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So flitzte der Puck


[ Ambri ] - [ Zug ]

4:6 (4:1, 0:2, 0:3)
29. Runde - Samstag, 27. November 2021
Gottardo Arena Ambri -- 6212 Zuschauer -- Hebeisen, Vikman; Obwegeser, Wolf

Tore: 1. (0:29) Bianchi (Kostner, Isacco Dotti) 1:0. 1. (0:44) Kneubuehler (Fohrler, Bürgler) 2:0. 7. Zwerger (Regin, Fohrler) 3:0. 8. Heim (Fohrler, Kneubuehler) 4:0. 16. Bachofner (Klingberg, Hansson) 4:1. 21. (20:14) Kovar (Suri) 4:2. 23. Leuenberger (Klingberg, Bachofner) 4:3. 46. Zehnder 4:4. 48. Herzog (Müller, Zehnder) 4:5. 58. Müller (Herzog) 4:6.

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 7mal 2 Minuten gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Pestoni; Martschini.

Ambri-Piotta: Conz (48. Ciaccio); Hietanen, Isacco Dotti; Fohrler, Zaccheo Dotti; Hächler, Fischer; Pezzullo; Grassi, D'Agostini, McMillan; Bürgler, Heim, Kneubuehler; Pestoni, Regin, Zwerger; Trisconi, Kostner, Bianchi; Incir.

Zug: Hollenstein (7. Genoni); Schlumpf, Hansson; Gross, Djoos; Cadonau, Kreis; Wüthrich; Martschini, Kovar, Suri; Klingberg, Leuenberger, Bachofner; Zehnder, Müller, Herzog; Allenspach, Neumann, De Nisco.

Bemerkungen: Zug ohne Lander, Senteler, Simion und Stadler; Ambri-Piotta ohne Fora und Burren (alle verletzt) sowie Kozun (überzählig). Torschüsse: 24:40 (9:8, 10:20, 5:12).


Match-Zusammenfassung
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sda. Nach genau acht Minuten führte Ambri-Piotta im Heimspiel gegen Titelverteidiger Zug 4:0, dennoch siegten die Gäste in einer wilden Partie 6:4.

Ambri legte einen Blitzstart hin und führte nach 44 Sekunden 2:0. Beim 1:0 nach 29 Sekunden erwischte Elias Bianchi den Zuger Keeper Luca Hollenstein von hinter der Grundlinie. Nach dem 3:0 von Dominic Zwerger (7.), der erstmals seit dem 2. Oktober und 16 torlosen Partien erfolgreich war, wurde Hollenstein durch Leonardo Genoni ersetzt. 107 Sekunden später war allerdings auch dieser bezwungen, den Treffer erzielte André Heim.

Danach war es aber vorbei mit der Herrlichkeit für die Leventiner - auch wegen Genoni. Ins zweite Drittel starteten die Zuger fulminant. Der auffällige Jan Kovar, verkürzte 14 Sekunden nach der ersten Pause auf 2:4, in der 23. Minute gelang Sven Leuenberger mit seinem ersten Saisontor das 3:4. Im Schlussabschnitt trafen dann auch noch Yannick Zehnder (46.), Fabrice Herzog (48.) und Marco Müller nach 58 Minuten für den EVZ. Das 4:4 und 5:4 fielen innert 75 Sekunden. Zehn verschiedene Spieler zeichneten für die zehn Treffer verantwortlich.

Somit entschieden die Zuger, die schlussendlich verdient drei Punkte holten, auch das dritte Saisonduell gegen Ambri zu ihren Gunsten. Sie haben nun 14 der vergangenen 17 Partien gewonnen. Anders ist die Gefühlslage bei den Nordtessinern, die zum sechsten Mal in den letzten sieben Spielen verloren.




[ Biel ] - [ Ambri ]

3:2 (2:0, 0:2, 1:0)
28. Runde - Freitag, 26. November 2021
Tissot Arena Biel -- 5624 Zuschauer -- Tscherrig, Fluri; Fuchs, Duc

Tore: 5. Kessler (Lööv, Hofer) 1:0. 7. Rathgeb (Lööv, Brunner) 2:0. 29. McMillan (Bürgler, Heim/Ausschluss Grossmann) 2:1. 40. Heim (Bürgler) 2:2. 57. Hofer (Rathgeb, Kessler/Ausschluss Z. Dotti) 3:2.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Biel, 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Rajala; Pestoni.

Biel: van Pottelberghe; Rathgeb, Lööv; Jakowenko, Grossmann; Schneeberger, Forster; Stampfli, Delémont; Hügli, Haas, Rajala; Brunner, Cunti, Künzle; Kessler, Froidevaux, Hofer; Kohler, Schläpfer, Garessus.

Ambri-Piotta: Ciaccio; Hietanen, Isacco Dotti; Fohrler, Zaccheo Dotti; Hächler, Fischer; Pezzullo; Kozun, Regin, Zwerger; Bürgler, Heim, Kneubuehler; Pestoni, Grassi, McMillan; Trisconi, Kostner, Bianchi; Incir.

Bemerkungen: Biel ohne Fey, Hischier, Korpikoski, Sallinen, Tanner (alle verletzt) und Karaffa (krank). Ambri-Piotta ohne Fora und Burren (verletzt) sowie D'Agostini (überzählig). Timeouts: 7. Ambri-Piotta, 56. Biel. Ambri-Piotta ab 58:32 ohne Torhüter. Torschüsse: 32:26 (12:8, 7:16, 13:2).


Match-Zusammenfassung
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sport.ch. Der EHCB versucht gleich von Beginn weg das Spiel zu kontrollieren und hat zuerst Mühe mit dem aggressiven Forechecking des HCAP. Die Leventiner werden kurz darauf passiv  und die Bieler  nutzen dies durch Kessler (5.), der von Lööv freigespielt wird, zum 1:0 aus. 2 Minuten später steht wieder der Rückkehrer Lööv im Mittelpunkt. Sein Schuss bleibt im Verkehr hängen und Rathgeb ist als erster an der Scheibe und erhöht auf 2:0. Die Leventiner sind bemüht und scheitern mit Pezzullo (13.) am Gehäuse von van Pottelberghe.

Ambri kommt im Mitteldrittel zu mehr Chancen und profitiert dabei von den Fehlern der Bieler. Diese spielen in der Offensive zu passiv und leisten sich in der Defensive viele Fehlpässe. Ambri hat das schlechteste Powerplay der Liga, kann das 3. am heutigen Abend aber zum Anschlusstreffer durch McMillan ausnutzen. Der Kanadier spielt mit einer schönen Drehung van Potterlberghe aus und netzt zum 2:1 ein. Ambri macht weiter Druck und übersteht zwei Boxplays. Kurz vor der 2. Pause profitieren die Leventiner von weiteren Fehlern der Bieler und Heim trifft zum Ausgleich.

Das Schlussdrittel entwickelt sich zum offenen Schlagabtausch mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Vor allem Ciaccio hat alle Hände voll zu tun und muss immer wieder eingreifen. Ambri leistet sich immer wieder Strafen und in der 57. Minute ist es eine zu viel. Hofer trifft mit einem Handgelenkschuss und bringt seine Farben wieder in Führung. Ambri spielt kurz vor Schluss noch einmal Powerplay, kann die Niederlage aber nicht abwenden. Biel ist zu Hause weiterhin eine Macht und steht neu auf dem 2. Tabellenrang. Ambri verliert das 9. von den letzten 10 Auswärtsspielen und steht neu auf Rang 9 und verliert langsam den Anschluss.





[ Ambri ] - [ Servette ]

2:3 (0:0, 2:1, 0:2)
27. Runde - Samstag, 20. November 2021
Gottardo Arena Ambri -- 6616 Zuschauer -- Lemelin, Staudenmann; Progin, Duarte

Tore: 24. Tömmernes (Filppula, Vatanen/Ausschluss Fischer) 0:1. 30. Pestoni 1:1. 36. McMillan (Pestoni, Grassi) 2:1. 51. Filppula (Tömmernes, Vatanen/Ausschluss Kozun) 2:2. 56. Pouliot (Tömmernes, Karrer) 2:3.

Strafen: 8mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 5mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. - PostFinance-Topskorer: Pestoni; Tömmernes.

Ambri-Piotta: Ciaccio; Zaccheo Dotti, Isacco Dotti; Hietanen, Burren; Fohrler, Fischer; Hächler; Kozun, Regin, Zwerger; Bürgler, Heim, Kneubuehler; Pestoni, Grassi, McMillan; Trisconi, Kostner, Bianchi; Incir.

Genève-Servette: Zurkirchen; Karrer, Tömmernes; Vatanen, Le Coultre; Jacquemet, Maurer; Völlmin, Smons; Smirnovs, Filppula, Vermin; Pouliot, Richard, Vouillamoz; Moy, Jooris, Patry; Antonietti, Berthon, Riat.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Cavalleri, Descloux, Mercier, Miranda, Rod, Tanner (alle verletzt) und Winnik (überzähliger Ausländer). Ambri-Piotta ohne Fora und Pezzullo (verletzt) sowie D'Agostini (überzähliger Ausländer). Ambri-Piotta ab 58:03 ohne Torhüter. Torschüsse: 31:34 (8:9, 11:12, 12:13).


Match-Zusammenfassung
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sport.ch. Eine unterhaltsame, wenn auch technisch kaum hochstehende Partie geht torlos in die erste Pause. Servettes Patry und Ambris McMillan haben in den ersten 20 Minuten noch die besten Möglichkeiten, das Skore zu eröffnen, ansonsten sehen die 6616 Zuschauer aber eine chancenarme Partie in der Gottardo Arena. Beide Teams mit je einer Überzahl, die jedoch hüben wie drüben nicht genutzt werden kann. Immerhin, die Teams bieten ein körperbetontes und intensives Spiel.

Im zweiten Abschnitt bleibt die Partie spannend, und jetzt fallen auch Tore: In der 24. Minute nutzt Servettes Tömmernes ein Powerplay zum Führungstor. Im Slot täuscht er einen Schuss an, lässt dabei einen Abwehrspieler aussteigen und trifft. Ambri fightet aber weiter und kommt nach einem katastrophalen Fehler von Le Coultre (er "versucht" links vor dem eigenen Tor einen Rückpass, welcher von Pestoni abgefangen wird) durch Inti Pestoni zum Ausgleich (30.). Und es kommt noch besser für die Leventiner: Nach 36 Minuten reagiert McMillan nach einem gewonnen Bully im Angriffsdrittel am schnellsten und bringt sein Team aus der Drehung heraus erstmals in Führung.

