- Rundenplan -
26. Runde
[ Langnau ] - [ Ambri ]
25. Runde
[ Ambri ] - [ Fribourg ]
23. Runde
[ Davos ] - [ Ambri ]
24. Runde
[ Ambri ] - [ Lugano ]
22. Runde
[ Ambri ] - [ Lausanne ]
21. Runde
[ Fribourg ] - [ Ambri ]
20. Runde
[ Ambri ] - [ ZSC ]
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[ Ambri ] - [ Davos ]
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[ Langnau ] - [ Ambri ]
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[ Zug ] - [ Ambri ]
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10. Runde
[ Ambri ] - [ Fribourg ]
9. Runde
[ Ambri ] - [ Lugano ]
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[ ZSC ] - [ Ambri ]
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6. Runde
[ Ambri ] - [ Langnau ]
4. Runde
[ Ambri ] - [ Servette ]
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[ Bern ] - [ Ambri ]
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[ Rapperswil ] - [ Ambri ]
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[ Ambri ] - [ Zug ]

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Letzte Spiele


[ Langnau ] - [ Ambri ]

4:3 (1:0, 1:2, 2:1)
26. Runde - Samstag, 30. November 2019
Ilfishalle Langnau -- 6000 Zuschauer (ausverkauft) -- Wiegand, Dipietro; Obwegeser, Schlegel

Tore: 16. Schmutz (Earl, Maxwell) 1:0. 27. Rohrbach (Müller, Zwerger) 1:1. 35. Rohrbach (Fora, Müller/Ausschluss DiDomenico) 1:2. 40. Earl (Glauser, Pesonen) 2:2. 52. (51:28) Flynn (Bianchi, D'Agostini/Ausschluss DiDomenico) 2:3. 52. (51:55) Maxwell (Schmutz, Glauser/Eigentor Fischer) 3:3. 58. Berger (DiDomenico, Maxwell/Ausschluss Dotti) 4:3.

Strafen: 6mal 2 plus 10 Minuten (DiDomenico) gegen SCL Tigers, 5mal 2 plus 10 Minuten (Upshall) gegen Ambri-Piotta.

SCL Tigers: Punnenovs; Glauser, Leeger; Cadonau, Schilt; Erni, Lardi; Andersons, Huguenin; Schmutz, Maxwell, Earl; DiDomenico, Berger, Pesonen; Kuonen, Diem, Neukom; Rüegsegger, In-Albon, Dostoinov.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Fischer; Fora, Dotti; Ngoy, Jelovac; Fohrler, Pinana; D'Agostini, Flynn, Upshall; Rohrbach, Müller, Zwerger; Trisconi, Goi, Bianchi; Egli, Dal Pian, Neuenschwander.

Bemerkungen: SCL Tigers ohne Gagnon (überzähliger Ausländer) und Blaser (verletzt), Ambri-Piotta ohne Novotny, Kneubühler, Kostner, Incir und Hofer (alle verletzt), Payr (krank) sowie Sabolic (überzähliger Ausländer). - Ambri-Piotta ab 58:58 ohne Torhüter. Torschüsse: 30:36.


Match-Zusammenfassung
************************************
sda. Fast 40 Minuten lang fehlt diesem Rencontre zwischen Langnau und Ambri das gewisse Etwas. Doch dann geht es hoch zu und her, und letztlich behalten die SCL Tigers das bessere Ende für sich und kehren beim 4:3 nach zuletzt drei Niederlagen auf die Siegesstrasse zurück. Und alles begann 30 Sekunden vor der zweiten Pause, als plötzlich das Faustrecht galt. Brian Flynn schlug auf den Langnauer Andrea Glauser ein, der im Ambri-Gehäuse lag, sofort bildete sich ein Rudel, es wurde gestossen und gerungen. Was war passiert? Robbie Earl hatte das 2:2 erzielt, die Leventiner monierten dabei allerdings eine Torhüterbehinderung von Glauser. Nun, irgendwann beruhigte sich das Geschehen, die Videobilder lieferten Aufschluss darüber, dass Glauser Conz eben nicht behindert hatte. Der ganzen Szene ging ein ein nicht geandeter Bandencheck von DiDomenico an Fischer voran.

Doch es sollte noch nicht das Ende dieses kuriosen Eishockeyspiels sein. In der 52. Minute traf zuerst Flynn zur neuerlichen Führung Ambris. Diese aber hatte lediglich 27 Sekunden Bestand - dann brachte Ben Maxwell die Scheibe irgendwie vor das gegnerische Tor, wo sie von Ambri-Verteidiger Jannik Fischer ins Netz befördert wurde. Nun war richtig Zunder drin. Nach einer Strafe gegen Julian Schmutz enervierte sich Tigers-Assistenzcoach Rikard Franzen dermassen, dass die SCL Tigers zwei Minuten in doppelter Unterzahl spielen mussten. Sie überstanden diese heikle Situation - und versetzten die zum vierten Mal de suite ausverkaufte Ilfishalle kurz danach ins Delirium. In Überzahl traf Pascal Berger nach sehenswertem Zuspiel von Chris DiDomenico zum 4:3 - darauf hatte Ambri keine Antwort mehr.



[ Ambri ] - [ Fribourg ]

3:1 (1:0, 2:1, 0:0)
25. Runde - Freitag, 29. November 2019
Valascia Ambri -- 4639 Zuschauer -- Mollard, Kaukokari; Fuchs, Betschart

Tore: 7. Zwerger (Dotti, Müller) 1:0. 25. Flynn (Upshall) 2:0. 28. Ngoy (Jelovac, Müller) 3:0. 36. Stalberg (Kamerzin, Bykov) 3:1.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 1mal 2 Minuten gegen Fribourg.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Fischer; Fora, I. Dotti; Ngoy, Jelovac; Fohrler; D'Agostini, Flynn, Upshall; Rohrbach, Müller, Zwerger; Trisconi, Goi, Zwerger; J. Neuenschwander, Dal Pian, Egli; Mazzolini.

Fribourg-Gottéron: Berra; Kamerzin, Chavaillaz; Gunderson, Stalder; Abplanalp, Marti; Gähler; Rossi, Walser, Lhotak; Brodin, Desharnais, Mottet; Sprunger, Bykow, Stalberg; Marchon, Schmutz, Lauper; Schmid.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Novotny, Kneubühler, Kostner, Incir und Hofer (verletzt) und Payr (krank), Sabolic (überzähliger Ausländer); Gottéron ohne Furrer, Tristan Vauclair und Forrer (alle verletzt). Gottéron ab 58:28 ohne Torhüter. 59:19 Timeout Gottéron. Torschüsse: 16:26.


Match-Zusammenfassung
************************************
Ein grosses Ambrì zwingt Fribourg mit 3:1 in die Knie. 

Novotny, Kneubühler, Kostner, Incir, Hofer und Payr - die Absenzenliste des Heimteams ist nach wir vor beträchtlich. Umso erstaunlicher ist es, was Luca Cereda derzeit aus dieser Mannschaft herausholt. Das ist - wenn die Leventiner denn so spielen wie heute Abend - ziemlich nahe am Maximum dessen, was möglich ist. 
Gut, ein bisschen Glück ist dabei, dazu kommen ein tadelloser Conz, eine extrem disziplinierte Mannschaft und natürlich ein fabelhaftes Publikum, welches auch heute Abend wieder eine tolle stimmliche Präsenz markiert. 

Es ist ein Sieg des Kollektivs über das Talent, das Fribourg in den ersten Minuten als das bessere Team erscheinen lässt. Das 1:0 durch Zwerger entspricht tendenziell nicht dem Spielverlauf, zumal die Gäste mehrfach zu exzellenten Torchancen aus besten Positionen kommen. Conz hext sie alle weg, die Verteidiger machen einen guten Job … und Fribourgs Klassenspieler wie Sprunger, Mottet, Bykow und vor allem Stalberg bringen die Scheibe einfach nicht im Tor unter. 

Das gelingt Ambrì-Piotta im Mittelabschnitt bedeutend besser. Upshall und dessen Energieanfall ermöglichen Flynn das 2:0. Es ist dies der verdiente Lohn für den oft unauffälligen Amerikaner mit den feinen Händen. Wenig später wuchtet der unverwüstliche Ngoy die Scheibe zum frenetisch bejubelten 3:0 in die Maschen, so dass man sich bei Spielmitte verwundert die Augen reibt, vor allem aber auch Freude am tollen Spiel hat, denn nun sind die Einheimischen die Taktgeber und strotzen nur so vor Selbstvertrauen. 
Stalberg (36.) agiert dann als Party-Killer und schiesst das erste Tor für die Gäste. Wenig später müssen Plastino und Dotti - beiden hauen die Scheibe aus der eigenen Zone über die Bande - kurz nacheinander raus, was den Saanestädtern eine doppelte Überzahl ermöglicht, welche aber ungenutzt verstreicht. 

Wie der HCAP das Resultat im Schlussabschnitt verwaltet, ist eine reife Leistung. Die Mannen von Luca Cereda halten auch dann dicht, als die Gäste so richtig Druck machen und mit Vehemenz den Anschlusstreffer suchen. Dieser fällt aber nicht, geschweige denn der Ausgleich, den die Fribourger - rein chancenmässig - durchaus hätten realisieren können. 

Wenn es dem Team von Luca Cereda heute Samstag in Langnau gelingt, dieselbe Energieleistung an den Tag zu legen, dann ist man auch im Emmental nicht auf verlorenem Posten. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher




[ Davos ] - [ Ambri ]

5:3 (0:0, 3:0, 2:3)
23. Runde - Sonntag, 24. November 2019
Vaillant Arena Davos -- 5226 Zuschauer -- Stricker, Müller; Kaderli, Burgy

Tore: 30. Lindgren (Baumgartner, Jung) 1:0. 33. (32:28) Du Bois (Ambühl, Herzog) 2:0. 34. (33:01) Lindgren (Baumgartner, Palushaj) 3:0. 42. Hischier (Rantakari, Tedenby) 4:0. 43. Rohrbach (Fischer, Goi) 4:1. 55. (54:44) Müller (Flynn, D'Agostini/Ausschluss Tedenby und angezeigte Strafe) 4:2. 56. (55:08) Müller (Flynn, D'Agostini/Ausschluss Dino Wieser, Stoop) 4:3. 60. (59:11) Herzog 5:3 (ins leere Tor).

Stafen: je 5mal 2 Minuten.

Davos: Sandro Aeschlimann; Du Bois, Jung; Rantakari, Paschoud; Stoop, Guerra, Kienzle; Baumgartner, Lindgren, Palushaj; Hischier, Corvi, Tedenby; Ambühl, Bader, Herzog; Frehner, Marc Aeschlimann, Dino Wieser; Eggenberger.

Ambri-Piotta: Manzato (58:12 bis 59:11 Conz); Ngoy, Jelovac; Fora, Dotti; Fischer, Pinana; Fohrler, Payr; Trisconi, Goi, Bianchi; D'Agostini, Flynn, Upshall; Rohrbach, Müller, Zwerger; Joël Neuenschwander, Dal Pian, Sabolic.

Bemerkungen: Davos ohne Buchli, Nygren und Marc Wieser, Ambri-Piotta ohne Novotny, Kneubühler, Kostner, Incir und Hofer (verletzt) sowie Plastino (überzähliger Ausländer) und Egli (nicht spielberechtigt gegen seinen Stammclub). 10. Lattenschuss Dal Pian. 53. Pfostenschuss Herzog. Timeout Ambri-Piotta (34.) und von 58:21 bis 59:11 ohne Torhüter. Torschüsse: 28:22.


Match-Zusammenfassung
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sda. Der HC Davos marschiert unaufhaltsam Richtung Tabellenspitze. Beim 5:3 zuhause gegen Ambri-Piotta krönten die Bündner eine perfekte Woche mit dem dritten Sieg in Folge.

