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Letzte Spiele


[ Ambri ] - [ Davos ]

5:0 (2:0, 2:0, 1:0)
9. Runde - Freitag, 12. Oktober 2018
Valascia Ambri -- 5344 Zuschauer -- Salonen, Piechaczek, Obwegeser, Altmann

Tore: 11. Trisconi (Bianchi, Ngoy) 1:0. 13. Müller (Kubalik, Pinana) 2:0. 24. Kubalik (Zwerger, Guerra/Ausschluss Jung) 3:0. 29. Incir (Ngoy, Lauper) 4:0. 51. Kubalik (D'Agostini) 5:0.

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 6mal 2 Minuten gegen Davos.

Ambri-Piotta: Conz; Pinana, Plastino; Guerra, Fischer; Dotti, Ngoy; Jelovac; Zwerger, Novotny, Hofer; Kubalik, Müller, D'Agostini; Bianchi, Kostner, Trisconi; Incir, Goi, Lauper; Kneubuehler.

Davos: Lindbäck; Du Bois, Heldner; Nygren, Paschoud; Jung, Stoop; Frehner, Payr; Marc Wieser, Corvi, Hischier; Rödin, Ambühl, Prince; Pestoni, Egli, Dino Wieser; Kessler, Aeschlimann, Bader.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Lerg, Davos ohne Lindgren, Sandell, Barandun, Portmann und Weder (alle verletzt). Meyer überzählig. - Pfostenschuss Novotny (32.). - Timeout Davos (13.).

Match-Zusammenfassung
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sport.ch: Die Davoser sind den Leventinern von A bis Z unterlegen. Spielfluss, Aggressivität und Kaltschnäuzigkeit sind Attribute, welche am heutigen Abend lediglich den Hausherren aus Ambri zugeschrieben werden können! In einem starken Ambri-Kollektiv überragten insbesondere zwei Akteure alle andern: Routinier Benjamin Conz feierte den zweiten Shutout der Saison und kann so seine Kritiker vorerst verstummen lassen. Dominik Kubalik brillierte mit einem Assist und zwei Treffern!

Für Ambri bedeutet dieser Sieg erst einmal etwas Luft im Strichkampf. Die Davoser sind bereits unter Zugzwang und müssen nach der zweiten Niederlage in Folge wieder punkten, wollen sie nicht den Anschluss an die Playoffplätze verlieren!

Die Bündner müssen sich bereits morgen Abend in der Vaillant-Arena gegen Meister ZSC Lions beweisen - Ambri trifft auswärts am kommenden Dienstag auf Lausanne.

Der Gewinner:

Dominik Kubalik, HC Ambri-Piotta: Der Tscheche in den Reihen der Biancoblu ist der auffälligste Akteur auf dem Eis. Kubalik ist in der Offensive der Hausherren omnipräsent und hat bei beinahe jeder gefährlichen Aktion seinen Stock mit im Spiel. Wenig überraschend ist daher, dass der Topscorer drei Scorerpunkte verbuchen kann. Das 2:0 durch Müller bereitet er noch mustergültig vor - für das zwischenzeitliche 3:0 und 5:0 ist Kubalik dann höchstpersönlich verantwortlich!

Der Verlierer:

Shane Prince, HC Davos: Der US-Amerikaner wurde eigentlich als Leistungsträger verpflichtet, wird seiner Rolle aber weiterhin nicht gerecht. Prince wirkt teilweise wie ein Fremdkörper im Spiel der Davoser, muss sich offensichtlich noch an das del Curto-System gewöhnen. Der Flügelspieler agiert sehr unglücklich und ist weiterhin auf Formsuche!

Szene des Spiels:

Das zwischenzeitliche 5:0 ist sinnbildlich für die heutige Affiche zwischen den Leventinern und den Bündnern! D'Agostini luchst dem unaufmerksamen Corvi die Scheibe vor dem HCD-Kasten ab und legt sofort auf Kubalik quer. Der Tscheche hat alle Zeit der Welt und kann unbedrängt zwei Mal versuchen bis die Scheibe im Netz der Steinböcke zappelt!

Die Tore:

1:0: Da ist der Führungstreffer für die Tessiner! TRISCONI kommt am linken Flügel in Scheibenbesitz und zieht mit einem ansatzlosen Handgelenkschuss ab. Da Kostner perfekt die Sicht von Lindbäck verdeckt, ist der HCD-Keeper gegen dieses Geschoss chancenlos!

2:0: Doppelschlag der Biancoblu! D'Agostini spielt raus auf Kubalik - der Topscorer will per Onetimer abziehen, trifft aber den Puck nicht wunschgemäss. Der Profiteur heisst Marco MÜLLER, welcher im Slot so freistehend in Scheibenbesitz kommt und aus der Drehung das Ding eiskalt unter den Querbalken zimmert!

3:0: Ist das bereits die Vorentscheidung? Zwerger wird auf dem linken Flügel angespielt und passt einmal quer durch den Slot auf KUBALIK. Der Topscorer schaut auf, und sieht, dass Lindbäck nicht rechtzeitig verschiebt. Der Tscheche zieht dann per Onetimer aus spitzem Winkel ab und versenkt das Ding tatsächlich in die Maschen - Traumtor!

