- Rundenplan -
26. Runde
[ Ambri ] - [ Lugano ]
25. Runde
[ Lugano ] - [ Ambri ]
24. Runde
[ Ambri ] - [ Fribourg ]
23. Runde
[ Rapperswil ] - [ Ambri ]
22. Runde
[ Ambri ] - [ Lausanne ]
21. Runde
[ Davos ] - [ Ambri ]
20. Runde
[ Ambri ] - [ ZSC ]
19. Runde
[ Bern ] - [ Ambri ]
18. Runde
[ Ambri ] - [ Lugano ]
17. Runde
[ Servette ] - [ Ambri ]
16. Runde
[ Ambri ] - [ Langnau ]
15. Runde
[ Biel ] - [ Ambri ]
14. Runde
[ Ambri ] - [ Zug ]
12. Runde
[ Fribourg ] - [ Ambri ]
11. Runde
[ Ambri ] - [ Rapperswil ]
10. Runde
[ Lausanne ] - [ Ambri ]
9. Runde
[ Ambri ] - [ Davos ]
7. Runde
[ Ambri ] - [ Bern ]
8. Runde
[ ZSC ] - [ Ambri ]
6. Runde
[ Lugano ] - [ Ambri ]
5. Runde
[ Ambri ] - [ Servette ]
4. Runde
[ Langnau ] - [ Ambri ]
3. Runde
[ Ambri ] - [ Biel ]
2. Runde
[ Davos ] - [ Ambri ]
1. Runde
[ Ambri ] - [ Zug ]

         RSS-News Abonnieren

    
    
powered by FreeFind

HCAP Fanclub Luzern @FaceBook
#TizCeresa

Letzte Spiele


[ Ambri ] - [ Lugano ]

3:1 (1:0, 0:1, 2:0)
26. Runde - Samstag, 8. Dezember 2018
Valascia Ambri -- 6500 Zuschauer (ausverkauft) -- Hebeisen, Kaukokari; Wüst, Progin

Tore: 4. Guerra (Bianchi) 1:0. 31. Hofmann (Sannitz, Fazzini/Ausschluss Kienzle) 1:1. 47. Bianchi 2:1. 59. Zwerger (Kubalik, Guerra) 3:1. 

Strafen: 7mal 2 plus 10 Minuten (Guerra) gegen Ambri-Piotta, 8mal 2 Minuten gegen Lugano - PostFinance-Topskorer :  Kubalik; Hofmann.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Dotti; Fischer, Guerra; Ngoy, Pinana; Kienzle; Hofer, Novotny, Lerg; Zwerger, Müller, Kubalik; Trisconi, Kostner, Bianchi; Kneubühler, Goi, Lauper; Mazzolini.

Lugano: Merzlikins; Chiesa, Chorney; Loeffel, Vauclair; Ulmer, Wellinger; Riva; Lajunen, Lapierre, Hofmann; Sannitz, Walker, Jörg; Bürgler, Morini, Klasen; Fazzini, Romanenghi, Bertaggia; Reuille.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Jelovac, Fora, D'Agostini und Incir, Lugano ohne Ronchetti, Cunti, Sartori (alle verletzt) und Haapala (überzähliger Ausländer). 39. Tor von Zwerger aberkannt. Pfostenschüsse: Kostner (9.); Walker (46.), Fazzini (50.).


Match-Zusammenfassung
************************************
Dank einem 3:1 gegen Lugano hält sich der HC Ambrì-Piotta zur Nationalmannschaftspause über dem Strich. 6'500 euphorisierte Fans träumen nach 25 Spielen und 40 Punkten von den Playoffs.

Gestern ein 3:5, heute ein 3:1. Die erstaunlichen Nordtessiner bleiben auf Kurs, liegen über dem Strich und bleiben dies bis zum nächsten Spiel am 18. Dezember 2018 auch, denn bis dahin ruht die Meisterschaft (wegen der Einsätze der Nationalmannschaft) vorübergehend. Dass es an jenem Dienstag in Zürich … zu einem Kampf am Strich kommen wird, ist ein weiteres Kapitel dieser verrückten Meisterschaft.

Der denkwürdige Abend wird mit einer erneut denkwürdigen Choreographie eingeläutet, denn thematisiert wird der 540. Jahrestag der Schlacht bei Giornico. Damals stellte sich das stolze Bergvolk gegen den Herzog von Mailand. Rund 400 furchtlose Einheimische schlugen gut 10'000 Mann in die Flucht - David gegen Goliath oder Ambrì-Piotta gegen Lugano; es ist und bleibt die wohl faszinierendste Affiche in der Welt des Eishockeys.

Ambrì-Piotta startet mit Conz im Tor, viel Energie und einem frühen 1:0 von Guerra, dessen Schuss - an Freund und Feind vorbei - genau im Lattenkreuz landet (4.). Dann spielt Lugano im Powerplay und riskiert zweimal den Shorthander, den aber weder Dotti noch Zwerger schaffen. Es ist eine turbulente Partie mit hoher Intensität und Chancen auf beiden Seiten, gewürzt mit ein paar nicht ganz nachvollziehbaren Schiedsrichterentscheiden, so dass die Atmosphäre in der (in dieser Saison erstmals)ausverkauften Valascia laut und mitreissend bleibt.

Das Mitteldrittel sieht den HC Lugano mit Vorteilen und dem Ausgleich bei Spielmitte. Es ist der derzeit beneidenswert formstarke Hofmann, der einen herrlichen Diagonalpass von Sannitz mit einem Direktschuss zum 1:1 in die Maschen setzt. Dieses Tor ist die Initialzündung zu einer packenden zweiten Spielhälfte, in deren Verlauf sich Lugano steigert und die Gastgeber mehrfach in Bedrängnis bringt, dazwischen auch - mehr als nur einmal - die Torumrandung trifft und durchaus hätte in Führung gehen können. Diese erzielen dann die Leventiner durch Zwerger, der aber zu früh jubelt, denn Merzlikins hatte die Scheibe bereits blockiert.

So bleiben für das Schlussdrittel alle Optionen offen. Die Spannung steigt - und damit auch der Lärmpegel in der Valascia, der nach dem erstocherten 2:1 durch Bianchi vorübergehend Höchstwerte erreicht. Es ist der nicht unverdiente Lohn für den Captain und Schwerarbeiter, der sich heute Abend genauso in den Dienst der Mannschaft stellt wie die "Künstler" Zwerger oder Kubalik. Diese beiden Stürmer sind es denn auch, welche die altehrwürdige Halle 111 Sekunden vor Schluss definitiv zum Tollhaus machen, indem Zwerger solo zum siegbringenden 3:1 trifft und den rund 100 angereisten Landsleuten aus dem Vorarlberg zeigt, welche Qualitäten er in die Waagschale zu werfen vermag.

Der Rest ist wieder einmal das, was die Heimspiele so speziell und die Derbys so einzigartig macht: Zuerst "La Montanara", die Gänsehaut-Hymne, und dann die Welle - zusammen mit dem Publikum, das komplett aus dem Häuschen ist und seine Lieblinge auch eine halbe Stunde nach Spielschluss noch immer so feiert, als hätte man gerade einen bedeutenden Titel gewonnen.

Am 18. Dezember 2018 und nach der Nationalmannschaftspause geht es nach Zürich, dann ins Heimspiel gegen den SC Bern und am 23. Dezember 2018 schliesslich noch einmal nach Davos.
Die Vorzeichen stehen gut, dass das Team von Luca Cereda über Weihnachten hinaus von den Playoffs träumen darf. Das erklärte Saisonziel, den Playout-Final nicht bestreiten zu müssen, nimmt bereits nach der Hälfte der Qualifikation sehr konkrete Formen an, denn der Vorsprung auf den HC Davos beträgt nunmehr satte 20 Punkte.

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher




[ Lugano ] - [ Ambri ]

5:3 (2:1, 2:2, 1:0)
25. Runde - Freitag, 7. Dezember 2018
Resega Lugano -- 7200 Zuschauer (ausverkauft) -- Wiegand, Salonen; Wüst, Castelli

Tore: 2. Lerg (Eigentor Merzlikins) 0:1. 7. Fazzini (Loeffel, Bertaggia) 1:1. 11. Chiesa (Bertaggia, Haapala) 2:1. 36. (35:12) Zwerger (Guerra, Kubalik) 2:2. 36. (35:36) Bertaggia (Fazzini, Romanenghi) 3:2. 39. Hofmann (Chiesa, Sannitz) 4:2. 40. Lerg (Hofer, Novotny) 4:3. 44. Fazzini (Hofmann, Sannitz) 5:3.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Lugano, 4mal 2 plus 10 Minuten (Novotny) gegen Ambri-Piotta. PostFinance-Topskorer: Hofmann; Kubalik.

Lugano: Merzlikins; Ulmer, Wellinger; Loeffel, Vauclair; Chiesa, Chorney; Riva; Walker, Lajunen, Lapierre; Haapala, Sannitz, Hofmann; Bertaggia, Romanenghi, Fazzini; Bürgler Morini, Jörg; Reuille.

Ambri-Piotta: Manzato; Plastino, Dotti; Fischer, Guerra; Ngoy, Jelovac; Kienzle; Hofer, Novotny, Lerg; Zwerger, Müller, Kubalik; Trisconi, Kostner, Bianchi; Kneubuehler, Goi, Lauper.

Bemerkungen: Lugano ohne Klasen (überzähliger Ausländer), Cunti und Sartori. Ambri-Piotta ohne D'Agostini, Fora und Incir (alle verletzt).


Match-Zusammenfassung
************************************
sda. Lugano stoppt mit einem 5:3-Heimsieg vorerst den Lauf von Ambri-Piotta. Die Leventiner haben zuvor viermal nacheinander gewonnen.

Damit setzte sich auch im dritten Tessiner Derby der Saison der Gastgeber durch. In den letzten knapp fünf Minuten des Mitteldrittels ging es in der mit 7200 Zuschauern ausverkauften Resega hoch zu und her. Zunächst erzielte Dominic Zwerger im Powerplay das 2:2 für Ambri. 202 Sekunden später führte Lugano 4:2 (39.). Das 3:2 von Alessio Bertaggia, der sich zuvor zwei Assists hatte gutschreiben lassen, fiel nur 24 Sekunden nach dem Ausgleich der Leventiner.

Den vierten Treffer der Bianconeri erzielte Grégory Hofmann, der am Montag den Wechsel zum EV Zug auf die kommende Saison hin bekannt gegeben hatte. Der 26-jährige Flügelstürmer, der Lugano als Abschiedsgeschenk den Meistertitel versprochen hat, war bereits zum 13. Mal in der laufenden Meisterschaft erfolgreich und hatte auch beim 5:3 von Doppel-Torschütze Luca Fazzini (44.) seinen Stock im Spiel. Hofmann punktete in der zwölften Begegnung in Folge.

Ambri verkürzte noch vor der zweiten Pause dank dem zweiten Tor von Bryan Lerg auf 3:4. Das 1:0 der Leventiner war allerdings ein kurioses Eigentor von Luganos Goalie Elvis Merzlikins gewesen, der den Puck ohne Not ins eigene Gehäuse beförderte. Der Sieg der Bianconeri, die zuvor zweimal hintereinander verloren hatten, ging absolut in Ordnung.



[ Ambri ] - [ Fribourg ]

2:1 (1:0, 0:1, 1:0)
24. Runde - Samstag, 1. Dezember 2018
Valascia Ambri -- 5487 Zuschauer -- Wiegand, Eichmann; Altmann, Duarte

Tore: 7. Kubalik (Zwerger, Müller) 1:0. 26. Slater (Mottet, Marchon) 1:1. 45. Zwerger (Kubalik) 2:1. 

Strafen : je 3mal 2 Minuten - PostFinance-Topskorer:  Kubalik; Sprunger.

Ambri-Piott : Conz; Kienzle, Ngoy; Fischer, Guerra; Plastino, Dotti; Jelovac; Hofer, Novotny, Lerg; Zwerger, Müller, Kubalik; Trisconi, Kostner, Bianchi; Kneubuehler, Goi, Lauper; Mazzolini.

Fribourg-Gottéron: Berra; Abplanalp, Stalder; Chavaillaz, Holös; Schneeberger, Schilt; Marco Forrer; Vauclair, Schmutz, Lhotak; Mottet, Slater, Marchon; Rossi, Bykow, Micflikier; Miller, Walser, Sprunger; Meunier.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Fora, D'Agostini und Incir. Fribourg ohne Furrer, Sandro Forrer (alle verletzt) und Bertrand (überzähliger Ausländer). 36. Pfostenschuss Rossi. Timeouts:  Ambri (37.); Fribourg (59.), ab 57:58 ohne Goalie. 59. Tor von Slater wegen hohen Stocks aberkannt.


Match-Zusammenfassung
************************************
Der HC Ambrì-Piotta bleibt das Team der Stunde und gewinnt zum vierten Mal in Serie - dieses Mal mit 2:1 gegen Fribourg.

Ein heute für die renommierte NZZ tätiger Journalist schrieb vor ein paar Jahren, dass die Ambrì-Fans vor allem "hoffnungslose Romantiker" seien. Anhänger eines Vereins, dessen Mythos bröckle und welcher vielleicht dereinst in der Versenkung der zweithöchsten Spielklasse verschwinden werde.

Dieser Tage nun macht sich der HC Ambrì-Piotta daran, die Liga derart aufzumischen, dass die Playoff-Hoffnung der "hoffnungslosen Romantiker" vielleicht sogar ins neue Jahr getragen wird, was einer sportlichen Sensation gleichkommen würde. Wie auch immer: Nach 23 Spielen haben die Nordtessiner sagenhafte 37 Punkte auf ihrem Konto, nur deren sieben weniger als Leader Bern, aber auch nur fünf Zähler mehr als die derzeit unter dem Strich klassierten Top-Klubs aus Zürich und Lugano. Fast noch wichtiger: Zwischen Rang 11 (HC Davos) und dem HCAP liegen nach dem heutigen Abend 17 Punkte. Es war, ist und bleibt das Ziel der Cereda-Truppe, den Ligaerhalt nicht via Playout-Final sicherstellen zu müssen.

