drei Begegnungen.

Andrighetto ist aktuell die Konstanz in Person: Er punktete in der 18. Partie hintereinander und hält nun in der laufenden Meisterschaft bei 21 Toren und 23 Assists. Zum statistisch festgehaltenen Rekord von Ken Yaremchuck, dem beim EV Zug in der Saison 1994/95 eine Serie von 29 Spielen mit mindestens einem Skorerpunkt gelungen ist, fehlt allerdings noch einiges.

Am Ende verloren die Lions auch das dritte Saisonduell gegen Ambri, das in der Rangliste den SC Bern überholte und wieder Zehnter ist.



[ Ambri ] - [ Bern ]

1:4 (1:1, 0:1, 0:2)
45. Runde - Samstag, 20. Februar 2021
Valascia Ambri -- keine Zuschauer -- Stricker, Borga; Fuchs, Steenstra

Tore: 2. Incir (Trisconi, Kostner) 1:0. 5. Scherwey (Pestoni, Praplan/Ausschluss Trisconi) 1:1. 21. (20:24) Andersson (Jeffrey, Conacher/Ausschluss Kneubühler) 1:2. 53. Olofsson (Jeffrey, Praplan) 1:3. 59. Conacher (Olofsson, Jeffrey) 1:4 (ins leere Tor).

Strafen: 8mal 2 plus 10 Minuten (Perlini) gegen Ambri-Piotta. Keine Strafen gegen Bern.

Ambrì-Piotta: Ciaccio; Hächler, Fischer; Ngoy, Z. Dotti; Fohrler, Pezzullo; I. Dotti; Kneubuehler, Flynn, Perlini; Zwerger, Müller, Nättinen; Grassi, Novotny, Mazzolini; Trisconi, Kostner, Incir; Joel Neuenschwander.

Bern: Karhunen; Andersson, Henauer; Burren, B. Gerber; Thiry, C. Gerber; Untersander, Zryd; Conacher, Jeffrey, Olofsson; Scherwey, Heim, Pestoni; Sopa, Praplan, Moser; Berger; Jan Neuenschwander, Bader.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Bianchi, Conz, D'Agostini, Fora, Goi, Pinana (alle verletzt); Dal Pian, Cajka (Rockets). Bern ohne Blum und Sciaroni (beide verletzt). Ambri-Piotta von 58:03 bis 58:15 ohne Torhüter. Torschüsse: 25:26 (8:8, 8:10, 9:8).


Match-Zusammenfassung
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sda. Der SC Bern stösst zum ersten Mal seit zweieinhalb Monaten wieder auf Platz 10 vor - mit einem 4:1-Erfolg in der Direktbegegnung auswärts bei Ambri-Piotta.

Und zum ersten Mal seit 13 Monaten feierte Bern in der National League drei Siege in Folge. Ambri dagegen verlor zum siebenten Mal hintereinander. Die Leventiner gewannen keines ihrer letzten fünf Heimspiele. Sie erzielten in diesen fünf Partien bloss noch sechs Tore. In der Tabelle fiel Ambri hinter den SC Bern zurück - mit gleich vielen Punkten (34), aber vier mehr bestrittenen Spielen.

Dabei hatte für Ambri diese Sechspunkte-Partie optimal begonnen. Die Tessiner gingen nach bloss 82 Sekunden mit dem ersten Torschuss und dem ersten Saisontor von Patrick Incir 1:0 in Führung. Danach lief aber nicht mehr viel für Ambri: Das Heimteam kassierte acht Zweiminutenstrafen hintereinander. Drei dieser Strafen führten direkt oder indirekt zu Gegentoren - unmittelbar vor dem 1:3 durfte Patrick Fohrler von der Strafbank zurück aufs Eis.

Der SC Bern erinnert erstmals diese Saison an den grossen SCB, der in den letzten Jahren regelmässig Titel holte. Die Berner gewannen vier ihrer letzten fünf Partien. Und bei den letzten drei Erfolgen setzten sie sich jeweils nach Rückständen durch. Und mit dem letzten Montag von Lausanne zum SCB zurückgewechselten Cory Conacher gewann Bern drei von drei Spielen.




[ Fribourg ] - [ Ambri ]

3:1 (3:0, 0:1, 0:0)
44. Runde - Freitag, 19. Februar 2021
BCF Arena, Fribourg -- keine Zuschauer -- Hebeisen, Salonen; Gnemmi, Schlegel

Tore: 2. (1:13) Mottet (Gunderson, Sprunger/Ausschluss Perlini) 1:0. 3. (2:30) Bykov (Desharnais, Mottet) 2:0. 13. Schmid (Gunderson, Sprunger) 3:0. 25. Novotny (Kostner, Höchler/Ausschluss Bykov) 3:1.

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 5mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

Fribourg-Gottéron: Berra; Gunderson, Chavaillaz; Sutter, Furrer; Kamerzin, Jecker; Abplanalp; Bykow, Desharnais, Mottet; Sprunger, Schmid, DiDomenico; Herren, Walser, Jörg; Schaller, Bougro, Jobin; Nicolet.

Ambri-Piotta: Ciaccio; Fohrler, Fischer; Ngoy, Zaccheo Dotti; Hächler, Pezzullo; Pastori; Rohrbach, Flynn, Kneubuehler; Grassi, Müller, Nättinen; Zwerger, Novotny, Cajka; Trisconi, Kostner, Perlini; Dal Pian.

Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Brodin, Marchon, Rossi und Stalberg (alle verletzt), Ambri-Piotta ohne Bianchi, Conz, D'Agostini, Isacco Dotti, Fora, Goi und Pinana (alle verletzt). 3. Timeout Ambri-Piotta. Ambri-Piotta ab 59:32 ohne Torhüter. Torschüsse: 30:19 (12:6, 11:8, 7:5)


Match-Zusammenfassung
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sda. Schon am Dienstag beim 9:3-Erfolg in Rapperswil legte der HC Fribourg-Gottéron die Basis zum (Kanter-)Sieg mit einem Startfurioso. Auch im Heimspiel gegen Ambri-Piotta sorgte Freiburg früh für klare Verhältnisse.

Fribourg setzte sich gegen die Leventiner mit 3:1 durch und führte dabei schon nach zweieinhalb Minuten und Toren von Killian Mottet (20. Saisontor) und Andrej Bykow mit 2:0. Schon nach 13 Minuten stand es 3:0.

Jiri Novotny verkürzte im zweiten Abschnitt für Ambri; dennoch geriet Freiburgs Heimsieg nie in Gefahr. Der HC Ambri-Piotta verlor zum sechsten Mal hintereinander. Diese Negativserie möchte Ambri am Samstag beenden: Die Tessiner treffen in der Valascia auf den Schlittschuhclub Bern, den Ambri im Ringen um einen Platz in den Pre-Playoffs (Achtelfinals) auf Distanz halten möchte.




[ Davos ] - [ Ambri ]

5:3 (1:0, 4:0, 0:3)
43. Runde - Mittwoch, 17. Februar 2021
Eisstadion Davos -- 1 Zuschauer -- Mollard, Dipietro; Altmann, Wolf

Tore: 14. Baumgartner (Marc Wieser, Palushaj) 1:0. 24. Corvi (Ambühl, Jung/Ausschluss Canova!) 2:0. 26. Frehner (Egli, Stoop) 3:0. 34. Nygren (Corvi, Nussbaumer/Ausschluss Grassi) 4:0. 40. (39:08) Kienzle (Marc Aeschlimann, Stoop) 5:0. 42. Ngoy (Kneubühler) 5:1. 45. Nättinen (Flynn, Zwerger/Ausschluss Palushaj) 5:2. 55. Zwerger 5:3.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Davos, 7mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

Davos: S. Aeschlimann; Nygren, Jung; Heinen, Guerra; Stoop, Barandun; Frehner, Egli, Knak; M. Wieser, Baumgartner, Palushaj; Ambühl, Corvi, Nussbaumer; Kienzle, M. Aeschlimann, Canova.

Ambrì-Piotta: Ciaccio (34. Conz); Fohrler, Fischer; Ngoy, Pezzullo; Hächler, Z. Dotti; Pinana; Zwerger, Flynn, Perlini; Kneubuehler, Müller, Nättinen; Dal Pian, Novotny, Incir; Trisconi, Kostner, Grassi; J. Neuenschwander

Bemerkungen: Davos ohne Du Bois, Paschoud, Rubanik, Dino Wieser (alle verletzt), Turunen und Ullström (beide krank), Ambri-Piotta ohne Bianchi, D'Agostini, I. Dotti, Fora, Goi (alle verletzt). Ambri-Piotta ab 58:48 ohne Torhüter. Torschüsse: 29:31 (7:10, 14:5, 8:16).


Match-Zusammenfassung
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sda. Davos feierte dank vier Toren im Mitteldrittel den dritten Sieg in Serie gegen Ambri-Piotta. Die Bündner gewannen 5:3.

In der 24. Minute konnten die Leventiner zum zweiten Mal an diesem Abend Powerplay spielen. Doch statt auszugleichen, gerieten die Gäste 0:2 in Rückstand. Enzo Corvi, der die vorangegangenen vier Partien krankheitshalber gefehlt hatte, erzielte nur zwölf Sekunden nach Beginn der Strafe seinen dritten Shorthander in der laufenden Meisterschaft - den neunten insgesamt der Davoser. Corvi profitierte von der herrlichen Vorarbeit von Andres Ambühl. Eine Sekunde nach dem Ende der Strafe erhöhte Yannick Frehner auf 3:0. Ambri hatte schon im davor letzten Duell gegen die Bündner einen Gegentreffer in Überzahl kassiert.

Magnus Nygren mit seinem neunten Powerplay-Tor in dieser Saison (34.) und Lorenz Kienzle (40.) erhöhten noch vor der zweiten Pause auf 5:0. Zwar zeigten die Tessiner im letzten Abschnitt mit drei Treffern eine gute Moral, dennoch verloren sie zum fünften Mal in Folge.




[ Ambri ] - [ Lausanne ]

2:3 (0:0, 1:2, 1:0, 0:1) n.V.
52. Runde - Sonntag, 14. Februar 2021
Valascia Ambri -- keine Zuschauer -- Lemelin, Nikolic; Fuchs, Steenstra

Tore: 29. (28:47) Bertschy (Kenins, Genazzi) 0:1. 30. (29:18) Almond (Roth, Hudon) 0:2. 37. Novotny (Perlini, Müller/Ausschluss Almond) 1:2. 46. Flynn (Zwerger, Perlini) 2:2. 61. (60:05) Emmerton (Bertschy) 2:3.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 5mal 2 Minuten gegen Lausanne.

Ambri-Piotta: Östlund; Fischer, Fohrler, Pezzullo, Ngoy; Z. Dotti, Hächler; Pinana; Zwerger, Flynn, Perlini; Nättinen, Müller, Kneubühler; Dal Pian, Novotny, J. Neuenschwander; Grassi, Kostner, Trisconi; Mazzolini.

Lausanne: Boltshauser; Genazzi, Marti; Frick, Heldner; Grossmann, Roth; Mémeteau, Schneeberger; Kenins, Emmerton, Bertschy; Hudon, Almond, Conacher; Bozon, Froidevaux, Leone; Arnold, Cajka, Volejnicek.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Bianchi, D'Agostini, I. Dotti, Fora, Goi, Hächler, Conz (verletzt) sowie Horansky und Rohrbach (überzählig). Torschüsse: 41:33 (9:12, 20:9, 12:11, 0:1)


Match-Zusammenfassung
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sda. Ambri-Piotta fehlte im ersten Spiel nach der zweiten Quarantäne nur wenig zur Überraschung. 19 Tage nach dem letzten Ernstkampf und einem 1:2 nach Penaltyschiessen in Lausanne zogen die Leventiner gegen die Waadtländer erneut nur knapp den Kürzeren. Wiederum war es Cory Emmerton, der für die Entscheidung sorgte. Versenkte der Kanadier vor knapp drei Wochen gegen seinen Ex-Klub noch den entscheidenden Penalty, sicherte er den Lausannern diesmal nach nur fünf Sekunden der Verlängerung den Zusatzpunkt.

Das nach Verlustpunkten weiterhin zweitplatzierte Lausanne war durch einen Doppelschlag kurz vor Spielhälfte 2:0 in Führung gegangen. Christoph Bertschy und Cory Almond hatten für die Gäste innert 31 Sekunden getroffen. Danach brachten der Tscheche Jiri Novotny (37.) und der Amerikaner Brian Flynn (46.) die Gastgeber zurück ins Spiel. Letztlich resultierte für Ambri-Piotta aber auch im neunten Spiel in Folge gegen Lausanne eine Niederlage.




[ Lausanne ] - [ Ambri ]

2:1 (1:0, 0:1, 0:0, 0:0) n.P.
38. Runde - Dienstag, 26. Januar 2021
Vaudoise Aréna, Lausanne -- 1 Zuschauer -- Wiegand, Salonen; Gnemmi, Huguet

Tore: 7. Gibbons (Genazzi, Jooris) 1:0. 35. Kostner 1:1.

Strafen: 1mal 2 plus 5 Minuten und Spieldauerstrafe (Barberio) gegen Lausanne, 4mal2 Minuten gegen Ambri-Piotta.
Penaltyschiessen: Novotny -, Bertschy 1:0; Flynn -, Genazzi -; Müller -, Malgin -; Perlini 1:1, Conacher -; Zwerger -, Emmerton 2:1.

Lausanne: Stephan; Heldner, Frick; Genazzi, Barberio; Grossmann, Marti; Krueger, Krakauskas; Conacher, Malgin, Kenins; Bertschy, Jooris, Gibbons; Bozon, Emmerton, Almond; Leone, Froidevaux, Douay.

Ambri-Piotta: Conz; Zaccheo Dotti, Fora; Fischer, Fohrler; Pezzullo, Hächler; Ngoy; Perlini, Flynn, Zwerger; Kneubuehler, Müller, Grassi; J. Neuenschwander, Novotny, Dal Pian; Incir, Kostner, Trisconi; Goi.