Auch der letzte Abschnitt verläuft ausgeglichen, keines der Teams kann eindeutig das Spieldiktat an sich reissen. So kann die Partie auf beide Seiten kippen, und Servette kann tatsächlich nach 51 Minuten ausgleichen. Tömmernes schiesst im Powerplay von der blauen Linie und Filppula trifft im Nachschuss. Praktisch eine Kopie des Tores gelingt dann Marc-Antoine Pouliot vier Minuten vor dem Ende: Wieder drückt Tömmernes von der Blauen ab, Pouliot ist zur Stelle und verwertet den Rebound. Ambri versucht mit sechs Feldspielern den erneuten Ausgleich, Servette bringt aber die drei Punkte geschickt ins Trockene.



[ Lugano ] - [ Ambri ]

5:2 (1:1, 3.0, 1:1)
26. Runde - Freitag, 19. November 2021
Corner Arena Porza -- 6733 Zuschauer -- Piechaczek, Urban; Altmann, Cattaneo

10. Kostner (Bianchi, Burren) 0:1. 17. Hudacek (Alatalo, Josephs) 1:1. 21: (20:14) Thürkauf (Josephs, Müller) 2:1. 23. Loeffel (Fazzini, Boedker/Ausschluss Isacco Dotti) 3:1. 36. Alatalo (Riva, Fazzini) 4:1; 49. Zaccheo Dotti (McMillan, Pestoni) 4:2. 60. (59:19) Morini 5:2 (ins leere Tor).

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Lugano, 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance Topskorer: Fazzini; Pestoni.

Lugano: Schlegel; Loeffel, Müller; Alatalo, Riva; Chiesa, Wolf; Guerra; Fazzini, Arcobello, Herren; Josephs, Thürkauf, Hudacek; Boedker, Herburger, Morini; Vedova, Walker, Stoffel; Traber.

Ambrì-Piotta: Conz (40. Ciaccio); Z. Dotti, I. Dotti; Hietanen, Burren; Fohrler, Fischer, Hächler; D’Agostini, Regin, McMillan; Bürgler, Heim, Kneubuehler; Pestoni, Grassi, Zwerger; Trisconi, Kostner, Bianchi; Dal Pian.

Bemerkungen: Lugano ohne Carr (verletzt) und Irving (überzähliger Ausländer). Ambri-Piotta ohne Fora und Pezzullo (verletzt) sowie Kozun (überzählig). 23. Timeout Ambri-Piotta. Ambri-Piotta von 54:41 bis 59:19 ohne Torhüter. Torschüsse: 31:24 (10:9, 13:6, 8:9).


Match-Zusammenfassung
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sda/Tiz. Der HC Lugano schiesst sich im Derby gegen den HC Ambri-Piotta mit einem 5:2-Sieg den Frust der letzten Wochen von der Seele.

Fünf Partien hintereinander verlor das Team von Chris McSorley. Fünfmal erzielte der HC Lugano dabei bloss ein Tor. Gegen Ambri-Piotta gelang den Luganesi vor 6733 Zuschauern in der Resega der Befreiungsschlag. Mit drei Toren im Mittelabschnitt vom 1:1 zum 4:1 legte Lugano die Basis zum Sieg.

Ambri verspielte seine Möglichkeiten im ersten Abschnitt. Die Leventiner gingen durch Diego Kostner in Führung. Tobias Fohrler, Cedric Hächler und Dario Bürgler verpassten danach gegen Torhüter-Rückkehrer Niklas Schlegel das 2:0. Schliesslich gelang Libor Hudacek für Lugano der Ausgleich. Der Slowake kam schon zum siebenten Goal im neunten Spiel für Lugano.

Nach dem 1:1 gab Lugano die Kontrolle über das Derby nicht mehr aus der Hand. Calvin Thürkauf brachte Lugano bloss 14 Sekunden nach der ersten Pause in Führung, anschliessend gelangen den Verteidigern Romain Loeffel und Santeri Alatalo mit Weitschüssen die Treffer zum 3:1 und 4:1.

Cereda versuchte mit dem Torhüterwechsel nach 40 Minuten seinen Jungs nochmals einen Boost zu geben. Tatsächlich gelang Zaccheo Dotti das 2:4. Und als in der 54. Minute Loeffel für einen üblen Crosscheck auf die Strafbank musste, versuchte es Cereda mit einem sechsten Feldspieler. Der Anschlusstreffer wollte nicht mehr fallen, Morini traf kurz vor Schluss noch zum 5:2. Fazit: Zu viele Chancen - vor allem im ersten Drittel - vergeben. Das war aber nicht zuletzt das Verdienst von Luganos Rückkehrer Schlegel, der auch das eine oder andere Mal das Glück des Tüchtigen hatte (z.B. Pfostenschuss Hietanen bei Stand von 3:1). Aber unter dem Strich bleiben die alten Schwächen: Miserable Chancenauswertung, Ausländer, die einiges schuldig bleiben und vor allem das schlechteste Powerplay der Liga. Cereda geht die Arbeit mit Bestimmheit nicht aus.




[ Ambri ] - [ Ajoie ]

2:0 (1:0, 1:0, 0:0)
49. Runde - Dienstag, 16. November 2021
Gottardo Arena Ambri -- 5482 Zuschauer -- Tscherrig, Urban; Duarte, Altmann

Tore: 20. Bürgler (Kneubuehler, Isacco Dotti) 1:0. 24. Burren (Bürgler, Pestoni/Ausschluss Hauert) 2:0.

Strafen: je 3mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Pestoni; Devos.

Ambri-Piotta: Ciaccio; Zaccheo Dotti, Isacco Dotti; Hietanen, Burren; Fohrler, Fischer; Hächler; Kozun, Regin, McMillan; Bürgler, Heim, Kneubuehler; Pestoni, Grassi, Zwerger; Trisconi, Kostner, Bianchi; Dal Pian.

Ajoie: Östlund; Birbaum, Hauert; Eigenmann, Joggi; Rouiller, Pouilly; Huber, Hänggi; Fortier, Devos, Wannström; Rohrbach, Romanenghi, Schnegg; Bogdanoff, Frossard, Schmutz; Frei, Ness, Macquat.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Fora und Pezzullo; Ajoie ohne Asselin, Gauthier-Leduc und Hazen (alle verletzt). Ajoie ab 59:30 ohne Torhüter. Torschüsse: 30:23 (10:6, 10:5, 10:12).


Match-Zusammenfassung
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sport.ch. Die Führung für Ambri nach 20 Minuten ist verdient, denn die Biancoblù sind die klar bessere Mannschaft. Ciaccio muss keine handvoll von gefährlichen Schüssen parieren. Auf der Gegenseite bleibt Östlund gegen Zwerger und Kneubuehler noch Sieger, auch eine erste Unterzahl überstehen die Jurassier noch. Dann schlägt aber Bürgler zum 1:0 zu.

Ajoie macht sich gleich zu Beginn des Mitteldrittels mit einer Strafe das Leben selber schwer. Das meist eher harmlose Ambri-Powerplay schlägt zu, ein Distanzschuss von Burren findet den Weg an Östlund vorbei. Dem Goalie ist die Sicht verdeckt, er hat keine Abwehrchance. In der Folge leisten sich auch die Leventiner erste Strafen. In Unterzahl agieren sie aber höchst frech und aufsässig, was Ajoie ein Powerplay verunmöglicht.

Zuerst übt Ambri-Piotta viel Druck aus, Ajoie kommt auch bei nummerischem Gleichstand kaum aus dem eigenen Drittel raus. Das aggressive Forechecking sorgt für Probleme bei den Gästen, die bis zum Spielende keine Lösung finden. Mit der Sirene stimmen in der Gottardo Arena die Fans die  Montanara an, Gänsehaut pur in der Leventina!




[ Ambri ] - [ Davos ]

2:3 (1:1, 1:1, 0:1)
25. Runde - Samstag, 6. November 2021
Gottardo Arena Ambri -- 6775 Zuschauer (ausverkauft) -- Lemelin, Wiegand; Fuchs, Duarte

Tore: 3. Bürgler (Heim) 1:0. 18. Corvi 1:1. 34. Stransky (Bromé, Nygren/Ausschlüsse Kneubuehler, Grassi) 1:2. 37. Zaccheo Dotti (D'Agostini, Kozun) 2:2. 56. Bromé (Rasmussen, Stransky) 2:3.

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 5mal 2 Minuten gegen Davos. - PostFinance-Topskorer: Pestoni; Bromé.

Ambri-Piotta: Conz; Zaccheo Dotti, Isacco Dotti; Hietanen, Burren; Fohrler, Fischer; Hächler; Kozun, Regin, D'Agostini; Bürgler, Heim, Kneubuehler; Pestoni, Grassi, Zwerger; Trisconi, Kostner, Bianchi; Incir.

Davos: Senn; Zgraggen, Jung; Dominik Egli, Wellinger; Nygren, Heinen; Stoop, Barandun; Stransky, Rasmussen, Bromé; Wieser, Corvi, Ambühl; Schmutz, Chris Egli, Frehner; Simic, Prassl, Ritzmann.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Dal Pian, Fora, McMillan und Pezzullo; Davos ohne Knak und Nussbaumer (alle verletzt). Ambri-Piotta ab 58:26 ohne Torhüter. Torschüsse: 49:21 (13:6, 18:9, 18:6).


Match-Zusammenfassung
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sda. Mathias Bromé punktete im zwölften Spiel in Folge. Der Schwede entschied mit seinem Treffer zum 3:2 das Duell der beiden Spengler-Cup-Teilnehmer bei Ambri-Piotta.

Für den Topskorer in den Reihen der Bündner war es das zehnte Meisterschafts-Tor. Davos feierte damit den elften Sieg aus den letzten zwölf Spielen.

Dario Bürgler hatte Ambri-Piotta in einer offensiv geführten Partie mit 1:0 in Führung gebracht. Der Davoser Nationalstürmer Enzo Corvi, der auch in den Zweikämpfen überzeugte, sorgte noch im Startdrittel mit seinem dritten Saisontor für den 1:1-Ausgleich. Schliesslich legte Matej Stransky in doppelter Überzahl das 2:1 für den HCD vor, ehe ebenfalls noch im Mitteldrittel Ambris Verteidiger Zaccheo Dotti mittels "doppeltem Beinschuss" durch einen vor ihm stehenden Gegenspieler sowie HCD-Goalie Gilles Senn das 2:2 gelang.

Bei fünf gegen fünf hatten die Tessiner in den ersten beiden Dritteln die besseren Chancen verzeichnet. Doch Davos wurde am Ende einmal mehr seinem Ruf als Topteam in der Torschuss-Qualität gerecht. Da nutzte es den Leventinern auch nicht viel, dass sie am Vorabend spielfrei gewesen waren.

Vor der Partie meldete Ambri-Piotta noch die Vertragsverlängerung bis zum Saisonende mit dem aktuell verletzten kanadischen Stürmer Brandon McMillan.




[ Rapperswil ] - [ Ambri ]

4:1 (0:1, 3:0, 1:0)
23. Runde - Dienstag, 2. November 2021
St.Galler Kantonalbank Arena, Rapperswil -- 4013 Zuschauer -- Borga, Mollard; Obwegeser, Stalder

14. Trisconi (Bürgler, Hietanen) 0:1. 25. Djuse (Zangger, Mitchell) 1:1. 36. Wick (Dünner) 2:1. 39. Vouardoux (Cervenka) 3:1. 60. Wetter (Djuse) 4:1 (ins leere Tor).