Damit endete auch das zweite Saisonduell der einzigen beiden Schweizer Cheftrainer in der National League mit einem Davoser Sieg. HCD-Coach Christian Wohlwend schien nach einem bescheidenen Auftritt seines Teams im Startdrittel in der Pausenansprache die richtigen Worte gefunden zu haben, denn fortan trat der Rekordmeister entschlossener auf und sorgte mit drei Toren zwischen der 30. und 34. Minute vorerst für klare Verhältnisse. Zweimal Topskorer Perttu Lindgren, der mit dem 1:0 sein 100. Tor in der höchsten Schweizer Spielklasse erzielte, und Félicien Du Bois hatten für das Heimteam getroffen.

Allerdings machte es Davos im Schlussdrittel wie tags zuvor in Rapperswil-Jona (5:4 n.V.) erneut unnötig spannend. Ambri steckte nicht auf und kam dank zwei Powerplay-Toren von Marco Müller fünf Minuten vor Schluss nochmals auf 3:4 heran. Ambris Neuverpflichtung Scottie Upshall hatte sogar noch den Ausgleich auf dem Stock, letztlich war es aber Fabrice Herzog, der die Partie mit dem 5:3 ins leere Tor entschied.

Für Davos war es der neunte Sieg aus den letzten zehn Spielen, allerdings erst der dritte mit mehr als einem Tor Differenz. In der Tabelle verbesserten sich die Bündner in den 3. Rang, nach Verlustpunkten sind sie sogar Leader.

Derweil verpasste es Ambri-Piotta nach dem 3:2-Heimsieg am Samstag im Derby gegen Lugano nachzulegen. Auch im achten Anlauf in dieser Saison resultierte für die Squadra von Luca Cereda am selben Wochenende nicht mehr als ein Sieg. Deshalb erstaunt es wenig, dass die Leventiner derzeit am Tabellenende liegen. 



[ Ambri ] - [ Lugano ]

3:2 (1:1, 1:1, 1:0)
24. Runde - Samstag, 23. November 2019
Valascia Ambri -- 6500 Zuschauer (ausverkauft) -- Salonen, Müller; Obwegeser, Schlegel

Tore: 2. (1:21) Upshall (Flynn, Fohrler) 1:0. 6. Klasen (Chorney, Lajunen) 1:1. 22. Romanenghi (Zangger) 1:2. 40. (39:21) D’Agostini (Flynn, Bianchi/Ausschluss Vauclair) 2:2. 55. D’Agostini (Flynn, Egli) 3:2.

Strafen: 4mal 2 plus 5 Minuten und Spieldauerstrafe (Upshall) gegen Ambri-Piotta, 8mal 2 plus 10 Minuten (Vauclair) gegen Lugano.

Ambri-Piotta: Conz; Fischer, Plastino; Dotti, Fora; Jelovac, Ngoy; Fohrler; Upshall, Flynn, D’Agostini; Zwerger, Müller, Rohrbach; Bianchi, Goi, Trisconi; Egli, Dal Pian, Joël Neuenschwander; Mazzolini.

Lugano: Zurkirchen; Chorney, Postma; Riva, Chiesa; Vauclair, Loeffel; Wellinger, Jecker; Klasen, Lajunen, Suri; Bertaggia, Sannitz, Fazzini; Jörg, Romanenghi, Zangger; Lammer, Haussener, Bürgler.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Novotny, Kneubühler, Kostner, Pinana, Sabolic, Incir und Hofer; Lugano ohne Morini und Walker (alle verletzt). Timeouts: Ambri (59.); Lugano (58.). Lugano ab 57:21 ohne Torhüter. Torschüsse: 23:22.


Match-Zusammenfassung
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Ambrì-Piotta gewinnt das Derby verdient mit 3:2 Toren und bleibt in Tuchfühlung mit dem achten Platz. 

Wir schreiben den 23. November 1985. Der Chronist steht zum ersten Mal in der "curva sud", ist einer von damals 8'500 (!) Fans in der hoffnungslos überfüllten Valascia, bejubelt das 5:2 über Lugano - und erfreut sich an den drei Toren von Ambrìs damaliger Legende Dale McCourt. Der Mann, der nie jubelte, ist auch heute noch in der Valascia präsent: Sein Leibchen mit der Nummer 15 hängt unter dem Hallendach der maroden Valascia, die auch am 23. November 2019, exakt 34 Jahre später, wieder jubelt und feiert - und noch immer Heldengeschichten schreibt: Der Held am heutigen Abend trägt den Namen Matt D'Agostini, ist der charismatische Antreiber und zweifache Torschütze einer Mannschaft, die nie aufsteckt und sich am Ende deshalb verdiente drei Punkte gutschreiben lassen darf. Drei Punkte, die den Abstand auf Rang 8 nicht anwachsen lassen, denn eine Niederlage hätte fatale Folgen gehabt und wäre womöglich zu einer spätherbstlichen Depression geworden. 

Der später vom Feld geschickte Upshall lässt die Valascia bereits nach 81 Sekunden jubeln, als er einen Assist von Fohrler zum 1:0 in die Maschen des starken Zurkirchen setzt. Klasen, abgesehen von seinem Tor kaum gesehen, und der Rücken von Ambrì-Hüter Conz sorgen für das ziemlich schnelle 1:1, gefolgt von Fehlern hüben wie drüben, entsprechenden Chancen auf beiden Seiten, aber keinen weiteren Toren. Es ist ein spielerisch bescheidenes Derby, das nicht verbergen kann, dass da zwei Teams am Werk sind, die ihrer Form tendenziell nachhinken. Insbesondere die talentierte Truppe aus dem Sottoceneri lässt einige Wünsche offen, während die Cereda-Truppe (wie gewohnt) mit Herz und Leidenschaft fightet. 

Der von seiner Verletzung genesene Fora und seine Vorderleute können nicht verhindern, dass Lugano kurz nach dem Seitenwechsel zur Führung kommt. Romanenghi gelingt ein Shorthander, was die Nordtessiner aber nicht wesentlich irritiert, denn sie kommen zu teils hochkarätigen Chancen. Die besten lassen Fora und später Dal Pian sausen, als sie sich beide alleine vor Zurkirchen präsentieren. Kapitulieren muss dieser erst 39 Sekunden vor dem zweiten Sirenenton: Matt D'Agostini schiesst das viel bejubelte 2:2 und lässt die Ambrì-Fans in der ausverkauften Valascia auf einen Sieg hoffen. 

Diesen krallen sich die Leventiner dann tatsächlich, den ihr engagiertes Schlussdrittel wird mit dem dritten Treffer belohnt, wobei es erneut D'Agostini ist, der die Halle mit seinem zweiten Treffer des Abends zum Beben bringt. Zurkirchen verlässt seinen Kasten bereits gut drei (!) Minuten vor Schluss, was aber nicht in den erhofften Ausgleich mündet. So jubeln am Ende die Blauweissen und holen sich den verdienten Applaus der jubelnden Fans. An vorderster Front steht dabei der neue Ausländer, Scottie Upshall. Er ist komplett aus dem Häuschen, freut sich wie ein kleines Kind und kommt aus dem Staunen wohl nicht mehr heraus. 

Bereits heute Nachmittag geht es um 15.45 Uhr in Davos weiter. Zu verlieren hat Ambrì beim diesjährigen Überraschungsteam nichts. Ob die Energietanks nach dem kräfteraubenden Derby-Abend in der Höhenluft von Davos noch voll sind, wird sich weisen. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher




[ Ambri ] - [ Lausanne ]

1:2 (0:1, 1:0, 0:0, 0:1) n.V.
22. Runde - Samstag, 16. November 2019
Valascia Ambri -- 4807 Zuschauer -- Urban, Vikman; Kehrli, Gnemmi

Tore: 19. Genazzi (Frick, Emmerton/Ausschluss Müller) 0:1. 31. Upshall (Ngoy, Flynn) 1:1. 65. (64:38) Jeffrey (Kenins) 1:2.

Strafen: 3mal 2 plus 10 Minuten (Fischer) gegen Ambri-Piotta, 2mal 2 Minuten gegen Lausanne.

Ambri-Piotta: Manzato; Plastino, Fischer; Ngoy, Jelovac; Fohrler, Dotti; Payr; Trisconi, Goi, Bianchi; Upshall, Flynn, Zwerger; D'Agostini, Müller, Hofer; Joël Neuenschwander, Dal Pian, Egli; Rohrbach.

Lausanne: Stephan; Heldner, Junland; Lindbohm, Frick; Genazzi, Nodari; Grossmann; Moy, Jeffrey, Vermin; Bertschy, Emmerton, Kenins; Traber, Froidevaux, Roberts; Antonietti, Herren.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Novotny, Kneubühler, Kostner, Fora, Pinana, Sabolic und Incir, Lausanne ohne Jooris, Leone und Almond (alle verletzt). Timeout Ambri-Piotta (27.).


Match-Zusammenfassung
************************************
Ambrì-Piotta holt gegen ein starkes Lausanne einen Punkt, muss sich dann aber in der Verlängerung mit 1:2 geschlagen geben. 

Betrachtet man die Sache nüchtern, dann hätte es nach 20 Minuten bereits 0:4 oder 0:5 heissen können. Lausanne kombiniert gekonnt, läuft viel Schlittschuh, wirft sein spielerisches Potenzial in die Waagschale, hat die besseren Einzelspieler … und profitiert auch ein bisschen vom Schiedsrichterquartett, dass sich schon sehr bald nachhaltigen Zorn von den Rängen holt, weil es hier und dort ein bisschen zu streng gegen das Heimteam pfeift. Das dritte Überzahlspiel nutzen die Gäste zur Führung, wobei Genazzi kurz vor dem ersten Sirenenton trifft und den starken Manzato mittels Weitschuss überwindet. 

Es ist ein engagiertes, aber auch reichlich unkoordiniertes Ambrì, dem die ordnende Hand im Aufbau (Fora) fehlt. Vorne bleibt vieles Stückwerk, die Chancen sind Mangelware. Trainer Luca Cereda erkennt, dass es so nicht weitergehen kann, nimmt kurz vor Spielmitte sein Time-Out und schwört seine Jungs neu ein: Mit Erfolg, denn nun agierst Ambrì mit mehr Druck in der gegnerischen Zone, erarbeitet sich Chancen … und kommt durch das Duo Flynn/Upshall zum Ausgleich. Der 36-jährige Neuzugang überzeugt bei seinem zweiten Auftritt vor allem mit leidenschaftlichem Einsatz. Er ist aber weder ein Skorer noch ein Playmaker mit feinen Händen, sondern eher ein Update von Adam Hall, dem ehemaligen und furchtlosen Haudegen im blauweissen Dress. 
Lausanne vergeigt weitere Chancen und die Mehrheit der gut 5'000 hat sich wieder beruhigt, denn man erkennt, dass die Aussichten auf einen Punktgewinn intakt sind, was auch die Schiedsrichter wieder aus der Schusslinie nimmt. 

Das letzte Drittel bringt die Bestätigung des zuvor gesehenen, wonach die Gäste aus der Waadt die feinere Klinge führen, aber weiterhin ziemlich fahrlässig mit ihren Chancen umgehen. Gut, bleibt bis zu den Playoffs noch ein bisschen Zeit, um dieses Manko zu korrigieren. Die Verlängerung ist ein cooler Ritt auf der Achterbahn der Emotionen. Der erneut starke D'Agostini und der emsige Hofer verpassen den Sieg, welchen Jeffrey 22 Sekunden vor dem Penaltyschiessen in trockene Tücher bringt. Es ist - man muss es neidlos anerkennen - ein verdienter Lohn für die insgesamt besseren Gäste. 

Ambrì-Piotta darf sich auf die Fahne schreiben, erneut tadellos gekämpft zu haben. Das honorieren zum Ende auch die Fans und entlassen die eigene Mannschaft mit warmem Applaus die in die kalte Novembernacht. Kommenden Samstag kommt es zum mit Spannung erwarteten Derby gegen den angezählten HC Lugano. Während die "Bianconeri" zuvor zwei Mal antreten müssen, haben die Leventiner kein Spiel und dürfen kommenden Samstag ausgeruht zum innerkantonalen Vergleich antreten. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher




[ Fribourg ] - [ Ambri ]

4:2 (3:1, 0:1, 1:0)
21. Runde - Freitag, 15. November 2019
BCF Arena -- 6260 Zuschauer -- Stricker, Dipietro; Kehrli, Gnemmi

Tore: 3. Rossi (Lhotak, Mottet/Ausschluss Dotti) 1:0. 7. Brodin (Furrer) 2:0. 12. Desharnais (Stahlberg, Gunderson) 3:0. 15. D'Agostini (Upshall, Fohrler) 3:1. 27. D'Agostini (Müller, Ngoy) 3:2. 60. (59:21) Rossi 4:2 (ins leere Tor).