Dass die Leventina derzeit weder die November-Depression noch den Winter-Blues kennt, ist auch dem Glück geschuldet, denn zumindest das Mitteldrittel gehört klar den Gästen, welche die temporäre Ambrì-Führung nicht nur ausgleichen, sondern kurz darauf nur den Pfosten (Rossi) treffen und sich einer möglichen und verdienten Führung beraubt sehen. So aber bleibt es bei den beiden Einschüssen von Kubalik (7.) und Slater (26.), welche dafür sorgen, dass die Spannung ins (dramatische) Schlussdrittel verlagert wird.

Dort explodiert die Valascia nach 45 Minuten: Via Schlittschuh eines Gegners kommt die Scheibe zu Kubalik, dessen Laserpass Zwerger in die Maschen des starken Berras setzt und somit für Entzücken auf den Rängen sorgt. Die Mehrheit der 5'500 Fans jubelt - und reibt sich die Augen, denn Ambrì schafft es nun immer mal wieder, auch enge Partien in die richtigen Bahnen zu lenken.

Es ist ein heisser Fight, ein engagiert geführtes Spiel und ein Match, der keine Emotionen auslässt: 85 Sekunden vor Schluss gelingt erneut Slater der Treffer, welcher den Ausgleich bedeutet hätte. Der Konjunktiv verrät, dass das Tor wegen eines hohen Stocks nicht zählt. Weil danach auch noch Topskorer Sprunger über die Scheibe haut, rettet das Team von Luca Cereda den knappen Vorsprung über die Zeit - und lässt die Valascia definitiv zum Tollhaus werden. Es ist - nicht zum ersten Mal in dieser Saison - die legendäre "Hühnerhautstimmung", welche die kalten Winterabende in der Valascia so einmalig macht. Vielleicht leben die "hoffnungslosen Romantiker" und deren wunderbare Siegeshymne "La Montanara" vielleicht eben doch länger, als manch einer schon (ein paar Mal) gedacht hatte.

Kommendes Wochenende kommt es zum "doppelten" Derby: Am Freitag in der Resega, am Samstag in der Valascia. Keine Frage, dass diese Affiche das Tessin, aber auch Teile der Deutschschweiz, die ganze nächste Woche in ihren Bann ziehen wird.

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher


sda. Ambri-Piotta befindet sich seit der Nationalmannschaftspause in einer beneidenswerten Form. Die Leventiner kommen mit dem 2:1 gegen Fribourg-Gottéron zum sechsten Erfolg in den letzten sieben Partien.

Ambri verdankte die drei Punkte dem Duo Dominik Kubalik und Dominic Zwerger. Das 1:0 (7.) schoss Kubalik auf Vorarbeit von Zwerger, beim entscheidenden 2:1 (45.) war es umgekehrt. Ersterer führt die Skorerliste mit nun 29 Punkten (elf Treffer) weiter an.

Das Heimteam war mit dem 2:1 gut bedient. Fribourg dominierte das zweite Drittel klar, brachte aber nicht mehr als das 1:1 durch Jim Slater (26.) zu Stande. In der 59. Minute jubelte der Amerikaner ein zweites Mal, der Treffer wurde jedoch nach Videostudium wegen hohen Stockes aberkannt. Deshalb brachte Ambri die Führung über die Zeit.

Die Tessiner verbesserten sich in der Tabelle vom 8. auf den 7. Platz. Für Fribourg war es die vierte Niederlage in den letzten fünf Partien. Immerhin traf Gottéron nach zwei torlosen Auswärtsspielen wieder einmal auf fremdem Eis.



[ Rapperswil ] - [ Ambri ]

2:5 (1:3, 1:1, 0:1)
23. Runde - Freitag, 30. November 2018
Diners Club Arena -- 5030 Zuschauer -- Stricker, Mollard; Progin, Rebetez

Tore: 8. (7:07) Hofer (Kubalik, Guerra/Ausschluss Mosimann) 0:1. 8. (7:59) Jelovac (Müller) 0:2. 9. (8:38) Schlagenhauf (Wellman, Kristo) 1:2. 16. Zwerger (Kubalik, Müller) 1:3. 26. Knelsen (Schlagenhauf, Gilroy/Ausschluss Zwerger) 2:3. 28. Zwerger (Kubalik) 2:4. 44. Ngoy (Müller) 2:5.

Strafen: 3mal 2 Minuten plus 5 Minuten (Gähler) plus Spieldauer (Gähler) gegen die Rapperswil-Jona Lakers, 9mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. PostFinance-Topskorer: Kristo; Kubalik.

Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Gilroy, Berger; Gähler, Profico; Iglesias, Schmuckli; Hächler, Maier; Kristo, Schlagenhauf, Wellman; Spiller, Knelsen, Casutt; Mosimann, Mason, Hüsler; Primeau, Ness, Lindemann.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Dotti; Fischer, Guerra; Ngoy, Jelovac; Kienzle; Hofer, Novotny, Lerg; Zwerger, Müller, Kubalik; Trisconi, Kostner, Bianchi; Lauper, Goi, Incir; Kneubuehler.

Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Aulin, Rizzello (beide überzählig), Helbling und Schweri, Ambri-Piotta ohne Fora und D'Agostini (alle verletzt). Pfostenschuss Kostner (7.). Incir verletzt ausgeschieden (35.).


Match-Zusammenfassung
************************************
sda. Seit der Nationalmannschafts-Pause befindet sich Ambri-Piotta im Hoch. Das 5:2 auswärts gegen die Rapperswil-Jona Lakers ist bereits der fünfte Sieg im sechsten Spiel für die Leventiner.

Die Basis zum Sieg legte Ambri mit einem Doppelschlag in der 8. Minute. Zuerst erzielte Fabio Hofer im Powerplay den Führungstreffer, 52 Sekunden danach verwertete Igor Jelovac einen Abpraller zum 2:0.

Die Entscheidung zu Gunsten der Tessiner, die auch das zweite Duell gegen die Lakers in dieser Saison gewannen, fiel in der 44. Minute, als Michael Ngoy sein Team erstmals mit drei Treffern Differenz in Führung schoss.

Zuvor hatte Rapperswil zweimal den Anschlusstreffer erzielt, die Wende gelang dem Aufsteiger aber nicht. Einmal mehr leistete sich das Team von Trainer Jeff Tomlinson zu viele Fehler in der Defensive.



[ Ambri ] - [ Lausanne ]

2:1 (1:0, 1:1, 0:0)
22. Runde - Samstag, 24. November 2018
Valascia Ambri -- 5183 Zuschauer -- Hebeisen, Erard; Castelli, Cattaneo

Tore: 14. Müller 1:0. 33. Frick 1:1. 36. Zwerger (Ausschlüsse Incir; Junland) 2:1.

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 5mal 2 Minuten gegen Lausanne. - PostFinance-Topskorer: Kubalik; Junland.

Ambri-Piotta: Conz; Fischer, Guerra; Plastino, Dotti; Ngoy, Jelovac; Kienzle; Hofer, Novotny, Lerg; Trisconi, Kostner, Bianchi; Zwerger, Müller, Kubalik; Lauper, Goi, Incir; Kneubuehler.

Lausanne: Boltshauser; Junland, Grossmann; Trutmann, Genazzi; Lindbohm, Frick; Borlat; Bertschy, Mitchell, Kenins; Vermin, Jeffrey, Leone; Traber, Froidevaux, Antonietti; Moy, In-Albon, Simic.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Fora, D'Agostini und Pinana. Lausanne ohne Herren, Zangger (alle verletzt) und Emmerton (überzähliger Ausländer). - 41. Pfostenschuss Plastino. - Timeout Lausanne (54.), von 58:01 bis 58:30 und ab 58:42 ohne Goalie.


Match-Zusammenfassung
************************************
Ein grosses Ambrì bezwingt ein starkes Lausanne in einem hochdramatischen Spiel mit 2:1 Toren, holt sich aus den beiden letzten Matches sechs Punkte bleibt somit in Tuchfühlung mit den Playoffs. 

Ein Abend der Superlative? Ja, und zwar bereits schon vor Spielbeginn, denn da wird Michaël Ngoy für 900 Spiele in der höchsten Spielklasse geehrt, vom Präsidenten Filippo Lombardi höchstpersönlich. Und da sind die Gäste aus Lausanne, die aus den letzten neun Spielen 24 Punkte eingefahren haben und auch in der Valascia unter Beweis stellen, dass sie sich nicht zu unrecht (fast) nach ganz oben gearbeitet haben: Da ist Härte, aber auch Präzision im Spiel - und das Selbstvertrauen eines Teams, das zuletzt eben sehr oft gewonnen hat. Ambrì kommt mit Glück um das erste Tor herum, nimmt die vielen Zweikämpfe aber an und trägt viel zu einem spannenden, schnellen und letztlich hochspannenden Spiel bei. Die Mehrheit der über 5'000 Fans jubelt nach 14 Minuten das erste Mal, als Müller seinem Gegner Kenins an der blauen Linie die Scheibe abluchst, alleine auf den Lausanner Hüter zieht und diesen mit einem präzisen Hocheckschuss bezwingt. Es ist die tendenziell schmeichelhafte Führung für die Nordtessiner. 

Das Mitteldrittel bleibt eine rasante Achterbahnfahrt auf der Welle der Emotionen. Nach wir vor ist viel Tempo und Klasse im Spiel, sind es Chancen, hüben wie drüben, welche das Publikum in seinen Bann ziehen. Ambrì schnuppert mehrmals am 2:0, scheitert aber immer wieder am exzellenten Boltshauser, der - genau so wie sein Antipode Benjamin Conz - einen grossartigen Abend einzieht. Das 1:1 durch Frick ist in der Gesamtbetrachtung gewiss nicht unverdient, fällt nach 33 Minuten und lanciert diese enge Partie aufs Neue. Gut für die Gastgeber, dass Zwerger wenig später die erneute Führung erzielt. Es ist eine Art "Buebetrickli", das die Valascia ein zweites Mal zum Jubeln bringt. Und es ist der angemessene Lohn für eine der besten Saisonleistungen der Cereda-Truppe. 

Diese hätte zu Beginn des letzten Drittels bei einem Powerplay alles klar machen können. Gar fahrlässig ist, wie Lauper und Incir danach alleine vor dem gegnerischen Hüter das dritte Tor verpassen. Endgültig sehr explosiv wird die Stimmung nach einem wahrscheinlichen Foul an Müller, der (erneut) alleine auf Boltshauser hätte ziehen können, auf der Höhe der Mittellinie wohl aber regelwidrig zurückgehalten wird. Es folgen bange Momente grossen Drucks seitens der Gäste. Selbst Topskorer Kubalik ist sich nicht zu schade, effizient hinten auszuhelfen - und der bereits erwähnte Ambrì-Hüter Conz hält einfach alles, was auf seinen Kasten fliegt. Natürlich, da ist auch das nötige Quäntchen Glück, das es ganz einfach braucht, um knappe Spiele wie das heutige nach Hause zu bringen, zumal die Schussstatistik (4:15) im letzten Abschnitt Bände spricht. 

Ja, und dann ist es vollbracht, die Halle tobt, singt "La Montanara" und klatscht seine Helden gleich mehrfach vor die Kurve. Es sind dies die speziellen Abende in der Valascia, welche auch den Chronisten immer wieder aufs Neue faszinieren, exakt 33 Jahre nach dem ersten Besuch in der Leventina. 

Nächste Woche geht es zuerst nach Bern (Cup), bevor am Freitag der heisse Tanz in Rapperswil folgt. Kommenden Samstag dann macht die launische Diva Fribourg ihre Aufwartung in der Valascia. Hochspannung ist garantiert, zumal die Tabelle - seit Einführung der Playoffs - so eng wie wohl noch nie ist: Den neuen Tabellenführer Zug und Ambrì-Piotta (Rang 10) trennen nur gerade acht Punkte. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher  




[ Davos ] - [ Ambri ]

3:6 (0:1, 2:2, 1:3)
21. Runde - Freitag, 23. November 2018
Vaillant Arena Davos -- 3757 Zuschauer -- Wiegand, Mollard; Dreyfus, Cattaneo

Tore: 15. Kubalik (Müller, Ngoy) 0:1. 25. Guerra (Trisconi, Bianchi) 0:2. 32. Nygren (Meyer, Bader/Ausschluss Zwerger) 1:2. 35. Lindgren (Marc Wieser, Pestoni) 2:2. 39. Müller (Kubalik, Zwerger) 2:3. 43. Müller (Kubalik, Zwerger/Ausschluss Du Bois) 2:4. 53. Marc Wieser (Ambühl, Du Bois) 3:4. 56. Hofer 3:5. 59. Zwerger (Jelovac) 3:6 (ins leere Tor).

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Davos, 2mal 2 Minuten gegen Ambri. PostFinance-Topskorer:  Pestoni; Kubalik.

Davos: Lindbäck; Du Bois, Jung; Nygren, Barandun; Heldner, Kparghai; Payr, Buchli; Marc Wieser, Lindgren, Ambühl; Pestoni, Bader, Hischier; Kessler, Egli, Dino Wieser; Frehner, Aeschlimann, Meyer.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Dotti; Fischer, Guerra; Ngoy, Jelovac; Kienzle; Trisconi, Kostner, Bianchi; Hofer, Novotny, Lerg; Zwerger, Müller, Kubalik; Lauper, Goi, Incir; Kneubuehler.

Bemerkungen: Davos ohne Paschoud (krank), Stoop, Corvi und Rödin, Ambri ohne Fora, Pinana und D'Agostini (alle verletzt).
Lattenschüsse Lerg (28.), Zwerger (33.). Timeout Ambri (55.). Davos von 58:24 bis 58:29 ohne Goalie.


Match-Zusammenfassung
************************************
sda. Der HC Davos kann zuhause nicht mehr gewinnen. Beim 3:6 gegen Ambri-Piotta verliert der Rekordmeister das achte Heimspiel in Folge.

Die heimische Arena in Davos ist wegen des Umbaus eine einzige Baustelle - und in etwas genau gleich tritt die Mannschaft auf dem Eis auf. Im zehnten Heimspiel kassierte die Mannschaft von Arno Del Curto die Gegentore Nummer 43 bis 48. Ein einziger Heimsieg (ein 2:0 gegen Rapperswil-Jona am 25. September!) steht für die Bündner in dieser Saison zubuche.