Bemerkungen: Lausanne ohne Antonietti, Hudon und Maillard; Ambri-Piotta ohne Bianchi, D'Agostini, I. Dotti, Mazzolini und Nättinen (alle verletzt). Torschüsse: 38:24 (13:9, 10:8, 11:5, 4:2)


Match-Zusammenfassung
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sport.ch/Tiz. Die beiden Mannschaften schenken sich nichts. Viele harte Zweikämpfe prägen das Spiel. Hinten lassen beide praktisch nichts anbrennen. Auch das Tor in der 7. Minute kommt etwas aus heiterem Himmel, eine wirkliche Topchance ist es eigentlich nicht. Joël Genazzi zieht aus der Region blaue Linie ab und Brian Gibbons lenkt den Puck entscheidend ab. Zwischen den Beinschonern schlittert die Scheibe ins Netz der Leventiner. Auch in den kommenden Minuten bleiben uns die ganz dicken Möglichkeiten vorenthalten. Erst zum Schluss wird es nochmals heiss in der Vaudoise Arena. Zuerst kommt Pezzullo von der Strafbank zurück und vergibt zusammen mit Zwerger eine 2-gegen-1 Situation, dann muss der Lausanner Barberio frühzeitig unter die Dusche (beidhändiger Stockschlag gegen Novotny). Ambri kann aber die fünfminütige Überzahl nicht nutzen.

Lausanne macht allgemein mehr fürs Spiel, kann die letzte Konsequenz aber nicht abrufen. Nach Spielmitte wacht Ambri-Piotta auf: Marco Müller und Giacomo Dal Pian vergeben hochkarätige Chancen, doch in der 35. Minute belohnen sich die Tessiner für ihre Auferstehung. Diego Kostner aus der vierten Reihe luchst Denis Malgin aus der ersten Reihe die Scheibe ab und versenkt sie herrlich im rechten oberen Eck. Das Spiel nimmt endlich Fahrt auf. Auf beiden Seiten gibt es sehenswerte Angriffe, ein weiteres Tor lässt aber noch auf sich warten. 1:1 zur zweiten Pausensirene!

Déja-vu im dritten Drittel. Das Momentum des Schlussteils des zweiten Drittels kann nicht mitgenommen werden, die Partie wirkt wieder leicht träge. Lausanne hat leichte Vorteile, kann sich aber auch nicht die ganz grossen Chancen herausspielen. Es bleibt beim 1:1.

Auch die Overtime kann keinen Sieger küren. Zu Beginn hat auch in der Verlängerung Lausanne leichte Vorteile – Ambri ist hauptsächlich mit Defensivarbeiten beschäftigt. Gegen Ende ist es dann ein offener Schlagabtausch, beide Mannschaften haben den Sieg auf dem Stock – das Tor fällt nicht. Penaltyschiessen! Bertschy als erster Lausanner versenkt souverän, dann trifft lange keiner. Erst Debütant Brendan Perlini trifft für die Gäste aus dem Tessin – und wie. Locker zieht er die Scheibe auf die Rückhandseite und vollendet mit einer Hand. 1:1! Die beiden folgenden Spieler scheitern am gegnerischen Keeper, bis Cory Emmerton zum entscheidenden Penalty anläuft. Eiskalt bezwingt er mit einem Handgelenkschuss Conz. Lausanne gewinnt nicht unverdient 2:1 nach Penaltyschiessen.




[ Ambri ] - [ Biel ]

3:4 (1:0, 1:3, 1:1)
16. Runde - Sonntag, 24. Januar 2021
Valascia Ambri -- 1 Zuschauer -- Hebeisen, Nikolic; Cattaneo, Wolf

Tore: 12. Flynn (Müller, Fora/Ausschluss Kohler) 1:0. 28. Pouliot (Künzle, van Pottelberghe/Ausschluss Fohrler) 1:1. 34. Cunti (Brunner, Künzle) 1:2. 36. Novotny (Zwerger, Fischer) 2:2. 39. Fuchs (Hischier, Lindbohm) 2:3. 42. Fohrler (Kostner, Flynn/Ausschluss Fey) 3:3. 51. Brunner (Cunti, Fuchs/Ausschluss J. Neuenschwander) 3:4.

Strafen: je 5mal 2 Minuten.

Ambri-Piotta: Ciaccio; Fora, Zaccheo Dotti; Fohrler, Fischer; Hächler, Pezzullo; Ngoy; Flynn, Kostner, Perlini; Joël Neuenschwander, Novotny, Zwerger; Trisconi, Müller, Grassi; Dal Pian, Goi, Incir; Rohrbach.

Biel: van Pottelberghe; Fey, Moser; Forster, Rathgeb; Lindbohm, Stampfli; Kessler, Sartori; Hügli, Pouliot, Rajala; Hischier, Komarek, Fuchs; Brunner, Cunti, Künzle; Kohler, Gustafsson, Tanner.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Bianchi, D'Agostini, I. Dotti, Kneubühler, Mazzolini und Nättinen; Biel ohne Hofer, Kreis, Lindgren, Lüthi und Ulmer (alle verletzt). Ambri-Piotta ab 58:26 ohne Torhüter. Debüt von Perlini, 1. Saisonspiel von Incir. 200. NL-Spiel für Cereda als Ambri-Trainer. Torschüsse: 20:31 (6:14, 6:9, 8:8)


Match-Zusammenfassung
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sport.ch. Der HC Ambri-Piotta startet besser in die Partie und kann bereits nach 18 Sekunden in Überzahl agieren. Dieses Powerplay nutzen die Hausherren zwar noch nicht aus, dafür jenes in der zwölften Minute, welches Brian Flynn erfolgreich abschliesst. Der EHC Biel kommt zwar zu seinen Chancen, bekundet aber mit dem aggressiven Forechecking der Biancoblu Mühe.

Im Mitteldrittel geht es dann heiss zu und her. Der EHC Biel vergibt schon früh die erste Top-Chance. In der 28. Minute klappt es dann mit dem Ausgleich. Pouliot profitiert im Powerplay von einem Stellungsfehler von Damiano Ciaccio. Die Seeländer behalten nun das Spieldiktat und erhöhen sechs Zeigerumdrehungen später auf 2:1. Cunti vollendet ein tolles Zuspiel von Brunner. Ambri hat allerdings umgehend die richtige Antwort bereit. Es ist Novotny, welcher praktisch im Gegenzug für den erneuten Ausgleich besorgt ist. Auch dieses Resultat bleibt nicht lange stehen. Jason Fuchs entwischt der HCAP-Abwehr und stellt noch vor der Pause auf 3:2.

Die Leventiner erwischen einen tollen Start ins letzte Drittel und können die Partie wieder ausgleichen. Tobias Fohrler trifft im Powerplay. Danach flacht das Spiel kurz etwas ab, bevor Damien Brunner, ebenfalls in Überzahl, für die dritte Bieler Führung des Nachmittags verantwortlich ist. Danach konzentrieren sich die Seeländer darauf, keinen Gegentreffer mehr zuzulassen. Das gelingt nur dank viel Glück, denn eine Minute vor Schluss scheitert Neuzuzug Perlini am Pfosten. Damit verlieren die Leventiner das dritte Heimspiel in Folge.




[ Ambri ] - [ Lausanne ]

0:6 (0:1, 0:3, 0:2)
37. Runde - Freitag, 22. Januar 2021
Valascia Ambri -- keine Zuschauer -- Tscherrig, Stolc; Ambrosetti, Stuber

Tore: Tore: 3. Frick (Jäger) 0:1. 26. Genazzi (Barberio, Malgin) 0:2. 29. Emmerton (Douay, Bozon) 0:3. 39. Conacher (Kenins, Almond/Ausschluss Flynn) 0:4. 49. Bertschy (Jooris, Heldner) 0:5. 54. Kenins (Ausschluss Grassi) 0:6.

Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 7mal 2 plus 10 Minuten (Gibbons) gegen Lausanne.

Ambri-Piotta: Ciaccio (29. Conz); Ngoy, Fora; Fischer, Fohrler; Z. Dotti, Hächler; Pezzullo, Pinana; Zwerger, Müller, Rohrbach; Horansky, Kostner, Flynn; J. Neuenschwander, Novotny, Dal Pian; Grassi, Goi, Trisconi.

Lausanne: Stephan; Frick, Heldner; Barberio, Genazzi; Marti, Grossmann; Antonietti, Krueger; Kenins, Malgin, Conacher; Gibbons, Jooris, Bertschy; Almon, Emmerton, Bozon; Douay, Froidevaux, Jäger.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Bianchi, D'Agostini, I. Dotti, Kneubühler, Mazzolini und Nättinen; Lausanne ohne Hudon (alle verletzt). Conz kehrt zurück als Backup von Ciaccio. 6. Tor von Ambri wegen Goalie-Behinderung annulliert. Torschüsse: 36:35 (8:10, 15:12, 13:13)


Match-Zusammenfassung
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sda/Tiz. 20 Tage Isolation und Quarantäne und die vielen Fälle mit der neuen Corona-Mutation konnten dem Lausanne Hockey Club nichts anhaben. Wie vor der verordneten Pause in Genf (4:1) und gegen Bern (7:1) erwies sich die beste Abwehr der Liga immer noch als äusserst sattelfest. In Ambri setzte sich Lausanne mit 6:0 durch.

Lausanne feierte bereits den siebten Sieg hintereinander gegen Ambri-Piotta. Tobias Stephan kam mit 38 Paraden zum zweiten Shutout in dieser Saison. Der vermeintliche Ausgleich in der sechsten Minute wurde wegen Torhüterbehinderung annulliert.

Die Vorentscheidung realisierte Lausanne im zweiten Abschnitt, in dem Joel Genazzi (26.), Cory Emmerton (29.) und Cory Conacher in Überzahl (39.) von 1:0 auf 4:0 stellten.




[ Langnau ] - [ Ambri ]

1:2 (0:0, 0:1, 1:0, 0:1) n.V.
36. Runde - Dienstag, 19. Januar 2021, 19.45 Uhr
Ilfishalle Langnau -- 1 Zuschauer -- Fluri, Staudenmann; Altmann, Stalder

Tore: 23. Kostner (Flynn, Horansky) 0:1. 55. Huguenin (Maxwell, Sturny) 1:1. 61. (60:27) Kostner (Fora) 1:2.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Langnau, 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

SCL Tigers: Punnenovs; Schilt, Blaser; Leeger, Lardi; Erni, Huguenin; Grossniklaus; Weibel, Flavio Schmutz, Julian Schmutz; Petrini, Maxwell, Nilsson; Neukom, Berger, Dostoinov; Sturny, In-Albon, Andersons; Salzgeber.

Ambri-Piotta: Ciaccio; Fora, Ngoy; Fohrler, Fischer; Hächler, Zaccheo Dotti; Pinana, Pezzullo; Rohrbach, Müller, Zwerger; Flynn, Kostner, Horansky; Dal Pian, Novotny, Neuenschwander; Trisconi, Goi, Grassi.

Bemerkungen: SCL Tigers ohne Earl, Kuonen, Diem, Glauser; Ambri-Piotta ohne Bianchi, D'Agostini, I. Dotti, Kneubühler, Mazzolini und Nättinen (alle verletzt) sowie Conz und Incir (Ticino Rockets). Torschüsse: 34:16 (18:6, 7:4, 9:5, 0:1).


Match-Zusammenfassung
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sda. Die SCL Tigers können seit dem Jahreswechsel fast keine Tore mehr schiessen. Oder zumindest nur noch gegen die ZSC Lions. Nebst den zwei Siegen gegen den Zürcher SC (5:3 und 4:3) gelangen den Tigers in den übrigen vier Spielen seit Silvester bloss noch drei mickrige Tore (bei 14 Gegentreffern).

Gegen Ambri-Piotta kam Langnaus offensive Impotenz gut zum Ausdruck: Mehr als die doppelte Anzahl Torschüsse (34:16), aber 1:2 Tore! Damiano Ciaccio, der in Langnau nach der letzten Saison keinen neuen Vertrag mehr erhalten hat, verpasste seinen dritten Shutout in dieser Saison bloss um fünf Minuten.

Auch Ambri-Piotta hat sich zuletzt beim Toreschiessen schwer getan. Im Emmental traf Diego Kostner zweimal, zuerst zum 1:0 (23.) und nach 27 Sekunden der Verlängerung zum 2:1. Kostners erstes Goal bedeutete Ambris erster Treffer nach 152:09 Minuten und 0:2-Niederlagen gegen Davos und Zug.




[ Zug ] - [ Ambri ]

2:0 (0:0, 1:0, 1:0)
24. Runde - Sonntag, 17. Januar 2021
Bossard Arena Zug -- keine Zuschauer -- Tscherrig, Stolc; Cattaneo, Wolf

Tore: 23. Shore (Bachofner, Schlumpf) 1:0. 59. Simion (Hofmann, Kovar) 2:0 (ins leere Tor).

Strafen: 4mal 2 plus 5 Minuten und Spieldauerstrafe (Codenau) gegen Zug, 4mal 2 plus 10 Minuten (Novotny) gegen Ambri-Piotta.

Zug: Hollenstein; Diaz, Geisser; Schlumpf, Stadler; Cadonau, Alatalo; Gross; Simion, Kovar, Hofmann; Klingberg, Albrecht, Zehnder; Martschini, Shore, Bachofner; Leuenberger, Senteler, Thorell; Langenegger.

Ambri-Piotta: Östlund; Fora, Ngoy; Fohrler, Fischer; Hächler, Z. Dotti; Pezzullo; Nättinen, Müller, Zwerger; Flynn, Kostner, Horansky; Dal Pian, Novotny, J. Neuenschwander; Trisconi, Goi, Grassi; Rohrbach.

Bemerkungen: Zug ohne Wüthrich und Thürkauf; Ambri-Piotta ohne Bianchi, Conz, D'Agostini, Incir, I. Dotti, Kneubühler und Mazzolini (alle verletzt). 52. Nättinen verletzt ausgeschieden, Ambri-Piotta von 57:48 bis 58:43 ohne Torhüter. Torschüsse: 30:46 (9:17, 13:14, 8:15).


Match-Zusammenfassung
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sport.ch. Weil sich Fohrler schon in der ersten Minute zu einem Foulspiel hinreissen lässt, müssen die Gäste sogleich eine Unterzahlsituation überstehen. Tatsächlich kann Zug von diesem ersten Powerplay nicht profitieren und in der Folge sind die Leventiner etwas aktiver und haben mehr vom Spiel. Im Verlaufe des Drittels kommen beide Teams noch zu einem weiteren Powerplay, wirklich gefährlich wird es dabei aber nicht. Die Grosschancen sind eher selten und die beiden Keeper zeigen sich hellwach, deshalb bleibt es nach 20 Minuten beim 0:0.

Im Mitteldrittel legt Zug stark los und belohnt sich nach wenigen Minuten auch mit dem Führungstreffer, der neue Amerikaner Nick Shore trifft erstmals für die Zuger. Danach gestaltet sich die Partie äusserst Chancenarm, dies obwohl Ambri gleich zweimal in Überzahl agieren darf. Auf beiden Seiten gibt es nur wenige Abschlüsse, wirklich gefährlich sind auch diese nicht. Erst gegen Drittelende wird das Spiel nochmals etwas attraktiver, auch weil die Torhüter stark reagieren, fällt im zweiten Drittel kein weiteres Tor mehr.