Strafen: 2mal 2 plus 10 Minuten (Brodin) gegen Fribourg-Gottéron, 6mal 2 Minuten plus 10 Minuten (Dotti) gegen Ambri-Piotta.

Fribourg-Gottéron: Berra; Gunderson, Stalder; Kamerzin, Furrer; Chavaillaz, Abplanalp; Marti; Stalberg, Bykow, Sprunger; Brodin, Desharnais, Mottet; Rossi, Walser, Lhotak; Vauclair, Schmutz, Lauper; Schmid.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Fischer; Ngoy, Jelovac; Fohrler, Dotti; Payr; Trisconi, Flynn, Egli; D'Agostini, Müller, Hofer; Upshall, Dal Pian, Zwerger; Rohrbach, Goi, Bianchi; Joël Neuenschwander.

Bemerkungen: Gottéron ohne Forrer und Marchon (verletzt), Ambri-Piotta ohne Kneubühler, Kostner, Fora, Pinana, Novotny, Sabolic und Incir (alle verletzt). - Pfosten: 34. Jelovac. - 37. Müller verletzt ausgeschieden. - 59. Timeout Ambri, von 58:22 bis 59:21 ohne Torhüter. Torschüsse: 45:25.


Match-Zusammenfassung
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watson.ch: Fribourg-Gottéron erringt mit einem 4:2 über Liga-Schlusslicht Ambri-Piotta den fünften Sieg in Folge und schaffte auf Kosten von Lugano den Sprung über den Playoff-Trennstrich.

Matthias Rossi zeichnete sich als Doppeltorschütze für die Gastgeber aus, Matt D'Agostini für die unterlegenen Tessiner. Rossi eröffnete das Skore in Überzahl nach 130 Sekunden und stellte mit einem Empty Netter 39 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit den Endstand her.

Gottéron setzte sich gegen ein zu Beginn inferiores Ambri-Piotta früh ab. Rossi, Daniel Brodin (7.) und David Desharnais (12.) profitierten bei ihren Toren zur schnellen 3:0-Führung von unzureichendem Abwehrverhalten der Leventiner. Zwei Treffer von Ambris Topskorer Matt D'Agostini brachten die Gäste in die Partie zurück, obschon diese im Mitteldrittel mit sechs Minuten in Unterzahl ihren Ruf als bestes Boxplay-Team der Liga zu verteidigen hatten und in dieser Phase ohne Gegentor blieben.

Bei Ambri bestritt Goalie Benjamin Conz (ex-Gottéron) nach seiner Hüftoperation sein erstes National-League-Spiel der Saison.



[ Ambri ] - [ ZSC ]

2:3 (1:1, 1:0, 0:2)
20. Runde - Samstag, 2. November 2019, 19.45 Uhr
Valascia Ambri -- 5317 Zuschauer -- Salonen, Stefik; Owegeser, Wolf

Tore: 12. Berni (Roe) 0:1. 16. D'Agostini (Plastino, Dal Pian/Ausschluss Blindenbacher) 1:1. 38. Hofer (D'Agostini) 2:1. 50. Blindenbacher (Geering, Hollenstein/Ausschluss Dotti) 2:2. 60. (59:41) Krüger (Noreau, Bodenmann) 2:3.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 7 mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions.

Ambri-Piotta: Manzato; Ngoy, Fischer; Plastino, Jelovac; Fohrler, Dotti; Trisconi, Flynn, Egli; Joël Neuenschwander, Goi, Bianchi; Hofer, Müller, D'Agostini; Rohrbach, Dal Pian, Zwerger; Mazzolini.

ZSC Lions: Flüeler; Noreau, Marti; Phil Baltisberger, Geering; Trutmann, Berni; Blindenbacher; Pettersson, Roe, Suter; Hollenstein, Krüger, Bodenmann; Sigrist, Prassl, Wick; Chris Baltisberger, Schäppi, Pedretti; Brüschweiler.

Bemerkungen: Ambri ohne Conz (im Aufbau im Farmteam), Fora, Pinana, Kneubuehler, Incir, Kostner, Novotny und Sabolic, ZSC Lions ohne Simic und Diem (alle verletzt) und Ortio (überzähliger Ausländer). Pfostenschuss Suter (21.). Ambri ab 59:41 ohne Goalie. Torschüsse: 28:32.


Match-Zusammenfassung
************************************
watson.ch: Die ZSC Lions gewinnen in Ambri durch einen Treffer von Krüger 19 Sekunden vor Schluss 3:2. Die Leventiner kämpfen stark, vergeben ihre Chancen aber im Powerplay. Nach zwei Auswärtssiegen wurde Ambri-Piotta zuhause gegen den Leader auf den Boden zurückgeholt. Das Überraschungsteam der letzten Saison enttäuschte aber nicht und forderte die Löwen bis ganz am Schluss.

Nach dem 2:2 durch Severin Blindenbacher, der seinen 300. NLA-Skorerpunkt buchte, in der 50. Minute im Powerplay drückten die Lions auf den Siegtreffer. Bitter für Ambri, dass dieser so kurz vor Schluss aus einem Gedränge vor Goalie Daniel Manzato heraus gelang.

Ärgern mussten sich die Tessiner, dass sie aus sieben Überzahl-Chancen praktisch keinen Ertrag herausholten. So waren die Tore von Matt D'Agostini und Fabio Hofer vom 0:1 zum 2:1 zu wenig, so dass Ambri trotz guter Leistung am Tabellenende verbleibt. Der ZSC reagierte hingegen auf die Niederlage in Biel und feierte den sechsten Sieg in den letzten sieben Spielen. 



[ Biel ] - [ Ambri ]

2:3 (1:0, 1:2, 0:1)
19. Runde - Freitag, 1. November 2019
Tissot Arena -- 6332 Zuschauer -- Salonen, Wiegand; Fuchs, Cattaneo

Tore: 20. Schneider (Kessler, Kreis) 1:0. 26. Zwerger (Rohrbach, Dal Pian) 1:1. 32. Goi (Joël Neuenschwander, Bianchi) 1:2. 34. Rajala (Fuchs, Künzle/Ausschluss Flynn) 2:2. 43. Müller (Pinana, Zwerger/Ausschluss Tschandré) 2:3.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Biel, 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

Biel: Hiller; Rathgeb, Forster; Fey, Salmela; Moser, Kreis; Sataric; Tschantré, Pouliot, Rajala; Riat, Fuchs, Künzle; Schneider, Cunti, Kessler; Ulmer, Jan Neuenschwander, Holdener.

Ambri-Piotta: Hrachovina; Plastino, Jelovac; Ngoy, Fischer; Fohrler, Dotti; Pinana; D'Agostini, Müller, Hofer; Trisconi, Flynn, Egli; Rohrbach, Dal Pian, Zwerger; Joël Neuenschwander, Goi, Bianchi; Mazzolini.

Bemerkungen: Biel ohne Ullström (krank), Lüthi, Gustafsson, Hügli, Kohler und Brunner; Ambri-Piotta ohne Kostner, Sabolic, Novotny, Kneubühler, Fora und Incir (alle verletzt). Timeouts: Biel (59.), Ambri (60.). Biel ab 58:53 ohne Torhüter. Torschüsse: 35:25.


Match-Zusammenfassung
************************************
watson.ch: Ambri-Piotta feierte in Biel den zweiten Auswärtssieg in Folge. Marco Müller schoss den Aussenseiter in der 43. Minute zum 3:2-Sieg.Genau einen Sieg hatte Ambri-Piotta aus den ersten sieben Auswärtsspielen der Saison geholt und war damit fern der heimischen Halle das schwächste Team der National League.

Doch nun holten die Leventiner in Lugano und Biel gleich zwei Erfolge bei deutlich höher kotierten Gegnern.Sie taten dies in Biel nicht mit einem offensiven Feuerwerk, aber mit Einsatz und defensiver Solidität. Eine grosse Figur war Dominic Zwerger, der sich von seiner Knöchelverletzung viel früher erholte als gedacht und im dritten Spiel seit der Rückkehr das 1:1 im Mitteldrittel erzielte und siebeneinhalb Minuten vor Schluss das 3:2 von Marco Müller vorbereitete.

Biel konnte eine gewisse Müdigkeit im vierten Spiel in sieben Tagen nicht kaschieren und weil sich der ansonsten wie meist überzeugende Jonas Hiller beim entscheidenden Tor in der nahen Ecke erwischen liess, resultierte am Ende die erste Heimniederlage gegen Ambri seit dem 1. Dezember 2015 und elf Heimsiegen in Serie.



[ Lugano ] - [ Ambri ]

3:4 (0:1, 1:2, 2:0, 0:0) n.P.
18. Runde - Dienstag, 29. Oktober 2019
Resega Lugano -- 7200 Zuschauer -- Stricker, Urban; Kaderli, Gnemmi

Tore: 12. Flynn (Fischer, D'Agostini) 0:1. 27. Goi (Bianchi, Plastino) 0:2. 37. Müller (Ausschluss Suri) 0:3. 38. Bürgler (Bertaggia, Riva) 1:3. 46. Haussener (Loeffel, Suri) 2:3. 60. (59:24) Riva (Fazzini, Klasen) 3:3. 

Penalty-Schiessen: Flynn 0:1, Lammer 1:1; D'Agostini 1:2, Klasen -; Müller 1:3, Fazzini -; Zwerger 1:4. 

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lugano, 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

Lugano: Zurkirchen; Chorney, Ohtamaa; Riva, Chiesa; Vauclair, Loeffel; Wellinger, Jecker; Klasen, Lajunen, Lammer; Bertaggia, Sannitz, Bürgler; Suri, Romanenghi, Fazzini; Jörg, Haussener, Vedova.

Ambrì-Piotta: Manzato; Dotti, Fora; Jelovac, Plastino; Fischer, Ngoy; Pinana; Hofer, Müller, D’Agostini; Egli, Flynn, Trisconi; Bianchi, Goi, Incir; Kneubuehler, Dal Pian, Joël Neuenschwander; Zwerger.

Bemerkungen: Lugano ohne Morini, Zangger und Walker (verletzt), Ambri-Piotta ohne Rohrbach, Kostner, Sabolic und Novotny (verletzt) sowie Conz (im Aufbau bei den Biasca Ticino Rockets). Fussball-Nationaltrainer Vladimir Petkovic im Publikum. Kneubühler und Fora verletzt ausgeschieden. 59. Timeout Lugano, von 58:19 bis 59:24 ohne Torhüter. Torschüsse: 29:29.


Match-Zusammenfassung
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watson.ch: Ambri-Piotta feierte mit einem 4:3-Sieg nach Penaltyschiessen den zweiten Derby-Ausswärtserfolg in Lugano nach einem 4:3 innerhalb von 60 Minuten von Anfang Jahr.

Lugano, das einen 0:3-Rückstand aufholte und dann in der Verlängerung mit 7:3 Torschüssen näher am Sieg stand, kassierte die vierte Niederlage im vierten Penaltyschiessen in der laufenden Meisterschaft. Für Ambri waren die ersten vier Penaltyschützen auf Anhieb erfolgreich, unter ihnen zum Abschluss Dominik Zwerger.

Der Österreicher feierte gut zwei Wochen nach einer erlittenen Knöchelverletzung etwas früher als erwartet von Verletzungspause. Der wirblige Dauerarbeiter mit Skorerqualitäten war aufgrund der zahlreichen Ausfälle in der Offensive bei Ambri sehnlichst zurückerwartet worden. Luca Cereda setzte den Rückkehrer im Startdrittel zunächst nur als 13. Stürmer mit beschränkter Eiszeit ein. Ab dem Mitteldrittel kam Zwerger dann fast wie üblich zum Zug.

