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7. Runde
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[ Ambri ] - [ Langnau ]
4. Runde
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[ Langnau ] - [ Ambri ]

3:4 (1:2, 0:0, 2:1, 0:0) n.P.
14. Runde - Freitag, 18. Oktober 2019
Ilfishalle Langnau -- 5886 Zuschauer -- Hebeisen, Gäumann; Progin, Pitton

Tore: 5. Earl (Schmutz, Leeger) 1:0. 15. Hofer (Müller, Fohrler) 1:1. 16. Egli (Flynn, J. Neuenschwander) 1:2. 42. Earl (Dostoinov, Huguenin/Ausschluss Bianchi) 2:2. 50. D'Agostini (Fora, Flynn/Ausschluss Kuonen) 2:3. 59. DiDomenico (Huguenin, Maxwell/Ausschluss Trisconi) 3:3.

Penalty-Schiessen: Earl -, Sabolic -; Pesonen -, D'Agostini 0:1; DiDomenico -, Müller; Dostoinov -, Hofer 0:2.

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers, 6mal 2 plus 10 Minuten (Fischer) gegen Ambri-Piotta.

SCL Tigers: Ciaccio; Erni, Lardi; Glauser, Leeger; Cadonau, Schilt; Huguenin; Kuonen, Maxwell, Dostoinow; DiDomenico, Berger, Pesonen; Schmutz, Earl, Neukom; Andersons, Diem, Rüegsegger.

Ambri-Piotta: Manzato; Dotti, Fora; Fischer, Plastino; Ngoy, Fohrler; Pinana; Sabolic, Müller, Hofer; Egli, Flynn, D’Agostini; Bianchi, Goi, Trisconi; Kneubuehler, Dal Pian, Neuenschwander; Incir.

Bemerkungen. SCL Tigers ohne Blaser, Gagnon und In-Albon, Ambri-Piotta ohne Conz, Kostner, Novotny, Rohrbach und Zwerger (verletzt) sowie Hrachovina (überzähliger Ausländer). Torschüsse: 35:26.


Match-Zusammenfassung
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Ein kompakter und sehr solidarisch auftretender HCAP holt an der Ilfis und nach Penaltyschiessen zwei wertvolle Punkte. 

Langnau statt Elounda, Regen an der Ilfis statt Sonne auf Kreta, Flammkuchen statt frischer Fisch: Der Chronist ist zurück in der Schweiz und immer wieder gerne in Langnau, wo die Verbindung zwischen Fans und Team genau so gross wie in der Leventina ist. Beim Eintreffen vor dem Stadion wärmen sich die Cracks gerade auf, so dass man von Topskorer Fora höchstpersönlich erfahren kann, dass Matt D'Agostini mittun kann, denn seine Handverletzung ist nicht gravierender Natur - und hindert ihn schon gar nicht am Toreschiessen, wie die 50. Minute und später das Penaltyschiessen zeigen. 

Doch der Reihe nach: Langnau will vor fast ausverkauftem Haus zeigen, dass der temporäre Platz über dem Strich kein Produkt des Zufalls ist und drückt zu Beginn ordentlich aufs Gaspedal. Das 1:0 durch den etwas gar frei stehenden Leeger ist ein gerechter Lohn für einen engagierten Auftakt. Das derzeit arg dezimierte Ambrì lässt sich allerdings nicht abschütteln, spielt gut mit und kommt alsbald zu einigen guten Chancen, aus denen Hofer (15.) und "Leihspieler" Egli - nach einem Zuckerpässchen von Flynn - zwei Tore machen und dafür sorgen, dass die Gäste mit einer knappen Führung zum ersten Pausentee gehen. 

Vier Minuten Powerplay führen dann nicht zum dritten Treffer, was die Tigers dazu ermuntert, wieder mehr an sich zu glauben, denn die Platzherren spielen oft (zu) kompliziert, lassen den direkten Zug aufs Tor tendenziell vermissen und können sich nur zaghaft im Drittel der Cereda-Truppe festsetzen. Und wenn dann etwas aufs von Manzato gehütete Tor fliegt, ist die Scheibe dort in besten Händen. Nach einem eher durchzogenen Saisonstart ist der bald 36-jährige Keeper momentan in bestechender Form und seinem Team ein enorm wichtiger Rückhalt. 

Der stets brandgefährliche Robbie Earl gleicht den Match kurz nach dem zweiten Sirenenton aus, als Capitano Bianchi die Strafbank drücken muss. Nicht im Gegenzug, aber in der eingangs erwähnten 50. Minuten donnert D'Agostini die Scheibe in den Netzhimmel von Ciacco - ebenfalls in numerischer Überlegenheit. Wie Wichtig die Special Teams in dieser ausgeglichenen Liga sind, dokumentieren die Schlusssekunden, in denen die SCL Tigers zum erneuten Ausgleich kommen, wobei Manzato gegen das abgelenkte Geschoss von DiDomenico chancenlos ist. 

Chancen hüben wie drüben halten die Fans in der Ilfishalle auch in der Verlängerung in Atem. Keinem der beiden Teams gelingt jedoch der Lucky Punch, so dass das Penaltyschiessen über den Zusatzpunkt entscheiden muss. Hier treffen … abermals D'Agostini sowie Hofer und sichern dem HCAP Saisonpunkte 14 und 15. 

Kommenden Dienstag kommt der schwächelnde SC Bern in die Valascia. Es ist dies ein weiterer Kampf am Strich. Wer hätte gedacht, dass derzeit auch der SCB in diesen involviert ist? 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher




[ Ambri ] - [ Rapperswil ]

4:2 (1:0, 2:0, 1:2)
13. Runde - Samstag, 12. Oktober 2019
Valascia Ambri -- 5032 Zuschauer -- Urban, Nikolic; Kehrli, Pitton

Tore: 2. Zwerger (Fora, Flynn/Ausschluss Clark) 1:0. 31. J. Neuenschwander (Kneubuehler, Dal Pian) 2:0. 40. (39:36) D'Agostini (Zwerger/Ausschluss Clark) 3:0. 53. Wellman (Vukovic/Ausschluss Kneubuehler) 3:1. 56. Clark (Vukovic) 3:2. 58. D'Agostini (Fora, Sabolic/Ausschluss Antonietti) 4:2.

