- Rundenplan -
50. Runde
[ Lugano ] - [ Ambri ]
49. Runde
[ Ambri ] - [ Davos ]
48. Runde
[ Ambri ] - [ Servette ]
47. Runde
[ ZSC ] - [ Ambri ]
46. Runde
[ Ambri ] - [ Lausanne ]
45. Runde
[ Davos ] - [ Ambri ]
44. Runde
[ Lugano ] - [ Ambri ]
43. Runde
[ Ambri ] - [ Bern ]
42. Runde
[ Rapperswil ] - [ Ambri ]
41. Runde
[ Ambri ] - [ Langnau ]
40. Runde
[ Fribourg ] - [ Ambri ]
28. Runde
[ Biel ] - [ Ambri ]
39. Runde
[ Ambri ] - [ Biel ]
38. Runde
[ Zug ] - [ Ambri ]
36. Runde
[ Rapperswil ] - [ Ambri ]
37. Runde
[ Ambri ] - [ Rapperswil ]
35. Runde
[ Servette ] - [ Ambri ]
34. Runde
[ Ambri ] - [ ZSC ]
33. Runde
[ Lausanne ] - [ Ambri ]
32. Runde
[ Ambri ] - [ Davos ]
31. Runde
[ Bern ] - [ Ambri ]
30. Runde
[ Ambri ] - [ Rapperswil ]
29. Runde
[ Ambri ] - [ Lugano ]
5. Runde
[ Davos ] - [ Ambri ]
27. Runde
[ Ambri ] - [ Zug ]
26. Runde
[ Langnau ] - [ Ambri ]
25. Runde
[ Ambri ] - [ Fribourg ]
23. Runde
[ Davos ] - [ Ambri ]
24. Runde
[ Ambri ] - [ Lugano ]
22. Runde
[ Ambri ] - [ Lausanne ]
21. Runde
[ Fribourg ] - [ Ambri ]
20. Runde
[ Ambri ] - [ ZSC ]
19. Runde
[ Biel ] - [ Ambri ]
18. Runde
[ Lugano ] - [ Ambri ]
17. Runde
[ Ambri ] - [ Davos ]
16. Runde
[ Servette ] - [ Ambri ]
15. Runde
[ Ambri ] - [ Bern ]
14. Runde
[ Langnau ] - [ Ambri ]
13. Runde
[ Ambri ] - [ Rapperswil ]
12. Runde
[ Zug ] - [ Ambri ]
11. Runde
[ Lausanne ] - [ Ambri ]
10. Runde
[ Ambri ] - [ Fribourg ]
9. Runde
[ Ambri ] - [ Lugano ]
8. Runde
[ ZSC ] - [ Ambri ]
7. Runde
[ Ambri ] - [ Biel ]
6. Runde
[ Ambri ] - [ Langnau ]
4. Runde
[ Ambri ] - [ Servette ]
3. Runde
[ Bern ] - [ Ambri ]
2. Runde
[ Rapperswil ] - [ Ambri ]
1. Runde
[ Ambri ] - [ Zug ]

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So flitzte der Puck


[ Lugano ] - [ Ambri ]

1:4 (0:0, 1:1, 0:3)
50. Runde - Samstag, 29. Februar 2020
Resega Lugano -- keine Zuschauer (Verordnung wegen Corona-Virus) -- Lemelin, Mollard; Fuchs, Cattaneo

Tore: 22. Wellinger (Suri, Walker) 1:0. 34. D'Agostini (Ausschluss Dotti!) 1:1. 42. Hofer (Müller) 1:2. 46. Sabolic (Flynn, D'Agostini/Ausschluss Bürgler) 1:3. 60. (59:15) Zwerger (Plastino) 1:4 (ins leere Tor).

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lugano, 5mal 2 plus 10 Minuten (Zwerger) gegen Ambrì Piotta.

Lugano: Schlegel; Wellinger, Chorney; Chiesa, Elia; Vauclair, Löffel; Jecker; Klasen, McIntyre, Bertaggia; Walker, Lajunen, Suri; Lammer, Sannitz, Fazzini; Bürgler, Romanenghi, Zangger; Morini.

Ambri-Piotta: Manzato; Fora, Dotti; Plastino, Ngoy; Fohrler, Fischer; Pezzullo; Trisconi, Goi, Bianchi; D'Agostini, Flynn, Sabolic; Hofer, Müller, Zwerger; Mazzolini, Dal Pian, Hinterkircher; Schwab.

Bemerkungen: Lugano ohne Postma und Ryno (überzählige Ausländer), Ambri ohne Rohrbach, Kneubühler, Jelovac, Kostner, Payr, Pinana, Incir (alle verletzt) sowie Novotny (krank). Torschüsse: 27:21.


Match-Zusammenfassung
************************************
sda. Ambri gewinnt bei Lugano nach einem 0:1-Rückstand mit 4:1. Trotz der Derby-Niederlage erreicht Lugano die Playoffs und trifft dort in den Viertelfinals auf den Qualifikationssieger ZSC Lions.

Ambri machte im Schlussdrittel aus fünf Torschüssen drei Tore. Fabio Hofer, Robert Sabolic in Überzahl sowie ein Schuss ins leere Tor von Dominic Zwerger brachten den Leventinern den zweiten Sieg in Folge ein. Dadurch beginnt Ambri die Abstiegsrunde definitiv im 10. Rang, was nach sechs Spielen dieser Runde der vorzeitige Klassenerhalt bedeuten würde.

Luganos einziger Torschütze war Thomas Wellinger. Ambri-Piotta war dann mit dem bereits achten Unterzahltor in der laufenden Saison (Liga-Höchstwert) zum 1:1-Ausgleich gekommen. Torschütze war Ambris PostFinance-Topskorer Matt D'Agostini.

Für ein Tessiner Derby fehlten auf Grund der Geisterkulisse die Emotionen vom Publikum. Dabei gab es auch einen Derby-Abschied: Es war das 101. Tessiner Derby für Luganos Verteidiger-Veteran Julien Vauclair (41), womit er mit Ambris nicht mehr aktiven Rekordhalter Nicola Celio in dieser Rubrik gleichzog. Da Vauclair künftig als Scout für Lugano tätig sein wird, wird er nicht mehr zum alleinigen Rekordhalter avancieren.




[ Ambri ] - [ Davos ]

3:0 (0:0, 1:0, 2:0)
49. Runde - Freitag, 28. Februar 2020
Valascia Ambri -- keine Zuschauer (Verordnung wegen Corona-Virus) -- Lemelin, Hungerbühler; Obwegeser, Bürgi

22. Goi (Trisconi, Bianchi) 1:0. 51. Hofer (Plastino, Dotti) 2:0. 60. (59:32) D'Agostini 3:0 (ins leere Tor). 

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 3mal 2 Minuten gegen Davos.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Ngoy; Fora, Dotti; Fohrler, Fischer; Pezzullo; Trisconi, Goi, Bianchi; Hofer, Müller, Zwerger; D'Agostini, Flynn, Sabolic; Mazzolini, Dal Pian, Hinterkircher; Gaeta.

Davos: Sandro Aeschlimann; Stoop, Barandun; Kienzle, Guerra; Rantakari, Jung; Ambühl, Marc Aeschlimann, Hischier; Marc Wieser, Lindgren, Herzog; Mankinen, Baumgartner, Tedenby; Kessler, Egli, Frehner; Bader.

Bemerkungen: Ambri ohne Novotny (krank), Rohrbach, Kneubühler, Jelovac, Kostner, Pinana, Incir und Payr, Davos ohne Dino Wieser, Du Bois, Corvi, Meyer, Paschoud (alle verletzt), Heinen (krank), Palushaj und Nygren (überzählige Ausländer). Davos von 58:13 bis 59:32 ohne Torhüter. Torschüsse: 37:20.


Match-Zusammenfassung
************************************
sda. Ambri-Piotta holt mit einem 3:0-Sieg gegen Davos drei wichtige Punkte im Kampf um den 10. Platz.

Für Ambri ging es in der für einmal stimmungslosen, weil fast leeren Valascia um mehr, und das zeigte sich im Einsatz auf dem Eis. Jeder Punkt kann entscheidend sein, wenn es in der Klassierungsrunde darum geht, den zweitletzten Platz und den Gang ins Playout zu vermeiden.

Es dauerte zwar bis zur 22. Minuten, ehe sich das Engagement der Leventiner durch Tommaso Gois drittes Saisontor auszahlte. Die Bündner waren aber zu keiner Reaktion fähig, auch mit der Führung im Rücken hatte HCD-Goalie Sandro Aeschlimann mehr Arbeit als sein gegenüber Benjamin Conz (37:20 gehaltene Schüsse).

Das 2:0 durch Fabio Hofer war so knapp zehn Minuten vor Schluss bereits eine Vorentscheidung und bescherte Ambri den ersten Sieg nach fünf Niederlagen. Davos hat in den letzten Wochen vor allem ein Auswärtsproblem. Seit dem 3. Januar gab es auf fremdem Eis nun sieben Pleiten in Folge.



[ Ambri ] - [ Servette ]

0:1 (0:0, 0:0, 0:1)
48. Runde - Samstag, 22. Februar 2020
Valascia Ambri -- 4680 Zuschauer -- Tscherrig, Fluri; Fuchs, Gnemmi

Tor: 45. Winnik (Richard, Mercier/Ausschluss Caron) 0:1 (Eigentor Müller).

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 1mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. - PostFinance-Topskorer: D'Agostini; Winnik.

Ambri: Conz; Plastino, Ngoy; Fora, Dotti; Fohrler, Fischer; Pezzullo; Trisconi, Goi, Bianchi; Hofer, Novotny, Müller; D'Agostini, Flynn, Zwerger; Mazzolini, Dal Pian, Hinterkircher; Gaeta.

Genève-Servette: Charlin; Völlmin, Mercier; Jaquemet, Tömmernes; Karrer, Le Coultre; Caron, Richard, Rod; Miranda, Wick, Patry; Fritsche, Kast, Bozon; Wick, Berthon, Douay; Cajka.

Bemerkungen: Ambri ohne Rohrbach, Kneubühler, Jelovac, Kostner, Pinana, Incir sowie Manzato und Sabolic (überzähliger Ausländer), Servette ohne Wingels, Meillard, Fehr, Smirnovs, Mayer, Riat und Maurer. - NL-Debüt von Ambri-Stürmer Davide Gaeta (18). - Pfosten: 8. Miranda. - 56. Timeout Ambri, ab 59:08 ohne Torhüter. Toschüsse: 22:22.


Match-Zusammenfassung
************************************
sda. Genève-Servette sichert sich mit dem 1:0-Sieg bei Ambri-Piotta mindestens den 4. Rang und damit das Playoff-Heimrecht. Überdies nehmen die Genfer auch an der nächsten Champions Hockey League teil.

Der 19-jährige Genfer Keeper Stephane Charlin realisierte mit 22 Paraden in seinem dritten National-League-Spiel brereits den ersten Shutout. Servette beendete gegen Ambri 97 torlose Minuten in Folge in den Duellen zwischen diesen beiden Teams mit dem dritten Unterzahl-Tor in dieser Meisterschaft.

Daniel Winnik erzielte den Shorthander in der 45. Minute, als er hinter Ambris Tor den gegnerischen Verteidiger Jannik Fischer gezielt für einen Ablenker ins eigene Tor "verwendete".

Ambri kassierte die fünfte Niederlage in Folge und steht damit auch mathematisch als Abstiegsrunden-Teilnehmer fest. Wie schon am Vorabend kämpften die Leventiner wacker. Doch die Schusseffizienz liess zu wünschen übrig. Dadurch zogen die Leventiner auch im vierten Saisonduell gegen Genève-Servette den Kürzeren.

Ambris Verteidiger-Veteran Michael Ngoy (38) bestritt mit dieser Partie sein 1000. Spiel in den obersten beiden Spielklassen. In der Eliteklasse fehlen ihm noch 18 Spiele, um zum 1000er-Klub zu gehören.



[ ZSC ] - [ Ambri ]

3:1 (0:1, 1:0, 2:0)
47. Runde - Freitag, 21. Februar 2020
Hallenstadion Zürich -- 9160 Zuschauer -- Fluri, Wiegand, Ambrosetti, Fuchs

Tore: 8. Bianchi (Goi, Trisconi) 0:1. 40. (39:04) Pettersson (Noreau, Roe/Ausschluss Fora) 1:1. 56. Pedretti (Marti, Pettersson) 2:1. 59. Noreau 3:1 (ins leere Tor). 

Srafen: 2mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

ZSC Lions: Flüeler; Noreau, Marti; Phil Baltisberger, Geering; Trutmann, Berni; Sutter; Chris Baltisberger, Roe, Suter; Bodenmann, Krüger, Hollenstein; Pettersson, Diem, Sigrist; Simic, Schäppi, Pedretti.                                                                   
Ambri-Piotta: Conz; Fora, Dotti; Plastino, Fischer; Pezzullo, Ngoy; Fohrler; Trisconi, Goi, Bianchi; D'Agostini, Flynn, Zwerger; Dal Pian, Müller, Hinterkircher; Hofer, Novotny, Mazzolini; Schwob.                                                                                                      
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Blindenbacher, Prassl, Wick und Ortio (alle verletzt), Jaakola sowie Pettersson Wentzel (beide überzählige Ausländer), Ambri ohne Rohrbach, Kneubühler, Jelovac, Kostner, Pinana, Incir sowie Manzato (alle verletzt) und Sabolic (überzähliger Ausländer). - 58. Time-out Ambri, anschliessend ohne Torhüter. Torschüsse: 40:26.


Match-Zusammenfassung
************************************
sda. Ausgerechnet die beiden ehemaligen Ambri-Spieler Marco Pedretti und Maxim Noreau sichern den ZSC Lions im Finish des Schlussdrittels einen 3:1-Sieg über den Tessiner Dorfklub.

Die ZSC Lions werden die Qualifikation zumindest in den Top 3 abschliessen. Für Ambri ist nach der vierten Niederlage in Serie und der siebten Niederlage in Folge auf fremdem Eis der Gang in die Abstiegsrunde unumgänglich, auch wenn dies mathematisch noch nicht der Fall ist.

20:8 Torschüsse für die ZSC Lions hiess das Verdikt nach dem ersten Drittel. Dennoch hatten die Gäste die ingesamt besseren Möglichkeiten verzeichnet. Und die dritte Torchance nutzte Ambris Captain Elias Bianchi zur 1:0-Führung. Schon zuvor hätte Brian Flynn in Unterzahl die Gäste in Führung bringen können, scheiterte aber an Lukas Flüeler. Der ZSC-Keeper verhinderte dann zur Spielmitte auch die möglich gewesene 2:0-Führung für die Gäste durch Matt D'Agostini, der völlig freistehend zum Abschluss gekommen war.

Ein Powerplay-Treffer von Fredrik Pettersson im Finish des Mitteldrittels stand dann am Ursprung zur Wende. Die am Ende kaltblütigeren ZSC Lions gewannen am Ende das fünfte Direktduell in Folge gegen Ambri.



[ Ambri ] - [ Lausanne ]

2:3 (0:0, 1:2, 1:0, 0:1) n.V.
46. Runde - Samstag, 15. Februar 2020
Valascia Ambri -- 4864 Zuschauer -- Fluri, Wiegand, Ambrosetti, Fuchs

Tore: 28. Vermin (Herren, Frick/Ausschluss Ngoy) 0:1. 33. Jooris (Jeffrey, Nodari) 0:2. 34. Plastino (Flynn, D'Agostini/Ausschluss Froidevaux) 1:2 (Eigentor Lindbohm). 56. D'Agostini (Plastino, Novotny/Ausschluss Grenier) 2:2. 61. (60:18) Jooris (Bertschy, Genazzi) 2:3. - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 4mal 2 Minuten gegen Lausanne. - PostFinance-Topskorer: D'Agostini; Jeffrey.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Fischer; Fohrler, Dotti; Ngoy, Pezzullo; Moor; D'Agostini, Flynn, Zwerger; Schwab, Müller, Hinterkircher; Trisconi, Goi, Bianchi; Neuenschwander, Novotny, Mazzolini; Hofer.

Lausanne: Stephan; Lindbohm, Frick; Heldner, Grossmann; Nodari, Genazzi; Oejdemark; Bertschy, Jooris, Kenins; Grenier, Jeffrey, Vermin; Pereskokow, Almond, Herren; Moy, Froidevaux, Leone; Antonietti.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Fora, Incir, Jelovac, Kneubuehler, Kostner, Manzato, Pinana, Rohrbach (alle verletzt), Dal Pian und Sabolic (beide krank), Lausanne ohne Emmerton, Holm (beide verletzt/Saisonende für Holm). - Pfostenschuss Kenins (28.). Torschüsse: 27:19.


Match-Zusammenfassung
************************************
sda. Auch Ambri-Piotta verliert den Kontakt zu den Playoff-Plätzen wieder. Die Leventiner holen gegen Lausanne ein 0:2 auf, kassieren in der Verlängerung mit 2:3 aber die dritte Niederlage in Serie.

Für Ambri wäre in diesem Spiel viel mehr möglich gewesen. Die Leventiner erspielten sich Vorteile und ein Chancenplus, scheiterten aber immer wieder an Torhüter Tobias Stephan (25 Paraden). Dank zwei Powerplay-Tore von Nick Plastino (34.) und Matt D'Agostini (56.) holte Ambri trotzdem einen 0:2-Rückstand noch auf.

In der Overtime benötigte Lausanne aber bloss 18 Sekunden und nur einen Angriff, um durch Josh Jooris die Partie zu entscheiden. Lausanne verdiente sich die zwei Punkte mit physischer Präsenz. Die Waadtländer wollen sich in den letzten Wochen der Qualifikation dem körperbetonteren Playoff-Hockey annähern. Ausserdem glänzte Lausanne in der Valascia durch Cleverness.



[ Davos ] - [ Ambri ]

3:2 (1:0, 0:2, 1:0, 0:0) n.P.
45. Runde - Donnerstag, 13. Februar 2020
Vaillant Arena Davos -- 4254 Zuschauer -- Lemelin, Dipietro; Kaderli, Altmann

Tore: 9. Palushaj (Kienzle, Meyer) 1:0. 29. Müller (Ausschluss Schwab; Hischier) 1:1. 38. Bianchi (Müller, Fohrler/Ausschluss Palushaj) 1:2. 56. Palushaj (Lindgren, Nygren) 2:2. 

Penaltyschiessen: D'Agostini -, Ambühl -; Flynn -, Palushaj -; Müller 0:1, Tedenby 1:1; Sabolic -, Marc Wieser-; Hinterkircher -, Aeschlimann -; Tedenby -, Müller -; Palushaj -, D'Agostini -; Ambühl -, Flynn -; Tedenby 2:1, Müller -

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Davos, 8mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

Davos: Van Pottelberghe; Nygren, Jung; Heinen, Guerra; Kienzle, Stoop; Barandun; Herzog, Marc Aeschlimann, Ambühl; Palushaj, Meyer, Tedenby; Marc Wieser, Lindgren, Hischier; Kessler, Egli, Frehner.

Ambri-Piotta: Manzato (41. Conz); Ngoy, Pezzullo; Plastino, Fischer; Fohrler, Dotti; Moor; Dal Pian, Müller, Hinterkircher; D'Agostini, Flynn, Sabolic; Joel Neuenschwander, Anthony Neuenschwander, Mazzolini; Trisconi, Goi, Bianchi; Schwab.

Bemerkungen: Davos ohne Dino Wieser, Du Bois, Corvi, Paschoud, Bader und Baumgartner (alle verletzt), Ambri ohne Rohrbach, Kneubühler, Jelovac, Kostner, Fora, Pinana, Incir, Hofer (alle verletzt) sowie Novotny und Zwerger (beide krank). 
NL-Debüt von Ambris Stürmer Robin Schwab (19). Pfosten: 39. Trisconi, 44. Müller. - Latte: 63. Nygren. Verletzt ausgeschieden: 39. Dal Pian, 41. Manzato. - 61. Timeout Davos. Torschüsse: 31:28.


Match-Zusammenfassung
************************************
sda. Der HC Davos schafft als zweites Team nach Leader Zug die vorzeitige Qualifikation für die Playoffs.

Die Bündner setzten sich gegen ein Rumpfteam des Liga-Vorletzten Ambri-Piotta nach Penaltyschiessen mit 3:2 durch.

Der Schwede Mattias Tedenby war als Doppeltorschütze im Penaltyschiessen der Matchwinner für den Tabellenzweiten, dem bereits ein Punkt für den vorzeitigen Einzug in die Playoffs ausgereicht hätte.

In der regulären Spielzeit traf zudem Aaron Palushaj doppelt für Davos. Der Amerikaner erzielte mit dem fünften Saison-Doppelpack seine Tore Nummer 19 und 20 in der laufenden Meisterschaft.

Mit zehn Absenzen und den zusätzlichen verletzungsbedingten Ausfällen von Dal Pian und von Goalie Daniel Manzato, der sich zu Beginn des Schlussdrittels durch Benjamin Conz ersetzen lassen musste, hielt sich Ambri wacker und lag im Schlussdrittel bis Palushajs 2:2 (56.) gar lange Zeit in Führung.

Ambris Elias Bianchi hatte im Finish des Mitteldrittels mit einem Ablenker in einem Powerplay von Ambri für die zwischenzeitliche 2:1-Führung der Leventiner gesorgt. Davor hatte Marco Müller zum 1:1 ausgeglichen, nachdem ein Bandencheck von Bianchi gegen den Davoser Sven Jung ungeahndet geblieben war. Als Kompensation erhielt Davos eine fragwürdige Überzahlmöglichkeit am Ende des Mitteldrittels zugesprochen. Doch Ambri liess in diesem Boxplay genauso wie später in der Verlängerung in Unterzahl nichts anbrennen.

Das Davoser 1:0 von Palushaj (9.) hatte Lorenz Kienzle vorbereitet, der sich in der Vorsaison bei Ambri-Piotta keinen Stammplatz ergattern hatte können und deshalb ins Bündnerland abgetauscht worden war.



[ Lugano ] - [ Ambri ]

5:1 (1:1, 1:0, 3:0)
44. Runde - Dienstag, 11. Februar 2020
Resega Lugano -- 7023 Zuschauer -- Stricker, Hungerbühler; Kovacs, Wolf

Tore: 7. Suri (Walker, Lajunen) 1:0. 15. Müller (Flynn, D'Agostini) 1:1. 34. Fazzini (Zangger, Loeffel) 2:1. 54. Bertaggia (Fazzini, Chorney) 3:1. 59. Suri (Walker, Chorney) 4:1 (ins leere Tor). 60. (59:32) Ronchetti (Lammer, Sannitz) 5:1.  

Strafen: 4mal 2 plus 2x10 Minuten (Suri, Walker) gegen Lugano, 3mal 2 plus 10 Minuten (Zwerger) gegen Ambrì Piotta. - PostFinance-Topskorer: Klasen; D»Agostini.

Lugano: Schlegel; Chiesa, Wellinger; Loeffel, Chorney; Jecker, Vauclair; Ronchetti; Klasen, McIntyre, Bertaggia; Walker, Lajunen, Suri; Fazzini, Sannitz, Lammer; Jörg, Romanenghi, Zangger; Jörg.

Ambri: Conz; Fora, Dotti; Plastino, Fischer; Moor, Ngoy; Fohrler, Pezzullo; Trisconi, Goi, Bianchi; Müller, Flynn, D'Agostini; Neuenschwander, Novotny, Zwerger; Mazzolini, Dal Pian, Hinterkircher.

Bemerkungen: Lugano ohne Riva und Postma (verletzt), Ambri ohne Kneubühler, Jelovac, Kostner, Pinana, Incir, Hofer, (alle verletzt) Sabolic (überzähliger Ausländer). - 59. Timeout Ambri, von 58:47 bis 58:53 ohne Torhüter. 44. Jörg verletzt ausgeschieden. Torschüsse: 23:33.