Und Timo Haussener mit dem 2:3 das erste Tor in der National League. 36 Sekunden vor Spielende erzwang Elia Riva mit dem 3:3 für Lugano das Nachsitzen.

Ambri, das mit drei Niederlagen in das Derby gegangen war, überzeugte gegen das zuvor dreimal in Folge siegreiche Lugano mit seiner Aufsässigkeit. In einer Ambri-Druckphase nutzte Brian Flynn einen Abraller von Ambris früherem Goalie Sandro Zurkirchen zur 1:0-Führung des Underdogs aus. Der italienische Center Tommaso Goi sorgte mit einem direkten Abschluss in Luganos Slot im Mitteldrittel für das 2:0. Und Marco Müller erhöhte im Powerplay auf 3:0 (37.).

Lugano konnte im Finish der regulären Spielzeit nach einem Doppel-Ausschluss gegen Matt D'Agostini noch vier Minuten in Überzahl agieren, hatte gegen das beste Unterzahl-Team der Liga den 3:3-Ausgleich da aber noch nicht zu Stande gebracht.




[ Ambri ] - [ Davos ]

2:3 (0:1, 1:2, 1:0)
17. Runde - Samstag, 26. Oktober 2019
Valascia Ambri -- 5592 Zuschauer -- Salonen, Fluri; Ambrosetti, Kehrli

Tore: 5. Tedenby (Corvi, Stoop) 0:1. 26. Hofer (Müller, Plastino) 1:1. 37. Rantakari (Baumgartner, Ambühl) 1:2. 39. Lindgren (Palushaj, Marc Wieser) 1:3. 54. Hofer (Plastino) 2:3.

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 7mal 2 Minuten gegen Davos.

Ambri-Piotta: Manzato; Ngoy, Fischer; Fora, Dotti; Plastino, Jelovac; Payr; Trisconi, Flynn, Kneubuehler; Bianchi, Goi, Incir; Hofer, Müller, D'Agostini; Joël Neuenschwander, Dal Pian, Mazzolini; Zwerger.

Davos: Sandro Aeschlimann; Du Bois, Jung; Rantakari, Paschoud; Stoop, Guerra; Kienzle; Marc Wieser, Lindgren, Palushaj; Herzog, Corvi, Tedenby; Ambühl, Baumgartner, Eggenberger; Frehner, Marc Aeschlimann, Dino Wieser; Bader.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Conz, Rohrbach, Kostner, Sabolic und Novotny. Davos ohne Nygren, Buchli und Heinen (alle verletzt). - Timeouts: Ambri (58:03); Davos (59:48). - Ambri ab 58:08 ohne Goalie. Torschüsse: 43:24.

Match-Zusammenfassung
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Fantastisch gekämpft, mit viel Herz gespielt und am Schluss doch verloren - das 2:3 gegen den HC Davos ist ein weiterer Stich ins blauweisse Herz.

5'600 Fans füllen die Valascia fast wie zu den besten Zeiten und sorgen für einen stimmlich schönen Rahmen. Tedenby - das erste von drei HCD-Ausländertoren - sorgt für das herrliche 0:1 und einen ersten Dämpfer für die Mehrheit der Zuschauer. Es ist dies nach gut fünf Zeigerumdrehungen die erste nennenswerte Chance der Bündner, die ein bisschen so auftreten wie der HCAP der letzten Saison: Mit einem guten Goalie, starken Ausländern, willigen Youngstern und einem bewährten Harst an Schweizer Cracks, die an einem guten Abend den Unterschied ausmachen können.
Und die Gastgeber? Die Cereda-Truppe zählt heute wieder auf Dominic Zwerger, der meist im Powerplay zum Einsatz kommt, dem Team helfen möchte, aber ganz offensichtlich noch nicht wieder bei 100 Prozent seiner Leistungsfähigkeit angelangt ist.

Der Mittelabschnitt bringt das vielumjubelte 1:1 durch den starken Hofer (26.), der einen subtilen Querpass von Sturmkollege Müller in den Netzhimmel befördert. Und dann 38 Sekunden doppelte Überzahl für das Heimteam, das hier den Match verliert, denn Brian Flynn vergibt alleine vor Aeschlimann die sichere Führung, was - Ironie des Schicksals - kein Zufall ist, denn den hart arbeitenden Ausländern von Ambrì-Piotta - Matt D'Agostini ausgenommen - gelingt es derzeit nicht, den viel zitierten Unterschied auszumachen. Das machen die Gäste aus dem Landwassertal heute besser, schlagen gnadenlos zweimal zu und schiessen sich noch vor dem zweiten Sirenenton mit 3:1 in Front. Rantakari und Lindgren heissen die Schützen.

Es ist den Platzherren hoch anzurechnen, dass sie den Kopf nicht in den Sand stecken und mit dem Mut der Verzweiflung stürmen. Man hat das Gefühl, dass hier noch nicht alles entschieden ist - und wird im Eindruck nicht getäuscht, denn Hofer macht die Sache mit seinem zweiten Treffer des Abends wieder sehr spannend. Es ist dies, nach 54 Minuten, der Auftakt in eine turbulente Schlussphase, während welcher Ambrì noch einmal in den Genuss eines Powerplays kommt. Manzato raus, sechs gegen vier Feldspieler, aber kein weiteres Tor: Der Frust ist gross, die Punkte sind weg und der Abstand zum Strich beträgt neu sechs Punkte. Weniger Sorgen hat da der HC Davos, der nach Verlustpunkten gar an der Spitze der National League steht.

Vor der Nationalmannschaftspause reist der HCAP am Dienstag zum Derby nach Lugano, bevor es am kommenden Samstag in der Valascia … gegen den aktuellen Leader ZSC Lions geht.

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher




[ Servette ] - [ Ambri ]

3:1 (1:1, 0:0, 2:0)
16. Runde - Freitag, 25. Oktober 2019
les Vernets Servette -- 6080 Zuschauer -- Salonen, Dipietro; Fuchs, Duarte

Tore: 4. D'Agostini (Trisconi/Ausschluss Incir!) 0:1. 20. (19:41) Winnik. 44. Tömmernes (Rod, Bozon) 2:1. 60. (59:14) Tömmernes (Wingels) 3:1 (ins leere Tor).

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Servette Genf, 3mal 2 plus 10 Minuten (D'Agostini) gegen Ambri-Piotta.

Genève-Servette: Descloux; Jacquemet, Tömmernes; Karrer, Maurer; Mercier, Le Coultre; Völlmin; Wingels, Smirnovs, Rod; Wick, Fehr, Winnik; Miranda, Kast, Bozon; Douay, Berthon, Maillard; Riat.

Ambri-Piotta:  Hrachovina; Dotti, Fora; Jelovac, Plastino; Payr, Fischer; Pinana; Hofer, Müller, D’Agostini; Egli, Flynn, Trisconi; Bianchi, Goi, Incir; Kneubuehler, Dal Pian, Joël Neuenschwander; Mazzolini.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Fritsche, Richard, Tanner (alle verletzt) und Olsson (überzähliger Ausländer), Ambri-Piotta ohne Conz, Kostner, Novotny, Rohrbach, Zwerger und Sabolic (verletzt). 59. Timeout Ambri. Ambri von 58:51 bis 59:14 ohne Torhüter. Torschüsse: 30:32.


Match-Zusammenfassung
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Watson.ch: Der Genève-Servette Hockey Club festigte mit dem 3:1-Erfolg über Ambri seinen Platz in der Spitzengruppe. Hingegen vergrössert sich Ambris Rückstand auf den Strich.

Der Abend begann für Ambri gut. Aber er endete mies. Matt D'Agostini sorgte für den gelungenen Start, in dem er die Gäste nach nur 105 Sekunden in Unterzahl in Führung schoss. Die Leventiner suchten das 2:0. Für die Wende sorgte Ambris Verteidiger Isacco Dotti. Der leistete sich einen Fehlpass vor das eigene Goal zu Daniel Winnik, der 19 Sekunden vor der ersten Pause ausglich.

Nach dem 1:1 fand Servette viel besser ins Spiel. Henrik Tömmernes erzielte im Schlussabschnitt die Tore vom 1:1 zum 3:1 und rächte sich an Ambri. Der schwedische Verteidigungs-Minister Genfs hatte sich im September im ersten Spiel gegen Ambri verletzt und daraufhin drei Wochen lang pausieren müssen. Ambri verlor in Genf nicht nur das Spiel, sondern zu Beginn des Schlussabschnitts auch noch den Österreicher Fabio Hofer, der von einem Schuss Tömmernes' am Kopf getroffen wurde und blutüberströmt in die Kabine musste. Er kehrte später zurück aufs Eis und spielte mit der Nummer 35.




[ Ambri ] - [ Bern ]

2:5 (1:3, 0:0, 1:2)
15. Runde - Dienstag, 22. Oktober 2019
Valascia Ambri -- 4285 Zuschauer -- Stricker, Salonen; Altmann, Wolf

Tore: 8. Andersson 0:1. 10. Müller (Incir) 1:1. 14. Praplan (Blum, Mursak) 1:2. 20. Pestoni (Moser, Arcobello) 1:3. 44. Scherwey (Mursak, Praplan/Ausschluss Fischer) 1:4. 50. Pinana (D'Agostini) 2:4. 53. Scherwey (Ebbett, Rüfenacht) 2:5. 

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 4mal 2 Minuten gegen Bern.

Ambri-Piotta: Manzato (53’ Hrachovina); Dotti, Fora; Fischer, Plastino; Pinana, Ngoy; Fohrler; Incir, Müller, Hofer; Egli, Flynn, D’Agostini; Bianchi, Goi, Trisconi; Kneubuehler, Dal Pian, Joël Neuenschwander; Mazzolini.

SC Bern: Schlegel; Untersander, Colin Gerber; Andersson, Koivisto; Burren, Blum; Pestoni, Arcobello, Moser; Sciaroni, Mursak, Praplan; Rüfenacht, Ebbett, Scherwey; Berger, Bieber, Kämpf; Grassi.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Conz, Kostner, Novotny, Rohrbach, Zwerger und Sabolic; Bern ohne Gerber, Krüger und Heim (alle verletzt) sowie MacDonald (überzähliger Ausländer). 200. NLA-Spiel von Michael Fora. Torschüsse: 30:22.


Match-Zusammenfassung
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20min.ch: Inti Pestoni ist beim SC Bern der Mann des Moments. Der Leventiner hat in den letzten drei Ernstkämpfen sieben Punkte gesammelt. Am Dienstag traf Pestoni ausgerechnet in seiner Heimat, der Valascia, zum 3:1. Am Ende setzte sich der SCB gegen Ambri 5:2 durch.

Die Berner machten vorerst da weiter, wo sie am Freitag in der Meisterschaft gegen Lugano aufgehört hatten: mit hektischem Spiel in der eigenen Zone. Die Leistung gegen Lugano war vielleicht die schwächste in der Amtszeit von Kari Jalonen als SCB-Coach gewesen. Auch gegen den zweiten Tessiner NL-Vertreter konnte der Meister seine Nervosität nicht verbergen. Niklas Schlegel parierte Puck um Puck, hielt Bern im Spiel. Nach sieben Minuten führte Ambri in Sachen Torschüsse 11:2 – reüssiert hatte aber mit Andersson ein Berner. Der Schwede mit Schweizer Lizenz stand danach mit einem Scheibenverlust am Ursprung des 1:1 durch Müller. Dank Praplan und eben Pestoni legte der SCB noch vor der ersten Pause die Basis. Im Schlussdrittel gelang Scherwey eine Doublette.



[ Langnau ] - [ Ambri ]

3:4 (1:2, 0:0, 2:1, 0:0) n.P.
14. Runde - Freitag, 18. Oktober 2019
Ilfishalle Langnau -- 5886 Zuschauer -- Hebeisen, Gäumann; Progin, Pitton

Tore: 5. Earl (Schmutz, Leeger) 1:0. 15. Hofer (Müller, Fohrler) 1:1. 16. Egli (Flynn, Joël Neuenschwander) 1:2. 42. Earl (Dostoinov, Huguenin/Ausschluss Bianchi) 2:2. 50. D'Agostini (Fora, Flynn/Ausschluss Kuonen) 2:3. 59. DiDomenico (Huguenin, Maxwell/Ausschluss Trisconi) 3:3.