Immerhin brachen sie nach Gegentreffern nicht wie auch schon ein. Ein 0:2 nach 24 Minuten holte Davos durch Tore der Ausländer Magnus Nygren und Perttu Lindgren im Mitteldrittel auf, auch nach dem 2:4 verkürzte Marc Wieser acht Minuten vor Schluss nochmals. Erst in den Schlussminuten wurde die Rechnung noch gesalzen.

Ambri verfügte in der Offensive über mehr Qualität und agierte zielstrebiger und effizienter. Marco Müller zeichnete sich durch die beiden wichtigen Tore vom 2:2 zum 4:2 aus und liess sich noch einen Assist gutschreiben. Auch PostFinance-Topskorer Dominik Kubalik (1 Tor, 2 Assists) kam auf drei Skorerpunkte. Davos entwickelt sich zu einer Art Lieblingsgegner der Leventiner. Ambri gewann sechs der letzten sieben Duelle.



[ Ambri ] - [ ZSC ]

2:5 (0:1, 1:4, 1:0)
20. Runde - Samstag, 17. November 2018
Valascia Ambri -- 5603 Zuschauer -- Stricker, Fonselius; Altmann, Fuchs

Tore: 10. Noreau (Shore/Ausschluss Ngoy) 0:1. 22. Pettersson (Suter) 0:2. 25. Noreau (Suter, Pettersson) 0:3. 28. Baltisberger (Blindenbacher) 0:4. 32. Bianchi (Müller, Kubalik/Ausschluss Bachofner) 1:4. 34. Klein (Hollenstein, Miranda) 1:5. 42. Müller (Kubalik, Guerra/Ausschluss Hollenstein) 2:5.

Strafen: je 7mal 2 Minuten. PostFinance-Topskorer: Kubalik; Bachofner.

Ambri-Piotta: Conz; Fischer, Guerra; Plastino, Dotti; Ngoy, Jelovac; Kienzle; Lerg, Müller, Kubalik; Incir, Kostner, Bianchi; Hofer, Novotny, Zwerger; Lauper, Goi, Kneubuehler; Trisconi.

ZSC Lions: Flüeler; Klein, Phil Baltisberger; Noreau, Geering; Karrer, Marti; Blindenbacher, Berni; Miranda, Shore, Hollenstein; Herzog, Suter, Pettersson; Chris Baltisberger, Prassl, Bachofner; Hinterkircher, Sigrist, Schäppi.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Manzato, Fora, Pinana und D'Agostini. ZSC Lions ohne Nilsson, Cervenka, Sutter, Wick (alle verletzt) und Bodenmann (krank). - Timeout Ambri-Piotta (28.).

Match-Zusammenfassung
************************************

Nach dem grossartigen Effort in Bern zieht der HCAP einen unglücklichen Abend ein und verliert vor 5'603 Fans gegen die Lions mit 2:5 Toren.

Es müssen alle Puzzleteile ineinander greifen, wenn man grosse Teams bezwingen will. Heute Abend ist dies von allem Anfang an nicht der Fall, was nicht nur die Schuld der Platzherren ist. Zum einen kommen ambitionierte und individuell stark besetzte Lions in die Valascia, zum anderen zeigen die Schiedsrichter über weite Strecken der Partie wenig Fingerspitzengefühl bei der Verteilung der Strafen, was den ansonsten sehr besonnenen Trainer Luca Cereda dazu bewegt, noch im ersten Drittel einen Protest einzulegen, nachdem die Unparteiischen zu viele Ambrì-Spieler auf dem Eis erspähen und dies entsprechend sanktionieren.
Und da ist - man muss es fairerweise auch sagen - ein HC Ambrì-Piotta, der in den entscheidenden Momenten zu fahrig, zu fahrlässig agiert.

Hätte Topskorer Dominik Kubalik seine erste Chance nach wenigen Sekunden verwertet, hätte das Spiel vielleicht einen anderen Ausgang genommen. So aber sind es die Gäste, welche mit dem ersten Powerplay des Abends gleich zum ersten Tor kommen, als Ambrìs ehemaliger Verteidigungsminister Maxim Noreau mit einem satten Handgelenkschuss (10.) trifft. Natürlich, die Führung ist nicht gestohlen, denn die Gäste aus Zürich scheinen den Ernst ihrer Tabellenlage zu erkennen und schlagen ein hohes Tempo an, aber auch ein Passspiel, das schlicht präziser als dasjenige der Gastgeber ist.

Unglücklich und irgendwie symbolisch für den heutigen Match ist das zweite Tor der Gäste: Conz und Dotti kommen sich kurz nach Wiederbeginn so unglücklich in die Quere, dass Edeltechniker Pettersson das leere Tor fast nicht verfehlen kann, dies auch nicht tut und die Cereda-Truppe so sehr früh schon sehr arg in Rücklage bringt. Ja, und dann ist plötzlich fast jeder Schuss ein Treffer, so dass es noch vor Spielmitte 0:4 steht. Ein sehr hartes Verdikt für die Nordtessiner, welchen man hoch anrechnen muss, dass sie sich nicht aufgeben - und noch vor dem zweiten Sirenenton zu einem ersten Treffer kommen: Rückkehrer Bianchi stochert die Scheibe irgendwie ins Netz und lässt die Anhänger der Blauweissen ein erste Mal jubeln. Klein, auch er trifft mit einen präzisen Weitschuss, erstickt die Hoffnung aber gleich wieder im Keim, so dass der Match nach 40 Minuten und einem 1:5 vorzeitig entschieden ist.

Ambrì-Piotta kann immerhin das Schlussdrittel für sich entscheiden, weil Müller ein weiteres Mal trifft und nicht nur deswegen seinen Wert für diese Mannschaft unter Beweis stellt. Er ist der momentan aktivste Vorkämpfer einer Mannschaft, welche nun bis Freitag Zeit hat, sich auf den nächsten Auftritt zu fokussieren. Der Match gegen den zuletzt eher aufstrebenden HC Davos wird zu einer veritablen Nagelprobe. Dann kommt Lausanne mit der Referenz von zuletzt sieben Siegen in Serie in die Valascia.

Sage mir, ob der HCAP nächstes Wochenende punktet - und ich sage dir, ob der Playoff-Traum weiterleben darf.

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher




[ Bern ] - [ Ambri ]

2:3 (1:1, 1:1, 0:0, 0:0) n.P.
19. Runde - Freitag, 16. November 2018
PostFinance Arena -- 16132 Zuschauer -- Lemelin, Piechaczek; Altmann, Fuchs

Tore: 5. Scherwey (Sciaroni, Haas) 1:0. 10. Kneubühler (Lauper) 1:1. 28. Ebbett (Arcobello, Moser) 2:1. 39. Lerg (Kubalik, Müller) 2:2.

Penalty-Schiessen: Kubalik -, Haas -; Müller -, Ebbett -; Lerg 0:1, Mursak -; Novotny -, Scherwey 1:1; Zwerger -, Arcobello -; Haas -, Lerg -; Scherwey, Lerg -; Haas -, Müller 1:2.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Bern, 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer :  Ebbett; Kubalik.

Bern: Genoni; Burren, Almquist; Krueger, Blum; Andersson, Gerber; Kamerzin; Bieber, Arcobello, Simon Moser; Mursak, Ebbett, Rüfenacht; Sciaroni, Haas, Scherwey; Alain Berger, Heim, Grassi; Kämpf.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, I. Dotti; Fischer, Guerra; Ngoy, Jelovac; Kienzle; Hofer, Novotny, Zwerger; Lerg, Müller, Kubalik; Trisconi, Kostner, P. Incir; Lauper, Goi, Kneubühler; Mazzolini.

Bemerkungen: Bern ohne Marti und Untersander, Ambri ohne D'Agostini, Fora, Bianchi, Pinana und Manzato. Pfostenschüsse: Scherwey (32./43.).


Match-Zusammenfassung
************************************
sda. Ambri-Piotta verblüfft mit einem 3:2-Sieg in Bern nach Penaltyschiessen. Das Siegtor realisierte ausgerechnet Marco Müller, der vor eineinhalb Jahren vom SCB in die Leventina gewechselt ist.

Die Gäste hatten ihre zwei Tore in der regulären Spielzeit durch Johnny Kneubühler (erster Treffer für Ambri) und Bryan Lerg aus nur 9 (es waren 16, Anmerkung Tiz) Abschlüssen realisiert. Die Leventiner schafften damit den ersten Erfolg gegen Bern seit einem 6:3-Heimerfolg am 29. November 2016 und sechs Niederlagen.

Der Erfolg der Leventiner war verdient, denn der SCB wirkte insgesamt zu fahrig. Am besten lässt sich dies im Powerplay ablesen: Fünf Überzahl-Gelegenheiten des SCB endeten ohne Ertrag.

Dabei hatte Bern beim Heim-Kantersieg über Genève-Servette (7:0) drei Tage zuvor noch fünf Überzahl-Tore erzielt.

Bei Bern fehlte unter anderen auch wieder Nationalverteidiger Ramon Untersander, der bei der Partie gegen Genève-Servette seinen Comeback-Versuch wieder abbrechen musste.




[ Ambri ] - [ Lugano ]

2:1 (1:1, 0:0, 0:0, 0:0) n.P.
18. Runde - Dienstag, 13. November 2018
Valascia Ambri -- 6118 Zuschauer -- Wiegand, Lemelin; Castelli, Cattaneo

Tore: 4. Hofmann (Vauclair) 0:1. 18. Lauper (Müller, Kneubühler) 1:1.

Penaltyschiessen: Kubalik 1:0, Klasen 1:1; Lerg 2:1, Fazzini 2:2; Müller 3:2, Reuille -; Zwerger -, Hofmann -; Plastino -, Haapala -.

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri; 5mal 2 Minuten gegen Lugano. - PostFinance-Topskorer: Kubalik; Hofmann.

Ambri-Piotta: Manzato/Conz (ab 21.); Plastino, Dotti; Fischer, Guerra; Ngoy, Jelovac; Kienzle; Lerg, Müller, Kubalik; Trisconi, Kostner, Incir; Hofer, Novotny, Zwerger; Lauper, Goi, Kneubühler; Mazzolini.

Lugano: Merzlikins; Chiesa, Chorney; Ulmer, Wellinger; Loeffel, Vauclair; Riva; Haapala, Sannitz, Hofmann; Walker, Romanenghi, Jörg; Dario Bürgler, Morini, Klasen; Fazzini, Reuille, Bertaggia.

Bemerkungen: Lugano ohne Ronchetti, Cunti, Lapierre, Sartori (alle verletzt) und Lajunen (krank). Ambri ohne Bianchi, Fora, D'Agostini, Pinana (alle verletzt). - Pfostenschüsse Hofmann (2.), Hofer (43.). - Timeout Ambri (62.).


Match-Zusammenfassung
************************************
Es ist das späte Glück des Tüchtigen - und es sind zwei ungemein wertvolle Punkte im Kampf am Strich. Der HC Ambrì-Piotta gewinnt gegen den HC Lugano nach Verlängerung mit 2:1 Toren. 

6'118 Fans feiern sich, die Gastgeber und vor Spielbeginn vor allem die "Gioventù Biancoblù", die weissblaue Jugend, welche den Verein seit 30 Jahren unterstützt. Chanson-Legende Edith Piaf untermalt die eindrückliche Choreo mit dem unvergessenen "Non, je ne regrette rien". Man mag über die politische Haltung der eingefleischten Fans geteilter Meinung sein. Unbestritten jedoch sind Leidenschaft und Engagement für den Nordtessiner Club. 

Dieser startet nicht gut ins Derby, denn die Gäste aus Lugano drücken vehement aufs Gaspedal und kaschieren ihre gewichtigen Ausfälle (Lapierre, Cunti und Lajunen) vorerst so gut, das einem angst und bange werden muss. Das frühe 0:1 durch den stets brandgefährlichen Hofmann ist fraglos verdient. Daniel Manzato - er darf bis zu seiner Verletzung von Anfang an ran - ist machtlos, hält seine Jungs dann aber im Spiel, genau so wie es später Benjamin Conz tut, der Entscheidendes dazu beiträgt, dass Ambrì das späte Glück lacht. 
Bis dahin ist es eine turbulente Fahrt auf der Achterbahn der Emotionen, begleitet von einem Publikum, welches das vielleicht beste und lauteste der Schweiz ist und einmal mehr für eine unvergleichlich elektrisierende Atmosphäre sorgt. Umso mehr, als dass Lauper noch im Startdrittel der umjubelte Ausgleich gelingt (18.). 

Das Mitteldrittel bringt tolles, beherztes, aber torloses Derby-Eishockey, mit leichten Vorteilen auf Seiten der Cereda-Truppe, welche allmählich den Tritt findet und unter der Regie der Vorkämpfer wie Zwerger und Lauper mehrmals nahe an der Führung steht. Und der HC Lugano? Dieser ruft sich mit starken Schlussminuten in Erinnerung, schnürt die Leventiner in deren Drittel ein, schafft aber nichts Zählbares, so dass die Hochspannung ins letzte Drittel getragen wird. 

Dieses mündet in eine Abnützungsschlacht in Playoff-Manier, geprägt aber auch von zahlreichen Strafen, zuerst vornehmlich gegen Lugano, dann - kurz vor Schluss - auch gegen den HC Ambrì-Piotta, der seine Felle erneut davonschwimmen sieht, sich aber in die Verlängerung rettet - und alsdann selber in Überzahl spielen darf. Das erlösende 2:1 gelingt jedoch nicht, so dass es - zur Freude der fast ausverkauften Valascia - ins Penaltyschiessen geht. Dort landen die ersten fünf Pucks allesamt im Netz. Doch danach ist Schluss - und als Haapala die Scheibe kurz nach 22 Uhr nicht an Conz vorbeibringt, gibt es in der Valascia kein Halten mehr. Es ist - nach sechs Derby-Niederlagen in Serie - Balsam für die neulich doch ein bisschen geschundene Seele der Biancoblù.

Kommenden Freitag reist der HCAP zum SC Bern. Am Samstag kommt mit den ZSC Lions der amtierende Meister in die Valascia. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher


sda. Ambri-Piotta kommt gegen Lugano zum ersten Derbysieg nach zuletzt sechs Niederlagen. Die Leventiner finden mit dem 2:1 nach Penaltys auch generell zurück zum Erfolg.

