- Rundenplan -
23. Runde
[ Ambri ] - [ Kloten ]
22. Runde
[ Zug ] - [ Ambri ]
21. Runde
[ Lausanne ] - [ Ambri ]
20. Runde
[ Ambri ] - [ Biel ]
19. Runde
[ Lugano ] - [ Ambri ]
17. Runde
[ Ambri ] - [ Davos ]
16. Runde
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14. Runde
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18. Runde
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[ Kloten ] - [ Ambri ]
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[ Ambri ] - [ Zug ]
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[ Davos ] - [ Ambri ]
7. Runde
[ Ambri ] - [ ZSC ]
5. Runde
[ Ambri ] - [ Langnau ]
4. Runde
[ Fribourg ] - [ Ambri ]
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[ Bern ] - [ Ambri ]
2. Runde
[ Ambri ] - [ Davos ]
1. Runde
[ Lugano ] - [ Ambri ]

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Letzte Spiele


[ Ambri ] - [ Kloten ]

6:3 (2:0, 2:1, 2:2)
23. Runde - Samstag, 18. November 2017
Valascia Ambri -- 5532 Zuschauer -- Eichmann, Hebeisen; Gnemmi, Gurtner

Tore: 6. Plastino (Emmerton, Bianchi/Ausschluss Sallinen) 1:0. 18. Plastino (Müller, Kubalik) 2:0. 32. D'Agostini (Berthon, Emmerton) 3:0. 36. Bozon (Sallinen) 3:1. 38. Emmerton (D'Agostini, Berthon/Ausschluss Bozon) 4:1. 42. Bozon (Schlagenhauf) 4:2. 43. Kostner (Bianchi, Zgraggen) 5:2. 56. Berthon (D'Agostini, Emmerton) 6:2. 59. Grassi (Egli, Weber/Ausschluss Gautschi) 6:3.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 5mal 2 Minuten gegen Kloten.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Ngoy, Jelovac; Fora, Collenberg; Gautschi; Trisconi, Kostner, Bianchi; D'Agostini, Emmerton, Berthon; Zwerger, Müller, Kubalik; Lhotak, Goi, Incir; Mazzolini.

Kloten: Saikkonen; Egli, von Gunten; Harlacher, Back; Weber, Ramholt; Bircher; Praplan, Santala, Hollenstein; Grassi, Sallinen, Bieber; Bader, Trachsler, Schlagenhauf; Obrist, Kellenberger, Bozon; Leone.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Taffe (überzähliger Ausländer), Stucki und Pinana. Kloten ohne Bäckman, Stoop, Lemm (alle verletzt) und Boltshauser (krank). - 6. Lattenschuss Trisconi. - 40. Saikkonen hält Penalty von Kubalik.


Match-Zusammenfassung
************************************
sda. Ambri-Piotta setzt sich im Kellerduell gegen Kloten 6:3 durch. Es ist der erste Sieg für die Leventiner nach vier Niederlagen.

In der zweiten Hälfte des Mitteldrittels überschlugen sich die Ereignisse. Matt D'Agostini brachte Ambri in der 32. Minute 3:0 in Führung. Knapp vier Minuten später verkürzte Tim Bozon auf 1:3. Der Treffer wurde zunächst nicht gegeben, ehe die Schiedsrichter auf ihren Entscheid zurückkamen. Dennoch musste Bozon wegen Torhüterbehinderung auf die Strafbank. Im folgenden Powerplay erhöhte Cory Emmerton (38.) mit dem zweiten Überzahltor der Tessiner an diesem Abend auf 4:1, nachdem der Klotener Daniele Grassi eine Minute zuvor solo vor Benjamin Conz einen Shorthander verpasst hatte.

Als die Gäste nach dem 2:4 (42.), für das erneut Bozon verantwortlich zeichnete, wieder etwas Hoffnung schöpften, machte Diego Kostner diese nur 22 Sekunden später mit dem 5:2 wieder zunichte. Die Basis zum Sieg von Ambri legte im ersten Drittel Verteidiger Nick Plastino mit den Toren zum 1:0 (6.) und 2:0 (18.). Der neu verpflichtete Italo-Kanadier war damit gegen Kloten gleich oft erfolgreich wie in den ersten 22 Meisterschaftsspielen für die Tessiner.

Es war für beide Teams ein wegweisendes Spiel. Während sich Ambri um zwei Positionen auf den 9. Platz verbesserte, verpassten es die Zürcher Unterländer, näher an die vor ihnen klassierten Mannschaften heranzurücken. Die Klotener liegen nach der dritte Niederlage in Serie unter Trainer Kevin Schläpfer nun acht Punkte hinter dem Vorletzten SCL Tigers. Auswärts haben sie bloss eines von elf Saisonspielen gewonnen. Gegen Ambri ging bereits das erste Duell in dieser Spielzeit mit 1:5 deutlich verloren.



[ Zug ] - [ Ambri ]

4:2 (1:2, 1:0, 2:0)
22. Runde - Freitag, 17. November 2017
Bossard Arena -- 7100 Zuschauer -- Koch, Prugger; Castelli, Kovacs

Tore: 1. (00:17) Zgraggen (Trisconi, Plastino) 0:1. 8. McIntyre (Alatalo, Kast/Ausschluss Fora) 1:1. 13. Emmerton (Plastino) 1:2. 30. Martschini (Stalberg, Alatalo) 2:2. 41. (40:24) Stalberg (Penalty) 3:2. 52. Klingberg (Martschini, Diaz/Ausschluss Ngoy) 4:2.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Zug, 6mal 2 Minuten Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Roe; D'Agostini.

Zug: Stephan; Thiry, Alatalo; Diaz, Geisser; Morant, Leeger; Fohrler; Martschini, Roe, Stalberg; Klingberg, McIntyre, Suri; Haberstich, Kast, Lammer; Schnyder, Zehnder, Senteler; Forrer.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Jelovac, Ngoy; Fora, Gautschi; Collenberg; Trisconi, Kostner, Bianchi; D'Agostini, Emmerton, Monnet; Zwerger, Müller, Kubalik; Lhotak, Goi, Berthon; Lauper.

Bemerkungen: Zug ohne Diem, Schlumpf, Helbling und Grossmann. Ambri-Piotta ohne Guggisberg, Hrabec, Stucki, Pinana (alle verletzt) und Taffe (überzähliger Ausländer). - Timeout Ambri-Piotta (31.). - 42. Lattenschuss Zwerger.


Match-Zusammenfassung
************************************
Viel Aufwand, erneut kein Ertrag. Das 2:4 in Zug vor 7'100 Fans ist die vierte Niederlage in Serie für den momentan glücklosen HC Ambrì-Piotta. 

Es ist ein Paukenschlag, der den Match nach 17 Sekunden so richtig lanciert: Jesse Zgraggen, vielleicht schon bald im EVZ-Dress spielend, erwischt Hüter Stephan mit einem Heber zum frühen 0:1. Ambrì, erstmals mit dem Tschechen Dominik Kubalik auflaufend, steigt gewohnt aggressiv in den Match und ist das tendenziell bessere Team. Die Zuger Gastgeber sind zu Beginn genau so lethargisch wie das Publikum, das erst später besser in Fahrt kommt. Eine streng gepfiffene Strafe gegen Fora sorgt dafür, dass die Kolinstädter zum Ausgleich kommen, als McIntyre die frei liegende Scheibe in die Maschen donnert. Es ist kein Zufall, dass der wieder genesene Ausländer trifft, denn McIntyre ist Playmaker und Aggressivleader in Personalunion und am Ende des Spiels völlig zu recht der beste Zuger. Emmerton, von Plastino mustergültig bedient, bringt den HC Ambrì-Piotta noch vor dem ersten Sirenenton wieder in Führung. Es ist eine verdiente Führung für die kompakt auftretenden Gäste. 

So gut Ambrì das Spiel in den ersten 20 Minuten im Griff hatte, so sehr geben sie das Heft in der Folge aus der Hand, was aber auch am EV Zug liegt, welcher die Müdigkeit von der langen Heimreise (aus Genf) nun endlich abstreift und überzeugend nach vorne spielt, die Nordtessiner (zu) oft in deren Platzhälfte einschnürt und bei Spielmitte zum hoch verdienten Ausgleich kommt. Es ist der deutlich zu mickrige Lohn für ein Drittel, in dem Ambrì in die Statistenrolle gedrängt wird. 

Der Schlussabschnitt startet so, wie das erste Drittel begonnen hatte: Mit einem frühen Tor, dieses Mal durch Stahlberg, der "seinen" Penalty eiskalt zur erstmaligen Zuger Führung verwertet. Von diesem Keulenschlag erholen sich die Leventiner nicht mehr ganz, verpassen bei eigenem Powerplay den möglichen Ausgleich und kassieren dann ihrerseits in Unterzahl das vierte Gegentor. 

So bleibt der Einstand von Dominik Kubalik nicht von einem Punktgewinn gekrönt. Der junge Tscheche hat sein Potenzial angedeutet, ist schnell und wendig und verfügt über einen guten Schuss aus dem Handgelenk. Keine Frage, dass er schon bald treffen wird. Vielleicht schon morgen, wenn es gegen den EHC Kloten darum geht, den Abstand zum Strich nicht grösser werden zu lassen. Im Idealfall winkt sogar wieder der Sprung über die magische Linie. Um diese tummeln sich im Moment fünf Teams, die innerhalb von vier Punkten liegen. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher


sda. Zug scheint den Tritt endgültig wieder gefunden zu haben. Das 4:2 gegen Ambri-Piotta ist der dritte Sieg in Folge für die Zentralschweizer, die zuvor siebenmal hintereinander verloren hatten.

Nachdem der EVZ zweimal in Rückstand geraten war, brachte Viktor Stalberg die Gastgeber nach 24 Sekunden im letzten Drittel mit einem verwandelten Penalty erstmals in Führung. Der Schwede erzielte in der vierten Partie in Folge ein Tor und hat nun zwölf Saisontreffer auf dem Konto. In der 52. Minute zeichnete Carl Klingberg im Powerplay mit einem geschickten Ablenker zum 4:2 für die Vorentscheidung verantwortlich. Es war der zweite Überzahltreffer der Zuger an diesem Abend nach dem 1:1 von David McIntyre (8.).

Der Sieg des diesjährigen Playoff-Finalisten war verdient. Der EVZ steigerte sich nach den ersten 20 Minuten enorm. Im zweiten Abschnitt hätte mehr als das 2:2 durch Lino Martschini (30.) herausschauen müssen, erspielte sich doch das Heimteam zahlreiche Topchancen. Dass Martschini traf, entbehrte nicht einer gewissen Logik, präsentierte sich doch der Wirbelwind äusserst spielfreudig.

Ambri erlitt derweil die vierte Niederlage hintereinander. Dabei hätte die Partie für die Leventiner nicht besser beginnen können: Verteidiger Jesse Zgraggen, der beim EVZ im Gespräch sein soll, traf nach 17 Sekunden zum 1:0. Es war der drittschnellste Treffer in dieser Saison. Ambris neuer tschechischer Stürmer Dominik Kubalik konnte (noch) keine grossen Akzente setzen, kam aber immerhin zu einigen guten Abschlüssen.




