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#TizCeresa
Spenglercup Davos 2019

Gruppe Torriani:
1. Ambri-Piotta 2/6 (7:1)
2. TPS Turku 2/3 (4:6)
3. Salavat Ufa 2/0 (4:8)

HC Ambri-Piotta - Salavat Yulaev Ufa 4:1 (2:0, 1:1, 1:0)
Donnerstag, 26. Dezember 2019 - Eisstadion Davos, 6300 Zuschauer (ausverkauft)

Schiedsrichter: Romasko, Stricker (RUS/SUI); Kaderli, Schischlo.

Tore: 3. Sabolic (Zwerger, Fischer) 1:0. 16. D`Agostini (Fora, Egli/Ausschluss Zwerger!) 2:0. 24. Müller (Zwerger, Miranda/Ausschluss Kuzmin) 3:0. 39. Lisowez (Omark, Burmistrow) 3:1. 60. (59:42) Müller 4:1 (ins leere Tor).

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 5mal 2 Minuten gegen Ufa.

Ambri-Piotta: Manzato; Fora, Dotti; Fischer, Plastino; Ngoy, Pinana; Fohrler; Trisconi, Goi, Hinterkircher; Flynn, D`Agostini, Wolski; Zwerger, Müller, Miranda; Sabolic, Douay, Egli.

Ufa: Karejew; Sergejew, Koledow; Zuligin, Lisowez; Muchamadullin, Petrischew; Garejew; Amirow, Burmistrow, Omark; Baschkirow, Kartajew, Schoschnikow; Baranow, Pimenow, Majorow; Lukin, Pustezerow, Kuzmin; Tschewtschenko.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Bianchi, Conz, Dal Pian, Hofer, Kneubühler, Kostner, Novotny und Rohrbach (alle verletzt). - Pfosten: 53. Schoschnikow. - 58. Timeout Ufa, ab 57:38 bis 58:30 sowie von 58:53 bis 59:42 ohne Torhüter. Torschüsse: 30:33.


sda. Ambris kanadischer PostFinance-Topskorer Matt D`Agostini mit einem Ablenker in Unterzahl zum 2:0 sowie Marco Müller in Überzahl zum 3:0 erzielten besonders sehenswerte Tore der Partie. Müller konnte sich 18 Sekunden vor Spielende noch einen zweiten Treffer gutschreiben lassen, als die Russen im Finish ohne Torhüter spielten.

Ufa stand zwar dem 1:1-Ausgleich zur Mitte des Startdrittels nahe, als eine Scheibe knapp nicht mit vollem Umfang die Torlinie überschritt. Doch ansonsten wurden die Russen von einem defensiv kompakten und offensiv dynamischen Ambri in einer unterhaltsamen Partie mehrheitlich beherrscht. Mehr als das Anschlusstor von Jewgeni Lisowez auf Pass des früheren Zugers Linus Omark zum Ende des Mitteldrittels liessen die Leventiner nicht zu.

Das erste Tor am 93. Spengler Cup erzielte Robert Sabolic. Der slowenische Stürmer brachte die Biancoblu bereits in der 3. Minute in Führung. Und Ambris Topskorer Matt D`Agostini, der einen wuchtigen Distanzschuss von Ambris früheren und aktuellem Captain Michael Fora ablenkte, erhöhte noch im Startdrittel auf 2:0. Das 3:0 von Müller mit einem Direktschuss unter die Latte im Powerplay bedeutete die Vorentscheidung. "Das war ein mutiger Auftritt von uns. Dafür wurden wir belohnt", betonte Ambris Trainer Luca Cereda nach der Partie.

Ambri, das von seinem lautstarken Anhang richtiggehend zum Sieg gepusht wurde, bestätigte mit dem Start-Erfolg seinen starke Form aus der Meisterschaft. Dort hatte man bis zur vorweihnachtlichen Heimniederlage gegen Davos (4:5 n.P.) trotz bis zu zehn Absenzen fünf Siege aneinandergereiht.

Mit der erfolgreichen Premiere am Spengler Cup erkämpfte sich Ambri-Piotta einen Ruhetag. Die Leventiner werden damit am Samstag gegen TPS Turku spielen und könnten dabei den Gruppensieg aus eigener Kraft schaffen. Am Freitag spielt in der Gruppe Torriani nun Startverlierer Ufa gegen TPS Turku. Die Sieger der Gruppen Torriani und Cattini (Davos, Team Canada oder Trinec) sind direkt für die Halbfinals vom 30. Dezember gesetzt.

Das unterlegene Ufa ist in der KHL aktuell die Nummer 5 im Osten. Im Vergleich zur Vorweihnachts-Meisterschaftspartie gegen Bars Kasan vom 23. Dezember in Davos (4:3 n.V.) spielten die Russen mit einem auf mehreren Position verändertem Team. Mehrere Nachwuchskräfte erhielten Eiszeit. Unter ihnen befand sich auch das 17-jährige Supertalent Schakir Muchamadullin, der indes auch schon gegen Kasan im Einsatz stand.