Match-Zusammenfassung
************************************
sda. Lugano setzt sich im Tessiner Derby gegen Ambri-Piotta deutlich mit 5:1 durch, obschon das Schussverhältnis am Ende 23:33 lautet.Lugano erwies sich indes als deutlich effizienter und setzte sich mit einem 3:0 im Schlussdrittel ab. Reto Suri war Doppeltorschütze für Lugano, obschon er während der Partie auch zwölf Minuten auf der Strafbank sass.

Suri eröffnete das Skore (7.) und traf mit einem Empty Netter zum 4:1. Die Entscheidung für Lugano fiel mit dem 3:1 von Alessia Bertaggia (55.). Und den Schlusspunkt setzte Massimo Ronchetti 28 Sekunden vor Spielend. Er hatte letztmals in der Saison 2016/2017 in der Liga für Lugano einen Treffer erzielt.

Für den Vorletzten Ambri-Piotta dürften die Playoffs nach der jüngsten Derby-Niederlage nur noch schwer zu erreichen sein.




[ Ambri ] - [ Bern ]

3:0 (0:0, 1:0, 2:0)
43. Runde - Freitag, 31. Januar 2020
Valascia Ambri -- 5126 Zuschauer -- Salonen, Vikman; Kovacs, Altman

Tore: 39. Dal Pian (Zwerger, Plastino/Ausschlüsse Trisconi, Blum) 1:0. 47. Bianchi (Trisconi, Ngoy) 2:0. 48. D'Agostini (Novotny, Trisconi/Ausschluss Mursak) 3:0.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 3mal 2 Minuten gegen Bern.

Ambri-Piotta: Conz; Ngoy, Jelovac; Fora, Dotti; Plastino, Fischer; Fohrler; Pezzullo; Trisconi, Goi, Bianchi; D'Agostini; Flynn, Müller; Neuenschwander, Novotny, Zwerger; Hinterkircher, Dal Pian, Mazzolini.

Bern: Karhunen; Andersson, Beat Gerber; Krueger, Blum; Untersander, Burren; Colin Gerber; Rüfenacht, Ebbett, Scherwey; Pestoni, Arcobello, Moser; Sciaroni, Mursak, Praplan; Berger, Heim, Kämpf.

Bemerkungen: Ambri ohne Rohrbach, Kneubühler, Kostner, Pinana, Incir, Upshall und Hofer (alle verletzt) sowie Sabolic (überzähliger Ausländer), Bern ohne Grassi, Bieber und Henauer (alle verletzt) sowie MacDonald (überzähliger Ausländer). 500. NLA-Spiel von Elias Bianchi. Pfostenschuss: 25. Burren. Lattenschuss: 32. Zwerger. Torschüsse: 27:35.


Match-Zusammenfassung
************************************
sda. Ambri-Piotta hält sich hartnäckig im Kampf um die Playoff-Plätze und vermiest mit einem 3:0-Heimsieg über Meister Bern den Einstand von Trainer Hans Kossmann.

Das kampfstarke Ambri zeigte sich für einmal auch im Abschluss als äusserst effizient. Captain Elias Bianchi (30) erzielte in seinem 500. National-League-Spiel das wegweisende 2:0.

Wenige Sekunden davor hatte für den SCB Calle Andersson mit einer Top-Chance das 1:1 verpasst. Und kurz nach dem 2:0 sorgte Ambris PostFinance-Topskorer Matt D'Agostini mit dem Treffer zum 3:0 für die Entscheidung. Das Siegtor ging auf das Konto von Giacomo Dal Pian, der im Finish des Mitteldrittels das Skore mit seinem dritten Tor in der laufenden Meisterschaft eröffnet hatte.

Den Grundstein zu Ambris Sieg legte freilich dessen tadelloser Keeper Benjamin Conz, der mit 38 Paraden seinen ersten Shutout in der laufenden Saison realisierte.

Hans Kossmann blieb damit in seinem ersten Headcoach des SC Bern erfolglos. Allerdings hatte Kossmann, der in jüngerer Vergangenheit auch Trainer von Ambri-Piotta gewesen war, bei seinem Einspringen bei den ZSC Lions Anfang 2018 auch sechs Niederlagen aus den ersten neun Spielen kassiert - und am Ende mit den Zürchern dennoch den Meistertitel geholt. Der bisherige Vorletzte Ambri ist nun aber vorerst in der Rangliste nach Pluspunkten an Bern vorbeigezogen.



[ Rapperswil ] - [ Ambri ]

3:2 (2:0, 0:0, 0:2, 0:0) n.P.
42. Runde - Donnerstag, 30. Januar 2020
Diners Club Arena -- 3722 Zuschauer -- Hebeisen, Vikman; Fuchs, Wolf

Tore: 7. Kristo (Dünner) 1:0. 16. Simek (Clark, Profico/Ausschluss Fora) 2:0. 59. Zwerger (Novotny, Fora/Ausschluss Clark) 2:1 (Ambri ohne Torhüter). 60. (59:17) Zwerger (Fora, D'Agostini) 2:2 (Ambri ohne Torhüter).
Penalty-Schiessen: D'Agostini 0:1, Casutt -; Flynn -, Rowe 1:1; Müller -, Kristo 2:1; Zwerger -, Simek; Fora -.

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Rapperswil, 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Vukovic, Dufner; Profico, Schneeberger; Hächler, Maier; Schmuckli; Mosimann, Ness, Schlagenhauf; Clark, Rowe, Cervenka; Kristo, Dünner, Simek; Eggenberger, Wetter, Casutt; Forrer.

Ambri-Piotta: Manzato, Conz (ab 21.); Ngoy, Jelovac; Plastino, Fischer; Fora, Dotti; Fohrler; Müller, Novotny, Zwerger; Trisconi, Flynn, D'Agostini; Incir, Goi, Bianchi; Neuenschwander, Dal Pian, Hinterkircher; Mazzolini.

Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Egli (krank), Hüsler, Randegger und Schweri. Ambri ohne Rohrbach, Kneubühler, Kostner, Pinana, Hofer und Upshall (alle verletzt) sowie Sabolic (überzähliger Ausländer). Timeout Ambri (55.). Ambri von 57:34 bis 58:01 und von 58:59 bis 59:17 ohne Goalie. Torschüsse: 19:47.


Match-Zusammenfassung
************************************
sda/Tiz. Die Rapperswil-Jona Lakers gewinnen das Kellerduell gegen Ambri-Piotta 3:2 nach Penaltyschiessen und kehren nach vier Niederlagen zum Siegen zurück.

Die beiden Teams boten den nur 3722 Zuschauern über weite Strecken der Partie schwere Kost. Die Schlussphase entschädigte jedoch für vieles. Dominic Zwerger rettete die Leventiner mit zwei Toren innerhalb von 76 Sekunden in den letzten zwei Minuten in die Verlängerung. Bei beiden Treffern spielten die Gäste ohne Goalie. Es war für den Österreicher der dritte Doppelpack in der National League. Im Penaltyschiessen setzten sich dank Andrew Rowe und Danny Kristo aber doch noch die Lakers durch - für Ambri war einzig Matt D'Agostini erfolgreich.

In der 16. Minute waren die Rapperswiler mit dem vierten Torschuss 2:0 in Führung gegangen. Ein Schuss war es allerdings nicht, lenkte doch Juraj Simek den Puck in Überzahl mit dem Oberkörper ins Gehäuse. Für das 1:0 hatte in der 7. Minute der Amerikaner Kristo verantwortlich gezeichnet. Es war der 100. Treffer der Rapperswiler in der laufenden Meisterschaft und der 46. eines Ausländers.

19:47 lautete das Schussverhältnis zugunsten der Gäste! Melvin Nyffeler hielt die Lakers lange Zeit im Spiel, auch im Penalty-Schiessen zeigte er starkte Paraden.

Die St. Galler liegen mit diesem Sieg noch acht Punkte hinter den im zweitletzten Rang klassierten Tessinern, die ihrerseits zwei Zähler Rückstand auf die achtplatzierten SCL Tigers haben.



[ Ambri ] - [ Langnau ]

4:2 (1:1, 2:0, 1:1)
41. Runde - Samstag, 25. Januar 2020
Valascia Ambri -- 5359 Zuschauer -- Stricker, Fluri; Progin, Cattaneo

Tore: 10. Eelo (Huguenin, Pesonen/Ausschluss Hinterkircher) 0:1. 20. Trisconi (Flynn, D'Agostini/Ausschluss Berger) 1:1. 30. D'Agostino (Flynn, Plastino/Ausschluss Cadonau) 2:1. 33. D'Agostino (Plastino, Trisconi/Ausschluss Maxwell) 3:1. 58. Pesonen 3:2 (Penalty). 60. (59:12) Müller (Plastino, Zwerger) 4:2 (ins leere Tor).

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 7mal 2 Minuten gegen Langnau.

Ambri-Piotta: Conz; Fora, Dotti; Plastino, Fischer; Fohrler, Ngoy; Pezzullo; Trisconi, Flynn, D'Agostini; Müller, Novotny, Zwerger; Incir, Goi, Bianchi; Neuenschwander, Dal Pian, Hinterkircher; Mazzolini.

SCL Tigers: Punnenovs; Glauser, Leeger; Erni, Lardi; Cadonau, Huguenin; Grossniklaus; Berger, Maxwell, Pesonen; Elo, Gagnon, Schmutz; Kuonen, Diem, Neukom; Andersons, In-Albon, Sturny; Rüegsegger.

Bemerkungen: Ambri ohne Rohrbach, Kneubühler, Kostner, Pinana, Upshall und Hofer (alle verletzt), Sabolic (überzähliger Ausländer), SCL Tigers ohne Blaser, Dostoinow, Earl und Schilt (alle verletzt), sowie DiDomencio (überzähliger Ausländer).  Erstes Spiel von Ambris Verteidiger Rocco Pezzullo (18) in der National League. Pfostenschuss Elo (35.). SCL Tigers von 58:46 bis 59:13 ohne Torhüter. Torschüsse: 32:23.


Match-Zusammenfassung
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Ein starkes Mitteldrittel und drei Tore in Überzahl sind die Basis für das 4:2 gegen die Tigers, so dass die Playoff-Hoffnung in die neue Woche getragen wird.

Unglaublich, aber wahr: Obwohl der HC Ambrì-Piotta mit riesigem Verletzungspech zu kämpfen hat und - so wie am Freitag - Keulenschläge in Form von unglücklichen Niederlagen hinnehmen muss, steht die Mannschaft immer wieder auf, zwingt das Glück auf ihre Seite und bleibt im Kampf am Strich deshalb in Tuchfühlung mit Platz 8. Luca Cereda und seine Jungs sind Männer mit Charakter, was dem Publikum gefällt, so dass dieses auch in schwierigen Zeiten der sechste Mann ist und heute wiederum so zahlreich erscheint, dass die Spieler (fast) nicht anders können, als Vollgas zu geben.

Im Startdrittel allerdings ist der Gast aus Langnau die bessere Mannschaft, kommt zu mehreren grossen Chancen, aber nur zu einem Tor, denn das 0:1 durch Eelo (im Powerplay) ist eine eigentlich viel zu karge Ausbeute für den engagierten Start. Wohl die Niederlage gegen Fribourg noch in den Knochen spürend, kommt der HCAP nur zaghaft auf Touren. Es braucht ein Tor in Überzahl, was die temporäre Kehrtwende bedeuten wird: Es ist - kurz vor dem ersten Sirenenton - Trisconi, der den Ausgleich erzielt. Novotny, heute mit dem Comeback vor eigenem Anhang - nimmt dem gegnerischen Hüter geschickt die Sicht und unterstreicht damit seine Wichtigkeit als Mann für die kleinen, aber oft entscheidenden Details.

Zurück aus der Garderobe, wirken die Gastgeber wie verwandelt: Da werden die Tigers unter Druck gesetzt, weil um jede Scheibe hart gekämpft wird. Da wird endlich aufs gegnerische Tor geschossen - und da fallen dann auch die ersehnten Tore. Zweimal ist es Matt D'Agostini, der die Halle zum Entzücken bringt: Zuerst mit einem herrlichen Schlenzer ins Lattenkreuz, dann mit einem Hammer in die Ecke, der das zwischenzeitliche 3:1 bedeutet und den HCAP in Richtung Sieg einbiegen lässt.

Pesonens Penaltytor bringt die Hoffnung für die Gäste zurück. Es ist eine herrliche Finte, mit welcher Langnaus Goldhelm die Hoffnung auf einen Punktgewinn aufs Neue nährt. 48 Sekunden vor Schluss wird Marco Müller sein Veto einlegen, denn sein Schuss ins verlassene Tor ist die Erlösung für die Mehrzahl der Fans, die inbrünstig "La Montanara" singen und den dritten Vollerfolg im 2020 bejubeln dürfen. Jiri Novotny orchestriert den isländischen "Huh"-Ruf und bringt die Halle ein letztes Mal zum Kochen.

Am Donnerstag geht es nach Rapperswil, bevor anschliessend der SC Bern in die Valascia kommt. Die Meisterschaftsspiele 42 und 43 versprechen abermals absolute Hochspannung.
Der Chronist verfolgt diese Duelle aus der (asiatischen) Ferne und ist am 28. Februar 2020 und beim Heimspiel gegen den HCD zurück.

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher



[ Fribourg ] - [ Ambri ]

3:2 (0:0, 0:1, 2:1, 0:0) n.P.
40. Runde - Freitag, 24. Januar 2020
BCF Arena -- 6186 Zuschauer -- Dipietro, Fluri; Obwegeser, Wolf

Tore: 30. Dal Pian (Hinterkircher, Incir) 0:1. 44. Bianchi (Goi, Incir) 0:2. 52. Vauclair (Marchon, Stalder) 1:2. 59. Gunderson (Stalberg, Stalder) 2:2. - Penaltyschiessen: Mottet 1:0, Sabolic -; Boychuk 2:0, D'Agostini -; Stalder -, Müller -; Brodin 3:0.

Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

Fribourg-Gottéron: Berra; Abplanalp, Marti; Gunderson, Chavaillaz; Kamerzin, Stalder; Forrer; Brodin, Schmid, Stalberg; Rossi, Boychuk, Mottet; Lauper, Marchon, Vauclair; Gähler, Schmutz, Lhotak.

Ambri-Piotta: Manzato; Fora, Dotti; Plastino, Fischer; Ngoy, Jelovac; Fohrler; D'Agostini, Novotny, Sabolic; Incir, Goi, Bianchi; Trisconi, Müller, Zwerger; Neuenschwander, Dal Pian, Hinterkircher; Mazzolini.

Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Furrer, Walser, Desharnais und Bykow (alle verletzt) sowie Sprunger (gesperrt), Ambri-Piotta ohne Rohrbach, Flynn, Kneubühler, Kostner, Pinana, Upshall und Hofer (alle verletzt). - 59. Timeout Gottéron. Ambri deponiert Spielfeldprotest nach dem 1. Penalty (Berra hat Torraum verlassen während des Mottet Penaltys, das ist nicht erlaubt) Der Protest wurde am Samstag zurückgezogen. Torschüsse: 40:26.

Match-Zusammenfassung
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Fribourg-Gottéron macht gegen Ambri-Piotta mit einem starken Endspurt aus einem 0:2-Rückstand einen 3:2-Sieg nach Penaltyschiessen.

Gottéron erkämpfte sich durch Tore von Tristan Vauclair (52.) und Ryan Gunderson (59.) das Nachsitzen und gewann am Ende sein bislang erstes Penaltyschiessen der Saison gleich mit 3:0. Killian Mottet, gegen dessen Tor-Anerkennung Ambri noch vor der Fortsetzung des Penaltyschiessens Spielfeld-Protest einlegte, weil Berra unerlaubterweise seinen Torraum verlassen hat, sowie Zach Boychuk und Daniel Brodin waren für die Freiburger erfolgreich.

Ambri hatte sich die Niederlage selbst zuzuschreiben. Der Weitschuss von Gottérons Gunderson zum 2:2 hätte ein Daniel Manzato in Topform gehalten. Und das 1:2 hätte wegen Offside gar nicht erst zählen dürfen, nur verpassten es die Biancoblu die Challenge zu nehmen. In der Overtime hatten die  Leventiner ein deutliches Chancenplus.

Ambri konnte erstmals in dieser Saison auf seinen tschechischen Vorkämpfer Jiri Novotny zählen, der wegen einer Knieverletzung bislang noch ohne Saisonspiel für die Biancoblu gewesen war.




[ Biel ] - [ Ambri ]

3:1 (1:1, 2:0, 0:0)
28. Runde - Dienstag, 21. Januar 2020
Tissot Arena -- 5701 Zuschauer -- Hebeisen, Mollard; Kovacs, Gnemmi

Tore: 5. Pinana (Incir, Joël Neuenschwander) 0:1. 8. Brunner (Cunti, Fey) 1:1. 22. Schneider (Rathgeb, Fuchs/Ausschluss Goi) 2:1. 27. Kohler (Nussbaumer, Schneider) 3:1.

Strafen: 3mal 2 plus 5 Minuten und Spieldauerstrafe (Riat) gegen Biel, 5mal 2 plus 10 Minuten (Sabolic) gegen Ambri-Piotta.

Biel: Hiller; Moser, Kreis; Rathgeb, Forster; Fey, Rantakari; Sataric; Fuchs, Ullström, Rajala; Riat, Nussbaumer, Schneider; Brunner, Cunti, Künzle; Tschantré, Gustafsson, Jan Neuenschwander; Kohler.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Fischer; Fora, Dotti; Ngoy, Jelovac; Fohrler, Pinana; D’Agostini, Flynn, Sabolic; Zwerger, Müller, Hinterkircher; Trisconi, Goi, Bianchi; Joël Neuenschwander, Dal Pian, Incir.

Bemerkungen: Biel ohne Pouliot, Hügli, Salmela, Ulmer, Wüest und Lüthi, Ambri-Piotta ohne Rohrbach, Kostner, Kneubühler, Novotny, Upshall und Hofer (alle verletzt). Pinana mit Beinverletzung ausgeschieden (13.). Conz hält Penalty von Cunti (22.). Pfostenschuss D'Agostini (40.). Timeout Ambri-Piotta (57:04) und danach ohne Torhüter. Torschüsse: 28:27.


Match-Zusammenfassung
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sda. Biel feiert im vierten Duell mit Ambri-Piotta in dieser Meisterschaft den ersten Sieg. Zwei Tore im Mitteldrittel reichen den Seeländern zum 3:1-Heimerfolg.

Alle guten Dinge sind vier, heisst es für die Bieler. Nach drei knappen Niederlagen (1:3, 2:3 und 4:5 n.V.) klappte es für die Bieler gegen Ambri-Piotta endlich mit dem ersten Sieg in dieser Meisterschaft. Dank dem dritten Heimerfolg de Suite beträgt der Abstand auf den Playoff-Strich nun sechs Punkte. Derweil scheint Ambri-Piotta den Kontakt zur direkten Konkurrenz zu verlieren.

Die Entscheidung fiel im Mitteldrittel. Nachdem Luca Cunti einen Penalty verschossen hatte, traf der Österreicher Peter Schneider im Powerplay zum 2:1. Für das 3:1 zeichnete Biels 19-jähriger Stürmer Gilian Kohler verantwortlich, der sein erstes Tor in der National League erzielte. Im Startdrittel hatten die Bieler eine fünfminütige Unterzahlsituation unbeschadet überstanden.

Anmerkungen von Tiz: Leider haben die Schiedsrichter viel zum Spiel beigetragen. Zuerst geben sie das 1:1 von Brunner nach langem Videostudium, obwohl eine klare Goaliebehinderung ersichtlich ist. Dann schicken sie Riat unter die Dusche (5+ Spieldauerstrafe). Pinana wird zwar getroffen, prallt danach aber unglücklich in Teamkollege Zwerger. Später kassiert Forster für einen ganz üblen Crosscheck gegen den Nacken von Müller nur läppische zwei Minuten. Einige Minuten später muss dann Sabolic für 2+10 Minuten in die Kühlbox, weil Kreis vor der Bande einen Haken schlägt und daher gegen die Bande schlägt.

Sorry, das war eine ganz schwache Vorstellung der beiden Schiris Hebeisen/Mollard. Das hingegen darf nicht darüber hinweg täuschen, dass der HCAP zwar wie immer alles gab, jeder Scheibe hinterher jagte, aber erneut zu wenig aus seinen Chancen machte. Die Playoff-Plätze entfernen sich langsam, aber immer mehr...




[ Ambri ] - [ Biel ]

5:4 (0:1, 3:1, 1:2, 1:0) n.V.
39. Runde - Samstag, 18. Januar 2020
Valascia Ambri -- 4923 Zuschauer -- Mollard, Müller; Schlegel, Ambrosetti

Tore: 10. Riat (Schneider, Kreis) 0:1. 21. Flynn (Upshall, Ngoy) 1:1. 25. Bianchi (Trisconi) 2:1. 28. Dotti (Trisconi, Bianchi) 3:1. 35. Riat (Rathgeb, Forster) 3:2. 42. Rajala (Brunner, Rathgeb/Ausschluss Fora) 3:3. 44. Hofer (Zwerger, Müller/Ausschluss Forster) 4:3. 46. Schneider 4:4. 63. Flynn 5:4.

Strafen: je 6mal 2 Minuten.

Ambri-Piotta: Conz; Fora, Dotti; Plastino, Fischer; Ngoy, Jelovac; Pinana; Trisconi, Goi, Bianchi; Sabolic, Flynn, Upshall; Hofer, Müller, Zwerger; Incir, Dal Pian, Hinterkircher; Mazzolini.

Biel: Hiller; Rathgeb, Forster; Fey, Moser; Sataric, Kreis; Gustafsson; Fuchs, Ullström, Rajala; Riat, Nussbaumer, Schneider; Brunner, Cunti, Künzle; Tschantré, Jan Neuenschwander; Kohler.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Rohrbach, Kostner, Kneubühler, Novotny (alle verletzt) und D'Agostini (krank), Biel ohne Salmela, Ulmer, Hügli, Lüthi, Pouliot und Wüst (alle verletzt). Pfostenschuss Fora (14.). Lattenschuss Müller (36.). Torschüsse: 32:32.


Match-Zusammenfassung
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Der unbeugsame HC Ambrì-Piotta gewinnt gegen Biel mit 5:4 und holt sich zwei wichtige Punkte. 

Elias Bianchi ist seit gestern zurück und verleiht dem HCAP sofort wieder mehr Wasserverdrängung, ergänzt sich superb mit dem grossartigen Vorkämpfer Noele Trisconi - und erzielt nach einem unmotivierten Ausflug von Gästehüter Hiller das 2:1. Es ist das zweite Tor im Mitteldrittel, welches Brian Flynn mit dem schnellen 1:1 so richtig lanciert hat. Und dann tobt die Halle wegen Isacco Dotti, der nicht nur das temporäre 3:1 erzielt, sondern auch sein erstes National League Tor überhaupt. Es sind viele Emotionen an einem Abend, der die gut 5'000 Fans in der Valascia bestens unterhält, wozu auch die Schiedsrichter beitragen, denn sie sind in einigen Szenen alles andere als souverän und müssen den Zorn der aufgebrachten Haupttribüne mehr als nur einmal über sich ergehen lassen. 

Bevor die Gastgeber im Mitteldrittel tanzen, sind es die Gäste aus der Rolex-Stadt, die sich gekonnt durch die Gästereihen kombinieren. Da ist sie, diese spielerische Leichtigkeit, die hie und da aber in spielerische Überheblichkeit mündet, wenn das Passspiel ein bisschen gar übertrieben wird. Nun, Ambrì soll es recht sein, denn mit dem 0:1 nach 20 Minuten kommt die Cereda-Truppe insgesamt nicht schlecht weg. 