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 7mal 2 Minuten gegen Rapperswil.

Ambri-Piotta: Manzato; Plastino, Fischer; Fora, Dotti; Ngoy, Pinana; Jelovac; Trisconi, Goi, Bianchi; D'Agostini, Müller, Zwerger; Neuenschwander, Dal Pian, Kneubuehler; Hofer, Flynn, Sabolic; Chris Egli.

Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Hächler, Maier; Randegger, Dominik Egli; Vukovic, Dufner; Antonietti, Gähler; Kristo, Schlagenhauf, Clark; Forrer, Rowe, Wellman; Mosimann, Dünner, Casutt; Hollenstein, Ness, Spiller.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Hrachovina (überzähliger Ausländer), Conz, Kostner, Novotny und Rohrbach, Rapperswil-Jona ohne Cervenka, Profico, Hüsler, Schweri (alle verletzt) und Rehak (gesperrt). Timeout Ambri (57.). Rapperswil-Jona von 59:20 bis 59:52 ohne Torhüter. Zwerger verletzt ausgeschieden (57.). Torschüsse: 30:36.


Match-Zusammenfassung
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20min.ch: Ambri-Piotta bleibt dank seiner Heimstärke in Sichtweite der Playoff-Plätze. Das 4:2 gegen Rapperswil-Jona war bereits der vierte Sieg in der Valascia. Zum Abschluss einer nahrhaften Woche inklusive des Champions-League-Abstechers nach Banska Bystrica waren die Leventiner vor allem in den Phasen am Anfang und Ende eines Drittels entschlossener.

Dominic Zwerger, der mit seinem Wundertreffer in der Slowakei international für grosse Verzückung gesorgt hatte, erzielte schon nach 66 Sekunden das 1:0. Matt D'Agostini traf 24 Sekunden vor Ende des zweiten Drittels zum 3:0 - die vermeintliche Vorentscheidung. Bei beiden Toren verbüsste Rapperswils Heisssporn Kevin Clark eine Strafe. 

Einen Tag, nachdem die St. Galler gegen Meister Bern nach zweimaligem Dreitore-Rückstand noch die Wende zum 5:4 in Overtime geschafft hatten, bäumten sie sich auch in der Leventina auf. Wellmann (53.) und Clark (56.) verkürzten auf 2:3, zur Wende reichte es aber nicht mehr. D'Agostini entschied die Partie in der 58. Minute mit einem wuchtigen Direktschuss zum 4:2. Für die Lakers resultierte so die vierte Auswärtsniederlage in Serie.




[ Zug ] - [ Ambri ]

5:1 (2:0, 3:0, 0:1)
12. Runde - Freitag, 11. Oktober 2019
Bossard Arena -- 6612 Zuschauer -- Wiegand, Gofman; Kovacs, Cattaneo

Tore: 3. Zehnder (Albrecht) 1:0. 6. Alatalo (Martschini, Thorell) 2:0. 22. McIntyre (Hofmann, Simion) 3:0. 32. Hofmann (Martschini, Kovar/Ausschlüsse Dal Pian, Bianchi) 4:0. 40. Hofmann (Diaz, Kovar/Ausschluss Ngoy) 5:0. 55. Kneubuehler (Plastino, Pinana) 5:1.

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Zug, 12mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

EV Zug: Hollenstein; Diaz, Stadler; Thiry, Alatalo; Morant, Schlumpf; Wüthrich; Simion, Kovar, Hofmann; Martschini, Lindberg, Thorell; Leuenberger, McIntyre, Bachofner; Langenegger, Albrecht, Zehnder; Bougro.

Ambri-Piotta: Hrachovina; Dotti, Fora; Fischer, Plastino; Ngoy, Fohrler; Pinana; Zwerger, Müller, Flynn; Egli, D’Agostini, Trisconi; Bianchi, Goi, Hofer; Kneubuehler, Dal Pian, Incir; Neuenschwander.

Bemerkungen: Zug ohne Zryd, Schnyder, Zgraggen, Kristensen, Senteler (alle verletzt) sowie Klingberg (überzähliger Ausländer). Ambri ohne Conz, Novotny, Rohrbach, Kostner (alle verletzt) sowie Sabolic (überzähliger Ausländer). 6. Timeout Ambri. Torschüsse: 34:25.


Match-Zusammenfassung
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20min.ch: Der EV Zug kam gegen Ambri-Piotta zu einem ungefährdeten 5:1-Sieg. Yannick Zehnder in der 2. und Santeri Alatalo in der 6. Minute brachten die Zuger früh in Führung. Der Kanadier Matt D'Agostini hätte die Leventiner zurück ins Spiel bringen können, doch er scheiterte zweimal alleine vor Luca Hollenstein, der anstelle von Leonardo Genoni das Zuger Tor hütete.

Als David McIntyre mit einer feinen Einzelleistung gleich zu Beginn des zweiten Drittels das 3:0 erzielte, war die Partie praktisch entschieden. Die Zuger Verteidigung liess kaum Torchancen zu, und wenn, war da noch Hollenstein zur Stelle. Gregory Hofmann erhöhte mit seinen Saisontoren 8 und 9 auf 5:0. Ambris Goalie Dominik Hrachovina verhinderte mit einigen starken Reflexen eine höhere Niederlage, so parierte er einmal gegen Hofmann mirakulös. Die Tessiner waren chancenlos und nahmen sich mit zahlreichen Strafen selbst aus dem Rennen. Immerhin erzielte Johnny Kneubuehler noch den Ehrentreffer für die unterlegenen Gäste.

Anmerkung von Tiz: Gleich fünfmal musste Ambri in doppelter Unterzahl spielen - Rekord in der Vereinsgeschichte. Gegentor gabs nur eines bei 3g5, das 4:0 durch Hofmann.




[ Lausanne ] - [ Ambri ]

3:1 (0:0, 1:1, 2:0)
11. Runde - Samstag, 5. Oktober 2019
Malley -- 8210 Zuschauer -- Salonen, Hungerbühler; Altmann, Wermeille

Tore: 21. Hofer (Zwerger, Fora/Ausschluss Jooris) 0:1. 32. Antonietti (Herren, Froidevaux) 1:1. 41. Frick (Jooris) 2:1. 59. Bertschy (Jeffrey, Junland) 3:1 (ins leere Tor).