Fünfmal in Folge hatte Ambri zuletzt verloren und viermal davon nach einer zwischenzeitlichen Führung. Die zehntägige Nationalmannschaftspause brachte verloren gegangene Energie zurück.

Die Leventiner boten dem Kantonsrivalen bis zum Schluss die Stirn und hatten in der Verlängerung die besseren Möglichkeiten. 18 Sekunden vor dem Penaltyschiessen scheiterte Patrick Incir solo an Elvis Merzlikins.

Die darauf folgenden drei Duelle mit Ambri-Spielern verlor dann der Lugano-Goalie. Dominik Kubalik, Bryan Lerg und Marco Müller brachten ihre Penaltys an Merzlikins vorbei. Lugano traf derweil nur mit seinen ersten beiden Schützen.

Die zwei Tore in der regulären Spielzeit waren im ersten Drittel gefallen. PostFinance-Topskorer Gregory Hofmann traf schon in der 4. Minute für Lugano. Adrien Lauper glich in der 18. Minute nach Pass vom späteren Matchwinner Müller aus.



[ Servette ] - [ Ambri ]

6:4 (1:2, 1:1, 4:1)
17. Runde - Samstag, 3. November 2018
les Vernets Servette -- 6096 Zuschauer -- Salonen, Schukies; Altmann, Wolf

Tore: 2. (1:03) Lerg (Kubalik, D'Agostini) 0:1. 6. Trisconi (Guerra) 0:2. 14. Fransson (Romy, Bozon) 1:2. 22. Hofer (Müller, Guerra) 1:3. 27. Kast (Tömmernes, Skille) 2:3. 50. Hofer (Zwerger, Kubalik/Ausschluss Rod) 2:4. 56. (55:14) Wick (Richard, Bezina) 3:4. 57. (56:06) Wick (Tömmernes, Richard) 4:4. 57. (56:48) Rod (Fransson, Romy) 5:4. 60. (59:23) Richard (Fransson, Mayer) 6:4 (ins leere Tor).

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 1mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Tömmernes; Kubalik.

Genève-Servette: Descloux (22. Mayer); Jacquemet, Tömmernes; Vukovic, Fransson; Völlmin, Mercier; Bezina; Wick, Richard, Almond; Fritsche, Berthon, Douay; Skille, Kast, Winnik; Bozon, Romy, Rod; Rubin.

Ambri-Piotta: Conz; Fora, Dotti; Plastino, Ngoy; Fischer, Guerra; Jelovac; Trisconi, Kostner, Incir; D'Agostini, Lerg, Kubalik; Hofer, Müller, Zwerger; Rohrbach, Kneubühler, Lauper; Mazzolini.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Bouma, Wingels und Simek (alle verletzt), Ambri ohne Bianchi, Ngoy, Pinana und Novotny (alle verletzt) und Kienzle (überzählig). - 35. Pfostenschuss Skille. - 57. Timeout Ambri, von 58:40 bis 59:23 ohne Torhüter.


Match-Zusammenfassung
************************************
Das 4:6 ist die bisher bitterste Niederlage in dieser Saison. Ambrì fällt vor der Nati-Pause auf den drittletzten Platz zurück.

Über 55 Minuten lang führt Ambrì in Genf, ist über weite Strecken die bessere Mannschaft und geht am Schluss doch unter und muss den Heimweg mit gänzlich leeren Händen antreten. Aus einem 2:4 machen die Genfer innert 94 Sekunden ein 5:4 und überholen die Nordtessiner in der Tabelle. Die Siege von Lugano und Lausanne komplettieren das aus Ambrì-Sicht rabenschwarze Wochenende.

Bevor für die Leventiner ganz dunkle Wolken aufziehen, schaut alles sehr gut und leichtfüssig aus: Lerg verwertet die erste Chance gleich zur Führung. Trisconi lenkt wenig später einen Schuss ins Tor von Descloux ab - und nichts deutet darauf hin, dass der Abend eine solch dramatische Wende nehmen könnte. Auf den Genfer Anschlusstreffer - Fransson trifft aus der Distanz - findet Hofer nach einem herrlichen Durchspiel die richtige Antwort - 1:3 nach 22 Minuten. Kast (mit seinem zweiten Saisontor) macht die Angelegenheit noch vor Spielmitte wieder spannend, dann neutralisieren sich die beiden Mannschaften weitgehend und Tore fallen bis zum Ende des Mitteldrittels keine mehr. Meyer, der inzwischen für Descloux das Genfer Tor hütet, behält seine reine Weste.

Natürlich, die Genfer drücken im Schlussabschnitt ein wenig mehr aufs Gaspedal; müssen sie auch, denn sie liegen mit zwei Toren hinten. Und dann scheint das endgültige Ende nah, denn eine (dumme) Strafe nützen die Biancoblù zur erneuten Doppelführung: Das Zusammenspiel der beiden Österreicher schliesst Hofer magistral ab. Das 2:4 nach knapp 50 Minuten scheint die Vorentscheidung zu sein.

Doch dann kommen diese verheerenden 94 Sekunden und die drei Gegentreffer, die man sich rational nicht erklären kann. Und genau so verhält es sich mit dem 6:4, das Richard vollendet, nachdem der Befreiungsschlag von Fransson am Pfosten endet uns so zur Vorlage für den Sohn der ehemaligen Lakers- und ZSC-Legende wird.

Was nun? Durchatmen, analysieren, die Batterien neu laden und dann mit voller Energie ins Derby vom 13. November 2018 steigen. Lugano und der Strich sind nur drei Punkte entfernt - und mit ein bisschen mehr Schlachtenglück schaut die Eishockeywelt dann bestimmt wieder anders aus!

Bearbeitung: Gabriel Aeschbacher



[ Ambri ] - [ Langnau ]

2:4 (0:0, 2:1, 0:3)
16. Runde - Freitag, 2. November 2018
Valascia Ambri -- 5494 Zuschauer -- Hebeisen, Urban; Wüst, Gurtner

Tore: 23. Gagnon (Lardi, Randegger) 0:1. 29. Kubalik (Fora, Hofer/Ausschluss Glauser) 1:1. 31. Kubalik (Zwerger, Hofer/Ausschluss DiDomenico) 2:1. 46. Blaser (DiDomenico, Pesonen) 2:2. 49. Neukom (Gustafsson) 2:3. 60. (59:52) Pesonen (DiDomenico, Blaser) 2:4 (ins leere Tor).

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 6mal 2 plus 10 Minuten (Blaser) gegen SCL Tigers. - PostFinance-Topskorer :  Kubalik; Pesonen.

Ambri-Piotta : Conz; Guerra, Fischer; Fora, Dotti; Ngoy, Jelovac; Kienzle; D'Agostini, Müller, Kubalik; Trisconi, Kostner, Incir; Rohrbach, Lerg, Lauper; Hofer, Novotny, Zwerger; Kneubuehler.

SCL Tigers : Ciaccio; Blaser, Glauser; Lardi, Erni; Huguenin, Cadonau; Leeger; Elo, Gagnon, Neukom; DiDomenico, Gustafsson, Pesonen; Kuonen, Diem, Nils Berger; Rüegsegger, Pascal Berger, Randegger.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Bianchi, Pinana, Goi (alle verletzt) und Plastino; SCL Tigers ohne Johansson (beide überzählige Ausländer) und Dostoinov (verletzt).. 35. Tor von Dotti nicht gegeben. Timeout Ambri-Piotta (57.).


Match-Zusammenfassung
************************************
Die SCL Tigers krallen sich in der Valascia dank einem starken Schlussdrittel verdientermassen den Sieg. Ambrì-Piotta hingegen verliert zum vierten Mal in Folge. 

Das erste Drittel knüpft dort an, wo damals das Spiel in Langnau geendet hatte: Mit vorwärts stürmenden Emmentalern, die das Tor aber einfach nicht treffen (wollen). 22:7 lautet das Schussverhältnis im ersten Drittel, so dass die erstmals in dieser Saison mit Bryan Lerg angetretenen Leventiner mit dem 0:0 gut, ja sehr gut bedient sind. 

Den Bann bricht Gagnon nach 23 Minuten, als er seine Farben in Führung bringt. Es ist der verdiente Lohn für eine engagiert-disziplinierte Leistung … und gleichzeitig ein Weckruf für die Platzherren, die bis anhin ein wenig ideenlos agieren, sich viele Abspielfehler erlauben und so den Dreh lange Zeit nicht richtig finden. Es sind dann zwei Treffer in Überzahl, welche den Match temporär kehren. Und es ist zweimal Dominik Kubalik, welcher die Mehrheit der gut 5'500 Fans jubeln lässt. Vor allem der Führungstreffer bei Spielmitte ist eine Augendweide: Ganz einfach grosse Klasse, wie der tschechische Superstar das Laserpass-Zuspiel von Zwerger in die Maschen donnert - 2:1 nach 40 Minuten. Auch deshalb, weil das korrekte 3:1 von Dotti nicht gegeben wird. Angeblich habe der Schiedsrichter das Spiel bereits unterbrochen, wird man sich später in den Katakomben erzählen - und sich über diese Szene aufregen, denn sie hat zweifellos matchentscheidenden Charakter. 

Denn kaum hat das letzte Drittel begonnen, erzielt Blaser mit einem satten Schuss von der blauen Linie den erneuten Ausgleich. Und dann kommt es - zumindest aus Leventiner Sicht - noch übler, denn Conz vertändelt die Scheibe so, wie er dies bereits gegen Zug getan hatte. Neukom ist der lachende Erbe und zwickt die Scheibe zum 2:3 ins Netz (49.). Das ist bitter für den ansonsten gewohnt starken Conz … und der Nackenschlag für die Cereda-Truppe, welche bereits 129 Sekunden vor Schluss den Torhüter rausnimmt, um dem Spiel doch nochmals eine Wende zu geben. Die Tigers aber stellen sich äusserst geschickt an, lassen nichts mehr zu und treffen kurz vor Schluss gar noch zum vierten Mal. 
Es ist - man muss es neidlos anerkennen - ein alles in allem verdienter Sieg einer Mannschaft, deren Serie immer unheimlicher wird. Derzeit totalisiert das Team von Heinz Ehlers 30 Punkte und steht auf dem sensationellen zweiten Rang. Ein bisschen weiter unten finden sich die Leventiner wieder. Für sie wird es wichtig sein, heute Samstag in Genf zu punkten, um mit einem guten Gefühl in die Nati-Pause zu gehen. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher


sda. Die SCL Tigers setzen ihre Erfolgsserie mit einem 4:2-Erfolg in Ambri fort. Die Emmentaler erkämpfen sich nach einem 1:2-Rückstand den vierten Sieg in Serie.

Den Siegtreffer der Gäste zum 3:2 erzielte Benjamin Neukom (49.). Der Stürmer der Emmentaler profitierte bei seinem vierten Tor in der laufenden Meisterschaft von einem missratenen Spielaufbau-Pass von Ambris bis dahin tadellosem Keeper Benjamin Conz. Acht Sekunden vor Spielende beseitigte Harri Pesonen mit dem 4:2 ins leere Tor die letzten Zweifel am Sieg der Emmentaler.

Dabei hatte Ambri mit einem starken Mitteldrittel aus einem 0:1-Rückstand noch eine 2:1-Führung gemacht. PostFinance-Topskorer Dominik Kubalik glänzte mit seinen Saisontoren 8 und 9. Er realisierte sein sechstes "Doppelpack" in der Schweiz innerhalb von 113 Sekunden. Beide Treffer des Tschechen resultierten aus Überzahl-Situationen. Ambri-Piotta bestätigte sich dadurch als effizientestes Powerplay-Team auch gegen das beste Unterzahl-Team der National League.

Die SCL Tigers realisierten am Ende aber den sechsten Sieg aus den letzten sieben Auswärtsspielen und verteidigten den bemerkenswerten 2. Rang. Letztmals Leader in der höchsten Spielklasse waren die Emmentaler am 1. Oktober 2000..

Ambri spielte gegen Langnau erstmals in dieser Saison mit dem amerikanischen Center Bryan Lerg, der sich in der Saisonvorbereitung eine Knöchelverletzung zugezogen hatte.

Ebenfalls sein erstes Spiel in der höchsten Schweizer Spielklasse für Ambri bestritt der 20-jährige Stürmer Dario Rohrbach, der ansonsten in Farmteam Biasca Ticino Rockets spielt.




[ Biel ] - [ Ambri ]

6:0 (3:0, 2:0, 1:0)
15. Runde - Dienstag, 30. Oktober 2018
Tissot Arena -- 5702 Zuschauer -- Eichmann, Oggier; Borga, Haag

Tore: 6. Neuenschwander (Schmutz) 1:0. 12. Lüthi (Moser, Neuenschwander) 2:0. 19. Brunner (Fuchs, Riat/Ausschluss Kostner) 3:0. 21. (20:41) Riat (Pouliot, Brunner/Ausschluss Kostner, D'Agostini) 4:0. 22. Fuchs (Kreis, Brunner/Ausschluss D'Agostini) 5:0. 58. Salmela (Rajala, Fuchs/Ausschluss Guerra) 6:0.

Strafen : 5mal 2 Minuten gegen Biel, 8mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

Biel: Hiller; Kreis, Salmela; Dufner, Sataric; Moser, Maurer; Egli; Pedretti, Pouliot, Rajala; Brunner, Fuchs, Earl; Riat, Tschantré, Künzle; Schmutz, Neuenschwander, Lüthi; Hügli.

Ambri-Piotta: Manzato (22. Conz); Plastino, Fischer; Guerra, Fora; Ngoy, Dotti; Kienzle, Jelovac; Hofer, Novotny, Zwerger; D'Agostini, Müller, Kubalik; Trisconi, Kostner, Incir; Lauper, Kneubühler, Mazzolini.

Bemerkungen: Biel ohne Forster und Diem (beide verletzt) sowie Fey (krank). Ambri ohne Lerg, Bianchi, Goi und Pinana (alle verletzt). 45. Pfostenschuss Kubalik, 48. Pfostenschuss Neuenschwander.


Match-Zusammenfassung
************************************
sda. Biel feiert mit einem 6:0 über Ambri-Piotta den höchsten Heimsieg über die Leventiner seit einem identischen Erfolg im Jahre 1992.