Im Schlussdrittel agieren die Leventiner eigentlich spielbestimmend und schnüren die Zuger auch mehrfach hinten ein, wirklich inspirierend ist die Offensivleistung der Tessiner aber nicht. Immer wieder fehlt bei den Angriffen die Präzision bei den Pässen und Abschlüssen, doch auch die Zentralschweizer haben kaum gefährliche Offensivaktionen. Nach einem harten Foul von Cadonau, bei dem sich Nättinen am Kopf verletzt, kommt Ambri noch zu 5 Minuten Überzahlspiel. Dadurch bekommen die Leventiner doch noch einige Chancen, die Zuger agieren in Unterzahl aber sehr clever und Hollenstein lässt keinen Puck an sich vorbei. Danach wird Östlund für einen sechsten Feldspieler herausgenommen, dies führt nach einiger Zeit zum Empty-Netter von Simion, die Entscheidung.




[ Ambri ] - [ Davos ]

0:2 (0:0, 0:0, 0:2)
35. Runde - Freitag, 15. Januar 2021
Valascia Ambri -- keine Zuschauer -- Mollard, Nikolic; Gnemmi, Huguet

Tore: 45. Knak (Aeschlimann, Guerra) 0:1. 60. (59:18) Herzog 0:2 (ins leere Tor).

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 5mal 2 Minuten gegen Davos.

Ambri-Piotta: Ciaccio; Fora, Ngoy; Fohrler, Fischer; Hächler, Zaccheo Dotti; Pezzullo; Nättinen, Müller, Zwerger; Dal Pian, Flynn, Kneubuehler; Goi, Novotny, Neuenschwander; Trisconi, Kostner, Grassi; Rohrbach.

Davos: Sandro Aeschlimann; Nygren, Zgraggen; Heinen, Guerra; Stoop, Jung; Kienzle, Baumgartner; Marc Wieser, Egli, Herzog; Ambühl, Corvi, Turunen; Palushaj, Ullström, Nussbaumer; Frehner, Marc Aeschlimann, Knak.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Bianchi, Conz, D'Agostini, Incir, I. Dotti und Mazzolini (alle verletzt), Davos ohne Barandun, Du Bois, Paschoud, Rubanik und Dino Wieser (alle verletzt). Ambri-Piotta von 58:59 bis 59:18 ohne Torhüter. Torschüsse: 30:40 (15:11, 7:19, 8:10).


Match-Zusammenfassung
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sda. Nach den Niederlagen in Lugano und Freiburg ist der HC Davos auswärts in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Zu Gast bei Ambri-Piotta kamen die Bündner über einen soliden Defensivauftritt zum 2:0-Sieg.

Der Schweizer Nachwuchsinternationale Simon Knak erzielte den entscheidenden Treffer in einer ausgeglichenen Partie nach fünf Minuten des letzten Drittels. Der 18-Jährige überlistete Ambris Goalie Damiano Ciaccio mit einem Handgelenkschuss in die rechte Torecke. Die Davoser verdienten sich den Sieg durch einen soliden Defensivauftritt. Zudem hatten die Gäste im Startdrittel durch Fabrice Herzog, der in der letzten Minute zum 2:0 in leere Tor traf, zwei Schüsse an die Torumrandung vorzuweisen.

Die Davoser machten mit ihrer Leistung in der Leventina auch ihrem Sportchef Raeto Raffainer Freude. Der 39-Jährige hatte gegenüber "MySports" vor der Partie mehr Geduld von seinem Team gefordert. Gegen die Tessiner, die in der Valascia zuletzt drei Siege bei nur einem Gegentor verbucht hatten, liess sich der HCD nicht aus der Reserve locken und nutzte seine Chancen zum Schluss.




[ Ambri ] - [ Servette ]

2:0 (0:0, 1:0, 1:0)
34. Runde - Dienstag, 12. Januar 2021
Valascia Ambri -- 1 Zuschauer -- Wiegand, Salonen; Altmann, Stalder

Tore: 25. Zwerger (Nättinen, Müller) 1:0. 51. Kneubühler (Hächler) 2:0.

Strafen: Strafen: 10mal 2 plus 2mal 5 Minuten (Isacco Dotti, Novotny) plus 2mal Spieldauer (Isacco Dotti, Novotny) gegen Ambri-Piotta, 9mal 2 plus 4mal 5 Minuten (Tömmernes, Le Coultre, Fehr, Omark) plus 5mal Spieldauer (Tömmernes, Le Coultre, Fehr, Omark, Team-Offizielle) gegen Genève-Servette.

Ambri-Piotta: Ciaccio; Fora, Isacco Dotti; Fohrler, Fischer; Hächler, Zaccheo Dotti; Ngoy, Pezzullo; Nättinen, Müller, Zwerger; Dal Pian, Flynn, Kneubuehler; Goi, Novotny, Joël Neuenschwander; Trisconi, Kostner, Grassi.

Genève-Servette: Descloux; Jacquemet, Tömmernes; Karrer, Le Coultre; Mercier, Maurer; Völlmin; Moy, Winnik, Omark; Miranda, Fehr, Patry; Rod, Richard, Vermin; Fritsche, Smirnovs, Berthon; Arnaud Riat.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Bianchi, Conz, D'Agostini, Incir und Mazzolini (alle verletzt).Genève-Servette ohne Damien Riat (gesperrt). Genève-Servette ab 59:21 ohne Torhüter. Torschüsse: 42:33 (10:8, 19:10, 13:15).


Match-Zusammenfassung
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sda/tiz. Nun hat es auch Genève-Servette erwischt: Nach vier Siegen verlieren die Genfer beim 0:2 in Ambri-Piotta erstmals in diesem Jahr.

Ambri feierte in der letzten Saison in der alten Valascia den dritten Heimsieg in Folge, und er war verdient. In einer hart geführten Partie, die mehr vom Kampf, als von der spielerischen Klasse lebte, waren es Dominic Zwerger (25.) und Johnny Kneubuehler (51.), die für die Vorentscheidung der Leventiner sorgten. Damiano Ciaccio wehrte für seinen zweiten Shutout der Saison - und in diesem Jahr - 34 Schüsse ab.

Servette, das seit dem 30. Dezember in vier Spielen ohne Punktverlust geblieben war, machte sich das Leben selber schwer. Nachdem bereits Damien Riat für einen Bandencheck am 8. Januar sieben Spielsperren bestraft worden war, nahm sich diesmal Henrik Tömmernes selber aus dem Spiel. Der schwedische Abwehrstratege der Genfer wurde für einen Crosscheck an der Bande schon im ersten Drittel unter die Dusche geschickt.

Ganz am Schluss verloren die Genfer komplett die Nerven. Sie gingen auf alles los, was blauweiss angezogen war, selbst die Bank wurde mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe belegt. Total kassierten die Gäste rekordverächtige fünf Spieldauerstrafen und 138 Strafminuten!




[ Rapperswil ] - [ Ambri ]

7:2 (4:0, 0:1, 3:1)
33. Runde - Samstag, 9. Januar 2021
St. Galler Kantonalbank Arena Rapperswil -- 1 Zuschauer -- Tscherrig, Stolc; Gnemmi, Huguet

Tore: 1. (0:20) Rowe (Profico, Nyffeler) 1:0. 2. (1:47) Clark (Wick, Moses/Ausschluss Fora) 2:0. 13. Wetter (Cervenka) 3:0. 20. (19:39) Rowe 4:0 (Eigentor Hächler). 23. Nättinen (Zwerger, Müller) 4:1. 41. (40:50) Wetter (Vukovic, Eggenberger) 5:1. 49. Lehmann (Dünner, Eggenberger) 6:1. 56. Fohrler (Nättinen, Fora/Ausschluss Wick) 6:2. 58. Cervenka (Vukovic, Wetter) 7:2.

Strafen: 6mal 2 plus 5 Minuten (Ness) gegen Rapperswil-Jona Lakers, 7mal 2 plus 5 Minuten (Fohrler) gegen Ambri-Piotta.

Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Profico, Jelovac; Vukovic, Randegger; Sataric, Maier; Dufner; Lehmann, Rowe, Eggenberger; Clark, Wetter, Cervenka; Wick, Dünner, Moses; Forrer, Ness, Lhotak; Loosli.

Ambri-Piotta: Ciaccio (13. Östlund); Fora, Isacco Dotti; Fohrler, Fischer; Hächler, Zaccheo Dotti; Ngoy; Nättinen, Flynn, Zwerger; Rohrbach, Novotny, Müller; Trisconi, Kostner, Grassi; Dal Pian, Goi, Horansky; Mazzolini.

Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Egli, Payr und Schweri (alle verletzt), Ambri-Piotta ohne Bianchi, Conz, D'Agostini, Incir und Joël Neuenschwander (alle verletzt). 2. Timout Ambri-Piotta. Ambri-Piotta trifft viermal Pfosten/Latte. Torschüsse: 40:27 (18:7, 13:11, 9:9)


Match-Zusammenfassung
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sda. Nach zwei Niederlagen mit einem Torverhältnis von 1:14 schiessen sich die Rapperswil-Jona Lakers im Heimspiel gegen Ambri-Piotta den Frust von der Seele und gewinnen 7:2.

Den Lakers gelang ein Traumstart: Nach 20 Sekunden zeichnete der amerikanische Captain Andrew Rowe für das 1:0 verantwortlich, 87 Sekunden später erhöhte Kevin Clark im Powerplay auf 2:0. Rowe war es auch, der 21 Sekunden vor der ersten Pause das 4:0 erzielte, wobei Ambris Verteidiger Cédric Hächler den Puck ablenkte.

Rowe gelang in seiner zweiten Saison im Dress der Rapperswiler der zweite Doppelpack. Schon in den ersten beiden Duellen gegen die Leventiner in der laufenden Meisterschaft hatte er reüssoert. Wie Rowe schoss auch Gian-Marco Wetter zwei Tore - das 3:0 (13.) und 5:1 (41.). Damit war der 20-Jährige gleich oft erfolgreich wie in seinen ersten 37 Partien in der höchsten Schweizer Liga. Zudem hatte Wetter beim 7:2 von Roman Cervenka (58.) den Stock im Spiel. Cervenka hat nun wie Rowe viermal in der aktuellen Spielzeit gegen Ambri getroffen.

Die Lakers feierten den vierten Sieg in Serie in der National League gegen die Nordtessiner (dafür gewinnt Ambri im Cup). Bei den Leventinern, die am Donnerstag die ZSC Lions 2:1 nach Verlängerung bezwungen hatten, erzielte Julius Nättinen beim 1:4 (23.) sein 16. Tor in dieser Saison.




[ Ambri ] - [ ZSC ]

2:1 (0:1, 0:0, 1:0 ,1:0) n.V.
27. Runde - Donnerstag, 7. Januar 2021
Valascia Ambri -- 1 Zuschauer -- Mollard, Nikolic; Gnemmi, Huguet

Tore: 6. Diem (Noreau, Pedretti) 0:1. 51. Nättinen (Penalty) 1:1. 65. (64:17) Fora (Kostner) 2:1.

Strafen: je 6mal 2 Minuten.

Ambri-Piotta: Östlund; Fora, Isacco Dotti; Fohrler, Fischer; Hächler, Zaccheo Dotti; Ngoy, Pezzullo; Nättinen, Flynn, Zwerger; Rohrbach, Novotny, Müller; Trisconi, Kostner, Grassi; Dal Pian, Goi, Horansky.

ZSC-Lions: Flüeler; Noreau, Marti; Trutmann, Berni; Morant, Geering; Phil Baltisberger; Chris Baltisberger, Roe, Andrighetto; Pettersson, Krüger, Hollenstein; Bodenmann, Diem, Sigrist; Pedretti, Schäppi, Wick; Simic.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Conz, D'Agostini, Bianchi, Incir und Joël Neuenschwander, ZSC Lions ohne Blindenbacher und Prassl (alle verletzt). Torschüsse: 43:38 (17:13, 14:17, 9:14, 3:4)


Match-Zusammenfassung
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sda. Die ZSC Lions verpassen in der National League den Sprung auf den 2. Tabellenplatz. Die Zürcher verlieren bei Ambri-Piotta nach einer 1:0-Führung mit 1:2 nach Verlängerung.

Den entscheidenden Treffer erzielte Verteidiger Michael Fora 43 Sekunden vor dem Ende der Overtime. Der Mann des Spiels war damit Captain Fora. Der Verteidiger hatte in der 51. Minute auch den Penalty herausgeholt, den Julius Nättinen zum 1:1 verwertete. Fora hätte aber auch gerade so gut zur tragischen Figur der Partie werden können, sass er doch nach der zweiten Pause nicht weniger als viermal auf der Strafbank, das letzte Mal in der Verlängerung. Das Powerplay der Lions funktioniert diesmal allerdings nicht wie gewünscht.

Beim ersten Saisonduell dieser beiden Teams hatten die Leventiner einen 5:2-Heimsieg gefeiert. Überragender Spieler war damals Nättinen, der vier Tore schoss. Überhaupt benötigte der Finne in der National League keinerlei Anlaufzeit - in seinen ersten elf Spielen war er nicht weniger als 14 Mal erfolgreich. Danach aber blieb Nättinen in sechs Partien in Folge torlos. Nun beendete er diese Flaute mit dem souverän verwandelten Penalty.

Beim 1:0 für den ZSC hatte Dominik Diem Ambris Goalie Viktor Östlund aus spitzem Winkel erwischt. Ansonsten zeigte der 26-Jährige, der zum ersten Mal in der laufenden Meisterschaft in der National League von Anfang an zum Einsatz kam, eine tadellose Leistung. Östlund parierte 42 Schüsse. Für die Lions war es die dritte Niederlage in den letzten vier Partien, womit sie den Sprung auf den 2. Tabellenplatz verpassten.




[ Bern ] - [ Ambri ]

3:1 (2:0, 1:1, 0:0)
32. Runde - Dienstag, 5. Januar 2021
PostFinance-Arena Bern -- keine Zuschauer -- Hebeisen, Nikolic; Obwegeser, Duarte

Tore: 8. Moser (Henauer, Jeffrey/Ausschluss Mazzolini) 1:0. 14. Jeffrey (Olofsson, Henauer/Ausschluss Goi) 2:0. 32. Müller (Kostner, Novotny/Ausschluss Zryd) 2:1. 36. Jeffrey 3:1.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Bern, 5mal 2 plus 10 Minuten (Goi) gegen Ambri-Piotta.

Bern: Wüthrich; Untersander, Henauer; Andersson, Beat Gerber; Colin Gerber, Zryd; Burren; Olofsson, Brithén, Jeffrey; Scherwey, Praplan, Moser; Sciaroni, Heim, Pestoni; Berger, Jan Neuenschwander, Jeremi Gerber; Sterchi.