Strafen: 3mal 2 plus 10 Minuten (Nodari) gegen Lausanne, 5mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

Lausanne: Stephan; Heldner, Junland; Lindbohm, Frick; Nodari, Grossmann; Genazzi; Moy, Almond, Leone; Bertschy, Jooris, Jeffrey; Antonietti, Froidevaux, Herren; Traber, Roberts.

Ambri-Piotta: Manzato; Fora, I. Dotti; Plastino, Fischer; Pinana, Ngoy; Jelovac; Hofer, Flynn, Sabolic; D'Agostini, Müller, Zwerger; Trisconi, Goi, Bianchi; J. Neuenschwander, Dal Pian, Kneubühler; Egli.

Bemerkungen: Lausanne ohne Kenins (familiäre Gründe), Vermin (gesperrt) und Emmerton (verletzt). Ambri ohne Conz, Novotny, Rohrbach, Kostner (alle verletzt), Payr (krank) sowie Hrachovina (überzähliger Ausländer). 57:23 Timeout Ambri, danach bis 58:18 ohne Torhüter. Torschüsse: 24:25.


Match-Zusammenfassung
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sda. Lausanne besiegte Ambri dank einer Leistungssteigerung 3:1. Die Tessiner bleiben damit als einziges Team auswärts ohne Punktgewinn. Noch nicht alles läuft im neuen Schmuckkästchen der Liga rund. Am Freitag war eine Zwischendecke von rund 400 Quadratmetern Fläche eingestürzt, drei Personen erlitten minime Verletzungen.

Und auch im vierten Meisterschafts-Heimspiel verlief der Start alles andere als optimal, erst nach dem 0:1 durch Hofer kam das Team von Ville Peltonen auf. Antonietti und Frick, der den Gamewinner erzielte, schafften die Wende, das 3:1 gelang Bertschy ins verlassene Tor. Damit hat der LHC in der neuen Heimstätte zwei von vier Partien gewonnen. Emotional geworden war es vor der Partie: Lausanne zog die Nummer 39 hoch - jene Ziffern hatte der Stanley-Cup-Gewinner Cristobal Huet über viele Jahre getragen. Der Franzose ist heute Goalietrainer.




[ Ambri ] - [ Fribourg ]

4:0 (1:0, 2:0, 1:0)
10. Runde - Freitag, 4. Oktober 2019
Valascia Ambri -- 4606 Zuschauer -- Stricker, Hungerbühler; Kaderli, Ambrosetti

Tore: 19. Fora (D'Agostini, Dotti) 1:0. 33. Dal Pian 2:0. 39. Sabolic (Müller, Plastino/Ausschluss Mottet) 3:0. 59. Müller (Sabolic, Ngoy/Ausschluss Fora) 4:0 (ins leere Tor).

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 4mal 2 Minuten gegen Fribourg.

Ambri-Piotta: Manzato; Fora, I. Dotti; Plastino, Fischer; Fohrler, Ngoy; Pinana; Hofer, Flynn, Sabolic; D'Agostini, Müller, Zwerger; Trisconi, Goi, Bianchi; J. Neuenschwander, Dal Pian, Kneubühler.

Fribourg: Berra; Gunderson, Chavaillaz; Kamerzin, Furrer; Abplanalp, Stalder; Forrer, Marti; Marchon, Walser, Lhotak; Brodin, Desharnais, Stalberg; Rossi, Bykow, Mottet; Lauper, Schmutz, Vauclair.

Ambri ohne Conz, Novotny, Rohrbach, Kostner (alle verletzt), Payr (krank) sowie Hrachovina, Jelovac (überzählig). Fribourg ohne Sprunger (verletzt). Verletzt ausgeschieden: 10. Walser, 56. Lhotak. 33. Timeout Fribourg. 48. Pfostenschuss Plastino. Fribourg von 56:18 bis 58:34 ohne Torhüter. Torschüsse: 44:21.


Match-Zusammenfassung
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blick.ch: Ein unglaublich schwacher Auftritt der Westschweizer. Trotz der delikaten Situation ist keinerlei Dringlichkeit zu erkennen, im Gegenteil. Beim Stand von 0:1 verliert Matthias Rossi die Scheibe im Powerplay an den kecken Giacomo Dal Pian. Nach einem Sprint übers ganze Eis versenkt der aus der Organisation des HC Lugano stammende Stürmer die Scheibe im Tor, 2:0.

Ein Aufbegehren der Gäste ist auch danach kaum erkennbar. Statt sich durchzubeissen, lässt sich der einschlägig bekannte Kilian Mottet zu einer Schauspieleinlage hinreissen – und wird vom aufmerksamen Schiedsrichter Stricker dabei ertappt. Während der logischen Zweiminutenstrafe gelingt
Robert Sabolic mit seinem persönlich ersten Saisontreffer für Ambri die Vorentscheidung.

Eine durchs Band pomadige Vorstellung der Saanestädter. Und: der zweite Saison-Shutout des starken Daniel Manzato. 




[ Ambri ] - [ Lugano ]

1:2 (1:1, 0:1, 0:0)
9. Runde - Dienstag, 1. Oktober 2019
Valascia Ambri -- 5855 Zuschauer -- Salonen, Urban; Obwegeser, Cattaneo

Tore: 6. Lammer (Sannitz, Bürgler/Ausschluss Dotti) 0:1. 18. Flynn (Sabolic, Hofer) 1:1. 34. Sannitz (Bürgler, Lammer) 1:2.

Strafen: je 3mal 2 Minuten.

Ambri-Piotta: Manzato; Fora, I. Dotti; Plastino, Fischer; Fohrler, Ngoy; Pinana; Hofer, Flynn, Sabolic; D'Agostini, Müller, Zwerger; Trisconi, Goi, Bianchi; J. Neuenschwander, Dal Pian, Kneubühler: P. Incir.

Lugano: Zurkirchen; Ohtamaa, Chorney; Löffel, Vauclair; Chiesa, Jecker; Riva; Zangger, Lajunen, Klasen; Bürgler, Sannitz, Bertaggia; Fazzini, Romanenghi, Suri; Jörg, Haussener, Lammer; Vedova.