[ Lausanne ] - [ Ambri ]

1:0 (1:0, 0:0, 0:0)
21. Runde - Dienstag, 14. November 2017
Malley -- 6006 Zuschauer -- Dipietro, Hebeisen; Abegglen, Fluri

Tor: 4. Froidevaux (Pesonen, Genazzi/Ausschluss Gautschi) 1:0.

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Lausanne, 3mal 2 plus 20 Minuten plus Spieldauerstrafe (Descloux) gegen Ambri-Piotta. - Postfinance-Topskorer: Jeffrey, D'Agostini.

Lausanne: Zurkirchen; Junland, Schelling; Fischer, Genazzi; Frick, Trutmann; Vermin, Jeffrey, Danielsson; Pesonen, Froidevaux, Zangger; Ryser, Mieville, Herren; Conz, In-Albon, Kneubuehler; Simic, Vouardoux.

Ambri-Piotta: Conz; Zgraggen, Plastino; Gautschi, Fora; Ngoy, Jelovac; Collenberg; Zwerger, Emmerton, D’Agostini; Müller, Taffe, Berthon; Lauper, Goi, Lhotak; Bianchi, Kostner, Trisconi; Monnet.

Bemerkungen: Lausanne ohne Borlat, Gobbi, Nodari und Walsky, Ambri ohne Stucki und Pinana (alle verletzt) sowie Guggisberg und Trunz (beide überzählig). - Lattenschuss Herren (55.). - Timeout Ambri (59:12) und ab 58:30 ohne Torhüter.


Match-Zusammenfassung
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sda. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge feiert Lausanne in der National League wieder einen Sieg. Einziger Torschütze im Strichduell zuhause gegen Ambri-Piotta ist Etienne Froidevaux.

Das Siegtor gelang Froidevaux bereits nach dreieinhalb Minuten. Der 28-jährige Center, der erst am Montag seinen Vertrag mit den Waadtländern um drei Jahre verlängert hatte, traf im Powerplay auf Zuspiel von Harri Pesonen zum entscheidenden 1:0. Dank dem Minisieg überholte Lausanne Ambri in der Tabelle.

Die besten Akteure in einer ziemlich ausgeglichenen Begegnung waren definitiv die beiden Goalies. Sowohl Sandro Zurkirchen wie auch Benjamin Conz parierten je 25 Schüsse.

Ambri konnte eine lange Durststrecke am Lac Léman nicht beenden. Den letzten Erfolg in Lausanne feierten die Leventiner vor rund zweidreiviertel Jahren (4:1 im Februar 2015). Seither setzte es in der Romandie fünf Niederlagen ab. Die letzten zwölf Duelle dieser beiden Teams endeten stets mit einem Heimsieg.



[ Ambri ] - [ Biel ]

3:4 (1:0, 1:1, 1:2, 0:1) n.V.
20. Runde - Samstag, 4. November 2017
Valascia Ambri -- 5315 Zuschauer -- Mollard/Pichaczek, Fluri/Kovacs

Tore: 3. Lhotak (Fora) 1:0. 34. Emmerton (Taffe, Plastino/Ausschluss Lofquist) 2:0. 37. Earl (Kreis) 2:1. 42. Fora (Ausschluss Ngoy; Earl) 3:1. 48. Schmutz (Wetzel, Hiller) 3:2. 60. (59:04) Nussbaumer (Micflikier, Fey) 3:3 (Biel ohne Torhüter). 65. (64:14) Micflikier (Earl, Lofquist) 3:4.

Strafen: 3mal 2 plus 5 (Mazzolini) Minuten plus Spieldauer Mazzolini) gegen Ambri-Piotta, 6mal 2 plus 5 (Dufner) Minuten plus Spieldauer (Dufner) gegen Biel. - PostFinance-Topskorer: D'Agostini; Earl.

Ambri-Piotta: Descloux; Plastino, Zgraggen; Fora, Gautschi; Ngoy, Jelovac; Collenberg; Lohotak, Ngoy, Lauper; Trisconi, Kostner, Bianchi; D'Agostini, Emmerton, Zwerger; Berthon, Taffe, Müller; Mazzolini.

Biel: Hiller; Fey, Kreis; Forster, Lofquist; Maurer, Jecker; Dufner; Nussbaumer, Earl, Micflikier; Pedretti, Fuchs, Rajala; Schmutz, Neuenschwander, Lüthi; Tschantré, Sutter, Wetzel.

Bemerkungen: Ambri ohne Hrabec, Stucki und Pinana (alle verletzt) sowie Guggisberg, Monnet und Trunz (alle überzählig), Biel ohne Steiner, Diem und Joggi (alle verletzt) sowie Pouliot (überzähliger Ausländer). - Latte: 7. D'Agostini. 12. Gautschi. - Pfosten: 35. Suter, 64. D'Agostini. - Biel von 58:42 bis 59:04 ohne Torhüter. - 56. Timeout Ambri.


Match-Zusammenfassung
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3:1 geführt und in der Verlängerung verloren - es ist eine bittere 3:4-Pille gegen den EHC Biel, welche der HC Ambrì-Piotta vor 5'315 Fans schlucken muss.

80 Jahre Ambrì-Piotta und 35 Jahre HCAP Fanclub Luzern. Diese beiden Geburtstage müssen gefeiert werden. Rund 50 Fanclub-Mitglieder erhalten vor dem Spiel eine exklusive Führung hinter die Kulissen der Valascia, dürfen auch die Katakomben besichtigen und kommen in den Genuss eines feinen Fondues. Alles ist angerichtet für einen tollen Match - und dieser beginnt so, wie ihn sich die meisten der Fans wünschen, mit einem frühen 1:0 nämlich, welches Lhotak auf Vorarbeit von Collenberg erzielt. Nach dem furchterregend temporeichen Derby treten beide Teams auch heute aufs Gaspedal, wobei die Gastgeber erneut einen sehr hohen Aufwand betreiben, aber einen eher geringen Lohn ernten, denn die knappe Führung nach 20 Minuten wiederspiegelt das Geschehen auf dem Eis nicht ganz, obschon die Bieler da und dort auch zu Chancen kommen. Descloux, heute von Anfang an im Tor, vereitelt aber Schlimmeres. 

Das Mitteldrittel bringt weiterhin Powerhockey - und endlich das verdiente 2:0, das Emmerton in Überzahl erzielt. Genau genommen ist es ein Eigentor, denn die Scheibe wird zuletzt von einem Bieler Gast berührt. Dieser Treffer wirkt wie ein Weckruf für die Seeländer, welche ihrerseits nun die Kadenz erhöhen und zum baldigen Anschluss kommen, als Robbie Earl solo auf Descloux ziehen kann und diesen gekonnt verlädt - 2:1 nach 40 Minuten. 

Neo-Natispieler Michael Fora tanzt sich zu Beginn des Schlussdrittels durch die Gästereihen und erzielt das scheinbar vorentscheidende 3:1. Die Gastgeber verpassen es in der Folge, das Skore zu erhöhen, lassen ein Powerplay versanden und kassieren kurz danach den zweiten Gegentreffer, welchen ausgerechnet der vorherige Strafbanksünder Schmutz erzielt. Es ist ein zweiter Weckruf für die Truppe von Mike McNamara, die nun ihrerseits mit Vehemenz den Ausgleich sucht ... und diesen 56 Sekunden vor Schluss auch findet. Jonas Hiller hat bereits einem sechsten Feldspieler Platz gemacht - und Valentin Nussbaumer sichert den Gästen vorerst den einen Punkt. Den Pass zum Tor serviert Micflikier, der dann in der Overtime gar zum siegbringenden 3:4 einschiesst. Sekunden zuvor trifft Matt D'Agostini nur den Pfosten, welchen er bereits im ersten Drittel schon getroffen hatte. Bitter für Ambrì, ein bisschen glücklich für Biel und kein Happy End für die Cereda-Truppe, welche mit einem Sieg hätte zu Biel aufschliessen können. 

Nun ist es vor der Natipause ein Platz knapp unter dem Strich, was die bisherige Saisonleistung der Leventiner aber keineswegs schmälern sollte. Entgegen aller Prognosen sind sie im Kampf am Strich dabei, zelebrieren ein offensives Powerhockey und sind daran, die Herzen des Publikums wieder zurückzuerobern. 

Ab dem 14. November geht es mit zwei delikaten Auswärtsspielen weiter - zuerst in Lausanne, dann in Zug. Anschliessend kommt der EHC Kloten in die Valascia, so dass weiterhin für Spannung und Brisanz gesorgt sein wird. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher




[ Lugano ] - [ Ambri ]

3:1 (0:0, 1:1, 2:0)
19. Runde - Freitag, 3. November 2017
Resega Lugano -- 7200 Zuschauer -- Hebeisen, Wiegand; Borga, Wüst

Tore: 29. Fazzini (Sanguinetti, Klasen/Ausschluss Conz) 1:0. 40. (39:57) Zwerger (D'Agostini, Plastino) 1:1. 53. Reuille (Wellinger, Romanenghi) 2:1. 60. (59:53) Klasen (Walker) 3:1 (ins leere Tor).

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Lugano, 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Klasen; D'Agostini.

Lugano: Manzato; Furrer, Sanguinetti; Vauclair, Ulmer; Ronchetti, Chiesa; Wellinger; Klasen, Lajunen, Fazzini; Hofmann, Lapierre, Walker; Sannitz, Cunti, Bertaggia; Reuille, Romanenghi, Morini; Zoring.

Ambri-Piotta: Conz; Zgraggen, Plastino; Gautschi, Fora; Ngoy, Jelovac; Collenberg; Zwerger, Emmerton, D'Agostini; Müller, Taffe, Berthon; Lauper, Goi, Lhotak; Bianchi, Kostner, Trisconi; Mazzolini.

Bemerkungen: Lugano ohne Merzlikins, Brunner, Bürgler und Kparghai, Ambri-Piotta ohne Stucki, Pinana und Hrabec (alle verletzt). - Pfostenschüsse: Kostner (26.); Lauper (58.). - Timeout Ambri-Piotta (31.).


Match-Zusammenfassung
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sda. Im dritten Tessiner-Derby der Saison kommt Lugano gegen Ambri-Piotta mit einem 3:1 zum zweiten Sieg. Sébastien Reuille besorgt in der 53. Minute die Vorentscheidung für den Favoriten.

Ausgerechnet die vierte Angriffsformation mit Giovanni Morini, Matteo Romanenghi und Reuille, die kaum Eiszeit erhielt, brach für Lugano im Schlussabschnitt mit dem 2:1 den Bann. Die übrigen Sturmlinien hatten vorher etliche hervorragende Torchancen vergeben. Das 3:1 fiel erst im Finish mit einem Schuss ins leere Tor durch Linus Klasen.