Der eingangs geschilderte Mittelabschnitt sieht den Bieler Riat erneut als Torschütze, so dass der Match offen bleibt, weil die Seiten bei Stand von 3:2 zum zweiten Mal gewechselt werden. 
Ein Powerplay ermöglicht Rajala den schnellen und schön herausgespielten Ausgleich (42.). Hofer lässt diesem Tor praktisch im Gegenzug die erneute Ambrì-Führung folgen, wobei auch dieser Treffer in Überzahl fällt und von Zwerger magistral vorbereitet wird. Da hat auch der Kameramann vom ORF Freude, denn er ist in die Valascia gekommen, um die Österreicher-Fraktion der beiden Teams zu beobachten. Da will Biels Ösi Peter Schneider nicht zurückstehen. Er lässt sich nach 46 Minuten das 4:4 gutschreiben, profitiert dabei aber von einem Eigentor von Brian Flynn. Der smarte US-Amerikaner mutiert immer mehr zum heimlichen Teamleader. Es sind nicht nur seine feinen und schnellen Hände, sondern auch seine Übersicht und Coolness, die ihn auch heute Abend zum wertvollsten Ausländer Ambrìs machen. Kein Zufall, dass ihm in der Verlängerung der insgesamt verdiente Siegtreffer glückt. 

Stichwort Ausländer: Während Nick Plastino gewohnt solid spielt, kämpft Robert Sabolic weiterhin unglücklich und wohl auch mit mangelndem Selbstvertrauen. Scottie Upshall bringt die gewünschte Energie ins Team, aber auch (zu viele) Strafen, so dass die Söldner kommende Woche besonders im Fokus stehen, denn auch von ihnen wird abhängen, ob der HC Ambrì-Piotta weiterhin im Playoff-Rennen bleibt. 
Die drei Spiele gegen Biel, Fribourg und Langnau werden ganz bestimmt zu aufschlussreichen Erkenntnissen führen. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher




[ Zug ] - [ Ambri ]

3:1 (1:0, 1:1, 1:0)
38. Runde - Freitag, 17. Januar 2020
Bossard Arena -- 6886 Zuschauer -- Salonen, Hungerbühler; Fuchs, Bürgi

Tore: 20. (19:48) Thorell (Alatalo, Lindberg) 1:0. 28. Morant (Albrecht, Leuenberger) 2:0. 35. Trisconi (Goi) 2:1. 47. Klingberg (Hofmann, Diaz) 3:1.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Zug, 5mal plus 10 Minuten (Müller) gegen Ambri-Piotta.

Zug: Genoni; Schlumpf, Geisser; Diaz, Stadler; Morant, Alatalo; Thiry; Martschini, Lindberg, Thorell; Klingberg, Kovar, Hofmann; Simion, Senteler, Bachofner; Leuenberger, Albrecht, Zehnder; Langenegger.

Ambri-Piotta: Manzato; Plastino, Fischer; Fora, Dotti; Ngoy, Jelovac; Fohrler; Trisconi, Goi, Bianchi; Sabolic, Flynn, Upshall; Hofer, Müller, Zwerger; Incir, Dal Pian, Hinterkircher; Joël Neuenschwander.

Bemerkungen: Zug ohne Schnyder, Zgraggen (beide verletzt) und Zryd (überzählig), Ambri-Piotta ohne Rohrbach, Mazzolini, Kostner, Kneubühler, Novotny (alle verletzt) und D'Agostini (krank). Pfostenschuss Hofmann (25.).


Match-Zusammenfassung
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In einem ausgeglichenen Spiel überzeugt der EV Zug trotz durchschnittlicher Leistung und entscheidet das Spiel gegen den HC Ambrì-Piotta dank grösserer Effizienz mit 3:1.

Die Zuschauer in der Bossard Arena kriegen an diesem Freitagabend eine attraktive, ausgeglichene Partie mit einigen Toren zu sehen. Das erste Drittel verläuft dabei weitgehend ohne gefährliche Chancen. Erst zwölf Sekunden vor Schluss gehen die Zentralschweizer dank Thorell in Führung. Es ist jedoch Ambrì-Center Flynn, der den Puck unglücklich im eigenen Tor versenkt.

Im Mitteldrittel sind die Zuger zu Beginn klar überlegen. Erst trifft Hofmann die Latte, nur wenig später erhöht Morant mit einem Schuss von der blauen Linie auf 2:0.  In der 35. Minute ist die Hoffnung bei den Leventinern aber plötzlich zurück: Trisconi geht nach einem Goi-Abpraller vor dem Zuger Tor vergessen und muss nur noch einschieben und verkürzt so auf 2:1.

Die Hoffnung währt aber nur kurz. In der 47. Minute zeigt Zug seine Klasse und stellt dank eines Klingberg-Hammers den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her.

Ambri vergab die immer wieder vorhandenen Chancen teils fahrlässig oder scheiterte an Genoni. Alleine Zwerger hätte drei Tore erzielen können. So bleibt am Ende des Abends nur der Frust, auch weil fast alle Strich-Konkurrenten gepunktet haben.




[ Rapperswil ] - [ Ambri ]

1:4 (0:1, 1:2, 0:1)
36. Runde - Sonntag, 12. Januar 2020
Diners Club Arena -- 5679 Zuschauer -- Tscherrig, Kaukokari; Kaderli, Ambrosetti

Tore: 2. Upshall (Flynn, Dotti) 0:1. 27. Hofer 0:2. 28. Flynn (Dal Pian/Ausschluss Hinterkircher!) 0:3. 29. Cervenka (Clark, WellmannAusschlüsse Hinterkircher, Ngoy) 1:3. 60. (59:52) Flynn (Müller, Fischer) 1:4 (ins leere Tor).

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Rapperswil, 7mal 2 plus 10 Minuten (Hinterkircher) gegen Ambri.

Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler (28.-29. Bader); Schneeberger, Dufner; Profico, Randegger; Hächler, Maier; Vukovic, Schmuckli; Wellman, Rowe, Simek; Clark, Cervenka, Casutt; Schlagenhauf, Dünner, Eggenberger; Loosli, Ness, Hüsler.

Ambri-Piotta: Manzato; Plastino, Fischer; Fora, Dotti; Ngoy, Jelovac; Fohrler; Trisconi, Goi, Hinterkircher; D'Agostini, Flynn, Upshall; Hofer, Müller, Zwerger; Joël Neuenschwander, Dal Pian, Incir; Mazzolini.

Bemerkungen: Rapperswil-Jona ohne Kristo, Schweri, Egli und Forrer, Ambri ohne Bianchi, Kostner, Kneubühler, Rohrbach und Novotny (alle verletzt) und Sabolic (überzähliger Ausländer). Lattenschüsse Dufner (45.) und Müller (52.). Pfostenschuss Müller (56.). Timeout: Ambri-Piotta (52.), Rapperswil-Jona Lakers (59.). Rapperswil-Jona Lakers von 58:19 bis 58:44 und 59:01 bis 59:52 ohne Torhüter. Torschüsse: 29:30.


Match-Zusammenfassung
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sda. Die Rapperswil-Jona Lakers können den Anschluss an die Playoff-Plätze nicht wiederherstellen. Gegen Ambri-Piotta verlieren sie 1:4. 20 Stunde zuvor haben sie die Tessiner auswärts noch geschlagen.

Die entscheidenden Szenen spielten sich in der 27. und 28. Minute ab. Zuerst erhöhte Fabio Hofer auf 2:0 für Ambri, dann erhielt Rapperswil-Jona die Gelegenheit, im Powerplay zu verkürzen. Doch statt das 1:2 zu erzielen, kassierten die Lakers in Überzahl das 0:3. Brian Flynn sorgte mit dem dritten Treffer - nur 30 Sekunden nach dem zweiten - für die Entscheidung zu Gunsten der Leventiner.

Die Lakers erzielten kurz darauf in doppelter Überzahl doch noch ihren ersten Treffer, mehr lag für den Tabellenletzten vor 5679 Zuschauern (Gratiseintritt für alle Kinder) aber nicht mehr drin. Ambri, das von Beginn weg Vorteile besessen hatte, brachte den Vorsprung dank geschicktem Spiel souverän über die Runden und feierte nach vier Niederlagen den ersten Sieg im neuen Jahr.

Die elftklassierten Tessiner vergrösserten den Vorsprung auf Rapperswil damit wieder auf sieben Punkte. Die Lakers weisen 15 Partien vor dem Abschluss der Qualifikation weiterhin zehn Punkte Rückstand auf den rettenden 8. Rang aus. Die Hoffnungen auf eine Playoff-Qualifikation sind nach der neusten Niederlage nicht gestiegen.




[ Ambri ] - [ Rapperswil ]

2:5 (0:2, 2:1, 0:2)
37. Runde - Samstag, 11. Januar 2020
Valascia Ambri -- 5333 Zuschauer -- Urban, Müller; Bürgi, Wolf

Tore: 15. Dünner (Rowe, Cervenka/Ausschluss Fischer) 0:1. 18. Clark (Cervenka, Casutt) 0:2. 24. Upshall (Flynn, Plastino/Ausschluss Loosli) 1:2. 29. Cervenka (Randegger, Clark) 1:3. 38. Zwerger (Müller, Trisconi/Ausschluss Schlagenhauf) 2:3. 44. Casutt (Clark, Maier) 2:4. 60. (59:40) Clark (Dufner) 2:5 (ins leere Tor).

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Ambri, 5mal 2 Minuten gegen Rapperswil.

Ambri-Piotta: Conz; Ngoy, Dotti; Plastino, Fischer; Fora, Pinana; Fohrler, Jelovac; D'Agostini, Flynn, Upshall; Trisconi, Goi, Hinterkircher; Joël Neuenschwander, Müller, Zwerger; Hofer, Dal Pian, Incir.

Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Schneeberger, Dufner; Profico, Randegger; Hächler, Maier; Vukovic, Schmuckli; Wellman, Rowe, Simek; Clark, Cervenka, Casutt; Schlagenhauf, Dünner, Eggenberger; Loosli, Ness, Hüsler.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Bianchi, Kostner, Kneubühler, Rohrbach und Novotny (alle verletzt) und Sabolic (überzähliger Ausländer), Rapperswil-Jona ohne Kristo, Schweri, Egli, Forrer, Mosimann (alle verletzt) und Wetter (krank). Timeout Ambri-Piotta (58:51). Ambri-Piotta von 58:51 bis 59:40 ohne Torhüter. Torschüsse: 34:23.


Match-Zusammenfassung
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Die Annäherung an den Strich mündet in ein 2:5 gegen die Lakers, die heute Abend die bessere Mannschaft sind.  

Am Vorwochenende spukte die Technik, so dass der Matchbericht des Chronisten irgendwo verschwunden war. Heute klappt es mit dem Bericht, dafür aber nicht mit der Vorstellung der Cereda-Truppe, die einen schwachen Abend einzieht und mit einer deftigen Niederlage in die eisig kalte Nacht entlassen wird. 

Dass sich ein insgesamt übler Abend anbahnt, ist zu Beginn nicht ersichtlich, denn die knapp einwöchige Pause scheint der Mannschaft gut bekommen zu sein, zumal mit viel Drive in den Match gestartet wird. Zwei Powerplays später kommen erste Zweifel auf, weil die Scheibe nicht so läuft, wie man sich das als Ambrì-Fan wünscht. Dazu kommt, dass Gästehüter Nyffeler einen bestechend sicheren Eindruck macht und gegen die anrennenden Gastgeber nichts anbrennen lässt. Auch Rückkehrer Fabio Hofer sieht seine Topchance zunichte gemacht. Da kommen die Gegenstösse der Lakers schon präziser daher: Dünner (15.) setzt mit der Führung einen ersten Nadelstich, Clark doppelt kurz darauf nach, kommt allerdings ein bisschen gar frei stehend zum Abschluss. 

Upshall, er bekommt gegenüber Sabolic erneut den Vorzug, verkürzt in Überzahl auf 1:2 und bringt die Emotionen zurück - auch beim Publikum, das erneut sehr zahlreich erschienen ist … und wenig später den nächsten Rückschlag mitansehen muss, denn Randegger und Cervenka kombinieren sich noch vor Spielmitte zum dritten Gästetor. Es braucht erneut ein Powerplay, um Ambrì-Piotta im Spiel zu halten. Zwerger überlistet Nyffeler aus spitzem Winkel und sorgt mit dem 2:3 für den erneuten Anschlusstreffer. 
Mit fünf gegen fünf bringen die Nordtessiner heute Abend wenig zustande. Die wenigen Druckmomente überstehen die Gäste schadlos. Sie wirken mental frischer und haben das nötige Schlachtenglück auf ihrer Seite, denn sie machen aus 23 Torschüssen fünf Tore. Dasjenige von Casutt - das 2:4 nach 44 Minuten - ist die Entscheidung an diesem Abend. 
Der Rest ist Beigemüse und ändert nichts daran, dass Ambrì eine bittere Pille in Form einer 2:5-Niederlage schlucken muss. 

Einzig positiver Aspekt ist, dass es keine 24 Stunden später erneut zum Zusammentreffen der beiden Kontrahenten kommt. Der Match in Rapperswil wird nämlich um 15.45 Uhr angepfiffen. 
Mit einem Sieg würde der HC Ambrì-Piotta in Tuchfühlung mit dem Strich und dem 8. Platz bleiben. Eine zweite Niederlage gegen das Tabellenschlusslicht hingegen wäre ein herber Rückschlag und die fünfte Niederlage in Serie. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher




[ Servette ] - [ Ambri ]

2:0 (2:0, 0:0, 0:0)
35. Runde - Sonntag, 5. Januar 2020
les Vernets Servette -- 6676 Zuschauer -- Wiegand, Urban; Altmann, Wolf

Tore: 5. Winnik (Karrer, Fehr/Ausschluss Zwerger) 1:0. 8. Fehr (Winnik, Le Coultre) 2:0.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 5mal 2 plus 5 Minuten plus Spieldauer (Jelovac) gegen Ambri-Piotta.

Genève-Servette: Descloux; Jacquemet, Tömmernes; Karrer, Maurer; Völlmin, Le Coultre; Kast; Miranda, Fehr, Winnik; Wingels, Richard, Rod; Riat, Berthon, Douay; Maillard, Smirnovs, Bozon; Patry.

Ambri: Östlund; Ngoy, Jelovac; Plastino, Dotti; Fora, Pinana; Fohrler; Trisconi, Goi, Hinterkircher; Upshall, Flynn, Sabolic; Joël Neuenschwander, Müller, Zwerger; Incir, Dal Pian, Mazzolini; Anthony Neuenschwander.

Bemerkungen: Servette ohne Fritsche, Mercier und Wick (verletzt), Mayer (persönliche Gründe), Ambri ohne D’Agostini, Bianchi, Kostner, Kneubühler, Hofer, Rohrbach und Novotny (alle verletzt) sowie Fischer und Manzato (beide krank). - 29. Descloux hält Penalty von Sabolic. - 59. Timeout Ambri, von 58:49 bis 59:29 ohne Torhüter.  Torschüsse: 37:22.


Match-Zusammenfassung
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sda. Genf-Servette bezwingt im Duell zweier offensiv bescheiden aufgetretenen Teams Ambri-Piotta mit 2:0. Goalie Gauthier Descloux benötigt 20 Paraden für den Shutout.

Spengler-Cup-Halbfinalist Ambri kassierte damit die vierte Meisterschafts-Niederlage in Folge. Die Leventiner, die auf ihrer neun Namen umfassenden Absenzenliste neuerdings auch auf ihren verletzten PostFinance-Topskorer Matt D'Agostini verzichten müssen, kamen zwar zu einigen Chancen, war aber im Gegensatz zu Servette zu wenig kaltblütig.

In der 29. Minute wurde Ambris Igor Jelovac nach einem Check gegen den Kopf von Tanner Richard beim Stande von 2:0 unter die Dusche geschickt. Doch 12 Sekunden nach dem Beginn des fünfminütigen Powerplays erkämpfte sich Giacomo Dal Pian für Ambri in Unterzahl einen Penalty, der dann aber von Teamkollege Robert Sabolic nicht verwertet wurde.

Ambri hätte auch in der 4. Minute durch den NHL-Veteranen Scottie Upshall in Führung gehen, als solo auf Descloux zufuhr. Aber der Genfer Keeper Gauthier Descloux, der einst auch schon leihweise für Ambri spielte, rettete mit der Stockhand die mögliche gewesene Führung der Gäste.

Für das bei den Zuspielen präzisere Servette war es der vierte Zu-Null-Sieg in der laufenden Meisterschaft, für Ambri die zweite Zu-Null-Niederlage.



[ Ambri ] - [ ZSC ]

2:3 (0:0, 1:0, 1:2, 0:1) n.V.
34. Runde - Samstag, 4. Januar 2020
Valascia Ambri -- 6120 Zuschauer --

Tore: 32. Müller (Zwerger, Jelovac) 1:0. 45. Marti (Suter, Pettersson) 1:1. 48. Suter (Kürger, Berni) 1:2. 59. Hinterkircher (Fora, Müller) 2:2. 61. (60:30) Geering (Suter, Krüger) 2:3.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 4mal 2 Minuten gegen ZSC Lions.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Fischer; Fora, Dotti; Ngoy, Jelovac; Fohrler; D'Agostini, Flynn, Upshall; Joël Neuenschwander, Müller, Zwerger; Trisconi, Goi, Hinterkircher; Incir, Dal Pian, Mazzolini; Pinana.

ZSC Lions: Guntern; Blindenbacher, Geering; Phil Baltisberger, Marti; Trutmann, Berni; Sutter; Pettersson, Krüger, Suter; Bodenmann, Diem, Hollenstein; Chris Baltisberger, Prassl, Sigrist; Simic, Schäppi, Pedretti.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Bianchi, Hofer, Kneubuehler, Kostner, Novotny, Rohrbach (alle verletzt), Manzato (krank) und Sabolic (überzähliger Ausländer), ZSC Lions ohne Roe, Wick (beide verletzt), Braun, Noreau und Ortio (alle krank). Flüeler verletzte sich beim Warm-up. - Timeout Ambri-Piotta (55.). Torschüsse: 25:28.


Match-Zusammenfassung
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sda. Im letzten Eishockey-Meisterschaftsspiel der 34. Runde setzen sich die ZSC Lions in Ambri mit 3:2 nach Verlängerung durch. Vier Zürcher schlüpfen unerwartet in Hauptrollen.

Bei den ZSC Lions hütete Daniel Guntern das Tor, weil der Finne Joni Ortio erkrankte und sich Lukas Flüeler während des Aufwärmens verletzte. Der 24-jährige Guntern kam zuvor bei den ZSC Lions in dieser Saison erst zu zwei Teileinsätzen. Letzte Saison bestritt er - als der Klassenerhalt feststand - drei Partien in der Abstiegsrunde (1 Sieg, 2 Niederlagen). In Ambri glänzte der Keeper aus dem eigenen Nachwuchs mit 23 Paraden. Vor allem im ersten Abschnitt, als Ambri drückte, trumpfte Guntern gross auf.

Eine Hauptrolle übernahm auch Mattia Hinterkircher, auch er 24-jährig und ein einstiger ZSC-Junior. Hinterkircher wechselte vor Weihnachten von den Lions (wo er nur dreimal in der National League eingesetzt worden war) zu Ambri. 103 Sekunden vor Schluss erzielte er im erst vierten Spiel mit Ambri bereits sein zweites Tor - es war der nicht mehr erwartete 2:2-Ausgleich.

Den Schlusspunkt in der Verlängerung setzte nach nur 30 Sekunden Patrick Geering, der in der Verlängerung nur wegen der vielen Absenzen zum Handkuss kam. Geering erzielte sein erstes Saisontor. Vorbereitet wurde der Treffer von Pius Suter, der in Abwesenheit von Garrett Roe das Topskorer-Trikot trug und an allen Zürcher Treffern beteiligt war (1 Tor/2 Assists).

Die ZSC Lions präsentierten sich personell in Ambri nicht top-besetzt. Neben den Goalies Ortio und Flüeler mussten sich auch Roe, Roman Wick (beide verletzt) und Maxim Noreau (krank) ersetzen. Der ZSC trat bloss mit zwei Ausländern an. Die Zürcher hoffen, dass der eine oder andere am Sonntag im Spitzenspiel im Hallenstadion gegen Zug wieder mittun kann.

Ambri-Piotta droht dagegen unmittelbar nach dem Spengler Cup der Koller: Nach den Niederlagen in Lausanne (1:5) und gegen die ZSC Lions gastieren die Leventiner am Sonntag bei Servette (2.), das sich derzeit in der Tabelle auf gleicher Höhe wie die Zug (1.) und die ZSC Lions (3.) bewegt. Ambri benötigt dringend Punkte, um am Strich den Anschluss an die Berner Klubs nicht zu verlieren.




[ Lausanne ] - [ Ambri ]

5:1 (1:1, 3:0, 1:0)
33. Runde - Donnerstag, 2. Januar 2020
Malley -- 9234 Zuschauer -- Hebeisen, Fluri; Huguet, Cattaneo

Tore: 10. Sabolic (D`Agostini, Flynn) 0:1. 11. Almond (Nodari, Kenins) 1:1. 23. Genazzi (Jeffrey, Herren) 2:1. 28. Vermin (Emmerton, Moy) 3:1. 40. (39:52) Lindbohm (Bertschy, Frick/Ausschlüsse Traber, Müller) 4:1. 47. Bertschy (Frick/Ausschluss Grossmann!) 5:1.

Strafen: 1mal 2 plus 5 Minuten und Spieldauerstrafe (Traber) gegen Lausanne, 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

Lausanne: Stephan; Heldner, Grossmann; Lindbohm, Frick; Nodari, Genazzi; Oejdemark; Bertschy, Jooris, Kenins; Moy, Emmerton, Vermin; Almond, Jeffrey, Herren; Trabert, Froidevaux, Leone; Roberts.

Ambri-Piotta: Manzato (41. Östlund); Ngoy, Pinana; Plastino, Fischer; Fora, Dotti; Fohrler, Jelovac; D’Agostini, Flynn, Sabolic; Joël Neuenschwander, Müller, Zwerger; Trisconi, Dal Pian, Hinterkircher; Incir, Anthony Neuenschwander, Mazzolini.

Bemerkungen: Lausanne ohne Antonietti (verletzt) und Junland (überzähliger Ausländer), Ambri ohne Conz, Rohrbach, Kneubühler, Bianchi, Kostner, Hofer und Novotny (alle verletzt) sowie Goi (krank). Torschüsse: 37:27.


Match-Zusammenfassung
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sda. Lausanne setzt sich gegen den Spengler-Cup-Halbfinalisten Ambri-Piotta mit einem 3:0 im Mitteldrittel entscheidend ab und gewinnt die Partie ungefährdet 5:1.

Verteidiger Joël Genazzi erzielte mit dem 2:1 (23.) das Siegtor und bereits den zehnten Treffer in der laufenden Meisterschaft. Ambri fand weder durch den Restausschluss gegen den Lausanner Tim Traber beim Stande von 3:1 für Lausanne noch durch den Goalie-Wechsel auf das Schlussdrittel hin beim Stande von 4:1 (Östlund für Manzato) ins Spiel zurück. Christoph Bertschy erzielte im Schlussdrittel für Lausanne dann gar noch ein Unterzahl-Tor zum Endresultat.

Der Höhenflug der Leventiner wurde damit jäh gestoppt. Sieben seiner letzten neun Pflichtspiele hatte Ambri vor dem Gang nach Lausanne gewinnen können. Drei Tage zuvor waren die Leventiner in Davos im Halbfinal des Traditionsturniers erst in der Verlängerung dem tschechischen Meister Ocelari Trinec unterlegen.

Lausanne realisierte derweil den dritten Sieg in Serie, bestreitet nun aber bis zum 25. Januar wegen den Olympischen Jugendspielen in Lausanne nur noch Auswärtsspiele.