Ambri-Piotta: Ciaccio; Isacco Dotti, Fora; Fischer, Fohrler; Zacceo Dotti, Hächler; Ngoy; Zwerger, Flynn, Nättinen; Müller, Novotny, Rohrbach; Grassi, Kostner, Trisconi; Mazzolini, Goi, Joël Neuenschwander; Kneubuehler.

Bemerkungen: Bern ohne Bader, Ruefenacht (beide verletzt) und Thiry (krank), Ambri-Piotta ohne Conz, D'Agostini, Bianchi, Incir (verletzt). 19. J. Neuenschwander nach Check von Scherwey verletzt ausgeschieden. Ambri-Piotta ab 58:26 ohne Torhüter. Torschüsse: 35:40 (14:14, 13:13, 8:13).


Match-Zusammenfassung
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sport.ch/Tiz. Man merkt dem SCB zu Beginn nicht an, dass er sich eigentlich in einer veritablen Krise befindet. Die Hausherren möchten nach der Klatsche in Lausanne unbedingt Wiedergutmachung leisten. Nach acht Minuten gelingt im Powerplay ein erster Schritt in die richtige Richtung. Der Rückstand weckt in der Folge die Leventiner auf. Es entwickelt sich ein ausgeglichenes Spiel. Allerdings zeigt sich auch, dass Ambri nicht zufällig die unfairste Mannschaft der Liga stellt. Das dritte Unterzahlspiel führt zum zweiten Gegentreffer (vor der ersten Strafe und dem darauffolgenden 1:0 lag allerdings ein nicht geahndetes Offside vor). Damit liegen die Gäste vor allem wegen ihrer mangelnden Disziplin nach zwanzig Minuten mit zwei Längen zurück.

In den Startminuten starten die Mutzen wieder stark, doch allmählich übernehmen die Leventiner das Zepter. Der Anschlusstreffer scheint nur eine Frage der Zeit, zu gross wird der Druck den Ambri ausübt. In Überzahl gelingt Müller für die Tessiner dieses Tor auch. Allerdings verfällt der SCB im Anschluss nicht in Lethargie, trotz angeknackstem Selbstvertrauen beginnen die Berner wieder ansehnliches Eishockey zu spielen. Prompt krönt Jeffrey seinen Auftritt mit dem zweiten persönlichen Treffer. Damit ist die Zwei-Tore-Führung wiederhergestellt.

Ambri ist sichtlich gewillt, diesen Rückstand wett zu machen. Der SCB verteidigt heute Abend aber sehr solidarisch und kann damit die Schotten dicht halten. Mit fortschreitender Dauer der Partie nehmen die Angriffsbemühungen der Gäste ab. So feiert Bern nach fünf sieglosen Spielen wieder einen Sieg. Ob dieser Erfolg ein Befreiungsschlag wird, muss sich in der Zukunft zeigen. Noch stehen die Berner auf dem letzten Tabellenplatz, sechs Punkte und zwei Ränge hinter Ambri-Piotta.




[ Ambri ] - [ Fribourg ]

5:0 (1:0, 2:0, 2:0)
31. Runde - Samstag, 2. Januar 2021
Valascia Ambri -- 1 Zuschauer -- Stricker, Hürlimann; Cattaneo, Kehrli

Tore: 18. Rohrbach (Novotny, Fohrler) 1:0. 26. Flynn (Nättinen, Zwerger) 2:0. 39. Kneubühler (Z. Dotti, Zwerger) 3:0. 48. Zwerger (Kostner/Ausschluss Fora!) 4:0. 54. Hächler (Müller, Novotny) 5:0.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 2mal 2 Minuten gegen Fribourg.

Ambri-Piotta: Ciaccio; I. Dotti, Fora; Ngoy, Fohrler; Z. Dotti, Hächler; Pinana; Zwerger, Flynn, Nättinen; Müller, Novotny, Rohrbach; Grassi, Kostner, Trisconi; Mazzolini, Goi, Joël Neuenschwander; Kneubühler.

Fribourg-Gotteron: Berra; Jecker, Sutter; Gunderson, Kamerzin; Abplanalp, Aebischer; Bougro, Bochud; Herren, Schmid, DiDomenico; Mottet, Desharnais, Brodin; Jörg, Walser, Rossi; Bykov, Marchon, Sprunger.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Conz, D'Agostini, Bianchi, Incir (verletzt) sowie Fischer (gesperrt), Pezzullo (U20-Nati) und Horansky und Dal Pian (überzählig). Torschüsse: 43:30 (17:7, 13:12, 13:11).


Match-Zusammenfassung
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sport.ch/Tiz. Das erste Drittel bleibt einem lange vieles schuldig. Durch regelmässige Fehlzuspiele und Puckverluste in der Mittelzone will lange kein Spielfluss aufkommen und auch brenzlige Situationen bleiben Mangelware. Erst gegen Ende des Startdrittels nimmt die Partie etwas an Fahrt auf. Zuerst scheitert Herren mit dem Abschluss einer schönen Kombination. Auf der Gegenseite macht sich Dario Rohrbach zum Konter auf und trifft mit seinem zweiten Saisontor in der 18. Minute zur Führung für das Heimteam.

Das Mitteldrittel gehört dem Heimteam. In der 26. Minute lenkt Flynn einen Schuss von Nättinen zum 2:0 ab. Kurz vor Drittelsende erhöht Kneubühler ebenfalls mit einem Ablenker sogar noch auf 3:0. Bei den Gästen aus Fribourg läuft vorne weiterhin nicht viel zusammen. Weder bei fünf gegen fünf, noch bei ihren insgesamt sechs Minuten in der Überzahl, gelingt der Anschluss. Technische Unzulänglichkeiten und das fehlende Quäntchen Glück stehen dem Torerfolg im Wege.

Fribourg-Gottéron bringt auch in den letzten 20 Minuten kein Tor zustande und kann einen gebrauchten Abend ad acta legen. Ambri seinerseits trifft noch zwei weitere Male, zuerst ist es Zwerger nach zwei Assists und einem Pfostenschuss mit einem sehenswerten Shorthander in der 48. Minute und in der 54. Minute sorgt Cedric Hächler für das Schlussresultat.

Ein effizientes Ambri startet damit mit einem Sieg ins neue Jahr und beendet gleichzeitig eine Serie von fünf Niederlagen in Folge. Damiano Ciaccio holt sich seinen ersten Saison-Shutout.

Am Dienstag steht bereits die nächste Vollrunde an. Ambri reist dann in die Bundeshauptstadt, aber bitte nicht Sozialhelfer spielen...




[ Davos ] - [ Ambri ]

3:1 (2:0, 1:1, 0:0)
17. Runde - Montag, 28. Dezember 2020
Eisstadion Davos -- 1 Zuschauer -- Hebeisen, Hürlimann; Cattaneo, Kehrli

Tore: 7. Egli (Aeschlimann) 1:0. 18. Nygren (Corvi, Lindgren/Ausschluss Pinana) 2:0. 21. Egli (Ausschluss Guerra!) 3:0. 33. Isacco Dotti (Kneubühler) 3:1.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Davos, 2mal 2 plus 5 Minuten und Spieldauerstrafe (Fischer) gegen Ambri-Piotta.

Davos: Aeschlimann; Barandun, Nygren; Jung, Stoop; Guerra, Heinen; Hischier, Lundgren, Palushaj; Turunen, Corvi, Marc Wieser; Baumgartner, Ambühl, Frehner; Meyer, Egli, Aeschlimann.

Ambri-Piotta: Ciaccio (ab 20:41 Östlund); Isacco Dotti, Fora; Fischer, Ngoy; Pinana, Hächler; Z. Dotti; Zwerger, Müller, Nättinen; Horansky, Flynn, Rohrbach; Kneubühler, Novotny, Dal Pian; Grassi, Kostner, Trisconi; Goi.

Bemerkungen: Davos ohne Du Bois, Kienzle, Paschoud, Rubanik, Dino Wieser (alle verletzt) und Herzog (krank); Ambri-Piotta ohne Conz, D'Agostini, Bianchi, Incir (verletzt) sowie Fohrler (krank) und Pezzullo (U20-Nati). 39. Östlund hält Penalty von Ambühl. Ambri-Piotta von 56:41 bis 57:11, 57:20 bis 59:09 und 59:27 bis 60:00 ohne Torhüter. Torschüsse: 31:34 (10:10, 13:12, 8:12).


Match-Zusammenfassung
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sda. Im Direktduell zweier Teams, die diese Woche liebend gern den Spengler Cup bestritten hätten, setzt sich der HC Davos gegen den HC Ambri-Piotta mit 3:1 durch.

Davos setzte gegen Ambri zu mehreren Premieren an. Im dritten Direktduell gelang nach zwei miesen Darbietungen (2:6 und 4:6) der erste Sieg. Erstmals wirkte Davos gegen die Leventiner in der Defensive solid. Und beim zweiten Public-viewing vor dem Stadion (mittels Autokino) konnten die angereisten Davoser Fans erstmals Goals ihres Teams mit Hupen gebührend feiern - nachdem es am Sonntag beim 0:3 gegen Lugano für die 50 zugelassenen Autos, darunter ein Cabriolet (!), nichts zum Hupen gegeben hatte.

Chris Egli sorgte gleich zweimal für Hupkonzerte. In der 7. Minute bezwang er Ambris Goalie Damiano Ciaccio mit einem Schuss aus spitzem Winkel. Und im zweiten Abschnitt gelang Egli in Unterzahl nach einem weiteren gravierenden Fehler von Ambris Hintermannschaft (einem Fehlpass in der eigenen Zone von Michael Fora) das 3:0. Erst zum dritten Mal gelangen dem 24-jährigen Stürmer aus Sursee in der National League zwei Tore in einem Spiel.

Ambri kassierte in Davos die fünfte Niederlage hintereinander. Und Davos bietet sich am Mittwoch im dritten Heimspiel in vier Tagen (gegen Leader Zug) die nächste Chance, endlich zum zweiten Mal diese Saison zwei Spiele in Folge zu gewinnen.




[ Lugano ] - [ Ambri ]

3:2 (1:0, 1:2, 0:0, 1:0) n.V.
30. Runde - Mittwoch, 23. Dezember 2020
Corner Arena, Porza -- 1 Zuschauer -- Stolc, Mollard; Cattaneo, Kehrli

Tore: 5. Wolf (Bertaggia, Nodari) 1:0. 22. Flynn (Hächler, Novotny/Ausschluss Traber) 1:1. 25. Fazzini (Bertaggia, Loeffel/Ausschluss Hächler) 2:1. 27. Zwerger (Nättinen, Fohrler) 2:2. 61. (60:29) Heed (Bodker, Arcobello) 3:2.

Strafen: 3mal 2 plus 10 Minuten (Chiesa) gegen Lugano, 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

Lugano: Schlegel; Heed, Riva; Chiesa, Wellinger; Nodari, Wolf; Loeffel, Vedova; Bodker, Arcobello, Fazzini; Walker, Lajunen, Lammer; Bürgler, Herburger, Bertaggia; Traber, Sannitz, Romanenghi.

Ambri-Piotta: Ciaccio; Fora, Isacco Dotti; Fohrler, Fischer; Hächler, Ngoy; Pinana; Nättinen, Müller, Zwerger; Rohrbach, Flynn, Horansky; Dal Pian, Novotny, Kneubuehler; Trisconi, Kostner, Grassi; Goi.

Bemerkungen: Lugano ohne Antonietti, Suri (beide krank), Matewa, Morini und Zurkirchen (alle verletzt), Ambri-Piotta ohne Bianchi, Conz, D'Agostini, Zaccheo Dotti und Incir (alle verletzt) sowie Pezzullo (U20-Nati). Torschüsse: 29:31 (7:8, 11:15, 10:7, 1:1).


Match-Zusammenfassung
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sda. Einen Tag vor Heiligabend liefern sich Lugano und Ambri-Piotta ein hart umkämpftes Duell, das erst in der Verlängerung entschieden wird.

Und wieder Tim Heed. Letzte Woche, in Luganos erstem Spiel nach einer Corona-Quarantäne, hatte der schwedische Verteidiger in Biel nach sieben Sekunden der Verlängerung zum 3:2 getroffen. Im Derby gegen Ambri-Piotta stand es nach 60 Minuten wiederum 2:2. Und diesmal brauchte Heed 29 Sekunden, ehe er die Partie zugunsten der Südtessiner beendete.

Zweimal hatte Ambri zuvor einen Rückstand aufgeholt. Jiri Novotny lenkte kurz nach Beginn des Mitteldrittels im Powerplay zum 1:1 ab, auf das 2:1 durch Luca Fazzini reagierte Dominic Zwerger innerhalb etwas mehr als zwei Minuten mit dem erneuten Ausgleich.



[ Ambri ] - [ Zug ]

2:3 (2:1, 0:0, 0:1, 0:1) n.V.
29. Runde - Freitag, 18. Dezember 2020
Valascia Ambri -- keine Zuschauer -- Tscherrig, Nikolic; Obwegeser, Burgy

Tore: 11. Diaz (Klingberg, Albrech) 0:1. 14. Fohrler (Zwerger, Flynn/Ausschluss Schlumpf) 1:1. 20. Isacco Dotti (Kostner, Grassi) 2:1. 60. (59:29) Senteler (Hofmann, Diaz) 2:2 (Zug ohne Torhüter). 65. Senteler (Martschini) 2:3.

Strafen: je 4mal 2 Minuten.

Ambri-Piotta: Ciaccio; Dotti, Ngoy; Fischer, Fohrler; Pinana, Hächler; Pastori; Müller, Novotny, Zwerger; Horansky, Flynn, Rohrbach; Grassi, Kostner, Trisconi; Kneubühler, Goi, Dal Pian; Joël Neuenschwander.

Zug: L. Hollenstein; Diaz, Geisser; Cadonau, Alatalo; Schlumpf, Stadler; Wüthrich; Martschini, Kovar, Thorell; Simion, Senteler, Hofmann; Klingberg, Albrecht, Zehnder; Thürkauf, Leuenberger, Bachofner; Langenegger.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Conz, D'Agstosini, Bianchi, Z. Dotti, Incir (verletzt) sowie Fora (gesperrt). 1. NL-Spiel von Michael Pastori. 25. Tor von Alatalo nach Coaches-Challenge annulliert (Offside).  Zug von 57:15 bis 59:29 ohne Torhüter. Torschüsse: 23:31 (10:5, 5:9, 3:15, 5:2).