Bei Lugano hütete mit Daniel Manzato die nominelle Nummer 2 das Tor. Elvis Merzlikins hatte sich am Vormittag beim Abschlusstraining am Handgelenk verletzt und fällt mindestens eine Woche lang aus. Manzato, ein Goalie mit WM-Erfahrung, gelangte erst zum vierten Mal diese Saison zum Einsatz. In diesen vier Partien liess er nur sieben Gegentore zu und führte Lugano zu drei Siegen.

Die ersten beiden Goals fielen im zweiten Abschnitt: Luca Fazzini brachte Lugano in Überzahl in Führung; Dominic Zwerger glich sieben Sekunden vor der zweiten Pause zum 1:1 aus. Ambri kassierte beim 0:1 erstmals seit dem 9. Oktober und nach mehr als sechs Spielen wieder ein Gegentor in Unterzahl.



[ Ambri ] - [ Davos ]

7:5 (3:3, 2:1, 2:1)
17. Runde - Freitag, 27. Oktober 2017
Valascia Ambri -- 4571 Zuschauer -- Massy, Müller; Castelli, Küng

Tore: 1. (0:50) Jörg (Ambühl, M. Wieser) 0:1. 6. Simion (Corvi, Schneeberger) 0:2. 8. Little (Jung) 0:3. 9. Kostner (Trisconi) 1:3. 15. Goi (Mazzolini, Lhotak) 2:3. 20. (19:31) Zgraggen (Berthon, Taffe) 3:3. 21. (20:10) Trisconi (Bianchi, Zgraggen) 4:3. 28. Ambühl (Jörg, M. Wieser) 4:4. 40. (39:59) Kostner (Taffe) 5:4. 45. Eggenberger (Egli) 5:5. 50. Jelovac (Emmerton, Ngoy) 6:5. 60. (59:37) D'Agostini (Platino, Taffe) 7:5 (ins leere Tor).

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 4mal 2 Minuten Davos. - PostFinance-Topskorer: D'Agostini; Ambühl.

Ambri-Piotta: Conz (8. Descloux/50. Conz); Plastino, Zgraggen; Fora, Gautschi; Ngoy, Jelovac; Collenberg; D'Agostini, Emmerton, Zwerger; Müller, Taffe, Berthon; Lhotak, Goi, Lauper; Trisconi, Kostner, Bianchi; Mazzolini.

Davos: Senn; Du Bois, Paschoud; Jung, Grossniklaus; Nygren, Aeschlimann; Schneeberger; Simion, Corvi, Little; Marc Wieser, Ambühl, Jörg; Sciaroni, Walser, Dino Wieser; Kessler, Egli, Eggenberger, Kousal.

Bemerkungen: Ambri ohne Pinana, Stucki und Hrabec (alle verletzt), Monnet und Guggisberg (beide überzählig), Davos ohne Lindgren und Heldner (beide verletzt). - Timeouts: 6. Ambri, 24. Davos. - Pfosten: 25. Jelovac. - Ambri von 39:58 bis 40:00 ohne Torhüter. - Davos von 59:12 bis 59:37 ohne Torhüter.


Match-Zusammenfassung
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sda. Torspektakel in der Leventina: Ambri-Piotta feiert nach einem frühen 0:3-Rückstand nach acht Minuten noch einen 7:5-Heimsieg gegen den HC Davos.

Das Game Winning Goal zum 6:5 erzielte Verteidiger Igor Jelovac (50.). Für den Schlusspunkt sorgte in der letzten Minute Topskorer Matt D'Agostini mit einem Schuss ins leere Tor.

Ambri ist das erste Team in dieser Saison, das innerhalb der regulären Spielzeit aus einem Dreitore-Rückstand noch einen Sieg feierte. Für Ambri ist es zudem der erste Erfolg nach einem Dreitore-Rückstand seit dem 3. Oktober 2014 (5:4 n.V. gegen Lugano).

Zum Spektakel trugen zwei Goalie-Wechsel bei Ambri und ein Tor zum Ende des Mitteldrittels bei. Benjamin Conz musste zunächst nach dem dritten Gegentor seinen Platz an Gauthier Descloux überlassen. Dieser musste sich aber in der 50. Minute wieder verletzt ersetzen lassen. Conz kehrte ins Tor zurück; 23 Sekunden später traf Jelovac zum Sieg für Ambri.

Doppeltorschütze Diego Kostner hatte für Ambri nach einem von Jeff Taffe gewonnen Bully in der letzten Sekunde des Mitteldrittels das 5:4 erzielt. Ambris Trainer Luca Cereda hatte für dieses Anspiel sechs Feldspieler aufs Eis geschickt. Die Tessiner beendeten mit dem Erfolg eine Negativ-Bilanz von vier Niederlagen in Folge gegen Davos.

Das 7:5 von Davos gegen Ambri ist zusammen mit einem Léman-Derby (8:4 von Lausanne gegen Servette) das torreichste Spiel der bisherigen Saison in der National League.




[ Langnau ] - [ Ambri ]

3:2 (1:1, 1:0, 0:1, 0:0) n.P.
16. Runde - Dienstag, 24. Oktober 2017
Ilfishalle Langnau -- 5557 Zuschauer -- Eichmann, Urban; Borga, Wüst

Tore: 1. (0:53) Albrecht (Erni, Nüssli) 1:0. 8. Lhotak (Fora, Gautschi/Ausschluss Dostoinov) 1:1. 35. Gerber (Peter, Camperchioli) 2:1. 43. Zgraggen (Zwerger, D'Agostini) 2:2.

Penaltyschiessen: Koistinen 1:0, Taffe -; Erkinjuntti -, Zwerger -; Nüssli -, D'Agostini -; Elo 2:0, Marco Müller 2:1; Gagnon -, Plastino -.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen SCL Tigers, 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Erkinjuntti; D'Agostini.

SCL Tigers: Punnenovs; Randegger, Koistinen; Blaser, Erni; Lardi, Huguenin; Camperchioli; Elo, Gustafsson, Erkinjuntti; Dostoinov, Albrecht, Nüssli; Kuonen, Gagnon, Neukom; Roland Gerber, Peter, Rüegsegger.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Gautschi, Fora; Jelovac, Ngoy; Collenberg; Trisconi, Kostner, Bianchi; Zwerger, Taffe, D'Agostini; Lhotak, Marco Müller; Lauper; Berthon, Goi, Incir; Mazzolini.

Bemerkungen: SCL Tigers ohne Nils und Pascal Berger, Stettler, Zryd, Haas, Seydoux (alle verletzt), Ambri-Piotta ohne Pinana und Stucki (verletzt) sowie Emmerton (familiäre Gründe) sowie Monnet und Guggisberg (beide überzählig). - 52. Conz hält Penalty von Gagnon. - Pfosten: 62. Taffe.


Match-Zusammenfassung
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sda. Die SCL Tigers feiern mit einem 3:2-Sieg nach Penaltyschiessen gegen Ambri-Piotta den dritten Sieg in Serie. In der Tabelle sind die beiden Liga-Underdogs nunmehr punktgleich.

Dabei hatte das aufsässige Ambri-Piotta im Schlussdrittel dem Sieg näher gestanden. Doch mehr als der 2:2-Ausgleich von Jesse Zgraggen (43.) schaute nicht mehr heraus. Auf der Gegenseite vergab Aaron Gagnon in Unterzahl noch eine Penalty-Möglichkeit, als er an Ambris Keeper Benjamin Conz scheiterte.

Im Mitteldrittel hätte Langnau noch auf 3:1 davonziehen können, als Roland Gerber, der das 2:1 erzielt hatte, und Thomas Nüssli erstklassige Möglichkeiten ausliessen.

Der Mannschafts-Car Ambri-Piotta traf wegen eines Unfalls im Gotthard-Strassentunnel erst verspätet im Emmental ein. Die Partie im Emmental begann deshalb mit 35-minütiger Verspätung. Bei Ambri-Piotta standen am Dienstag nur drei Ausländer im Einsatz, da der Kanadier Cory Emmerton aus familiären Gründen fehlte, er wurde Vater eines Buben.



[ Ambri ] - [ Fribourg ]

2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 1:0) n.V.
15. Runde - Freitag, 20. Oktober 2017
Valascia Ambri -- 4628 Zuschauer -- Dipietro, Wiegand; Kovacs, Wüst

Tore: 10. Bianchi (Fora, Gautschi/Ausschluss Schilt) 1:0. 51. Stalder (Schmutz, Sprunger) 1:1. 63. Plastino (Taffe, Emmerton/Ausschluss Chavaillaz) 2:1.

Strafen: 5mal 2 plus 10 Minuten (Mazzolini) gegen Ambri-Piotta, 5mal 2 Minuten gegen Fribourg. - Postfinance-Topskorer: D'Agostini, Rathgeb.

Ambri-Piotta: Conz; Zgraggen, Plastino; Gautschi, Fora; Ngoy, Jelovac; Collenberg; Zwerger, Emmerton, D'Agostini; Müller, Taffe, Incir; Berthon, Goi, Lauper; Bianchi, Kostner, Trisconi; Mazzolini.

Fribourg-Gottéron: Brust; Rathgeb, Schilt; Holös, Chavaillaz; Stalder, Kienzle; Glauser; Fritsche, Rivera, Vauclair; Meunier, Slater, Mottet; Sprunger, Cervenka, Schmutz; Rossi, Bykow, Marchon; Neuenschwander.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Stucki, Pinana, (beide verletzt), Monnet und Guggisberg (beide überzählig); Fribourg-Gottéron ohne Birner (gesperrt). Conz hält Penalty von Schmutz (48.). Timeout Ambri (63.).


Match-Zusammenfassung
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Nick Plastino sorgt für späten Overtime-Jubel und einen nicht unverdienten 2:1-Sieg über Fribourg-Gottéron. 

Für den Match gegen die Saanestädter kehrt Marc Gautschi ins Team zurück. Die Nummer sechs ersetzt den verletzten Christian Pinana, der mit einem angerissenen vorderen Kreuzband bis Ende Januar 2018 ausfallen wird. Lukas Lhotak indes geht für die beiden nächsten Spiele für die Ticino Rockets auf Torjagd, während Monnet und Guggisberg nach wie vor nicht auf dem Matchblatt stehen. 
Wie schon gegen den SC Bern, steigt der Heimklub mit viel Energie und Power in den Match. Die äusserst unglückliche Niederlage gegen den Leader scheint keine Spuren hinterlassen zu haben, zumal die Mehrheit der 4'628 Fans in der Mitte des Startdrittels die Führung durch Bianchi bejubeln darf. Der stets einsatzfreudige Stürmer lenkt im Powerplay eine Scheibe zur verdienten Führung ins Netz. 

Der Gast aus Fribourg - ohne den gesperrten Birner angetreten - zeigt präzises, schnelles Eishockey und tritt mehr als nur einmal den Beweis an, dass die bisher 27 eroberten Punkte nicht ein Produkt des Zufalls sind. In der Valascia sind die Fribourger im Mittelabschnitt das tendenziell gefährlichere Team, auch von mehreren Powerplays profitierend, das jedoch nichts Zählbares einbringt. 