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Rapperswil, 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Cervenka; Pestoni.

Rapperswil: Nyffeler; Sataric, Djuse; Vouardoux, Profico; Jelovac, Maier; Bircher; Lammer, Albrecht, Cervenka; Zangger, Mitchell, Eggenberger; Wick, Dünner, Forrer; Brüschweiler, Wetter, Neukom; Ramsauer.

Ambrì-Piotta: Ciaccio; Z. Dotti, I. Dotti; Hietanen, Burren; Fohrler, Fischer; Hächler; Kozun, Regin, Kneubuehler; Bürgler, Heim, Trisconi; Pestoni, D’Agostini, Zwerger; Incir, Kostner, Bianchi; Cajka;

Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Aebischer, Baragano, Lehmann, Moses und Rowe (verletzt); Ambri-Piotta ohne Dal Pian, Fora, McMillan (verletzt) und Grassi (gesperrt). Ambri-Piotta von 56:21 bis 59:10 ohne Torhüter. Torschüsse: 30:26 (8:10, 12:7, 10:9).


Match-Zusammenfassung
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sda. Rapperswil-Jona festigte mit einem 4:1 über Ambri-Piotta seinen Verbleib in den Top 6 der Liga. Die St. Galler machten im Mitteldrittel aus einem 0:1-Rückstand eine wegweisende 3:1-Führung.

Bei den Lakers sorgte Roman Cervenka einmal mehr optisch für die meiste Torgefahr. Doch die ersten drei Tore gingen auf das Konto von Emil Djuse, Jeremy Wick und Nathan Vouardoux (auf Zuspiel von Cervenka), die allesamt bei 5 gegen 5 trafen. Und Gian-Marco Wetter sorgte mit einem Abschluss ins leere Tor für das Endresultat. Für Ambri erzielte Noele Trisconi mit seinem ersten Saisontor sein insgesamt drittes 1:0 in einem Ligaspiel für den Nordtessiner Dorfklub.

Die Lakers realisierten am Ende den vierten Liga-Sieg in Folge und der achten aus den neun letzten Direktduellen gegen die Leventiner. Zudem war es der siebte Sieg aus den letzten acht Heimspielen. Ambri kassierte derweil die fünfte Auswärtsniederlage in Folge.

Die Tessiner gaben vor Spielbeginn den verletzungsbedingten Ausfall von Captain Michael Fora bekannt, der wegen einer Schulterblessur erst Mitte Dezember wieder zur Verfügung stehen soll.




[ Ambri ] - [ Ajoie ]

3:2 (1:0, 1:1, 0:1, 1:0) n.V.
22. Runde - Samstag, 30. Oktober 2021
Gottardo Arena Ambri -- 6442 Zuschauer -- Hebeisen, Dipietro; Cattaneo, Gnemmi

Tore: 6. Fora (Zwerger, Grassi) 1:0. 23. Fortier (Schmutz, Devos) 1:1. 28. Bianchi (Burren, Fora) 2:1. 41. (40:41) Fortier (Devos, Schmutz) 2:2. 61. (60:39) Bürgler (Zwerger, Hietanen/Ausschluss Joggi) 3:2.

Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 3mal 2 Minuten gegen Ajoie. - PostFinance-Topskorer: Pestoni; Frossard.

Ambri-Piotta: Conz; Fora, Isacco Dotti; Hietanen, Burren; Pezzullo, Zaccheo Dotti; Hächler, Fischer; Kozun, Regin, D'Agostini; Bürgler, Heim, Kneubuehler; Pestoni, Grassi, Zwerger; Trisconi, Kostner, Bianchi.

Ajoie: Wolf; Birbaum, Pouilly; Helfer, Hauert; Eigenmann, Joggi; Bogdanoff, Gfeller; Wannström, Devos, Schmutz; Fortier, Frossard, Macquat; Rohrbach, Romanenghi, Huber; Frei, Ness, Schnegg.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne McMillan und Dal Pian (verletzt) sowie Fohrler (gesperrt); Ajoie ohne Hänggi, Rouiller (beide krank), Hazen, Asselin und Gauthier-Leduc (verletzt). Torschüsse: 37:21 (12:6. 10:9, 14:5, 1:1).


Match-Zusammenfassung
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sda. Ambri-Piotta bekundete beim 3:2-Heimsieg nach Verlängerung gegen Aufsteiger Ajoie mehr Mühe als erwartet. Für die Leventiner erzielte Dario Bürgler das Siegtor in Überzahl nach 39 Sekunden der Overtime.

Die Jurassier, die am Vorabend mit dem Heimsieg gegen die ZSC Lions verblüfft hatten, schafften zweimal den Ausgleich durch Maxime Fortier. Der Kanadier erzielte seine Saisontore Nummer 4 und 5. Für Ambri waren davor Captain Michael Fora und dessen Captain-Vorgänger Elias Bianchi erfolgreich gewesen.

Das siebtklassierte Ambri stoppte mit dem Zweipunkte-Gewinn nach zuvor nur einem Sieg aus den vier vorangegangenen Spielen einen leichten Negativtrend.




[ Zug ] - [ Ambri ]

2:0 (0:0, 2:0, 0:0)
21. Runde - Freitag, 29. Oktober 2021
Bossard Arena Zug -- 6903 Zuschauer -- Hürlimann, Stricker; Schlegel, Steenstra

Tore: 32. Lander (Bachofner, Djoos) 1:0. 36. Martschini (Kovar) 2:0.

Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Zug, 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Hansson; Pestoni.

Zug: Hollenstein; Hansson, Stadler; Schlumpf, Gross; Kreis, Djoos; Cadonau; Martschini, Kovar, Suri; Klingberg, Lander, Bachofner; Allenspach, Müller, Herzog; Hofer, Leuenberger, De Nisco.

Ambri-Piotta: Ciaccio; Fora, Isacco Dotti; Hietanen, Fischer; Fohrler, Zaccheo Dotti; Hächler, Pezzullo; Kozun, Regin, D'Agostini; Bürgler, Heim, Kneubuehler; Pestoni, Grassi, Zwerger; Trisconi, Kostner, Bianchi.

Bemerkungen: Zug ohne Senteler, Simion, Zehnder (alle verletzt) und Wüthrich (krank); Ambri-Piotta ohne McMillan und Dal Pian (verletzt) sowie Burren (krank).  27. Timeout Ambri-Piotta. Torschüsse: 39:33 (12:9, 15:7, 12:17).


Match-Zusammenfassung
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Der Chronist fasst sich ein Herz, lässt sich testen und gibt ein Lebenszeichen aus der Zentralschweiz, wo ein williger HCAP den Gastgebern mit 0:2 Toren unterliegt.  

Wie lange man der BossardArena auch ferngeblieben ist, geändert hat sich nichts, denn links sitzt Miss Botox, rechts positionieren sich Schönlinge, die über alles reden, ausser über den heutigen Match - und die Atmosphäre in der Halle nennen wir - um es vornehm auszudrücken - nicht überaus euphorisch, obwohl (angeblich) knapp 7'000 Fans anwesend sind. 

Man muss fairerweise sagen, dass der Match auch nicht unbedingt in die Geschichte eingehen wird. Zug, mit einem überzeugenden Hollenstein im Tor, darf wieder auf Kovar, Suri und Lander zählen, was den nominell ohnehin schon starken Zugern zusätzliche Optionen eröffnet. Chancen bleiben im Startdrittel weitgehend Mangelware; das Schussverhältnis von 14:10 zugunsten des Heimteams soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch die Leventiner ihre Chancen haben. 

Nach feinen Pommes und einer alkoholfreien (!) Schorle bleibt der Fokus beim Spiel, das die Zuger nun zunehmend in die Hand nehmen, was auch damit zu tun hat, dass sich Ambrì die eine oder andere überflüssige Strafe einhandelt und so zusätzlich Kräfte lassen muss. Es ist somit, knapp nach Spielmitte, eine nicht unverdiente Führung der Kolinstädter, deren Rückkehrer Lander zur Führung trifft (32.). Bitter für Ambrì, angeführt von einem erneut omnipräsenten Inti Pestoni, dass Kneubühler mit seinem Knaller nur die Latte trifft, denn es wäre durchaus reizvoll gewesen zu sehen, wie Zug auf einen Gegentreffer reagiert hätte. Doch bekanntlich werden mit dem Konjunktiv keine Tore geschossen, was im Gegenzug Lino Martschini mit seinem sauber platzierten Hocheckschuss beweist. Es ist das 2:0 und - man ahnt es bereits - die Vorentscheidung. 

Der willige, aber offensiv letztlich zu wenig kraftvolle Auftritt der Cereda-Truppe ändert am Verdikt auch im letzten Drittel nichts mehr. Zug tut nicht mehr, als für den Sieg notwendig ist, dem HCAP fehlen Kraft, Cleverness und ein Quäntchen Klasse, um einen soliden EVZ ins Wanken zu bringen. 

Fazit: Keine Tore, keine Punkte und auch deshalb ein unerfreulicher Abend, weil mit den Lakers das Team knapp über dem Strich den HCD (überraschend) in die Knie gezwungen hat, so dass der Abstand zu Ambrì-Piotta nun wieder drei Einheiten beträgt. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher


sport.ch/Tiz. Der EV Zug, der wieder auf Kovar, Herzog und Lander zählen konnte, hat etwas mehr Spielanteile, doch Ambri-Piotta zeigt 20 gute erste Minuten. Gerade das Duo Grassi/Pestoni geniesst etwas gar viele Freiheiten, Zwerger scheitert aus bester Position an Hollenstein. Auch Ciaccio ist gefragt, er bleibt Sieger gegen Kovar.

Optisch hält Ambri-Piotta zu Beginn noch gut mit, aber Luca Cereda scheint zu spüren, dass etwas nicht mehr stimmt. Überraschend nimmt er in der 27. Minute sein Timeout, doch bringen tut es nichts. Die Strafen häufen sich, Zug trifft aber nicht im Powerplay. Dafür durch Anton Lander nach schönem Bachofner-Querpass und Lino Martschini nach einem Alleingang, nach Puckverlust von Hietanen. Direkt davor ist Kneubuehler für Ambri an der Torumrandung gescheitert, was den zweiten Gegentreffer besonders bitter macht.

Gross leistet sich Auftakt ins Drittel ein Blackout und beinahe fällt der Pestoni-Schuss noch hinter Hollenstein rein. Aber der Zuger Verteidiger bügelt den Fehler selbst aus der Luft aus. Danach zieht der EVZ überzeugend durch, Ambri-Piotta taucht praktisch nie vor Hollenstein auf. Sie haben es verstanden die Tessiner vom Tor fernzuhalten und holen verdient die drei Punkte.