Sechs verschiedene Spieler trafen für Biel, das vier Tore in Überzahl erzielte. Die Partie war bereits zu Beginn des Mitteldrittels und Biels zweitem Powerplaytor entschieden, als Damien Riat in doppelter Überzahl erfolgreich war. Schliesslich erhöhte Ambris früherer Stürmer Jason Fuchs nach erst 22 Minuten auf 5:0.

Danach folgte bei Ambri ein Goalie-Wechsel. Benjamin Conz ersetzte den am hohen Rückstand schuldlosen Daniel Manzato. Biel hatte bis dahin 21:5 Torschüsse verzeichnet.

Dabei hatte Ambri-Piotta bei einer Konterchance von Dominik Kubalik noch die erste Topchance der Partie (6.) verzeichnet. Doch noch in der gleichen Minute brachte Jan Neuenschwander die Seeländer mit seinem vierten Saisontor in Führung. Und Fabian Lüthi erhöhte bereits in der 9. Minute mit 2:0. Und wiederum fiel der Treffer kurz nach einer neuerlichen Top-Chance von Ambris PostFinance-Topskorer Kubalik. Danach war Ambris Widerstand aber bereits gebrochen.

Das 3:0 folgte im Powerplay von Damien Brunner noch vor Ablauf des Startdrittels. Drei Gegentore im ersten Drittel hatte Ambri in der laufenden Saison noch nie kassiert.

Leader Biel beendete mit dem Erfolg eine Negativserie von zwei Niederlagen in Serie und realisierte den sechsten Sieg aus den letzten sieben Direktduellen gegen Ambri-Piotta. Mit fünf oder mehr Toren Differenz gewann Biel schon sechs Meisterschafts-Heimspiele gegen Ambri-Piotta. Die Leventiner kassierten die dritte Meisterschafts-Niederlage in Folge und sind seit 2015 im Seeland sieglos.




[ Ambri ] - [ Zug ]

2:3 (0:1, 0:0, 2:1) n.P
14. Runde - Samstag, 27. Oktober 2018
Valascia Ambri -- 5837 Zuschauer -- Stricker, Massy; Dreyfus, Kovacs

Tore: 12. Stalberg 0:1. 47. Hofer (Müller, Zwerger/Ausschluss Thiry) 1:1. 54. D'Agostini (Ausschluss Fora!) 2:1. 56. Senteler (Stalberg) 2:2.

Penalty-Schiessen: D'Agostini -, Martschini -; Müller 1:0, Stalberg -; Kubalik -, McIntyre -; Zwerger -, Simion -; Fora -, Klingberg 1:1; Klingberg -, Hofer -; Martschini -, Müller -; Stalberg 1:2, D'Agostini - .

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 3mal 2 plus 10 Minuten (Alatalo) gegen Zug.

Ambri-Piotta: Conz; Ngoy, Dotti; Plastino, Fischer; Fora, Guerra; Kienzle, Jelovac; Hofer, Novotny, Zwerger; D'Agostini, Müller, Kubalik; Trisconi, Kostner, Incir; Lauper, Kneubühler, Mazzolini.

EV Zug: Stephan; Zgraggen, Schlumpf; Diaz, Stadler; Thiry, Alatalo; Widerström, Albrecht, Simion; Suri, McIntyre, Martschini; Klingberg, Zehnder, Stalberg; Haberstich, Senteler, Schnyder; Leuenberger.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Lerg, Pinana, Bianchi und Goi (alle verletzt), Zug ohne Roe, Lammer, Zryd und Morant (alle verletzt). Pfosten: 59. Schnyder. 59:14 Timeout Zug.


Match-Zusammenfassung
************************************
Ein wilder und emotionaler Ritt mündet in eine unglückliche 2:3-Niederlage gegen den EV Zug, welchen man auch im zweiten Anlauf nicht besiegen kann.

Fast 6'000 Fans füllen die Valascia und sorgen für eine stimmungsvolle Atmosphäre anlässlich des zweiten Gotthard-Derbys. Da geht glatt vergessen, dass es draussen in Strömen regnet, später gar schneit und die milden Temperaturen nun offenbar definitiv der Vergangenheit angehören. So kalt es draussen ist, umso hitziger geht es drinnen zu: Der ansonsten tadellose Conz lässt sich nach 12 Minuten die Scheibe vom Stuck luchsen, was der wieder genesene Stalberg zur Führung für die Gäste nutzt. Es ist ein körperbetontes Spiel zweier Kontrahenten, die auf Augenhöhe agieren und sich keinen Zentimeter Eis schenken.

Der EV Zug ist auch im zweiten Abschnitt die gewohnt gut organisierte Mannschaft, welche sehr wenig zulässt. Das Wenige, das aufs Zuger Tor fliegt, ist beim sehr sicheren Tobias Stephan bestens aufgehoben. Das bekommt Matt D'Agostini zu spüren, der alleine vor dem Zuger Keeper scheitert. Später versucht es Hofer, der allerdings übers Tor schiesst …

… und etwas später dann doch jubelt, denn er erzielt den nun hochverdienten Ausgleich in Überzahl. Das ist - nach 47 Minuten - die Initialzündung zu einem spektakulären Finale und einem wilden Ritt auf der Achterbahn der Emotionen. Eine zumindest diskutable Strafe gegen Fora mündet in eine kleine Eisreinigung und in ein gellendes Pfeifkonzert gegen die Unparteiischen. Wenig später aber jubelt der Grossteil der Fans in der Halle, denn dieses Mal bezwingt D'Agostini den gegnerischen Hüter mit einem klassischen Shorthander. Es ist dies die Führung für ein abermals leidenschaftliches Ambrì, das es aber nicht schafft, den knappen Vorsprung über die Zeit zu schaukeln. Ein öffnendes Zuspiel von Stalberg auf den mitgelaufenen Senteler ermöglicht diesem das 2:2, auf welches dann gar fast noch der Zuger Siegtreffer gefolgt wäre. Schnyders raffinierter Ablenker landet aber an der Latte. Es wäre eine brutal harte Strafe für die nimmermüden Gastgeber gewesen.

In der Verlängerung sündigt die Cereda-Truppe im Powerplay, wo sie während fast vier Minuten mit einem Mann mehr spielen kann, diese goldene Gelegenheit mit vier gegen drei Feldspielern allerdings ungenutzt verstreichen lässt. Und der EV Zug? Dieser fokussiert sich auf das Penaltyschiessen, welches den langen Abend definitiv zum Knüller macht. Es ist kein Zufall, dass mit dem überragenden Viktor Stalberg der richtige Mann dem bunten Treiben ein Ende setzt und die Gäste aus der Kolinstadt zu einem insgesamt eher glücklichen Sieg schiesst.

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher




[ Fribourg ] - [ Ambri ]

3:2 (1:2, 1:0, 0:0, 1:0) n.V.
12. Runde - Dienstag, 23. Oktober 2018
BCF Arena -- 6150 Zuschauer -- Hebeisen, Koch; Kovacs, Altmann

Tore: 6. Müller (Fischer, Kubalik) 0:1. 10. Kostner (Incir, Trisconi) 0:2. 16. Lhotak (Sprunger, Bykov/Ausschluss Kubalik) 1:2. 34. Lhotak (Sprunger, Mottet/Ausschluss Fora) 2:2. 65. Bykov (Sprunger, Mottet) 3:2.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Fribourg, 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

Fribourg-Gotteron: Berra; Abplanalp, Furrer; Holös, Chavaillaz; Schneeberger, Stalder; Schilt; Mottet, Slater, Marchon; Rossi, Bykow, Micflikier; Sprunger, Walser, Miller; Lhotak, Schmutz, Vauclair; Meunier.

Ambri-Piotta: Conz; Pinana, Plastino; Guerra, Fischer; Dotti, Ngoy; Kienzle; Fora; Hofer, Novotny, Zwerger; Kubalik, Müller, D’Agostini; Incir, Kostner, Trisconi; Mazzolini, Goi, Lauper.

Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Birner, Ambri ohne Lerg und Bianchi, erstmals wieder mit NHL-Rückkehrer Fora. Timeouts: Fribourg-Gottéron (63.); Ambri-Piotta (32.). Pfostenschüsse: Sprunger (32. und 52.), Ngoy (47.), Kubalik (57.).


Match-Zusammenfassung
************************************
sport.ch: Dank starkem Start des gingen die Gäste mit einem Doppelschlag in Führung. Dieser konnte der Ex-Leventiner Lhotak in je einem Powerplay im ersten und zweiten Drittel ausgleichen. Vor allem im Mitteldrittel zeigten die Fribourger eine klare Steigerung zu den letzten Spielen und schnürten die Tessiner regelrecht ein.

Im letzten Drittel waren es dann erneut die Hausherren, welche das Spielgeschehen dominierten. Conz hielt hinten jedoch dicht und so kam es schlussendlich in die Verlängerung. Dort gelang Bykov im dritten Powerplay der dritte und entscheidende Treffer.

Die Tore:

6. Minute, 0:1 durch Marco Müller: Marco Müller erzielt mit seinem fünften Saisontreffer die Führung. Er erwischt Berra mit seiner Direktabnahme eiskalt und eröffnet das Score.

10. Minute, 0:2 durch Diego Kostner: Berra verliert den Stock und ist gegen Kostner chancenlos. Die Schiedsrichter beraten sich noch kurz, ob Incir beim Stockverlust von Berra mitverantwortlich sein könnte. Schlussendlich wird der Treffer jedoch gegeben.

16. Minute, 1:2 durch Lukas Lhotak: Aus der Drehung zieht Lhotak ab und haut den Puck unter die Latte. Der Offensivspieler der Hausherren wird sträflich alleine gelassen in dieser Szene.

34. Minute, 2:2 durch Lukas Lhotak: Bykov mit dem Querpass und bei Ambri steht keiner mehr auf seiner Position. So haut Lhotak den Puck zum zweiten Mal an diesem Abend ins gegnerische Netz.

65. Minute, 3:2 durch Andrei Bykov: Kubalik wird von den Beinen geholt und wenige Sekunden später schiesst Bykov zum Sieg ein. Die Leventiner lamentieren lauthals. Das Schiedsrichtergespann gibt den Treffer jedoch.




[ Ambri ] - [ Rapperswil ]

2:1 (0:0, 1:0, 1:1)
11. Runde - Freitag, 19. Oktober 2018
Valascia Ambri -- 5511 Zuschauer -- Koch, Urban; Pitton, Haag

Tor: 30. Zwerger (Guerra, Kubalik/Ausschluss Berger) 1:0. 51. Hüsler (Schmuckli, Ness) 1:1. 59. Kubalik (Dotti/Ausschluss Novotny!) 2:1.

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 2mal 2 Minuten gegen Rapperswil.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Pinana; Fischer, Guerra; Ngoy, I. Dotti; Jelovac; Hofer, Novotny, Zwerger; D'Agostini, Müller, Kubalik; Trisconi, Kostner, P. Incir; Lauper, Goi, Mazzolini; Kneubühler.

Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Hächler, Maier; Iglesias, Schmuckli; Profico, Berger; Gähler; Aulin, Knelsen, Rizzello; Lindemann, Schlagenhauf, Casutt; Mosimann, Mason, Smolenak; Hüsler, Ness, Brem; Fuhrer.

Ambri ohne Lerg und Bianchi, Rapperswil-Jona ohne Helbling, Wellman, Gilroy und Spiller (alle verletzt). Timeouts: Ambri (35.); Rapperswil-Jona (58.). Rapperswil-Jona ab 58:40 ohne Torhüter.


Match-Zusammenfassung
************************************
sport.ch: Lange Zeit plätscherte das Spiel vor sich hin und beide Teams neutralisierten sich gegenseitig. Kurz vor Spielhälfte konnten die Leventiner durch Zwerger die verdiente Führung erzielen - doch danach übernahmen die Gäste das Spieldiktat und die Hausherren mussten einige Strafen hinnehmen. Diese Powerplays blieben von den Lakers aber nicht genutzt und so sah es nach einer erneuten Niederlage aus. Aber in der 51. Minute lenkte Hüsler einen Schuss von Schmuckli ab und glich das Geschehen aus. Novotny musste kurz vor Ende der Partie noch auf die Strafbank, doch anstatt des Tors für den SCRJ, erzielte Kubalik den Shorthander und den 2:1 Siegestreffer! Was für eine Schlussphase in dieser Partie!

Die Tore:

1:0 durch Zwerger (30. Minute): Wir haben den ersten Treffer des Abends! Guerra legt den Puck zu Zwerger und dieser kann aus kurzer Distanz das 1:0 Führungstor erzielen - Nyffeler hatte freie Sicht, doch der Schuss war zu platziert, als das er hätte pariert werden können.

1:1 durch Hüsler (51. Minute): Die Ostschweizer erzielen endlich wieder ein Tor! Ein Schuss von der blauen Linie lenkt Cedric Hüsler mit der Stockschaufel zum 1:1 ab und beendet die Misere seiner Mannschaft!

2:1 durch Kubalik (59. Minute): Das gibt es doch nicht! Da haben die Lakers die Chance auf den Sieg und jetzt führen wieder die Tessiner! Kubalik schnappt sich in der neutralen Zone die Scheibe, läuft alleine auf Nyffeler zu und erzielt den Shorthander.




[ Lausanne ] - [ Ambri ]

1:4 (1:1, 0:0, 0:3)
10. Runde - Dienstag, 16. Oktober
Malley -- 6116 Zuschauer -- Hebeisen, Tscherrig; Kovacs, Pitton

Tore: 14. Müller (D'Agostini, Plastino) 0:1. 15. Emmerton (Junland, Jeffrey/Ausschluss Fischer, weitere Strafe angezeigt) 1:1. 45. Plastino (Novotny, D'Agostini/Ausschluss Frick) 1:2. 53. Müller (Kubalik, D'Agostini) 1:3. 58. Novotny (D'Agostini, Plastino) 1:4.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Lausanne, 5mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Junland; Kubalik.