Penalty-Schiessen: Earl -, Sabolic -; Pesonen -, D'Agostini 0:1; DiDomenico -, Müller; Dostoinov -, Hofer 0:2.

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers, 6mal 2 plus 10 Minuten (Fischer) gegen Ambri-Piotta.

SCL Tigers: Ciaccio; Erni, Lardi; Glauser, Leeger; Cadonau, Schilt; Huguenin; Kuonen, Maxwell, Dostoinow; DiDomenico, Berger, Pesonen; Schmutz, Earl, Neukom; Andersons, Diem, Rüegsegger.

Ambri-Piotta: Manzato; Dotti, Fora; Fischer, Plastino; Ngoy, Fohrler; Pinana; Sabolic, Müller, Hofer; Egli, Flynn, D’Agostini; Bianchi, Goi, Trisconi; Kneubuehler, Dal Pian, Joël Neuenschwander; Incir.

Bemerkungen. SCL Tigers ohne Blaser, Gagnon und In-Albon, Ambri-Piotta ohne Conz, Kostner, Novotny, Rohrbach und Zwerger (verletzt) sowie Hrachovina (überzähliger Ausländer). Torschüsse: 35:26.


Match-Zusammenfassung
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Ein kompakter und sehr solidarisch auftretender HCAP holt an der Ilfis und nach Penaltyschiessen zwei wertvolle Punkte. 

Langnau statt Elounda, Regen an der Ilfis statt Sonne auf Kreta, Flammkuchen statt frischer Fisch: Der Chronist ist zurück in der Schweiz und immer wieder gerne in Langnau, wo die Verbindung zwischen Fans und Team genau so gross wie in der Leventina ist. Beim Eintreffen vor dem Stadion wärmen sich die Cracks gerade auf, so dass man von Topskorer Fora höchstpersönlich erfahren kann, dass Matt D'Agostini mittun kann, denn seine Handverletzung ist nicht gravierender Natur - und hindert ihn schon gar nicht am Toreschiessen, wie die 50. Minute und später das Penaltyschiessen zeigen. 

Doch der Reihe nach: Langnau will vor fast ausverkauftem Haus zeigen, dass der temporäre Platz über dem Strich kein Produkt des Zufalls ist und drückt zu Beginn ordentlich aufs Gaspedal. Das 1:0 durch den etwas gar frei stehenden Leeger ist ein gerechter Lohn für einen engagierten Auftakt. Das derzeit arg dezimierte Ambrì lässt sich allerdings nicht abschütteln, spielt gut mit und kommt alsbald zu einigen guten Chancen, aus denen Hofer (15.) und "Leihspieler" Egli - nach einem Zuckerpässchen von Flynn - zwei Tore machen und dafür sorgen, dass die Gäste mit einer knappen Führung zum ersten Pausentee gehen. 

Vier Minuten Powerplay führen dann nicht zum dritten Treffer, was die Tigers dazu ermuntert, wieder mehr an sich zu glauben, denn die Platzherren spielen oft (zu) kompliziert, lassen den direkten Zug aufs Tor tendenziell vermissen und können sich nur zaghaft im Drittel der Cereda-Truppe festsetzen. Und wenn dann etwas aufs von Manzato gehütete Tor fliegt, ist die Scheibe dort in besten Händen. Nach einem eher durchzogenen Saisonstart ist der bald 36-jährige Keeper momentan in bestechender Form und seinem Team ein enorm wichtiger Rückhalt. 

Der stets brandgefährliche Robbie Earl gleicht den Match kurz nach dem zweiten Sirenenton aus, als Capitano Bianchi die Strafbank drücken muss. Nicht im Gegenzug, aber in der eingangs erwähnten 50. Minuten donnert D'Agostini die Scheibe in den Netzhimmel von Ciacco - ebenfalls in numerischer Überlegenheit. Wie Wichtig die Special Teams in dieser ausgeglichenen Liga sind, dokumentieren die Schlusssekunden, in denen die SCL Tigers zum erneuten Ausgleich kommen, wobei Manzato gegen das abgelenkte Geschoss von DiDomenico chancenlos ist. 

Chancen hüben wie drüben halten die Fans in der Ilfishalle auch in der Verlängerung in Atem. Keinem der beiden Teams gelingt jedoch der Lucky Punch, so dass das Penaltyschiessen über den Zusatzpunkt entscheiden muss. Hier treffen … abermals D'Agostini sowie Hofer und sichern dem HCAP Saisonpunkte 14 und 15. 

Kommenden Dienstag kommt der schwächelnde SC Bern in die Valascia. Es ist dies ein weiterer Kampf am Strich. Wer hätte gedacht, dass derzeit auch der SCB in diesen involviert ist? 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher




[ Ambri ] - [ Rapperswil ]

4:2 (1:0, 2:0, 1:2)
13. Runde - Samstag, 12. Oktober 2019
Valascia Ambri -- 5032 Zuschauer -- Urban, Nikolic; Kehrli, Pitton

Tore: 2. Zwerger (Fora, Sabolic/Ausschluss Clark) 1:0. 31. Joël Neuenschwander (Dal Pian, Kneubuehler) 2:0. 40. (39:36) D'Agostini (Müller, Plastino/Ausschluss Clark) 3:0. 53. Wellman (Clark, Forrer/Ausschluss Kneubuehler) 3:1. 56. Clark (Vukovic, Dufner) 3:2. 58. D'Agostini (Fora, Flynn/Ausschluss Antonietti) 4:2.

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 7mal 2 Minuten gegen Rapperswil.

Ambri-Piotta: Manzato; Plastino, Fischer; Fora, Dotti; Ngoy, Pinana; Jelovac; Trisconi, Goi, Bianchi; D'Agostini, Müller, Zwerger; Joël Neuenschwander, Dal Pian, Kneubuehler; Hofer, Flynn, Sabolic; Chris Egli.

Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Hächler, Maier; Randegger, Dominik Egli; Vukovic, Dufner; Antonietti, Gähler; Kristo, Schlagenhauf, Clark; Forrer, Rowe, Wellman; Mosimann, Dünner, Casutt; Hollenstein, Ness, Spiller.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Hrachovina (überzähliger Ausländer), Conz, Kostner, Novotny und Rohrbach, Rapperswil-Jona ohne Cervenka, Profico, Hüsler, Schweri (alle verletzt) und Rehak (gesperrt). Timeout Ambri (57.). Rapperswil-Jona von 59:20 bis 59:52 ohne Torhüter. Zwerger verletzt ausgeschieden (57.). Torschüsse: 30:36.


Match-Zusammenfassung
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20min.ch: Ambri-Piotta bleibt dank seiner Heimstärke in Sichtweite der Playoff-Plätze. Das 4:2 gegen Rapperswil-Jona war bereits der vierte Sieg in der Valascia. Zum Abschluss einer nahrhaften Woche inklusive des Champions-League-Abstechers nach Banska Bystrica waren die Leventiner vor allem in den Phasen am Anfang und Ende eines Drittels entschlossener.

Dominic Zwerger, der mit seinem Wundertreffer in der Slowakei international für grosse Verzückung gesorgt hatte, erzielte schon nach 66 Sekunden das 1:0. Matt D'Agostini traf 24 Sekunden vor Ende des zweiten Drittels zum 3:0 - die vermeintliche Vorentscheidung. Bei beiden Toren verbüsste Rapperswils Heisssporn Kevin Clark eine Strafe. 

Einen Tag, nachdem die St. Galler gegen Meister Bern nach zweimaligem Dreitore-Rückstand noch die Wende zum 5:4 in Overtime geschafft hatten, bäumten sie sich auch in der Leventina auf. Wellmann (53.) und Clark (56.) verkürzten auf 2:3, zur Wende reichte es aber nicht mehr. D'Agostini entschied die Partie in der 58. Minute mit einem wuchtigen Direktschuss zum 4:2. Für die Lakers resultierte so die vierte Auswärtsniederlage in Serie.




[ Zug ] - [ Ambri ]

5:1 (2:0, 3:0, 0:1)
12. Runde - Freitag, 11. Oktober 2019
Bossard Arena -- 6612 Zuschauer -- Wiegand, Gofman; Kovacs, Cattaneo

Tore: 3. Zehnder (Albrecht) 1:0. 6. Alatalo (Martschini, Thorell) 2:0. 22. McIntyre (Hofmann, Simion) 3:0. 32. Hofmann (Martschini, Kovar/Ausschlüsse Dal Pian, Bianchi) 4:0. 40. Hofmann (Diaz, Kovar/Ausschluss Ngoy) 5:0. 55. Kneubuehler (Plastino, Pinana) 5:1.

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Zug, 12mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

EV Zug: Hollenstein; Diaz, Stadler; Thiry, Alatalo; Morant, Schlumpf; Wüthrich; Simion, Kovar, Hofmann; Martschini, Lindberg, Thorell; Leuenberger, McIntyre, Bachofner; Langenegger, Albrecht, Zehnder; Bougro.

Ambri-Piotta: Hrachovina; Dotti, Fora; Fischer, Plastino; Ngoy, Fohrler; Pinana; Zwerger, Müller, Flynn; Egli, D’Agostini, Trisconi; Bianchi, Goi, Hofer; Kneubuehler, Dal Pian, Incir; Joël Neuenschwander.

Bemerkungen: Zug ohne Zryd, Schnyder, Zgraggen, Kristensen, Senteler (alle verletzt) sowie Klingberg (überzähliger Ausländer). Ambri ohne Conz, Novotny, Rohrbach, Kostner (alle verletzt) sowie Sabolic (überzähliger Ausländer). 6. Timeout Ambri. Torschüsse: 34:25.


Match-Zusammenfassung
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20min.ch: Der EV Zug kam gegen Ambri-Piotta zu einem ungefährdeten 5:1-Sieg. Yannick Zehnder in der 2. und Santeri Alatalo in der 6. Minute brachten die Zuger früh in Führung. Der Kanadier Matt D'Agostini hätte die Leventiner zurück ins Spiel bringen können, doch er scheiterte zweimal alleine vor Luca Hollenstein, der anstelle von Leonardo Genoni das Zuger Tor hütete.

Als David McIntyre mit einer feinen Einzelleistung gleich zu Beginn des zweiten Drittels das 3:0 erzielte, war die Partie praktisch entschieden. Die Zuger Verteidigung liess kaum Torchancen zu, und wenn, war da noch Hollenstein zur Stelle. Gregory Hofmann erhöhte mit seinen Saisontoren 8 und 9 auf 5:0. Ambris Goalie Dominik Hrachovina verhinderte mit einigen starken Reflexen eine höhere Niederlage, so parierte er einmal gegen Hofmann mirakulös. Die Tessiner waren chancenlos und nahmen sich mit zahlreichen Strafen selbst aus dem Rennen. Immerhin erzielte Johnny Kneubuehler noch den Ehrentreffer für die unterlegenen Gäste.

Anmerkung von Tiz: Gleich fünfmal musste Ambri in doppelter Unterzahl spielen - Rekord in der Vereinsgeschichte. Gegentor gabs nur eines bei 3g5, das 4:0 durch Hofmann.




[ Lausanne ] - [ Ambri ]

3:1 (0:0, 1:1, 2:0)
11. Runde - Samstag, 5. Oktober 2019
Malley -- 8210 Zuschauer -- Salonen, Hungerbühler; Altmann, Wermeille

Tore: 21. Hofer (Zwerger, Fora/Ausschluss Jooris) 0:1. 32. Antonietti (Herren, Froidevaux) 1:1. 41. Frick (Jooris) 2:1. 59. Bertschy (Jeffrey, Junland) 3:1 (ins leere Tor).

Strafen: 3mal 2 plus 10 Minuten (Nodari) gegen Lausanne, 5mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

Lausanne: Stephan; Heldner, Junland; Lindbohm, Frick; Nodari, Grossmann; Genazzi; Moy, Almond, Leone; Bertschy, Jooris, Jeffrey; Antonietti, Froidevaux, Herren; Traber, Roberts.