[ Ambri ] - [ Langnau ]

3:1 (0:1, 2:0, 1:0)
20. Runde - Dienstag, 26. Oktober 2021
Gottardo Arena Ambri -- 5378 Zuschauer -- Lemelin, Hungerbühler; Obwegeser, Wolf

Tore: 9. Pesonen (Sturny, Schilt) 0:1. 22. Kneubühler (Bürgler, Hietanen). 26. Bürgler (Isacco Dotti) 2:1. 58  Grassi (Pestoni, Zwerger) 3:1.

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 5mal 2 Minuten gegen SCL Tigers. - PostFinance-Topskorer: Pestoni; Olofsson.

Ambri-Piotta: Conz; Fora, Isacco Dotti; Hietanen, Burren; Fohrler, Zaccheo Dotti; Hächler, Fischer; Kozun, Regin, D'Agostini; Bürgler, Heim, Kneubuehler; Pestoni, Grassi, Zwerger; Trisconi, Kostner, Bianchi.

SCL Tigers: Punnenovs; Blaser, Erni; Schilt, Leeger; Grossniklaus, Elsener; Aeschbach; Grenier, Schmutz, Olofsson; Schweri, Saarela, Pesonen; Petrini, Salzgeber, Sturny; Berger, Diem, Langenegger; Loosli.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne McMillan und Dal Pian; SCL Tigers ohne Stettler, Weibel, Zaetta und Zryd (alle verletzt) sowie Guggenheim, Huguenin (beide krank). SCL Tigers ab 58:38 ohne Torhüter. Torschüsse: 41:30 (13:9,  16:12, 12:9).


Match-Zusammenfassung
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sda. Der HC Ambri-Piotta rannte gegen die SCL Tigers eine Viertelstunde lang einem Rückstand hinterher, gewann die Partie gegen die Emmentaler aber mit 3:1. Die Leventiner feierten im neunten Spiel in ihrer neuen Arena den sechsten Sieg. Johnny Kneubuehler und Dario Bürgler erzielten zu Beginn des zweiten Abschnitts innerhalb von 196 Sekunden die wegweisenden Tore vom 0:1 (9.) zum 2:1 (26.). Daniele Grassi stellte in der 58. Minute mit dem dritten Treffer den Sieg sicher.

Die Weichen wurden in der 25. Minute gestellt: Jesper Olofsson, der aktuell beste Skorer der Liga, scheiterte mit der besten Torchance der Langnauer an Benjamin Conz (29 Paraden), mit dem Gegenstoss gelang Bürgler das 2:1 für Ambri. Bei den SCL Tigers hütete Ivars Punnenovs (38 Paraden) wieder einmal das Tor.




[ Fribourg ] - [ Ambri ]

3:1 (2:0, 1:1, 0:0)
19. Runde - Samstag, 23. Oktober 2021
BCF Arena Fribourg -- 8934 Zuschauer (ausverkauft) -- Stricker; Kaukokari; Huguet, Burgy

Tore: 9. Rossi (Schmid, Gunderson/Ausschluss Zaccheo Dotti) 1:0. 12. Mottet (Gunderson, Desharnais/Ausschluss Fora) 2:0. 28. Heim (Pestoni, Fischer) 2:1. 37. Mottet (Gunderson, Desharnais) 3:1.

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Fribourg, 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: DiDomenico; Pestoni.

Fribourg-Gottéron: Berra; Gunderson, Jecker; Diaz, Dufner; Sutter, Furrer; Chavaillaz; Brodin, Desharnais, Mottet; Sprunger, Schmid, DiDomenico; Marchon, Walser, Jörg; Rossi, Bougro, Jobin; Herren.

Ambri-Piotta: Conz; Fora, Isacco Dotti; Hietanen, Fischer; Burren, Zaccheo Dotti; Hächler, Pezzullo; Kozun, Regin, McMillan; Bürgler, Heim, Kneubuehler; Pestoni, Grassi, Zwerger; Trisconi, Dal Pian, Bianchi.

Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Bykov und Kamerzin (beide verletzt), Ambri-Piotta ohne D'Agostini, Kostner (beide verletzt) und Fohrler (krank). Ambri-Piotta ab 58:01 ohne Torhüter.


Match-Zusammenfassung
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sda. Die erste Niederlage nach zehn Siegen in Serie hat bei Fribourg-Gottéron keine Spuren hinterlassen. 24 Stunden später gewann der Leader zuhause gegen Ambri-Piotta 3:1.

Die Tessiner waren vor allem offensiv zu harmlos, um Gottéron ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Vor allem die Ausländer kommen nicht auf Touren. Das Heimteam konnte im zum zweiten Mal in Folge ausverkauften Stadion auf seine Schweizer Spieler zählen. Killian Mottet traf erstmals in diesem Oktober und nach einer Flaute von acht Spielen - dafür zum 2:0 und 3:1 gleich zweimal.

Freiburg ist für Ambri generell kein gutes Pflaster, seit 2017 hat die Squadra von Luca Cereda hier nicht mehr gewonnen.




[ Ambri ] - [ ZSC ]

0:2 (0:0, 0:1, 0:1)
18. Runde - Freitag, 22. Oktober 2021
Gottardo Arena Ambri -- 6093 Zuschauer -- Stricker, Hürlimann; Wolf, Kehrli

Tore: 35. Hollenstein (Andrighetto, Weber) 0:1. 58. Pedretti (Malgin, Sigrist) 0:2 (ins leere Tor).

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 2mal 2 Minuten gegen ZSC Lions. - PostFinance-Topskorer: Pestoni; Roe.

Ambri-Piotta: Ciaccio; Fora, Isacco Dotti; Hietanen, Burren; Fohrler, Zaccheo Dotti; Hächler, Fischer; Kozun, D'Agostini, McMillan; Bürgler, Heim, Kneubuehler; Pestoni, Grassi, Zwerger; Trisconi, Dal Pian, Bianchi.

ZSC Lions: Waeber; Weber, Geering; Noreau, Marti; Trutmann, Phil Baltisberger; Guebey; Azevedo, Krüger, Quenneville; Pedretti, Malgin, Hollenstein; Chris Baltisberger, Roe, Andrighetto; Sigrist, Schäppi, Diem; Sopa.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Kostner (verletzt) und Regin (krank), ZSC Lions ohne Bodenmann, Morant und Riedi (alle verletzt). 44. Tor von Heim wegen Torhüterbehinderung aberkannt. Ambri-Piotta von 57:12 bis 57:48 und 58:03 bis 59:53 ohne Torhüter. Torschüsse: 36:39 (12:16, 13:15, 11:8).


Match-Zusammenfassung
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sda/Tiz. Denis Hollenstein mit seinem fünften Saisontreffer (35.) und Marco Pedretti mit einem Schuss ins leere Tor 132 Sekunden vor Schluss schossen die ZSC Lions zum 2:0-Auswärtssieg in Ambri.

Die ZSC Lions erkämpften sich in der neuen Ambri-Arena den Sieg. Und sie demonstrierten mit einer geschlossenen Leistung, dass sie die vergangenen Tage vergessen machen wollen. Die ZSC Lions verloren im Oktober drei Spiele hintereinander, ehe sie am letzten Dienstag mit einem grandiosen Finish gegen Servette (vom 3:5 zum 7:5) den Weg aus der Krise fanden.

Ambri-Piotta begegnete den Lions indes auf Augenhöhe. Die Leventiner spielten toll mit und erspielten sich viele Chancen. Ludovic Waeber vor dem Tor der ZSC Lions kam mit 35 Paraden aber zum ersten Shutout in dieser Saison.  In der 44. Minute wurde der vermeintliche Ausgleich von Heim wegen Torhüterbehinderung aberkannt.




[ Ambri ] - [ Lausanne ]

3:2 (0:1, 2:1, 1:0)
17. Runde - Dienstag, 19. Oktober 2021
Gottardo Arena Ambri -- 5631 Zuschauer -- Stolc, Dipietro; Fuchs, Duarte

Tore: 5. Maillard (Barberio, Baumgartner) 0:1. 25. Jäger (Frick, Bozon) 0:2. 28. Burren (Regin, McMillan) 1:2. 31. Pestoni (Zwerger, Fora/Ausschluss Kenins) 2:2. 52. Pestoni (Zwerger, Hietanen) 3:2.

Strafen: je 3mal 2 Minuten.

Ambrì Piotta: Ciaccio; Fora, Isacco Dotti; Hietanen, Burren; Fohrler, Zaccheo Dotti; Fischer, Hächler; Trisconi, D’Agostini, McMillan; Zwerger, Grassi, Pestoni; Bürgler, Heim, Kneubuehler; Dal Pian, Regin, Bianchi.

Lausanne: Stephan; Heldner, Frick; Gernat, Glauser; Barberio, Genazzi; Marti; Frolik, Berschy, Kenins; Sekac, Jäger. Bozon; Baumgartner, Maillard, Douay; Arnold, Krakauskas, Holdener.
Arbitri: Stolc (A), Dipietro; Fuchs, Duarte.

Bemerkungen: Ambrì Piotta ohne Kostner (verletzt) und Kozun (krank); Lausanne ohne Fuchs, Riat, Almond und Emmerton (verletzt). Pfostenschüsse: 14. Douay, 32. Gernat, 43. Heldner. Lausanne von 59:06 bis 59:43 und ab 59:47 ohne Torhüter. 59:36 Timeout Lausanne.  Torschüsse: 30:35 (7:12, 16:13, 7:10).


Match-Zusammenfassung
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sport.ch. Goldjunge Inti Pestoni liefert Massarbeit und bricht die lange Negativserie

Fünf Partien hatte Ambri-Piotta im 1. Drittel kein Gegentor mehr kassiert gehabt. Aber diese Serie ist jetzt gerissen: Lausanne-Center Guillaume Maillard trifft dank der Vorarbeit von Captain Mark Barberio und dem Screening durch Floran Douay schon nach fünf Minuten.

Ambri-Piotta gewinnt dann den zweiten Durchgang nachdem Lausanne erst die Führung wieder in der fünften Minute des Drittels ausgebaut hatte. Innert drei Minuten sorgten Yannick Burren mit einem Knaller und Inti Pestoni mit Massarbeit aus spitzestem Winkel für den Ausgleich in einer insgesamt auch im 2. Drittel ausgeglichenen Partie.  

Nach dem Ausgleich gelingt Inti Pestoni auch der Siegtreffer - erneut ist es Massarbeit nach Vorarbeit von Dominic Zwerger. Der Local Boy kommt immer besser in Form. Und sein Team dreht nach 0:2-Rückstand die Partie und kann eine lange Serie von neun Niederlagen in Folge gegen den Lausanne HC brechen! Die Waadtländer beklagen drei Pfostenschüsse durch Douay, Gernat und Heldner.