Match-Zusammenfassung
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sda. Nur 31 Sekunden fehlten Ambri, um nach zwei Niederlagen wieder einmal zu gewinnen. Dann glich Sven Senteler die 2:1-Führung der Leventiner doch noch aus. Und nur 46 Sekunden fehlten, um wenigstens das Penaltyschiessen zu erreichen, da raubte erneut Senteler den Tessinern auch noch den zweiten Punkt. Die Zuger verpassten damit zwar den Sprung an die Spitze, nach Verlustpunkten sind sie aber Leader.

Tobias Fohrler hatte im Powerplay die erste Führung der Innerschweizer durch den wegziehenden Captain Raphael Diaz ausgeglichen und kurz vor dem Ende des ersten Drittels brachte Isacco Dotti Ambri sogar in Führung. Ein Sieg hätte Seltenheitswert gehabt - und wäre ohne den wichtigsten Verteidiger Michael Fora (gesperrt) und den Topskorer Julius Nättinen (Nationalmannschaft Finnlands) fast schon eine Sensation gewesen. Die Tessiner haben nur eines der letzten sieben Gotthard-Derbys gewonnen.




[ Biel ] - [ Ambri ]

7:1 (2:0, 2:0, 3:1)
28. Runde - Dienstag, 15. Dezember 2020
Tissot Arena Biel -- 1 Zuschauer -- Tscherrig, Nikolic; Schlegel, Steenstra

Tore: 2. Kessler (Cunti, Fey) 1:0. 15. Moser (Pouliot, Rathgeb) 2:0. 31. Pouliot 3:0. 32. Hügli (Cunti, Hofer) 4:0. 45. Künzle (Fuchs, Cunti/Ausschluss Pinana) 5:0. 51. Flynn (Fora, Zwerger/Ausschluss Rathgeb) 5:1. 54. Hofer (Pouliot, Ullström/Ausschluss Fora) 6:1. 57. Hügli (Künzle, Cunti/Ausschluss Fora) 7:1.

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Biel, 4mal 2 plus 5 Minuten und Spieldauerstrafe (Fora) gegen Ambri-Piotta.

Biel: Paupe; Rathgeb, Moser; Gustafsson, Fey (C); Kreis, Stampfli; Nussbaumer; Fuchs, Pouliot, Rajala; Kessler, Cunti, Künzle; Hofer, Komarek, Hügli; Kohler, Ullström, Tanner.

Ambri-Piotta: Ciaccio (ab 31:09 Oestlund); Ngoy, Fora; Fischer, Hächler; Dotti, Fohrler; Pinana. Zwerger, Müller, Rohrbach; Horansky, Flynn, Kneubühler; Mazzolini, Novotny, Goi; Grassi, Kostner, Trisconi; Dal Pian.

Bemerkungen: Biel ohne Brunner, Lüthi, Ulmer (alle verletzt), Forster und Sartori (beide krank), Ambri-Piotta ohne Conz, D'Agstosini, Bianchi, Z. Dotti, Incir (verletzt) sowie Nättinen (Nationalmannschaft). Toschüsse: 35:33 (11:10, 7:15, 17:8)


Match-Zusammenfassung
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blick.ch. Am Freitag musste Biel-Coach Lars Leuenberger auf dem Sofa mitansehen, wie sich sein Team in Davos vergeblich abmühte, trotz vieler Chancen 2:3 verlor. Jetzt ist der 45-Jährige nach akuten Nierensteinen zurück. Und erlebt einen geruhsamen Abend.

Ambri präsentiert sich ohne Topskorer Julius Nättinen, der wie Biels Petteri Lindbohm mit dem finnischen Nationalteam am Channel One Cup weilt, äusserst harmlos.

Tino Kessler, der in Davos sein erstes Saisontor erzielte, trifft schon nach 88 Sekunden. Mit einem Doppelschlag innerhalb von 66 Sekunden macht Biel bei Spielhälfte alles klar. Vor den Treffern zum 0:3 und 0:4 lässt Elia Mazzolini eine Grosschance ungenutzt, nachdem zuvor schon Jannik Fischer an der Latte gescheitert ist.

Nach dem 0:4 lässt sich der unglücklich agierende Goalie Damiano Ciaccio durch Viktor Östlund ersetzen. Der Schwede mit Schweizer Lizenz muss sich noch dreimal bezwingen lassen. Zwei Tore kassiert Ambri, nachdem Captain Michael Fora, der sich während des ganzen Spiels mit Mike Künzle anlegt, endgültig die Neven verliert und nach einem Check gegen Künzles Kopf unter die Dusche geschickt wird (das vorangehende Foul von Künzle wird nicht sanktioniert).

Einen Schreckmoment erlebt Manuel Nikolic (31). Der Unparteiische aus Innsbruck, der seit dieser Saison in der NL pfeift, gerät nach sieben Minuten zwischen die Fronten, stürtzt aufs Eis, windet sich hin- und her. Kaum zu fassen: Nikolic hat sich die Schulter ausgekugelt, lässt sich kurz pflegen, pfeift dann weiter. Chapeau!




[ Ambri ] - [ Langnau ]

1:3 (0:0, 0:1, 1:2)
23. Runde - Sonntag, 13. Dezember 2020
Valascia Ambri -- 5 Zuschauer -- Stricker, Hürlimann; Schleger, Steenstra

Tore: 28. Berger (Blaser, Schmutz/Ausschluss Grassi) 0:1. 41. (40:32) Maxwell (Nilsson, Blaser) 0:2. 42. (41:06) Neukom (Lardi) 0:3. 57. Müller (Nättinen, Fora/Ausschluss Sturny) 1:3 (Ambri ohne Torhüter).

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 5mal 2 plus 10 Minuten (Schilt) gegen die SCL Tigers.

Ambri-Piotta: Ciaccio; Dotti, Fora; Fischer, Hächler; Pinana, Ngoy; Del Ponte. Zwerger, Müller, Nättinen; Horansky, Flynn, Kneubühler; Dal Pian, Novotny, Rohrbach; Grassi, Kostner, Trisconi; Goi.

SCL Tigers: Punnenovs; Glauser, Grossniklaus; Blaser, Schilt; Huguenin, Lardi; Bircher; Sturny, Flavio Schmutz, Julian Schmutz; Earl, Melnalksnis, Nilsson; Neukom, Berger, Dostoinov; Rüegsegger, Maxwell, Andersons; Petrini.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Conz, D'Agostini, Bianchi, Z. Dotti, Incir und Fohrler (verletzt), SCL Tigers ohne Erni, Leeger, Weibel, Zaetta (alle krank), Diem und Kuonen (beide verletzt). Ambri-Piotta von 56:05 bis 56:12 und ab 56:35 ohne Torhüter. Torschüsse: 48:20 (18:5, 9:8, 21:7).


Match-Zusammenfassung
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sda. Ben Maxwell (41.) und Benjamin Neukom mit seinem ersten Saisontreffer (42.) brachten die SCL Tigers bei Ambri-Piotta zu Beginn des letzten Drittels mit einem Doppelschlag innert 34 Sekunden 3:0 in Führung, mehr als das 1:3 durch Marco Müller (57.) gelang den Leventinern in der Folge nicht mehr.

Das 1:0 der Gäste war in der 28. Minute entgegen dem Spielverlauf gefallen - Pascal Berger lenkte im Powerplay einen Schuss von Yannick Blaser ab. Es war für die Emmentaler erst der sechste Überzahltreffer in der laufenden Meisterschaft, der zweite auf fremdem Eis.

Ambri-Piotta verzeichnete zwar deutlich mehr Torschüsse (48:20), war jedoch insgesamt zu wenig zwingend, um Ivars Punnenovs mehr als einmal zu bezwingen. Zuvor hatten die Tessiner dreimal hintereinander gewonnen, zu Hause gar viermal in Serie. Die Tigers hatten schon das erste Saisonduell gegen Ambri (3:2 n.V.) für sich entschieden. Somit feierten sie zwei ihrer vier Saisonsiege gegen die Biancoblu.

Die Langnauer liegen zwar weiterhin am Tabellenende, der Rückstand auf Biel (10.) und Bern (11.) beträgt aber nur noch einen Punkt. Seit dem Ende der zweiten Quarantäne haben die Emmentaler zwei von drei Partien gewonnen.




[ Ambri ] - [ Davos ]

6:2 (2:1, 2:0, 2:1)
25. Runde - Dienstag, 8. Dezember 2020
Valascia Ambri -- 30 Zuschauer -- Wiegand, Urban; Progin, Fuchs

Tore: 11. Kneubühler (Horansky, Fohrler) 1:0. 12. Kostner (Flynn, Hächler/Ausschluss Turunen) 2:0. 16. Nygren (Corvi, Thornton/Ausschluss Zwerger) 2:1. 29. Rohrbach (Flynn, Hächler/Ausschluss Heinen) 3:1. 37. Zwerger (Fischer, Novotny/Ausschluss Grassi!) 4:1. 44. (43:09) Ambühl (Heinen, Baumgartner) 4:2. 44. (43:41) Isacco Dotti (Dal Pian, Novotny) 5:2. 49. Flynn (Fora, Kostner/Ausschluss Corvi) 6:2.

Strafen: 6mal 2 plus 10 Minuten (Müller) gegen Ambri-Piotta, 4mal 2 plus 10 Minuten (Stoop) gegen Davos.

Ambri-Piotta: Ciaccio; Fora, Ngoy; Hächler, Fischer; Fohrler, Isacco Dotti; Pinana; Nättinen, Müller, Zwerger; Kneubuehler, Flynn, Horansky; Rohrbach, Novotny, Dal Pian; Trisconi, Kostner, Grassi; Goi.

Davos: Sandro Aeschlimann; Nygren, Jung; Heinen, Paschoud; Barandun, Guerra; Stoop; Ambühl, Corvi, Baumgartner; Meyer, Thornton, Hischier; Marc Wieser, Lindgren, Turunen; Frehner, Marc Aeschlimann, Egli.

Bemerkungen: Ambri ohne Conz, D'Agostini, Incir, Z. Dotti und Bianchi; Davos ohne Du Bois, Kienzle, Palushaj, Rubanik und Dino Wieser (alle verletzt). Torschüsse: 37:25 8:7, 11:10, 18:8).


Match-Zusammenfassung
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sda. Mit einem 6:2 gegen den HC Davos reiht Ambri-Piotta seinen dritten Sieg aneinander. Und das für einmal ohne Tor von Julius Nättinen.

Ambri-Piotta brauchte nicht einmal ein Glanzlicht seines finnischen Topskorers Nättinen, um einen enttäuschenden HCD aus der kalten Valascia zu fegen. Johnny Kneubuehler (zum 1:0), Dario Rohrbach (zum 3:1, plus zwei Assists) und Isacco Dotti (zum 5:2) erzielten ihre ersten Treffer in dieser Saison, Diego Kostner (zum 2:0) seinen zweiten.

Ambri arbeitete bei nummerischem Gleichstand sehr diszipliniert und entschied in den "Special Teams" die Partie. Drei Tore markierten die Tessiner im Powerplay, und quasi als Krönung traf Dominic Zwerger zum 4:1 in der 37. Minute sogar noch in Unterzahl. Dieser Treffer hatte Symbolcharakter: Selbst mit einem Mann weniger machte Ambri Druck auf das von Sandro Aeschlimann gehütete Tor und verwertete einen Abpraller aus kurzer Distanz.

Die Davoser waren zu keiner Reaktion fähig, nach dem 2:4 durch den Captain und PostFinance-Topskorer Andres Ambühl früh im Schlussdrittel dauerte es nur 32 Sekunden, ehe der Dreitore-Abstand wieder feststand.

Davos, das Überraschungsteam der letzten Saison, verlor zum zweiten Mal innerhalb von fünf Tagen gegen Ambri und hat von den letzten sechs Spielen lediglich die beiden gegen Rapperswil-Jona gewonnen.




[ Davos ] - [ Ambri ]

4:6 (0:0, 0:2, 4:4)
26. Runde - Freitag, 4. Dezember 2020
Eisstadion Davos -- 50 Zuschauer -- Piechaczek, Borga; Gnemmi, Pitton

Tore: 32. Nättinen (Zwerger) 0:1. 37. Grassi (Rohrbach, Ciaccio) 0:2. 46. Müller (Zwerger, Fischer) 0:3. 48. Flynn (Horansky, Hächler) 0:4. 51. Ambühl (Paschoud) 1:4. 52. Ambühl (Penalty) 2:4. 54. Nättinen 2:5. 57. Jung (Corvi, Baumgartner) 3:5. 59. Zwerger (Nättinen, Ngoy) 3:6 (ins leere Tor). 60. (59:59) Baumgartner (Jung) 4:6.

Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Davos, 7mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

Davos: Mayer; Nygren, Jung; Guerra, Paschoud; Kienzle, Heinen; Barandun, Meyer; Ambühl, Corvi, Lindgren; Marc Wieser, Thornton, Hischier; Turunen, Baumgartner, Knak; Frehner, Marc Aeschlimann, Egli.

Ambri-Piotta: Conz; Ngoy, Fora; Fischer, Hächler; Pezzullo, Fohrler; Z. Dotti. Horansky, Flynn, Kneubühler; Zwerger, Müller, Nättinen; Dal Pian, Novotny, Rohrbach; Grassi, Kostner, Trisconi; Goi.

Bemerkungen: Davos ohne Du Bois, Palushaj, Rubanik, Stoop, Dino Wieser (alle verletzt) und Herzog (gesperrt), Ambri ohne D'Agostini, Incir, I. Dotti und Bianchi. Davos von 57:26 bis 58:32 ohne Torhüter. Torschüsse: 41:27 (9:13, 14:6, 18:8)


Match-Zusammenfassung
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sda. Julius Nättinen - wer auch sonst - war entscheidend daran beteiligt, dass Ambri-Piotta mit dem 6:4 in Davos zum ersten Auswärtssieg nach fünf Niederlagen kam. Der Finne erzielte im elften Meisterschaftsspiel für die Leventiner die Tore 13 und 14. Nach dem 1:0 nach genau 31 Minuten schoss er auch das letztendlich entscheidende 5:2 (54.). Zudem liess er sich beim 6:3 von Dominic Zwerger (59.), einem Schuss ins leere Gehäuse, einen Assist gutschreiben.

Mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend stoppte Nättinen den Schwung der Davoser. Diese hatten mit einem Doppelschlag von Andres Ambühl innert 74 Sekunden von 0:4 (48.) auf 2:4 (52.) verkürzt. Es waren für den 37-jährigen Routinier die Skorerpunkte 7 und 8 in den letzten drei Partien.

Das Spiel hatte mit einer Verspätung von 20 Minuten begonnen, weil Ambri-Piotta nicht rechtzeitig angekommen war - der Winter lässt grüssen.