2. Spiel: TPS Turku - Salavat Yualev Ufa 4:3 (1:1, 3:0, 0:2)
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3. Spiel:
HC Ambri-Piotta - TPS Turku 3:0 (0:0, 2:0, 1:0)
Samstag, 28. Dezember 2019 - Eisstadion Davos, 6300 Zuschauer (ausverkauft)

Schiedsrichter: Lemelin, Wiegand (USA/SUI); Kaderli/Schlegel.

Tore: 29. Flynn (Douay/Ausschluss Goi!) 1:0. 36. D`Agostini (Flynn, Sabolic) 2:0. 59. D`Agostini 3:0 (ins leere Tor).

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 3mal 2 plus 10 Minuten (Wirtanen) gegen TPS Turku.

Ambri-Piotta: Waeber; Jelovac, Plastino; Dotti, Fora; Pinana, Ngoy; Moor; Flynn, D`Agostini, Wolski; Müller, Zwerger, Miranda; Sabolic, Douay, Egli; Joël Neuenschwander, Goi, Mazzolini; Incir.

TPS Turku: Pohjanoksa; Larsson, Salonen; Viro, Windlert; Sund, Anttalainen; Forsström; Pyythia, Wirtanen, Janatuinen; Korpikoski, Filppula, Budish; Nurmin, Parssinen Pajuniemi; Holm, Karvonen, Lehtinen; Kuru.

Bemerkungen: Ambri ohne Bianchi, Conz, Dal Pian, Hofer, Kneubühler, Kostner, Novotny und Rohrbach (alle verletzt) sowie Fohrler, Trisconi, Hinterkircher und Fischer (alle geschont). - Pfosten: 7. Pajuniemi, 16. Nurmi, 22. Sabolic. - 56:13 Timeout Turku, anschliessend bis 58:42 ohne Torhüter.


sda. Auf das 4:1 gegen Salawat Ufa folgt ein 3:0-Sieg gegen TPS Turku. Matt D`Agostini war Doppeltorschütze, Goalie Ludovic Waeber blieb ohne Gegentor.

Die Leventiner sind damit bei ihrer Spengler-Cup-Premiere auf Anhieb Gruppensieger. Sie erkämpften sich dadurch auch einen Ruhetag und werden dann am Montagabend den zweiten Halbfinal und damit das vorletzte Turnierspiel bestreiten.

Ambri überzeugte gegen Turku mit Effizienz und einem starken Unterzahlspiel. Herausragend in Ambris kompakter Defensive war Gottérons Spengler-Cup-Leihgabe Ludovic Waeber. Der Ersatzkeeper aus Freiburg realisierte mit 32 Paraden einen Shutout.

Waeber verhinderte vorab im Startdrittel einen möglich gewesenen Rückstand des Nordtessiner Dorfklubs. Dazu vereitelte er im Schlussdrittel mit weiteren Paraden einen möglich gewesenen Anschlusstreffer der Finnen.

Der Kanadier Matt D`Agostini und der Amerikaner Brian Flynn in Unterzahl stellten mit ihren Toren im Mitteldrittel zur 2:0-Führung die Weichen auf Sieg für Ambri. D`Agostini sorgte dann in der vorletzten Minute mit einem Empty Netter für das Endresultat.

Flynn hatte Ambri kurz vor Spielmitte (29.) mit einem Shorthander in Führung gebracht. Es war bereits das zweite Unterzahl-Tor der Leventiner im zweiten Spengler-Cup-Spiel. Beim Auftaktsieg gegen Salawat Ufa war auch Ambris Meisterschafts-Topskorer D`Agostini im Boxplay der Leventiner erfolgreich gewesen.

Vorab im ersten Drittel hatten die Leventiner gegen das Schlusslicht der finnischen Elite-Liga unten durch müssen. 18:5 Torschüsse für Turku lautete das Verdikt nach dem ersten Drittel, am Ende 32:17 für die Finnen. Ambri-Piotta bestätigte aber seinen Ruf als Top-Team in Unterzahl. Insgesamt blieb Ambri in fünf Unterzahlspielen ohne Gegentor und erzielte selbst einen Treffer.
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Halbfinal:
HC Ambri-Piotta - HC Ocelári Trinec 2:3 (1:0, 0:1, 1:1, 0:1) n.V.
Montag, 30. Dezember 2019 - Eisstadion Davos, 6300 Zuschauer (ausverkauft)

Schiedsrichter: Hebeisen, Salonen (FIN); Progin, Shishlo (RUS).