Lausanne: Boltshauser; Junland, Grossmann; Trutmann, Genazzi; Nodari, Frick; Borlat; Jeffrey, Emmerton, Herren; Vermin, Mitchell, Kenins; Bertschy, Froidevaux, Zangger; Antonietti, In-Albon, Leone; Traber.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Pinana; Ngoy, Dotti; Fischer, Guerra; Jelovac; Trisconi, Kostner, Incir; Hofer, Novotny, Zwerger; D'Agostini, Müller, Kubalik; Lauper, Goi, Mazzolini; Kneubuehler.

Bemerkungen: Lausanne ohne Lindbohm (gesperrt) und Roberts, Ambri ohne Lerg, Bianchi und Kienzle (alle verletzt). Tor von Vermin wegen Kickbewegung nicht anerkannt (29.). Timeout Ambri (55.).


Match-Zusammenfassung
************************************
sport.ch: Der Lausanne HC ist 40 Minuten lang das bessere Team, bringt 49 Schüsse aufs Tor der Gäste, aber erzielt bei 5 gegen 5 kein einziges Tor. Vor allem im zweiten Drittel ist Lausanne deutlich besser und kommt zu viel mehr Chancen (17:4), die meisten Abschlüsse kommen jedoch aus ungefährlichen Positionen.

Im letzten Drittel gelingt Plastino eigentlich etwas aus dem Nichts das 1:2 in Überzahl, worauf der LHC einbricht und noch zwei Tore kassiert, um die sechste Niederlage in Serie zu besiegeln. Die Waadtländer müssen unbedingt mehr Druck aufbauen und die Fehlerquote verringern, wenn sie diese Krise wieder abwenden wollen.

Die Tore:

0:1 durch Marco Müller (14. Minute)
D'Agostini hat den Puck vor das Tor gepasst, wo Müller gut nachsetzt und die Scheibe irgendwie über die Linie drückt. Dabei wurde er nicht behindert und hat auch nicht die Schlittschuhe zu Hilfe genommen, das Tor zählt.

1:1 durch Cory Emmerton (15. Minute)
Was für ein Pass von Topscorer Jonas Junland! Der Schwede chippt die Scheibe zu Cory Emmerton, der davon profitiert, dass Pinana zu zögerlich reagiert und die Scheibe in der langen Ecke versenkt.

1:2 durch Nick Plastino (45. Minute)
Nick Plastino erhält den Puck an der blauen Linie und sieht, dass sowohl Kostner als auch Lauper dem Goalie die Sicht nehmen. Der Verteidiger zielt genau und erwischt Boltshauser mit einem Handgelenkschuss über der Fanghand!

1:3 durch Marco Müller (53. Minute)
Kollektivversagen der LHC-Defensive: Marco Müller hält den Puck hinter dem Tor gegen den zu nachlässigen Torrey Mitchell und zieht in den Slot. Genazzi geht dann nur halbherzig zu Werke, Boltshauser lässt am nahen Pfosten eine Lücke und Müller drückt die Scheibe über die Linie.

1:4 durch Jiri Novotny (58. Minute)
D'Agostini hat alle Zeit der Welt, um den Puck aufs Tor zu bringen, Boltshauser kann den Puck nur abprallen lassen und Novotny muss völlig freistehend nur noch einschieben.




[ Ambri ] - [ Davos ]

5:0 (2:0, 2:0, 1:0)
9. Runde - Freitag, 12. Oktober 2018
Valascia Ambri -- 5344 Zuschauer -- Salonen, Piechaczek, Obwegeser, Altmann

Tore: 11. Trisconi (Bianchi, Ngoy) 1:0. 13. Müller (Kubalik, Pinana) 2:0. 24. Kubalik (Zwerger, Guerra/Ausschluss Jung) 3:0. 29. Incir (Ngoy, Lauper) 4:0. 51. Kubalik (D'Agostini) 5:0.

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 6mal 2 Minuten gegen Davos.

Ambri-Piotta: Conz; Pinana, Plastino; Guerra, Fischer; Dotti, Ngoy; Jelovac; Zwerger, Novotny, Hofer; Kubalik, Müller, D'Agostini; Bianchi, Kostner, Trisconi; Incir, Goi, Lauper; Kneubuehler.

Davos: Lindbäck; Du Bois, Heldner; Nygren, Paschoud; Jung, Stoop; Frehner, Payr; Marc Wieser, Corvi, Hischier; Rödin, Ambühl, Prince; Pestoni, Egli, Dino Wieser; Kessler, Aeschlimann, Bader.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Lerg, Davos ohne Lindgren, Sandell, Barandun, Portmann und Weder (alle verletzt). Meyer überzählig. - Pfostenschuss Novotny (32.). - Timeout Davos (13.).

Match-Zusammenfassung
************************************
sport.ch: Die Davoser sind den Leventinern von A bis Z unterlegen. Spielfluss, Aggressivität und Kaltschnäuzigkeit sind Attribute, welche am heutigen Abend lediglich den Hausherren aus Ambri zugeschrieben werden können! In einem starken Ambri-Kollektiv überragten insbesondere zwei Akteure alle andern: Routinier Benjamin Conz feierte den zweiten Shutout der Saison und kann so seine Kritiker vorerst verstummen lassen. Dominik Kubalik brillierte mit einem Assist und zwei Treffern!

Für Ambri bedeutet dieser Sieg erst einmal etwas Luft im Strichkampf. Die Davoser sind bereits unter Zugzwang und müssen nach der zweiten Niederlage in Folge wieder punkten, wollen sie nicht den Anschluss an die Playoffplätze verlieren!

Die Bündner müssen sich bereits morgen Abend in der Vaillant-Arena gegen Meister ZSC Lions beweisen - Ambri trifft auswärts am kommenden Dienstag auf Lausanne.

Der Gewinner:

Dominik Kubalik, HC Ambri-Piotta: Der Tscheche in den Reihen der Biancoblu ist der auffälligste Akteur auf dem Eis. Kubalik ist in der Offensive der Hausherren omnipräsent und hat bei beinahe jeder gefährlichen Aktion seinen Stock mit im Spiel. Wenig überraschend ist daher, dass der Topscorer drei Scorerpunkte verbuchen kann. Das 2:0 durch Müller bereitet er noch mustergültig vor - für das zwischenzeitliche 3:0 und 5:0 ist Kubalik dann höchstpersönlich verantwortlich!

Der Verlierer:

Shane Prince, HC Davos: Der US-Amerikaner wurde eigentlich als Leistungsträger verpflichtet, wird seiner Rolle aber weiterhin nicht gerecht. Prince wirkt teilweise wie ein Fremdkörper im Spiel der Davoser, muss sich offensichtlich noch an das del Curto-System gewöhnen. Der Flügelspieler agiert sehr unglücklich und ist weiterhin auf Formsuche!

Szene des Spiels:

Das zwischenzeitliche 5:0 ist sinnbildlich für die heutige Affiche zwischen den Leventinern und den Bündnern! D'Agostini luchst dem unaufmerksamen Corvi die Scheibe vor dem HCD-Kasten ab und legt sofort auf Kubalik quer. Der Tscheche hat alle Zeit der Welt und kann unbedrängt zwei Mal versuchen bis die Scheibe im Netz der Steinböcke zappelt!

Die Tore:

1:0: Da ist der Führungstreffer für die Tessiner! TRISCONI kommt am linken Flügel in Scheibenbesitz und zieht mit einem ansatzlosen Handgelenkschuss ab. Da Kostner perfekt die Sicht von Lindbäck verdeckt, ist der HCD-Keeper gegen dieses Geschoss chancenlos!

2:0: Doppelschlag der Biancoblu! D'Agostini spielt raus auf Kubalik - der Topscorer will per Onetimer abziehen, trifft aber den Puck nicht wunschgemäss. Der Profiteur heisst Marco MÜLLER, welcher im Slot so freistehend in Scheibenbesitz kommt und aus der Drehung das Ding eiskalt unter den Querbalken zimmert!

3:0: Ist das bereits die Vorentscheidung? Zwerger wird auf dem linken Flügel angespielt und passt einmal quer durch den Slot auf KUBALIK. Der Topscorer schaut auf, und sieht, dass Lindbäck nicht rechtzeitig verschiebt. Der Tscheche zieht dann per Onetimer aus spitzem Winkel ab und versenkt das Ding tatsächlich in die Maschen - Traumtor!

4:0: Was ist denn mit der del Curto-Equipe los? Der HCD zeigt bereits erste Auflösungserscheinungen in der Defensive und kassiert folgerichtig das 0:4! Ngoy kommt an der blauen Linie in Scheibenbesitz und hält einfach mal drauf. INCIR steht goldrichtig und lenkt den Puck noch unhaltbar für Lindbäck ab!

5:0: Das ist die definitive Entscheidung! D'Agostini macht in der gegnerische Zone viel Druck und luchst Corvi die Scheibe ab. Mit einem direkten Querpass bedient er Sturmpartner KUBALIK, welcher zuerst an Lindbäck scheitert, den Rebound aber in den Netzhimmel zimmert!




[ Ambri ] - [ Bern ]

1:6 (0:0, 0:4, 1:2)
7. Runde - Freitag, 5. Oktober 2018
Valascia Ambri -- 4925 Zuschauer -- Massy, Lemelin, Kovacs, Kehrli

Tore: 25. Haas (Andersson, Blum/Ausschluss Dotti) 0:1. 28. Moser (Arcobello, Rüfenacht) 0:2. 34. Ebbett (Krueger, Almquist) 0:3. 40. Haas (Heim, Scherwey) 0:4. 42. Ebbett (Heim, Krueger) 0:5. 45. Zwerger (Guerra/Ausschluss Berger) 1:5. 59. Burren (Mursak, Ebbett) 1:6.

 

Strafen: je 6mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Kubalik; Ebbett. 


Ambri-Piotta: Manzato (ab 41. Conz); Plastino, Guerra; Ngoy, Dotti; Kienzle, Pinana; Fischer; D'Agostini, Novotny, Zwerger; Hofer, Müller, Kubalik; Trisconi, Kostner, Bianchi; Lauper, Goi, Incir; Kneubuehler. 


Bern: Caminada; Burren, Almquist; Krueger, Blum; Andersson, Beat Gerber; Kamerzin; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Mursak, Ebbett, Kämpf; Heim, Haas, Scherwey; Berger, Bieber, Grassi.

 

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Lerg. Bern ohne Untersander (beide verletzt) und Sciaroni (gesperrt). - 27. Pfostenschuss Fischer. 

Match-Zusammenfassung
************************************
Das 1:6 gegen den SC Bern ist die dritte Niederlage im vierten Heimspiel. 

Knapp 5'000 Fans hoffen darauf, dass der HC Ambrì-Piotta die gute Leistung vom Vorabend wiederholen kann, auch wenn der hochkarätig besetzte SC Bern zu Gast ist. Dessen Trainer Jalonen lässt wieder einmal Caminada auflaufen und schont Stammhüter Genoni. Beim HCAP steht Manzato zwischen den Pfosten und bekommt vorderhand nicht viel zu tun, denn das Geschehen spielt sich weitgehend vor dem Tor der Berner ab. Chancen zur Führung (Kubalik) sind da, werden aber nicht genutzt. Die Berner ihrerseits gehen es eher gemächlich an und lassen die Platzherren fürs Erste anrennen, um sie dann im Mitteldrittel gnadenlos in den Hammer laufen zu lassen. 

Das liest sich dann so, dass es nach 40 Minuten 0:4 steht. Wie es dazu kommt? Haas bricht den Bann in Überzahl, Moser schliesst einen schönen Angriff herrlich ab, Ebbett schiesst im Fallen das 0:3 und weil aller guten Dinge nicht drei, sondern vier sind, trifft nochmals Haas - und zwar so schön, dass selbst die eingefleischten Ambrì-Fans anerkennen müssen, dass man das nicht viel besser machen kann. 

Das Schlussdrittel bringt die Erkenntnis, dass das Spiel fünf gegen drei - volle zwei Minuten verstreichen ohne Tor - nach wie vor nicht die Stärke des Heimteams ist. Und der kränkelnde Matt D'Agostini wird in den letzten 15 Minuten nicht mehr auf dem Eis gesichtet. Er hätte ihn vorsichtshalber ein bisschen früher unter die Dusche geschickt, lässt sich Trainer Luca Cereda hinterher zitieren. 

Am Ende der ersten acht Spiele stehen die Leventiner dort, wo man sie erwarten darf: Mit zehn eroberten Punkten sind sie im Kampf um die ersten acht Plätze mit von der Partie. Realistisch gesehen ist dies ein erster Teilerfolg, denn wenn es bis zur Weihnachtspause so bleibt, dürften die allermeisten Ambrì-Anhänger mehr als nur zufrieden sein. 

Fünf Spiele in sieben Tage haben die Beine der Cereda-Truppe schwer gemacht. Die einwöchige Pause wird der Mannschaft gut tun, damit sie wieder neue Kräfte tanken und das nächste Heimspiel gegen den HC Davos (12. Oktober 2018, 19.45 Uhr) mit neuem Elan in Angriff nehmen kann. Gar ein bisschen länger Pause macht der Chronist, der den Sommer in Griechenland verlängert, am 27. Oktober 2018 und beim Heimspiel gegen den EV Zug aber zurück auf der Tribüne ist. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher 




[ ZSC ] - [ Ambri ]

4:3 (0:0, 2:1, 1:2, 1:0) n.V.
8. Runde - Donnerstag, 4. Okober 2018
Hallenstadion Zürich -- 8502 Zuschauer -- Urban, Müller, Bürgi, Ambrosetti

Tore: 24. Kostner (Trisconi, Bianchi) 0:1. 28. Hollenstein (Bachofner, Blindenbacher) 1:1. 30. Hinterkircher (Prassl, Phil Baltisberger) 2:1. 43. D'Agostini 2:2. 46. Novotny (Plastino, Hofer) 2:3. 52. Bodenmann (Shore, Cervenka/Ausschluss Incir) 3:3. 61. (60:21) Noreau (Cervenka, Hollenstein/Auschluss Müller) 4:3.

Strafen: 4mal 2 plus 10 Minuten (Chris Baltisberger) gegen ZSC Lions, 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Wick; Kubalik.