[ Bern ] - [ Ambri ]

3:2 (0:2, 1:0, 2:0)
16. Runde - Samstag, 16. Oktober 2021
PostFinance-Arena Bern -- 13338 Zuschauer -- Piechaczek, Hürlimann; Schlegel, Gnemmi

Tore: 1. (0:20) D'Agostini (Trisconi, Burren) 0:1. 20. (19:05) Heim (Pestoni/Ausschluss Dal Pian!) 0:2. 28. Henauer (Jeffrey) 1:2. 48. Scherwey (Fahrni, Henauer) 2:2. 54. Untersander (Jeffrey, Henauer) 3:2.

Strafen: je 4mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Kahun; Pestoni.

Bern: Wüthrich; Untersander, Mika Henauer; Andersson, Beat Gerber; Thiry, Colin Gerber; Kast; Thomas, Kahun, Moser; Praplan, Jeffrey, Conacher; Jeremi Gerber, Fahrni, Scherwey; Sciaroni, Neuenschwander, Bader; Berger.

Ambri-Piotta: Conz; Fora, Isacco Dotti; Hietanen, Burren; Fohrler, Zaccheo Dotti; Hächler, Pezzullo; Trisconi, D'Agostini, McMillan; Bürgler, Heim, Kneubuehler; Pestoni, Grassi, Zwerger; Incir, Dal Pian, Bianchi.

Bemerkungen: Bern ohne Blum und Ruefenacht (beide verletzt), Ambri-Piotta ohne Kostner, Regin (beide verletzt) und Kozun (krank). Ambri-Piotta ab 57:27 ohne Torhüter. Torschüsse: 30:32 (5:11, 12:15, 13:6).


Match-Zusammenfassung
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sda. Der SC Bern machte gegen Ambri-Piotta aus einem 0:2-Rückstand noch einen 3:2-Sieg. Mika Henauer besass grossen Anteil an der Wende. Er bügelte einen Fehler in Berns Powerplay zum 0:2 für Ambri mehr als aus.

Der 21-jährige Verteidiger erzielte das Anschlusstor zum 1:2 (28.) und bereitete das 2:2 von Tristan Scherwey (48.) vor. Das Siegtor erzielte Ramon Untersander (54.). Der SCB steigerte sich mit Fortdauer der Partie und verdiente sich den Erfolg.

Für Ambri erzielte Matt D'Agostini im zweiten National-League-Spiel nach knapp einjähriger Verletzungspause sein erstes Tor. Nachdem der kanadische Stürmer in seinem ersten Spiel für die Leventiner am Freitag beim 2:1-Heimsieg im Derby gegen Lugano bereits das 1:1 für Ambri vorbereitet hatte, war der 34-Jährige am Samstag mit dem Powerplaytor zum 1:0 selbst erfolgreich.

Und schliesslich produzierten zwei Ex-Berner in der letzten Minute des Startdrittels die 2:0-Führung in Unterzahl. Inti Pestoni bereitete den dritten Saisontreffer von Axel Heim vor. Ambri profitierte dabei von einem Fehler von Henauer, der seinen Lapsus aber kurz darauf mit einem "Buebetrickli" zum Anschlusstor von 1:2 wieder wettmachte.




[ Ambri ] - [ Lugano ]

2:1 (0:0, 0:0, 2:1)
15. Runde - Freitag, 15. Oktober 2021
Gottardo Arena Ambri -- 6750 Zuschauer -- Wiegand, Borga; Cattaneo, Altman

Tore: 48. (47:03) Arcobello (Boedker, Fazzini/Powerplaytor) 0:1. 48. (47:50) McMillan (D'Agostini) 1:1. 59. Heim (Fora) 2:1.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 5mal 2 Minuten gegen Lugano. - PostFinance-Topskorer: Pestoni; Fazzini.

Ambri-Piotta: Conz; Fora, Isacco Dotti; Hietanen, Burren; Fohrler, Zaccheo Dotti; Hächler, Fischer; Trisconi, D'Agostini, McMillan; Bürgler, Heim, Kneubuehler; Pestoni, Grassi, Zwerger; Incir, Dal Pian, Bianchi.

Lugano: Irving; Alatalo, Riva; Nodari, Müller; Chiesa, Guerra; Ugazzi, Wolf; Fazzini, Arcobello, Boedker; Werder, Thürkauf, Walker; Vedova, Morini, Stoffel; Traber, Tschumi, Haussener.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Kostner und Regin (verletzt) sowie Kozun (krank), Lugano ohne Bertaggia, Carr, Herburger, Josephs, Loeffel und Schlegel (alle verletzt). Torschüsse: 36:32 (10:9, 7:11, 19:12).


Match-Zusammenfassung
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sda/Tiz. Ambri-Piotta feiert mit einem 2:1-Heimsieg gegen Lugano den ersten Derby-Erfolg seit Februar 2020.

Bei Lugano stand erstmals der neuverpflichtete kanadische Goalie Leland Irving zwischen den Pfosten. Und dieser beförderte die Scheibe ein der vorletzten Minute bei einem Getümmel vor seinem Kasten ins eigene Tor.

Das Tor wurde erst Ambris Captain Michael Fora gutgeschrieben, nach den Spiel aber Heim zugesprochen, der den Puck zuletzt berührt hatte. Die anschliessende Coaches Challenge von Luganos Chris McSorley blieb erfolglos und führte noch zu einer Zweiminuten-Strafe gegen die Gäste.

Matt D'Agostini bestritt nach einjähriger Verletzungspause sein erstes Saisonspiel für Ambri-Piotta. Zum 1:1-Ausgleich durch seinen kanadischen Landsmann Brandon McMillan leistete der 34-jährige Stürmer die Vorarbeit. Für Lugano hatte Mark Arcobello 47 Sekunden davor in Überzahl die Führung erzielt.

Unter den Zuschauern in Ambris neuem Stadion befand sich auch der Schweizer Fussball-Nationaltrainer Murat Yakin. Er sah ein kompaktes Ambri-Piotta, das sich den Erfolg mit seiner hohen Einsatzbereitschaft redlich erarbeitete.




[ Lugano ] - [ Ambri ]

3:1 (0:0, 2:0, 1:1)
14. Runde - Samstag, 9. Oktober 2021
Corner Arena Porza -- 6733 Zuschauer -- Piechaczek, Wiegand, Steenstra, Wolf

Tore: 33. Mirco Müller (Boedker, Fazzini) 1:0. 40. (39:39) Boedker (Boedker, Fazzini/Ausschlüsse Regin, Team-Strafe) 2:0. 50. Pestoni (Zwerger, Grassi) 2:1. 60. (59:50) Traber (Boedker, Thürkauf) 3:1 (ins leere Tor).

Strafen: je 6mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Fazzini; Pestoni.

Lugano: Fadani; Nodari, Mirco Müller; Alatalo, Wolf; Chiesa, Guerra; Ugazzi; Fazzini, Arcobello, Walker; Werder, Thürkauf, Boedker; Vedova, Morini, Stoffel; Traber, Tschumi, Haussener; Cortiana.

Ambri-Piotta: Ciaccio; Fora, Zaccheo Dotti; Hietanen, Fischer; Fohrler, Burren; Hächler, Pezzullo; Kozun, Regin, Kneubuehler; Bürgler, Heim, McMillan; Pestoni, Grassi, Zwerger; Trisconi, Kostner, Bianchi.

Bemerkungen: Lugano ohne Bertaggia, Carr, Herburger, Josephs, Loeffel, Riva, Schlegel (alle verletzt) und Irving (überzähliger Ausländer), Ambri-Piotta ohne Isacco Dotti (verletzt). Ambri-Piotta von 57:56 bis 59:50 ohne Torhüter.


Match-Zusammenfassung
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sda. Heimteam agierte trotz seiner zahlreichen Ausfälle sehr kompakt und stellte die Weichen im Mitteldrittel auf Sieg. Mirco Müller und Mikkel Boedker trafen jeweils in Spezialsituationen. Den dritten Treffer für Lugano erzielte Tim Traber zehn Sekunden vor Spielende mit einem Schuss ins leere Tor.

Der frühere NHL-Verteidiger Müller realisierte das zweite Saisontor und seinen dritten Skorerpunkt bei vier gegen vier. Boedker erhöhte 21 Sekunden vor Ende des Mitteldrittels in doppelter Überzahl. Ambris Reaktion im Schlussdrittel blieb zwar nicht aus. Doch zu mehr als dem Anschlusstor von Topskorer Inti Pestoni (50.), der bereits sein siebentes Saisontor erzielte, reichte es nicht mehr. Die Gäste erreichten nicht die Intensität vom Vorabend, als sie Bern 3:2 besiegen konnten.

Bei Lugano stand der bis Ende Saison verpflichtete kanadische Torhüter Leland Irving noch nicht im Einsatz. Der Verein wollte ihn wegen der langen Reise aus Nordamerika sowie der Zeitumstellung nicht auf Anhieb einsetzen. Für den verletzten Niklas Schlegel stand deshalb Davide Fadani zwischen den Pfosten.




[ Ambri ] - [ Bern ]

3:2 (1:0, 1:1, 1:1)
13. Runde - Freitag, 8. Oktober 2021
Gottardo Arena Ambri -- 6075 Zuschauer -- Lemelin, Schlegel; Dipietro, Cattaneo

Tore: 13. Fora (Bürgler/Ausschluss Praplan) 1:0. 28. Kahun (Andersson, Praplan/Ausschluss Zaccheo Dotti) 1:1. 35. Pestoni (Grassi, Zwerger) 2:1. 46. Jeffrey (Moser, Henauer) 2:2. 57. Kneubuehler (Regin, Kozun) 3:2. 

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 7mal 2 Minuten gegen Bern. - PostFinance-Topskorer: Pestoni; Conacher.

Ambri-Piotta: Conz; Fora, Zaccheo Dotti; Hietanen, Fischer; Fohrler, Burren; Hächler, Pezzullo; Kozun, Regin, Kneubuehler; Bürgler, Heim, McMillan; Pestoni, Grassi, Zwerger; Trisconi, Kostner, Bianchi.

Bern: Wüthrich; Untersander, Mika Henauer; Andersson, Beat Gerber; Thiry, Colin Gerber; Pinana; Praplan, Kahun, Daugavins; Conacher, Jeffrey, Moser; Fahrni, Bader, Scherwey; Sciaroni, Neuenschwander, Berger; Jeremi Gerber.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne D'Agostini und Dal Pian (verletzt). Bern ab 57:56 ohne Torhüter. Torschüsse: 34:33 (8:15, 12:7, 14:11).


Match-Zusammenfassung
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sda. Erst die dritte Führung von Ambri-Piotta entschied die Partie zu Gunsten der Leventiner. Johnny Kneubühler erzielte in der 57. Minute das 3:2-Siegtor gegen Bern. Kneubühler hatte vor wenigen Wochen auch Ambris erstes Tor überhaupt im neuen Stadion erzielt.