4:0: Was ist denn mit der del Curto-Equipe los? Der HCD zeigt bereits erste Auflösungserscheinungen in der Defensive und kassiert folgerichtig das 0:4! Ngoy kommt an der blauen Linie in Scheibenbesitz und hält einfach mal drauf. INCIR steht goldrichtig und lenkt den Puck noch unhaltbar für Lindbäck ab!

5:0: Das ist die definitive Entscheidung! D'Agostini macht in der gegnerische Zone viel Druck und luchst Corvi die Scheibe ab. Mit einem direkten Querpass bedient er Sturmpartner KUBALIK, welcher zuerst an Lindbäck scheitert, den Rebound aber in den Netzhimmel zimmert!




[ Ambri ] - [ Bern ]

1:6 (0:0, 0:4, 1:2)
7. Runde - Freitag, 05. Oktober 2018
Valascia Ambri -- 4925 Zuschauer -- Massy, Lemelin, Kovacs, Kehrli

Tore: 25. Haas (Andersson, Blum/Ausschluss Dotti) 0:1. 28. Moser (Arcobello, Rüfenacht) 0:2. 34. Ebbett (Krueger, Almquist) 0:3. 40. Haas (Heim, Scherwey) 0:4. 42. Ebbett (Heim, Krueger) 0:5. 45. Zwerger (Guerra/Ausschluss Berger) 1:5. 59. Burren (Mursak, Ebbett) 1:6.

 

Strafen: je 6mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Kubalik; Ebbett. 


Ambri-Piotta: Manzato (ab 41. Conz); Plastino, Guerra; Ngoy, Dotti; Kienzle, Pinana; Fischer; D'Agostini, Novotny, Zwerger; Hofer, Müller, Kubalik; Trisconi, Kostner, Bianchi; Lauper, Goi, Incir; Kneubuehler. 


Bern: Caminada; Burren, Almquist; Krueger, Blum; Andersson, Beat Gerber; Kamerzin; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Mursak, Ebbett, Kämpf; Heim, Haas, Scherwey; Berger, Bieber, Grassi.

 

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Lerg. Bern ohne Untersander (beide verletzt) und Sciaroni (gesperrt). - 27. Pfostenschuss Fischer. 

Match-Zusammenfassung
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Das 1:6 gegen den SC Bern ist die dritte Niederlage im vierten Heimspiel. 

Knapp 5'000 Fans hoffen darauf, dass der HC Ambrì-Piotta die gute Leistung vom Vorabend wiederholen kann, auch wenn der hochkarätig besetzte SC Bern zu Gast ist. Dessen Trainer Jalonen lässt wieder einmal Caminada auflaufen und schont Stammhüter Genoni. Beim HCAP steht Manzato zwischen den Pfosten und bekommt vorderhand nicht viel zu tun, denn das Geschehen spielt sich weitgehend vor dem Tor der Berner ab. Chancen zur Führung (Kubalik) sind da, werden aber nicht genutzt. Die Berner ihrerseits gehen es eher gemächlich an und lassen die Platzherren fürs Erste anrennen, um sie dann im Mitteldrittel gnadenlos in den Hammer laufen zu lassen. 

Das liest sich dann so, dass es nach 40 Minuten 0:4 steht. Wie es dazu kommt? Haas bricht den Bann in Überzahl, Moser schliesst einen schönen Angriff herrlich ab, Ebbett schiesst im Fallen das 0:3 und weil aller guten Dinge nicht drei, sondern vier sind, trifft nochmals Haas - und zwar so schön, dass selbst die eingefleischten Ambrì-Fans anerkennen müssen, dass man das nicht viel besser machen kann. 

Das Schlussdrittel bringt die Erkenntnis, dass das Spiel fünf gegen drei - volle zwei Minuten verstreichen ohne Tor - nach wie vor nicht die Stärke des Heimteams ist. Und der kränkelnde Matt D'Agostini wird in den letzten 15 Minuten nicht mehr auf dem Eis gesichtet. Er hätte ihn vorsichtshalber ein bisschen früher unter die Dusche geschickt, lässt sich Trainer Luca Cereda hinterher zitieren. 

Am Ende der ersten acht Spiele stehen die Leventiner dort, wo man sie erwarten darf: Mit zehn eroberten Punkten sind sie im Kampf um die ersten acht Plätze mit von der Partie. Realistisch gesehen ist dies ein erster Teilerfolg, denn wenn es bis zur Weihnachtspause so bleibt, dürften die allermeisten Ambrì-Anhänger mehr als nur zufrieden sein. 