ZSC Lions: Schlegel; Noreau, Marti; Klein, Phil Baltisberger; Sutter, Blindenbacher; Karrer, Berni; Shore, Cervenka, Bodenmann; Hollenstein, Suter, Bachofner; Chris Baltisberger, Prassl, Wick; Hinterkircher, Schäppi, Miranda.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Guerra; Ngoy, Dotti; Jelovac, Fischer; Pinana; D'Agostini, Novotny, Zwerger; Hofer, Müller, Kubalik; Trisconi, Kostner, Bianchi; Lauper, Goi, Incir; Kneubuehler.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Geering, Herzog, Nilsson (alle verletzt) und Pettersson (krank), Ambri-Piotta ohne Lerg (verletzt). - Timeout Ambri-Piotta (30./Coach's Challenge).

Match-Zusammenfassung
************************************
 Der HC Ambrì-Piotta holt in Zürich einen Punkt und muss sich dem amtierenden Meister erst in der Verlängerung beugen.

Der Zusatzpunkt, den sich die Lions dank Maxim Noreau sichern, bleibt in Zürich: Klasse, wie der ehemalige Ambrì-Spieler die Scheibe in der Verlängerung und in Überzahl in den Netzhimmel donnert. Und in der Summe ein angemessener Lohn für kämpferische Zürcher, welche auf überraschend zähe Leventiner treffen und diese in der Tabelle vorerst nicht überholen können. Doch der Reihe nach: Plastino ist zurück und gibt der Cereda-Truppe defensiv die nötige Stabilität. Ambrì drückt aufs Tempo, hat die Platzherren gut im Griff und muss - auch im Boxplay - nur wenig zulassen. Folgerichtig wechselt man die Seiten nach dem ersten Drittel torlos.

Der kämpferisch überragende Diego Kostner trifft nach dem Seitenwechsel genau ins Lattenkreuz und sorgt für die Ambrì-Führung (24.). Die Freude über den ersten Treffer währt allerdings nur kurz, denn endlich drücken nun auch die Lions aufs Gaspedal und erarbeiten sich zwingende Chancen. Das 1:1 (28.) durch den stetigen Gefahrenherd Hollenstein geht absolut in Ordnung, der Nachdoppler von Hinterkircher folgt nicht einmal zwei Minuten später.

Ambrì wankt ein bisschen, fällt aber nicht - und kommt zu Beginn des Schlussdrittels überraschend frisch zurück. D'Agostini (fünftes Saisontor) und Novotny kehren das Spiel erneut, so dass die Gäste aus dem Nordtessin nun plötzlich wieder führen. Der knappe Vorsprung hält bis acht Minuten vor Schluss. Dann erzielt Bodenmann den erneuten Ausgleich und sorgt bei der Mehrheit der etwas über 8'500 Fans für Entzücken. Allerdings mutet die zuvor gegen Incir gepfiffene Strafe etwas gar streng an, was von den Schiedsrichtern kurz darauf "kompensiert" wird, denn mit Hollenstein muss nun auch ein Zürcher auf die Strafbank. Es wäre die Chance gewesen, für ein Happy End zu sorgen, doch Ambrì vergeigt die numerische Überlegenheit. Und es kommt noch dicker: Müller muss 28 Sekunden vor Schluss auf die Strafbank, was den Lions ermöglicht, die Verlängerung mit vier gegen drei Feldspielern in Angriff zu nehmen. Da lassen sich die herausragenden Individualisten nicht zweimal bitten und erzielen das eingangs geschilderte Tor zum siegbringenden 4:3.

Bereits morgen Freitagabend geht es für Ambrì ins nächste Spiel dieser Marathon-Woche. Zu Gast in der Valascia ist der SC Bern.

Bearbeitung: Gabriel Aeschbacher




[ Lugano ] - [ Ambri ]

6:2 (2:0, 4:1, 0:1)
6. Runde - Dienstag, 02. Oktober 2018
Resega Lugano -- 7200 Zuschauer -- Wiegand, Koch, Castelli, Kaderli.

Tore: 5. Bertaggia (Lapierre, Jörg) 1:0. 6. Loeffel (Cunti, Fazzini) 2:0. 22. Bertaggia (Lapierre, Jörg) 3:0. 25. D'Agostini (Hofer, Pinana/Ausschluss Lajunen) 3:1. 32. (31:23) Morini (Fazzini, Chiesa) 4:1. 32. (31:44) Walker (Sannitz) 5:1. 40. (39:28) Morini (Romanenghi, Reuille) 6:1. 60. (59:29) Guerra (Kubalik, Ngoy/Ausschluss Vauclair; Incir) 6:2.

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Lugano, 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Loeffel; Kubalik.

Lugano: Merzlikins; Loeffel, Chorney; Jecker, Vauclair; Chiesa, Riva; Ronchetti; Bürgler, Lajunen, Hofmann; Bertaggia, Lapierre, Jörg; Walker, Sannitz, Reuille; Fazzini, Morini, Cunti; Romanenghi.

Ambri-Piotta:Conz (32. Manzato); Kienzle, Guerra; Ngoy, Dotti; Jelovac, Fischer; Pinana; D?Agostini, Novotny, Zwerger; Hofer, Müller, Kubalik; Trisconi, Kostner, Bianchi; Lauper; Goi, Incir.

Bemerkungen: Lugano ohne Sartori, Haussener, Klasen, Wellinger, (alle verletzt). - Ambri ohne Plastino (krank) und Lerg (verletzt). - 1000. NLA-Spiel von Sebastien Reuille (Lugano). - 47. Pfostenschuss Cunti.

Match-Zusammenfassung
************************************
Es ist eine resultatmässige Klatsche, aber ein nicht so einseitiges Spiel, wie es das 2:6 vermuten lässt. 

Natürlich, Lugano hat eine nominell sehr gute Mannschaft. Und sie stellt klar, dass sie - zumindest heute Abend - der Herr im Haus sein möchte. Bertaggia (5.) und Loeffel (6.) sorgen für klare Verhältnisse und gute Laune unter den 7'200 Fans in der ausverkauften Resega, die neu "Cornèr Arena" heisst. Und Ambrì? Abgesehen von den temporären Blackouts bestätigen die Leventiner den guten Eindruck der ersten vier Spiele, denn sie agieren auf Augenhöhe, auch wenn ihre Bemühungen vorerst nicht vom Erfolg gekrönt werden. 

Das 3:0 - erneut durch Bertaggia - läutet die beste Phase der Gäste ein, welche im Powerplay zum ersten Treffer kommen und den Gegner in den nächsten paar Minuten förmlich einschnüren. Bei Spielmitte allerdings folgen erneut 21 düstere Sekunden, welche die sensationell effizienten Platzherren gleich wieder doppelt ausnützen: Morini und Walker machen aus dem 3:1 ein temporäres 5:1 - ein brutales Verdikt in einem Spiel, das längst nicht so einseitig verläuft, wie es das Resultat vermuten lässt. Das Spiel allerdings ist kurz nach Spielmitte entschieden, so dass der Rest zu einem besseren Trainingsgalopp verkommt. Daniel Manzato hütet im zweiten Teil den Kasten von Ambrì und wird vom Publikum in Lugano mit warmem Applaus begrüsst. 

Diesen gibt am Ende des Spiels auch für Sebastien Reuille. Luganos Vorkämpfer bestreitet sein insgesamt 1000. Spiel in der höchsten Spielklasse, was höchsten Respekt verdient! Den spielerischen Schlusspunkt hinter das bunte Treiben setzt zuvor Samuel Guerra, der mit einem sehenswerten Weitschuss unterstreicht, dass er zum einem gefürchteten "Blueliner" reifen könnte. 

Bereits am Donnerstag geht es für Ambrì-Piotta in Zürich weiter, wenn man zu den ZSC Lions reist. 

Bearbeitung: Gabriel Aeschbacher 




[ Ambri ] - [ Servette ]

4:2 (1:1, 0:1, 3:0)
5. Runde - Samstag, 29. September 2018
Valascia Ambri -- 4582 Zuschauer -- Stricker, Eichmann, Castelli, Fuchs

Tore: 2. Kubalik (Guerra, Kienzle) 1:0. 17. Fransson (Jacquemet, Rod/Ausschluss D'Agostini) 1:1. 37. Wick (Richard, Fransson/Ausschluss Fischer) 1:2. 41. (40:28) Ngoy (Novotny, Zwerger) 2:2. 46. Zwerger (Kubalik, Guerra) 3:2. 60. (59:11) D'Agostini (Ausschluss Müller!) 4:2 (ins leere Tor).

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 4mal 2 Minuten gegen Servette. - PostFinance-Topskorer: Kubalik; Almond.

Ambri-Piotta: Manzato; Ngoy, Dotti; Kienzle, Guerra; Jelovac, Fischer; Pinana; Hofer, Müller, Kubalik; Trisconi, Kostner, Incir; D'Agostini, Novotny, Zwerger; Lauper, Goi, Mazzolini; Kneubühler.

Servette: Mayer; Vukovic, Fransson; Jacquemet, Tömmernes; Mercier, Petschenig; Völlmin; Rubin, Richard, Tim Bozon; Wick, Almond, Rod; Douay, Romy, Kast; John Fritsche, Berthod, Kyparissis.

Bemerkungen: Ambri ohne Lerg, Bianchi (verletzt) sowie Plastino (krank). Genève-Servette ohne Bouma, Wingels, Maillard, Lazarevs und Eliot Antonietti (alle verletzt) sowie Bezina und Simek (beide überzählig). 58:48 Timoeut Genève-Servette, von 58:17 bis 59:11 ohne Torhüter.


Match-Zusammenfassung
************************************
Es ist ein harter Kampf und ein glücklicher 4:2-Sieg, den Ambrì einfährt und sich aus zwei Wochenend-Spielen sechs Punkte holt.  

Nick Plastino kränkelt noch immer und wird - in Anbetracht der folgenden Spiele - richtigerweise geschont. Und auch Captain Bianchi kann weiterhin nicht mittun. Im Tor steht heute Abend Daniel Manzato, der sich in den ersten Minuten nicht gross auszeichnen kann, denn die Jungs von Luca Cereda kommen mit sehr viel Energie aus der Kabine und führen durch ein frühes Tor von Kubalik hochverdient. Niemand hätte etwas dagegen einwenden können, wäre die Führung höher ausgefallen. Doch oft kommt es anders, als man denkt, denn mit dem ersten Powerplay donnert Fransson die Scheibe in die Maschen (17.). 

Der Mittelabschnitt bringt den gut 4'600 Fans keine Eishockey-Gourmetkost. Das Spiel ist zwar schnell, aber reichlich ungenau und bekommt eine physische Komponente, was den Gästen aus Genf in die Hände spielt, denn sie mögen diese Art von Eishockey. Die Mannen von Chris McSorley verstehen sich aber auch aufs Kombinieren, führen die spielerisch etwas feinere Klinge. Als Fischer auf der Strafbank sitzt, landet ein Hammer von Wick im Lattenkreuz. Es ist die erstmalige Führung der Genfer, die aus ihren beiden Powerplays das Maximum von zwei Toren herausholen. Der Schock sitzt tief bei Ambrì, zumal der anstrengende Vorabend seine Spuren hinterlassen hat. 

Umso erstaunlicher das Comeback im Schlussdrittel, welches Michaël Ngoy nach nur 28 Sekunden mit einem Paukenschlag eröffnet, indem der 36-Jährige Routinier mit einem Schlenzer den Ausgleich erzielt und die Hoffnung auf den ersten Saisonsieg zurück in die Valascia bringt. Dann folgen 120 Sekunden mit fünf gegen drei Feldspieler, was für die Ambrì-Fans der pure Horror ist: Anstatt der möglichen Vorentscheidung mündet die doppelte Überzahl beinahe in einen Shorthander, was selbst die nervenstarken Fans auf der Tribüne beinahe austicken lässt. Es ist pures Glück, dass Zwerger kurz nach diesem miserablen Überzahlspiel das 3:2 gelingt. Er lenkt einen Schuss von Kubalik mit dem Oberkörper (!) ins Tor und läutet damit eine Schlussphase ein, welche es in sich hat. Nun sind es nämlich die Gäste, die mit einem Mann mehr agieren können. Trainerfuchs McSorley nimmt seinen Goalie Mayer raus und lässt mit sechs gegen vier Akteure spielen. Der (nicht unverdiente) Ausgleich liegt in der Luft, fällt aber nicht. Im Gegenteil: Matt D'Agostini schiesst die Scheibe 49 Sekunden vor der dritten Sirene ins verwaiste Tor und sorgt dafür, dass Ambrì aus zwei Spielen sechs Punkte mit in den Sonntag nehmen darf. 

Kommende Woche warten mit Lugano (Dienstag) und Zürich (Donnerstag) zwei anspruchsvolle Auswärtsspiele auf die Leventiner, welche zum Dessert dann den SC Bern (Freitag) zu Hause empfangen. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher 




[ Langnau ] - [ Ambri ]

0:2 (0:0, 0:1, 0:1)
4. Runde - Freitag, 28. September 2018
Ilfishalle Langnau -- 5565 Zuschauer -- Hebeisen, Mollard, Kovacs, Haag

Tore: 33. Zwerger (Ngoy, D'Agostini) 0:1. 58. Zwerger (Kostner, Kienzle) 0:2. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen SCL Tigers, 8mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

SCL Tigers: Punnenovs; Glauser, Blaser; Erni, Lardi; Cadonau, Huguenin; Kindschi, Leeger; Elo, Pascal Berger, Dostoinov; Kuonen, Johansson, Pesonen; Di Domenico, Gustafsson, Neukom; Rüegsegger, Diem, Nils Berger.

Ambri-Piotta: Conz; Kienzle, Guerra; Ngoy, Dotti; Jelovac, Fischer; Pinana; D'Agostini, Novotny, Zwerger; Hofer, Müller, Kubalik; Trisconi, Kostner, Incir; Lauper, Goi, Kneubühler.

Bemerkungen: SCL Tigers ohne Peter und Nüssli (beide verletzt), Gagnon (überzähliger Ausländer), Ambri ohne Lerg, Bianchi (verletzt) sowie Plastino (krank). - 58:17 Timeout SCL Tigers, anschliessend ohne Torhüter.


Match-Zusammenfassung
************************************
Langnau verliert gegen Benjamin Conz vor 5'565 Fans mit 0:2 Toren.