Ambri-Piotta: Manzato; Fora, I. Dotti; Plastino, Fischer; Pinana, Ngoy; Jelovac; Hofer, Flynn, Sabolic; D'Agostini, Müller, Zwerger; Trisconi, Goi, Bianchi; Joël Neuenschwander, Dal Pian, Kneubühler; Egli.

Bemerkungen: Lausanne ohne Kenins (familiäre Gründe), Vermin (gesperrt) und Emmerton (verletzt). Ambri ohne Conz, Novotny, Rohrbach, Kostner (alle verletzt), Payr (krank) sowie Hrachovina (überzähliger Ausländer). 57:23 Timeout Ambri, danach bis 58:18 ohne Torhüter. Torschüsse: 24:25.


Match-Zusammenfassung
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sda. Lausanne besiegte Ambri dank einer Leistungssteigerung 3:1. Die Tessiner bleiben damit als einziges Team auswärts ohne Punktgewinn. Noch nicht alles läuft im neuen Schmuckkästchen der Liga rund. Am Freitag war eine Zwischendecke von rund 400 Quadratmetern Fläche eingestürzt, drei Personen erlitten minime Verletzungen.

Und auch im vierten Meisterschafts-Heimspiel verlief der Start alles andere als optimal, erst nach dem 0:1 durch Hofer kam das Team von Ville Peltonen auf. Antonietti und Frick, der den Gamewinner erzielte, schafften die Wende, das 3:1 gelang Bertschy ins verlassene Tor. Damit hat der LHC in der neuen Heimstätte zwei von vier Partien gewonnen. Emotional geworden war es vor der Partie: Lausanne zog die Nummer 39 hoch - jene Ziffern hatte der Stanley-Cup-Gewinner Cristobal Huet über viele Jahre getragen. Der Franzose ist heute Goalietrainer.




[ Ambri ] - [ Fribourg ]

4:0 (1:0, 2:0, 1:0)
10. Runde - Freitag, 4. Oktober 2019
Valascia Ambri -- 4606 Zuschauer -- Stricker, Hungerbühler; Kaderli, Ambrosetti

Tore: 19. Fora (D'Agostini, Dotti) 1:0. 33. Dal Pian 2:0. 39. Sabolic (Müller, Plastino/Ausschluss Mottet) 3:0. 59. Müller (Sabolic, Ngoy/Ausschluss Fora) 4:0 (ins leere Tor).

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 4mal 2 Minuten gegen Fribourg.

Ambri-Piotta: Manzato; Fora, I. Dotti; Plastino, Fischer; Fohrler, Ngoy; Pinana; Hofer, Flynn, Sabolic; D'Agostini, Müller, Zwerger; Trisconi, Goi, Bianchi; Joël Neuenschwander, Dal Pian, Kneubühler.

Fribourg: Berra; Gunderson, Chavaillaz; Kamerzin, Furrer; Abplanalp, Stalder; Forrer, Marti; Marchon, Walser, Lhotak; Brodin, Desharnais, Stalberg; Rossi, Bykow, Mottet; Lauper, Schmutz, Vauclair.

Ambri ohne Conz, Novotny, Rohrbach, Kostner (alle verletzt), Payr (krank) sowie Hrachovina, Jelovac (überzählig). Fribourg ohne Sprunger (verletzt). Verletzt ausgeschieden: 10. Walser, 56. Lhotak. 33. Timeout Fribourg. 48. Pfostenschuss Plastino. Fribourg von 56:18 bis 58:34 ohne Torhüter. Torschüsse: 44:21.


Match-Zusammenfassung
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blick.ch: Ein unglaublich schwacher Auftritt der Westschweizer. Trotz der delikaten Situation ist keinerlei Dringlichkeit zu erkennen, im Gegenteil. Beim Stand von 0:1 verliert Matthias Rossi die Scheibe im Powerplay an den kecken Giacomo Dal Pian. Nach einem Sprint übers ganze Eis versenkt der aus der Organisation des HC Lugano stammende Stürmer die Scheibe im Tor, 2:0.

Ein Aufbegehren der Gäste ist auch danach kaum erkennbar. Statt sich durchzubeissen, lässt sich der einschlägig bekannte Kilian Mottet zu einer Schauspieleinlage hinreissen – und wird vom aufmerksamen Schiedsrichter Stricker dabei ertappt. Während der logischen Zweiminutenstrafe gelingt
Robert Sabolic mit seinem persönlich ersten Saisontreffer für Ambri die Vorentscheidung.

Eine durchs Band pomadige Vorstellung der Saanestädter. Und: der zweite Saison-Shutout des starken Daniel Manzato. 




[ Ambri ] - [ Lugano ]

1:2 (1:1, 0:1, 0:0)
9. Runde - Dienstag, 1. Oktober 2019
Valascia Ambri -- 5855 Zuschauer -- Salonen, Urban; Obwegeser, Cattaneo

Tore: 6. Lammer (Sannitz, Bürgler/Ausschluss Dotti) 0:1. 18. Flynn (Sabolic, Hofer) 1:1. 34. Sannitz (Bürgler, Lammer) 1:2.

Strafen: je 3mal 2 Minuten.

Ambri-Piotta: Manzato; Fora, I. Dotti; Plastino, Fischer; Fohrler, Ngoy; Pinana; Hofer, Flynn, Sabolic; D'Agostini, Müller, Zwerger; Trisconi, Goi, Bianchi; Joël Neuenschwander, Dal Pian, Kneubühler: P. Incir.

Lugano: Zurkirchen; Ohtamaa, Chorney; Löffel, Vauclair; Chiesa, Jecker; Riva; Zangger, Lajunen, Klasen; Bürgler, Sannitz, Bertaggia; Fazzini, Romanenghi, Suri; Jörg, Haussener, Lammer; Vedova.

Bemerkungen: Ambri ohne Conz, Novotny, Rohrbach, Kostner (alle verletzt) sowie Hrachovina (überzähliger Ausländer). 38. Tor von Dal Pian nach Videostudium wegen Handpass annulliert. Ambri ab 59:36 ohne Torhüter. Torschüsse: 27:34.


Match-Zusammenfassung
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sda. Drei Tore und ein wenig Polemik im Tessiner Derby

Kein Tessiner Derby ohne Polemik. Lugano gewann das erste Saisonduell gegen Ambri mit 2:1 Toren. Doch zu reden gab viel mehr ein Treffer, der nicht zählte. Ambri-Stürmer Dal Pian, ein ehemaliger Lugano-Junior, drosch in der 38. Minute den Puck zum vermeintlichen 2:2 in die Maschen. Nach ausführlicher Visionierung der TV-Bilder blieben die Schiedsrichter bei ihrem Verdikt: Handpass, kein Tor, Pfiffe von den Rängen. Der Ausgleich wäre der Lohn eines starken Leventiner Mitteldrittels gewesen. Goalie Zurkirchen war in dieser Phase mit Abstand bester Luganese.

Unverdient war der Sieg der Südtessiner dennoch nicht. In den Dritteln 1 und 3 überzeugte die Mannschaft von Sami Kapanen mit ausgezeichneter Organisation und viel Laufbereitschaft. Sie ermöglichte dem Gegner über weite Strecken kaum Chancen und verwaltete den Vorsprung bis zur Schlusssirene souverän. Kapanen konnte sein erstes Tessiner Derby gefallen: Es endete mit Luganos drittem Sieg in den letzten vier Spielen und einem Sprung auf den sechsten Tabellenrang. Keines der fünf besser klassierten Teams hat so wenige Tore kassiert wie Lugano (19).



[ ZSC ] - [ Ambri ]

5:3 (2:1, 0:1, 3:1)
8. Runde - Samstag, 28. September 2019
Hallenstadion Zürich -- 8695 Zuschauer -- Tscherrig, Kaderli, Müller, Ambrosetti

Tore: 4. Fora (Müller, Kneubühler/Ausschluss Hollenstein) 0:1. 8. Prassl (Noreau, Pettersson) 1:1. 14. Suter (Roe) 2:1. 39. Zwerger (Müller) 2:2. 44. Bianchi (Plastino) 2:3. 50. Prassl (Berni) 3:3. 51. Berni (Trutmann, Bodenmann) 4:3. 60. Roe 5:3 (ins leere Tor).

Strafen: 1mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions, 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

ZSC Lions: Flüeler; Noreau, Marti; Phil Baltisberger, Geering; Trutmann, Berni; Sutter; Suter, Roe, Wick; Pettersson, Prassl, Sigrist; Bodenmann, Diem, Hollenstein; Pedretti, Schäppi, Simic.

Ambri-Piotta: Hrachovina; Dotti, Fora; Fischer, Plastino; Ngoy, Fohrler; Pinana, Jelovac; Sabolic, Flynn, Hofer; Zwerger, Müller, Trisconi; Bianchi, Goi, Incir; Kneubuhler, Dal Pian, Joël Neuenschwander.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Blindenbacher, Nilsson, Chris Baltisberger und Krüger (alle verletzt); Ambri ohne Conz, Novotny, Rohrbach, Kostner (alle verletzt) und D'Agostini (krank). Pfosten- oder Lattenschüsse: 5. Pettersson, 5. Sabolic. 11. Geering, 19. Suter, 20. Pettersson. - 51. Timeout Ambri, von 59:01 bis 59:34 ohne Torhüter. Torschüsse: 23:22.


Match-Zusammenfassung
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blick.ch: Zu Beginn der Saison machte man sich nach den kräfteraubenden Champions-League-Spielen und etwas verhaltenen Liga-Auftritten Sorgen um den Energiehaushalt von Ambri. Offenbar unbegründet. Das Cereda-Team hat seinen Rhythmus inzwischen gefunden. Nach zwei Siegen in Folge beginnen die Tessiner auch in Zürich bissig und gehen auch ohne D’Agostini (krank) in Führung.

Danach kann der ZSC das Kommando übernehmen und in Führung gehen. Doch Ambri bleibt dran, beisst sich fest. Und beginnt wie beim Armdrücken zunehmend die Oberhand zu gewinnen: Zwerger gleicht aus. Und Captain Bianchi bringt die Gäste nach einem Flüeler-Fehler in Führung. Dennoch reicht es nicht für Punkte. Die Lions zeigen Nehmerqualitäten. Und mit einem Assist und einem Tor sorgt Berni, der beim 2:2 mitschuldig war, für die erneute Wende. Der ZSC gewinnt auch sein viertes Heimspiel.




[ Ambri ] - [ Biel ]

3:1 (0:0, 0:1, 3:0)
7. Runde - Freitag, 27. September 2019
Valascia Ambri -- 4493 Zuschauer -- Lemelin, Borga; Kovacs, Cattaneo

Tore: 33. Rathgeb (Rajala, Kreis) 0:1. 41. Hofer (Fora, Zwerger/Ausschluss Cunti) 1:1. 44. Plastino (Fora, Kneubühler) 2:1. 51. Trisconi (Zwerger) 3:1.

Strafen: 5mal 2 plus 10 Minuten (Dotti) gegen Ambri-Piotta, 4mal 2 plus 10 Minuten (Cunti) gegen Biel. 

Ambri-Piotta: Manzato; Dotti, Fora; Fischer, Plastino; Fohrler, Ngoy; Pinana; Hofer, Flynn, D'Agostini, Zwerger, Müller, Sabolic; Bianchi, Goi, Trisconi; Kneubuehler, Dal Pian, Joël Neuenschwander; Incir.

Biel: Paupe; Moser, Kreis; Rathgeb, Forster; Fey, Salmela; Sataric, Kohler; Künzle, Pouliot, Rajala; Tschantré, Cunti, Hügli; Riat, Fuchs, Schneider; Ulmer, Gustafsson, Jan Neuenschwander

Bemerkungen: Ambri ohne Conz, Novotny, Jelovac, Rohrbach, Kostner (alle verletzt) und Hrachovina (überzähliger Ausländer). Biel ohne Brunner, Lüthi (verletzt) sowie Hiller (abwesend/geschont). 17. Künzle verletzt ausgeschieden (Verdacht auf Hirnerschütterung). - Pfosten: 31. Sabolic, 51. Salmela. - 58. Timeout Biel, ab 57:31 ohne Torhüter. Torschüsse: 39:28.