Bemerkungen: Ambri ohne Conz, Novotny, Rohrbach, Kostner (alle verletzt) sowie Hrachovina (überzähliger Ausländer). 38. Tor von Dal Pian nach Videostudium wegen Handpass annulliert. Ambri ab 59:36 ohne Torhüter. Torschüsse: 27:34.


Match-Zusammenfassung
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sda. Drei Tore und ein wenig Polemik im Tessiner Derby

Kein Tessiner Derby ohne Polemik. Lugano gewann das erste Saisonduell gegen Ambri mit 2:1 Toren. Doch zu reden gab viel mehr ein Treffer, der nicht zählte. Ambri-Stürmer Dal Pian, ein ehemaliger Lugano-Junior, drosch in der 38. Minute den Puck zum vermeintlichen 2:2 in die Maschen. Nach ausführlicher Visionierung der TV-Bilder blieben die Schiedsrichter bei ihrem Verdikt: Handpass, kein Tor, Pfiffe von den Rängen. Der Ausgleich wäre der Lohn eines starken Leventiner Mitteldrittels gewesen. Goalie Zurkirchen war in dieser Phase mit Abstand bester Luganese.

Unverdient war der Sieg der Südtessiner dennoch nicht. In den Dritteln 1 und 3 überzeugte die Mannschaft von Sami Kapanen mit ausgezeichneter Organisation und viel Laufbereitschaft. Sie ermöglichte dem Gegner über weite Strecken kaum Chancen und verwaltete den Vorsprung bis zur Schlusssirene souverän. Kapanen konnte sein erstes Tessiner Derby gefallen: Es endete mit Luganos drittem Sieg in den letzten vier Spielen und einem Sprung auf den sechsten Tabellenrang. Keines der fünf besser klassierten Teams hat so wenige Tore kassiert wie Lugano (19).



[ ZSC ] - [ Ambri ]

5:3 (2:1, 0:1, 3:1)
8. Runde - Samstag, 28. September 2019
Hallenstadion Zürich -- 8695 Zuschauer -- Tscherrig, Kaderli, Müller, Ambrosetti

Tore: 4. Fora (Müller, Kneubühler/Ausschluss Hollenstein) 0:1. 8. Prassl (Noreau, Pettersson) 1:1. 14. Suter (Roe) 2:1. 39. Zwerger (Müller) 2:2. 44. Bianchi (Plastino) 2:3. 50. Prassl (Berni) 3:3. 51. Berni (Trutmann, Bodenmann) 4:3. 60. Roe 5:3 (ins leere Tor).

Strafen: 1mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions, 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

ZSC Lions: Flüeler; Noreau, Marti; Phil Baltisberger, Geering; Trutmann, Berni; Sutter; Suter, Roe, Wick; Pettersson, Prassl, Sigrist; Bodenmann, Diem, Hollenstein; Pedretti, Schäppi, Simic.

Ambri-Piotta: Hrachovina; Dotti, Fora; Fischer, Plastino; Ngoy, Fohrler; Pinana, Jelovac; Sabolic, Flynn, Hofer; Zwerger, Müller, Trisconi; Bianchi, Goi, Incir; Kneubuhler, Dal Pian, Neuenschwander.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Blindenbacher, Nilsson, Chris Baltisberger und Krüger (alle verletzt); Ambri ohne Conz, Novotny, Rohrbach, Kostner (alle verletzt) und D'Agostini (krank). Pfosten- oder Lattenschüsse: 5. Pettersson, 5. Sabolic. 11. Geering, 19. Suter, 20. Pettersson. - 51. Timeout Ambri, von 59:01 bis 59:34 ohne Torhüter. Torschüsse: 23:22.


Match-Zusammenfassung
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blick.ch: Zu Beginn der Saison machte man sich nach den kräfteraubenden Champions-League-Spielen und etwas verhaltenen Liga-Auftritten Sorgen um den Energiehaushalt von Ambri. Offenbar unbegründet. Das Cereda-Team hat seinen Rhythmus inzwischen gefunden. Nach zwei Siegen in Folge beginnen die Tessiner auch in Zürich bissig und gehen auch ohne D’Agostini (krank) in Führung.

Danach kann der ZSC das Kommando übernehmen und in Führung gehen. Doch Ambri bleibt dran, beisst sich fest. Und beginnt wie beim Armdrücken zunehmend die Oberhand zu gewinnen: Zwerger gleicht aus. Und Captain Bianchi bringt die Gäste nach einem Flüeler-Fehler in Führung. Dennoch reicht es nicht für Punkte. Die Lions zeigen Nehmerqualitäten. Und mit einem Assist und einem Tor sorgt Berni, der beim 2:2 mitschuldig war, für die erneute Wende. Der ZSC gewinnt auch sein viertes Heimspiel.




[ Ambri ] - [ Biel ]

3:1 (0:0, 0:1, 3:0)
7. Runde - Freitag, 27. September 2019
Valascia Ambri -- 4493 Zuschauer -- Lemelin, Borga; Kovacs, Cattaneo

Tore: 33. Rathgeb (Rajala, Kreis) 0:1. 41. Hofer (Fora, Zwerger/Ausschluss Cunti) 1:1. 44. Plastino (Fora, Kneubühler) 2:1. 51. Trisconi (Zwerger) 3:1.

Strafen: 5mal 2 plus 10 Minuten (Dotti) gegen Ambri-Piotta, 4mal 2 plus 10 Minuten (Cunti) gegen Biel. 

Ambri-Piotta: Manzato; Dotti, Fora; Fischer, Plastino; Fohrler, Ngoy; Pinana; Hofer, Flynn, D'Agostini, Zwerger, Müller, Sabolic; Bianchi, Goi, Trisconi; Kneubuehler, Dal Pian, Neuenschwander; Incir.

Biel: Paupe; Moser, Kreis; Rathgeb, Forster; Fey, Salmela; Sataric, Kohler; Künzle, Pouliot, Rajala; Tschantré, Cunti, Hügli; Riat, Fuchs, Schneider; Ulmer, Gustafsson, Jan Neuenschwander

Bemerkungen: Ambri ohne Conz, Novotny, Jelovac, Rohrbach, Kostner (alle verletzt) und Hrachovina (überzähliger Ausländer). Biel ohne Brunner, Lüthi (verletzt) sowie Hiller (abwesend/geschont). 17. Künzle verletzt ausgeschieden (Verdacht auf Hirnerschütterung). - Pfosten: 31. Sabolic, 51. Salmela. - 58. Timeout Biel, ab 57:31 ohne Torhüter. Torschüsse: 39:28.