Fünf Spiele in sieben Tage haben die Beine der Cereda-Truppe schwer gemacht. Die einwöchige Pause wird der Mannschaft gut tun, damit sie wieder neue Kräfte tanken und das nächste Heimspiel gegen den HC Davos (12. Oktober 2018, 19.45 Uhr) mit neuem Elan in Angriff nehmen kann. Gar ein bisschen länger Pause macht der Chronist, der den Sommer in Griechenland verlängert, am 27. Oktober 2018 und beim Heimspiel gegen den EV Zug aber zurück auf der Tribüne ist. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher 




[ ZSC ] - [ Ambri ]

4:3 (0:0, 2:1, 1:2, 1:0) n.V.
8. Runde - Donnerstag, 4. Okober 2018
Hallenstadion Zürich -- 8502 Zuschauer -- Urban, Müller, Bürgi, Ambrosetti

Tore: 24. Kostner (Trisconi, Bianchi) 0:1. 28. Hollenstein (Bachofner, Blindenbacher) 1:1. 30. Hinterkircher (Prassl, Phil Baltisberger) 2:1. 43. D'Agostini 2:2. 46. Novotny (Plastino, Hofer) 2:3. 52. Bodenmann (Shore, Cervenka/Ausschluss Incir) 3:3. 61. (60:21) Noreau (Cervenka, Hollenstein/Auschluss Müller) 4:3.

Strafen: 4mal 2 plus 10 Minuten (Chris Baltisberger) gegen ZSC Lions, 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Wick; Kubalik.

ZSC Lions: Schlegel; Noreau, Marti; Klein, Phil Baltisberger; Sutter, Blindenbacher; Karrer, Berni; Shore, Cervenka, Bodenmann; Hollenstein, Suter, Bachofner; Chris Baltisberger, Prassl, Wick; Hinterkircher, Schäppi, Miranda.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Guerra; Ngoy, Dotti; Jelovac, Fischer; Pinana; D'Agostini, Novotny, Zwerger; Hofer, Müller, Kubalik; Trisconi, Kostner, Bianchi; Lauper, Goi, Incir; Kneubuehler.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Geering, Herzog, Nilsson (alle verletzt) und Pettersson (krank), Ambri-Piotta ohne Lerg (verletzt). - Timeout Ambri-Piotta (30./Coach's Challenge).

Match-Zusammenfassung
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Der HC Ambrì-Piotta holt in Zürich einen Punkt und muss sich dem amtierenden Meister erst in der Verlängerung beugen.

Der Zusatzpunkt, den sich die Lions dank Maxim Noreau sichern, bleibt in Zürich: Klasse, wie der ehemalige Ambrì-Spieler die Scheibe in der Verlängerung und in Überzahl in den Netzhimmel donnert. Und in der Summe ein angemessener Lohn für kämpferische Zürcher, welche auf überraschend zähe Leventiner treffen und diese in der Tabelle vorerst nicht überholen können. Doch der Reihe nach: Plastino ist zurück und gibt der Cereda-Truppe defensiv die nötige Stabilität. Ambrì drückt aufs Tempo, hat die Platzherren gut im Griff und muss - auch im Boxplay - nur wenig zulassen. Folgerichtig wechselt man die Seiten nach dem ersten Drittel torlos.

Der kämpferisch überragende Diego Kostner trifft nach dem Seitenwechsel genau ins Lattenkreuz und sorgt für die Ambrì-Führung (24.). Die Freude über den ersten Treffer währt allerdings nur kurz, denn endlich drücken nun auch die Lions aufs Gaspedal und erarbeiten sich zwingende Chancen. Das 1:1 (28.) durch den stetigen Gefahrenherd Hollenstein geht absolut in Ordnung, der Nachdoppler von Hinterkircher folgt nicht einmal zwei Minuten später.

Ambrì wankt ein bisschen, fällt aber nicht - und kommt zu Beginn des Schlussdrittels überraschend frisch zurück. D'Agostini (fünftes Saisontor) und Novotny kehren das Spiel erneut, so dass die Gäste aus dem Nordtessin nun plötzlich wieder führen. Der knappe Vorsprung hält bis acht Minuten vor Schluss. Dann erzielt Bodenmann den erneuten Ausgleich und sorgt bei der Mehrheit der etwas über 8'500 Fans für Entzücken. Allerdings mutet die zuvor gegen Incir gepfiffene Strafe etwas gar streng an, was von den Schiedsrichtern kurz darauf "kompensiert" wird, denn mit Hollenstein muss nun auch ein Zürcher auf die Strafbank. Es wäre die Chance gewesen, für ein Happy End zu sorgen, doch Ambrì vergeigt die numerische Überlegenheit. Und es kommt noch dicker: Müller muss 28 Sekunden vor Schluss auf die Strafbank, was den Lions ermöglicht, die Verlängerung mit vier gegen drei Feldspielern in Angriff zu nehmen. Da lassen sich die herausragenden Individualisten nicht zweimal bitten und erzielen das eingangs geschilderte Tor zum siegbringenden 4:3.

Bereits morgen Freitagabend geht es für Ambrì ins nächste Spiel dieser Marathon-Woche. Zu Gast in der Valascia ist der SC Bern.

Bearbeitung: Gabriel Aeschbacher



[ Lugano ] - [ Ambri ]

6:2 (2:0, 4:1, 0:1)
6. Runde - Dienstag, 02. Oktober 2018
Resega Lugano -- 7200 Zuschauer -- Wiegand, Koch, Castelli, Kaderli.