[ Ambri ] - [ Davos ]

4:5 (2:1, 1:2, 1:1, 0:0) n.P.
32. Runde - Montag, 23. Dezember 2019
Valascia Ambri -- 6500 Zuschauer (ausverkauft) -- Hebeisen, Urban; Cattaneo, Wolf

Tore: 15. Flynn (Sabolic, Plastino/Ausschluss Baumgartner) 1:0. 16. Palushaj (Hischier) 1:1. 18. Fora (D'Agostini, Flynn) 2:1. 23. Palushaj (Lindgren, Corvi/Ausschluss Dotti) 2:2. 28. Hinterkirchner (Goi) 3:2. 31. Corvi (Lindgren, Rantakari/Ausschluss Zwerger) 3:3. 50. Jung (Du Bois, Lindgren) 3:4. 54. Sabolic (Pinana, Flynn) 4:4.
Penaltyschiessen: Sabolic -, Corvi -; Flynn -, Palushaj 0:1; Müller -, Tedenby 0:2; Zwerger -.

Strafen: 6mal 2 plus 10 Minuten (Jelovac) gegen Ambri-Piotta, 5mal 2 Minuten gegen Davos. - PostFinance-Topskorer: D'Agostini; Lindgren.

Ambri-Piotta: Manzato; Plastino, Fischer; Fora, Dotti; Ngoy, Jelovac; Fohrler, Pinana; D'Agostini, Flynn, Sabolic; Joël Neuenschwander, Müller, Zwerger; Trisconi, Goi, Hinterkircher; Incir, Anthony Neuenschwander, Mazzolini.

Davos: Aeschlimann; Du Bois, Jung; Rantakari, Guerra; Stoop, Kienzle; Barandun; Marc Wieser, Lindgren, Tedenby; Ambühl, Corvi, Herzog; Hischier, Baumgartner, Palushaj; Kessler, Marc Aeschlimann, Frehner; Bader.

Bemerkungen: Ambri ohne Conz, Rohrbach, Kneubühler, Dal Pian, Bianchi, Kostner, Upshall, Hofer und Novotny (alle verletzt). Davos ohne Egli, Paschoud, Dino Wieser (alle verletzt) und Nygren (überzähliger Ausländer). Timeouts: Ambri (64.); Davos (61.). Torschüsse: 31:29.


Match-Zusammenfassung
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Der HC Davos pfuscht dem HCAP in die Weihnachtsparty und gewinnt in der ausverkauften Valascia in der Verlängerung. 

Es ist ein magistrales Startdrittel der Gastgeber, die wenig zulassen, äusserst abgeklärt agieren und den spielstarken Gegner weitgehend unter Kontrolle haben. Besonders das zweite Tor durch Fora ist wunderbar herausgespielt und von den Fans der Einheimischen frenetisch bejubelt. Dass Davos zum zwischenzeitlichen Ausgleich kommt, ist zwar verdient, vor allem aber einem individuellen Fehler der Gastgeber zu verdanken. 

Im Mitteldrittel zeigt der HCD, weshalb er diese Saison wieder ziemlich weite vorne mitmischt, denn da ist zum Beispiel das unwiderstehlich anmutende Powerplay, welches den Gästen zwei zwingend herauskombinierte Tore bringt. Palushaj darf sich nach 40 Minuten als Doppeltorschütze feiern lassen, Ambrì-Piotta hingegen für sich in Anspruch nehmen, dem Gegner alles abzufordern. Das 3:3 entspricht den gezeigten Leistungen und lässt für den Schlussabschnitt alle Optionen offen. 

Der Gast aus dem Landwassertal führt in den letzten 20 Minuten die tendenziell feiner Klinge, ist öfter am Drücker und nach 50 Minuten am Jubeln, weil Jung mit einem Hammer seine Mannschaft zum ersten Mal an diesem Abend in Führung bringt. 
Dass die Cereda-Truppe nochmals die Energie findet, den Match auszugleichen, grenzt an ein Wunder - und sorgt für fast grenzenlosen Jubel, als Sabolic den Puck kurz vor Schluss irgendwie in die Maschen würgt - Verlängerung! 

Während dieser wird es dann (wieder einmal) richtig laut in der Valascia: Plastino muss auf die Strafbank, was die Haupttribüne massiv erzürnt. Wenig später applaudiert diese begeistert, denn Ambrì übersteht die Strafe unbeschadet und kann wenig später gar selber in doppelter (!) Überzahl und mit fünf gegen drei Feldspieler agieren, den Lucky Punch aber auch nicht landen. Blankes Entsetzen auf den Rängen, aber immerhin die Gewissheit, einen Punkt in der Tasche zu haben. Für den Zusatzpunkt und den definitiven Sprung über den Strich reicht es indes heute Abend nicht, denn die Gäste aus Davos sind die clevereren Penaltyschützen und holen den Sieg in Extremis. 

Für den HC Ambrì-Piotta geht ein aufregendes Meisterschaftsjahr zu Ende. Mit dem Spengler Cup folgt nun die Festtagskür, bevor es am 2. Januar 2020 in Lausanne mit der Meisterschaft weitergeht. 

Frohe Weihnachten und ein paar relaxt-besinnliche Festtage! 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher




[ Bern ] - [ Ambri ]

2:3 (0:2, 1:0, 1:0, 0:0) n.P.
31. Runde - Samstag, 21. Dezember 2019
PostFinance Arena -- 16889 Zuschauer -- Dipietro, Rohatsch; Cattaneo, Wolf

Tore: 9. Flynn (Trisconi) 0:1, 12. Plastino (Sabolic, Flynn) 0:2, 23. Arcobello (Ruefenacht, Ebbett/Ausschluss Sabolic) 1:2, 48. Ebbett (Arcobello, Moser/Ausschluss Plastino) 2:2.
Penalty-Schiessen: Sabolic 0:1, Praplan -; Flynn -, Arcobello -; D'Agostini -, Moser -; Müller 0:2, Pestoni 1:2; Zwerger -, Andersson -.

Strafen: 3mal 2 Minuten plus Spieldauer-Disziplinarstrafe (Krueger) gegen den SC Bern, 5mal 2 Minuten plus Spieldauer-Disziplinarstrafe (Fohrler) gegen Ambrì-Piotta. 

SC Bern: Karhunen; MacDonald, Untersander; Gerber, Andersson; Blum, Krueger; Gerber, Burren; Moser, Arcobello, Ruefenacht; Pestoni, Ebbett, Praplan; Scherwey, Heim, Sciaroni; Kämpf, Berger, Spiller. 

Ambrì-Piotta: Östlund; Fischer, Plastino; Dotti, Fora; Jelovac, Ngoy; Moor, Fohrler; Sabolic, Flynn, D'Agostini; Zwerger, Müller, J. Neuenschwander; Hinterkircher, Pinana, Trisconi; Mazzolini, A. Neuenschwander, Incir.

Bemerkungen: Bern ohne Grassi und Bieber (beide verletzt) sowie Mursak (überzähliger Ausländer), Ambri ohne Conz, Rohrbach, Kneubühler, Dal Pian, Bianchi, Kostner, Upshall, Hofer und Novotny (alle verletzt) sowie Goi (gesperrt). - Erstes NL-Spiel von Goalie Viktor Östlund für Ambri. - Pfosten: 18. Praplan. Toschüsse: 32:29.


Match-Zusammenfassung
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sda. Trotz einer zehn Namen umfassenden Absenzenliste setzt Ambri-Piotta seine Siegesserie auch beim zuletzt formstarken Meister Bern fort. Die Leventiner setzten sich mit 3:2 nach Penaltyschiessen durch und feierten den fünften Sieg in Folge.

Das entscheidende Tor zum 2:1-Erfolg im Penaltyschiessen erzielte ausgerechnet der frühere SCB-Stürmer Marco Müller mit einem Treffer zur 2:0-Führung. Zweiter Matchwinner von Ambri war der tadellose Goalie Viktor Östlund (25) bei seinem ersten National-League-Spiel für die Leventiner.

Der Sohn des früheren schwedischen Top-Goalies Thomas Östlund (ex-Fribourg-Gottéron) war in dieser Saison bisher ausschliesslich im Swiss-League-Team Biasca Ticino Rockets zum Einsatz gekommen. In der Saison 2015/2016 hatte er indes bereits einmal für Lugano ein komplettes Spiel in der höchsten Spielklasse bestritten.

Bern holte zwar einen 0:2-Rückstand auf, kassierte aber am Ende nach fünf Siegen in Folge die erste Niederlage.

Bei Ambri-Piotta verstärkt sich mitten in der Erfolgsserie und ausgerechnet unmittelbar vor dem Spengler Cup das Verletzungspech. Mit dem Ausfall von Captain Elias Bianchi, der am Freitag gegen die Rapperswil-Jona Lakers mit einer Hirnerschütterung ausfiel, fehlten gegen Bern bereits neun Spieler verletzungsbedingt. Dazu kam noch der gesperrte Tommaso Goi.



[ Ambri ] - [ Rapperswil ]

3:2 (0:1, 2:1, 1:0)
30. Runde - Freitag, 20. Dezember 2019
Valascia Ambri -- 4670 Zuschauer -- Salonen, Mollard; Kovacs, Gnemmi

Tore: 13. Clark (Cervenka) 0:1. 33. (32:24) Fora (D'Agostini, Zwerger/Auschlüsse Hächler, Cervenka) 1:1. 33. (32:58) D'Agostini (Plastino, Sabolic/Ausschluss Cervenka) 2:1. 35. Dünner (Rehak) 2:2. 45. Zwerger (Müller/Ausschluss Dotti!) 3:2.

Strafen: 6mal 2 plus 5 Minuten (Goi) plus 10 (Trisconi) plus Spieldauer (Goi) gegen Ambri-Piotta, 11 mal 2 plus 5 Minuten (Schneeberger) plus 2 mal 10 Minuten (Egli, Hächler) plus Spieldauer (Schneeberger) gegen Rapperswil-Jona Lakers.

Ambri-Piotta: Manzato; Plastino, Fischer; Fora, Dotti; Ngoy, Jelovac; Pinana, Fohrler; D'Agostini, Flynn, Sabolic; Trisconi, Bianchi, Hinterkircher; Joël Neuenschwander, Müller, Zwerger; Incir, Goi, Mazzolini.

Rapperswil-Jona Lakers: Bader; Vukovic, Schmuckli; Egli, Randegger; Hächler, Maier; Schneeberger, Dufner; Wellman, Rowe, Schlagenhauf; Clark, Cervenka, Forrer; Loosli, Dünner, Rehak; Hüsler, Ness, Eggenberger.

Bemerkungen: Ambri ohne Conz, Novotny, Rohrbach, Kneubühler, Dal Pian, Kostner, Upshall und Hofer (alle verletzt), Lakers ohne Casutt, Mosimann, Simek, Hollenstein und Schweri (alle verletzt) sowie Nyffeler und Kristo (beide krank). Penalty verschossen: 15. D'Agostini, 53. Zwerger. 17. Bianchi verletzt ausgeschieden. 59:46 Timeout Lakers, ab 58:42 ohne Torhüter.


Match-Zusammenfassung
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Ein hauchdünnes 3:2 über die Lakers bringt Ambrì-Piotta wieder sehr nahe an Platz 8. 

Ambrì siegt, die Valascia jubelt und Rappi weint, denn mit einem Sieg hätten die Rosenstädter in der Tabelle zu den Nordtessinern aufgeschlossen.

Clark (16. Saisontor) und Cervenka kombinieren sich zum 0:1, was in Anbetracht des Spielverlaufs nicht unverdient ist, denn die Platzherren kommen zu Beginn nicht richtig in die Gänge. Das liegt vor allem am äusserst hartnäckigen Gegner, der wenig zulässt und sich überdies auf einen fabelhaften Hüter Bader verlassen darf.

Dieser muss sich im Mitteldrittel dann aber zwei Mal geschlagen geben, denn innerhalb von 34 Sekunden landen zwei Überzahl-Geschosse von Fora und D'Agostini in den Maschen. Doch was war die Initialzündung für das starke Ambrì-Mitteldrittel? Zum einen der nicht geahndete Check gegen Captain Bianchi, der das Publikum so richtig aus der Haut fahren lässt. Zum anderen nehmen die Lakers dumme Strafen und bringen sich so selber um die Früchte ihrer Anstrengungen. Dass sie den Weg zurück zum Ausgleich finden, ist einem Kunstschuss von Dünner zu verdanken, dem zudem ein Ablenker an einen Schlittschuh hilft, so dass man nach 40 Minuten mit einem 2:2 die Seiten wechselt. 
Danach muss Dotti raus und es droht die neuerliche Führung der Rosenstädter, die fürs Powerplay ihre besten Kräfte aufs Eis beordern … und dann prompt in einen Konter laufen. Zwergers Shorthander (45.) lässt die Valascia in ihren Grundmauern erzittern. Da ist nun richtig Zunder drin, es ist ein Fight auf Biegen und Brechen und mit Chancen auf beiden Seiten. Die St. Galler stehen mehrfach nahe am Ausgleich, Ambrì bejammert die zweite vergebene Penaltychance - und am Schluss kommt die Brechstange zum Einsatz, denn 78 Sekunden vor Schluss sprintet Bader aus dem Tor.

Das alles bringt nichts mehr. Ambrì rettet den Sieg über die Zeit, holt drei unglaublich wichtige Punkte und versucht heute Samstag beim SC Bern, in der Siegesspur zu bleiben. 
Wie das gelingen soll, ist die grosse Frage, zumal die Liste der Verletzten immer grösser wird und man sich fragen muss, wie es um den Kräftehaushalt der Leventiner steht. Nun, vielleicht öffnet Magier Luca Cereda ein weiteres Mal die Zauberkiste und sorgt dafür, dass die vorweihnächtliche Euphorie noch gesteigert werden kann.

Egal, wie der Match in Bern ausgehen wird: Das Weihnachtsspiel gegen den HCD vom kommenden Montag dürfte vor grosser Kulisse ausgetragen werden. Und wer die fantastische Moral und den unglaublichen Charakter dieser Mannschaft kennt, darf sich auf einen vorweihnächtlich-festlichen Eishockeyabend freuen!

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher




[ Ambri ] - [ Lugano ]

7:2 (3:0, 1:1, 3:1)
29. Runde - Dienstag, 17. Dezember 2019
Valascia Ambri -- 6038 Zuschauer -- Lemelin, Vikman; Obwegeser, Ambrosetti

Tore: 1. (0:38) Flynn (D'Agostini, Fora) 1:0. 7. Mazzolini (Incir, Dal Pian) 2:0. 15. Fohrler (Zwerger, Fora/Ausschluss Jecker) 3:0. 29. Fazzini (Riva, Sannitz) 3:1. 32. Fischer (D'Agostini) 4:1. 46. Flynn (Zwerger. D'Agostini/Ausschluss Walker, Chorney) 5:1. 50. (49:14) Müller (Ausschluss Zwerger!) 6:1 (ins leere Tor). 50. (49:45) D'Agostini (Trisconi/Ausschluss Zwerger!) 7:1. 55. Riva (Suri, Lajunen) 7:2.

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 7mal 2 Minuten gegen Lugano. - PostFinance-Topskorer: D'Agostini; Fazzini.

Ambri-Piotta: Manzato; Plastino, Fischer; Fora, Dotti; Ngoy, Jelovac; Fohrler, Pinana; Trisconi, Goi, Bianchi; D'Agostini, Flynn, Sabolic; Neuenschwander, Müller, Zwerger; Incir, Dal Pian, Mazzolini.

Lugano: Zurkirchen; Postma, Chorney; Chiesa, Riva; Loeffel, Jecker; Ronchetti; Bürgler, Lajunen, Suri; Fazzini, Sannitz, Bertaggia; Lammer, McIntyre, Zangger; Walker, Romanenghi, Jörg.

Bemerkungen: Ambri ohne Rohrbach, Conz, Novotny, Kneubühler, Kostner, Upshall und Hofer (alle verletzt), Payr (Rückreise U20-B-WM mit Österreich), Lugano ohne Vauclair, Morini und Wellinger (alle verletzt) sowie Klasen (überzähliger Ausländer). - 15. Timeout Lugano. - Pfosten: 43. Loeffel, 59. Walker. - Lugano von 49:04 bis 49:14 ohne Torhüter. - 50. Müller verschiesst Penalty. Torschüsse: 37:18.

Match-Zusammenfassung
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sda. Ambri-Piotta realisierte mit einem 7:2 vor eigenem Publikum den höchsten Derby-Sieg seit einem 6:0 in Lugano im Oktober 2008.

Der Amerikaner Brian Flynn war Doppeltorschütze. Ambri reihte damit erstmals in der laufenden Saison drei Siege in Folge aneinander und triumphierte in sechs der letzten sieben Derbys. Zudem gewannen die Leventiner fünf ihrer letzten sieben Spiele und verbesserten sich auf Kosten von Lugano auf den 10. Rang.

Ein passives Lugano wurde im Startdrittel von Ambri richtiggehend überfahren. Nach 14:08 Minuten führten die Gastgeber bereits mit 3:0, worauf Luganos Trainer Sami Kapanen ein Timeout nahm. Auf einen Goalie-Wechsel verzichtete Kapanen aber und beliess den früheren Ambri-Keeper Sandro Zurkirchen trotz drei Gegentoren aus 12 Schüssen bis Spielende zwischen den Pfosten.

Für Ambri war es die erste 3:0-Führung nach dem Startdrittel in der laufenden Saison. Bereits nach 38 Sekunden schlug Flynn mit einem Nachschuss erstmals zu. In der 6. Minute doppelte Elia Mazzolini mit seinem zweiten Saisontor zum 2:0 nach, ehe Tobias Fohrler mit einem Ablenker im Powerplay gar auf 3:0 erhöhte.

Für Fohrler war es ebenso das erste Tor in der laufenden Meisterschaft wie für dessen Team- und Verteidiger-Kollege Jannik Fischer, der im Mitteldrittel das 4:1 für die Tessiner erzielte. Flynn sorgte dann mit einem Treffer in doppelter Überzahl für das 5:1. Als Zugabe folgten noch Shorthander von Marco Müller (ins leere Tor) sowie von D'Agostini.



[ Davos ] - [ Ambri ]

1:2 (0:1, 0:1, 1:0)
5. Runde - Dienstag, 10. Dezember 2019
Vaillant Arena Davos -- 3389 Zuschauer -- Hebeisen, Dipietro; Gnemmi, Cattaneo

Tore: 7. Neuenschwander (Pinana) 0:1. 30. Mazzolini (Goi) 0:2. 56. Egli (Bader, Du Bois) 1:2.

Strafen: je 3mal 2 Minuten.

Davos: Sandro Aeschlimann; Du Bois, Jung; Nygren, Kienzle; Rantakari, Barandun; Heinen; Ambühl, Lindgren, Palushaj; Hischier, Corvi, Herzog; Egli, Bader, Eggenberger; Frehner, Marc Aeschlimann, Portmann.

Ambri-Piotta: Manzato; Fora, Dotti; Plastino, Fischer; Ngoy, Jelovac; Fohrler, Pinana; Trisconi, Goi, Bianchi; D'Agostini, Flynn, Sabolic; Rohrbach, Müller, Zwerger; Neuenschwander, Dal Pian, Mazzolini.

Bemerkungen: Davos ohne Baumgartner (U20-B-WM mit Österreich), Guerra, Dino und Marc Wieser, Paschoud sowie Stoop (alle verletzt) und Tedenby (krank), Ambri ohne Conz, Kneubühler, Kostner, Incir, Upshall und Hofer (alle verletzt). 7. Rohrbach verletzt ausgeschieden. - Pfosten: 25. Corvi. 59:33 Timeout Davos, 58:13 bis 59:33 ohne Torhüter. Torschüsse: 37:29.


Match-Zusammenfassung
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sda. Ambri-Piotta gewinnt das Duell der diesjährigen Schweizer Spengler-Cup-Teilnehmer beim HC Davos mit 2:1. Matchwinner ist Goalie-Routinier Daniel Manzato mit 36 Paraden.

Die Leventiner imponierten beim Tabellenzweiten von Beginn an mit ihrer Aufsässigkeit. Joel Neuenschwander und Elia Mazzolini brachten die kampfstarken Gäste bis zur Spielmitte mit 2:0 in Führung. Für Siegtorschütze Mazzolini war es im 83. Spiel in der höchsten Spielklasse und für Ambri der erst dritte Treffer.

Ambri-Piotta trat durch den Erfolg das Schlusslicht an die punktgleichen Rapperswil-Jona Lakers ab. Und während die Tessiner den dritten Sieg aus den letzten fünf Spielen realisierten, ging es bei den Bündnern genau in die umgekehrte Richtung - mit drei Niederlagen aus den letzten fünf Spielen. Davos ist die Inspiration und Entschlossenheit der Siegesserie vom November auch aufgrund mehrerer Absenzen abhanden kommen.

Bei Ambri-Piotta imponierte der 35-jährige Daniel Manzato als Stellvertreter von Nummer-1-Keeper Benjamin Conz. Letzterer muss nur wenige Wochen nach seinem verspäteten Saison-Einstand als Folge einer Hüftoperation nunmehr wegen Adduktoren-Problemen aussetzen. Conz wird auch den Spengler Cup verpassen.

Auch der HCD hatte vor der Partie seine Goalie-News, diese allerdings auf dem Transfermarkt: Auf die nächste Saison hin wurde Servettes Nummer-1-Goalie Robert Mayer (30) mit einem Vierjahres-Vertrag ins Landwassertal geholt.



[ Ambri ] - [ Zug ]

3:2 1:0, 1:1, 0:1, 1:0) n.V.
27. Runde - Sonntag, 8. Dezember 2019
Valascia Ambri -- 5721 Zuschauer -- Lemelin, Hungerbühler; Schlegel, Wolf

Tore: 5. Sabolic (D'Agostini, Plstino) 1:0. 26. D'Agostini 2:0. 32. Lindberg (Klingberg, Zehnder) 2:1. 51. Diaz (Martschini, Kovar/Ausschluss Dotti) 2:2. 62. Zwerger (Ngoy, Müller) 3:2. 

Strafen: 8mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 12mal 2 plus 10 Minuten (Simion) gegen Zug.

Ambri-Piotta: Conz/Manzato (ab 37.); Fora, Dotti; Plastino, Fischer; Ngoy, Jelovac; Fohrler, Pinana; Trisconi, Goi, Bianchi; D'Agostini, Flynn, Sabolic; Rohrbach, Müller, Zwerger; Neuenschwander, Dal Pian, Mazzolini.

Zug: Hollenstein; Schlumpf, Zgraggen; Diaz, Zryd; Thiry, Alatalo; Morant; Martschini, Kovar, Hofmann; Klingberg, Lindberg, Zehnder; Simion, McIntyre, Meyer; Langenegger, Albrecht, Leuenberger.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Kneubühler, Kostner, Incir, Upshall, Novotny, Payr und Hofer. Zug ohne Bachofner, Stadler, Schnyder, Thorell und Senteler (alle verletzt). Leuenberger (7.) und Conz (37.) verletzt ausgeschieden. Timeout Ambri-Piotta (57.). Toschüsse: 40:35.


Match-Zusammenfassung
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sda. Nachdem es schon am Samstag in der National League fünf Heimsiege gegeben hat, setzen sich auch im einzigen Spiel vom Sonntag die Gastgeber durch. Der Tabellenletzte Ambri-Piotta bezwingt Zug 3:2 n.V.  Den entscheidenden Treffer erzielte der Österreicher Dominic Zwerger in der 62. Minute. In der regulären Spielzeit hatten die Leventiner eine 2:0-Führung aus der Hand gegeben.

Der zuletzt zweimal überzählig gewesene Slowene Robert Sabolic brachte Ambri bereits in der 5. Minute in Führung, in der 26. Minute erhöhte Matt D'Agostini nach einem Puckverlust des Zuger Verteidigers Miro Zryd auf 2:0 - auch EVZ-Keeper Luca Hollenstein machte dabei nicht die beste Figur.

Die Gäste, die im Gegensatz zu den Tessinern schon am Dienstag und Samstag gespielt hatten, reagierten mit Toren von Yannick Zehnder (32.) und Verteidiger Raphael Diaz (51.). Letzterer war im Powerplay mit einem Schuss von der blauen Linie erfolgreich. Der Zuger Captain traf in der siebenten Partie hintereinander, etwas das zuletzt Teamkollege Gregory Hofmann, damals noch beim HC Lugano tätig, zwischen dem 8. September und dem 7. Oktober 2017 geschafft hatte.