Match-Zusammenfassung
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blick.ch: Was ist da bloss in die Schiedsrichter gefahren? In der 47. Spielminute zeigen sie eine Strafe an. Aber gegen wen bloss? Eine Geisterstrafe. Vermutlich aber gegen Ambri, weil eben der Bieler Ulmer gelegt wurde. Ambri kommt auch in Puckbesitz, aber zur Verwunderung aller bleibt ein Pfiff aus.
Ambri-Goalie Manzato verlässt darauf hin seinen Kasten, weil er annehmen darf, dass eine Strafe gegen Biel angezeigt ist. Die Seeländer kommen in Puckbesitz – aber wieder erfolgt kein Unterbruch. Dann liegt der Puck plötzlich im verlassenen Tor der Tessiner, aber die Headschiedsrichter verwehren dem vermeintlichen Ausgleich die Gültigkeit, sprechen nun plötzlich doch eine Strafe gegen Ambri aus. Eine bizarre Vorstellung der Schiedsrichter. Ein Tatsachenentscheid? Ein regeltechnischer Fehler? Der EHC Biel deponiert auf jeden Fall einen Spielfeldprotest.

Kurz nach diesem regeltechnischen Hürdenlauf gelingt Ambri das 3:1. Zuvor drückt Ambri bis Spielmitte vergebens auf einen Treffer und wird dann auf dem falschen Fuss erwischt, als Yannick Rathgeb plötzlich allein vor Manzato auftaucht und einen Abpraller versenkt.

Ambri dreht die Partie im letzten Abschnitt innerhalb von drei Minuten. Der Österreicher Hofer gleicht die Partie mit seinem ersten Saisontreffer aus (er spielt nächste Saison für Biel), dann erwischt Nick Plastino den Bieler Schlussmann aus der Distanz, als er zum richtigen Zeitpunkt abdrückt - Paupe ist die Sicht gleich durch mehrere Spieler verstellt. Und dann drückt Trisconi der Partie mit dem 3:1 den Deckel auf. Vorerst.

Die Anekdote mit der Geisterstrafe dürfte auf jeden Fall ein Nachspiel haben.




[ Ambri ] - [ Langnau ]

2:0 (0:0, 0:0, 2:0)
6. Runde - Dienstag, 24. September 2019
Valascia Ambri -- 4239 Zuschauer -- Wiegand, Urban; Bürgi, Kehrli

Tore: 43. Zwerger (Sabolic, Ngoy) 1:0. 59. D'Agostini (Sabolic, Plastino/Ausschluss Cadonau) 2:0.

Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 11mal 2 plus 10 Minuten (Leeger) gegen Langnau.

Ambri-Piotta: Manzato; Dotti, Fora; Fischer, Plastino; Ngoy, Fohrler; Payr; Hofer, Flynn, D’Agostini; Zwerger, Müller, Sabolic; Bianchi, Goi, Trisconi; Kneubuehler, Dal Pian, Neuenschwander; Incir.

SCL Tigers: Ciaccio; Leeger, Glauser; Lardi, Erni; Blaser, Schilt; Huguenin, Cadonau; Neukom, Maxwell, Kuonen; Pesonen, Berger, DiDomenico; Rüegsegger, Gagnon, Schmutz; Sturny, Diem, Andersons

Bemerkungen: Ambri ohne Conz, Novotny, Jelovac, Rohrbach, Kostner (alle verletzt) und Hrachovina (überzähliger Ausländer); SCL Tigers ohne Earl, In-Albon, Dostoinov (alle verletzt). 6. Lattenschuss Sabolic, 34. Pfostenschuss Huguenin. 59. Timeout Langnau, ab 58:57 ohne Torhüter. Torschüsse: 33:31.


Match-Zusammenfassung
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blick.ch: Trotz des missglückten Saisonstarts mit vier Pleiten aus vier Spielen hat Ambri den Mut nie verloren. «Zwei unserer vier Gegner standen letzte Saison im Final», sagte Stürmer Marco Müller: «Ich glaube an unsere Mannschaft. Wir sind nicht viel anders aufgestellt, als im letzten Jahr.» Und siehe da: Im fünften Spiel erklingt sie tatsächlich. Die  «La Montanara», das Lied der Berge. Wunderbar.

Bis es soweit ist, brauchen die Fans Geduld. Viel Geduld. 16-Mal wird Tigers-Keeper Ivars Punnenovs im ersten Drittel geprüft, während Langnau gerade mal zu vier Abschlüssen kommt. Doch etwas Zählbares schaut bei Ambri nicht heraus. Pech auch, dass Robert Sabolic an der Torumrandung scheitert.

Auch in Überzahl will dem Team von Luca Cereda nichts gelingen. 14-Mal konnten die Leventiner heuer schon Powerplay spielen, trafen dabei ab er bloss zwei Mal. Als sie kurz vor der zweiten Pause mit einem Mann mehr nicht einmal mehr durch die Mittelzone kommen, beginnen die Fans gar zu pfeifen.

Bis zum ersten Tor dauert es 42 Minuten und 20 Sekunden. Und der Treffer versetzt die Tifosi in Ekstase. Dominic Zwerger, der zuvor nur mit Strafen auffällt, vernascht Langnaus Yannick Blaser und trifft dann zwischen den Beinen Punnenovs hindurch zum 1:0. Der Ösi macht den Superman, klopft sich beim Torjubel auf die Brust.

Ambri verpasst in der Folge mehrfach die Entscheidung.   Doch die Tigers machen sich das Leben mit Strafen selbst schwer. Und so macht Matt D’Agostini 95 Sekunden vor Schluss doch noch alles klar. Da weilt Stürmer Marco Müller bereits in der Kabine. Er wurde von einem Punnenovs-Schuss im Gesicht getroffen.