Für Bern trafen Dominik Kahun und Dustin Jeffrey zum jeweiligen Ausgleich. Der in der letzten Saison noch für den SC Bern spielende Rückkehrer Inti Pestoni sorgte im Mitteldrittel für Ambris 2:1-Führung. Für den Topskorer der Leventiner war es bereits das sechste Saisontor. Und für das 1:0 zeichnete Michael Fora mit seinem ersten Saisontreffer verantwortlich. Der Captain-Hüne der Leventiner erzielte den Powerplay-Treffer mit seiner altbekannten Stärke, einem Abschluss von der blauen Linie.

Bern wurde in einer hart umkämpften Partie nach zuletzt zwei Siegen in Serie wieder zurückgebunden. Beim SCB kehrten Verteidiger-Haudegen Beat Gerber und der ebenfalls Nationalteam-erfahrene Stürmer Vincent Praplan nach gut zwei- beziehungsweise dreiwöchiger Verletzungspause ins Line-Up zurück.

Ambris Trainer Luca Cereda ist mit 231 Spielen als Headcoach mittlerweile auf Position 3 bei den Leventinern vorgerückt, gleichauf mit dem Kanadier Larry Huras. Nur Huras' Landsmann Serge Pelletier (296) und der Tscheche Jiri Kren (278) wirkten in noch mehr Pflichtspielen als Cheftrainer beim Nordtessiner Dorfklub.




[ Servette ] - [ Ambri ]

4:10 (0:1, 3:3, 1:6)
12. Runde - Samstag, 2. Oktober 2021
Les Vernets -- 5150 Zuschauer -- Wiegand, Hungerbühler, Progin, Dreyfus

Tore: 6. Bürgler (Heim, Hietanen/Ausschluss Le Coultre) 0:1. 22. Zwerger (Pestoni, Grassi) 0:2. 25. Smirnovs (Maurer, Berthon) 1:2. 27. Filppula (Vatanen, Tömmernes/Ausschluss Zaccheo Dotti) 2:2. 32. Pestoni (Zwerger) 2:3. 35. Bürgler (Heim, Burren) 2:4. 39. Vatanen (Vermin, Tömmernes/Ausschluss Trisconi) 3:4. 41. (40:38) Vatanen (Tömmernes, Jooris/Ausschlüsse Kneubuehler, McMillan) 4:4. 45. Isacco Dotti (Grassi, Zwerger) 4:5. 50. Burren (Regin, Grassi/Ausschluss Tömmernes) 4:6. 53. Kostner (Heim/Ausschluss Hietanen!) 4:7. 55. (54:10) Pestoni (McMillan, Heim) 4:8. 55. (54:31) Pestoni (Zwerger, Pezzullo) 4:9. 59. Pestoni (Zwerger, Pezzullo/Ausschluss Vatanen) 4:10. 

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 9mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. – PostFinance-Topskorer: Winnik; Regin.

Genève-Servette: Charlin; Jacquemet, Tömmernes; Vatanen, Le Coultre; Karrer, Maurer; Smons; Vouillamoz, Filppula, Winnik; Moy, Jooris, Miranda; Völlmin, Vermin, Patry; Riat, Berthon, Smirnovs; Cavalleri.

Ambri-Piotta: Ciaccio; Fora, Isacco Dotti; Hietanen, Fischer; Burren, Zaccheo Dotti; Hächler, Pezzullo; Kozun, Regin, Kneubuehler; Bürgler, Heim, McMillan; Pestoni, Grassi, Zwerger; Trisconi, Kostner, Bianchi.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Antonietti, Mercier, Pouliot, Richard, Rod, Tanner (alle verletzt) und Descloux (krank), Ambri-Piotta ohne D'Agostini, Dal Pian (beide verletzt) und Fohrler (krank). Torschüsse: 32:25 (7:7, 12:8, 13:10).

Match-Zusammenfassung
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sda. Die 5105 Zuschauer in Genf bekamen im Spiel zwischen Servette und Ambri-Piotta in den letzten zwei Dritteln nicht weniger als 13 Tore zu sehen. Dennoch hielt sich die Begeisterung in engen Grenzen, lautete doch das Resultat 10:4 zu Gunsten der Gäste.

Nachdem Dominic Zwerger die Leventiner in der 22. Minute 2:0 in Führung gebracht hatte, glichen die Genfer mit zwei Toren innert 141 Sekunden durch Deniss Smirnovs (25.) und Valtteri Filppula (27.) zum 2:2 aus. Ambri liess sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen und reagierte seinerseits mit zwei Toren innert kurzer Zeit. Inti Pestoni brachte die Tessiner nach genau 32 Minuten erneut in Führung, 156 Sekunden später erhöhte Dario Bürgler mit seinem zweiten Tor an diesem Abend auf 4:2 (35.). Das war es aber noch nicht im Mittelabschnitt, gelang doch Servettes neuem finnischen Verteidiger Sami Vatanen in der zweiten Partie der erste Treffer (39.).

Es kam noch besser für die Genfer, Vatanen doppelte nach 38 Sekunden im letzten Abschnitt nach. Nach dem 4:5 von Isacco Dotti (45.) brachen die Gastgeber dann aber komplett auseinander. Die Tore vom 6:4 (50.) zum 10:4 (55.) erzielte Ambri innert 4:40 Minuten. Rückkehrer Pestoni steuerte vier Tore und einen Assist zum Sieg bei. Es war das erste Stängeli in der höchsten Schweizer Liga seit dem 10:3-Erfolg von Fribourg-Gottéron gegen die SCL Tigers am 17. November 2018.






[ Ambri ] - [ Lugano ]

3:4 (0:2, 1;1, 2:0, 0:0) n.P.
11. Runde - Freitag, 1. Oktober 2021
Gottardo Arena Ambri -- 6775 Zuschauer (ausverkauft) -- Piechaczek, Hebeisen; Fuchs, Wolf

Tore: 10. (9:23) Morini (Riva, Stoffel/Ausschluss Isacco Dotti) 0:1. 11. (10:02) Fazzini (Arcobello, Carr) 0:2. 26. Kostner (McMillan, Regin/Ausschluss Alatalo) 1:2. 37. Fazzini (Arcobello, Alatalo/Ausschluss Grassi) 1:3. 43. Grassi (Pestoni, Fora) 2:3. 50. Zaccheo Dotti (Bianchi, Regin) 3:3.
Penaltyschiessen: Kozun -, Arcobello 0:1; Hietanen -, Fazzini 0:2; Regin -, Walker -; Bürgler -.

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 4mal 2 Minuten gegen Lugano. - PostFinance-Topskorer: Kozun; Fazzini.

Ambri-Piotta: Conz; Fora, Isacco Dotti; Hietanen, Fischer; Fohrler, Zaccheo Dotti; Burren, Pezzullo; Kozun, Regin, Kneubuehler; Bürgler, Heim, McMillan; Pestoni, Grassi, Zwerger; Trisconi, Kostner, Bianchi.

Lugano: Schlegel; Alatalo, Riva; Chiesa, Müller; Nodari, Guerra; Wolf; Fazzini, Arcobello, Carr; Boedker, Herburger, Morini; Bertaggia, Thürkauf, Walker; Traber, Tschumi, Stoffel; Vedova.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne D'Agostini und Dal Pian (beide verletzt), Lugano ohne Josephs, Loeffel, Näser und Werder (alle verletzt).

Match-Zusammenfassung
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sda. Am Ende war es wie immer zuletzt im Tessiner Derby zwischen Ambri-Piotta und Lugano. Der HCL verliess das Eis im siebenten Direktduell in Folge als Sieger. Diesmal brachte erst das Penaltyschiessen die Entscheidung: Während Mark Arcobello und Luca Fazzini für die Gäste reüssierten, liess sich Luganos Goalie Niklas Schlegel im Shootout nicht bezwingen.

Somit wurde Ambri für die Aufholjagd im letzten Drittel nicht belohnt; Daniele Grassi (43.) und Zaccheo Dotti (50.) glichen zum 3:3 aus. Dass die Bianconeri gewannen, daran hatte Fazzini grossen Anteil. Denn der Topskorer der Südtessiner traf nicht nur im Penaltyschiessen, sondern war auch in der regulären Spielzeit erfolgreich, und dies sogar zweimal - zum 2:0 (11.) und 3:1 (37.). Fazzini punktete in der achten Partie in Folge. Er hat in diesen acht Spielen sieben Tore und vier Assists erzielt.




[ Ambri ] - [ Biel ]

4:0 (3:0, 0:0, 1:0)
10. Runde - Dienstag, 28. September 2021
Gottardo Arena Ambri -- 5061 Zuschauer -- Lemelin, Hürlimann; Cattaneo, Meusy

Tore: 2. Zwerger (Pestoni, Fora) 1:0. 5. Kostner (Kozun, Hietanen/Ausschluss Forster) 2:0. 14. Heim (Bianchi, Trisconi) 3:0. 43. Zwerger (Grassi, Pestoni) 4:0.

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 5mal 2 Minuten gegen Biel. - PostFinance-Topskorer: Regin; Brunner.

Ambri-Piotta: Conz; Fora, Isacco Dotti; Hietanen, Pezzullo; Fohrler, Zaccheo Dotti; Fischer; Kozun, Regin, Kneubuehler; Bürgler, Heim, McMillan; Pestoni, Grassi, Zwerger; Trisconi, Kostner, Bianchi; Incir.

Biel: Paupe; Rathgeb, Lööv; Yakovenko, Grossmann; Delémont, Forster; Schneeberger, Stampfli; Hischier, Schläpfer, Rajala; Hügli, Tanner, Kessler; Brunner, Karaffa, Künzle; Kohler, Froidevaux, Garessus.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne D'Agostini (verletzt), Burren (überzählig); Biel ohne Cunti, Fey, Haas, Hofer und Sallinen (alle verletzt). Torschüsse: 26:23 (12:2, 8:9, 6:12).


Match-Zusammenfassung
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sda. Nachdem der EHC Biel am Samstag gegen die SCL Tigers (1:4) zum ersten Mal in dieser Saison verloren hatte, unterlag er nun auch Ambri-Piotta. Die Tessiner ihrerseits beendeten mit dem 4:0-Erfolg gegen den Leader eine Serie von vier Niederlagen.

Den Grundstein zum zweiten Sieg in der neuen Valascia seit der grandiosen Stadioneinweihung gegen Fribourg-Gottéron (6:2) legte das Team von Trainer Luca Cereda mit drei Toren im ersten Drittel durch Dominic Zwerger (2.), Diego Kostner (5.) und André Heim (14.). Zwerger traf im Schlussdrittel noch ein zweites Mal.

Biel konnte seine zahlreichen Absenzen im Sturm nicht kaschieren. Der Tabellenführer agierte über weite Strecken sehr harmlos. Benjamin Conz musste für seinen ersten Saison-Shutout lediglich 22 Schüsse parieren. Insbesondere auf der Centerposition wiegen die Ausfälle von Captain Gaëtan Haas, Luca Cunti und neu auch dem Finnen Jere Sallinen bei den Seeländern derzeit schwer. Neben Routinier Etienne Froidevaux (32) spielte auf der Mittelstürmer-Position mit Elvis Schläpfer (20), Ramon Tanner (22) und Roman Karaffa (22) ein Trio mit sehr wenig Erfahrung auf diesem Niveau.