Die beiden Teams boten den 5721 Zuschauern ein emotionsgeladenes Gotthard-Derby. Vor allem im ersten Drittel ging es mit elf Zweiminuten-Strafen (total 20) äusserst turbulent zu und her. Ambri, das zuvor dreimal in Folge gegen den EVZ verloren hatte, verkürzte dank des dritten Heimsieges in Serie den Rückstand auf den Vorletzten Rapperswil-Jona Lakers auf drei Punkte. Allerdings schied in der 37. Minute Goalie Benjamin Conz verletzt aus. Auch die Zuger beklagten mit Sven Leuenberger (7.) einen weiteren Ausfall. Die Zentralschweizer hatten zuvor fünfmal hintereinander auf fremdem Eis gewonnen.



[ Langnau ] - [ Ambri ]

4:3 (1:0, 1:2, 2:1)
26. Runde - Samstag, 30. November 2019
Ilfishalle Langnau -- 6000 Zuschauer (ausverkauft) -- Wiegand, Dipietro; Obwegeser, Schlegel

Tore: 16. Schmutz (Earl, Maxwell) 1:0. 27. Rohrbach (Müller, Zwerger) 1:1. 35. Rohrbach (Fora, Müller/Ausschluss DiDomenico) 1:2. 40. Earl (Glauser, Pesonen) 2:2. 52. (51:28) Flynn (Bianchi, D'Agostini/Ausschluss DiDomenico) 2:3. 52. (51:55) Maxwell (Schmutz, Glauser/Eigentor Fischer) 3:3. 58. Berger (DiDomenico, Maxwell/Ausschluss Dotti) 4:3.

Strafen: 6mal 2 plus 10 Minuten (DiDomenico) gegen SCL Tigers, 5mal 2 plus 10 Minuten (Upshall) gegen Ambri-Piotta.

SCL Tigers: Punnenovs; Glauser, Leeger; Cadonau, Schilt; Erni, Lardi; Andersons, Huguenin; Schmutz, Maxwell, Earl; DiDomenico, Berger, Pesonen; Kuonen, Diem, Neukom; Rüegsegger, In-Albon, Dostoinov.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Fischer; Fora, Dotti; Ngoy, Jelovac; Fohrler, Pinana; D'Agostini, Flynn, Upshall; Rohrbach, Müller, Zwerger; Trisconi, Goi, Bianchi; Egli, Dal Pian, Neuenschwander.

Bemerkungen: SCL Tigers ohne Gagnon (überzähliger Ausländer) und Blaser (verletzt), Ambri-Piotta ohne Novotny, Kneubühler, Kostner, Incir und Hofer (alle verletzt), Payr (krank) sowie Sabolic (überzähliger Ausländer). - Ambri-Piotta ab 58:58 ohne Torhüter. Torschüsse: 30:36.


Match-Zusammenfassung
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sda. Fast 40 Minuten lang fehlt diesem Rencontre zwischen Langnau und Ambri das gewisse Etwas. Doch dann geht es hoch zu und her, und letztlich behalten die SCL Tigers das bessere Ende für sich und kehren beim 4:3 nach zuletzt drei Niederlagen auf die Siegesstrasse zurück. Und alles begann 30 Sekunden vor der zweiten Pause, als plötzlich das Faustrecht galt. Brian Flynn schlug auf den Langnauer Andrea Glauser ein, der im Ambri-Gehäuse lag, sofort bildete sich ein Rudel, es wurde gestossen und gerungen. Was war passiert? Robbie Earl hatte das 2:2 erzielt, die Leventiner monierten dabei allerdings eine Torhüterbehinderung von Glauser. Nun, irgendwann beruhigte sich das Geschehen, die Videobilder lieferten Aufschluss darüber, dass Glauser Conz eben nicht behindert hatte. Der ganzen Szene ging ein ein nicht geandeter Bandencheck von DiDomenico an Fischer voran.

Doch es sollte noch nicht das Ende dieses kuriosen Eishockeyspiels sein. In der 52. Minute traf zuerst Flynn zur neuerlichen Führung Ambris. Diese aber hatte lediglich 27 Sekunden Bestand - dann brachte Ben Maxwell die Scheibe irgendwie vor das gegnerische Tor, wo sie von Ambri-Verteidiger Jannik Fischer ins Netz befördert wurde. Nun war richtig Zunder drin. Nach einer Strafe gegen Julian Schmutz enervierte sich Tigers-Assistenzcoach Rikard Franzen dermassen, dass die SCL Tigers zwei Minuten in doppelter Unterzahl spielen mussten. Sie überstanden diese heikle Situation - und versetzten die zum vierten Mal de suite ausverkaufte Ilfishalle kurz danach ins Delirium. In Überzahl traf Pascal Berger nach sehenswertem Zuspiel von Chris DiDomenico zum 4:3 - darauf hatte Ambri keine Antwort mehr.



[ Ambri ] - [ Fribourg ]

3:1 (1:0, 2:1, 0:0)
25. Runde - Freitag, 29. November 2019
Valascia Ambri -- 4639 Zuschauer -- Mollard, Kaukokari; Fuchs, Betschart

Tore: 7. Zwerger (Dotti, Müller) 1:0. 25. Flynn (Upshall) 2:0. 28. Ngoy (Jelovac, Müller) 3:0. 36. Stalberg (Kamerzin, Bykov) 3:1.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 1mal 2 Minuten gegen Fribourg.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Fischer; Fora, I. Dotti; Ngoy, Jelovac; Fohrler; D'Agostini, Flynn, Upshall; Rohrbach, Müller, Zwerger; Trisconi, Goi, Zwerger; J. Neuenschwander, Dal Pian, Egli; Mazzolini.

Fribourg-Gottéron: Berra; Kamerzin, Chavaillaz; Gunderson, Stalder; Abplanalp, Marti; Gähler; Rossi, Walser, Lhotak; Brodin, Desharnais, Mottet; Sprunger, Bykow, Stalberg; Marchon, Schmutz, Lauper; Schmid.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Novotny, Kneubühler, Kostner, Incir und Hofer (verletzt) und Payr (krank), Sabolic (überzähliger Ausländer); Gottéron ohne Furrer, Tristan Vauclair und Forrer (alle verletzt). Gottéron ab 58:28 ohne Torhüter. 59:19 Timeout Gottéron. Torschüsse: 16:26.


Match-Zusammenfassung
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Ein grosses Ambrì zwingt Fribourg mit 3:1 in die Knie. 

Novotny, Kneubühler, Kostner, Incir, Hofer und Payr - die Absenzenliste des Heimteams ist nach wir vor beträchtlich. Umso erstaunlicher ist es, was Luca Cereda derzeit aus dieser Mannschaft herausholt. Das ist - wenn die Leventiner denn so spielen wie heute Abend - ziemlich nahe am Maximum dessen, was möglich ist. 
Gut, ein bisschen Glück ist dabei, dazu kommen ein tadelloser Conz, eine extrem disziplinierte Mannschaft und natürlich ein fabelhaftes Publikum, welches auch heute Abend wieder eine tolle stimmliche Präsenz markiert. 

Es ist ein Sieg des Kollektivs über das Talent, das Fribourg in den ersten Minuten als das bessere Team erscheinen lässt. Das 1:0 durch Zwerger entspricht tendenziell nicht dem Spielverlauf, zumal die Gäste mehrfach zu exzellenten Torchancen aus besten Positionen kommen. Conz hext sie alle weg, die Verteidiger machen einen guten Job … und Fribourgs Klassenspieler wie Sprunger, Mottet, Bykow und vor allem Stalberg bringen die Scheibe einfach nicht im Tor unter. 

Das gelingt Ambrì-Piotta im Mittelabschnitt bedeutend besser. Upshall und dessen Energieanfall ermöglichen Flynn das 2:0. Es ist dies der verdiente Lohn für den oft unauffälligen Amerikaner mit den feinen Händen. Wenig später wuchtet der unverwüstliche Ngoy die Scheibe zum frenetisch bejubelten 3:0 in die Maschen, so dass man sich bei Spielmitte verwundert die Augen reibt, vor allem aber auch Freude am tollen Spiel hat, denn nun sind die Einheimischen die Taktgeber und strotzen nur so vor Selbstvertrauen. 
Stalberg (36.) agiert dann als Party-Killer und schiesst das erste Tor für die Gäste. Wenig später müssen Plastino und Dotti - beiden hauen die Scheibe aus der eigenen Zone über die Bande - kurz nacheinander raus, was den Saanestädtern eine doppelte Überzahl ermöglicht, welche aber ungenutzt verstreicht. 

Wie der HCAP das Resultat im Schlussabschnitt verwaltet, ist eine reife Leistung. Die Mannen von Luca Cereda halten auch dann dicht, als die Gäste so richtig Druck machen und mit Vehemenz den Anschlusstreffer suchen. Dieser fällt aber nicht, geschweige denn der Ausgleich, den die Fribourger - rein chancenmässig - durchaus hätten realisieren können. 

Wenn es dem Team von Luca Cereda heute Samstag in Langnau gelingt, dieselbe Energieleistung an den Tag zu legen, dann ist man auch im Emmental nicht auf verlorenem Posten. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher




[ Davos ] - [ Ambri ]

5:3 (0:0, 3:0, 2:3)
23. Runde - Sonntag, 24. November 2019
Vaillant Arena Davos -- 5226 Zuschauer -- Stricker, Müller; Kaderli, Burgy

Tore: 30. Lindgren (Baumgartner, Jung) 1:0. 33. (32:28) Du Bois (Ambühl, Herzog) 2:0. 34. (33:01) Lindgren (Baumgartner, Palushaj) 3:0. 42. Hischier (Rantakari, Tedenby) 4:0. 43. Rohrbach (Fischer, Goi) 4:1. 55. (54:44) Müller (Flynn, D'Agostini/Ausschluss Tedenby und angezeigte Strafe) 4:2. 56. (55:08) Müller (Flynn, D'Agostini/Ausschluss Dino Wieser, Stoop) 4:3. 60. (59:11) Herzog 5:3 (ins leere Tor).

Stafen: je 5mal 2 Minuten.

Davos: Sandro Aeschlimann; Du Bois, Jung; Rantakari, Paschoud; Stoop, Guerra, Kienzle; Baumgartner, Lindgren, Palushaj; Hischier, Corvi, Tedenby; Ambühl, Bader, Herzog; Frehner, Marc Aeschlimann, Dino Wieser; Eggenberger.

Ambri-Piotta: Manzato (58:12 bis 59:11 Conz); Ngoy, Jelovac; Fora, Dotti; Fischer, Pinana; Fohrler, Payr; Trisconi, Goi, Bianchi; D'Agostini, Flynn, Upshall; Rohrbach, Müller, Zwerger; Joël Neuenschwander, Dal Pian, Sabolic.

Bemerkungen: Davos ohne Buchli, Nygren und Marc Wieser, Ambri-Piotta ohne Novotny, Kneubühler, Kostner, Incir und Hofer (verletzt) sowie Plastino (überzähliger Ausländer) und Egli (nicht spielberechtigt gegen seinen Stammclub). 10. Lattenschuss Dal Pian. 53. Pfostenschuss Herzog. Timeout Ambri-Piotta (34.) und von 58:21 bis 59:11 ohne Torhüter. Torschüsse: 28:22.


Match-Zusammenfassung
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sda. Der HC Davos marschiert unaufhaltsam Richtung Tabellenspitze. Beim 5:3 zuhause gegen Ambri-Piotta krönten die Bündner eine perfekte Woche mit dem dritten Sieg in Folge.

Damit endete auch das zweite Saisonduell der einzigen beiden Schweizer Cheftrainer in der National League mit einem Davoser Sieg. HCD-Coach Christian Wohlwend schien nach einem bescheidenen Auftritt seines Teams im Startdrittel in der Pausenansprache die richtigen Worte gefunden zu haben, denn fortan trat der Rekordmeister entschlossener auf und sorgte mit drei Toren zwischen der 30. und 34. Minute vorerst für klare Verhältnisse. Zweimal Topskorer Perttu Lindgren, der mit dem 1:0 sein 100. Tor in der höchsten Schweizer Spielklasse erzielte, und Félicien Du Bois hatten für das Heimteam getroffen.

Allerdings machte es Davos im Schlussdrittel wie tags zuvor in Rapperswil-Jona (5:4 n.V.) erneut unnötig spannend. Ambri steckte nicht auf und kam dank zwei Powerplay-Toren von Marco Müller fünf Minuten vor Schluss nochmals auf 3:4 heran. Ambris Neuverpflichtung Scottie Upshall hatte sogar noch den Ausgleich auf dem Stock, letztlich war es aber Fabrice Herzog, der die Partie mit dem 5:3 ins leere Tor entschied.

Für Davos war es der neunte Sieg aus den letzten zehn Spielen, allerdings erst der dritte mit mehr als einem Tor Differenz. In der Tabelle verbesserten sich die Bündner in den 3. Rang, nach Verlustpunkten sind sie sogar Leader.

Derweil verpasste es Ambri-Piotta nach dem 3:2-Heimsieg am Samstag im Derby gegen Lugano nachzulegen. Auch im achten Anlauf in dieser Saison resultierte für die Squadra von Luca Cereda am selben Wochenende nicht mehr als ein Sieg. Deshalb erstaunt es wenig, dass die Leventiner derzeit am Tabellenende liegen. 



[ Ambri ] - [ Lugano ]

3:2 (1:1, 1:1, 1:0)
24. Runde - Samstag, 23. November 2019
Valascia Ambri -- 6500 Zuschauer (ausverkauft) -- Salonen, Müller; Obwegeser, Schlegel

Tore: 2. (1:21) Upshall (Flynn, Fohrler) 1:0. 6. Klasen (Chorney, Lajunen) 1:1. 22. Romanenghi (Zangger) 1:2. 40. (39:21) D’Agostini (Flynn, Bianchi/Ausschluss Vauclair) 2:2. 55. D’Agostini (Flynn, Egli) 3:2.

Strafen: 4mal 2 plus 5 Minuten und Spieldauerstrafe (Upshall) gegen Ambri-Piotta, 8mal 2 plus 10 Minuten (Vauclair) gegen Lugano.

Ambri-Piotta: Conz; Fischer, Plastino; Dotti, Fora; Jelovac, Ngoy; Fohrler; Upshall, Flynn, D’Agostini; Zwerger, Müller, Rohrbach; Bianchi, Goi, Trisconi; Egli, Dal Pian, Joël Neuenschwander; Mazzolini.

Lugano: Zurkirchen; Chorney, Postma; Riva, Chiesa; Vauclair, Loeffel; Wellinger, Jecker; Klasen, Lajunen, Suri; Bertaggia, Sannitz, Fazzini; Jörg, Romanenghi, Zangger; Lammer, Haussener, Bürgler.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Novotny, Kneubühler, Kostner, Pinana, Sabolic, Incir und Hofer; Lugano ohne Morini und Walker (alle verletzt). Timeouts: Ambri (59.); Lugano (58.). Lugano ab 57:21 ohne Torhüter. Torschüsse: 23:22.


Match-Zusammenfassung
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Ambrì-Piotta gewinnt das Derby verdient mit 3:2 Toren und bleibt in Tuchfühlung mit dem achten Platz. 

Wir schreiben den 23. November 1985. Der Chronist steht zum ersten Mal in der "curva sud", ist einer von damals 8'500 (!) Fans in der hoffnungslos überfüllten Valascia, bejubelt das 5:2 über Lugano - und erfreut sich an den drei Toren von Ambrìs damaliger Legende Dale McCourt. Der Mann, der nie jubelte, ist auch heute noch in der Valascia präsent: Sein Leibchen mit der Nummer 15 hängt unter dem Hallendach der maroden Valascia, die auch am 23. November 2019, exakt 34 Jahre später, wieder jubelt und feiert - und noch immer Heldengeschichten schreibt: Der Held am heutigen Abend trägt den Namen Matt D'Agostini, ist der charismatische Antreiber und zweifache Torschütze einer Mannschaft, die nie aufsteckt und sich am Ende deshalb verdiente drei Punkte gutschreiben lassen darf. Drei Punkte, die den Abstand auf Rang 8 nicht anwachsen lassen, denn eine Niederlage hätte fatale Folgen gehabt und wäre womöglich zu einer spätherbstlichen Depression geworden. 

Der später vom Feld geschickte Upshall lässt die Valascia bereits nach 81 Sekunden jubeln, als er einen Assist von Fohrler zum 1:0 in die Maschen des starken Zurkirchen setzt. Klasen, abgesehen von seinem Tor kaum gesehen, und der Rücken von Ambrì-Hüter Conz sorgen für das ziemlich schnelle 1:1, gefolgt von Fehlern hüben wie drüben, entsprechenden Chancen auf beiden Seiten, aber keinen weiteren Toren. Es ist ein spielerisch bescheidenes Derby, das nicht verbergen kann, dass da zwei Teams am Werk sind, die ihrer Form tendenziell nachhinken. Insbesondere die talentierte Truppe aus dem Sottoceneri lässt einige Wünsche offen, während die Cereda-Truppe (wie gewohnt) mit Herz und Leidenschaft fightet. 

Der von seiner Verletzung genesene Fora und seine Vorderleute können nicht verhindern, dass Lugano kurz nach dem Seitenwechsel zur Führung kommt. Romanenghi gelingt ein Shorthander, was die Nordtessiner aber nicht wesentlich irritiert, denn sie kommen zu teils hochkarätigen Chancen. Die besten lassen Fora und später Dal Pian sausen, als sie sich beide alleine vor Zurkirchen präsentieren. Kapitulieren muss dieser erst 39 Sekunden vor dem zweiten Sirenenton: Matt D'Agostini schiesst das viel bejubelte 2:2 und lässt die Ambrì-Fans in der ausverkauften Valascia auf einen Sieg hoffen. 

Diesen krallen sich die Leventiner dann tatsächlich, den ihr engagiertes Schlussdrittel wird mit dem dritten Treffer belohnt, wobei es erneut D'Agostini ist, der die Halle mit seinem zweiten Treffer des Abends zum Beben bringt. Zurkirchen verlässt seinen Kasten bereits gut drei (!) Minuten vor Schluss, was aber nicht in den erhofften Ausgleich mündet. So jubeln am Ende die Blauweissen und holen sich den verdienten Applaus der jubelnden Fans. An vorderster Front steht dabei der neue Ausländer, Scottie Upshall. Er ist komplett aus dem Häuschen, freut sich wie ein kleines Kind und kommt aus dem Staunen wohl nicht mehr heraus. 

Bereits heute Nachmittag geht es um 15.45 Uhr in Davos weiter. Zu verlieren hat Ambrì beim diesjährigen Überraschungsteam nichts. Ob die Energietanks nach dem kräfteraubenden Derby-Abend in der Höhenluft von Davos noch voll sind, wird sich weisen. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher




[ Ambri ] - [ Lausanne ]

1:2 (0:1, 1:0, 0:0, 0:1) n.V.
22. Runde - Samstag, 16. November 2019
Valascia Ambri -- 4807 Zuschauer -- Urban, Vikman; Kehrli, Gnemmi

Tore: 19. Genazzi (Frick, Emmerton/Ausschluss Müller) 0:1. 31. Upshall (Ngoy, Flynn) 1:1. 65. (64:38) Jeffrey (Kenins) 1:2.

Strafen: 3mal 2 plus 10 Minuten (Fischer) gegen Ambri-Piotta, 2mal 2 Minuten gegen Lausanne.

Ambri-Piotta: Manzato; Plastino, Fischer; Ngoy, Jelovac; Fohrler, Dotti; Payr; Trisconi, Goi, Bianchi; Upshall, Flynn, Zwerger; D'Agostini, Müller, Hofer; Joël Neuenschwander, Dal Pian, Egli; Rohrbach.

Lausanne: Stephan; Heldner, Junland; Lindbohm, Frick; Genazzi, Nodari; Grossmann; Moy, Jeffrey, Vermin; Bertschy, Emmerton, Kenins; Traber, Froidevaux, Roberts; Antonietti, Herren.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Novotny, Kneubühler, Kostner, Fora, Pinana, Sabolic und Incir, Lausanne ohne Jooris, Leone und Almond (alle verletzt). Timeout Ambri-Piotta (27.).


Match-Zusammenfassung
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Ambrì-Piotta holt gegen ein starkes Lausanne einen Punkt, muss sich dann aber in der Verlängerung mit 1:2 geschlagen geben. 

Betrachtet man die Sache nüchtern, dann hätte es nach 20 Minuten bereits 0:4 oder 0:5 heissen können. Lausanne kombiniert gekonnt, läuft viel Schlittschuh, wirft sein spielerisches Potenzial in die Waagschale, hat die besseren Einzelspieler … und profitiert auch ein bisschen vom Schiedsrichterquartett, dass sich schon sehr bald nachhaltigen Zorn von den Rängen holt, weil es hier und dort ein bisschen zu streng gegen das Heimteam pfeift. Das dritte Überzahlspiel nutzen die Gäste zur Führung, wobei Genazzi kurz vor dem ersten Sirenenton trifft und den starken Manzato mittels Weitschuss überwindet. 

Es ist ein engagiertes, aber auch reichlich unkoordiniertes Ambrì, dem die ordnende Hand im Aufbau (Fora) fehlt. Vorne bleibt vieles Stückwerk, die Chancen sind Mangelware. Trainer Luca Cereda erkennt, dass es so nicht weitergehen kann, nimmt kurz vor Spielmitte sein Time-Out und schwört seine Jungs neu ein: Mit Erfolg, denn nun agierst Ambrì mit mehr Druck in der gegnerischen Zone, erarbeitet sich Chancen … und kommt durch das Duo Flynn/Upshall zum Ausgleich. Der 36-jährige Neuzugang überzeugt bei seinem zweiten Auftritt vor allem mit leidenschaftlichem Einsatz. Er ist aber weder ein Skorer noch ein Playmaker mit feinen Händen, sondern eher ein Update von Adam Hall, dem ehemaligen und furchtlosen Haudegen im blauweissen Dress. 
Lausanne vergeigt weitere Chancen und die Mehrheit der gut 5'000 hat sich wieder beruhigt, denn man erkennt, dass die Aussichten auf einen Punktgewinn intakt sind, was auch die Schiedsrichter wieder aus der Schusslinie nimmt. 

Das letzte Drittel bringt die Bestätigung des zuvor gesehenen, wonach die Gäste aus der Waadt die feinere Klinge führen, aber weiterhin ziemlich fahrlässig mit ihren Chancen umgehen. Gut, bleibt bis zu den Playoffs noch ein bisschen Zeit, um dieses Manko zu korrigieren. Die Verlängerung ist ein cooler Ritt auf der Achterbahn der Emotionen. Der erneut starke D'Agostini und der emsige Hofer verpassen den Sieg, welchen Jeffrey 22 Sekunden vor dem Penaltyschiessen in trockene Tücher bringt. Es ist - man muss es neidlos anerkennen - ein verdienter Lohn für die insgesamt besseren Gäste. 

Ambrì-Piotta darf sich auf die Fahne schreiben, erneut tadellos gekämpft zu haben. Das honorieren zum Ende auch die Fans und entlassen die eigene Mannschaft mit warmem Applaus die in die kalte Novembernacht. Kommenden Samstag kommt es zum mit Spannung erwarteten Derby gegen den angezählten HC Lugano. Während die "Bianconeri" zuvor zwei Mal antreten müssen, haben die Leventiner kein Spiel und dürfen kommenden Samstag ausgeruht zum innerkantonalen Vergleich antreten. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher




[ Fribourg ] - [ Ambri ]

4:2 (3:1, 0:1, 1:0)
21. Runde - Freitag, 15. November 2019
BCF Arena -- 6260 Zuschauer -- Stricker, Dipietro; Kehrli, Gnemmi

Tore: 3. Rossi (Lhotak, Mottet/Ausschluss Dotti) 1:0. 7. Brodin (Furrer) 2:0. 12. Desharnais (Stahlberg, Gunderson) 3:0. 15. D'Agostini (Upshall, Fohrler) 3:1. 27. D'Agostini (Müller, Ngoy) 3:2. 60. (59:21) Rossi 4:2 (ins leere Tor).