[ Ambri ] - [ Servette ]

2:3 (1:0, 1:2, 0:0, 0:0) n.P.
4. Runde - Freitag, 20. September 2019
Valascia Ambri -- 4578 Zuschauer -- Stricker, Hebeisen; Kaderli, Cattaneo

Tore: 2. Zwerger (Fora, D'Agostini/Ausschluss Fehr) 1:0. 22. Le Coultre (Rod, Richard) 1:1. 29. Fora (D'Agostini, Trisconi/Ausschluss Plastino!) 2:1. 30. Rod (Maillard, Richard/Ausschluss Plastino) 2:2. 
Penalty-Schiessen: Müller (Latte) -, Smirnovs 0:1; Payr -, Richard 0:2; Fora -, Wingels 0:3.

Strafen: 3mal 2 plus 10 Minuten (Plastino) gegen Ambri, 2mal 2 Minuten gegen Servette.

Ambri-Piotta: Hrachovina; Fischer, Plastino; Dotti, Fora; Ngoy; Fohrler; Payr; Hofer, Flynn, D’Agostini; Zwerger, Müller, Trisconi; Bianchi, Goi, Incir; Neuenschwander, Dal Pian, Kneubuehler; Mazzolini.

Servette Genf: Descloux, Tömmernes, Jacquemet, Maurer, Karrer, Le Coultre, Mercier, Simek, Guebey, Smirnovs, Fehr, Richard, Berthon, Winnik, Wingels, Rod, Maillard, Miranda, Wick, Bozon, Douay

Bemerkungen: Ambri ohne Conz, Novotny, Jelovac, Rohrbach, Kostner (alle verletzt) und Sabolic (überzähliger Ausländer). Torschüsse: 39:29.


Match-Zusammenfassung
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Bittere Pille für einen engagierten und zweimal in Führung liegenden HCAP, der auch im vierten Spiel verliert und Servette nach Penaltyschiessen den Zusatzpunkt zugestehen muss. 

Keine Depression in Ambrì. Weder bei den Fans, noch beim Team, das sich als Einheit zeigt, beherzt kämpft und sich den Sieg verdient hätte.

Nun, der Abend beginnt erneut mit Hrachovina im Tor. Er strahlt viel Sicherheit aus und rechtfertigt seine neuerliche Nomination. Dass dieses Mal Neuzuzug Robert Sabolic über die Klinge springen muss, dürfte taktischer Natur sein. 
Zwerger - erster Saisontreffer - eröffnet den Torreigen und sorgt für gute Laune bei den gut 4'500 Fans. Diese sehen Genf eher passiv, aber bei Gegenstössen stets brandgefährlich. Das 1:0 nach dem Startabschnitt ist ein tendenziell kleiner Lohn für viel Aufwand.

Kaum wieder zurück auf dem Eis, gleicht Le Coultre das Skore nach einer feinen Einzelleistung aus. Genf gewinnt nun Oberwasser, steigt härter in die Zweikämpfe, sieht sich knapp vor Spielmitte aber erneut in Rückstand. D'Agostini - einer der Aktivposten bei den Leventinern - schickt in Unterzahl (!) Fora auf die Reise. Dieser Vorstoss bringt das viel umjubelte 2:1, das allerdings nicht lange Bestand hat, denn noch im selben Powerplay gleichen die Genfer wiederum aus. 

Alles offen für den Schlussabschnitt, in welchen die Platzherren nochmals alle ihre Energie werfen. Die deutliche Feldüberlegenheit kann aber nicht in Tore umgemünzt werden, so dass sich die Gäste aus Genf in die Verlängerung mogeln. Dort haben sie mit Wick eine valable Chance auf den Sieg, lassen diesen (vorerst) aber liegen. 
Das Penaltyschiessen muss über den Ausgang dieses unterhaltsamen Spiels entscheiden - und in dieser Disziplin sind die Calvinstädter eine Klasse für sich, versenken alle drei Versuche und lassen sich als Sieger feiern. 

Und Ambrì-Piotta? Die Mannschaft scheint auf einem guten Weg, denn sie hat sich Chancen kreiert, diese aber nicht finalisiert. Das muss im Hinblick auf den nächsten Match gegen die SCL Tigers besser werden, damit man - zum ersten Mal in dieser Saison - drei Punkte einfahren kann.

Der Chronist hingegen ist reif für die griechische Ferieninsel und meldet sich am 18. Oktober 2019 zurück, wenn es abermals gegen die Tigers gehen wird. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher


sda. Ambri verliert weiter. Die Tessiner kamen auch im 4. Saisonspiel nicht auf die Siegerstrasse und verloren gegen Genf mit 2:3 n.P. Dabei waren die Ambitionen von Ambri schnell sichtbar gewesen: Bereits nach 101 Sekunden ging das Team durch Dominic Zwerger in Führung. Im 2. Drittel glich Genf aber erst durch Simon Le Coultre (22.) zum 1:1 und dann – dann nach der erneuten Ambri-Führung durch Michael Fora – dank Guillaume Maillard (30.) zum 2:2 aus.

Im Penaltyschiessen zeigten sich die Westschweizer dann äusserst souverän: 3 Genfer versenkten ihre Versuche, während alle Tessiner scheiterten. Ambri hat nun zwar immerhin einen Punkt auf dem Konto, doch die Bilanz von 4 Niederlagen aus 4 Spielen liest sich noch immer katastrophal.




[ Bern ] - [ Ambri ]

4:1 (1:0, 3:0, 0:1)
3. Runde - Dienstag, 17. September 2019
PostFinance Arena -- 15222 Zuschauer -- Dipietro, Tscherrig; Kaderli, Cattaneo

Tore: 17. Moser (Arcobello, Untersander) 1:0. 23. (22:54) Ebbett (Ausschluss Sciaroni!) 2:0. 24. (23:22) Mursak (Praplan/Ausschluss Sciaroni!) 3:0. 26. Praplan (Mursak, Andersson) 4:0. 57. Flynn (D'Agostini, Fora) 4:1.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Bern, 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

SC Bern: Schlegel; Untersander, Blum; Andersson, Beat Gerber; Burren, Koivisto; Krueger, Colin Gerber; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Praplan, Mursak, Berger; Sciaroni, Ebbett, Pestoni; Grassi, Heim, Jeremi Gerber.