[ Davos ] - [ Ambri ]

5:3 (0:2, 2:0, 3:1)
9. Runde - Sonntag, 26. September 2021
Eisstadion Davos -- 3857 Zuschauer -- Stolc, Progin; Borga, Schlegel

Tore: 2. Regin (Kneubuehler, Kozun) 0:1. 7. Bürgler (Zwerger, Kostner) 0:2. 26. Ambühl (Corvi, Dominik Egli) 1:2. 28. Bromé (Rasmussen, CorviAusschluss Kostner) 2:2. 45. Rasmussen (Stransky, Zgraggen) 3:2. 51. Corvi (Ambühl, Marc Wieser) 4:2. 56. Bromé 5:2 (Penalty). 60. (59:11) Isacco Dotti (Regin) 5:3.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Davos, 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Bromé; Kozun.

Davos: Senn; Dominik Egli, Wellinger; Nygren, Jung; Stoop, Zgraggen; Heinen; Stransky, Rasmussen, Nussbaumer; Frehner, Corvi, Bromé; Wieser, Prassl, Ambühl; Simic, Chris Egli, Schmutz; Knak.

Ambri-Piotta: Ciaccio; Fora, Isacco Dotti; Hietanen, Zaccheo Dotti; Burren, Fischer; Fohrler, Pezzullo; Kozun, Regin, Kneubuehler; Pestoni, Heim, McMillan; Bürgler, Kostner, Zwerger; Trisconi, Grassi, Bianchi.

Bemerkungen: Davos ohne Barandun (verletzt), Ambri-Piotta ohne Hächler (krank), D'Agostini, Dal Pian und Incir (alle verletzt). Torschüsse: 32:28 (9:11, 11:3, 12:14).


Match-Zusammenfassung
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sda. Im einzigen Sonntagspiel der Eishockey-Meisterschaft gewinnt der HC Davos gegen den HC Ambri-Piotta 5:3.

Die Davoser trotzten dabei einem Fehlstart. Trotz furiosen und offensiven Startminuten lag der HCD im Duell zweier Spengler-Cup-Teilnehmer nach gut sechs Minuten 0:2 zurück. Peter Regin und Dario Bürgler hatten Ambri-Piotta mit zwei Kontern in Führung geschossen.

Der HC Davos liess sich vom Fehlstart nicht aus der Ruhe bringen, obwohl er bis zur 26. Minute erfolglos vorwärts stürmten. Ihre Leidenschaft wurde belohnt: Im zweiten Abschnitt glichen Andres Ambühl und Mathias Bromé innerhalb von zweieinhalb Minuten zum 2:2 aus. Und im Schlussabschnitt gelangen Dennis Rasmussen, Enzo Corvi und mittels Penalty nochmals Bromé die Goals vom 2:2 zum 5:2. Die Gäste aus der Leventina verkürzten erst in der Schlussminute durch Isacco Dotti noch auf 3:5.

Davos verbesserte sich mit den zwei Siegen über dieses Wochenende (nach dem Sieg in Lausanne) auf Platz 6. Ambri kassierte die vierte Niederlage in Serie und fiel auf Platz 9 zurück.




[ Ambri ] - [ Rapperswil ]

0:3 (0:0, 0:3, 0:0)
7. Runde - Dienstag, 21. September 2021
Gottardo Arena Ambri -- 5237 Zuschauer -- Stricker, Mollard; Steenstra, Stalder

Tore: 27. Cervenka (Rowe, Wick) 0:1. 32. Cervenka 0:2 (Penalty). 37. Eggenberger (Zangger, Baragano) 0:3.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 7mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers. - PostFinance-Topskorer: Kozun; Eggenberger.

Ambri-Piotta: Conz (41. Ciaccio); Isacco Dotti, Fora; Burren, Hietanen; Zaccheo Dotti, Fohrler; Kneubuehler, Regin, Kozun; Zwerger, Heim, Bürgler; McMillan, Grassi, Pestoni; Bianchi, Kostner, Trisconi; Hächler; Incir.

Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Maier, Djuse; Vouardoux, Profico; Jelovac, Sataric; Baragano, Aebischer; Wick, Dünner, Neukom; Lehmann, Rowe, Cervenka; Zangger, Albrecht, Brüschweiler; Wetter, Mitchell, Eggenberger.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne D'Agostini und Dal Pian (beide verletzt), Rapperswil-Jona Lakers ohne Lammer und Moses (beide verletzt). Torschüsse: 39:23 (9:9, 11:12, 19:2).


Match-Zusammenfassung
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sda. Ambri-Piotta erleidet im Heimspiel gegen Rapperswil-Jona mit 0:3 die dritte Niederlage in Folge. Die Lakers holen im vierten Anlauf in dieser Saison den ersten Sieg auf fremdem Eis.

In den ersten fünf Saisonspielen hatte sich der Rapperswiler Roman Cervenka mit je einem Tor und Assist begnügen müssen. In der Leventina bewies er nun mit zwei Treffern seine unbestrittenen Skorerqualitäten. Beim 1:0 (27.) erwischte er Ambris Goalie Benjamin Conz aus spitzem Winkel, das 2:0 (32.) war ein eiskalt verwandelter Penalty. Es kam noch schlimmer für die Gastgeber, gelang doch Nando Eggenberger knapp fünf Minuten später das 3:0 (37.).

Das klare Verdikt im Mittelabschnitt zu Gunsten der Lakers widerspiegelte das Geschehen auf dem Eis nicht. Ambri hatte seinerseits viele gute Chancen, sündigte aber im Abschluss - vor allem der neue Kanadier Brandon McMillan. Zudem präsentierte sich der Rapperswiler Keeper Melvin Nyffeler (39 Paraden) in Topform. Im letzten Drittel lautete das Schussverhältnis 19:2 zu Gunsten des Heimteams.

Überhaupt ist bei den Tessinern nach dem fulminanten Start mit drei Siegen in den ersten drei Partien der Wurm drin. Ambri brachte nach dem 0:4 bei Ajoie am vergangenen Samstag im zweiten Spiel in Folge keinen Treffer zu Stande. Insgesamt ist das Team von Trainer Luca Cereda seit 175:19 Minuten torlos. So feierten die Lakers den siebenten Sieg in den letzten acht Duellen gegen Ambri-Piotta.



[ Ajoie ] - [ Ambri ]

4:0 (3:0, 0:0, 1:0)
6. Runde - Samstag, 18. September 2021
Raiffeisen Arena Porrentruy -- 3463 Zuschauer -- Fluri, Hürlimann; Progin, Burgy

6. Frossard 1:0. 12. Eigenmann (Huber, Rohrbach) 2:0. 14. Romanenghi (Huber, Rohrbach/Ausschluss Grassi) 3:0. 45. Romanenghi (Hauert, Hazen/Ausschluss Bürgler) 4:0.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Ajoie, 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Frossard; Kozun.

Ajoie: Wolf; Birbaum, Pouilly; Rouiller, Eigenmann; Helfer, Hauert; Gfeller; Hazen, Devos, Schmutz; Rohrbach, Romanenghi, Huber; Macquat, Frossard, Schnegg; Frei, Ness, Bogdanoff.

Ambri-Piotta: Conz; Isacco Dotti, Fora; Burren, Hietanen; Zaccheo Dotti, Fohrler; Hächler; Kneubuehler, Regin, Kozun; Zwerger, Heim, Bürgler; McMillan, Grassi, Pestoni; Bianchi, Kostner, Trisconi; Incir.

Bemerkungen: Ajoie ohne Joggi (krank), Asselin und Gauthier-Leduc (beide verletzt); Ambri-Piotta ohne D'Agostini und Dal Pian (verletzt) sowie Fischer (abwesend). Torschüsse: 26:37 (10:13, 6:19, 10:5).


Match-Zusammenfassung
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sportal. Im vierten Spiel hat es geklappt! Ajoje holt sich den ersten Saisonsieg. Nach einem Konter gelingt den Mannen von Gary Sheehan früh nach einem Konter das 1:0. Wenig später folgt nach einem Distanzschuss von Daniel Eigenmann der zweite Treffer, ehe Matteo Romanenghi im Powerplay sogar noch das 3:0 gelingt. Ist die Partie damit schon nach dem 1. Drittel entschieden?

Im zweiten Drittel sind die Gäste aus Ambri zwar mehrheitlich in Scheibenbesitz, die Jurassier verteidigen aber leidenschaftlich. Das Schlussdrittel können die Mannen von Luca Cereda mit einer doppelten Überzahl beginnen. Tim Wolf erhält 2 + 2 Strafminuten wegen Beinstellen und anschliessendem Reklamieren. Doch die grosse Chance ist schnell vorbei, weil Diego Kostner auf die Strafbank wandert. Danach folgt eine wahre Strafenflut, der HC Ambri-Piotta wirkt gefrustet. Als Matteo Romanenghi der vierte Treffer gelingt, ist der Sieger definitiv erkoren. Tim Wolf lässt keinen der insgesamt 33 Schüsse parieren. Ein Glanzauftritt des Keepers.

Ambri verliert damit zweimal nacheinander, die Jurassier bejubeln ihren ersten Vollerfolg dieser Saison ausgiebig und frenetisch. Der Aufsteiger ist angekommen in der Liga. Und ihre Fans sowieso.




[ Ambri ] - [ Zug ]

1:4 (1:1, 0:2, 0:1)
5. Runde - Freitag, 17. September 2021
Gottardo Arena Ambri -- 6214 Zuschauer -- Tscherrig, Hebeisen; Burgy, Duarte

Tore: 5. McMillan (Pestoni, Grassi) 1:0. 15. Djoos (Suri/Ausschluss Simion!) 1:1. 31. Senteler (Simion, Kovar/Ausschluss Fohrler) 1:2. 40. (39:35) Hansson (Leuenberger, Herzog) 1:3. 49. Herzog (Martschini) 1:4.

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 8mal 2 Minuten gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Kozun; Simion.

Ambri-Piotta: Ciaccio; Isacco Dotti, Fora; Burren, Hietanen; Zaccheo Dotti, Fohrler; Hächler; Kneubuehler, Regin, Kozun; Zwerger, Heim, Bürgler; McMillan, Grassi, Pestoni; Bianchi, Kostner, Trisconi; Dal Pian.

Zug: Hollenstein; Schlumpf, Gross; Cadonau, Djoos; Hansson, Stadler; Wüthrich, Kreis; Klingberg, Senteler, Allenspach; Simion, Kovar, Suri; Martschini, Müller, Herzog; Hofer, Leuenberger, Bachofner.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne D'Agostini (verletzt), Incir (überzählig) sowie Fischer (abwesend), Zug ohne Lander (überzähliger Ausländer). Torschüsse: 38:31 10:11, 14:14, 14:6).