Der erneut überzeugend auftretende Conz wehrt nach 48 Minuten einen Penalty von Schmutz ab. Dieser profiliert sich wenig später als Passgeber, als Stalder mit einem Schlenzer von der blauen Linie zum insgesamt verdienten Ausgleich trifft. 

In der Verlängerung handelt sich Chavaillaz eine Strafe ein, welche Fribourg teuer bezahlen muss, denn nach einer schnellen Kombination donnert Nick Plastino die Scheibe zum viel umjubelten 2:1 in den Netzhimmel. Es ist der späte Lohn für eine engagierte Leistung der Nordtessiner, die bereits am Sonntag wieder in die Hosen steigen, wenn es abermals gegen den SC Bern gehen wird - dieses Mal im Cup. 

Kommenden Dienstag dann geht es zum Gastspiel an die Ilfis und zu den SCL Tigers. Es ist dies ein heisser Tanz am Strich, über dem im Moment Lausanne (19 Punkte) steht, gefolgt von Ambrì (18) und den Tigers (17). Fraglos eine spannende Ausgangslage, bei der Ambrì-Piotta - zur Freude der Fans - mittendrin, statt nur dabei ist! 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher


sda. Auch Ambri-Piotta kommt dem Strich wieder näher. Die Leventiner setzten sich zu Hause gegen Fribourg Gottéron mit 2:1 nach Overtime durch. Beide Ambri-Tore des Abends fielen im Powerplay.

Nach der etwas unglücklichen 0:1-Heimniederlage am Dienstag gegen Meister Bern behielt Ambri gegen Fribourg das bessere Ende für sich. Nach 2:46 Minuten der Verlängerung traf der Kanadier Nick Plastino mit einem "Hammer" von der blauen Linie. Es hätten für den Underdog aus der Leventina allerdings sogar drei Punkte sein können.

Lange Zeit war Elias Bianchis Treffer in der 9. Minute, der im Powerplay einen Schuss von Captain Michael Fora mit dem Schlittschuh, aber ohne Kickbewegung, abgelenkt hatte, das einzig Zählbare, das die gut 4600 Zuschauer in der Valascia zu sehen bekamen. Die Tessiner zeigten wie meist in dieser Saison eine sehr engagierte Leistung, verpassten es aber wie schon oft, mit einem zweiten Tor für eine Vorentscheidung zu sorgen.

Erst im letzten Drittel zeichnete sich Fribourgs Ausgleich ab. In der 48. Minute scheiterte Flavio Schmutz noch mit einem Penalty an seinem ehemaligen Teamkollegen Benjamin Conz im Ambri-Tor, zweieinhalb Minuten später bereitete er dafür Ralph Stalders 1:1 vor.

Am Ende war Gottérons vierte Auswärtsniederlage in Folge aber nicht abzuwenden.




[ Ambri ] - [ Bern ]

0:1 (0:0, 0:0, 0:1)
14. Runde - Dienstag, 17. Oktober 2017
Valascia Ambri -- 4100 Zuschauer -- Eichmann, Hebeisen; Castelli, Wüst

Tor: 45. Ebbett (Kämpf) 0:1.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 2mal 2 Minuten gegen Bern. - Postfinance-Topskorer: D'Agostini, Ebbett.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Ngoy, Jelovac; Fora, Pinana; Collenberg; Trisconi, Kostner, Bianchi; D'Agostini, Emmerton, Zwerger; Lauper, Goi, Berthon; Lhotak, Taffe, Müller; Incir.

Bern: Genoni; Untersander, Blum; Andersson, Krueger; Kamerzin, Noreau; Burren; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Bodenmann, Haas, Scherwey; Kämpf, Ebbett, Raymond; Randegger, Heim, Meyer.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Stucki, Monnet und Guggisberg (verletzt/im Aufbautraining); Bern ohne Beat Gerber, Berger, Hischier und Pyörälä (alle verletzt). Lattenschüsse Noreau (9.) und Arcobello (10.). Pfostenschuss Moser (13.). Pinana verletzt ausgeschieden (31.). Timeouts Ambri-Piotta (56.) und Bern (59:37). Ambri-Piotta ab 58:24 ohne Torhüter.


Match-Zusammenfassung
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Heroisch gekämpft, unglücklich verloren. Das 0:1 gegen den SC Bern vor 4'100 Fans ist eine bittere Pille für den HC Ambrì-Piotta. 

Die Berner sind Leader und haben nicht nur die statistisch beste Verteidigung, sondern verfügen wahrscheinlich auch über den solidesten Schlussmann der ganzen Liga: Leonardo Genoni kassiert zum zweiten Mal in Serie keinen Gegentreffer und ist ein Grund dafür, weshalb der HCAP heute Abend kein Tor zustande bringt, obwohl man die vielleicht beste Saisonleistung zeigt. 

Klar, die Berner sind die spielerisch bessere Mannschaft, aber die Gastgeber halten mit viel Herz dagegen. Und einem aggressiven Forechecking, welches den amtierenden Meister immer mal wieder in Verlegenheit bringt. Richtig gefährlich werden die Mutzen vor allem im Powerplay, wobei hier alleine im ersten Drittel dreimal der Pfosten für den tadellosen Conz rettet. 

Bern, das in dieser Saison in den ersten 40 Minuten immer getroffen hatte, schafft dies in der Valascia zum ersten Mal nicht. Damit ist gesagt, dass die Cereda-Truppe auch im Mitteldrittel so gut mithält, dass man an einer Sensation schnuppern darf. Zwar fehlen die ganz klaren Chancen, aber der leidenschaftliche Fight der Nordtessiner hätte zumindest einen Punkt verdient. 

Diesen setzt Ambrì-Piotta in der 45. Minute in den Sand, als Jelovac (unfreiwillig) Ebbett bedient, was dieser eiskalt zur Berner Führung nutzt. Nach dem kapitalen Fehler von Collenberg im "Hinspiel", ist es also erneut eine Unaufmerksamkeit, welche den HCAP daran hindert, gegen einen "Grossen" zu reüssieren. Der warme Applaus am Ende des Spiels zeugt davon, dass die Fans der Mannschaft deutlich mehr Kredit als in der Vorsaison entgegenbringen und dem jungen Team den einen oder anderen Fehler verzeihen. 

Kommenden Freitag geht es im nächsten Heimspiel gegen Fribourg, wobei mit gleichem Herz und Engagement Punkte durchaus im Bereich des Möglichen liegen müssten. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher


sda. Der SC Bern feiert auswärts gegen Ambri-Piotta seinen neunten Sieg in Folge. Der Leader lässt beim 1:0-Erfolg zum zweiten Mal in Folge keinen Gegentreffer zu.

Nach den SCL Tigers (0:2) fand auch Ambri kein Mittel, um die überaus solide Berner Defensive und Torhüter Leonardo Genoni zu bezwingen. Genoni ist seit 135 Minuten ohne Gegentor. Der letzte Spieler, der im Berner Dispositiv eine Lücke fand, war Patrick Geering von den ZSC Lions beim 3:4 nach Verlängerung am letzten Freitag.

Während sie defensiv einmal mehr kaum etwas zuliessen, taten sich die Berner offensiv wie bereits am Samstag gegen Langnau schwer. Im ersten Drittel beklagten die Berner drei Latten- und Pfostenschüsse. Und so dauerte es bis in die 45. Minute, ehe der PostFinance-Topskorer Andrew Ebbett den einzigen Treffer der Partie erzielte. Der Kanadier profitierte dabei von einem kapitalen Fehlpass von Igor Jelovac.

Es war einer der wenigen Fehler, den sich die Tessiner leisteten. Ansonsten wehrte sich Ambri tapfer. Es hielt dem Druck des SCB stand und besass in den letzten Minuten mehrere gute Chancen zum Ausgleich. Doch Genoni und das Berner Bollwerk wehrten sich erfolgreich dagegen. Bereits im ersten Vergleich dieser Saison mit Ambri (2:0) liess Bern keinen Gegentreffer zu.




[ Ambri ] - [ Lausanne ]

2:1 (2:1, 0:0, 0:0)
12. Runde - Freitag, 13. Oktober 2017
Valascia Ambri -- 4651 Zuschauer -- Stricker, Tscherrig; Castelli, Kovacs

Tore: 1. (0:58) Zangger (Froidevaux) 0:1. 19. (18:18) Berthon (Goi) 1:1. 20. (19:15) Emmerton (D'Agostini, Plastino/Ausschluss Froidevaux) 2:1.

Strafen: keine gegen Ambri-Piotta; 7mal 2 plus 10 Minuten (Danielsson) gegen Lausanne.  - PostFinance-Topskorer: D'Agostini; Danielsson.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Ngoy, Jelovac; Fora, Pinana; Collenberg; Incir, Kostner, Bianchi; D'Agostini, Emmerton, Zwerger; Lauper, Goi, Berthon; Mazzolini, Taffe, Müller; Lhotak.

Lausanne: Zurkirchen; Junland, Borlat; Genazzi, Fischer; Trutmann, Frick; Gobbi; Danielsson, Jeffrey, Ryser; Zangger, Froidevaux, Pesonen; Schelling, Miéville, Herren; Nodari, Kneubühler, In-Albon; Simic.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Stucki, Trisoni (beide verletzt), Monnet und Guggisberg (beide im Aufbautraining), Lausanne ohne Walsky, Vermin (beide verletzt) und Huet (überzählig). Lausanne ab 58:45 ohne Torhüter. Timeout Lausanne (59:27).


Match-Zusammenfassung
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sda. Das Debüt von Yves Sarault als Trainer des Lausanne HC misslingt. Die Waadtländer verlieren auswärts gegen Ambri-Piotta 1:2. Das Schlussresultat steht schon nach dem ersten Drittel fest.

Lausanne erwischte zwar einen ausgezeichneten Start und ging bereits nach 58 Sekunden durch Sandro Zangger in Führung. Es konnte aber den Schwung nicht mitnehmen. Ambri reagierte mit einem Doppelschlag am Ende des ersten Drittels. Innerhalb von 57 Sekunden drehten Eliot Berthon mit seinem ersten Saisontreffer und im Powerplay Cory Emmerton mit dem Bein die Partie.

Der zweite Treffer der Tessiner war nicht unumstritten, die Schiedsrichter gaben ihn erst nach der Konsultation des Videos. Auf diesem erkannten sie, dass Emmerton den Schuss von Matt D'Agostini nicht absichtlich mit dem Bein über die Linie abgelenkt hatte. In der Folge - insbesondere bei den vier Powerplay-Gelegenheiten im Mitteldrittel - verpasste es Ambri, die Partie vorzeitig zu entschieden.

Lausanne, das drei Tage nach dem 8:4 gegen Genève-Servette wieder in alte Fahrwasser geriet, scheint in der Leventina nicht mehr gewinnen zu können. Den letzten Erfolg in Ambri feierten die Romands vor rund dreieinhalb Jahren (2:1 im März 2014). Seither setzte es im Tessin acht Niederlagen ab.