Ambri-Piotta: Hrachovina; Ngoy, Fischer; Fora, Dotti; Fohrler, Pinana; Payr; Trisconi, Goi, Bianchi; D'Agostini, Flynn, Hofer; Zwerger, Müller, Sabolic; Incir, Dal Pian, Kneubühler.

Bemerkungen: Bern ohne Kämpf und Bieber (beide verletzt) sowie Scherwey (NHL-Camp Ottawa), Ambri ohne Conz, Novotny, Jelovac, Rohrbach, Kostner (alle verletzt) und Plastino (überzähliger Ausländer). National-League-Debüt des tschechischen Keepers Dominik Hrachovina (25). 24. Time-out Ambri. Torschüsse: 27:30.


Match-Zusammenfassung
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Der HC Ambrì-Piotta kassiert in Bern zwei Shorthander und verliert am Ende mit 1:4. Es ist die dritte Niederlage im dritten Spiel. 

Mit guten Vorsätzen und Dominik Hrachovina - Plastino ist heute Abend überzählig - im Tor nach Bern reisend, präsentiert sich der Gast aus der Leventina keck angreifend. Müller mit der Rückhand (2.) und später Flynn verpassen die mögliche Führung gegen den amtierenden Schweizer Meister nur knapp. Wie es geht, zeigt der SCB kurz vor dem ersten Sirenenton, als Moser einen Superpass von Arcobello nur noch über die Linie zu drücken braucht. 

Was dann folgt, ist ein Albtraum sondergleichen, denn bei einer Strafe gegen den ehemaligen Ambrì-Stürmer Sciaroni bringt es der HCAP fertig, gleich zwei Treffer in Unterzahl zu bekommen: Ein Wechselfehler steht am Ursprung zum 2:0 durch Ebbett. Und als Mursak Sekunden später zum dritten Mal trifft, ist der Match noch vor Spielmitte gelaufen. Praplan markiert wenig später auch noch das 4:0, so dass Bern innerhalb von 129 (!) Sekunden zu drei Toren kommt. Gut, dass bis zum zweiten Seitenwechsel keine weiteren Tore mehr fallen und der Schaden vorerst in Grenzen gehalten werden kann. 

Das Positive zum Schluss: Die ersten 20 Minuten waren gar nicht so übel. Und das Schlussdrittel geht gar an die Truppe von Luca Cereda, die dank Flynn - es ist das erste Ausländer-Tor in dieser Saison - wenigstens noch zum Ehrentreffer kommt. 

Keine Frage, dass gut wäre, könnten am Freitag zu Hause gegen Genf die ersten Punkte eingefahren werden, ansonsten man - ohne Wenn und Aber - von einem argen Fehlstart sprechen müsste, zumal nach dem freitäglichen Spiel zwei weitere Heimspiele folgen werden. 

Bearbeitung: Gabriel Aeschbacher




[ Rapperswil ] - [ Ambri ]

3:0 (1:0, 2:0, 0:0)
2. Runde - Samstag, 14. September 2019
Diners Club Arena -- 4315 Zuschauer -- Wiegand, Vikman; Fuchs, Schlegel

Tore: 19. Clark (Cervenka) 1:0. 25. Cervenka (Egli) 2:0. 35. Dünner (Hüsler, Ness) 3:0.

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers, 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

Rapperswil: Nyffeler; Vukovic, Profico; Maier, Hächler; Egli, Randegger; Schmuckli, Gähler; Kristo, Rowe, Forrer; Clark, Cervenka, Schweri; Mosimann, Schlagenhauf, Casutt; Dünner, Ness, Hüsler.

Ambri-Piotta: Manzato; Plastino, Fischer; Fora, I. Dotti; Ngoy, Pinana; D'Agostini, Müller, Sabolic; Hofer, Flynn, Zwerger; Trisconi, Dal Pian, Bianchi; P. Incir, Goi, Kneubühler; Mazzolini.

Bemerkungen: Rapperswil-Jona ohne Wellman, Ambri ohne Conz, Novotny, Jelovac, Rohrbach, Kostner (alle verletzt) und Hrachovina (überzähliger Ausländer). Torschüsse: 35:24.


Match-Zusammenfassung
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Der HC Ambrì-Piotta verliert bei den Lakers 0:3 und steht nach zwei Spielen noch ohne Punkte da.

Grill- oder Eishockeyabend? Der Chronist entscheidet sich für Variante 2, fährt nach Rapperswil, bezahlt CHF 55 für seinen Sitzplatz und staunt, als er Diego Kostner nicht im Einsatz sieht. Der gegen Zug beste Mann und Center im gefährlichsten Block fällt zehn Tage aus, was Trainer Cereda zu Umstellungen zwingt. Dal Pian schlüpft in die Rolle von Kostner, kann diese aber (noch) nicht wie gewünscht ausfüllen, so dass diese Formation heute Abend nicht optimal auf Touren kommt. Andere hätten in die Bresche springen können, haben die Betriebstemperatur jedoch noch nicht ganz erreicht.
Marco Müller verpasst die Führung für seine Farben solo vor Nyffeler, der später seinen ersten Shutout der Saison feiern kann und so etwas wie der Held des Abends ist.
4'300 Fans jubeln kurz vor dem ersten Sirenenton ein erstes Mal, als Clark einen Schuss von Cervenka ins Tor lenkt und den Gästen einen Nackenschlag versetzt, von dem sie sich nie mehr ganz erholen.
Das 2:0 schiesst Cervenka dann selber und deutet an, dass er einer der besten Ausländer der Liga sein kann, sofern er gesund durch die Saison kommt.
Und das ausländische Personal vom Ambrì? Es hat Luft nach oben, insbesondere im Powerplay, das heute Abend nicht wunschgemäss funktioniert und eines der Puzzleteilchen sein müsste, wenn man - vor allem auswärts - zu Punkten kommen möchte.
Gravierender indes ist die fehlende Intensität, die spätestens nach dem dritten Gegentreffer - Dünner verwertet einen Abpraller - wegbricht. Und genau das darf nicht passieren, denn ansonsten steht die Cereda-Truppe auf verlorenem Posten.
Gut möglich, dass die intensive Vorsaison mit Champions Hockey League und Cup bereits ihre ersten Spuren hinterlässt.
Gut möglich aber auch, dass es einfach ein Erfolgserlebnis braucht, um in die Spur zu finden.
Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich kommenden Dienstag, wenn es auswärts gegen den Schweizer Meister aus Bern geht.