Tore: 5. Bertaggia (Lapierre, Jörg) 1:0. 6. Loeffel (Cunti, Fazzini) 2:0. 22. Bertaggia (Lapierre, Jörg) 3:0. 25. D'Agostini (Hofer, Pinana/Ausschluss Lajunen) 3:1. 32. (31:23) Morini (Fazzini, Chiesa) 4:1. 32. (31:44) Walker (Sannitz) 5:1. 40. (39:28) Morini (Romanenghi, Reuille) 6:1. 60. (59:29) Guerra (Kubalik, Ngoy/Ausschluss Vauclair; Incir) 6:2.

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Lugano, 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Loeffel; Kubalik.

Lugano: Merzlikins; Loeffel, Chorney; Jecker, Vauclair; Chiesa, Riva; Ronchetti; Bürgler, Lajunen, Hofmann; Bertaggia, Lapierre, Jörg; Walker, Sannitz, Reuille; Fazzini, Morini, Cunti; Romanenghi.

Ambri-Piotta:Conz (32. Manzato); Kienzle, Guerra; Ngoy, Dotti; Jelovac, Fischer; Pinana; D?Agostini, Novotny, Zwerger; Hofer, Müller, Kubalik; Trisconi, Kostner, Bianchi; Lauper; Goi, Incir.

Bemerkungen: Lugano ohne Sartori, Haussener, Klasen, Wellinger, (alle verletzt). - Ambri ohne Plastino (krank) und Lerg (verletzt). - 1000. NLA-Spiel von Sebastien Reuille (Lugano). - 47. Pfostenschuss Cunti.

Match-Zusammenfassung
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Es ist eine resultatmässige Klatsche, aber ein nicht so einseitiges Spiel, wie es das 2:6 vermuten lässt. 

Natürlich, Lugano hat eine nominell sehr gute Mannschaft. Und sie stellt klar, dass sie - zumindest heute Abend - der Herr im Haus sein möchte. Bertaggia (5.) und Loeffel (6.) sorgen für klare Verhältnisse und gute Laune unter den 7'200 Fans in der ausverkauften Resega, die neu "Cornèr Arena" heisst. Und Ambrì? Abgesehen von den temporären Blackouts bestätigen die Leventiner den guten Eindruck der ersten vier Spiele, denn sie agieren auf Augenhöhe, auch wenn ihre Bemühungen vorerst nicht vom Erfolg gekrönt werden. 

Das 3:0 - erneut durch Bertaggia - läutet die beste Phase der Gäste ein, welche im Powerplay zum ersten Treffer kommen und den Gegner in den nächsten paar Minuten förmlich einschnüren. Bei Spielmitte allerdings folgen erneut 21 düstere Sekunden, welche die sensationell effizienten Platzherren gleich wieder doppelt ausnützen: Morini und Walker machen aus dem 3:1 ein temporäres 5:1 - ein brutales Verdikt in einem Spiel, das längst nicht so einseitig verläuft, wie es das Resultat vermuten lässt. Das Spiel allerdings ist kurz nach Spielmitte entschieden, so dass der Rest zu einem besseren Trainingsgalopp verkommt. Daniel Manzato hütet im zweiten Teil den Kasten von Ambrì und wird vom Publikum in Lugano mit warmem Applaus begrüsst. 

Diesen gibt am Ende des Spiels auch für Sebastien Reuille. Luganos Vorkämpfer bestreitet sein insgesamt 1000. Spiel in der höchsten Spielklasse, was höchsten Respekt verdient! Den spielerischen Schlusspunkt hinter das bunte Treiben setzt zuvor Samuel Guerra, der mit einem sehenswerten Weitschuss unterstreicht, dass er zum einem gefürchteten "Blueliner" reifen könnte. 

Bereits am Donnerstag geht es für Ambrì-Piotta in Zürich weiter, wenn man zu den ZSC Lions reist. 

Bearbeitung: Gabriel Aeschbacher 




[ Ambri ] - [ Servette ]

4:2 (1:1, 0:1, 3:0)
5. Runde - Samstag, 29. September 2018
Valascia Ambri -- 4582 Zuschauer -- Stricker, Eichmann, Castelli, Fuchs

Tore: 2. Kubalik (Guerra, Kienzle) 1:0. 17. Fransson (Jacquemet, Rod/Ausschluss D'Agostini) 1:1. 37. Wick (Richard, Fransson/Ausschluss Fischer) 1:2. 41. (40:28) Ngoy (Novotny, Zwerger) 2:2. 46. Zwerger (Kubalik, Guerra) 3:2. 60. (59:11) D'Agostini (Ausschluss Müller!) 4:2 (ins leere Tor).

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 4mal 2 Minuten gegen Servette. - PostFinance-Topskorer: Kubalik; Almond.

Ambri-Piotta: Manzato; Ngoy, Dotti; Kienzle, Guerra; Jelovac, Fischer; Pinana; Hofer, Müller, Kubalik; Trisconi, Kostner, Incir; D'Agostini, Novotny, Zwerger; Lauper, Goi, Mazzolini; Kneubühler.