[ Ambri ] - [ Servette ]

2:1 (1:0, 1:0, 0:1)
22. Runde - Samstag, 21. November 2020
Valascia Ambri -- 30 Zuschauer -- Stricker, Staudenmann; Genemmi, Pitton

Tore: 20. (19:40) Fora (Nättinen, Grassi) 1:0. 31. Nättinen (Fora, Zwerger/Ausschluss Fehr) 2:0. 45. Karrer (Omark, Fehr) 2:1.

Strafen: 7mal 2 plus 10 Minuten (Z. Dotti) gegen Ambri-Piotta, 6mal 2 plus 5 und Spieldauerstrafe (Tömmernes) gegen Servette Genf.

Ambrì Piotta: Conz (ab 44:13 Ciaccio); Fora, Ngoy; Hächler, Fischer; Fohrler, Pezzullo; Z. Dotti; Nättinen, Flynn, Zwerger; Rohrbach, Novotny, Kneubuehler; Trisconi, Kostner, Grassi; Dal Pian, Goi, J. Neuenschwander; Mazzolini.

Servette Genf: Manzato; Jacquemet, Tömmernes; Karrer, Maurer; Völlmin, Le Coultre; Mercier; Smirnovs, Fehr, Winnik; D. Riat, Vermin, Omark; Moy, Richard, Rod; A. Riat, Berthon, Vouillamoz; Fritsche.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Bianchi, D'Agostini, I, Dotti, Horansky, Incir und Müller (alle verletzt). Torschüsse: 33:32 (6:10, 18:6, 9:16).


Match-Zusammenfassung
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sda. Der HC Ambri-Piotta feierte die Hälfte seiner Siege in dieser Saison gegen das Spitzenteam Servette. Auf das 3:2 in Genf Mitte Oktober folgte am Samstag ein 2:1-Heimsieg. Servette verlor erstmals diese Saison zwei Spiele hintereinander.

Strafen wiesen dem Genève-Servette Hockey Club der Weg in die Niederlage. Das erste Gegentor kassierten die Gäste bei vier gegen vier Feldspieler; beim 0:2 sass Eric Fehr auf der Strafbank. Servette spielte in dieser vorentscheidenden Phase zu undiszipliniert. Zwischen der 18. und der 40. Minute kassierten die Genfer 33 Strafminuten; die Hälfte des zweiten Abschnitts bestritten sie in Unterzahl.

Bei Ambri glänzte einmal mehr der 23-jährige Finne Julius Nättinen - zuerst als Vorbereiter von Michael Foras 1:0, später als Vollstrecker beim 2:0. In seinen ersten zehn Partien in der National League sammelte Nättinen schon 12 Tore und 2 Assists.

Servette wurde seiner Favoritenrolle erst im Finish gerecht. Das Aufbäumen erfolgte zu spät: Nach Roger Karrers Anschlusstreffer gelang die Wende nicht mehr.

Ambri-Piotta gelang im 14. Saisonspiel der erst dritte Sieg nach 60 Minuten.




[ Rapperswil ] - [ Ambri ]

4:1 (1:0, 3:1, 0:0)
21. Runde - Freitag, 20. November 2020
SGKB Arena Rapperswil -- 50 Zuschauer -- Stricker, Staudenmann; Fuchs, Wolf

Tore: 14. Cervenka (Clark, Egli) 1:0. 29. Egli (Cervenka, Clark) 2:0. 29. Cervenka (Clark, Egli/Ausschlüsse Moses, Kostner) 3:0. 36. Nättinen (Flynn, Fora/Ausschluss Dünner) 3:1. 38. Rowe (Moses) 4:1.

Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Rapperswil, 5mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

Rapperswil-Jona: Nyffeler; Egli, Randegger; Sataric, Maier; Vukovic, Dufner; Wetter; Clark, Cervenka, Schweri; Moses, Rowe, Lehmann; J. Wick, Dünner, Eggenberger; Loosli, Ness, Lhotak.

Ambri-Piotta: Ciaccio (ab 28:57 Conz); Fora, Ngoy; Hächler, Fischer; Fohrler, Pezzullo; Pinana; Nättinen, Novotny, Zwerger; Flynn, Kostner, Rohrbach; J. Neuenschwander, Dal Pian, Kneubuehler; Trisconi, Goi, Grassi; Mazzolini.

Bemerkungen: Rapperswil ohne Payr, Ambri-Piotta ohne Bianchi, D'Agostini, I. Dotti, Horansky, Incir, Müller (alle verletzt) sowie Z. Dotti (gesperrt). Torschüsse: 44:29 10:10, 19:13, 13:6).


Match-Zusammenfassung
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blick.ch. Ambri übernimmt zu Beginn die Initiative. Doch die Lakers, bei denen nach überstandener Corona-Erkrankung erstmals seit fast einem Monat wieder Melvin Nyffeler im Tor steht, überstehen die erste Druckphase der Biancoblù.

Dann spielt Roman Cervenka seine Klasse aus. Völlig allein gelassen, kann er losziehen und wartet dann so lange, bis Verteidiger Cédric Hächler den Schusswinkel öffnen muss. Zack. 1:0. Keine Chance für Ambri-Goalie Damiano Ciaccio. Auch am zweiten Treffer der Rosenstädter sitzt der 34-Jährige am Steuerrad. Nach einem unverständlichen Puckverlust von Jiri Novotny in der eigenen Zone setzen sich die St. Galler fest, Cervenka legt auf Dominik Egli zurück, der mit einem Distanzschuss trifft. Cervenka hat noch nicht genug. Erneut auf Zuspiel von Kevin Clark macht er mit dem 3:0 schon im Mitteldrittel alles klar.
Auch ein Timeout von Luca Cereda und die Einwechslung von Goalie Benjamin Conz haben keinen Einfluss mehr auf Ambris Schicksal an diesem Abend. Zu gut sind die Lakers organisiert. Zu harmlos sind die Gäste ohne die wichtigen Stürmer Matt D’Agostini und Marco Müller. Und zu oft ist Goalgetter Julius Nättinen, der sein 11. Saisontor in gewohnter Manier im Powerplay erzielt, isoliert.

Schon beim 5:1-Sieg in Ambri hatte Cervenka mit drei Punkten geglänzt. Und nicht zuletzt dank seiner Klasse und seinen zehn Skorerpunkten haben die Lakers nun je zwei Duelle gegen Ambri und die SCL Tigers für sich entscheiden können. Rappi und Cervenka sind bisher die Könige der Kleinen.




[ Lugano ] - [ Ambri ]

4:2 (0:0, 0:2, 4:0)
20. Runde - Samstag, 14. November 2020
Corner Arena Porza -- 30 Zuschauer -- Wiegand, Hungerbühler; Obwegeser, Burgy

Tore: 27. Kostner (Grassi, Trisconi) 0:1. 33. Zwerger (Hächler/Ausschluss Arcobello) 0:2. 43. Wolf (Kurashev, Riva) 1:2. 49. Morini (Loeffel/Ausschluss Hächler) 2:2. 52. Suri (Heed) 3:2. 60. Carr (Kurashev, Morini/Ausschluss Flynn) 4:2 (ins leere Tor).

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Lugano, 4mal 2 plus 10 Minuten (Hächler) gegen Ambri-Piotta.

Lugano: Schlegel; Heed, Riva; Loeffel, Wellinger; Nodari, Chiesa; Romanenghi, Wolf; Bödker, Arcobello, Fazzini; Bürgler, Kuraschew, Carr; Traber, Herburger, Suri; Walker, Morini, Bertaggia.

Ambri-Piotta: Ciaccio; Fora, Ngoy; Hächler, Fischer; Fohrler, Pezzullo; Pinana; Nättinen, Novotny, Zwerger; Rohrbach, Flynn, Kneubuehler; Trisconi, Kostner, Grassi; Dal Pian, Goi, Mazzolini; Neuenschwander.

Bemerkungen: Lugano ohne Lajunen, Lammer, Sannitz und Zurkirchen (alle verletzt), Ambri-Piotta ohne Bianchi, D'Agostini, I. Dotti, Incir, Müller, Horansky (verletzt) sowie Z. Dotti (gesperrt). Ambri-Piotta von 58:48 bis 59:10 ohne Torhüter. Torschüsse: 60:23 (13:6, 25:12, 22:5).


Match-Zusammenfassung
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sda. Im auf 18.00 Uhr vorgezogenen Derby vom Samstag gewinnt Lugano gegen Ambri-Piotta nach einem 0:2-Rückstand noch mit 4:2. Die Wende gelingt Lugano im letzten Drittel.

In den letzten 20 Minuten wurde Lugano für den grossen Aufwand belohnt: Dank vier Toren im Schlussabschnitt wandelte das Team von Trainer Serge Pelletier in seinem ersten "Geister-Heimspiel" einen 0:2-Rückstand noch in einen 4:2-Sieg um. Bernd Wolf, Giovanni Morini und mit dem Schlittschuh Reto Suri drehten die Partie bis zur 52. Minute innerhalb von achteinhalb Minuten.

Am Vorabend hatte Ambri gegen Bern einen 0:3-Rückstand noch in einen 4:3-Erfolg nach Penaltyschiessen gedreht. Nun mussten sie selbst dem Gegner eine Wende zugestehen. Dabei hatte Dominic Zwerger im zwölften Spiel und nach zehn Assists endlich seinen ersten Treffer (zum 2:0) geschossen. Und Julius Nättinen verlängerte seine Punkteserie mit dem Assist zum zweiten Treffer auf nun acht Partien.




[ Ambri ] - [ Bern ]

4:3 (0:1, 1:2, 2:0, 0:0) n.P.
19. Runde - Freitag, 13. November 2020
Valascia Ambri -- 30 Zuschauer -- Hebeisen, Piechaczek; Altman, Dreyfus

Tore: 5. Untersander (Pestoni, Scherwey/Ausschluss Pezzullo) 0:1. 26. (25:12) Jeremi Gerber (Jeffrey, Blum) 0:2. 26. (25:50) Haas (Blum, Burren/Ausschluss Z. Dotti) 0:3. 34. Trisconi (Fohrler, Joël Neuenschwander) 1:3. 41. (40:36) Nättinen (Novotny) 2:3. 43. Nättinen (Novotny, Zwerger) 3:3.
Penaltyschiessen: Haas -, Novotny 1:0; Pestoni -, Nättinen -; Untersander 1:1, Flynn 2:1; Jeffrey -, Zwerger 3:1.

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 5mal 2 Minuten gegen Bern.

Ambri-Piotta: Ciaccio; Fora, Ngoy; Hächler, Fischer; Fohrler, Pezzullo; Zaccheo Dotti; Nättinen, Novotny, Zwerger; Kneubuehler, Flynn, Horansky; Trisconi, Kostner, Grassi; Dal Pian, Goi, Mazzolini; Joël Neuenschwander.

Bern: Wüthrich; Untersander, Henauer; Thiry, Blum; Colin Gerber, Beat Gerber; Burren; Scherwey, Jeffrey, Pestoni; Sciaroni, Heim, Moser; Praplan, Brithén, Jeremi Gerber; Berger, Haas, Bader; Jan Neuenschwander.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Bianchi, D'Agostini, Isacco Dotti und Müller (alle verletzt) sowie Conz, Rohrbach und Pinana (Quarantäne). Bern ohne Ruefenacht (verletzt). Ambri-Piotta von 19:58 bis 20:00 ohne Torhüter. Bern von 62:11 bis 62:12 ohne Torhüter. Torschüsse: 43:34 (6:12, 16:12, 18:7, 3:3).


Match-Zusammenfassung
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sda. Der Schlittschuhclub Bern rutschte in Ambri weiter in die Krise. Die Berner führten bis zur 34. Minute mit 3:0, fielen nach dem ersten Gegentor aber komplett ein und verloren 3:4 nach Penaltyschiessen.

Mehr als 30 Minuten lang deutete alles darauf hin, dass den Bernern der Befreiungsschlag gelingt. Gleich auf zwei "Baustellen" stellten sich Fortschritte ein. In den ersten neun Partien gelangen dem SCB nur zwei Powerplay-Tore (aus 25 Chancen). In der Leventina erzielte Bern in den ersten 26 Minuten aus den ersten zwei Überzahlgelegenheiten die Tore zum 1:0 (durch Ramon Untersander) und 3:0 (durch Gaëtan Haas).

Nach dem ersten Gegentor war nichts Positives bei Bern mehr auszumachen. Noele Trisconi und Julius Nättinen (Saisontore 9 und 10) glichen aus. Ambri hätte die Partie schon in der regulären Spielzeit gewinnen können.

Im Penaltyschiessen reüssierten für Ambri-Piotta aus vier Versuchen Jiri Novotny, Brian Flynn und Dominic Zwerger. Für Bern traf einzig Untersander.




[ Fribourg ] - [ Ambri ]

4:2 (1:0, 3:1, 0:1)
18. Runde - Dienstag, 11. November 2020
BCF Arena Fribourg -- 1 Zuschauer (!) -- Salonen, Fluri; Stuber, Stalder

Tore: 10. Stalberg (Desharnais, Gunderson) 1:0. 27. Flynn (Nättinen, Zwerger) 1:1. 32. Desharnais (Stalberg, Abplanalp) 2:1. 34. Mottet (Desharnais, Stalberg) 3:1. 38. Jörg (Marchon, Chavaillaz) 4:1. 52. Novotny (Horansky) 4:2.

Strafen: je 4mal 2 Minuten.

Fribourg-Gottéron: Berra; Sutter, Jecker; Gunderson, Chavaillaz; Aebischer, Abplanalp; Kamerzin, Schaller; Mottet, Desharnais, Stalberg; DiDomenico, Schmid, Herren; Sprunger, Marchon, Bougro; Rossi, Walser, Jörg.

Ambri-Piotta: Ciaccio; Fora, Ngoy; Hächler, Fischer; Fohrler, Pezzullo; Zaccheo Dotti; Trisconi, Novotny, Horansky; Nättinen, Flynn, Zwerger; Grassi, Dal Pian, Kneubuehler; Neuenschwander, Goi, Mazzolini; Kostner.

Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Bykow, Furrer, Jobin (alle verletzt), Hughes (krank) und Brodin (überzähliger Ausländer), Ambri-Piotta ohne Bianchi, D'Agostini, Isacco Dotti, Incir, Müller (alle verletzt), Conz, Pinana und Rohrbach (alle in Quarantäne). Ambri-Piotta von 58:54 bis 59:28 und ab 59:45 ohne Torhüter. Torschüsse: 29:27 (10:10, 12:7, 7:10).