[ Servette ] - [ Ambri ]

0:3 (0:1, 0:0, 0:2)
13. Runde - Donnerstag, 12. Oktober 2017
les Vernets Servette -- 5358 Zuschauer -- Hebeisen, Koch; Borga, Küng

Tore: 14. Zwerger (Fora) 0:1. 51. Emmerton 0:2. 59. Zgraggen (ins leere Tor) 0:3.

Strafen: je 2mal 2 Minuten. - Postfinance-Topskorer: Alond; D'Agostini.

Genève-Servette: Mayer; Jacquemet, Tömmernes; Vukovic, Fransson; Loeffel, Petschenig; Mercier, Bezina; Wick, Hasani, Riat; Schweri, Richard, Simek; Rubin, Almond, Impose; Traber, Heinimann, Holdener.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Jelovac, Ngoy; Fora, Pinana; Collenberg; D'Agostini, Emmerton, Zwerger; Lhotak, Taffe, Müller; Lauper, Goi, Berthon; Incir, Kostner, Bianchi; Mazzolini.

Bemerkungen: Servette ohne Gerbe, Rod, Spaling, Romy, Douay und Bays, Ambri ohne Stucki, Trisconi und Guggisberg (alle verletzt); Monnet und Trunz (überzählig) sowie Gautschi (Ticino Rockets). 1. NL-Spiel von Elia Mazzolini. Timeout Servette (58.), Servette von 57:48 bis 58:45 ohne Goalie.


Match-Zusammenfassung
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sda. Ambri-Piotta konnte das einzige National-League-Spiel des Abends für sich entscheiden. In Genf resultierte vor allem dank eines überragenden Conz im Tor ein 3:0-Sieg. Dank dem Sieg hieven sich die Leventiner vorübergehend über den Strich. 

Lausannes Dan Ratushny ist schon weg. Und wie lange hält sich Craig Woodcroft am unteren Ende des Genfersees noch im Amt? Seine Spieler liefern derzeit jedenfalls keine Argumente für den Nachfolger der zurückgestuften Klubikone Chris McSorley. Nach dem 4:8 am Dienstag in Lausanne verloren die Genfer auch das zweite Duell am Ende der Tabelle zuhause gegen Ambri.

Das fünfte Saisontor des jungen Österreichers Dominik Zwerger in der 14. Minute bedeutete bereits die entscheidende Differenz, denn in der Offensive brachte Servette nichts zustande. Die beiden grössten Chancen verpassten Jeremy Wick und Kay Schweri im Mitteldrittel.

Wie es geht, demonstrierte Ambris Cory Emmerton elf Minuten vor Schluss. Obwohl von Romain Loeffel und Goran Bezina, zwei (ehemaligen) Nationalspielern, umringt, setzte sich der Amerikaner durch und erzielte das 2:0.

Trotz vieler Absenzen - Servette spielte nur mit zwei Ausländern - erntete es für die fünfte Pleite in Folge Pfiffe der Genfer Fans. Immerhin absolvierte Ambri, das auf Platz 8 vorstiess, sein viertes Spiel in sechs Tagen - und war dennoch etwas weniger schwach. Einen besonderen Sieg erlebte Goalie Benjamin Conz. 2008 hatte er mit Servette und einem 3:0-Sieg gegen Ambri in der NLA debütiert. Knapp neun Jahre später feierte der Jurassier einen Shutout gegen die Genfer.



[ ZSC ] - [ Ambri ]

6:1 (3:0, 1:0, 2:1)
18. Runde - Montag, 9. Oktober 2017
Hallenstadion Zürich -- 7959 Zuschauer -- Koch, Wiegand; Abegglen, Altmann

Tore: 3. Wick (Shore, Pestoni/Ausschluss Lhotak) 1:0. 5. Suter (Pettersson, Karrer) 2:0. 8. Pettersson (Nilsson, Suter) 3:0. 40. (39:52) Nilsson (Suter, Pettersson) 4:0. 46. Lauper (Bianchi, Collenberg) 4:1. 47. Nilsson (Suter, Sutter) 5:1; 58. Wick (Klein, Shore/Ausschluss Fora) 6:1.

Strafen: je 3mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Nilsson; D'Agostini.

ZSC Lions: Schlegel; Klein, Geering; Karrer, Marti; Sutter, Phil Baltisberger; Guerra; Wick, Schäppi, Kenins; Nilsson, Suter, Pettersson; Künzle, Sjögren, Pestoni; Herzog, Shore, Chris Baltisberger; Prassl.

Ambri-Piotta: Conz (40. Rochow); Zgraggen, Plastino; Pinana, Fora; Ngoy, Jelovac; Collenberg; Zwerger, Taffe, D’Agostini; Lhotak, Emmerton, Monnet; Lauper, Müller, Guggisberg; Trisconi, Kostner, Bianchi; Berthon.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Blindenbacher (überzählig), Seger und Hinterkircher. Ambri-Piotta ohne Stucki (alle verletzt). - Lattenschüsse: 6. Fora, 25. Bianchi. - Timeout Ambri-Piotta (8.).


Match-Zusammenfassung
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sda. Die ZSC Lions bekunden im Heimspiel gegen Ambri-Piotta keine Probleme und siegen 6:1. Nach acht Minuten steht es bereits 3:0.

Den Lions lief es in dieser Saison bisher nicht wie gewünscht, was zu einer gewissen Unruhe führte. Zwar erklärte Sportchef Sven Leuenberger, dass keine Trainerdiskussion im Gang sei. Dennoch steht Hans Wallson selbstredend unter Druck.

Insofern kam Ambri gerade recht. Vor dem Duell am Montagabend hatten die Lions elf der letzten 13 Spiele gegen die Leventiner für sich entschieden. Der ZSC sorgte denn auch rasch für klare Verhältnisse. Roman Wick brachte das Heimteam in der 3. Minute im Powerplay nach einer herrlichen Kombination in Führung. 398 Sekunden später, nach Toren von Pius Suter und Fredrik Pettersson, stand es bereits 3:0 für die im ersten Drittel klar dominierenden Lions. Während es für Pettersson bereits der siebente Saisontreffer in der National League war, hatte Suter bei vier der sechs Tore der Lions seinen Stock im Spiel.

Nach dem furiosen Startdrittel schaltete der ZSC einen Gang zurück. Dennoch baute PostFinance-Topskorer Robert Nilsson die Führung acht Sekunden vor der zweiten Pause auf 4:0 aus. Der Schwede traf in der 47. Minute auch zum 5:1 - in der 58. Minute doppelte auch Wick mit seinem zweiten Überzahltreffer an diesem Abend nach. 72 Sekunden vor dem 1:5 hatte Adrien Lauper verkürzt. Das Tor der Tessiner war verdient, hatten sie doch zuvor mit zwei Lattenschüssen von Michael Fora (6.) und Elias Bianchi (25.) auch Pech bekundet.

Damit ist dem ZSC der Auftakt in eine Woche mit vier Partien geglückt. Am kommenden Mittwoch ist ein weiterer Sieg essentiell. Dann empfangen die Lions in der Champions Hockey League in Dübendorf die österreichische Equipe Klagenfurt. Der Sieger dieser Partie steht in den Achtelfinals.



[ Kloten ] - [ Ambri ]

1:5 (0:1, 1:1, 0:3)
11. Runde - 07. Oktober 2017
Swiss Arena -- 5036 Zuschauer -- Dipietro, Müller; Bürgi, Duarte

Tore: 3. Müller (Plastino, Taffe/Ausschluss Trachsler) 0:1. 27. Schlagenhauf (Hollenstein, Praplan) 1:1. 40. (39:54) Kostner (Collenberg, Bianchi) 1:2. 56. D'Agostini (Zwerger) 1:3. 60. (59:05) Plastino (D'Agostini, Taffe) 1:4 (ins leere Tor). 60. (59:21) Kostner (Trisconi, Bianchi) 1:5. 

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Kloten, 5mal 2 Minuten gegen Ambri. - PostFinance-Topskorer: Hollenstein; D'Agostini.

Kloten: Boltshauser; von Gunten, Bäckman; Stoop, Andersen; Weber, Back; Hollenstein, Sallinen, Praplan; Grassi, Trachsler, Bozon; Bader, Schlagenhauf, Kellenberger; Marchon, Obrist, Lemm; Leone.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Jelovac, Ngoy; Fora, Pinana; Collenberg; Trisconi, Kostner, Bianchi; Lhotak, Emmerton, Guggisberg; D'Agostini, Taffe, Zwerger; Lauper, Müller, Berthon; Schiriajew.

Bemerkungen: Kloten ohne Ramholt, Santala, Bieber und Harlacher, Ambri ohne Stucki (alle verletzt), Monnet, Gautschi und Trunz (alle überzählig). Pfostenschüsse Bozon (9.); Müller (45.). Kloten von 57:20 bis 59:05 ohne Goalie.



Match-Zusammenfassung
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sda. Nach fünf Niederlagen in Serie kommt Ambri-Piotta wieder einmal zu einem Sieg. Bei Schlusslicht Kloten triumphieren die Tessiner 5:1.  

Das Glück, das Ambri am Freitag gegen Zug komplett gefehlt hatte, stand den Leventinern diesmal bei. Obwohl sich Kloten im Mitteldrittel deutlich gesteigert hatte und durch Roman Schlagenhauf verdient zum 1:1-Ausgleich gekommen war, war es Diego Kostner, der sechs Sekunden vor der zweiten Pause das 2:1 für Ambri schoss.

Im letzten Abschnitt rannte Kloten an, kam insgesamt zu 43:31 Schüssen aufs Tor, doch Benjamin Conz hielt den Ambri-Kasten rein. Es war im Gegenteil PostFinance-Topskorer Matt D'Agostini, der gut vier Minuten vor Schluss mit dem 3:1 für die Entscheidung sorgte. Das erste Tor des kanadischen Verteidigers Nick Plastino für Ambri und der zweite Treffer von Kostner ins leere Tor waren nur noch Zugabe.         





[ Ambri ] - [ Zug ]

1:4 (0:0, 0:1, 1:3)
10. Runde - 6. Oktober 2017
Valascia Ambri -- 3721 Zuschauer -- Stricker, Urban, Castelli, Obwegeser

Tore: 40. (39:43) Lammer (Stalberg, Roe) 0:1. 52. Lammer (Roe) 0:2. 55. McIntyre (Helbling, Stalberg) 0:3. 58. Klingberg (Roe, Geisser) 0:4. 60. (59:59) Ngoy (D'Agostini, Zwerger) 1:4. 

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 6mal 2 Minuten gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: D'Agostini; Stalberg.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Ngoy, Jelovac; Fora, Pinana; Gautschi, Collenberg; Trisconi, Kostner, Bianchi; Lhotak, Emmerton, Monnet; D'Agostini, Taffe, Zwerger; Lauper, Müller, Berthon.

Zug: Stephan; Morant, Grossmann; Diaz, Geisser; Schlumpf, Helbling; Stadler; Lammer, Roe, Stalberg; Martschini, McIntyre, Suri; Klingberg, Senteler, Zehnder; Schnyder, Diem, Haberstich.