Servette: Mayer; Vukovic, Fransson; Jacquemet, Tömmernes; Mercier, Petschenig; Völlmin; Rubin, Richard, Tim Bozon; Wick, Almond, Rod; Douay, Romy, Kast; John Fritsche, Berthod, Kyparissis.

Bemerkungen: Ambri ohne Lerg, Bianchi (verletzt) sowie Plastino (krank). Genève-Servette ohne Bouma, Wingels, Maillard, Lazarevs und Eliot Antonietti (alle verletzt) sowie Bezina und Simek (beide überzählig). 58:48 Timoeut Genève-Servette, von 58:17 bis 59:11 ohne Torhüter.


Match-Zusammenfassung
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Es ist ein harter Kampf und ein glücklicher 4:2-Sieg, den Ambrì einfährt und sich aus zwei Wochenend-Spielen sechs Punkte holt.  

Nick Plastino kränkelt noch immer und wird - in Anbetracht der folgenden Spiele - richtigerweise geschont. Und auch Captain Bianchi kann weiterhin nicht mittun. Im Tor steht heute Abend Daniel Manzato, der sich in den ersten Minuten nicht gross auszeichnen kann, denn die Jungs von Luca Cereda kommen mit sehr viel Energie aus der Kabine und führen durch ein frühes Tor von Kubalik hochverdient. Niemand hätte etwas dagegen einwenden können, wäre die Führung höher ausgefallen. Doch oft kommt es anders, als man denkt, denn mit dem ersten Powerplay donnert Fransson die Scheibe in die Maschen (17.). 

Der Mittelabschnitt bringt den gut 4'600 Fans keine Eishockey-Gourmetkost. Das Spiel ist zwar schnell, aber reichlich ungenau und bekommt eine physische Komponente, was den Gästen aus Genf in die Hände spielt, denn sie mögen diese Art von Eishockey. Die Mannen von Chris McSorley verstehen sich aber auch aufs Kombinieren, führen die spielerisch etwas feinere Klinge. Als Fischer auf der Strafbank sitzt, landet ein Hammer von Wick im Lattenkreuz. Es ist die erstmalige Führung der Genfer, die aus ihren beiden Powerplays das Maximum von zwei Toren herausholen. Der Schock sitzt tief bei Ambrì, zumal der anstrengende Vorabend seine Spuren hinterlassen hat. 

Umso erstaunlicher das Comeback im Schlussdrittel, welches Michaël Ngoy nach nur 28 Sekunden mit einem Paukenschlag eröffnet, indem der 36-Jährige Routinier mit einem Schlenzer den Ausgleich erzielt und die Hoffnung auf den ersten Saisonsieg zurück in die Valascia bringt. Dann folgen 120 Sekunden mit fünf gegen drei Feldspieler, was für die Ambrì-Fans der pure Horror ist: Anstatt der möglichen Vorentscheidung mündet die doppelte Überzahl beinahe in einen Shorthander, was selbst die nervenstarken Fans auf der Tribüne beinahe austicken lässt. Es ist pures Glück, dass Zwerger kurz nach diesem miserablen Überzahlspiel das 3:2 gelingt. Er lenkt einen Schuss von Kubalik mit dem Oberkörper (!) ins Tor und läutet damit eine Schlussphase ein, welche es in sich hat. Nun sind es nämlich die Gäste, die mit einem Mann mehr agieren können. Trainerfuchs McSorley nimmt seinen Goalie Mayer raus und lässt mit sechs gegen vier Akteure spielen. Der (nicht unverdiente) Ausgleich liegt in der Luft, fällt aber nicht. Im Gegenteil: Matt D'Agostini schiesst die Scheibe 49 Sekunden vor der dritten Sirene ins verwaiste Tor und sorgt dafür, dass Ambrì aus zwei Spielen sechs Punkte mit in den Sonntag nehmen darf. 

Kommende Woche warten mit Lugano (Dienstag) und Zürich (Donnerstag) zwei anspruchsvolle Auswärtsspiele auf die Leventiner, welche zum Dessert dann den SC Bern (Freitag) zu Hause empfangen. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher 




[ Langnau ] - [ Ambri ]

0:2 (0:0, 0:1, 0:1)
4. Runde - Freitag, 28. September 2018
Ilfishalle Langnau -- 5565 Zuschauer -- Hebeisen, Mollard, Kovacs, Haag

 Tore: 33. Zwerger (Ngoy, D'Agostini) 0:1. 58. Zwerger (Kostner, Kienzle) 0:2. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen SCL Tigers, 8mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

SCL Tigers: Punnenovs; Glauser, Blaser; Erni, Lardi; Cadonau, Huguenin; Kindschi, Leeger; Elo, Pascal Berger, Dostoinov; Kuonen, Johansson, Pesonen; Di Domenico, Gustafsson, Neukom; Rüegsegger, Diem, Nils Berger.