Und ja, nächstes Mal überlegt sich der Chronist, ob er das Geld für den Eintritt nicht doch besser in ein edles Stück Fleisch investieren soll.  

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher




[ Ambri ] - [ Zug ]

3:4 (0:2, 2:1, 1:1)
1. Runde - Freitag, 13. September 2019
Valascia Ambri -- 5611 Zuschauer -- Wiegand, Ströbel; Kovacs, Dreyfus

Tore: 2. Morant (Lindberg) 0:1. 11. Zryd (Senteler) 0:2. 27. D'Agostini (Bianchi, Müller) 1:2. 33. Senteler (Zryd, Klingberg) 1:3. 40. (39:23) Trisconi (Fora, Goi) 2:3. 41. (40:44) Kostner (Plastino) 3:3. 48. Hofmann (Martschini, Diaz/Ausschluss Flynn) 3:4. 

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 2mal 2 Minuten gegen Zug.

Ambri-Piotta: Manzato; Fischer, Plastino; Fora, Dotti; Fohrler, Ngoy; Pinana; D'Agostini, Müller, Sabolic; Hofer, Flynn, Zwerger; Bianchi, Kostner, Trisconi; Kneubuehler, Dal Pian, Goi; Incir.

EV Zug: Genoni; Schlumpf, Zgraggen; Stadler, Diaz; Morant, Alatalo; Zryd; Simion, Kovar, Hofmann; Martschini, Lindberg, Thorell; Klingberg, Senteler, Bachofner; Leuenberger, Albrecht, Schnyder; Zehnder.

Bemerkungen: Ambri ohne Conz, Novotny, Jelovac und Rohrbach (alle verletzt) und Hrachovina (überzähliger Ausländer), Zug ohne McIntyre (überzähliger Ausländer). – Timeouts: Ambri-Piotta (59.); Zug (44.). Ambri ab 59:11 ohne Torhüter. Torschüsse: 35:35.


Match-Zusammenfassung
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Gleicher Startgegner wie im Vorjahr, gleicher Sieger: Der designierte Meisterkandidat aus Zug gewinnt in der Valascia vor 5'600 Fans mit 4:3. 

Der Empfang der Fans ist herzlich, die Stimmung mahnt bereits ein bisschen an eine Playoff-Nacht - und der EV Zug legt gleich wie die Feuerwehr los, legt eine Kadenz an den Tag, die manchen Zuschauer auf der Tribüne erbleichen lässt. Die Feldüberlegenheit zeigt sich schon sehr bald auch auf der Resultattafel: 0:2 nach 11 Minuten. Kein Mensch hätte etwas dagegen einwenden können, hätte das Skore noch drastischere Formen angenommen. Der HC Ambrì-Piotta ist eine Mischung zwischen mutlos und vor Ehrfurcht erstarrend und bringt den Hüter der Zuger, der neu Genoni heisst, erst gar nicht wirklich in Bedrängnis. 

Das ändert sich mit dem Anschlusstreffer im Powerplay nachhaltig: Matt D'Agostini zirkelt die Scheibe knapp vor Spielmitte ins Tor, lässt den Lärmpegel in der Halle ein erstes Mal signifikant ansteigen und lässt keinen Zweifel mehr daran offen, dass nun auch Ambrì im Match angekommen ist. Was die Cereda-Truppe nun aufs Eis bringt, ist auch ohne Superstar Kubalik sehenswert - und zeugt von intakter Moral, denn das zwischenzeitliche 1:3 - ein schöner Schlenzer von Senteler - steckt man ebenso weg wie ein paar diskutable Schiedsrichterentscheide. 37 Sekunden vor und 44 Sekunden nach dem zweiten Sirenenton steht die Partie plötzlich auf Messers Schneide, denn Trisconi und Kostner sorgen dafür, dass der Lärmpegel nun denjenigen Level erreicht, den der Playoff-Sieg gegen Biel gebracht hatte. 

Der Trainer der Gäste sieht sich gar genötigt, sein Time-Out zu nehmen. Das wilde, das ungestüme Ambrì spielt sich ein erstes Mal in dieser Saison in die Herzen des (fanatischen) Publikums, agiert nun auf Augenhöhe mit der Luxus-Truppe der Liga - und verliert zum Schluss doch Spiel und alle drei Punkte. Es ist der Zuger Neuzugang Grégory Hofmann, der die Scheibe ins hohe Eck knallt (48.) und die Leventiner ins Elend schickt. 

Ob sie von dort bereits heute Abend wieder rausfinden? Der Auftritt in Rapperswil wird Aufschluss darüber geben, wie hoch der Energieverbrauch heute Abend war. Fraglos hat das Heimteam viel investiert, aber (noch) keine Punkte gewonnen. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher


sda. Goalgetter Gregory Hofmann erzielt in seinem ersten Meisterschaftsspiel für den EV Zug gleich das 4:3-Siegtor in Ambri.

Der Transfer von Lugano nach Zug schadete Hofmanns Treffsicherheit überhaupt nicht. Schon in der Champions Hockey League erzielte Hofmann in vier Spielen vier Goals für seinen neuen Arbeitgeber. In Ambri entschied sein Überzahltor die Partie. Ausgerechnet Hofmann! Gregory Hofmann wurde in Ambri gross und spielte von 2007 (als Novize) bis 2012 für den Tessiner Kultklub.

Zug entführte die Punkte gewiss nicht aus der Valascia. Der Meisterschaftsfavorit startete furios in die Partie, führte schon nach zehn Minuten 2:0 und kontrollierte bis zur 40. Minute das Geschehen. Aber die Zuger verspielten die 3:1-Führung: Noele Trisconi 37 Sekunden vor der zweiten Drittelspause und Diego Kostner 44 Sekunden nach dem ersten Bully im Schlussabschnitt brachten Ambri-Piotta ins Spiel zurück. Dem Österreicher Fabio Hofer bot sich nach 44 Minuten sogar die Möglichkeit, Ambri in Führung zu schiessen.











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