Match-Zusammenfassung
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blick.ch: Was ist da bloss in die Schiedsrichter gefahren? In der 47. Spielminute zeigen sie eine Strafe an. Aber gegen wen bloss? Eine Geisterstrafe. Vermutlich aber gegen Ambri, weil eben der Bieler Ulmer gelegt wurde. Ambri kommt auch in Puckbesitz, aber zur Verwunderung aller bleibt ein Pfiff aus.
Ambri-Goalie Manzato verlässt darauf hin seinen Kasten, weil er annehmen darf, dass eine Strafe gegen Biel angezeigt ist. Die Seeländer kommen in Puckbesitz – aber wieder erfolgt kein Unterbruch. Dann liegt der Puck plötzlich im verlassenen Tor der Tessiner, aber die Headschiedsrichter verwehren dem vermeintlichen Ausgleich die Gültigkeit, sprechen nun plötzlich doch eine Strafe gegen Ambri aus. Eine bizarre Vorstellung der Schiedsrichter. Ein Tatsachenentscheid? Ein regeltechnischer Fehler? Der EHC Biel deponiert auf jeden Fall einen Spielfeldprotest.

Kurz nach diesem regeltechnischen Hürdenlauf gelingt Ambri das 3:1. Zuvor drückt Ambri bis Spielmitte vergebens auf einen Treffer und wird dann auf dem falschen Fuss erwischt, als Yannick Rathgeb plötzlich allein vor Manzato auftaucht und einen Abpraller versenkt.

Ambri dreht die Partie im letzten Abschnitt innerhalb von drei Minuten. Der Österreicher Hofer gleicht die Partie mit seinem ersten Saisontreffer aus (er spielt nächste Saison für Biel), dann erwischt Nick Plastino den Bieler Schlussmann aus der Distanz, als er zum richtigen Zeitpunkt abdrückt - Paupe ist die Sicht gleich durch mehrere Spieler verstellt. Und dann drückt Trisconi der Partie mit dem 3:1 den Deckel auf. Vorerst.

Die Anekdote mit der Geisterstrafe dürfte auf jeden Fall ein Nachspiel haben.




[ Ambri ] - [ Langnau ]

2:0 (0:0, 0:0, 2:0)
6. Runde - Dienstag, 24. September 2019
Valascia Ambri -- 4239 Zuschauer -- Wiegand, Urban; Bürgi, Kehrli

Tore: 43. Zwerger (Sabolic, Ngoy) 1:0. 59. D'Agostini (Sabolic, Plastino/Ausschluss Cadonau) 2:0.

Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 11mal 2 plus 10 Minuten (Leeger) gegen Langnau.

Ambri-Piotta: Manzato; Dotti, Fora; Fischer, Plastino; Ngoy, Fohrler; Payr; Hofer, Flynn, D’Agostini; Zwerger, Müller, Sabolic; Bianchi, Goi, Trisconi; Kneubuehler, Dal Pian, Joël Neuenschwander; Incir.

SCL Tigers: Ciaccio; Leeger, Glauser; Lardi, Erni; Blaser, Schilt; Huguenin, Cadonau; Neukom, Maxwell, Kuonen; Pesonen, Berger, DiDomenico; Rüegsegger, Gagnon, Schmutz; Sturny, Diem, Andersons

Bemerkungen: Ambri ohne Conz, Novotny, Jelovac, Rohrbach, Kostner (alle verletzt) und Hrachovina (überzähliger Ausländer); SCL Tigers ohne Earl, In-Albon, Dostoinov (alle verletzt). 6. Lattenschuss Sabolic, 34. Pfostenschuss Huguenin. 59. Timeout Langnau, ab 58:57 ohne Torhüter. Torschüsse: 33:31.


Match-Zusammenfassung
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blick.ch: Trotz des missglückten Saisonstarts mit vier Pleiten aus vier Spielen hat Ambri den Mut nie verloren. «Zwei unserer vier Gegner standen letzte Saison im Final», sagte Stürmer Marco Müller: «Ich glaube an unsere Mannschaft. Wir sind nicht viel anders aufgestellt, als im letzten Jahr.» Und siehe da: Im fünften Spiel erklingt sie tatsächlich. Die  «La Montanara», das Lied der Berge. Wunderbar.

Bis es soweit ist, brauchen die Fans Geduld. Viel Geduld. 16-Mal wird Tigers-Keeper Ivars Punnenovs im ersten Drittel geprüft, während Langnau gerade mal zu vier Abschlüssen kommt. Doch etwas Zählbares schaut bei Ambri nicht heraus. Pech auch, dass Robert Sabolic an der Torumrandung scheitert.

Auch in Überzahl will dem Team von Luca Cereda nichts gelingen. 14-Mal konnten die Leventiner heuer schon Powerplay spielen, trafen dabei ab er bloss zwei Mal. Als sie kurz vor der zweiten Pause mit einem Mann mehr nicht einmal mehr durch die Mittelzone kommen, beginnen die Fans gar zu pfeifen.

Bis zum ersten Tor dauert es 42 Minuten und 20 Sekunden. Und der Treffer versetzt die Tifosi in Ekstase. Dominic Zwerger, der zuvor nur mit Strafen auffällt, vernascht Langnaus Yannick Blaser und trifft dann zwischen den Beinen Punnenovs hindurch zum 1:0. Der Ösi macht den Superman, klopft sich beim Torjubel auf die Brust.

Ambri verpasst in der Folge mehrfach die Entscheidung.   Doch die Tigers machen sich das Leben mit Strafen selbst schwer. Und so macht Matt D’Agostini 95 Sekunden vor Schluss doch noch alles klar. Da weilt Stürmer Marco Müller bereits in der Kabine. Er wurde von einem Punnenovs-Schuss im Gesicht getroffen.



[ Ambri ] - [ Servette ]

2:3 (1:0, 1:2, 0:0, 0:0) n.P.
4. Runde - Freitag, 20. September 2019
Valascia Ambri -- 4578 Zuschauer -- Stricker, Hebeisen; Kaderli, Cattaneo

Tore: 2. Zwerger (Fora, D'Agostini/Ausschluss Fehr) 1:0. 22. Le Coultre (Rod, Richard) 1:1. 29. Fora (D'Agostini, Trisconi/Ausschluss Plastino!) 2:1. 30. Rod (Maillard, Richard/Ausschluss Plastino) 2:2. 
Penalty-Schiessen: Müller (Latte) -, Smirnovs 0:1; Payr -, Richard 0:2; Fora -, Wingels 0:3.

Strafen: 3mal 2 plus 10 Minuten (Plastino) gegen Ambri, 2mal 2 Minuten gegen Servette.

Ambri-Piotta: Hrachovina; Fischer, Plastino; Dotti, Fora; Ngoy; Fohrler; Payr; Hofer, Flynn, D’Agostini; Zwerger, Müller, Trisconi; Bianchi, Goi, Incir; Joël Neuenschwander, Dal Pian, Kneubuehler; Mazzolini.

Servette Genf: Descloux, Tömmernes, Jacquemet, Maurer, Karrer, Le Coultre, Mercier, Simek, Guebey, Smirnovs, Fehr, Richard, Berthon, Winnik, Wingels, Rod, Maillard, Miranda, Wick, Bozon, Douay

Bemerkungen: Ambri ohne Conz, Novotny, Jelovac, Rohrbach, Kostner (alle verletzt) und Sabolic (überzähliger Ausländer). Torschüsse: 39:29.


Match-Zusammenfassung
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Bittere Pille für einen engagierten und zweimal in Führung liegenden HCAP, der auch im vierten Spiel verliert und Servette nach Penaltyschiessen den Zusatzpunkt zugestehen muss. 

Keine Depression in Ambrì. Weder bei den Fans, noch beim Team, das sich als Einheit zeigt, beherzt kämpft und sich den Sieg verdient hätte.

Nun, der Abend beginnt erneut mit Hrachovina im Tor. Er strahlt viel Sicherheit aus und rechtfertigt seine neuerliche Nomination. Dass dieses Mal Neuzuzug Robert Sabolic über die Klinge springen muss, dürfte taktischer Natur sein. 
Zwerger - erster Saisontreffer - eröffnet den Torreigen und sorgt für gute Laune bei den gut 4'500 Fans. Diese sehen Genf eher passiv, aber bei Gegenstössen stets brandgefährlich. Das 1:0 nach dem Startabschnitt ist ein tendenziell kleiner Lohn für viel Aufwand.

Kaum wieder zurück auf dem Eis, gleicht Le Coultre das Skore nach einer feinen Einzelleistung aus. Genf gewinnt nun Oberwasser, steigt härter in die Zweikämpfe, sieht sich knapp vor Spielmitte aber erneut in Rückstand. D'Agostini - einer der Aktivposten bei den Leventinern - schickt in Unterzahl (!) Fora auf die Reise. Dieser Vorstoss bringt das viel umjubelte 2:1, das allerdings nicht lange Bestand hat, denn noch im selben Powerplay gleichen die Genfer wiederum aus. 

Alles offen für den Schlussabschnitt, in welchen die Platzherren nochmals alle ihre Energie werfen. Die deutliche Feldüberlegenheit kann aber nicht in Tore umgemünzt werden, so dass sich die Gäste aus Genf in die Verlängerung mogeln. Dort haben sie mit Wick eine valable Chance auf den Sieg, lassen diesen (vorerst) aber liegen. 
Das Penaltyschiessen muss über den Ausgang dieses unterhaltsamen Spiels entscheiden - und in dieser Disziplin sind die Calvinstädter eine Klasse für sich, versenken alle drei Versuche und lassen sich als Sieger feiern. 

Und Ambrì-Piotta? Die Mannschaft scheint auf einem guten Weg, denn sie hat sich Chancen kreiert, diese aber nicht finalisiert. Das muss im Hinblick auf den nächsten Match gegen die SCL Tigers besser werden, damit man - zum ersten Mal in dieser Saison - drei Punkte einfahren kann.

Der Chronist hingegen ist reif für die griechische Ferieninsel und meldet sich am 18. Oktober 2019 zurück, wenn es abermals gegen die Tigers gehen wird. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher


sda. Ambri verliert weiter. Die Tessiner kamen auch im 4. Saisonspiel nicht auf die Siegerstrasse und verloren gegen Genf mit 2:3 n.P. Dabei waren die Ambitionen von Ambri schnell sichtbar gewesen: Bereits nach 101 Sekunden ging das Team durch Dominic Zwerger in Führung. Im 2. Drittel glich Genf aber erst durch Simon Le Coultre (22.) zum 1:1 und dann – dann nach der erneuten Ambri-Führung durch Michael Fora – dank Guillaume Maillard (30.) zum 2:2 aus.

Im Penaltyschiessen zeigten sich die Westschweizer dann äusserst souverän: 3 Genfer versenkten ihre Versuche, während alle Tessiner scheiterten. Ambri hat nun zwar immerhin einen Punkt auf dem Konto, doch die Bilanz von 4 Niederlagen aus 4 Spielen liest sich noch immer katastrophal.




[ Bern ] - [ Ambri ]

4:1 (1:0, 3:0, 0:1)
3. Runde - Dienstag, 17. September 2019
PostFinance Arena -- 15222 Zuschauer -- Dipietro, Tscherrig; Kaderli, Cattaneo

Tore: 17. Moser (Arcobello, Untersander) 1:0. 23. (22:54) Ebbett (Ausschluss Sciaroni!) 2:0. 24. (23:22) Mursak (Praplan/Ausschluss Sciaroni!) 3:0. 26. Praplan (Mursak, Andersson) 4:0. 57. Flynn (D'Agostini, Fora) 4:1.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Bern, 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

SC Bern: Schlegel; Untersander, Blum; Andersson, Beat Gerber; Burren, Koivisto; Krueger, Colin Gerber; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Praplan, Mursak, Berger; Sciaroni, Ebbett, Pestoni; Grassi, Heim, Jeremi Gerber.