Ambri-Piotta: Conz; Kienzle, Guerra; Ngoy, Dotti; Jelovac, Fischer; Pinana; D'Agostini, Novotny, Zwerger; Hofer, Müller, Kubalik; Trisconi, Kostner, Incir; Lauper, Goi, Kneubühler.

Bemerkungen: SCL Tigers ohne Peter und Nüssli (beide verletzt), Gagnon (überzähliger Ausländer), Ambri ohne Lerg, Bianchi (verletzt) sowie Plastino (krank). - 58:17 Timeout SCL Tigers, anschliessend ohne Torhüter.


Match-Zusammenfassung
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Langnau verliert gegen Benjamin Conz vor 5'565 Fans mit 0:2 Toren.

Ambrì-Piotta steigt gleich mit zwei Handicaps ins erste Sechspunktespiel der noch jungen Saison, denn mit Captain Elias Bianchi (Fuss) und dem kranken Nick Plastino fehlen der Cereda-Truppe zwei wichtige Elemente. Dies jedoch inspiriert andere, ein paar Prozent mehr zu geben, allen voran Torhüter Benjamin Conz. Was der 27-Jährige alles in seinem Fanghandschuh verschwinden lässt, ist schlicht sensationell. Alleine die Parade im Mitteldrittel gegen den konsternierten Chris DiDomenico ist das Eintrittsgeld in die Arena der Tiger wert, denn wie der Teufelskerls sich den Puck da aus einem Meter Entfernung noch krallt, ist eine der Schlüsselszenen in einem schnellen, animierten und vorerst einseitigen Spiel, denn die Einheimischen schiessen im Startdrittel gefühlte 20 Mal aufs Tor von Ambrì, holen aber nichts Zählbares heraus.

Im Mitteldrittel gleicht sich das Geschehen aus. Hüben wie drüben gibt es Chancen und Strafen, wobei Ambrì im Boxplay ganz gut steht. Das tolle Unterzahlspiel in Ehren, aber Langnau hätte hier definitiv ein Tor schiessen müssen: Ganze 99 Sekunden lang dürfen sich die Emmentaler gar mit fünf gegen drei versuchen, schaffen es aber auch hier nicht, den längst fälligen Ausgleich zu erzielen. Es ist eine Mischung zwischen Pech und Unvermögen. Dazu kommt das aus Gastgeber-Sicht höchst unglückliche 0:1, welches der flinke Zwerger mit seinem ersten Saisontor bewerkstelligt (33.).

Beinahe wäre dem Chronisten der (feine) Hamburger aus dem "Bistro 46" im Hals stecken geblieben, weil die Mannschaft von Heinz Ehlers auch im Schlussdrittel immer mal wieder Powerplay üben darf. Es muss für den Bandengeneral und für die Mehrheit der Fans zum Verzweifeln sein, aber die Scheibe findet den Weg ins Tor einfach nicht. Da macht es erneut Dominic Zwerger zwei Minuten vor Schluss besser: Nach toller Vorarbeit von Diego Kostner umkurvt die Entdeckung der letzten Saison gekonnt das, was sich ihr in den Weg stellt und zwickt die Scheibe zum viel umjubelten 0:2 ins Netz.

Das sind wertvolle drei Punkte, welche es Ambrì erlauben, die nächsten, ganz schwierigen Aufgaben (Genf / Lugano / Zürich / Bern) mit der nötigen Zuversicht anzugehen.

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher



[ Ambri ] - [ Biel ]

1:5 (1:2, 0:2, 0:1)
3. Runde - Dienstag, 25. September 2018
Valascia Ambri -- 4315 Zuschauer -- Oggier, Urban, Altmann, Rebetez.

Tore: 9. Rajala (Sataric, Salmela/Ausschlüsse Ngoy; Schmutz) 0:1. 12. Brunner (Fey, Diem/Ausschluss D'Agostini) 0:2. 19. D'Agostini (Dotti) 1:2. 24. Lüthi (Schmutz, Neuenschwander) 1:3. 34. Rajala (Tschantré, Fuchs) 1:4. 56. Riat (Künzle, Diem) 1:5. 

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 3mal 2 Minuten gegen Biel.
 
Ambri-Piotta: Conz/Manzato (ab 34.); Plastino, Guerra; Ngoy, Dotti; Kienzle, Fischer; Pinana; Trisconi, Kostner, Bianchi; D'Agostini, Novotny, Zwerger; Hofer, Müller, Kubalik; Lauper, Goi, Incir; Mazzolini. 

Biel: Hiller; Egli, Salmela; Fey, Dufner; Moser, Maurer; Sataric; Tschantré, Fuchs, Rajala; Hügli, Earl, Brunner; Riat, Diem, Künzle; Schmutz, Neuenschwander, Lüthi; Tanner. 

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Lerg und Moor. Biel ohne Forster, Kreis (alle verletzt), Pouliot (überzähliger Ausländer/Vater geworden) und Pedretti (gesperrt).


Match-Zusammenfassung
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Zweites Heimspiel, zweite Niederlage - der HCAP bleibt beim 1:5 gegen den souveränen EHC Biel ohne echte Chance.