Strafen: 2mal 2 plus 10 Minuten (Brodin) gegen Fribourg-Gottéron, 6mal 2 Minuten plus 10 Minuten (Dotti) gegen Ambri-Piotta.

Fribourg-Gottéron: Berra; Gunderson, Stalder; Kamerzin, Furrer; Chavaillaz, Abplanalp; Marti; Stalberg, Bykow, Sprunger; Brodin, Desharnais, Mottet; Rossi, Walser, Lhotak; Vauclair, Schmutz, Lauper; Schmid.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Fischer; Ngoy, Jelovac; Fohrler, Dotti; Payr; Trisconi, Flynn, Egli; D'Agostini, Müller, Hofer; Upshall, Dal Pian, Zwerger; Rohrbach, Goi, Bianchi; Joël Neuenschwander.

Bemerkungen: Gottéron ohne Forrer und Marchon (verletzt), Ambri-Piotta ohne Kneubühler, Kostner, Fora, Pinana, Novotny, Sabolic und Incir (alle verletzt). - Pfosten: 34. Jelovac. - 37. Müller verletzt ausgeschieden. - 59. Timeout Ambri, von 58:22 bis 59:21 ohne Torhüter. Torschüsse: 45:25.


Match-Zusammenfassung
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watson.ch: Fribourg-Gottéron erringt mit einem 4:2 über Liga-Schlusslicht Ambri-Piotta den fünften Sieg in Folge und schaffte auf Kosten von Lugano den Sprung über den Playoff-Trennstrich.

Matthias Rossi zeichnete sich als Doppeltorschütze für die Gastgeber aus, Matt D'Agostini für die unterlegenen Tessiner. Rossi eröffnete das Skore in Überzahl nach 130 Sekunden und stellte mit einem Empty Netter 39 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit den Endstand her.

Gottéron setzte sich gegen ein zu Beginn inferiores Ambri-Piotta früh ab. Rossi, Daniel Brodin (7.) und David Desharnais (12.) profitierten bei ihren Toren zur schnellen 3:0-Führung von unzureichendem Abwehrverhalten der Leventiner. Zwei Treffer von Ambris Topskorer Matt D'Agostini brachten die Gäste in die Partie zurück, obschon diese im Mitteldrittel mit sechs Minuten in Unterzahl ihren Ruf als bestes Boxplay-Team der Liga zu verteidigen hatten und in dieser Phase ohne Gegentor blieben.

Bei Ambri bestritt Goalie Benjamin Conz (ex-Gottéron) nach seiner Hüftoperation sein erstes National-League-Spiel der Saison.



[ Ambri ] - [ ZSC ]

2:3 (1:1, 1:0, 0:2)
20. Runde - Samstag, 2. November 2019, 19.45 Uhr
Valascia Ambri -- 5317 Zuschauer -- Salonen, Stefik; Owegeser, Wolf

Tore: 12. Berni (Roe) 0:1. 16. D'Agostini (Plastino, Dal Pian/Ausschluss Blindenbacher) 1:1. 38. Hofer (D'Agostini) 2:1. 50. Blindenbacher (Geering, Hollenstein/Ausschluss Dotti) 2:2. 60. (59:41) Krüger (Noreau, Bodenmann) 2:3.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 7 mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions.

Ambri-Piotta: Manzato; Ngoy, Fischer; Plastino, Jelovac; Fohrler, Dotti; Trisconi, Flynn, Egli; Joël Neuenschwander, Goi, Bianchi; Hofer, Müller, D'Agostini; Rohrbach, Dal Pian, Zwerger; Mazzolini.

ZSC Lions: Flüeler; Noreau, Marti; Phil Baltisberger, Geering; Trutmann, Berni; Blindenbacher; Pettersson, Roe, Suter; Hollenstein, Krüger, Bodenmann; Sigrist, Prassl, Wick; Chris Baltisberger, Schäppi, Pedretti; Brüschweiler.

Bemerkungen: Ambri ohne Conz (im Aufbau im Farmteam), Fora, Pinana, Kneubuehler, Incir, Kostner, Novotny und Sabolic, ZSC Lions ohne Simic und Diem (alle verletzt) und Ortio (überzähliger Ausländer). Pfostenschuss Suter (21.). Ambri ab 59:41 ohne Goalie. Torschüsse: 28:32.


Match-Zusammenfassung
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watson.ch: Die ZSC Lions gewinnen in Ambri durch einen Treffer von Krüger 19 Sekunden vor Schluss 3:2. Die Leventiner kämpfen stark, vergeben ihre Chancen aber im Powerplay. Nach zwei Auswärtssiegen wurde Ambri-Piotta zuhause gegen den Leader auf den Boden zurückgeholt. Das Überraschungsteam der letzten Saison enttäuschte aber nicht und forderte die Löwen bis ganz am Schluss.

Nach dem 2:2 durch Severin Blindenbacher, der seinen 300. NLA-Skorerpunkt buchte, in der 50. Minute im Powerplay drückten die Lions auf den Siegtreffer. Bitter für Ambri, dass dieser so kurz vor Schluss aus einem Gedränge vor Goalie Daniel Manzato heraus gelang.

Ärgern mussten sich die Tessiner, dass sie aus sieben Überzahl-Chancen praktisch keinen Ertrag herausholten. So waren die Tore von Matt D'Agostini und Fabio Hofer vom 0:1 zum 2:1 zu wenig, so dass Ambri trotz guter Leistung am Tabellenende verbleibt. Der ZSC reagierte hingegen auf die Niederlage in Biel und feierte den sechsten Sieg in den letzten sieben Spielen. 



[ Biel ] - [ Ambri ]

2:3 (1:0, 1:2, 0:1)
19. Runde - Freitag, 1. November 2019
Tissot Arena -- 6332 Zuschauer -- Salonen, Wiegand; Fuchs, Cattaneo

Tore: 20. Schneider (Kessler, Kreis) 1:0. 26. Zwerger (Rohrbach, Dal Pian) 1:1. 32. Goi (Joël Neuenschwander, Bianchi) 1:2. 34. Rajala (Fuchs, Künzle/Ausschluss Flynn) 2:2. 43. Müller (Pinana, Zwerger/Ausschluss Tschandré) 2:3.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Biel, 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

Biel: Hiller; Rathgeb, Forster; Fey, Salmela; Moser, Kreis; Sataric; Tschantré, Pouliot, Rajala; Riat, Fuchs, Künzle; Schneider, Cunti, Kessler; Ulmer, Jan Neuenschwander, Holdener.

Ambri-Piotta: Hrachovina; Plastino, Jelovac; Ngoy, Fischer; Fohrler, Dotti; Pinana; D'Agostini, Müller, Hofer; Trisconi, Flynn, Egli; Rohrbach, Dal Pian, Zwerger; Joël Neuenschwander, Goi, Bianchi; Mazzolini.

Bemerkungen: Biel ohne Ullström (krank), Lüthi, Gustafsson, Hügli, Kohler und Brunner; Ambri-Piotta ohne Kostner, Sabolic, Novotny, Kneubühler, Fora und Incir (alle verletzt). Timeouts: Biel (59.), Ambri (60.). Biel ab 58:53 ohne Torhüter. Torschüsse: 35:25.


Match-Zusammenfassung
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watson.ch: Ambri-Piotta feierte in Biel den zweiten Auswärtssieg in Folge. Marco Müller schoss den Aussenseiter in der 43. Minute zum 3:2-Sieg.Genau einen Sieg hatte Ambri-Piotta aus den ersten sieben Auswärtsspielen der Saison geholt und war damit fern der heimischen Halle das schwächste Team der National League.

Doch nun holten die Leventiner in Lugano und Biel gleich zwei Erfolge bei deutlich höher kotierten Gegnern.Sie taten dies in Biel nicht mit einem offensiven Feuerwerk, aber mit Einsatz und defensiver Solidität. Eine grosse Figur war Dominic Zwerger, der sich von seiner Knöchelverletzung viel früher erholte als gedacht und im dritten Spiel seit der Rückkehr das 1:1 im Mitteldrittel erzielte und siebeneinhalb Minuten vor Schluss das 3:2 von Marco Müller vorbereitete.

Biel konnte eine gewisse Müdigkeit im vierten Spiel in sieben Tagen nicht kaschieren und weil sich der ansonsten wie meist überzeugende Jonas Hiller beim entscheidenden Tor in der nahen Ecke erwischen liess, resultierte am Ende die erste Heimniederlage gegen Ambri seit dem 1. Dezember 2015 und elf Heimsiegen in Serie.



[ Lugano ] - [ Ambri ]

3:4 (0:1, 1:2, 2:0, 0:0) n.P.
18. Runde - Dienstag, 29. Oktober 2019
Resega Lugano -- 7200 Zuschauer -- Stricker, Urban; Kaderli, Gnemmi

Tore: 12. Flynn (Fischer, D'Agostini) 0:1. 27. Goi (Bianchi, Plastino) 0:2. 37. Müller (Ausschluss Suri) 0:3. 38. Bürgler (Bertaggia, Riva) 1:3. 46. Haussener (Loeffel, Suri) 2:3. 60. (59:24) Riva (Fazzini, Klasen) 3:3. 

Penalty-Schiessen: Flynn 0:1, Lammer 1:1; D'Agostini 1:2, Klasen -; Müller 1:3, Fazzini -; Zwerger 1:4. 

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lugano, 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

Lugano: Zurkirchen; Chorney, Ohtamaa; Riva, Chiesa; Vauclair, Loeffel; Wellinger, Jecker; Klasen, Lajunen, Lammer; Bertaggia, Sannitz, Bürgler; Suri, Romanenghi, Fazzini; Jörg, Haussener, Vedova.

Ambrì-Piotta: Manzato; Dotti, Fora; Jelovac, Plastino; Fischer, Ngoy; Pinana; Hofer, Müller, D’Agostini; Egli, Flynn, Trisconi; Bianchi, Goi, Incir; Kneubuehler, Dal Pian, Joël Neuenschwander; Zwerger.

Bemerkungen: Lugano ohne Morini, Zangger und Walker (verletzt), Ambri-Piotta ohne Rohrbach, Kostner, Sabolic und Novotny (verletzt) sowie Conz (im Aufbau bei den Biasca Ticino Rockets). Fussball-Nationaltrainer Vladimir Petkovic im Publikum. Kneubühler und Fora verletzt ausgeschieden. 59. Timeout Lugano, von 58:19 bis 59:24 ohne Torhüter. Torschüsse: 29:29.


Match-Zusammenfassung
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watson.ch: Ambri-Piotta feierte mit einem 4:3-Sieg nach Penaltyschiessen den zweiten Derby-Ausswärtserfolg in Lugano nach einem 4:3 innerhalb von 60 Minuten von Anfang Jahr.

Lugano, das einen 0:3-Rückstand aufholte und dann in der Verlängerung mit 7:3 Torschüssen näher am Sieg stand, kassierte die vierte Niederlage im vierten Penaltyschiessen in der laufenden Meisterschaft. Für Ambri waren die ersten vier Penaltyschützen auf Anhieb erfolgreich, unter ihnen zum Abschluss Dominik Zwerger.

Der Österreicher feierte gut zwei Wochen nach einer erlittenen Knöchelverletzung etwas früher als erwartet von Verletzungspause. Der wirblige Dauerarbeiter mit Skorerqualitäten war aufgrund der zahlreichen Ausfälle in der Offensive bei Ambri sehnlichst zurückerwartet worden. Luca Cereda setzte den Rückkehrer im Startdrittel zunächst nur als 13. Stürmer mit beschränkter Eiszeit ein. Ab dem Mitteldrittel kam Zwerger dann fast wie üblich zum Zug.

Und Timo Haussener mit dem 2:3 das erste Tor in der National League. 36 Sekunden vor Spielende erzwang Elia Riva mit dem 3:3 für Lugano das Nachsitzen.

Ambri, das mit drei Niederlagen in das Derby gegangen war, überzeugte gegen das zuvor dreimal in Folge siegreiche Lugano mit seiner Aufsässigkeit. In einer Ambri-Druckphase nutzte Brian Flynn einen Abraller von Ambris früherem Goalie Sandro Zurkirchen zur 1:0-Führung des Underdogs aus. Der italienische Center Tommaso Goi sorgte mit einem direkten Abschluss in Luganos Slot im Mitteldrittel für das 2:0. Und Marco Müller erhöhte im Powerplay auf 3:0 (37.).

Lugano konnte im Finish der regulären Spielzeit nach einem Doppel-Ausschluss gegen Matt D'Agostini noch vier Minuten in Überzahl agieren, hatte gegen das beste Unterzahl-Team der Liga den 3:3-Ausgleich da aber noch nicht zu Stande gebracht.




[ Ambri ] - [ Davos ]

2:3 (0:1, 1:2, 1:0)
17. Runde - Samstag, 26. Oktober 2019
Valascia Ambri -- 5592 Zuschauer -- Salonen, Fluri; Ambrosetti, Kehrli

Tore: 5. Tedenby (Corvi, Stoop) 0:1. 26. Hofer (Müller, Plastino) 1:1. 37. Rantakari (Baumgartner, Ambühl) 1:2. 39. Lindgren (Palushaj, Marc Wieser) 1:3. 54. Hofer (Plastino) 2:3.

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 7mal 2 Minuten gegen Davos.

Ambri-Piotta: Manzato; Ngoy, Fischer; Fora, Dotti; Plastino, Jelovac; Payr; Trisconi, Flynn, Kneubuehler; Bianchi, Goi, Incir; Hofer, Müller, D'Agostini; Joël Neuenschwander, Dal Pian, Mazzolini; Zwerger.

Davos: Sandro Aeschlimann; Du Bois, Jung; Rantakari, Paschoud; Stoop, Guerra; Kienzle; Marc Wieser, Lindgren, Palushaj; Herzog, Corvi, Tedenby; Ambühl, Baumgartner, Eggenberger; Frehner, Marc Aeschlimann, Dino Wieser; Bader.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Conz, Rohrbach, Kostner, Sabolic und Novotny. Davos ohne Nygren, Buchli und Heinen (alle verletzt). - Timeouts: Ambri (58:03); Davos (59:48). - Ambri ab 58:08 ohne Goalie. Torschüsse: 43:24.

Match-Zusammenfassung
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Fantastisch gekämpft, mit viel Herz gespielt und am Schluss doch verloren - das 2:3 gegen den HC Davos ist ein weiterer Stich ins blauweisse Herz.

5'600 Fans füllen die Valascia fast wie zu den besten Zeiten und sorgen für einen stimmlich schönen Rahmen. Tedenby - das erste von drei HCD-Ausländertoren - sorgt für das herrliche 0:1 und einen ersten Dämpfer für die Mehrheit der Zuschauer. Es ist dies nach gut fünf Zeigerumdrehungen die erste nennenswerte Chance der Bündner, die ein bisschen so auftreten wie der HCAP der letzten Saison: Mit einem guten Goalie, starken Ausländern, willigen Youngstern und einem bewährten Harst an Schweizer Cracks, die an einem guten Abend den Unterschied ausmachen können.
Und die Gastgeber? Die Cereda-Truppe zählt heute wieder auf Dominic Zwerger, der meist im Powerplay zum Einsatz kommt, dem Team helfen möchte, aber ganz offensichtlich noch nicht wieder bei 100 Prozent seiner Leistungsfähigkeit angelangt ist.

Der Mittelabschnitt bringt das vielumjubelte 1:1 durch den starken Hofer (26.), der einen subtilen Querpass von Sturmkollege Müller in den Netzhimmel befördert. Und dann 38 Sekunden doppelte Überzahl für das Heimteam, das hier den Match verliert, denn Brian Flynn vergibt alleine vor Aeschlimann die sichere Führung, was - Ironie des Schicksals - kein Zufall ist, denn den hart arbeitenden Ausländern von Ambrì-Piotta - Matt D'Agostini ausgenommen - gelingt es derzeit nicht, den viel zitierten Unterschied auszumachen. Das machen die Gäste aus dem Landwassertal heute besser, schlagen gnadenlos zweimal zu und schiessen sich noch vor dem zweiten Sirenenton mit 3:1 in Front. Rantakari und Lindgren heissen die Schützen.

Es ist den Platzherren hoch anzurechnen, dass sie den Kopf nicht in den Sand stecken und mit dem Mut der Verzweiflung stürmen. Man hat das Gefühl, dass hier noch nicht alles entschieden ist - und wird im Eindruck nicht getäuscht, denn Hofer macht die Sache mit seinem zweiten Treffer des Abends wieder sehr spannend. Es ist dies, nach 54 Minuten, der Auftakt in eine turbulente Schlussphase, während welcher Ambrì noch einmal in den Genuss eines Powerplays kommt. Manzato raus, sechs gegen vier Feldspieler, aber kein weiteres Tor: Der Frust ist gross, die Punkte sind weg und der Abstand zum Strich beträgt neu sechs Punkte. Weniger Sorgen hat da der HC Davos, der nach Verlustpunkten gar an der Spitze der National League steht.

Vor der Nationalmannschaftspause reist der HCAP am Dienstag zum Derby nach Lugano, bevor es am kommenden Samstag in der Valascia … gegen den aktuellen Leader ZSC Lions geht.

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher




[ Servette ] - [ Ambri ]

3:1 (1:1, 0:0, 2:0)
16. Runde - Freitag, 25. Oktober 2019
les Vernets Servette -- 6080 Zuschauer -- Salonen, Dipietro; Fuchs, Duarte

Tore: 4. D'Agostini (Trisconi/Ausschluss Incir!) 0:1. 20. (19:41) Winnik. 44. Tömmernes (Rod, Bozon) 2:1. 60. (59:14) Tömmernes (Wingels) 3:1 (ins leere Tor).

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Servette Genf, 3mal 2 plus 10 Minuten (D'Agostini) gegen Ambri-Piotta.

Genève-Servette: Descloux; Jacquemet, Tömmernes; Karrer, Maurer; Mercier, Le Coultre; Völlmin; Wingels, Smirnovs, Rod; Wick, Fehr, Winnik; Miranda, Kast, Bozon; Douay, Berthon, Maillard; Riat.

Ambri-Piotta:  Hrachovina; Dotti, Fora; Jelovac, Plastino; Payr, Fischer; Pinana; Hofer, Müller, D’Agostini; Egli, Flynn, Trisconi; Bianchi, Goi, Incir; Kneubuehler, Dal Pian, Joël Neuenschwander; Mazzolini.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Fritsche, Richard, Tanner (alle verletzt) und Olsson (überzähliger Ausländer), Ambri-Piotta ohne Conz, Kostner, Novotny, Rohrbach, Zwerger und Sabolic (verletzt). 59. Timeout Ambri. Ambri von 58:51 bis 59:14 ohne Torhüter. Torschüsse: 30:32.


Match-Zusammenfassung
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Watson.ch: Der Genève-Servette Hockey Club festigte mit dem 3:1-Erfolg über Ambri seinen Platz in der Spitzengruppe. Hingegen vergrössert sich Ambris Rückstand auf den Strich.

Der Abend begann für Ambri gut. Aber er endete mies. Matt D'Agostini sorgte für den gelungenen Start, in dem er die Gäste nach nur 105 Sekunden in Unterzahl in Führung schoss. Die Leventiner suchten das 2:0. Für die Wende sorgte Ambris Verteidiger Isacco Dotti. Der leistete sich einen Fehlpass vor das eigene Goal zu Daniel Winnik, der 19 Sekunden vor der ersten Pause ausglich.

Nach dem 1:1 fand Servette viel besser ins Spiel. Henrik Tömmernes erzielte im Schlussabschnitt die Tore vom 1:1 zum 3:1 und rächte sich an Ambri. Der schwedische Verteidigungs-Minister Genfs hatte sich im September im ersten Spiel gegen Ambri verletzt und daraufhin drei Wochen lang pausieren müssen. Ambri verlor in Genf nicht nur das Spiel, sondern zu Beginn des Schlussabschnitts auch noch den Österreicher Fabio Hofer, der von einem Schuss Tömmernes' am Kopf getroffen wurde und blutüberströmt in die Kabine musste. Er kehrte später zurück aufs Eis und spielte mit der Nummer 35.




[ Ambri ] - [ Bern ]

2:5 (1:3, 0:0, 1:2)
15. Runde - Dienstag, 22. Oktober 2019
Valascia Ambri -- 4285 Zuschauer -- Stricker, Salonen; Altmann, Wolf

Tore: 8. Andersson 0:1. 10. Müller (Incir) 1:1. 14. Praplan (Blum, Mursak) 1:2. 20. Pestoni (Moser, Arcobello) 1:3. 44. Scherwey (Mursak, Praplan/Ausschluss Fischer) 1:4. 50. Pinana (D'Agostini) 2:4. 53. Scherwey (Ebbett, Rüfenacht) 2:5. 

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 4mal 2 Minuten gegen Bern.

Ambri-Piotta: Manzato (53’ Hrachovina); Dotti, Fora; Fischer, Plastino; Pinana, Ngoy; Fohrler; Incir, Müller, Hofer; Egli, Flynn, D’Agostini; Bianchi, Goi, Trisconi; Kneubuehler, Dal Pian, Joël Neuenschwander; Mazzolini.

SC Bern: Schlegel; Untersander, Colin Gerber; Andersson, Koivisto; Burren, Blum; Pestoni, Arcobello, Moser; Sciaroni, Mursak, Praplan; Rüfenacht, Ebbett, Scherwey; Berger, Bieber, Kämpf; Grassi.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Conz, Kostner, Novotny, Rohrbach, Zwerger und Sabolic; Bern ohne Gerber, Krüger und Heim (alle verletzt) sowie MacDonald (überzähliger Ausländer). 200. NLA-Spiel von Michael Fora. Torschüsse: 30:22.


Match-Zusammenfassung
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20min.ch: Inti Pestoni ist beim SC Bern der Mann des Moments. Der Leventiner hat in den letzten drei Ernstkämpfen sieben Punkte gesammelt. Am Dienstag traf Pestoni ausgerechnet in seiner Heimat, der Valascia, zum 3:1. Am Ende setzte sich der SCB gegen Ambri 5:2 durch.

Die Berner machten vorerst da weiter, wo sie am Freitag in der Meisterschaft gegen Lugano aufgehört hatten: mit hektischem Spiel in der eigenen Zone. Die Leistung gegen Lugano war vielleicht die schwächste in der Amtszeit von Kari Jalonen als SCB-Coach gewesen. Auch gegen den zweiten Tessiner NL-Vertreter konnte der Meister seine Nervosität nicht verbergen. Niklas Schlegel parierte Puck um Puck, hielt Bern im Spiel. Nach sieben Minuten führte Ambri in Sachen Torschüsse 11:2 – reüssiert hatte aber mit Andersson ein Berner. Der Schwede mit Schweizer Lizenz stand danach mit einem Scheibenverlust am Ursprung des 1:1 durch Müller. Dank Praplan und eben Pestoni legte der SCB noch vor der ersten Pause die Basis. Im Schlussdrittel gelang Scherwey eine Doublette.



[ Langnau ] - [ Ambri ]

3:4 (1:2, 0:0, 2:1, 0:0) n.P.
14. Runde - Freitag, 18. Oktober 2019
Ilfishalle Langnau -- 5886 Zuschauer -- Hebeisen, Gäumann; Progin, Pitton

Tore: 5. Earl (Schmutz, Leeger) 1:0. 15. Hofer (Müller, Fohrler) 1:1. 16. Egli (Flynn, Joël Neuenschwander) 1:2. 42. Earl (Dostoinov, Huguenin/Ausschluss Bianchi) 2:2. 50. D'Agostini (Fora, Flynn/Ausschluss Kuonen) 2:3. 59. DiDomenico (Huguenin, Maxwell/Ausschluss Trisconi) 3:3.