Match-Zusammenfassung
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sda/tiz. Dank sechs starker Minuten im Mittelabschnitt fand Fribourg-Gottéron zum 4:2-Erfolg über Ambri-Piotta. David Desharnais, Killian Mottet und Mauro Jörg erzielten zwischen der 32. und der 38. Minute die siegbringenden Tore vom 1:1 zum 4:1. Freiburg feierte den fünften Sieg in den letzten sechs Partien.

In der neuen Freiburger Arena kam es zu mehreren Premieren. Mauro Jörg reüssierte erstmals für Gottéron. Brian Flynn und Jiri Novotny erzielten ihr jeweils erstes Saisontor. Julius Nättinen, der junge Finne in Diensten Ambris, erzielte erstmals kein Tor. In den ersten fünf Meisterschaftspartien und in seinem bislang einzigen Cupspiel hatte Nättinen stets mindestens einmal getroffen. Ganz leer ging Nättinen aber auch gegen Gottéron nicht aus: In der 27. Minute bereitete er Ambris Ausgleichstreffer vor - sein erstes Assist in der Schweiz.

Eine weitere Premiere blieb aus: Freiburgs Captain Julien Sprunger wartet auch nach dem achten Meisterschaftsspiel auf seinen ersten Skorerpunkt in dieser Saison.

Für den HCAP wogen die total acht Absenzen wohl zu schwer. Es fehlten über weite Strecken die Emotionen, genau so wie auf den Rängen. Immerhin ein (!) Zuschauer wurde offiziell gemeldet. Wer war der Glückliche?




[ Ambri ] - [ ZSC ]

5:2 (0:0, 4:1, 1:1)
15. Runde - Dienstag, 27. Oktober 2020
Valascia Ambri -- 1303 Zuschauer -- Wiegand, Nikolic; Kehrli, Duarte

Tore: 24. Roe (Andrighetto, Trutmann) 0:1. 28. (27:33) Nättinen (Zwerger, Hächler/Ausschluss Wick) 1:1. 28. (27:58) Fora 2:1. 32. Nättinen (Zwerger, Müller/Ausschluss Schäppi) 3:1. 37. Nättinen (Flynn, Zwerger) 4:1. 48. Simic (Phil Baltisberger, Prassl) 4:2. 58. Nättinen (Zwerger, Flynn) 5:2 (ins leere Tor).

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 3mal 2 Minuten gegen ZSC Lions.

Ambri-Piotta: Conz; Fora, Ngoy; Hächler, Fischer; Fohrler, Pezzullo; Zaccheo Dotti; Flynn, Novotny, Horansky; Nättinen, Müller, Zwerger; Rohrbach, Dal Pian, Kneubuehler; Trisconi, Kostner, Grassi; Dufey.

ZSC Lions: Waeber (ab 40. Flüeler); Noreau, Marti; Phil Baltisberger, Geering; Trutmann, Berni; Morant; Chris Baltisberger, Roe, Andrighetto; Pedretti, Krüger, Hollenstein; Pettersson, Prassl, Sigrist; Simic, Schäppi, Wick; Diem.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Bianchi, D'Agostini, Isacco Dotti, Goi und Incir (alle verletzt), ZSC Lions ohne Blindenbacher, Bodenmann und Capaul (alle verletzt). ZSC Lions von 57:23 bis 57:37 ohne Torhüter. Schussverhältnis: 30:41 (10:11, 12:11, 8:19).


Match-Zusammenfassung
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sda. Nach vier Niederlagen in Serie kehrt Ambri-Piotta mit dem 5:2 gegen die ZSC Lions zum Siegen zurück. Matchwinner ist Julius Nättinen mit vier Treffern.

Elf mickrige Tore, neun davon in Überzahl, hatten die Leventiner in den ersten acht Meisterschaftspartien zu Stande gebracht. Gegen die Lions erzielten sie nach dem 0:1 von Garrett Roe (24.) vier Treffer innert 8:41 Minuten. Dabei unterstrich Nättinen, warum er schon vor seinem ersten Einsatz für Ambri-Piotta als nächster Dominik Kubalik gehandelt worden war. Kubalik wechselte 2019 zu den Chicago Blackhawks in die NHL, nachdem er in 90 Meisterschaftsspielen für die Tessiner 97 Skorerpunkte (37 Treffer) erzielt hatte.

Nättinen, in der vergangenen Saison der beste Torschütze in der höchsten finnischen Liga, war zum 1:1 (28.), 3:1 (32.), 4:1 (37.) sowie mit einem Schuss ins leere Gehäuse zum 5:2 (58.) erfolgreich. Die ersten beiden Treffer gelangen ihm im Powerplay nach einem Querpass von Dominic Zwerger, der sich vier Assists gutschreiben liess, mit einem Direktschuss. Auch das erinnert an Kubalik. Somit trug sich Nättinen auch im sechsten Ernstkampf mit Ambri-Piotta (inklusive einer Partie im Cup) in die Torschützenliste ein. In der National League waren es seine Tore fünf bis acht. Das 2:1 von Verteidiger Michael Fora (28.) fiel nur 25 Sekunden nach dem Ausgleich.

Während die Leventiner den zweiten Sieg in der Meisterschaft in dieser Saison und den ersten gegen den ZSC nach fünf Niederlagen feierten, verloren die Lions zum dritten Mal in Folge. Noch mehr zu denken geben dürfte den Zürchern, dass sie dabei 19 Gegentreffer kassierten - gegen den EVZ unterlag sie 3:6 und 2:8.



[ Lausanne ] - [ Ambri ]

3:2 (0:0, 2:1, 1:1)
14. Runde - Freitag, 23. Oktober 2020
Vaudoise Aréna Lausanne -- 4341 Zuschauer -- Borga, Nikolic; Huguet, Wermeille

Tore: 32. Malgin (Gibbons, Conacher) 1:0. 36. Bertschy (Heldner, Kenins) 2:0. 39. Ngoy (Dal Pian) 2:1. 52. Bertschy (Jooris) 3:1. 57. Nättinen (D'Agostini, Flynn/Ausschlüsse Jooris, Douay) 3:2.

Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Lausanne, 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

Lausanne: Stephan; Barberio, Genazzi; Frick, Heldner; Marti, Grossmann; Antonietti, Krüger; Kenins, Jooris, Bertschy; Gibbons, Malgin, Conacher; Almond, Maillard, Emmerton; Douay, Jäger, Leone.

Ambri-Piotta: Conz; Ngoy, Fora; Fischer, Hächler; Pezzullo, Fohrler; Schwab, Dotti. Horansky, Flynn, D'Agostini; Zwerger, Müller, Nättinen; Rohrbach, Kostner, Trisconi; Kneubuehler, Dal Pian, Grassi.  

Bemerkungen: Lausanne ohne Schneeberger, Froidevaux, Bozon, Oejdemark (überzählig), Hudon (überzähliger Ausländer), Krakauskas, Cajka (Rockets). Ambri-Piotta ohne Isacco Dotti, Novotny, Bianchi (verletzt), Goi, Incir (krank), Dufey, A.+J. Neuenschwander, Pinana (Rockets). 1000. NL-Spiel von Ngoy. Ambri-Piotta ab 59:20 ohne Torhüter. Schussverhältnis: 34:32 (11:9, 15:9, 8:14)


Match-Zusammenfassung
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sportal.ch. Der Beginn der Partie ist stellvertretend für die ersten 30 Minuten. Über das erste Drittel hinweg zeigt sich Lausanne spielbestimmend und sehr stabil im Spielaufbau, während sich Ambri-Piotta weit in die eigene Hälfte zurückdrängen lässt. Die Verteidigungsarbeit ist bei beiden Teams aber sauber und es brennt hinten kaum was an. Zum Glück brauchte es nicht viel um diese Partie anzuheizen. Als Lausanne in der 32. Minute trifft, werden beide Teams wach und hungrig. Lausanne spielt dominant und darf sich nicht mit einem Tor zufrieden geben. Ambri weiss, dass sie sich nicht nur auf die Defensive verlassen dürfen, wenn sie nicht wie bereits vor drei Tagen gegen Lausanne den kürzeren ziehen wollen.

So ergibt sich ein spannender Schlagabtausch welcher am Schluss knapper ausgesehen hat als er war. Lausanne hat sich den Sieg verdient und hat über 60 Minuten hinaus mehr für das Spiel getan. Ambri-Piotta hat gut gelauert und versucht Fehler zu bestrafen, es reicht aber nicht für einen Sieg, wenn die Reaktion erst zu spät kommt.




[ Ambri ] - [ Lausanne ]

2:3 (0:0, 1:1, 1:1, 0:1) n.V.
13. Runde - Dienstag, 20. Oktober 2020
Valascia Ambri -- 1496 Zuschauer -- Dipietro, Hungerbühler, Kehrli, Duarte

Tore: 28. Müller (Flynn, D'Agostini/Ausschluss Heldner, Gibbons) 1:0. 32. Malgin (Ausschluss Marti!) 1:1. 55. Nättinen (Müller, Zwerger/Ausschluss Malgin) 2:1. 57. Malgin (Gibbons, Hudon) 2:2. 63. Bertschy (Hudon/Ausschluss D'Agostini) 2:3.

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 7mal 2 Minuten gegen Lausanne.

Ambri-Piotta: Ciaccio; Fora, Ngoy; Hächler, Fischer; Fohrler, Pezzullo; Zaccheo Dotti; Kneubuehler, Flynn, Horansky; D'Agostini, Müller, Zwerger; Nättinen, Dal Pian, Grassi; Trisconi, Kostner, Bianchi; Rohrbach.

Lausanne: Boltshauser; Genazzi, Barberio; Heldner, Frick; Grossmann, Marti; Krueger; Gibbons, Malgin, Hudon; Bertschy, Emmerton, Kenins; Antonietti, Maillard, Almond; Leone, Jäger, Douay.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Isacco Dotti, Goi, Incir, Novotny und Pinana (alle verletzt), Lausanne ohne Conacher (überzähliger Ausländer). Schussverhältnis: 39:43 (4:21, 16:12, 17:8, 2:2).


Match-Zusammenfassung
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sportal.ch. Es ist eine besonders bittere Niederlage für das Team von Luca Cereda. Zweimal geht die Ambrì-Truppe spektakulär in Führung. Zweimal muss sie den Ausgleich beinahe umgehend hinnehmen.

Besonders ärgerlich ist dabei vor allem Malgins Shorthander im Mitteldrittel. Der Lausanne-Stürmer ist mit zwei Toren der Matchwinner. Bei Ambrì zeichnet sich vor allem Marco Müller mit einem Tor und einem Assist aus.

Über das ganze Spiel gesehen gehen die zwei Punkte für Lausanne aber in Ordnung. Sie sind weitgehend spielbestimmend und vor allem im Startdrittel klar überlegen, gesamthaft definitiv öfters spielbestimmend. Am Schluss hat Ambrì den Sieg in der Verlängerung auf der Schaufel, muss im Gegenzug aber den entscheidenden Gegentreffer hinnehmen.

Mit dem heutigen Sieg in der Verlängerung baut Lausanne zwar seine Siegesserie weiter aus, verpasst es aber, die ZSC Lions als Leader abzulösen.




[ Ambri ] - [ Zug ]

1:2 (0:1, 0:0, 1:0, 0:0) n.P.
12. Runde - Samstag, 17. Oktober 2020
Valascia Ambri -- 2049 Zuschauer -- Tscherrig, Fluri; Wolf, Betschart

Tore: 20. Zehnder (Hofmann, Alatalo/Ausschluss Ngoy) 0:1. 43. Nättinen (Zwerger, Fora/Ausschluss Albrecht) 1:1.
Penaltyschiessen: Senteler 0:1, Flynn -; Martschini -, Nättinen -, Kovar 0:2, D'Agostini -; Klingberg 0:3.

Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 6mal 2 Minuten gegen Zug.

Ambri-Piotta: Ciaccio; Fora, Ngoy; Hächler, Fischer; Fohrler, Pezzullo; Zaccheo Dotti; Kneubuehler, Flynn, Horansky; D'Agostini, Müller, Zwerger; Grassi, Dal Pian, Nättinen; Trisconi, Kostner, Bianchi; Rohrbach.

Zug: Hollenstein; Cadonau, Alatalo; Diaz, Geisser; Schlumpf, Zgraggen; Simion, Kovar, Hofmann; Klingberg, Senteler, Martschini; Thürkauf, McLeod, Bachofner; Leuenberger, Albrecht, Zehnder.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Isacco Dotti, Goi, Incir, J. Neuenschwander, Novotny, Zug ohne Gross, Stadler und Thorell (alle verletzt). Torschüsse: 25:39 (6:12, 7:13, 11:9, 1:5).


Match-Zusammenfassung
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sportal.ch. Im ersten Drittel des Gotthardderbys führen die Gäste aus Zug spielerisch die feinere Klinge und kommen zu mehr und klareren Chancen als ihre Kontrahenten. Die Tessiner zeigen eine kämpferisch zwar tadellose Leistung, wirken bis auf wenige Ausnahmen offensiv aber noch relativ harmlos. In der 19. Minute erhält das Team von Dan Tanges ein Powerplay und nur sechs Sekunden später erzielt Yannick Zehnder in der 20. Minute das 1:0 und belohnt so die Bemühungen der Zentralschweizer. Bei diesem Resultat bleibt es bis zur Drittelspause dann auch.

Im Mitteldrittel entdeckt Ambri-Piotta auch noch den Vorwärtsgang. Die Folge davon ist ein munteres Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, vielen Strafen und auch einiges an Emotionen. Sowohl Zug ab der 32. Minute, als auch Ambri ab Minute 34 können je über 90 Sekunden in doppelter Überzahl agieren. Das bislang nur ein Tor erzielt wurde, liegt hauptsächlich an den Torhütern Ciaccio und Hollenstein, die beide ein ganz starkes Spiel zeigen. Kurz vor Schluss geraten die Leventiner wegen einem hohen Stock von Fora und einem unnötigen Foul von D'Agostini erneut in eine doppelte Unterzahl. Sie retten sich in die Pause, dürfen aber auch noch zu Beginn des dritten Drittels für einige Sekunden nur zu dritt starten.

Nachdem es die doppelte Unterzahl zu Beginn überstanden hat gleicht Ambri früh in der 43. Minute mit einem Powerplaytor von Julius Nättinen aus. Auch im restlichen Schlussabschnitt geht es munter hin und her, nur weitere Tore wollen einfach nicht fallen. So sichern sich beide Teams zumindest einen Punkt und es geht in die Overtime. Auch in dieser lässt sich keiner der beiden Riesen im Tor bezwingen. Dass Penaltyschiessen muss also entscheiden. Dort zeigen sich die Zuger abgeklärter, drei ihrer Schützen treffen, während bei den Jungs aus der Leventina die Nerven flattern.