Bemerkungen: Ambri ohne Stucki (verletzt), Zug ohne Kast, Alatalo und Forrer (alle verletzt). - Latte: 29. Fora, 42. Taffe. - Pfosten: 30. D'Agostini, 49. Grossmann. - 300. NLA-Spiel von Lammer.



Match-Zusammenfassung
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Das brutale 1:4 gegen den EV Zug ist Ambrìs fünfte Niederlage in Serie.

3721 Fans trauen ihren Augen nicht recht, denn es sind die Platzherren, welche von allem Anfang die Musik machen, das Publikum unterhalten, sich Chancen erarbeiten - aber keine einzige davon verwerten. Auch dann nicht, als es während 98 Sekunden mit fünf gegen drei geht. Schade um den tollen Effort, der mit mindestens einem Treffer hätte belohnt werden müssen.

Ähnlich läuft der Match im Mitteldrittel, wo ein spielfreudiges Ambrì weiterhin tonangebend ist, es aber wiederum verpasst, die verdiente Führung zu erzielen. Das hat allerdings auch mit einem bärenstarken Tobias Stephan zu tun, der einfach alles entschärft, was auf sein Tor kommt. Und wäre er dann doch geschlagen, retten ihn Latte und Pfosten, welche Fora und dann D'Agostini innerhalb von einer Minute treffen. Ganz bitter, dass die Zuger aus einer ihrer wenigen Chancen gleich die Führung machen. Diese ist - man muss es neidlos anerkennen - schön herausgespielt und 17 Sekunden vor dem zweiten Sirenenton ein brutaler Keulenschlag für die tapferen Leventiner.

Für diese kommt es im Schlussdrittel knüppeldick: Statt dem Spiel vielleicht noch eine Wende geben zu können, kommen die Zuger zu weiteren drei Toren, wobei hier drei der vier Ausländer treffen. Und Ambrì? In letzter Sekunde gelingt dann doch noch der Ehrentreffer, der am letztlich klaren Verdikt nichts mehr ändert. Die bittere Erkenntnis, gut gespielt und mehr aufs Tor (40:21) geschossen zu haben, hilft derzeit wenig; es ist die fünfte Niederlage in Serie. 

Heute Samstag geht es zum Auftakt des "verlängerten" Zürcher Weekends zum EHC Kloten, am Montag dann ins Hallenstadion zu den Lions. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher 




[ Biel ] - [ Ambri ]

6:2 (3:0, 2:2, 1:0)
9. Runde - Samstag, 30. September 2017
Tissot Arena -- 5019 Zuschauer -- Massy, Prugger, Abegglen, Altmann

Tore: 2. Pedretti (Schmutz, Fuchs/Ausschluss Plastino) 1:0. 3. Fabian Lüthi (Lofquist, Jecker/angezeigte Strafe) 2:0. 4. Pouliot (Diem, Fabian Lüthi) 3:0. 22. Earl (Lofquist, Pouliot/Ausschluss Berthon) 4:0. 27. Zgraggen (D'Agostini, Zwerger) 4:1. 34. Taffe (Jelovac) 4:2. 38. Lofquist (Earl, Pouliot/Ausschluss Müller) 5:2. 42. Julian Schmutz (Fuchs) 6:2. 

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Biel, 7mal 2 Minuten gegen Ambri. - PostFinance-Topskorer: Rajala; D'Agostini.

Biel: Hiller; Lofquist, Forster; Steiner, Jecker; Hächler, Kreis; Dufner, Suleski; Tschantré, Earl, Rajala; Pedretti, Fuchs, Julian Schmutz; Fabian Lüthi, Diem, Pouliot; Petrig, Sutter, Wetzel.

Ambri: Conz (42. Rochow); Plastino, Zgraggen; Jelovac, Gautschi; Fora, Pinana; Collenberg; D'Agostini, Emmerton, Zwerger; Guggisberg, Taffe, Berthon; Trisconi, Kostner, Bianchi; Lhotak, Müller, Monnet; Lauper.

Bemerkungen: Biel ohne Micflikier (überzähliger Ausländer), Fey, Jan Neuenschwander, Maurer, Joggi und Valentin Lüthi (alle verletzt), Ambri ohne Hrabec und Stucki (beide verletzt). - 3. Timeout Ambri.



Match-Zusammenfassung
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sda. Biel überrumpelt in der Startphase ein desolates Ambri-Piotta und feierte einen 6:2-Heimsieg.Die Seeländer stoppten damit eine Negativserie von zwei Spielen, während Ambri-Piotta die siebte Niederlage aus den letzten acht Meisterschaftsspielen kassierte und sich dem Tabellenende nähert.

Ambri war in einem Duell zweier Verlierer von Freitags-Spielen zu Beginn nicht bereit und lag nach knapp vier Minuten bereits mit 0:3 zurück. Das Skore eröffnete mit Marco Pedretti in Überzahl ein ehemaliger Stürmer der Leventiner. Selbst ein frühes Timeout von Ambris Trainer Luca Cereda nach dem Bieler 2:0 durch Fabian Lüthi (3.) konnte den Niedergang der Leventiner nicht stoppen.

Zu Beginn des Mitteldrittels nahm Robbie Earl mit einem weiteren Powerplay-Tor zum 4:0 den Gästen die letzte Hoffnung auf eine Wende, auch wenn diese kurzzeitig noch bis auf zwei Treffer herankamen. Ambri muss nun aufpassen, in der Tabelle nicht schon bald zum letzten Platz durchgereicht zu werden. In der letzten Saison hatte der ewige Underdog der obersten Spielklasse "erst" am 18. Oktober erstmals die Rote Laterne kassiert.





[ Ambri ] - [ Lugano ]

1:4 (1:1, 0:2, 0:1)
8. Runde - Freitag, 29. September 2017
Valascia Ambri -- 6500 Zuschauer (ausverkauft) -- Koch, Stricker; Kaderli, Wüst

Tore: 13. Fazzini (Lapierre, Hofmann) 0:1. 18. Kostner (Trisconi) 1:1. 30. Hofmann (Fazzini, Sanguinetti) 1:2. 36. Lajunen (Ausschluss Walker!) 1:3. 59. Lapierre (Lajunen/Ausschluss Bertaggia!) 1:4 (ins leere (Tor).

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 2 mal 2 plus 5 Minuten und Spieldauerstrafe (Walker) gegen Lugano. 

Ambri-Piotta: Conz; Zgraggen, Plastino; Pinana, Fora; Ngoy, Jelovac; Collenberg; Zwerger, Emmerton, D’Agostini; Berthon, Taffe, Lauper; Monnet, Müller, Lhotak; Bianchi, Kostner, Trisconi; Guggisberg.

Lugano: Merzlikins; Furrer, Sanguinetti; Vauclair, Wellinger; Ronchetti, Chiesa; Riva; Klasen, Lajunen, Bürgler; Hofmann, Lapierre, Fazzini; Bertaggia, Sannitz, Morini; Romanenghi, Cunti, Walker.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Stucki und Gautschi. 


Match-Zusammenfassung
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sda. Ein effizientes Lugano rehabilitiert sich mit einem 4:1-Sieg bei Ambri-Piotta für die Derby-Heimniederlage zum Meisterschafts-Auftakt.

Ambri besass im zweiten Tessiner Saisonderby vorab in den ersten beiden Dritteln mehr Spielanteile, doch Lugano erwies sich als deutlich effizienter. Das Siegtor für Lugano realisierte der formstarke Gregory Hofmann (ex-Ambri) mit dem 2:1 zur Spielmitte.

Nach den zwei kassierten Shorthandern am Sonntag beim 2:4 in Davos erhielt Ambri auch gegen Lugano wieder einen Treffer in eigener Überzahl. Jani Lajunen profitierte bei einer fünfminütigen Überzahlphase der Leventiner von einem Scheibenverlust von Igor Jelovac an der blauen Linie (36.) und erzielte das 3:1 für die Gäste. Luganos Julian Walker war kurz davor unter die Dusche geschickt worden. Der deutlich grössere Stürmer von Lugano hatte Ambris Youngster Noele Trisconi mit dem Check am Kopf getroffen.

Trisconi hatte am Ursprung von Ambris zwischenzeitlichem 1:1-Ausgleich von Diego Kostner (18.) gestanden, als er Luganos Captain Alessandro Bertaggia die Scheibe abnahm. Mehr brachten die Leventiner aber vorab wegen des unzureichenden Powerplays nicht zustande.

Ambri kassierte damit die dritte Niederlage in Folge und die fünfte aus den letzten fünf Meisterschaftsspielen. Zudem verpassten die Leventiner die Möglichkeit, erstmals seit 2013 zwei Derby-Siege aneinanderzureihen.





[ Davos ] - [ Ambri ]

4:2 (1:1, 0:1, 3:0)
6. Runde - Sonntag, 24. September 2017
Vaillant Arena Davos -- Nikolic, Wehrli; Castelli, Kovacs -- 4405 Zuschauer

Tore: 1. (0:09) Little (Ambühl, M. Wieser) 1:0. 15. Zwerger (Taffe, Emmerton/Ausschluss Barandun) 1:1. 39. Müller (Monnet, Zgraggen) 1:2. 51. Nygren (Du Bois, Ambühl/Ausschluss Jelovac) 2:2. 52. (51:43) Sciaroni (M. Wieser, Nygren/Ausschluss Ambühl!) 3:2. 53. (52:30) Walser (Jörg, Nygren/Ausschluss Ambühl!) 4:2.

Strafen: je 5mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Ambühl; D'Agostini.

Davos: Senn; Du Bois, Forrer; Jung, Nygren; Barandun, Paschoud; Grossniklaus, Kindschi; Wieser, Ambühl, Little; Sciaroni, Walser, Egli; Simion, Kousal, Jörg; Aeschlimann, Frehner, Eggenberger.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Fora, Pinana; Jelovac, Ngoy; Collenberg; D'Agostini, Emmerton, Zwerger; Lauper, Taffe, Berthon; Lhotak, Müller, Monnet; Trisconi, Kostner, Bianchi; Incir.

Bemerkungen: Davos ohne Kessler, Lindgren, Schneeberger, Heldner, Corvi und Wieser, Ambri-Piotta ohne Gautschi und Stucki (alle verletzt). - Timeout Ambri-Piotta (49.).


Match-Zusammenfassung
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sda. Ein Blitzstart und ein Schlussspurt reichten den minimalistischen Davosern zum Pflichtsieg. Die Bündner lagen gegen Ambri-Piotta bis zur 51. Minute mit 1:2 zurück und siegten noch mit 4:2. Dazwischen lag aus Sicht der Gastgeber primär Leerlauf. 27:13 für Ambri lautete das Schussverhältnis nach 40 Minuten. Die Gäste nützten aber zuerst die Chancen nicht und gaben die Partie am Ende mit einem Mann mehr auf dem Eis aus der Hand.