Penalty-Schiessen: Earl -, Sabolic -; Pesonen -, D'Agostini 0:1; DiDomenico -, Müller; Dostoinov -, Hofer 0:2.

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers, 6mal 2 plus 10 Minuten (Fischer) gegen Ambri-Piotta.

SCL Tigers: Ciaccio; Erni, Lardi; Glauser, Leeger; Cadonau, Schilt; Huguenin; Kuonen, Maxwell, Dostoinow; DiDomenico, Berger, Pesonen; Schmutz, Earl, Neukom; Andersons, Diem, Rüegsegger.

Ambri-Piotta: Manzato; Dotti, Fora; Fischer, Plastino; Ngoy, Fohrler; Pinana; Sabolic, Müller, Hofer; Egli, Flynn, D’Agostini; Bianchi, Goi, Trisconi; Kneubuehler, Dal Pian, Joël Neuenschwander; Incir.

Bemerkungen. SCL Tigers ohne Blaser, Gagnon und In-Albon, Ambri-Piotta ohne Conz, Kostner, Novotny, Rohrbach und Zwerger (verletzt) sowie Hrachovina (überzähliger Ausländer). Torschüsse: 35:26.


Match-Zusammenfassung
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Ein kompakter und sehr solidarisch auftretender HCAP holt an der Ilfis und nach Penaltyschiessen zwei wertvolle Punkte. 

Langnau statt Elounda, Regen an der Ilfis statt Sonne auf Kreta, Flammkuchen statt frischer Fisch: Der Chronist ist zurück in der Schweiz und immer wieder gerne in Langnau, wo die Verbindung zwischen Fans und Team genau so gross wie in der Leventina ist. Beim Eintreffen vor dem Stadion wärmen sich die Cracks gerade auf, so dass man von Topskorer Fora höchstpersönlich erfahren kann, dass Matt D'Agostini mittun kann, denn seine Handverletzung ist nicht gravierender Natur - und hindert ihn schon gar nicht am Toreschiessen, wie die 50. Minute und später das Penaltyschiessen zeigen. 

Doch der Reihe nach: Langnau will vor fast ausverkauftem Haus zeigen, dass der temporäre Platz über dem Strich kein Produkt des Zufalls ist und drückt zu Beginn ordentlich aufs Gaspedal. Das 1:0 durch den etwas gar frei stehenden Leeger ist ein gerechter Lohn für einen engagierten Auftakt. Das derzeit arg dezimierte Ambrì lässt sich allerdings nicht abschütteln, spielt gut mit und kommt alsbald zu einigen guten Chancen, aus denen Hofer (15.) und "Leihspieler" Egli - nach einem Zuckerpässchen von Flynn - zwei Tore machen und dafür sorgen, dass die Gäste mit einer knappen Führung zum ersten Pausentee gehen. 

Vier Minuten Powerplay führen dann nicht zum dritten Treffer, was die Tigers dazu ermuntert, wieder mehr an sich zu glauben, denn die Platzherren spielen oft (zu) kompliziert, lassen den direkten Zug aufs Tor tendenziell vermissen und können sich nur zaghaft im Drittel der Cereda-Truppe festsetzen. Und wenn dann etwas aufs von Manzato gehütete Tor fliegt, ist die Scheibe dort in besten Händen. Nach einem eher durchzogenen Saisonstart ist der bald 36-jährige Keeper momentan in bestechender Form und seinem Team ein enorm wichtiger Rückhalt. 

Der stets brandgefährliche Robbie Earl gleicht den Match kurz nach dem zweiten Sirenenton aus, als Capitano Bianchi die Strafbank drücken muss. Nicht im Gegenzug, aber in der eingangs erwähnten 50. Minuten donnert D'Agostini die Scheibe in den Netzhimmel von Ciacco - ebenfalls in numerischer Überlegenheit. Wie Wichtig die Special Teams in dieser ausgeglichenen Liga sind, dokumentieren die Schlusssekunden, in denen die SCL Tigers zum erneuten Ausgleich kommen, wobei Manzato gegen das abgelenkte Geschoss von DiDomenico chancenlos ist. 

Chancen hüben wie drüben halten die Fans in der Ilfishalle auch in der Verlängerung in Atem. Keinem der beiden Teams gelingt jedoch der Lucky Punch, so dass das Penaltyschiessen über den Zusatzpunkt entscheiden muss. Hier treffen … abermals D'Agostini sowie Hofer und sichern dem HCAP Saisonpunkte 14 und 15. 

Kommenden Dienstag kommt der schwächelnde SC Bern in die Valascia. Es ist dies ein weiterer Kampf am Strich. Wer hätte gedacht, dass derzeit auch der SCB in diesen involviert ist? 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher




[ Ambri ] - [ Rapperswil ]

4:2 (1:0, 2:0, 1:2)
13. Runde - Samstag, 12. Oktober 2019
Valascia Ambri -- 5032 Zuschauer -- Urban, Nikolic; Kehrli, Pitton

Tore: 2. Zwerger (Fora, Sabolic/Ausschluss Clark) 1:0. 31. Joël Neuenschwander (Dal Pian, Kneubuehler) 2:0. 40. (39:36) D'Agostini (Müller, Plastino/Ausschluss Clark) 3:0. 53. Wellman (Clark, Forrer/Ausschluss Kneubuehler) 3:1. 56. Clark (Vukovic, Dufner) 3:2. 58. D'Agostini (Fora, Flynn/Ausschluss Antonietti) 4:2.

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 7mal 2 Minuten gegen Rapperswil.

Ambri-Piotta: Manzato; Plastino, Fischer; Fora, Dotti; Ngoy, Pinana; Jelovac; Trisconi, Goi, Bianchi; D'Agostini, Müller, Zwerger; Joël Neuenschwander, Dal Pian, Kneubuehler; Hofer, Flynn, Sabolic; Chris Egli.

Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Hächler, Maier; Randegger, Dominik Egli; Vukovic, Dufner; Antonietti, Gähler; Kristo, Schlagenhauf, Clark; Forrer, Rowe, Wellman; Mosimann, Dünner, Casutt; Hollenstein, Ness, Spiller.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Hrachovina (überzähliger Ausländer), Conz, Kostner, Novotny und Rohrbach, Rapperswil-Jona ohne Cervenka, Profico, Hüsler, Schweri (alle verletzt) und Rehak (gesperrt). Timeout Ambri (57.). Rapperswil-Jona von 59:20 bis 59:52 ohne Torhüter. Zwerger verletzt ausgeschieden (57.). Torschüsse: 30:36.


Match-Zusammenfassung
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20min.ch: Ambri-Piotta bleibt dank seiner Heimstärke in Sichtweite der Playoff-Plätze. Das 4:2 gegen Rapperswil-Jona war bereits der vierte Sieg in der Valascia. Zum Abschluss einer nahrhaften Woche inklusive des Champions-League-Abstechers nach Banska Bystrica waren die Leventiner vor allem in den Phasen am Anfang und Ende eines Drittels entschlossener.

Dominic Zwerger, der mit seinem Wundertreffer in der Slowakei international für grosse Verzückung gesorgt hatte, erzielte schon nach 66 Sekunden das 1:0. Matt D'Agostini traf 24 Sekunden vor Ende des zweiten Drittels zum 3:0 - die vermeintliche Vorentscheidung. Bei beiden Toren verbüsste Rapperswils Heisssporn Kevin Clark eine Strafe. 

Einen Tag, nachdem die St. Galler gegen Meister Bern nach zweimaligem Dreitore-Rückstand noch die Wende zum 5:4 in Overtime geschafft hatten, bäumten sie sich auch in der Leventina auf. Wellmann (53.) und Clark (56.) verkürzten auf 2:3, zur Wende reichte es aber nicht mehr. D'Agostini entschied die Partie in der 58. Minute mit einem wuchtigen Direktschuss zum 4:2. Für die Lakers resultierte so die vierte Auswärtsniederlage in Serie.




[ Zug ] - [ Ambri ]

5:1 (2:0, 3:0, 0:1)
12. Runde - Freitag, 11. Oktober 2019
Bossard Arena -- 6612 Zuschauer -- Wiegand, Gofman; Kovacs, Cattaneo

Tore: 3. Zehnder (Albrecht) 1:0. 6. Alatalo (Martschini, Thorell) 2:0. 22. McIntyre (Hofmann, Simion) 3:0. 32. Hofmann (Martschini, Kovar/Ausschlüsse Dal Pian, Bianchi) 4:0. 40. Hofmann (Diaz, Kovar/Ausschluss Ngoy) 5:0. 55. Kneubuehler (Plastino, Pinana) 5:1.

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Zug, 12mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

EV Zug: Hollenstein; Diaz, Stadler; Thiry, Alatalo; Morant, Schlumpf; Wüthrich; Simion, Kovar, Hofmann; Martschini, Lindberg, Thorell; Leuenberger, McIntyre, Bachofner; Langenegger, Albrecht, Zehnder; Bougro.

Ambri-Piotta: Hrachovina; Dotti, Fora; Fischer, Plastino; Ngoy, Fohrler; Pinana; Zwerger, Müller, Flynn; Egli, D’Agostini, Trisconi; Bianchi, Goi, Hofer; Kneubuehler, Dal Pian, Incir; Joël Neuenschwander.

Bemerkungen: Zug ohne Zryd, Schnyder, Zgraggen, Kristensen, Senteler (alle verletzt) sowie Klingberg (überzähliger Ausländer). Ambri ohne Conz, Novotny, Rohrbach, Kostner (alle verletzt) sowie Sabolic (überzähliger Ausländer). 6. Timeout Ambri. Torschüsse: 34:25.


Match-Zusammenfassung
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20min.ch: Der EV Zug kam gegen Ambri-Piotta zu einem ungefährdeten 5:1-Sieg. Yannick Zehnder in der 2. und Santeri Alatalo in der 6. Minute brachten die Zuger früh in Führung. Der Kanadier Matt D'Agostini hätte die Leventiner zurück ins Spiel bringen können, doch er scheiterte zweimal alleine vor Luca Hollenstein, der anstelle von Leonardo Genoni das Zuger Tor hütete.

Als David McIntyre mit einer feinen Einzelleistung gleich zu Beginn des zweiten Drittels das 3:0 erzielte, war die Partie praktisch entschieden. Die Zuger Verteidigung liess kaum Torchancen zu, und wenn, war da noch Hollenstein zur Stelle. Gregory Hofmann erhöhte mit seinen Saisontoren 8 und 9 auf 5:0. Ambris Goalie Dominik Hrachovina verhinderte mit einigen starken Reflexen eine höhere Niederlage, so parierte er einmal gegen Hofmann mirakulös. Die Tessiner waren chancenlos und nahmen sich mit zahlreichen Strafen selbst aus dem Rennen. Immerhin erzielte Johnny Kneubuehler noch den Ehrentreffer für die unterlegenen Gäste.

Anmerkung von Tiz: Gleich fünfmal musste Ambri in doppelter Unterzahl spielen - Rekord in der Vereinsgeschichte. Gegentor gabs nur eines bei 3g5, das 4:0 durch Hofmann.




[ Lausanne ] - [ Ambri ]

3:1 (0:0, 1:1, 2:0)
11. Runde - Samstag, 5. Oktober 2019
Malley -- 8210 Zuschauer -- Salonen, Hungerbühler; Altmann, Wermeille

Tore: 21. Hofer (Zwerger, Fora/Ausschluss Jooris) 0:1. 32. Antonietti (Herren, Froidevaux) 1:1. 41. Frick (Jooris) 2:1. 59. Bertschy (Jeffrey, Junland) 3:1 (ins leere Tor).

Strafen: 3mal 2 plus 10 Minuten (Nodari) gegen Lausanne, 5mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

Lausanne: Stephan; Heldner, Junland; Lindbohm, Frick; Nodari, Grossmann; Genazzi; Moy, Almond, Leone; Bertschy, Jooris, Jeffrey; Antonietti, Froidevaux, Herren; Traber, Roberts.

Ambri-Piotta: Manzato; Fora, I. Dotti; Plastino, Fischer; Pinana, Ngoy; Jelovac; Hofer, Flynn, Sabolic; D'Agostini, Müller, Zwerger; Trisconi, Goi, Bianchi; Joël Neuenschwander, Dal Pian, Kneubühler; Egli.

Bemerkungen: Lausanne ohne Kenins (familiäre Gründe), Vermin (gesperrt) und Emmerton (verletzt). Ambri ohne Conz, Novotny, Rohrbach, Kostner (alle verletzt), Payr (krank) sowie Hrachovina (überzähliger Ausländer). 57:23 Timeout Ambri, danach bis 58:18 ohne Torhüter. Torschüsse: 24:25.


Match-Zusammenfassung
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sda. Lausanne besiegte Ambri dank einer Leistungssteigerung 3:1. Die Tessiner bleiben damit als einziges Team auswärts ohne Punktgewinn. Noch nicht alles läuft im neuen Schmuckkästchen der Liga rund. Am Freitag war eine Zwischendecke von rund 400 Quadratmetern Fläche eingestürzt, drei Personen erlitten minime Verletzungen.

Und auch im vierten Meisterschafts-Heimspiel verlief der Start alles andere als optimal, erst nach dem 0:1 durch Hofer kam das Team von Ville Peltonen auf. Antonietti und Frick, der den Gamewinner erzielte, schafften die Wende, das 3:1 gelang Bertschy ins verlassene Tor. Damit hat der LHC in der neuen Heimstätte zwei von vier Partien gewonnen. Emotional geworden war es vor der Partie: Lausanne zog die Nummer 39 hoch - jene Ziffern hatte der Stanley-Cup-Gewinner Cristobal Huet über viele Jahre getragen. Der Franzose ist heute Goalietrainer.




[ Ambri ] - [ Fribourg ]

4:0 (1:0, 2:0, 1:0)
10. Runde - Freitag, 4. Oktober 2019
Valascia Ambri -- 4606 Zuschauer -- Stricker, Hungerbühler; Kaderli, Ambrosetti

Tore: 19. Fora (D'Agostini, Dotti) 1:0. 33. Dal Pian 2:0. 39. Sabolic (Müller, Plastino/Ausschluss Mottet) 3:0. 59. Müller (Sabolic, Ngoy/Ausschluss Fora) 4:0 (ins leere Tor).

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 4mal 2 Minuten gegen Fribourg.

Ambri-Piotta: Manzato; Fora, I. Dotti; Plastino, Fischer; Fohrler, Ngoy; Pinana; Hofer, Flynn, Sabolic; D'Agostini, Müller, Zwerger; Trisconi, Goi, Bianchi; Joël Neuenschwander, Dal Pian, Kneubühler.

Fribourg: Berra; Gunderson, Chavaillaz; Kamerzin, Furrer; Abplanalp, Stalder; Forrer, Marti; Marchon, Walser, Lhotak; Brodin, Desharnais, Stalberg; Rossi, Bykow, Mottet; Lauper, Schmutz, Vauclair.

Ambri ohne Conz, Novotny, Rohrbach, Kostner (alle verletzt), Payr (krank) sowie Hrachovina, Jelovac (überzählig). Fribourg ohne Sprunger (verletzt). Verletzt ausgeschieden: 10. Walser, 56. Lhotak. 33. Timeout Fribourg. 48. Pfostenschuss Plastino. Fribourg von 56:18 bis 58:34 ohne Torhüter. Torschüsse: 44:21.


Match-Zusammenfassung
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blick.ch: Ein unglaublich schwacher Auftritt der Westschweizer. Trotz der delikaten Situation ist keinerlei Dringlichkeit zu erkennen, im Gegenteil. Beim Stand von 0:1 verliert Matthias Rossi die Scheibe im Powerplay an den kecken Giacomo Dal Pian. Nach einem Sprint übers ganze Eis versenkt der aus der Organisation des HC Lugano stammende Stürmer die Scheibe im Tor, 2:0.

Ein Aufbegehren der Gäste ist auch danach kaum erkennbar. Statt sich durchzubeissen, lässt sich der einschlägig bekannte Kilian Mottet zu einer Schauspieleinlage hinreissen – und wird vom aufmerksamen Schiedsrichter Stricker dabei ertappt. Während der logischen Zweiminutenstrafe gelingt
Robert Sabolic mit seinem persönlich ersten Saisontreffer für Ambri die Vorentscheidung.

Eine durchs Band pomadige Vorstellung der Saanestädter. Und: der zweite Saison-Shutout des starken Daniel Manzato. 




[ Ambri ] - [ Lugano ]

1:2 (1:1, 0:1, 0:0)
9. Runde - Dienstag, 1. Oktober 2019
Valascia Ambri -- 5855 Zuschauer -- Salonen, Urban; Obwegeser, Cattaneo

Tore: 6. Lammer (Sannitz, Bürgler/Ausschluss Dotti) 0:1. 18. Flynn (Sabolic, Hofer) 1:1. 34. Sannitz (Bürgler, Lammer) 1:2.

Strafen: je 3mal 2 Minuten.

Ambri-Piotta: Manzato; Fora, I. Dotti; Plastino, Fischer; Fohrler, Ngoy; Pinana; Hofer, Flynn, Sabolic; D'Agostini, Müller, Zwerger; Trisconi, Goi, Bianchi; Joël Neuenschwander, Dal Pian, Kneubühler: P. Incir.

Lugano: Zurkirchen; Ohtamaa, Chorney; Löffel, Vauclair; Chiesa, Jecker; Riva; Zangger, Lajunen, Klasen; Bürgler, Sannitz, Bertaggia; Fazzini, Romanenghi, Suri; Jörg, Haussener, Lammer; Vedova.

Bemerkungen: Ambri ohne Conz, Novotny, Rohrbach, Kostner (alle verletzt) sowie Hrachovina (überzähliger Ausländer). 38. Tor von Dal Pian nach Videostudium wegen Handpass annulliert. Ambri ab 59:36 ohne Torhüter. Torschüsse: 27:34.


Match-Zusammenfassung
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sda. Drei Tore und ein wenig Polemik im Tessiner Derby

Kein Tessiner Derby ohne Polemik. Lugano gewann das erste Saisonduell gegen Ambri mit 2:1 Toren. Doch zu reden gab viel mehr ein Treffer, der nicht zählte. Ambri-Stürmer Dal Pian, ein ehemaliger Lugano-Junior, drosch in der 38. Minute den Puck zum vermeintlichen 2:2 in die Maschen. Nach ausführlicher Visionierung der TV-Bilder blieben die Schiedsrichter bei ihrem Verdikt: Handpass, kein Tor, Pfiffe von den Rängen. Der Ausgleich wäre der Lohn eines starken Leventiner Mitteldrittels gewesen. Goalie Zurkirchen war in dieser Phase mit Abstand bester Luganese.

Unverdient war der Sieg der Südtessiner dennoch nicht. In den Dritteln 1 und 3 überzeugte die Mannschaft von Sami Kapanen mit ausgezeichneter Organisation und viel Laufbereitschaft. Sie ermöglichte dem Gegner über weite Strecken kaum Chancen und verwaltete den Vorsprung bis zur Schlusssirene souverän. Kapanen konnte sein erstes Tessiner Derby gefallen: Es endete mit Luganos drittem Sieg in den letzten vier Spielen und einem Sprung auf den sechsten Tabellenrang. Keines der fünf besser klassierten Teams hat so wenige Tore kassiert wie Lugano (19).



[ ZSC ] - [ Ambri ]

5:3 (2:1, 0:1, 3:1)
8. Runde - Samstag, 28. September 2019
Hallenstadion Zürich -- 8695 Zuschauer -- Tscherrig, Kaderli, Müller, Ambrosetti

Tore: 4. Fora (Müller, Kneubühler/Ausschluss Hollenstein) 0:1. 8. Prassl (Noreau, Pettersson) 1:1. 14. Suter (Roe) 2:1. 39. Zwerger (Müller) 2:2. 44. Bianchi (Plastino) 2:3. 50. Prassl (Berni) 3:3. 51. Berni (Trutmann, Bodenmann) 4:3. 60. Roe 5:3 (ins leere Tor).

Strafen: 1mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions, 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

ZSC Lions: Flüeler; Noreau, Marti; Phil Baltisberger, Geering; Trutmann, Berni; Sutter; Suter, Roe, Wick; Pettersson, Prassl, Sigrist; Bodenmann, Diem, Hollenstein; Pedretti, Schäppi, Simic.

Ambri-Piotta: Hrachovina; Dotti, Fora; Fischer, Plastino; Ngoy, Fohrler; Pinana, Jelovac; Sabolic, Flynn, Hofer; Zwerger, Müller, Trisconi; Bianchi, Goi, Incir; Kneubuhler, Dal Pian, Joël Neuenschwander.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Blindenbacher, Nilsson, Chris Baltisberger und Krüger (alle verletzt); Ambri ohne Conz, Novotny, Rohrbach, Kostner (alle verletzt) und D'Agostini (krank). Pfosten- oder Lattenschüsse: 5. Pettersson, 5. Sabolic. 11. Geering, 19. Suter, 20. Pettersson. - 51. Timeout Ambri, von 59:01 bis 59:34 ohne Torhüter. Torschüsse: 23:22.


Match-Zusammenfassung
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blick.ch: Zu Beginn der Saison machte man sich nach den kräfteraubenden Champions-League-Spielen und etwas verhaltenen Liga-Auftritten Sorgen um den Energiehaushalt von Ambri. Offenbar unbegründet. Das Cereda-Team hat seinen Rhythmus inzwischen gefunden. Nach zwei Siegen in Folge beginnen die Tessiner auch in Zürich bissig und gehen auch ohne D’Agostini (krank) in Führung.

Danach kann der ZSC das Kommando übernehmen und in Führung gehen. Doch Ambri bleibt dran, beisst sich fest. Und beginnt wie beim Armdrücken zunehmend die Oberhand zu gewinnen: Zwerger gleicht aus. Und Captain Bianchi bringt die Gäste nach einem Flüeler-Fehler in Führung. Dennoch reicht es nicht für Punkte. Die Lions zeigen Nehmerqualitäten. Und mit einem Assist und einem Tor sorgt Berni, der beim 2:2 mitschuldig war, für die erneute Wende. Der ZSC gewinnt auch sein viertes Heimspiel.




[ Ambri ] - [ Biel ]

3:1 (0:0, 0:1, 3:0)
7. Runde - Freitag, 27. September 2019
Valascia Ambri -- 4493 Zuschauer -- Lemelin, Borga; Kovacs, Cattaneo

Tore: 33. Rathgeb (Rajala, Kreis) 0:1. 41. Hofer (Fora, Zwerger/Ausschluss Cunti) 1:1. 44. Plastino (Fora, Kneubühler) 2:1. 51. Trisconi (Zwerger) 3:1.

Strafen: 5mal 2 plus 10 Minuten (Dotti) gegen Ambri-Piotta, 4mal 2 plus 10 Minuten (Cunti) gegen Biel. 

Ambri-Piotta: Manzato; Dotti, Fora; Fischer, Plastino; Fohrler, Ngoy; Pinana; Hofer, Flynn, D'Agostini, Zwerger, Müller, Sabolic; Bianchi, Goi, Trisconi; Kneubuehler, Dal Pian, Joël Neuenschwander; Incir.

Biel: Paupe; Moser, Kreis; Rathgeb, Forster; Fey, Salmela; Sataric, Kohler; Künzle, Pouliot, Rajala; Tschantré, Cunti, Hügli; Riat, Fuchs, Schneider; Ulmer, Gustafsson, Jan Neuenschwander

Bemerkungen: Ambri ohne Conz, Novotny, Jelovac, Rohrbach, Kostner (alle verletzt) und Hrachovina (überzähliger Ausländer). Biel ohne Brunner, Lüthi (verletzt) sowie Hiller (abwesend/geschont). 17. Künzle verletzt ausgeschieden (Verdacht auf Hirnerschütterung). - Pfosten: 31. Sabolic, 51. Salmela. - 58. Timeout Biel, ab 57:31 ohne Torhüter. Torschüsse: 39:28.