4'315 Fans hoffen auf einen neuerlichen Exploit, denn der Sieg beim HC Davos macht Lust auf weitere drei Punkte. Nur ist der Gast aus der Rolex-Stadt ein anderes Kaliber, lässt vor dem eigenen Tor extrem wenig zu und ist dann brutal effizient, wenn es nötig ist. Rajala (erstes Saisontor) ruft in Erinnerung, dass er an einem guten Abend zu den besten Ausländern der Liga gehört. Keine gute Falle machen bei diesem Treffer die beiden Verteidiger von Ambrì, die sich allzu leicht austanzen lassen. Ein Ablenker von Brunner - nach einem Schuss von Fey - sorgt für die frühe Doppelführung der Gäste, welche erst nach einem Kunstschuss von D'Agostini kapitulieren müssen. Gut fürs Spiel, dass dieser Anschlusstreffer kurz vor dem ersten Sirenenton fällt.

Pech für die Cereda-Truppe, dass Fabian Lüthi kurz nach Wiederbeginn das dritte Bieler Tor erzielt. Pech deshalb, weil Conz den ersten Versuch mirakulös abwehrt, dann aber - via eigenen Schlittschuh - doch noch bezwungen wird. Und Fabian Lüthi? Der ehemalige Leventiner ist zu einer Art heimlichem Star gereift. Nachdem er sich in den diesjährigen Playoffs als viertbester Bieler Skorer in Szene gesetzt hatte, trifft er im dritten Match bereits zum zweiten Mal. Spätestens nach dem 1:4 und dem zweiten Treffer von Rajala ist der Mist in der Valascia geführt. Nicht, dass Ambrì desolat gespielt hätte. Nein, aber gegen diesen EHC Biel hat es heute Abend ganz einfach nicht gereicht, was absolut auch als Kompliment für die Seeländer gilt, denn diese sind nur mit drei Ausländern (Pouliot wurde Papi) angetreten und müssen mit Beat Forster überdies auf ihren Verteidigungsminister verzichten.

Kommenden Freitag geht es für den HC Ambrì-Piotta zu den SCL Tigers, bevor es am Samstag gegen Genf bereits zum dritten Heimspiel in der Valascia kommt.

Bearbeitung: Gabriel Aeschbacher




[ Davos ] - [ Ambri ]

2:5 (1:1, 1:3, 0:1)
2. Runde - Samstag, 22. September 2018
Vaillant Arena Davos -- 4750 Zuschauer -- Koch, Müller; Wüst, Obwegeser


Tore: 7. D'Agostini (Bianchi, Plastino/Ausschluss Meyer) 0:1. 15. Pestoni (Prince) 1:1. 26. Kubalik (Lauper, Pinana) 1:2. 28. Müller (Hofer) 1:3. 31. Lauper (Guerra, Kubalik/Ausschluss Kessler) 1:4. 34. Meyer (Du Bois, Bader) 2:4. 45. Kubalik (Zwerger, Guerra/Ausschluss Lindbäck) 2:5.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Davos, 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

Davos: Lindbäck; Du Bois, Jung; Nygren, Paschoud; Heldner, Payr; Stoop; Pestoni, Corvi, Prince; Marc Wieser, Lindgren, Kessler; Egli, Ambühl, Dino Wieser; Meyer, Aeschlimann, Bader; Frehner.

Ambri-Piotta: Manzato; Plastino, Guerra; Ngoy, Dotti; Jelovac, Fischer; Pinana; Trisconi, Kostner, Bianchi; D'Agostini, Novotny, Zwerger; Hofer, Müller, Kubalik; Lauper, Goi, Incir; Mazzolini.

Bemerkungen: Davos ohne Barandun (verletzt), Sandell (überzählig), Ambri-Piotta ohne Lerg (verletzt), Kienzle (gesperrt). 31. Timeout von Davos. 53. Timeout von Ambri-Piotta.

Match-Zusammenfassung
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Mamma mia - zweites Spiel und erster Sieg nach einem grossen Auftritt in Davos! Das 5:2 ist das erste Dreierpack in der noch jungen Saison. 