Für den Blitzstart sorgte der Amerikaner Broc Little (29) mit dem 1:0 nach bloss neun Sekunden. Seit 33 Jahren werden im Schweizer Hockey Statistiken geführt. Nur fünfmal fiel das erste Tor noch schneller. Peter Jaks (Ambri) 1992 und Ken Yaremchuk (Davos) 1998 trafen nach jeweils nur sechs Sekunden.

Auf das Davoser 1:0 folgten 49 Minuten, in denen primär Ambri-Piotta dominierte. Dominic Zwerger und Marco Müller brachten die Gäste in Führung. Als der HCD jedoch zum Schlussspurt ansetzte, war es um Ambri geschehen. Magnus Nygren, Gregory Sciaroni und Samuel Walser erzielten binnen 145 Sekunden die Goals vom 1:2 zum 4:2. Das 2:2 gelang Davos in Überzahl; beim 3:2 und 4:2 innerhalb von 47 Sekunden spielte der HCD sogar in Unterzahl (!).

Schon zum zweiten Mal in diesem Jahr erzielte Davos während einer eigenen Strafe zwei Shorthander. Am 13. Januar war genau das dem Team von Arno Del Curto schon gegen Bern gelungen.



[ Ambri ] - [ ZSC ]

4:5 (2:2, 1:1, 1:1, 0:1) n.V.
7. Runde - Samstag, 23. September 2017
Valascia Ambri -- 5102 Zuschauer -- Oggier, Wehrli; Küng, Obwegeser

Tore: 5. Monnet (Müller, Ngoy) 1:0. 11. Pettersson (Nilsson, Blindenbacher) 1:1. 13. Fora (Müller, Pinana/Ausschluss Pestoni) 2:1. 14. Pestoni (Wick, Shore/Ausschluss Taffe) 2:2. 26. Geering (Künzle, Pelletier) 2:3. 30. Trisconi 3:3. 45. Zwerger (Taffe, Plastino/Ausschluss Marti) 4:3. 47. Nilsson  (Marti, Karrer) 4:4. 64. (63:09) Pettersson (Geering, Nilsson/Ausschluss D'Agostini) 4:5.  

Strafen: 8mal 2 Minuten plus Spieldauerstrafe (D'Agostini) gegen Ambri-Piotta, 4mal 2 Minuten gegen ZSC Lions.  

PostFinance-Topskorer: D'Agostini; Nilsson. 

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Pinana, Fora; Jelovac, Ngoy; Collenberg; Trisconi, Kostner, Bianchi; D'Agostini, Emmerton, Zwerger; Lhotak, Müller, Monnet; Lauper, Taffe, Berthon; Guggisberg.

ZSC Lions: Schlegel; Klein, Geering; Sutter, Blindenbacher; Karrer, Marti; Guerra, Phil Baltisberger; Pettersson, Suter, Nilsson; Kenins, Schäppi, Wick; Chris Baltisberger, Shore, Herzog; Künzle, Pelletier, Pestoni. 

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Gautschi, Hrabec und Stucki, ZSC Lions ohne Sjörgren, Seger und Hinterkircher (alle verletzt). - Pfostenschüsse: Plastino (9./Latte); Wick (3.). - Timeout Ambri-Piotta (62:37).               


Match-Zusanmenfassung
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Drei Mal geführt und am Ende doch verloren. Ein erneut wacker aufspielender HC Ambrì-Piotta verliert gegen die zuletzt sieglosen Lions mit 4:5 nach Verlängerung. 

Monnet zwickt die Scheibe in den Winkel, Pettersson - sein erster von zwei Treffern - gleicht aus, Fora doppelt für Ambrì nach, Pestoni stellt umgehend auf 2:2 - das Startdrittel geizt nicht mit Emotionen, gutem Eishockey und vier Toren, welche die über 5'000 Fans in der Valascia aufs Beste unterhalten. Dass die ZSC Lions zuletzt drei Mal in Serie verloren haben, merkt man ihnen nur zum Teil an, denn personell sehr gut besetzt, kann man ja im Grunde genommen gar nicht so schlecht auftreten. Und die Platzherren? Die Jungs von Luca Cereda spielen so erfrischend auf, wie man es sich von den bisherigen Auftritten gewohnt ist. Hartnäckig störend und viel Schlittschuh laufend, können die Zürcher Gäste in Schach gehalten werden. 

Daran ändert sich auch im Mitteldrittel nichts. Obschon die Gäste ein ersten Mal in Führung gehen, kämpft Ambrì beherzt weiter. Symbolcharakter hat der 3:3-Ausgleich von Trisconi bei Spielmitte, als dieser aus einem schwierigen Winkel trifft und dafür sorgt, dass die Spannung im Spiel bleibt.

Es ist ein aufregendes Hin- und Her, dass die Leventiner im Schlussabschnitt erneut mit Vorteilen sieht. Zwerger schiesst seine Farben in Überzahl in Führung, Nilsson schafft aber nur wenig später den erneuten Ausgleich und leitet damit eine temperamentvolle Schlussphase sein. Diese bietet beiden Teams tolle Chancen. Matt D'Agostini darf kurz vor Schluss alleine auf Schlegel stürmen, sieht seinen Schuss aber abgewehrt. 

Derselbe D'Agostini steht dann wenig später und in der Verlängerung abermals im Fokus - als Sünder, der auf die Strafbank geschickt wird. Ein hartes Verdikt, das die Entscheidung bringen sollte, denn Pettersson trifft erneut, schiesst die Lions zu einem wichtigen Sieg und belohnt Ambrì für einen aufopfernden Kampf eher schlecht. 

Heute Sonntag geht es zum schweren Auswärtsspiel nach Davos, bevor es kommenden Freitag zum zweiten Aufeinandertreffen mit dem HC Lugano kommen wird. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher 





[ Ambri ] - [ Langnau ]

5:3 (2:2, 2:0, 1:1)
5. Runde - Samstag, 16. September 2017
Valascia Ambri -- 5482 Zuschauer -- Tscherrig, Vinnerborg; Obwegeser, Rebetez

Tore: 3. Lhotak (Monnet, Müller) 1:0. 4. Himmelfarb (Blaser, Elo) 1:1. 8. Taffe (D'Agostini, Zwerger) 2:1. 15. Erkinjuntti (Gustafsson, Zryd) 2:2. 23. Emmerton (Zwerger, Conz/Ausschluss Erni) 3:2. 26. D'Agostini (Plastino, Zwerger/Ausschluss Haas) 4:2. 50. (49:07) Gustafsson (Erkinjuntti, Elo) 4:3. 50. (49:49) Zwerger (Plastino) 5:3.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 6mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers. - Postfinance-Topskorer: D'Agstoni; Erkinjuntti.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Ngoy, Jelovac; Fora, Pinana; Collenberg; Trisconi, Kostner, Bianchi; D'Agostini, Emmerton, Zwerger; Berthon, Taffe, Lauper; Lhotak, Müller, Monnet.

SCL Tigers: Punnenovs (41. Ciaccio); Zryd, Koistinen; Blaser, Erni; Lardi, Huguenin; Seydoux, Randegger; Elo, Gustafsson, Erkinjuntti; Nüssli, Himelfarb, Kuonen; Dostoinow, Albrecht, Neukom; Gerber, Peter, Haas.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Gautschi, Hrabec (überzählig), Stucki und Guggisberg (beide verletzt); SCL Tigers ohne Stettler, Nils Berger, Pascal Berger (alle verletzt) und Gagnon (überzähliger Ausländer). Pfostenschüsse Lhotak (20.) und Emmerton (21.).                                             


Match-Zusammenfassung
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Intakte Moral, ein 5:3 gegen die Tigers, drei wichtige Punkte und ein Platz über dem Strich - dieses Ambrì macht Freude!

So, der Chronist ist zurück auf seinem Posten, applaudiert Monnet sowie Lauper für zusammen 1600 Nationalliga-Spiele - und staunt über die neu entfachte Euphorie in der Valascia, die selbst nach drei Niederlagen in Serie sehr gut gefüllt ist und die Hausherren lautstark und mit einem Meer von weiss-blauen Fähnchen zum Heimspiel gegen die Tigers empfängt. Die Truppe von Luca Cereda steht in der Verantwortung, denn nachdem man in den ersten vier Spielen das Tempo nicht zwingend bestimmen musste, schaut das heute anders aus, denn die SCL Tigers sind ein direkter Konkurrent im Kampf am Strich und Spiele wie solche müssen gewonnen werden. Lhotak und Taffe schiessen die Platzherren zur Freude der 5500 Fans zweimal in Front, zweimal allerdings reagieren die Emmentaler Gäste quasi postwendend und sorgen dafür, dass man sich nach 20 Minuten die Tore fein säuberlich teilt.

Das "neue" Ambrì freilich ist nicht aus der Ruhe zu bringen, drückt unverdrossen aufs Gaspedal, checkt genau so energisch vor wie in den ersten vier Spielen - und liefert ein Mitteldrittel der besseren Klasse ab: Emmerton und der - gegenüber der letzten Saison - wie ausgewechselt wirkende D'Agostini treffen im Mitteldrittel, als Ambrì je einen Mann mehr auf dem Feld hat. Weitere Chancen verstreichen ungenutzt - und was auf das Tor von Conz kommt, ist bei diesem bestens aufgehoben. 

Ambrì wäre nicht Ambrì, wenn nicht nochmals mächtig gezittert werden müsste: Nach dem spektakulären Kopfstoss-Tor von Gustafsson ist alles wieder offen, wird aber nur 42 Sekunden später wieder korrigiert, als der wirblige Zwerger zum siegbringenden 5:3 trifft. Der Österreicher in Diensten vom Ambrì wird zurecht zum besten Spieler des Abends gekürt: Eine Wucht in den Zweikämpfen, technisch begabt und mit gutem Auge - der Superpass zum 3:2 spricht für sich - ausgestattet, wird dieser Junge den Blauweissen und deren Anhängern noch ganz viel Freude bereiten! 

Kommenden Dienstag geht es im Cup gegen die Academy aus Zug, bevor am Samstag die Lions in der Valascia einmarschieren werden. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher 




[ Fribourg ] - [ Ambri ]

4:2 (1:2, 1:0, 2:0)
4. Runde - Freitag, 15. September 2017
BCF Arena -- 5555 Zuschauer -- Hebeisen, Prugger; Borga, Fluri

Tore: 3. Bykov (Rossi, Mottet) 1:0. 7. D'Agostini (Jelovac, Kostner) 1:1. 16. D'Agostini 1:2. 31. Slater (Kienzle, Birner/Ausschluss Glauser!) 2:2. 42. Bykov 3:2. 52. Bykov (Sprunger, Rathgeb/Ausschlüsse Müller, Plastino) 4:2.

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Fribourg, 5mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Slater; D'Agostini.

Fribourg: Brust; Kienzle, Stalder; Holos, Chavaillaz; Rathgeb, Abplanalp; Glauser, Marchon; Sprunger, Slater, Birner; Russi, Bykow, Mottet; Neuenschwander, Meunier, Schmutz; Fritsche, Rivera, Vauclair.