Tore: 5. Dal Pian (Incir, Douay) 1:0. 40. O. Kovarcik (Martynek, M. Kovarcik) 1:1. 46. Dravecky (Gernat, Stransky) 1:2. 52. Flynn (Jelovac) 2:2. 62. Stransky (Martynek, Musil) 2:3.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 4mal 2 Minuten gegen Trinec.

Ambri-Piotta: Manzato; Fora, Dotti; Plastino, Jelovac; Ngoy, Pinana; Fohrler; Trisconi, Goi, Egli; Flynn, D`Agostini, Wolski; Miranda, Müller, Zwerger; Dal Pian, Sabolic, Douay; Incir.

Trinec: Kvaca; Doudera, Gernat; Hrachovsky, Musil; Adamek, Zahradnicek; Haman; Stransky, Marcinko, Dravecky; Ondrej Kovarcik, Michal Kovarcik; Martynek; Chmielewski, Polansky, Adamsky; Novotny, Mikulik, Hrna; Szturc.

Bemerkungen: Ambri ohne Bianchi, Conz, Hofer, Kneubühler, Kostner, Novotny und Rohrbach (alle verletzt) sowie Moor, Mazzolini, Hinterkircher und Fischer (alle überzählig).


sda. Ocelari Trinec bestreitet am Silvestermittag gegen das Team Canada den Final am Spengler Cup in Davos. Der tschechische Meister bezwingt Ambri-Piotta 3:2 nach Verlängerung.

Das Siegtor für Trinec erzielte Matej Stransky in der 62. Minute bei drei gegen drei Feldspielern. Ambri-Piotta verpasste es, im klar dominierten Startdrittel mehr als ein 1:0 vorzulegen.

Die Tschechen wendeten das Blatt nach einem 0:1-Rückstand. Vladimir Dravecky liess nach einer Bilderbuch-Kombination mit einem Backhand-Abschluss ins Lattenkreuz dem tadellosen Ambri-Keeper Daniel Manzato mit dem 2:1 keine Abwehrchance (46.). Davor hatte Trinecs Topskorer Ondrej Kovarcik eine Unaufmerksamkeit in Ambris Abwehr in der letzten Minute des Mitteldrittels kaltblütig zum 1:1 genutzt. Für Kovarcik war es bereits das dritte Tor am diesjährigen Spengler Cup.

Spektakulär war dann Ambris Ausgleichstreffer zum 2:2 (52.), der das Nachsitzen erst ermöglichte. Weil der von Brian Flynn perfekt abgelenkte Distanzschuss von Igor Jelovac im Tor-Gebälk hängen blieb, erfolgte sowohl Ambris Torjubel als auch die Anerkennung des Treffers erst mit Verzögerung und nach Video-Konsultation.

Im ersten Abschnitt war Ambri von seinen Fans wie gewohnt von Beginn an nach vorne gepeitscht worden. Die Leventiner dominierten das Startdrittel mit 18:12 Torschüssen. Doch das 1:0 nach den ersten 20 Minuten war ein zu geringer Lohn für das starke Startdrittel, in dem die Tschechen fast ausschliesslich mit Abwehraufgaben beschäftigt waren.

Das Skore hatte Giacomo Dal Pian in der 5. Minute eröffnet. Für den von einer Handverletzung zurückgekommenen Stürmer war es im ersten Spengler-Cup-Spiel der Karriere der erste Treffer. In bislang 28 Meisterschaftsspielen der laufenden Saison hatte Dal Pian auch nicht mehr als einmal getroffen.

Ambri verpasste sein erstes grosses Endspiel seit zwei Jahrzehnten. 1999 waren die Leventiner Playoff-Finalist in der Schweiz (1:4 in der Serie gegen Lugano). Seither erreichte Ambri keinen Final mehr, sieht man einmal von den beiden Spielen um den europäischen Super-Cup gegen Metallurg Magnitogorsk ab (Heimspiel-Sieg 1999, Auswärtsniederlage 2000). Die beiden Continental-Cup-Triumphe hatte der Nordtessiner Dorfklub an entsprechenden Finalturnieren errungen (1998 in Kosice beziehungsweise 1999 in Berlin).

Die Leventiner können die Spengler-Cup-Bühne bei ihrer Premiere dennoch erhobenen Hauptes verlassen. Die frenetischen Fans der Leventiner sorgten für die wohl beste Stimmung aller Zeiten an diesem Traditionsturnier.

Trinec ist das erste tschechische Team seit Sparta Prag (2004 Finalverlierer gegen Davos), das in den Spengler-Cup-Final einzieht. Trinec steigerte sich gegenüber dem Vorjahr deutlich - damals hatten die Tschechen alle drei Spiele verloren. Diesmal verlor Trinec lediglich das Startspiel gegen den Finalgegner Team Canada (1:4).
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2. Halbfinal: Team Canada - TPS Turku 6:0 (2:0, 1:0, 3:0)
Final: Team Canada - HC Ocelari Trinec 4:0 (0:0, 3:0, 1:0)








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