Match-Zusammenfassung
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blick.ch: Was ist da bloss in die Schiedsrichter gefahren? In der 47. Spielminute zeigen sie eine Strafe an. Aber gegen wen bloss? Eine Geisterstrafe. Vermutlich aber gegen Ambri, weil eben der Bieler Ulmer gelegt wurde. Ambri kommt auch in Puckbesitz, aber zur Verwunderung aller bleibt ein Pfiff aus.
Ambri-Goalie Manzato verlässt darauf hin seinen Kasten, weil er annehmen darf, dass eine Strafe gegen Biel angezeigt ist. Die Seeländer kommen in Puckbesitz – aber wieder erfolgt kein Unterbruch. Dann liegt der Puck plötzlich im verlassenen Tor der Tessiner, aber die Headschiedsrichter verwehren dem vermeintlichen Ausgleich die Gültigkeit, sprechen nun plötzlich doch eine Strafe gegen Ambri aus. Eine bizarre Vorstellung der Schiedsrichter. Ein Tatsachenentscheid? Ein regeltechnischer Fehler? Der EHC Biel deponiert auf jeden Fall einen Spielfeldprotest.

Kurz nach diesem regeltechnischen Hürdenlauf gelingt Ambri das 3:1. Zuvor drückt Ambri bis Spielmitte vergebens auf einen Treffer und wird dann auf dem falschen Fuss erwischt, als Yannick Rathgeb plötzlich allein vor Manzato auftaucht und einen Abpraller versenkt.

Ambri dreht die Partie im letzten Abschnitt innerhalb von drei Minuten. Der Österreicher Hofer gleicht die Partie mit seinem ersten Saisontreffer aus (er spielt nächste Saison für Biel), dann erwischt Nick Plastino den Bieler Schlussmann aus der Distanz, als er zum richtigen Zeitpunkt abdrückt - Paupe ist die Sicht gleich durch mehrere Spieler verstellt. Und dann drückt Trisconi der Partie mit dem 3:1 den Deckel auf. Vorerst.

Die Anekdote mit der Geisterstrafe dürfte auf jeden Fall ein Nachspiel haben.




[ Ambri ] - [ Langnau ]

2:0 (0:0, 0:0, 2:0)
6. Runde - Dienstag, 24. September 2019
Valascia Ambri -- 4239 Zuschauer -- Wiegand, Urban; Bürgi, Kehrli

Tore: 43. Zwerger (Sabolic, Ngoy) 1:0. 59. D'Agostini (Sabolic, Plastino/Ausschluss Cadonau) 2:0.

Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 11mal 2 plus 10 Minuten (Leeger) gegen Langnau.

Ambri-Piotta: Manzato; Dotti, Fora; Fischer, Plastino; Ngoy, Fohrler; Payr; Hofer, Flynn, D’Agostini; Zwerger, Müller, Sabolic; Bianchi, Goi, Trisconi; Kneubuehler, Dal Pian, Joël Neuenschwander; Incir.

SCL Tigers: Ciaccio; Leeger, Glauser; Lardi, Erni; Blaser, Schilt; Huguenin, Cadonau; Neukom, Maxwell, Kuonen; Pesonen, Berger, DiDomenico; Rüegsegger, Gagnon, Schmutz; Sturny, Diem, Andersons

Bemerkungen: Ambri ohne Conz, Novotny, Jelovac, Rohrbach, Kostner (alle verletzt) und Hrachovina (überzähliger Ausländer); SCL Tigers ohne Earl, In-Albon, Dostoinov (alle verletzt). 6. Lattenschuss Sabolic, 34. Pfostenschuss Huguenin. 59. Timeout Langnau, ab 58:57 ohne Torhüter. Torschüsse: 33:31.


Match-Zusammenfassung
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blick.ch: Trotz des missglückten Saisonstarts mit vier Pleiten aus vier Spielen hat Ambri den Mut nie verloren. «Zwei unserer vier Gegner standen letzte Saison im Final», sagte Stürmer Marco Müller: «Ich glaube an unsere Mannschaft. Wir sind nicht viel anders aufgestellt, als im letzten Jahr.» Und siehe da: Im fünften Spiel erklingt sie tatsächlich. Die  «La Montanara», das Lied der Berge. Wunderbar.

Bis es soweit ist, brauchen die Fans Geduld. Viel Geduld. 16-Mal wird Tigers-Keeper Ivars Punnenovs im ersten Drittel geprüft, während Langnau gerade mal zu vier Abschlüssen kommt. Doch etwas Zählbares schaut bei Ambri nicht heraus. Pech auch, dass Robert Sabolic an der Torumrandung scheitert.

Auch in Überzahl will dem Team von Luca Cereda nichts gelingen. 14-Mal konnten die Leventiner heuer schon Powerplay spielen, trafen dabei ab er bloss zwei Mal. Als sie kurz vor der zweiten Pause mit einem Mann mehr nicht einmal mehr durch die Mittelzone kommen, beginnen die Fans gar zu pfeifen.

Bis zum ersten Tor dauert es 42 Minuten und 20 Sekunden. Und der Treffer versetzt die Tifosi in Ekstase. Dominic Zwerger, der zuvor nur mit Strafen auffällt, vernascht Langnaus Yannick Blaser und trifft dann zwischen den Beinen Punnenovs hindurch zum 1:0. Der Ösi macht den Superman, klopft sich beim Torjubel auf die Brust.

Ambri verpasst in der Folge mehrfach die Entscheidung.   Doch die Tigers machen sich das Leben mit Strafen selbst schwer. Und so macht Matt D’Agostini 95 Sekunden vor Schluss doch noch alles klar. Da weilt Stürmer Marco Müller bereits in der Kabine. Er wurde von einem Punnenovs-Schuss im Gesicht getroffen.



[ Ambri ] - [ Servette ]

2:3 (1:0, 1:2, 0:0, 0:0) n.P.
4. Runde - Freitag, 20. September 2019
Valascia Ambri -- 4578 Zuschauer -- Stricker, Hebeisen; Kaderli, Cattaneo

Tore: 2. Zwerger (Fora, D'Agostini/Ausschluss Fehr) 1:0. 22. Le Coultre (Rod, Richard) 1:1. 29. Fora (D'Agostini, Trisconi/Ausschluss Plastino!) 2:1. 30. Rod (Maillard, Richard/Ausschluss Plastino) 2:2. 
Penalty-Schiessen: Müller (Latte) -, Smirnovs 0:1; Payr -, Richard 0:2; Fora -, Wingels 0:3.

Strafen: 3mal 2 plus 10 Minuten (Plastino) gegen Ambri, 2mal 2 Minuten gegen Servette.

Ambri-Piotta: Hrachovina; Fischer, Plastino; Dotti, Fora; Ngoy; Fohrler; Payr; Hofer, Flynn, D’Agostini; Zwerger, Müller, Trisconi; Bianchi, Goi, Incir; Joël Neuenschwander, Dal Pian, Kneubuehler; Mazzolini.

Servette Genf: Descloux, Tömmernes, Jacquemet, Maurer, Karrer, Le Coultre, Mercier, Simek, Guebey, Smirnovs, Fehr, Richard, Berthon, Winnik, Wingels, Rod, Maillard, Miranda, Wick, Bozon, Douay

Bemerkungen: Ambri ohne Conz, Novotny, Jelovac, Rohrbach, Kostner (alle verletzt) und Sabolic (überzähliger Ausländer). Torschüsse: 39:29.


Match-Zusammenfassung
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Bittere Pille für einen engagierten und zweimal in Führung liegenden HCAP, der auch im vierten Spiel verliert und Servette nach Penaltyschiessen den Zusatzpunkt zugestehen muss. 

Keine Depression in Ambrì. Weder bei den Fans, noch beim Team, das sich als Einheit zeigt, beherzt kämpft und sich den Sieg verdient hätte.

Nun, der Abend beginnt erneut mit Hrachovina im Tor. Er strahlt viel Sicherheit aus und rechtfertigt seine neuerliche Nomination. Dass dieses Mal Neuzuzug Robert Sabolic über die Klinge springen muss, dürfte taktischer Natur sein. 
Zwerger - erster Saisontreffer - eröffnet den Torreigen und sorgt für gute Laune bei den gut 4'500 Fans. Diese sehen Genf eher passiv, aber bei Gegenstössen stets brandgefährlich. Das 1:0 nach dem Startabschnitt ist ein tendenziell kleiner Lohn für viel Aufwand.

Kaum wieder zurück auf dem Eis, gleicht Le Coultre das Skore nach einer feinen Einzelleistung aus. Genf gewinnt nun Oberwasser, steigt härter in die Zweikämpfe, sieht sich knapp vor Spielmitte aber erneut in Rückstand. D'Agostini - einer der Aktivposten bei den Leventinern - schickt in Unterzahl (!) Fora auf die Reise. Dieser Vorstoss bringt das viel umjubelte 2:1, das allerdings nicht lange Bestand hat, denn noch im selben Powerplay gleichen die Genfer wiederum aus. 

Alles offen für den Schlussabschnitt, in welchen die Platzherren nochmals alle ihre Energie werfen. Die deutliche Feldüberlegenheit kann aber nicht in Tore umgemünzt werden, so dass sich die Gäste aus Genf in die Verlängerung mogeln. Dort haben sie mit Wick eine valable Chance auf den Sieg, lassen diesen (vorerst) aber liegen. 
Das Penaltyschiessen muss über den Ausgang dieses unterhaltsamen Spiels entscheiden - und in dieser Disziplin sind die Calvinstädter eine Klasse für sich, versenken alle drei Versuche und lassen sich als Sieger feiern. 

Und Ambrì-Piotta? Die Mannschaft scheint auf einem guten Weg, denn sie hat sich Chancen kreiert, diese aber nicht finalisiert. Das muss im Hinblick auf den nächsten Match gegen die SCL Tigers besser werden, damit man - zum ersten Mal in dieser Saison - drei Punkte einfahren kann.

Der Chronist hingegen ist reif für die griechische Ferieninsel und meldet sich am 18. Oktober 2019 zurück, wenn es abermals gegen die Tigers gehen wird. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher


sda. Ambri verliert weiter. Die Tessiner kamen auch im 4. Saisonspiel nicht auf die Siegerstrasse und verloren gegen Genf mit 2:3 n.P. Dabei waren die Ambitionen von Ambri schnell sichtbar gewesen: Bereits nach 101 Sekunden ging das Team durch Dominic Zwerger in Führung. Im 2. Drittel glich Genf aber erst durch Simon Le Coultre (22.) zum 1:1 und dann – dann nach der erneuten Ambri-Führung durch Michael Fora – dank Guillaume Maillard (30.) zum 2:2 aus.

Im Penaltyschiessen zeigten sich die Westschweizer dann äusserst souverän: 3 Genfer versenkten ihre Versuche, während alle Tessiner scheiterten. Ambri hat nun zwar immerhin einen Punkt auf dem Konto, doch die Bilanz von 4 Niederlagen aus 4 Spielen liest sich noch immer katastrophal.




[ Bern ] - [ Ambri ]

4:1 (1:0, 3:0, 0:1)
3. Runde - Dienstag, 17. September 2019
PostFinance Arena -- 15222 Zuschauer -- Dipietro, Tscherrig; Kaderli, Cattaneo

Tore: 17. Moser (Arcobello, Untersander) 1:0. 23. (22:54) Ebbett (Ausschluss Sciaroni!) 2:0. 24. (23:22) Mursak (Praplan/Ausschluss Sciaroni!) 3:0. 26. Praplan (Mursak, Andersson) 4:0. 57. Flynn (D'Agostini, Fora) 4:1.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Bern, 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

SC Bern: Schlegel; Untersander, Blum; Andersson, Beat Gerber; Burren, Koivisto; Krueger, Colin Gerber; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Praplan, Mursak, Berger; Sciaroni, Ebbett, Pestoni; Grassi, Heim, Jeremi Gerber.

Ambri-Piotta: Hrachovina; Ngoy, Fischer; Fora, Dotti; Fohrler, Pinana; Payr; Trisconi, Goi, Bianchi; D'Agostini, Flynn, Hofer; Zwerger, Müller, Sabolic; Incir, Dal Pian, Kneubühler.

Bemerkungen: Bern ohne Kämpf und Bieber (beide verletzt) sowie Scherwey (NHL-Camp Ottawa), Ambri ohne Conz, Novotny, Jelovac, Rohrbach, Kostner (alle verletzt) und Plastino (überzähliger Ausländer). National-League-Debüt des tschechischen Keepers Dominik Hrachovina (25). 24. Time-out Ambri. Torschüsse: 27:30.


Match-Zusammenfassung
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Der HC Ambrì-Piotta kassiert in Bern zwei Shorthander und verliert am Ende mit 1:4. Es ist die dritte Niederlage im dritten Spiel. 

Mit guten Vorsätzen und Dominik Hrachovina - Plastino ist heute Abend überzählig - im Tor nach Bern reisend, präsentiert sich der Gast aus der Leventina keck angreifend. Müller mit der Rückhand (2.) und später Flynn verpassen die mögliche Führung gegen den amtierenden Schweizer Meister nur knapp. Wie es geht, zeigt der SCB kurz vor dem ersten Sirenenton, als Moser einen Superpass von Arcobello nur noch über die Linie zu drücken braucht. 

Was dann folgt, ist ein Albtraum sondergleichen, denn bei einer Strafe gegen den ehemaligen Ambrì-Stürmer Sciaroni bringt es der HCAP fertig, gleich zwei Treffer in Unterzahl zu bekommen: Ein Wechselfehler steht am Ursprung zum 2:0 durch Ebbett. Und als Mursak Sekunden später zum dritten Mal trifft, ist der Match noch vor Spielmitte gelaufen. Praplan markiert wenig später auch noch das 4:0, so dass Bern innerhalb von 129 (!) Sekunden zu drei Toren kommt. Gut, dass bis zum zweiten Seitenwechsel keine weiteren Tore mehr fallen und der Schaden vorerst in Grenzen gehalten werden kann. 

Das Positive zum Schluss: Die ersten 20 Minuten waren gar nicht so übel. Und das Schlussdrittel geht gar an die Truppe von Luca Cereda, die dank Flynn - es ist das erste Ausländer-Tor in dieser Saison - wenigstens noch zum Ehrentreffer kommt. 

Keine Frage, dass gut wäre, könnten am Freitag zu Hause gegen Genf die ersten Punkte eingefahren werden, ansonsten man - ohne Wenn und Aber - von einem argen Fehlstart sprechen müsste, zumal nach dem freitäglichen Spiel zwei weitere Heimspiele folgen werden. 

Bearbeitung: Gabriel Aeschbacher




[ Rapperswil ] - [ Ambri ]

3:0 (1:0, 2:0, 0:0)
2. Runde - Samstag, 14. September 2019
Diners Club Arena -- 4315 Zuschauer -- Wiegand, Vikman; Fuchs, Schlegel

Tore: 19. Clark (Cervenka) 1:0. 25. Cervenka (Egli) 2:0. 35. Dünner (Hüsler, Ness) 3:0.

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers, 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

Rapperswil: Nyffeler; Vukovic, Profico; Maier, Hächler; Egli, Randegger; Schmuckli, Gähler; Kristo, Rowe, Forrer; Clark, Cervenka, Schweri; Mosimann, Schlagenhauf, Casutt; Dünner, Ness, Hüsler.

Ambri-Piotta: Manzato; Plastino, Fischer; Fora, I. Dotti; Ngoy, Pinana; D'Agostini, Müller, Sabolic; Hofer, Flynn, Zwerger; Trisconi, Dal Pian, Bianchi; P. Incir, Goi, Kneubühler; Mazzolini.

Bemerkungen: Rapperswil-Jona ohne Wellman, Ambri ohne Conz, Novotny, Jelovac, Rohrbach, Kostner (alle verletzt) und Hrachovina (überzähliger Ausländer). Torschüsse: 35:24.


Match-Zusammenfassung
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Der HC Ambrì-Piotta verliert bei den Lakers 0:3 und steht nach zwei Spielen noch ohne Punkte da.

Grill- oder Eishockeyabend? Der Chronist entscheidet sich für Variante 2, fährt nach Rapperswil, bezahlt CHF 55 für seinen Sitzplatz und staunt, als er Diego Kostner nicht im Einsatz sieht. Der gegen Zug beste Mann und Center im gefährlichsten Block fällt zehn Tage aus, was Trainer Cereda zu Umstellungen zwingt. Dal Pian schlüpft in die Rolle von Kostner, kann diese aber (noch) nicht wie gewünscht ausfüllen, so dass diese Formation heute Abend nicht optimal auf Touren kommt. Andere hätten in die Bresche springen können, haben die Betriebstemperatur jedoch noch nicht ganz erreicht.
Marco Müller verpasst die Führung für seine Farben solo vor Nyffeler, der später seinen ersten Shutout der Saison feiern kann und so etwas wie der Held des Abends ist.
4'300 Fans jubeln kurz vor dem ersten Sirenenton ein erstes Mal, als Clark einen Schuss von Cervenka ins Tor lenkt und den Gästen einen Nackenschlag versetzt, von dem sie sich nie mehr ganz erholen.
Das 2:0 schiesst Cervenka dann selber und deutet an, dass er einer der besten Ausländer der Liga sein kann, sofern er gesund durch die Saison kommt.
Und das ausländische Personal vom Ambrì? Es hat Luft nach oben, insbesondere im Powerplay, das heute Abend nicht wunschgemäss funktioniert und eines der Puzzleteilchen sein müsste, wenn man - vor allem auswärts - zu Punkten kommen möchte.
Gravierender indes ist die fehlende Intensität, die spätestens nach dem dritten Gegentreffer - Dünner verwertet einen Abpraller - wegbricht. Und genau das darf nicht passieren, denn ansonsten steht die Cereda-Truppe auf verlorenem Posten.
Gut möglich, dass die intensive Vorsaison mit Champions Hockey League und Cup bereits ihre ersten Spuren hinterlässt.
Gut möglich aber auch, dass es einfach ein Erfolgserlebnis braucht, um in die Spur zu finden.
Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich kommenden Dienstag, wenn es auswärts gegen den Schweizer Meister aus Bern geht.

Und ja, nächstes Mal überlegt sich der Chronist, ob er das Geld für den Eintritt nicht doch besser in ein edles Stück Fleisch investieren soll.  

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher




[ Ambri ] - [ Zug ]

3:4 (0:2, 2:1, 1:1)
1. Runde - Freitag, 13. September 2019
Valascia Ambri -- 5611 Zuschauer -- Wiegand, Ströbel; Kovacs, Dreyfus

Tore: 2. Morant (Lindberg) 0:1. 11. Zryd (Senteler) 0:2. 27. D'Agostini (Bianchi, Müller) 1:2. 33. Senteler (Zryd, Klingberg) 1:3. 40. (39:23) Trisconi (Fora, Goi) 2:3. 41. (40:44) Kostner (Plastino) 3:3. 48. Hofmann (Martschini, Diaz/Ausschluss Flynn) 3:4. 

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 2mal 2 Minuten gegen Zug.

Ambri-Piotta: Manzato; Fischer, Plastino; Fora, Dotti; Fohrler, Ngoy; Pinana; D'Agostini, Müller, Sabolic; Hofer, Flynn, Zwerger; Bianchi, Kostner, Trisconi; Kneubuehler, Dal Pian, Goi; Incir.

EV Zug: Genoni; Schlumpf, Zgraggen; Stadler, Diaz; Morant, Alatalo; Zryd; Simion, Kovar, Hofmann; Martschini, Lindberg, Thorell; Klingberg, Senteler, Bachofner; Leuenberger, Albrecht, Schnyder; Zehnder.

Bemerkungen: Ambri ohne Conz, Novotny, Jelovac und Rohrbach (alle verletzt) und Hrachovina (überzähliger Ausländer), Zug ohne McIntyre (überzähliger Ausländer). – Timeouts: Ambri-Piotta (59.); Zug (44.). Ambri ab 59:11 ohne Torhüter. Torschüsse: 35:35.


Match-Zusammenfassung
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Gleicher Startgegner wie im Vorjahr, gleicher Sieger: Der designierte Meisterkandidat aus Zug gewinnt in der Valascia vor 5'600 Fans mit 4:3. 

Der Empfang der Fans ist herzlich, die Stimmung mahnt bereits ein bisschen an eine Playoff-Nacht - und der EV Zug legt gleich wie die Feuerwehr los, legt eine Kadenz an den Tag, die manchen Zuschauer auf der Tribüne erbleichen lässt. Die Feldüberlegenheit zeigt sich schon sehr bald auch auf der Resultattafel: 0:2 nach 11 Minuten. Kein Mensch hätte etwas dagegen einwenden können, hätte das Skore noch drastischere Formen angenommen. Der HC Ambrì-Piotta ist eine Mischung zwischen mutlos und vor Ehrfurcht erstarrend und bringt den Hüter der Zuger, der neu Genoni heisst, erst gar nicht wirklich in Bedrängnis. 

Das ändert sich mit dem Anschlusstreffer im Powerplay nachhaltig: Matt D'Agostini zirkelt die Scheibe knapp vor Spielmitte ins Tor, lässt den Lärmpegel in der Halle ein erstes Mal signifikant ansteigen und lässt keinen Zweifel mehr daran offen, dass nun auch Ambrì im Match angekommen ist. Was die Cereda-Truppe nun aufs Eis bringt, ist auch ohne Superstar Kubalik sehenswert - und zeugt von intakter Moral, denn das zwischenzeitliche 1:3 - ein schöner Schlenzer von Senteler - steckt man ebenso weg wie ein paar diskutable Schiedsrichterentscheide. 37 Sekunden vor und 44 Sekunden nach dem zweiten Sirenenton steht die Partie plötzlich auf Messers Schneide, denn Trisconi und Kostner sorgen dafür, dass der Lärmpegel nun denjenigen Level erreicht, den der Playoff-Sieg gegen Biel gebracht hatte. 

Der Trainer der Gäste sieht sich gar genötigt, sein Time-Out zu nehmen. Das wilde, das ungestüme Ambrì spielt sich ein erstes Mal in dieser Saison in die Herzen des (fanatischen) Publikums, agiert nun auf Augenhöhe mit der Luxus-Truppe der Liga - und verliert zum Schluss doch Spiel und alle drei Punkte. Es ist der Zuger Neuzugang Grégory Hofmann, der die Scheibe ins hohe Eck knallt (48.) und die Leventiner ins Elend schickt. 

Ob sie von dort bereits heute Abend wieder rausfinden? Der Auftritt in Rapperswil wird Aufschluss darüber geben, wie hoch der Energieverbrauch heute Abend war. Fraglos hat das Heimteam viel investiert, aber (noch) keine Punkte gewonnen. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher


sda. Goalgetter Gregory Hofmann erzielt in seinem ersten Meisterschaftsspiel für den EV Zug gleich das 4:3-Siegtor in Ambri.

Der Transfer von Lugano nach Zug schadete Hofmanns Treffsicherheit überhaupt nicht. Schon in der Champions Hockey League erzielte Hofmann in vier Spielen vier Goals für seinen neuen Arbeitgeber. In Ambri entschied sein Überzahltor die Partie. Ausgerechnet Hofmann! Gregory Hofmann wurde in Ambri gross und spielte von 2007 (als Novize) bis 2012 für den Tessiner Kultklub.

Zug entführte die Punkte gewiss nicht aus der Valascia. Der Meisterschaftsfavorit startete furios in die Partie, führte schon nach zehn Minuten 2:0 und kontrollierte bis zur 40. Minute das Geschehen. Aber die Zuger verspielten die 3:1-Führung: Noele Trisconi 37 Sekunden vor der zweiten Drittelspause und Diego Kostner 44 Sekunden nach dem ersten Bully im Schlussabschnitt brachten Ambri-Piotta ins Spiel zurück. Dem Österreicher Fabio Hofer bot sich nach 44 Minuten sogar die Möglichkeit, Ambri in Führung zu schiessen.











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