Ambrì-Piotta steigt gleich mit zwei Handicaps ins erste Sechspunktespiel der noch jungen Saison, denn mit Captain Elias Bianchi (Fuss) und dem kranken Nick Plastino fehlen der Cereda-Truppe zwei wichtige Elemente. Dies jedoch inspiriert andere, ein paar Prozent mehr zu geben, allen voran Torhüter Benjamin Conz. Was der 27-Jährige alles in seinem Fanghandschuh verschwinden lässt, ist schlicht sensationell. Alleine die Parade im Mitteldrittel gegen den konsternierten Chris DiDomenico ist das Eintrittsgeld in die Arena der Tiger wert, denn wie der Teufelskerls sich den Puck da aus einem Meter Entfernung noch krallt, ist eine der Schlüsselszenen in einem schnellen, animierten und vorerst einseitigen Spiel, denn die Einheimischen schiessen im Startdrittel gefühlte 20 Mal aufs Tor von Ambrì, holen aber nichts Zählbares heraus.

Im Mitteldrittel gleicht sich das Geschehen aus. Hüben wie drüben gibt es Chancen und Strafen, wobei Ambrì im Boxplay ganz gut steht. Das tolle Unterzahlspiel in Ehren, aber Langnau hätte hier definitiv ein Tor schiessen müssen: Ganze 99 Sekunden lang dürfen sich die Emmentaler gar mit fünf gegen drei versuchen, schaffen es aber auch hier nicht, den längst fälligen Ausgleich zu erzielen. Es ist eine Mischung zwischen Pech und Unvermögen. Dazu kommt das aus Gastgeber-Sicht höchst unglückliche 0:1, welches der flinke Zwerger mit seinem ersten Saisontor bewerkstelligt (33.).

Beinahe wäre dem Chronisten der (feine) Hamburger aus dem "Bistro 46" im Hals stecken geblieben, weil die Mannschaft von Heinz Ehlers auch im Schlussdrittel immer mal wieder Powerplay üben darf. Es muss für den Bandengeneral und für die Mehrheit der Fans zum Verzweifeln sein, aber die Scheibe findet den Weg ins Tor einfach nicht. Da macht es erneut Dominic Zwerger zwei Minuten vor Schluss besser: Nach toller Vorarbeit von Diego Kostner umkurvt die Entdeckung der letzten Saison gekonnt das, was sich ihr in den Weg stellt und zwickt die Scheibe zum viel umjubelten 0:2 ins Netz.

Das sind wertvolle drei Punkte, welche es Ambrì erlauben, die nächsten, ganz schwierigen Aufgaben (Genf / Lugano / Zürich / Bern) mit der nötigen Zuversicht anzugehen.

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher




[ Ambri ] - [ Biel ]

1:5 (1:2, 0:2, 0:1)
3. Runde - Dienstag, 25. September 2018
Valascia Ambri -- 4315 Zuschauer -- Oggier, Urban, Altmann, Rebetez.

Tore: 9. Rajala (Sataric, Salmela/Ausschlüsse Ngoy; Schmutz) 0:1. 12. Brunner (Fey, Diem/Ausschluss D'Agostini) 0:2. 19. D'Agostini (Dotti) 1:2. 24. Lüthi (Schmutz, Neuenschwander) 1:3. 34. Rajala (Tschantré, Fuchs) 1:4. 56. Riat (Künzle, Diem) 1:5. 

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 3mal 2 Minuten gegen Biel.
 
Ambri-Piotta: Conz/Manzato (ab 34.); Plastino, Guerra; Ngoy, Dotti; Kienzle, Fischer; Pinana; Trisconi, Kostner, Bianchi; D'Agostini, Novotny, Zwerger; Hofer, Müller, Kubalik; Lauper, Goi, Incir; Mazzolini. 

Biel: Hiller; Egli, Salmela; Fey, Dufner; Moser, Maurer; Sataric; Tschantré, Fuchs, Rajala; Hügli, Earl, Brunner; Riat, Diem, Künzle; Schmutz, Neuenschwander, Lüthi; Tanner. 

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Lerg und Moor. Biel ohne Forster, Kreis (alle verletzt), Pouliot (überzähliger Ausländer/Vater geworden) und Pedretti (gesperrt).


Match-Zusammenfassung
************************************
Zweites Heimspiel, zweite Niederlage - der HCAP bleibt beim 1:5 gegen den souveränen EHC Biel ohne echte Chance.

4'315 Fans hoffen auf einen neuerlichen Exploit, denn der Sieg beim HC Davos macht Lust auf weitere drei Punkte. Nur ist der Gast aus der Rolex-Stadt ein anderes Kaliber, lässt vor dem eigenen Tor extrem wenig zu und ist dann brutal effizient, wenn es nötig ist. Rajala (erstes Saisontor) ruft in Erinnerung, dass er an einem guten Abend zu den besten Ausländern der Liga gehört. Keine gute Falle machen bei diesem Treffer die beiden Verteidiger von Ambrì, die sich allzu leicht austanzen lassen. Ein Ablenker von Brunner - nach einem Schuss von Fey - sorgt für die frühe Doppelführung der Gäste, welche erst nach einem Kunstschuss von D'Agostini kapitulieren müssen. Gut fürs Spiel, dass dieser Anschlusstreffer kurz vor dem ersten Sirenenton fällt.

Pech für die Cereda-Truppe, dass Fabian Lüthi kurz nach Wiederbeginn das dritte Bieler Tor erzielt. Pech deshalb, weil Conz den ersten Versuch mirakulös abwehrt, dann aber - via eigenen Schlittschuh - doch noch bezwungen wird. Und Fabian Lüthi? Der ehemalige Leventiner ist zu einer Art heimlichem Star gereift. Nachdem er sich in den diesjährigen Playoffs als viertbester Bieler Skorer in Szene gesetzt hatte, trifft er im dritten Match bereits zum zweiten Mal. Spätestens nach dem 1:4 und dem zweiten Treffer von Rajala ist der Mist in der Valascia geführt. Nicht, dass Ambrì desolat gespielt hätte. Nein, aber gegen diesen EHC Biel hat es heute Abend ganz einfach nicht gereicht, was absolut auch als Kompliment für die Seeländer gilt, denn diese sind nur mit drei Ausländern (Pouliot wurde Papi) angetreten und müssen mit Beat Forster überdies auf ihren Verteidigungsminister verzichten.

Kommenden Freitag geht es für den HC Ambrì-Piotta zu den SCL Tigers, bevor es am Samstag gegen Genf bereits zum dritten Heimspiel in der Valascia kommt.

Bearbeitung: Gabriel Aeschbacher




[ Davos ] - [ Ambri ]

2:5 (1:1, 1:3, 0:1)
2. Runde - Samstag, 22. September 2018
Vaillant Arena Davos -- 4750 Zuschauer -- Koch, Müller; Wüst, Obwegeser


Tore: 7. D'Agostini (Bianchi, Plastino/Ausschluss Meyer) 0:1. 15. Pestoni (Prince) 1:1. 26. Kubalik (Lauper, Pinana) 1:2. 28. Müller (Hofer) 1:3. 31. Lauper (Guerra, Kubalik/Ausschluss Kessler) 1:4. 34. Meyer (Du Bois, Bader) 2:4. 45. Kubalik (Zwerger, Guerra/Ausschluss Lindbäck) 2:5.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Davos, 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

Davos: Lindbäck; Du Bois, Jung; Nygren, Paschoud; Heldner, Payr; Stoop; Pestoni, Corvi, Prince; Marc Wieser, Lindgren, Kessler; Egli, Ambühl, Dino Wieser; Meyer, Aeschlimann, Bader; Frehner.

Ambri-Piotta: Manzato; Plastino, Guerra; Ngoy, Dotti; Jelovac, Fischer; Pinana; Trisconi, Kostner, Bianchi; D'Agostini, Novotny, Zwerger; Hofer, Müller, Kubalik; Lauper, Goi, Incir; Mazzolini.

Bemerkungen: Davos ohne Barandun (verletzt), Sandell (überzählig), Ambri-Piotta ohne Lerg (verletzt), Kienzle (gesperrt). 31. Timeout von Davos. 53. Timeout von Ambri-Piotta.

Match-Zusammenfassung
************************************
Mamma mia - zweites Spiel und erster Sieg nach einem grossen Auftritt in Davos! Das 5:2 ist das erste Dreierpack in der noch jungen Saison. 

Spiele gegen Davos endeten in der Vergangenheit oft mit einer Nullnummer. Oder in Zahlen ausgedrückt: Seit 2004 gab es in den direkten Duellen nur 20 Siege, dafür aber 43 Niederlagen. 
War das Powerplay im ersten Spiel noch nicht das gelbe vom Ei, wird dieser Eindruck in der gut gefüllten Davoser Halle gleich zu Beginn korrigiert, denn D'Agostini hämmert den Puck nach einem Abpraller ins Netz (7.). Ambrì wartet gegenüber dem Startspiel mit zwei Änderungen auf: Zum einen hütet Manzato den Kasten, zum anderen kommt Hofer (anstelle von Kneubühler) zu seinem Debüt in den blauweissen Farben. Inti Pestonis zweiter Treffer im zweiten Saisonspiel sorgt dafür, dass die Seiten mit einem 1:1 zum ersten Mal gewechselt werden. 
300 grandiose Sekunden leiten das Spiel dann in für Ambrì erfolgreiche Bahnen: Kubaliks Bombe zur erneuten Führung ist das Eintrittsgeld schon fast alleine wert, Müllers Solo, das zum 1:3 führt, ist mindestens ebenbürtig. Und weil aller guter Dinge drei sind, würgt auch Lauper die Scheibe noch ins Tor, so dass die Cereda-Truppe bei Spielmitte mit 4:1 in Front liegt. Meyer - mit einem für den tadellosen Manzato unhaltbaren Ablenker - sorgt dafür, dass die Spannung im Spiel bleibt. 
Diese ist im Schlussdrittel dann aber relativ schnell weg: Zwerger spielt die Scheibe im Powerplay - ähnlich wie gegen den EV Zug - quer zu Kubalik, der seinen zweiten Treffer des Abends erzielt und dafür sorgt, dass die ersten drei Punkte der neuen Spielzeit im Trockenen sind. 
Man reibt sich verwundert die Augen und fragt sich, weshalb der nominell immer noch sehr gut besetzte HC Davos dermassen von der Rolle ist. 
Und die Leventiner? Die dürfen sich auf den nächsten Auftritt vom kommenden Dienstag (19.45 Uhr) freuen, wenn der verlustpunktlose Leader Biel in die Valascia kommt. 

Bearbeitung: Gabriel Aeschbacher




[ Ambri ] - [ Zug ]

1:2 (0:0, 1:1, 0:1)
1. Runde - Freitag, 21. September 2018
Valascia Ambri -- 6027 Zuschauer -- Massy, Mollard; Castelli, Kovacs

Tore: 22. Martschini (Zgraggen, Zryd) 0:1. 32. Kubalik (Zwerger, Müller/Ausschluss Simion) 1:1. 44. Suri (Zryd, Alatalo) 1:2.

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 5mal 2 Minuten gegen Zug.

Ambri-Piotta: Conz; Guerra, Plastino; Dotti, Ngoy; Fischer, Jelovac; Pinana; Zwerger, Novotny, D’Agostini; Kubalik, Müller, Kneubuehler; Bianchi, Kostner, Trisconi; Incir, Goi, Lauper; Mazzolini.

Zug: Stephan; Diaz, Stadler; Thiry, Alatalo; Zryd, Zgraggen; Oejdemark; Lammer, Roe, Stalberg; Martschini, McIntyre, Simion; Klingberg, Albrecht, Suri; Schnyder, Senteler, Haberstich; Zehnder.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Kienzle (gesperrt), Lerg und Hofer, Zug ohne Schlumpf, Fohrler und Morant (alle verletzt). Pfostenschüsse Guerra (49.) und Kubalik (57.). Ambri-Piotta ab 58:34 ohne Torhüter. Timeout Ambri-Piotta (59:26).



Match-Zusammenfassung
************************************
Kampf, Kubalik und Leidenschaft reichen vor 6'027 Fans nicht zum Punktgewinn, denn der EV Zug siegt zum Saisonstart knapp, aber nicht unverdient mit 2:1.

Es ist eine tolle Choreo, welche die beiden Kontrahenten willkommen heisst und in der ungewöhnlich warmen Valascia für die gewohnt heisse Atmosphäre sorgt. Der Gegner aus der Kolinstadt zeigt sich als der (erwartet) starke Widersacher, auf Grund der Champions Hockey League bereits gut eingespielt und mit einer Kaderbreite aufwartend, von welcher der HC Ambrì-Piotta nur träumen kann. Dieser wirft das in die Waagschale, was er schon letzte Saison sehr konsequent tat: Kampf, Leidenschaft und Disziplin. Diese ist so gross, dass die tendenziell feldüberlegenen Zuger vorerst keinen Treffer erzielen und auf einen Gegner treffen, der wenig zulässt, um jeden Zentimeter Eis fightet und auch im Boxplay grundsolide steht. Den satten Direktschuss zur Gäste-Führung durch Martschini (22.) gleicht Kubalik knapp nach Spielmitte aus, als er im Powerplay mit einem ebenso magistralen Hocheckschuss die Valascia ein erstes Mal zum Tanzen bringt.

Dass der Tanz nicht weitergeht, ist unter anderem dem mässigen Powerplay zuzuschreiben, denn dieses trägt zu Beginn des Schlussdrittels keine Früchte. Im Gegenteil: Kaum wieder komplett, umkurvt ausgerechnet der zuletzt viel geschmähte und abwanderungswillige Reto Suri die gesamte Hintermannschaft von Ambrì und krönt seine feine Einzelleistung mit dem "game-winning goal" (44.). Das ist - mehr als eine Viertelstunde vor Schluss - die Entscheidung. Auch deshalb, weil die grossartig kämpfenden Gastgeber das Glück nicht mehr auf ihre Seite zwingen können: Sowohl Guerra (49.) als auch Kubalik (57.) sehen ihre Abschlussversuche am Pfosten enden.

Bereits heute Samstag geht es nach Davos, welches ebenfalls zu den Erstrundenverlierern gehört. Und es gibt ein Wiedersehen mit Inti Pestoni an dessen neuer Wirkungsstätte.

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher












homepage erstellenXStat.de