Spiele gegen Davos endeten in der Vergangenheit oft mit einer Nullnummer. Oder in Zahlen ausgedrückt: Seit 2004 gab es in den direkten Duellen nur 20 Siege, dafür aber 43 Niederlagen. 
War das Powerplay im ersten Spiel noch nicht das gelbe vom Ei, wird dieser Eindruck in der gut gefüllten Davoser Halle gleich zu Beginn korrigiert, denn D'Agostini hämmert den Puck nach einem Abpraller ins Netz (7.). Ambrì wartet gegenüber dem Startspiel mit zwei Änderungen auf: Zum einen hütet Manzato den Kasten, zum anderen kommt Hofer (anstelle von Kneubühler) zu seinem Debüt in den blauweissen Farben. Inti Pestonis zweiter Treffer im zweiten Saisonspiel sorgt dafür, dass die Seiten mit einem 1:1 zum ersten Mal gewechselt werden. 
300 grandiose Sekunden leiten das Spiel dann in für Ambrì erfolgreiche Bahnen: Kubaliks Bombe zur erneuten Führung ist das Eintrittsgeld schon fast alleine wert, Müllers Solo, das zum 1:3 führt, ist mindestens ebenbürtig. Und weil aller guter Dinge drei sind, würgt auch Lauper die Scheibe noch ins Tor, so dass die Cereda-Truppe bei Spielmitte mit 4:1 in Front liegt. Meyer - mit einem für den tadellosen Manzato unhaltbaren Ablenker - sorgt dafür, dass die Spannung im Spiel bleibt. 
Diese ist im Schlussdrittel dann aber relativ schnell weg: Zwerger spielt die Scheibe im Powerplay - ähnlich wie gegen den EV Zug - quer zu Kubalik, der seinen zweiten Treffer des Abends erzielt und dafür sorgt, dass die ersten drei Punkte der neuen Spielzeit im Trockenen sind. 
Man reibt sich verwundert die Augen und fragt sich, weshalb der nominell immer noch sehr gut besetzte HC Davos dermassen von der Rolle ist. 
Und die Leventiner? Die dürfen sich auf den nächsten Auftritt vom kommenden Dienstag (19.45 Uhr) freuen, wenn der verlustpunktlose Leader Biel in die Valascia kommt. 

Bearbeitung: Gabriel Aeschbacher




[ Ambri ] - [ Zug ]

1:2 (0:0, 1:1, 0:1)
1. Runde - Freitag, 21. September 2018
Valascia Ambri -- 6027 Zuschauer -- Massy, Mollard; Castelli, Kovacs

Tore: 22. Martschini (Zgraggen, Zryd) 0:1. 32. Kubalik (Zwerger, Müller/Ausschluss Simion) 1:1. 44. Suri (Zryd, Alatalo) 1:2.

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 5mal 2 Minuten gegen Zug.

Ambri-Piotta: Conz; Guerra, Plastino; Dotti, Ngoy; Fischer, Jelovac; Pinana; Zwerger, Novotny, D’Agostini; Kubalik, Müller, Kneubuehler; Bianchi, Kostner, Trisconi; Incir, Goi, Lauper; Mazzolini.

Zug: Stephan; Diaz, Stadler; Thiry, Alatalo; Zryd, Zgraggen; Oejdemark; Lammer, Roe, Stalberg; Martschini, McIntyre, Simion; Klingberg, Albrecht, Suri; Schnyder, Senteler, Haberstich; Zehnder.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Kienzle (gesperrt), Lerg und Hofer, Zug ohne Schlumpf, Fohrler und Morant (alle verletzt). Pfostenschüsse Guerra (49.) und Kubalik (57.). Ambri-Piotta ab 58:34 ohne Torhüter. Timeout Ambri-Piotta (59:26).



Match-Zusammenfassung
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Kampf, Kubalik und Leidenschaft reichen vor 6'027 Fans nicht zum Punktgewinn, denn der EV Zug siegt zum Saisonstart knapp, aber nicht unverdient mit 2:1.

Es ist eine tolle Choreo, welche die beiden Kontrahenten willkommen heisst und in der ungewöhnlich warmen Valascia für die gewohnt heisse Atmosphäre sorgt. Der Gegner aus der Kolinstadt zeigt sich als der (erwartet) starke Widersacher, auf Grund der Champions Hockey League bereits gut eingespielt und mit einer Kaderbreite aufwartend, von welcher der HC Ambrì-Piotta nur träumen kann. Dieser wirft das in die Waagschale, was er schon letzte Saison sehr konsequent tat: Kampf, Leidenschaft und Disziplin. Diese ist so gross, dass die tendenziell feldüberlegenen Zuger vorerst keinen Treffer erzielen und auf einen Gegner treffen, der wenig zulässt, um jeden Zentimeter Eis fightet und auch im Boxplay grundsolide steht. Den satten Direktschuss zur Gäste-Führung durch Martschini (22.) gleicht Kubalik knapp nach Spielmitte aus, als er im Powerplay mit einem ebenso magistralen Hocheckschuss die Valascia ein erstes Mal zum Tanzen bringt.

Dass der Tanz nicht weitergeht, ist unter anderem dem mässigen Powerplay zuzuschreiben, denn dieses trägt zu Beginn des Schlussdrittels keine Früchte. Im Gegenteil: Kaum wieder komplett, umkurvt ausgerechnet der zuletzt viel geschmähte und abwanderungswillige Reto Suri die gesamte Hintermannschaft von Ambrì und krönt seine feine Einzelleistung mit dem "game-winning goal" (44.). Das ist - mehr als eine Viertelstunde vor Schluss - die Entscheidung. Auch deshalb, weil die grossartig kämpfenden Gastgeber das Glück nicht mehr auf ihre Seite zwingen können: Sowohl Guerra (49.) als auch Kubalik (57.) sehen ihre Abschlussversuche am Pfosten enden.

Bereits heute Samstag geht es nach Davos, welches ebenfalls zu den Erstrundenverlierern gehört. Und es gibt ein Wiedersehen mit Inti Pestoni an dessen neuer Wirkungsstätte.

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher












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