So sichert sich Zug den Extrapunkt. Mit ihrer Leistung dürften sie aber trotzdem nicht übermässig zufrieden sein, nur ein Tor gelang ihnen an diesem Wochenende in 125 Minuten. Die Männer von Luca Cereda werden wohl ebenfalls hadern. Sie wurden für ihre kämpferische Leistung nur mit einem Punkt belohnt und ziehen an diesem Wochenende die zweite Niederlage nach Überstunden ein.

Für den HCAP geht es voraussichtlich am Dienstag gegen Lausanne weiter. Der EVZ reist dann am Donnerstag nach Zürich zu den Lions.



[ Langnau ] - [ Ambri ]

3:2 (0:0, 1:2, 1:0, 0:0) n.V.
11. Runde - Freitag, 16. Oktober 2020
Ilfishalle Langnau -- 2005 Zuschauer -- Urban, Hendry; Wolf, Betschart

Tore: 23. Andersons (Schilt, Kuonen) 1:0. 36. Fora (Ausschluss Sturny) 1:1. 38. Nättinen (Hächler) 1:2. 59. Earl (Brannström, Sturny/Ausschluss Kneubühler, Langnau ohne Torhüter) 2:2. 65. (64:49) Brannström (Earl, Maxwell) 3:2.

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Langnau, 5mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

SCL Tigers: Zaetta; Glauser, Brännström; Blaser, Leeger; Huguenin, Grossniklaus; Schilt, Erni; Berger, Diem, Dostoinov; Sturny, Flavio Schmutz, Julian Schmutz; Earl, Maxwell, Weibel; Andersons, Melnalksnis, Kuonen.

Ambri-Piotta: Conz; Fora, Ngoy; Hächler, Fischer; Fohrler, Pezzullo; Zaccheo Dotti; Kneubuehler, Flynn, Horansky; D'Agostini, Müller, Zwerger; Grassi, Dal Pian, Nättinen; Trisconi, Kostner, Bianchi; Rohrbach.

Bemerkungen: SCL Tigers ohne Lardi, Neukom, Punnenovs und Salzgeber (alle verletzt), Ambri-Piotta ohne Isacco Dotti, Goi, Incir, Novotny (verletzt). Nättinen gibt sein NL-Debüt. SCL Tigers von 58:03 bis 58:56 ohne Torhüter. Torschüsse: 36:27 (10:8, 7:1, 14:6, 5:2).


Match-Zusammenfassung
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sda. Die SCL Tigers kamen dank eines imposanten Finishs mit 3:2 nach Verlängerung gegen Ambri-Piotta zum ersten Saisonsieg. Nur der HC Davos hat diese Saison noch kein Spiel gewonnen.

Die Langnauer lagen bis 64 Sekunden vor Schluss 1:2 zurück, nachdem Michael Fora und Julius Nättinen (in seinem ersten Spiel in der Schweiz) die Leventiner im zweiten Abschnitt mit einer Doublette binnen 91 Sekunden in Führung geschossen hatten. Robbie Earl bei 6-gegen-4-Feldspieler glich im Finish aus. In der Verlängerung spielte Ambri zuerst fast zwei Minuten lang Powerplay, ehe der neuverpflichtete NHL-Verteidiger Erik Brännström (Ottawa) elf Sekunden vor Ablauf der Verlängerung das Siegtor erzielte.

Den SCL Tigers gelang eine imposante Reaktion auf die 1:8-Klatsche am Donnerstagabend in Genf. Goalie Gianluca Zaetta (25 Paraden) kam zu seinem ersten Sieg in der National League.



[ Servette ] - [ Ambri ]

2:3 (0:1, 2:2, 0:0)
10. Runde - Samstag, 10. Oktober 2020
Les Vernets Genf -- 3922 Zuschauer -- Salonen, Müller; Kehrli, Duarte

Tore: 18. Müller (Fora, Zwerger/Ausschluss Mercier) 0:1. 23. Horansky (Fohrler, Zwerger/Ausschluss Maurer) 0:2. 30. Richard (Jacquemet/Ausschluss Karrer!) 1:2. 35. D'Agostini (Flynn, Kneubühler/Ausschluss Rod) 1:3. 40. Rod (Tömmernes, Moy) 2:3.

Strafen: 8mal 2 plus 10 Minuten (Fehr) gegen Genève-Servette, 5mal 2 plus 5 Minuten und Spieldauer (Fischer) gegen Ambri-Piotta.

Genève-Servette: Manzato; Jacquemet, Tömmernes; Karrer, Maurer; Mercier, Le Coultre; Smons; Damien Riat, Vermin, Omark; Patry, Fehr, Winnik; Moy, Richard, Rod; Arnaud Riat, Berthon, Smirnovs; Vouillamoz.

Ambri-Piotta: Ciaccio; Fora, Ngoy; Hächler, Fischer; Fohrler, Pezzullo; Zaccheo Dotti; D'Agostini, Müller, Zwerger; Kneubuehler, Flynn, Horansky; Dal Pian, Kostner, Grassi; Trisconi, Goi, Bianchi; Mazzolini.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Miranda und Völlmin (beide verletzt), Ambri-Piotta ohne Isacco Dotti, Incir, Joël Neuenschwander, Novotny, Nättinen und Pinana (alle verletzt) sowie Rohrbach (überzählig). Genève-Servette von 58:28 bis 59:07 und ab 59:41 ohne Torhüter. Torschüsse: 32:28 (9:9, 11:9, 12:10).


Match-Zusammenfassung
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sda. Dank drei Powerplay-Toren fand der HC Ambri-Piotta nach drei ernüchternden Niederlagen in Genf zum ersten Sieg. Ambri besiegte Servette mit 3:2 und führte ab der 18. Minute ununterbrochen.

Marco Müller brachte Ambri in Führung. Stanislav Horansky erhöhte nach 22 Minuten auf 2:0. Und Matt D'Agostini gelang nach 34 Minuten das 3:1. Für die drei Powerplay-Treffer benötigten die Gäste nur drei Versuche. Servette hingegen gelang bei fünf Überzahlchancen kein Tor, dafür erzielten die Genfer ihr erstes Tor mit einem Akteur weniger auf dem Eis.

Erst im Finish bäumte sich Servette nochmals mit viel Energie gegen die unerwartete Niederlage auf. In der Schlussminute erspielten sich Linus Omark und Konsorten mit sechs gegen vier Feldspieler noch vier Ausgleichschancen, Ambris Torhüter Damiano Ciaccio (30 Paraden) verhinderte aber mirakulös den Ausgleich.



[ Ambri ] - [ Rapperswil ]

1:5 (1:1, 0:1, 0:3)
9. Runde - Freitag, 9. Oktober 2020
Valascia Ambri -- 2287 Zuschauer -- Hebeisen, Piechaczek; Pitton, Gurtner

Tore: 4. Cervenka (Clark, Jelovac) 0:1. 7. D'Agostini (Hächler, Flynn/Ausschluss Ness) 1:1. 38. Rowe (Lehmann) 1:2. 44. Profico (Cervenka, Clark) 1:3. 50. Schweri (Clark, Cervenka) 1:4. 55. Lhotak (Wick, Dünner) 1:5.

Strafen: 2mal 2 Minuten plus 10 Minuten (Goi) gegen Ambri-Piotta, 5mal 2 Minuten gegen Rapperswil.

Ambri-Piotta: Conz; Ngoy, Fora; Fischer, Hächler; Pezzullo, Fohrler; Z. Dotti; Horansky, Flynn, D'Agostini; Zwerger, Müller, Rohrbach; Kneubühler, Novotny, Grassi; Bianchi, Kostner, Trisconi; Goi.

Rapperswil: Nyffeler; Sataric, Egli; Profico, Jelovac; Dufner, Maier; Forrer, Randegger; Schweri, Cervenka, Clark; Lhotak, Dünner, Wick; Eggenberger, Rowe, Lehmann; Wetter, Ness, Loosli.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Nättinen, Incir, I. Dotti, Pinana (verletzt) sowie Dal Pian und Mazzolini (überzählig). Rapperswil ohne Moses und Payr (beide verletzt). Pfostenschüsse: 16. Zwerger, 18. D'Agostini. Torschüsse: 31:27 (11:6, 13:7, 7:14).


Match-Zusammenfassung
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sda. Erstes Tor, aber noch immer keine Punkte für den HCAP.

Die letzte Saison in der alten Valascia dürfte für Ambri-Piotta eine schwierige werden. Zwar erzielte Matt D'Agostini nach insgesamt gut 126 Minuten im Powerplay zum 1:1 das erste Tor in dieser Saison für die Leventiner, zu Punkten reichte dieses aber nicht.

Im Mitteldrittel brachte Andrew Rowe die Lakers ein zweites Mal in Führung, Leandro Profico, Kevin Clark und Lukas Lhotak sorgten im Schlussabschnitt sogar noch für einen Kantersieg. Damit weist Ambri nach drei Spielen null Punkte und ein desolates Torverhältnis von 1:10 auf. Rapperswil-Jona hingegen kam nach den knappen Niederlagen in Freiburg und gegen Zug zum verdienten ersten Saisonsieg.



[ Ambri ] - [ Lugano ]

0:3 (0:0, 0:0, 0:3)
8. Runde - Freitag, 2. Oktober 2020
Valascia Ambri -- 2755 Zuschauer -- Lemellin, Mollard; Schlegel, Cattaneo

Tore: 52. Arcobello (Carr, Nodari) 0:1. 55. Bürgler (Kurashev, Suri/Ausschluss Goi) 0:2. 60. Bodker 0:3 (ins leere Tor).

Strafen: 6mal 2 plus 5 Minuten (Flynn) gegen Ambri-Piotta, 5mal 2 plus 5 Minuten und 10 Minuten (Riva) plus Spieldauer (Riva) gegen Lugano.

Ambri-Piotta: Conz; Fohrler, Pezzullo; Fora, Ngoy; Hächler, Fischer; Zaccheo Dotti; Horansky, Flynn, Kneubuehler; D'Agostini, Novotny, Zwerger; Grassi, Müller, Rohrbach; Trisconi, Goi, Bianchi; Mazzolini.

Lugano: Schlegel; Heed, Riva; Loeffel, Wellinger; Chiesa, Nodari; Traber, Wolf; Bodker, Arcobello, Fazzini; Carr, Kurashev, Bertaggia; Bürgler, Herburger, Suri; Walker, Morini, Lammer.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Isacco Dotti, Incir, Joël Neuenschwander, Nättinen und Pinana (alle verletzt), Lugano ohne Lajunen und Sannitz (beide verletzt). Ambri-Piotta von 58:15 bis 59:15 ohne Torhüter. Torschüsse: 27:26 (7:5, 8:9, 12:12).


Match-Zusammenfassung
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sda. Besser hätte für Lugano die Saison nicht beginnen können: 2 Siege, 7:0 Tore plus der Derby-Sieg in Ambri.

Der 3:0-Erfolg in der Valascia musste sich Lugano indessen erdauern. Die Partie verlief lange ausgeglichen. Ambri erspielte sich phasenweise Vorteile, blieb vor dem gegnerischen Goal aber wie am Vorabend in Bern viel zu harmlos. Ambri erzielte während der ersten 120 Minuten der Saison noch kein Tor.

Lugano realisierte seine Treffer erst im Finish: Mark Arcobello gelang in der 52. Minute das 1:0, Dario Bürgler, der schon am Donnerstag getroffen hatte, erhöhte drei Minuten später auf 2:0, und der Däne Mikkel Bödker traf in der Schlussminute noch ins leere Tor. Luganos Goalie Niklas Schlegel kam zum zweiten Shutout innerhalb von 24 Stunden. Schlegel parierte die ersten 61 Schüsse auf sein Tor in dieser Saison und kam so ebenfalls zu einem Traumstart.




[ Bern ] - [ Ambri ]

2:0 (0:0, 2:0, 0:0)
7. Runde - Donnerstag, 1. Oktober 2020
PostFinance-Arena Bern -- 6750 Zuschauer -- Hebeisen, Piechaczek; Altmann, Progin

Tore: 21. (20:14) Haas (Ruefenacht, Beat Gerber) 1:0. 40. (39:59) Jeffrey (Untersander/Ausschluss Praplan!) 2:0.

Strafen: 3mal 2 plus 5 Minuten und Spieldauerstrafe (Praplan) gegen Bern, 2mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

Bern: Karhunen; Beat Gerber, Untersander; Blum, Thiry; Henauer, Andersson; Colin Gerber; Bader, Jeffrey, Pestoni; Scherwey, Hass, Ruefenacht; Moser, Brithen, Praplan; Heim, Neuenschwander, Sciaroni; Berger.

Ambri-Piotta: Ciaccio; I. Dotti, Fora; Fischer, Ngoy; Pezzullo, Fohrler; Z. Dotti; Horansky, Flynn, Kneubühler; Zwerger, Novotny, D'Agostini; Rohrbach, Müller, Grassi; Bianchi, Kostner, Trisconi; Dal Pian.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Incir, Pinana und Nättinen (verletzt), Hächler (gesperrt) sowie Goi, Mazzolini, Dufey, A.+J. Neuenschwander (überzählig). Pfosten- / Lattenschüsse: 5./30. Untersander, 59. Rüfenacht. 36. I. Dotti verletzt ausgeschieden. 37. Ciaccio hält Penalty von Brithen. Ambri ab 56:50 ohne Torhüter. Torschüsse: 27:37 (5:10, 10:16, 12:11).


Match-Zusammenfassung
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sda. Dank eines frühen und eines sehr späten Treffers im zweiten Abschnitt kommt Bern zum Startsieg über Ambri-Piotta. Nur 14 Sekunden nach der ersten Pause brachte der temporäre NHL-Rückkehrer Gaëtan Haas (Edmonton Oilers) die Berner mit einem einstudierten Angriff in Führung. Und 0,6 Sekunden vor der zweiten Pause gelang Neuzuzug Dustin Jeffrey das siegsichernde 2:0.

Nach dem Verpassen der Playoffs im letzten Spätwinter startete Bern wieder halbwegs "normal" in die Saison: Die Berner gewannen zum fünften Mal hintereinander das Saisoneröffnungsspiel und sogar schon zum neunten Mal in Folge das erste Heimspiel.

Eine Hauptrolle spielte dabei Berns Goalie Tomi Karhunen. Mit 38 Paraden sicherte der Finne seinem Team die Punkte und "beraubte" die Tessiner. Von gestohlenen Punkten ist im Eishockey die Rede, wenn dem Goalie des Siegerteams mehr als zehn Paraden mehr gelingen als dem Gegenüber. Damiano Ciaccio kam bei der Meisterschafts-Premiere mit Ambri zu 25 Paraden.











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