Ambri-Piotta: Hrachovina; Ngoy, Fischer; Fora, Dotti; Fohrler, Pinana; Payr; Trisconi, Goi, Bianchi; D'Agostini, Flynn, Hofer; Zwerger, Müller, Sabolic; Incir, Dal Pian, Kneubühler.

Bemerkungen: Bern ohne Kämpf und Bieber (beide verletzt) sowie Scherwey (NHL-Camp Ottawa), Ambri ohne Conz, Novotny, Jelovac, Rohrbach, Kostner (alle verletzt) und Plastino (überzähliger Ausländer). National-League-Debüt des tschechischen Keepers Dominik Hrachovina (25). 24. Time-out Ambri. Torschüsse: 27:30.


Match-Zusammenfassung
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Der HC Ambrì-Piotta kassiert in Bern zwei Shorthander und verliert am Ende mit 1:4. Es ist die dritte Niederlage im dritten Spiel. 

Mit guten Vorsätzen und Dominik Hrachovina - Plastino ist heute Abend überzählig - im Tor nach Bern reisend, präsentiert sich der Gast aus der Leventina keck angreifend. Müller mit der Rückhand (2.) und später Flynn verpassen die mögliche Führung gegen den amtierenden Schweizer Meister nur knapp. Wie es geht, zeigt der SCB kurz vor dem ersten Sirenenton, als Moser einen Superpass von Arcobello nur noch über die Linie zu drücken braucht. 

Was dann folgt, ist ein Albtraum sondergleichen, denn bei einer Strafe gegen den ehemaligen Ambrì-Stürmer Sciaroni bringt es der HCAP fertig, gleich zwei Treffer in Unterzahl zu bekommen: Ein Wechselfehler steht am Ursprung zum 2:0 durch Ebbett. Und als Mursak Sekunden später zum dritten Mal trifft, ist der Match noch vor Spielmitte gelaufen. Praplan markiert wenig später auch noch das 4:0, so dass Bern innerhalb von 129 (!) Sekunden zu drei Toren kommt. Gut, dass bis zum zweiten Seitenwechsel keine weiteren Tore mehr fallen und der Schaden vorerst in Grenzen gehalten werden kann. 

Das Positive zum Schluss: Die ersten 20 Minuten waren gar nicht so übel. Und das Schlussdrittel geht gar an die Truppe von Luca Cereda, die dank Flynn - es ist das erste Ausländer-Tor in dieser Saison - wenigstens noch zum Ehrentreffer kommt. 

Keine Frage, dass gut wäre, könnten am Freitag zu Hause gegen Genf die ersten Punkte eingefahren werden, ansonsten man - ohne Wenn und Aber - von einem argen Fehlstart sprechen müsste, zumal nach dem freitäglichen Spiel zwei weitere Heimspiele folgen werden. 

Bearbeitung: Gabriel Aeschbacher




[ Rapperswil ] - [ Ambri ]

3:0 (1:0, 2:0, 0:0)
2. Runde - Samstag, 14. September 2019
Diners Club Arena -- 4315 Zuschauer -- Wiegand, Vikman; Fuchs, Schlegel

Tore: 19. Clark (Cervenka) 1:0. 25. Cervenka (Egli) 2:0. 35. Dünner (Hüsler, Ness) 3:0.

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers, 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

Rapperswil: Nyffeler; Vukovic, Profico; Maier, Hächler; Egli, Randegger; Schmuckli, Gähler; Kristo, Rowe, Forrer; Clark, Cervenka, Schweri; Mosimann, Schlagenhauf, Casutt; Dünner, Ness, Hüsler.

Ambri-Piotta: Manzato; Plastino, Fischer; Fora, I. Dotti; Ngoy, Pinana; D'Agostini, Müller, Sabolic; Hofer, Flynn, Zwerger; Trisconi, Dal Pian, Bianchi; P. Incir, Goi, Kneubühler; Mazzolini.

Bemerkungen: Rapperswil-Jona ohne Wellman, Ambri ohne Conz, Novotny, Jelovac, Rohrbach, Kostner (alle verletzt) und Hrachovina (überzähliger Ausländer). Torschüsse: 35:24.


Match-Zusammenfassung
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Der HC Ambrì-Piotta verliert bei den Lakers 0:3 und steht nach zwei Spielen noch ohne Punkte da.

Grill- oder Eishockeyabend? Der Chronist entscheidet sich für Variante 2, fährt nach Rapperswil, bezahlt CHF 55 für seinen Sitzplatz und staunt, als er Diego Kostner nicht im Einsatz sieht. Der gegen Zug beste Mann und Center im gefährlichsten Block fällt zehn Tage aus, was Trainer Cereda zu Umstellungen zwingt. Dal Pian schlüpft in die Rolle von Kostner, kann diese aber (noch) nicht wie gewünscht ausfüllen, so dass diese Formation heute Abend nicht optimal auf Touren kommt. Andere hätten in die Bresche springen können, haben die Betriebstemperatur jedoch noch nicht ganz erreicht.
Marco Müller verpasst die Führung für seine Farben solo vor Nyffeler, der später seinen ersten Shutout der Saison feiern kann und so etwas wie der Held des Abends ist.
4'300 Fans jubeln kurz vor dem ersten Sirenenton ein erstes Mal, als Clark einen Schuss von Cervenka ins Tor lenkt und den Gästen einen Nackenschlag versetzt, von dem sie sich nie mehr ganz erholen.
Das 2:0 schiesst Cervenka dann selber und deutet an, dass er einer der besten Ausländer der Liga sein kann, sofern er gesund durch die Saison kommt.
Und das ausländische Personal vom Ambrì? Es hat Luft nach oben, insbesondere im Powerplay, das heute Abend nicht wunschgemäss funktioniert und eines der Puzzleteilchen sein müsste, wenn man - vor allem auswärts - zu Punkten kommen möchte.
Gravierender indes ist die fehlende Intensität, die spätestens nach dem dritten Gegentreffer - Dünner verwertet einen Abpraller - wegbricht. Und genau das darf nicht passieren, denn ansonsten steht die Cereda-Truppe auf verlorenem Posten.
Gut möglich, dass die intensive Vorsaison mit Champions Hockey League und Cup bereits ihre ersten Spuren hinterlässt.
Gut möglich aber auch, dass es einfach ein Erfolgserlebnis braucht, um in die Spur zu finden.
Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich kommenden Dienstag, wenn es auswärts gegen den Schweizer Meister aus Bern geht.

Und ja, nächstes Mal überlegt sich der Chronist, ob er das Geld für den Eintritt nicht doch besser in ein edles Stück Fleisch investieren soll.  

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher




[ Ambri ] - [ Zug ]

3:4 (0:2, 2:1, 1:1)
1. Runde - Freitag, 13. September 2019
Valascia Ambri -- 5611 Zuschauer -- Wiegand, Ströbel; Kovacs, Dreyfus

Tore: 2. Morant (Lindberg) 0:1. 11. Zryd (Senteler) 0:2. 27. D'Agostini (Bianchi, Müller) 1:2. 33. Senteler (Zryd, Klingberg) 1:3. 40. (39:23) Trisconi (Fora, Goi) 2:3. 41. (40:44) Kostner (Plastino) 3:3. 48. Hofmann (Martschini, Diaz/Ausschluss Flynn) 3:4. 

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 2mal 2 Minuten gegen Zug.

Ambri-Piotta: Manzato; Fischer, Plastino; Fora, Dotti; Fohrler, Ngoy; Pinana; D'Agostini, Müller, Sabolic; Hofer, Flynn, Zwerger; Bianchi, Kostner, Trisconi; Kneubuehler, Dal Pian, Goi; Incir.

EV Zug: Genoni; Schlumpf, Zgraggen; Stadler, Diaz; Morant, Alatalo; Zryd; Simion, Kovar, Hofmann; Martschini, Lindberg, Thorell; Klingberg, Senteler, Bachofner; Leuenberger, Albrecht, Schnyder; Zehnder.

Bemerkungen: Ambri ohne Conz, Novotny, Jelovac und Rohrbach (alle verletzt) und Hrachovina (überzähliger Ausländer), Zug ohne McIntyre (überzähliger Ausländer). – Timeouts: Ambri-Piotta (59.); Zug (44.). Ambri ab 59:11 ohne Torhüter. Torschüsse: 35:35.


Match-Zusammenfassung
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Gleicher Startgegner wie im Vorjahr, gleicher Sieger: Der designierte Meisterkandidat aus Zug gewinnt in der Valascia vor 5'600 Fans mit 4:3. 

Der Empfang der Fans ist herzlich, die Stimmung mahnt bereits ein bisschen an eine Playoff-Nacht - und der EV Zug legt gleich wie die Feuerwehr los, legt eine Kadenz an den Tag, die manchen Zuschauer auf der Tribüne erbleichen lässt. Die Feldüberlegenheit zeigt sich schon sehr bald auch auf der Resultattafel: 0:2 nach 11 Minuten. Kein Mensch hätte etwas dagegen einwenden können, hätte das Skore noch drastischere Formen angenommen. Der HC Ambrì-Piotta ist eine Mischung zwischen mutlos und vor Ehrfurcht erstarrend und bringt den Hüter der Zuger, der neu Genoni heisst, erst gar nicht wirklich in Bedrängnis. 

Das ändert sich mit dem Anschlusstreffer im Powerplay nachhaltig: Matt D'Agostini zirkelt die Scheibe knapp vor Spielmitte ins Tor, lässt den Lärmpegel in der Halle ein erstes Mal signifikant ansteigen und lässt keinen Zweifel mehr daran offen, dass nun auch Ambrì im Match angekommen ist. Was die Cereda-Truppe nun aufs Eis bringt, ist auch ohne Superstar Kubalik sehenswert - und zeugt von intakter Moral, denn das zwischenzeitliche 1:3 - ein schöner Schlenzer von Senteler - steckt man ebenso weg wie ein paar diskutable Schiedsrichterentscheide. 37 Sekunden vor und 44 Sekunden nach dem zweiten Sirenenton steht die Partie plötzlich auf Messers Schneide, denn Trisconi und Kostner sorgen dafür, dass der Lärmpegel nun denjenigen Level erreicht, den der Playoff-Sieg gegen Biel gebracht hatte. 

Der Trainer der Gäste sieht sich gar genötigt, sein Time-Out zu nehmen. Das wilde, das ungestüme Ambrì spielt sich ein erstes Mal in dieser Saison in die Herzen des (fanatischen) Publikums, agiert nun auf Augenhöhe mit der Luxus-Truppe der Liga - und verliert zum Schluss doch Spiel und alle drei Punkte. Es ist der Zuger Neuzugang Grégory Hofmann, der die Scheibe ins hohe Eck knallt (48.) und die Leventiner ins Elend schickt. 

Ob sie von dort bereits heute Abend wieder rausfinden? Der Auftritt in Rapperswil wird Aufschluss darüber geben, wie hoch der Energieverbrauch heute Abend war. Fraglos hat das Heimteam viel investiert, aber (noch) keine Punkte gewonnen. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher


sda. Goalgetter Gregory Hofmann erzielt in seinem ersten Meisterschaftsspiel für den EV Zug gleich das 4:3-Siegtor in Ambri.

Der Transfer von Lugano nach Zug schadete Hofmanns Treffsicherheit überhaupt nicht. Schon in der Champions Hockey League erzielte Hofmann in vier Spielen vier Goals für seinen neuen Arbeitgeber. In Ambri entschied sein Überzahltor die Partie. Ausgerechnet Hofmann! Gregory Hofmann wurde in Ambri gross und spielte von 2007 (als Novize) bis 2012 für den Tessiner Kultklub.

Zug entführte die Punkte gewiss nicht aus der Valascia. Der Meisterschaftsfavorit startete furios in die Partie, führte schon nach zehn Minuten 2:0 und kontrollierte bis zur 40. Minute das Geschehen. Aber die Zuger verspielten die 3:1-Führung: Noele Trisconi 37 Sekunden vor der zweiten Drittelspause und Diego Kostner 44 Sekunden nach dem ersten Bully im Schlussabschnitt brachten Ambri-Piotta ins Spiel zurück. Dem Österreicher Fabio Hofer bot sich nach 44 Minuten sogar die Möglichkeit, Ambri in Führung zu schiessen.











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