Match-Zusammenfassung
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sda. Es brauchte schon den Schweizer Meister, um Ambri-Piotta von seiner Wolke im strahlend neuen Stadion zu holen. Zug tat dies mit einem 4:1-Auswärtssieg.

Zunächst liessen sich die Tessiner in der mit erneut über 6200 Fans gefüllten Nuova Valascia von der Euphorie erneut zu einem Blitzstart mit dem 1:0 durch Brandon McMillan nach gut vier Minuten tragen. Die folgende Wende muss den Aussenseiter, der mit drei Siegen aus drei Spielen formidabel in die Saison gestartet ist, etwas ärgern.

Das 1:1 durch das erste Schweizer Tor des Schweden Christian Djoos fiel während einer Ambri-Überzahl (15.), das 1:2 durch Sven Senteler im Powerplay aus spitzem Winkel (31.) und das 1:3 durch Niklas Hansson 25 Sekunden vor dem Ende des Mitteldrittels. Danach hatte der erneut überzeugend in die Meisterschaft gestartete Meister (5 Spiele, 5 Siege) das Geschehen im Griff.




[ Langnau ] - [ Ambri ]

1:3 (0:3, 1:0, 0:0)
4. Runde - Dienstag, 14. September 2021
Ilfishalle Langnau -- 4248 Zuschauer -- Lemelin, Dipietro; Schlegel, Huguet

Tore: 6. Kostner (Burren, Hietanen) 0:1. 14. Pestoni 0:2. 19. Hietanen (Kozun, Regin) 0:3.  27. Pesonen (Diem, Saarela) 1:3.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Langnau, 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Olofsson; Kozun.

SCL Tigers: Punnenovs; Leeger, Huguenin; Erni, Blaser; Schilt, Grossniklaus; Zryd, Elsener; Petrini, Saarela, Pesonen; Loosli, Grenier, Olofsson; Berger, Schmutz, Sturny; Lapinskis, Diem, Salzgeber.

Ambri-Piotta: Conz; Isacco Dotti, Fora; Burren, Hietanen; Zaccheo Dotti, Fohrler; Hächler; Kneubuehler, Regin, Kozun; Zwerger, Heim, Bürgler; McMillan, Grassi, Pestoni; Bianchi, Kostner, Trisconi; Dal Pian.

Bemerkungen: Langnau ohne Schweri und Weibel, Ambri-Piotta ohne D'Agostini (verletzt); Fischer (abwesend) sowie Cajka, Incir, J. Neuenschwander, Pezzullo (Rockets). Langnau von 58:21 bis 58:26 und ab 58:31 ohne Torhüter. Torschüsse: 28:34 (7:11, 12:9, 9:14).


Match-Zusammenfassung
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sportal. Ambri macht gleich dort weiter, wo sie letztes Spiel aufgehört haben. Nach einer ausgeglichenen Startphase ohne viele Tormöglichkeiten eröffnet Kostner mit einem Solo an der lethargischen Langnauer Defensive vorbei das Skore in der 6. Minute. Langnau bleibt offenisv harmlos bis zur 13. Minute, als sie das erste mal Powerplay spielen können. Olofsson steht vor dem leeren Tor, trifft jedoch nur die Torumrandung. Somit ist es dann Ambri, welches nach zwei Fehlpässen des Heimteams in der 14. und der 19. Minute sogar noch auf 3:0 erhöht.

Das Mitteldrittel ist dann ausgeglichen ohne wirkliche Vorteile für eine Mannschaft. Auch klare Torchancen bleiben bis zur zweiten Strafe von Ambri aus. Zuerst trifft Topskorer Kozun beinahe in Unterzahl für die Tessiner und dann ist es Pesonen der im Gegenzug kurz nach Ablauf der Strafe zum 1:3 verkürzt. Danach hat zwar Langnau noch zwei gute Möglichkeiten für den Anschlusstreffer, scheitern aber an Conz oder am eigenen Unvermögen.

Das Schlussdrittel bleibt lange ereignisarm. Langnau kann nicht mehr wirklich und Ambri verwaltet souverän den Vorsprung. Die Tigers haben zwar noch die Chance im Powerplay in der 53. Minute, doch sie machen sich den Vorteil gleich selber zunichte und schenken Ambri sogar eine doppelte Überzahl. Doch da die Gäste auch diese nicht nützen können, bleibt es beim 3:1 Schlussresultat.




[ Ambri ] - [ Fribourg ]

6:2 (3:1, 2:1, 1:0)
3. Runde - Samstag, 11. September 2021
Gottardo Arena Ambri -- 6775 Zuschauer (ausverkauft) -- Wiegand, Fluri; Cattaneo, Fuchs

Tore: 2. Kneubuehler (Kozun, Regin) 1:0. 4. Kozun (Heim, Hietanen/Ausschluss Furrer) 2:0. 9. Kozun (Regin, Isacco Dotti) 3:0. 12. Walser (Marchon, Diaz) 3:1. 24. Isacco Dotti 4:1. 26. Bykov (Jörg, Furrer/Ausschluss Chavalliaz!) 4:2. 40. (39:36) McMillan (Hächler, Zacheo Dotti) 5:2. 43. Zaccheo Dotti 6:2.

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 5mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron. - PostFinance-Topskorer: Fora; Mottet.

Ambri-Piotta: Conz; Fora, Isacco Dotti; Hietanen, Burren; Fohrler, Zaccheo Dotti; Hächler; Kozun, Regin, Kneubuehler; Bürgler, Heim, Zwerger; Pestoni, Grassi, McMillan; Trisconi, Kostner, Bianchi; Dal Pian.

Fribourg-Gottéron: Hughes (9. Berra); Gunderson, Sutter; Diaz, Furrer; Kamerzin, Chavaillaz; Jecker; Sprunger, Bykow, DiDomenico; Marchon, Walser, Jörg; Brodin, Desharnais, Mottet; Bougro, Schmid, Jobin; Rossi.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne D'Agostini (verletzt) sowie Fischer und Incir (überzählig). Torschüsse: 32:28 (15:16, 7:12, 10:10).


Match-Zusammenfassung
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sda. Ambri-Piotta verblüfft auch im zweiten Spiel der Meisterschaft. Zur Einweihung der neuen Heim-Arena legt Ambri mit einem fulminanten Start die Basis zu einem ungefährdeten 6:2-Sieg über Fribourg.

Der amerikanisch-kanadische Doppelbürger Brandon Kozun, der bereits am Vorabend bei den ZSC Lions Siegtorschütze für Ambri gewesen war, traf doppelt. Unter Ambris Torschützen reihten sich auch die Verteidiger-Eigengewächse und Gebrüder ein, Isacco (28) und Zaccheo Dotti (26). Für Zaccheo Dotti war das Tor zum 6:2 (43.) gar der erste Treffer in der obersten Spielklasse.

Ambri startete euphorisiert von der Stadion-Premiere und dem vorangegangenen 2:1-Overtime-Coup in Zürich furios in die Partie. Der vorherige Leader aus der Romandie wurde in der Startphase regelrecht überfahren. Aus den ersten fünf Torschüssen der Gastgeber resultierten drei Tore.

Johnny Kneubühler hatte nach nur 84 Sekunden bereits zum 1:0 getroffen, ehe Kozun im Powerplay erstmals erfolgreich war. Der frühere KHL-Stürmer erhöhte dann schon in der 9. Minute auf 3:0. Daraufhin musste Freiburgs etatmässige Nummer 2, Hughes Connor, seinen Platz für Gottérons Stammkeeper Reto Berra räumen. Im Mitteldrittel gab Gottéron durch einen Shorthander von Andrej Bykow zum 2:4 aus Freiburger Sicht nur ein vorübergehendes Lebenszeichen von sich. Ansonsten mussten sich die Romands vom Heimteam komplett dominieren lassen.

Bei der Stadion-Premiere von Ambri-Piotta war die Arena mit 6775 Zuschauern ausverkauft. Ambris legendäre Hymne "La Montanara" wurde zur Einweihung der neuen Arena bereits vor der Partie angestimmt und ertönte nach dem souveränen Erfolg ein zweites Mal.




[ ZSC ] - [ Ambri ]

1:2 (0:0, 0:0, 1:1, 0:1) n.V.
2. Runde - Freitag, 10. September 2021
Hallenstadion Zürich -- 7384 Zuschauer -- Hebeisen, Borga, Altmann, Burgy

Tore: 47. Bürgler (Fora, Regin) 0:1. 56. Malgin (Azevedo, Noreau) 1:1. 63. Kozun (Regin, Fora) 1:2.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 1mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Geering; Fora.

ZSC Lions: Flüeler; Noreau, Marti; Weber, Geering; Trutmann, Phil Baltisberger; Quenneville, Malgin, Andrighetto; Azevedo, Roe, Sigrist; Bodenmann, Krüger, Hollenstein; Diem, Schäppi, Pedretti.

Ambri-Piotta: Ciaccio; Fora, Isacco Dotti; Hietanen, Burren; Fohrler, Zaccheo Dotti; Hächler; Kozun, Regin, Kneubuehler; Bürgler, Heim, Zwerger; Pestoni, Grassi, McMillan; Trisconi, Kostner, Bianchi; Dal Pian.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Chris Baltisberger, Morant und Riedi (alle verletzt), Ambri-Piotta ohne D'Agostini (verletzt) sowie Fischer und Incir (überzählig). Torschüsse: 33:26 (14:7, 9:7, 6:10, 4:2).


Spiel-Zusammenfassung
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sda. Der frühere KHL-Stürmer Brandon Kozun erzielte in der 63. Minute das Siegtor für das verblüffende Ambri-Piotta beim 2:1-Sieg nach Verlängerung von Ambri-Piotta bei Titelanwärter ZSC Lions. Der Treffer des amerikanisch-kanadischen Doppelbürgers wurde nach ausgiebigem Video-Studium anerkannt.

Ein anderer Neuzugang der Leventiner, Dario Bürgler, hatte die aufsässigen Gäste in der 47. Minute mit 1:0 in Führung gebracht. Auch bei den ZSC Lions war dann mit Eigengewächs und Rückkehrer Denis Malgin ein Neuzugang für den einzigen Torerfolg in der regulären Spielzeit besorgt (56.).

Ambri verdiente sich den Sieg mit den gewohnten Tugenden. Es spielte solide, war defensiv gut organisiert und agierte hartnäckig in den Zweikämpfen. Deshalb blieben die etatmässig so erstklassig besetzten Zürcher auch beinahe ohne Torerfolg.

Ambri-Piotta feiert nun am Samstag mit dem Heimspiel gegen Fribourg-Gottéron seine Premiere im neuen Stadion. Das Stadion wird ausverkauft sein, alle 6775 Tickets sind abgesetzt.











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