Ambri-Piotta: Conz; Zgraggen, Plastino; Pinana, Fora; Jelovac, Ngoy; Gautschi, Moor; Zwerger, Emmerton, D’Agostini; Monnet, Taffe, Trisconi; Lauper, Müller, Lhotak; Bianchi, Kostner, Berthon.

Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Cervenka (verletzt) und Schilt (rekonvaleszent), Ambri-Piotta ohne Stucki und Guggisberg (verletzt). - Pfostenschüsse: Vauclair (34.); Plastino (27.). - Timeouts: Fribourg-Gottéron (51.); Ambri-Piotta (58:15).

Match-Zusammenfassung
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sda. Bis zur 31. Minute sieht es für Fribourg-Gotteron gegen Ambri-Piotta schlecht aus. Die Gäste führen 2:1. Ein Goal in Unterzahl leitet die Wende zu Freiburgs 4:2-Sieg ein.

Nick Plastino, Ambris italienischer Verteidiger, traf in der 27. Minute bloss den Pfosten. Millimeter fehlten bei dieser Szene zu einer 3:1-Führung. Dann entglitt Ambri die Partie. In Überzahl entwischte Jim Slater, der den zuvor herausragenden Goalie Benjamin Conz zum 2:2-Ausgleich bezwang. Während der gleichen Strafe tauchte Slater noch ein zweites Mal solo vor Conz auf. Die siegbringenden Tore gelangen Andrej Bykow aber erst im Schlussabschnitt (42. und 51.). Bykow hatte schon nach 130 Sekunden das Skore eröffnet; ihm gelangen drei Goals.

Mit dem dritten Sieg im vierten Spiel etabliert sich Gotteron, das vor einem Jahr die Playoffs klar verpasste, vorerst in den vordersten Positionen. Ambri kassierte nach dem erfolgreichen Derby-Auftakt in Lugano die dritte Niederlage in Folge, wobei die Leventiner bei den Niederlagen gegen Davos (1:2), Bern (0:2) und Freiburg (2:4) bloss noch drei Goals erzielten. Matt D'Agostini repräsentiert mit vier Saisontoren Ambris Offensive fast im Alleingang.



[ Bern ] - [ Ambri ]

2:0 (0:0, 1:0, 1:0)
3. Runde - Dienstag, 12. September 2017
PostFinance Arena -- 15456 Zuschauer -- Stricker, Urban; Abegglen, Bürgi

Tore: 27. Scherwey 1:0. 52. Scherwey (Ebbett, Rüfenacht) 2:0.

Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Bern, 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Ebbett; D'Agostini.

Bern: Genoni; Noreau, Gerber; Andersson, Krueger; Untersander, Marti; Burren; Berger, Haas, Bodenmann; Rüfenacht, Ebbett, Scherwey; Moser, Arcobello, Raymond; Kämpf, Meyer, Randegger; Heim.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Fora, Pinana; Gautschi, Jelovac; Collenberg; Berthon, Kostner, Bianchi; D'Agostini, Emmerton, Zwerger; Trisconi, Taffe, Monnet; Lhotak, Müller, Lauper; Schirjajew.

Bemerkungen: Bern ohne Pyörälä (überzähliger Ausländer), Blum, Hischier, Kamerzin und Dubois, Ambri-Piotta ohne Stucki, Ngoy und Guggisberg (alle verletzt); Trunz, Incir (überzählig); Hrabec (Ticino Rockets). Pfostenschuss Arcobello (58.).


Match-Zusammenfassung
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sda. Titelverteidiger Bern gewinnt auch sein zweites (Heim-)Spiel der neuen Saison. Die Matchwinner beim 2:0-Sieg des SCB gegen Ambri-Piotta heissen Leonardo Genoni und Doppeltorschütze Tristan Scherwey.

Wie bereits zum Auftakt gegen Fribourg-Gottéron (6:1) bekundete der SCB auch gegen die Tessiner lange Zeit Mühe. Es benötigte einen Fehler des Gegners, damit das Team von Kari Jalonen in der 27. Minute in Führung ging. Ambris Franco Collenberg spielte den Puck ungewollt auf Scherwey, der in der Folge auf Goalie Benjamin Conz loslief und diesen zum 1:0 bezwang. Beim 2:0 profitierte Scherwey von einem Abpraller von Conz.

Noch besser als Scherwey in Szene setzte sich Genoni, der nach seinem ersten Shutout in der neuen Saison als besten Spieler seines Teams ausgezeichnet wurde. Genoni blieb einmal mehr ohne Fehl und Tadel und konnte sich öfters auszeichnen, als dem SCB lieb sein konnte. Denn Ambri wusste durchaus zu gefallen und war keineswegs chancenlos. Immer wieder gelang es den Leventinern, die Berner im Spielaufbau zu stören.



[ Ambri ] - [ Davos ]

1:2 (0:1, 0:0, 1:1)
2. Runde - Samstag, 9. September 2017
Valascia Ambri -- 6500 Zuschauer (ausverkauft) -- Dipietro, Massy, Altmann, Progin

Tore: 4. Sciaroni (Walser, Nygren/Ausschluss Jelovac) 0:1. 55. Zwerger (Taffe, D'Agostini/Ausschluss Dino Wieser) 1:1. 56. Corvi (Egli, Ambühl) 1:2

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 8mal 2 Minuten gegen Davos. - PostFinance-Topskorer: D'Agostini; Ambühl.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Fora, Pinana; Gautschi, Jelovac; Collenberg; Berthon, Kostner, Bianchi; D'Agostini, Emmerton, Zwerger; Trisconi, Taffe, Monnet; Lhotak, Müller, Lauper; Incir.

Davos: Van Pottelberghe; Du Bois, Kindschi; Jung, Nygren; Heldner, Paschoud; Forrer, Grossniklaus; Ambühl, Corvi, Kousal; Marc Wieser, Lindgren, Little; Sciaroni, Walser, Dino Wieser; Simion, Egli, Eggenberger.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Stucki, Ngoy und Guggisberg (alle verletzt), Davos ohne Kessler und Schneeberger (beide verletzt). - Die Nummer 46 von Paolo Duca (langjähriger Captain/jetzt Sportchef von Ambri) wurde vor der Partie unter das Stadion-Dach gehängt und wird bei den Leventinern nun nicht mehr vergeben. - 55. Dino Wieser verschiesst Penalty. - 54. Timeout Ambri, ab 58:26 ohne Torhüter.



Match-Zusammenfassung
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sda. Ein abgeklärter HC Davos kommt bei einem kampfstarken Ambri-Piotta zu einem glückhaften 2:1-Sieg.

Mit einem unhaltbaren Handgelenkschuss ins Lattenkreuz entschied Enzo Corvi vier Minuten vor Spielende die Partie in der mit 6500 Zuschauern ausverkauften Valascia.

Ambri-Piotta knüpfte gegen Davos vom Energie-Level her an den verblüffenden Derby-Startsieg vom Freitag in Lugano (4:3) an und erspielte sich mit viel Zug aufs Tor zahlreiche Möglichkeiten. Doch die Bündner erwiesen sich als effizientere Equipe und demonstrierten ihre altbekannte Stärke in Unterzahl. Einzig fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit traf der hochtalentierte Österreicher Dominic Zwerger in Ambris Überzahl zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Die Vorarbeit zum Treffer hatte Ambris Topskorer Matt D'Agostini geleistet, der schon am Vortag gegen Lugano mit zwei Toren und einem Assist überragt hatte.

Ambris erst 21-jähriger Captain Michael Fora bestritt mit dieser Partie sein 100. NLA-Spiel. Derweil wurde das Trikot von Foras Vorgänger als Ambris Captain, die Nummer 46 von Paolo Duca (nun Sportchef bei Ambri), vor Spielbeginn unter das Stadiondach gehängt. Die entsprechende Nummer wird bei den Leventinern nicht mehr vergeben.





[ Lugano ] - [ Ambri ]

3:4 (0:1, 1:1, 2:2)
1. Runde - Freitag, 8. September 2017
Resega Lugano -- 7200 Zuschauer (ausverkauft) -- Mollard, Vinnerborg; Kaderli, Kovacs

Tore: 16. D'Agostini (Zgraggen, Plastino) 0:1. 25. Hofmann (SannitzLapierre/Ausschluss Collenberg) 1:1. 39. Emmerton (Berthon, D'Agostini) 1:2. 51. Emmerton (Zwerger, D'Agostini) 1:3. 55. Klasen (Lajunen) 2:3. 60. (59:04) D'Agostini (Lugano ohne Torhüter) 2:4. 60. (59:45) Walker (Hofmann, Cunti) 3:4.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Lugano; 8mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Chiesa; Fora.

Lugano: Merzlikins; Furrer, Sanguinetti; Vauclair, Ulmer; Ronchetti, Chiesa; Wellinger; Klasen, Lapierre, Fazzini; Hofmann, Lajunen, Bürgler; Walker, Sannitz, Morini; Bertaggia, Cunti, Romanenghi; Reuille.

Ambri-Piotta: Conz; Gautschi, Jelovac; Plastino, Zgraggen; Fora, Pinana; Collenberg; Berthon, Kostner, Bianchi; D’Agostini, Emmerton, Zwerger; Trisconi, Taffe, Monnet; Lhotak, Müller, Lauper.

Bemerkungen: Lugano ohne Brunner (verletzt) und Riva (krank), Ambri-Piotta ohne Guggisberg, Stucki, Ngoy und Trunz (verletzt). - Pfostenschüsse: Müller (27.), Fazzini (34.). - Timeout Lugano (58:34).


Match-Zusammenfassung
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sda/Tiz. Die Überraschung der Runde erleben 7200 Zuschauer in der ausverkauften Resega. Lugano verliert das erste Derby der Saison gegen Ambri-Piotta mit 3:4. Das favorisierte Heimteam führt nie.

Luca Cereda, Ambris neuer Trainer, stellte sein Team vorzüglich auf Lugano ein. Ambri kämpfte. Ambri rannte. Ambri spielte mit Leidenschaft. Lugano dagegen agierte emotionslos. Das Heimteam fand nie ins Spiel.

Bei den Leventinern glänzten die Söldner Matt D'Agostini (2 Tore, 2 Assists) und Cory Emmerton (2 Tore). Die beiden Kanadier spielten mit dem 21-jährigen Österreicher und Hockey-Schweizer Dominic Zwerger zusammen, der an der Seite der beiden Söldner aufblühte. Zwerger kehrte nach vier Saisons in Juniorenligen und Minor Leagues aus Übersee zurück und unterzeichnete bei Ambri einen Dreijahresvertrag.

Packend verlief primär die Schlussphase. Vier Tore fielen in den letzten neun Minuten. Die wichtigsten Goals der Partie erzielte Emmerton, der innerhalb von elf Minuten aus einem 1:1 ein 3:1 für Ambri machte. Lugano bäumte sich zu spät auf. Goalie Benjamin Conz gelang mit 25 Paraden ebenfalls ein vorzügliches Debüt mit Ambri.












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