- Rundenplan -
47. Runde
[ Davos ] - [ Ambri ]
46. Runde
[ Ambri ] - [ Fribourg ]
45. Runde
[ Ambri ] - [ Servette ]
44. Runde
[ Bern ] - [ Ambri ]
43. Runde
[ Ambri ] - [ Biel ]
42. Runde
[ Ambri ] - [ Langnau ]
41. Runde
[ Zug ] - [ Ambri ]
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[ Ambri ] - [ Lausanne ]
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[ ZSC ] - [ Ambri ]
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[ Ambri ] - [ Lugano ]
38. Runde
[ Lugano ] - [ Ambri ]
36. Runde
[ Kloten ] - [ Ambri ]
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[ Ambri ] - [ Davos ]
34. Runde
[ Fribourg ] - [ Ambri ]
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[ Servette ] - [ Ambri ]
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[ Biel ] - [ Ambri ]
32. Runde
[ Ambri ] - [ Bern ]
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[ Langnau ] - [ Ambri ]
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[ Ambri ] - [ Lugano ]
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[ Davos ] - [ Ambri ]
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[ Zug ] - [ Ambri ]
21. Runde
[ Lausanne ] - [ Ambri ]
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[ Lugano ] - [ Ambri ]
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[ Ambri ] - [ Davos ]
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[ Langnau ] - [ Ambri ]
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[ Ambri ] - [ Fribourg ]
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[ Ambri ] - [ Bern ]
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[ Ambri ] - [ Lausanne ]
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[ Ambri ] - [ Davos ]
1. Runde
[ Lugano ] - [ Ambri ]

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Letzte Spiele


[ Davos ] - [ Ambri ]

2:3 (0:1, 1:0, 1:2)
47. Runde - Freitag, 2. Februar 2018
Vaillant Arena Davos -- 4918 Zuschauer -- Prugger, Wiegand; Bürgi, Stuber

Tore: 12. Lhotak (Kubalik, Müller) 0:1. 34. Kessler (Kindschi) 1:1. 47. Marc Wieser (Ambühl, Walser) 2:1. 53. Kubalik (Fora, Müller/Ausschluss Walser) 2:2. 58. Zwerger (D'Agostini, Emmerton) 2:3.

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Davos, 2mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Little; Zwerger.

Davos: Senn; Du Bois. Jung; Heldner, Aeschlimann; Forrer, Paschoud; Kindschi; Simion, Corvi, Little; Marc Wieser, Johansson, Kousal; Kessler, Ambühl, Eggenberger; Sciaroni, Buck, Jörg; Walser.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Fora, Pinana; Ngoy, Jelovac; Collenberg; Trisconi, Kostner, Bianchi; D'Agostini, Emmerton, Zwerger; Lhotak, Müller, Kubalik; Incir, Berthon, Lauper; Goi.

Bemerkungen: Davos ohne Lindgren, Dino Wieser, Rödin und Egli (alle verletzt), Schneeberger (krank) und Nygren (überzähliger Ausländer), Ambri ohne Monnet, Karhunen, Stucki, Guggisberg und Taffe (alle verletzt) sowie Gautschi (krank). - Pfosten: 26. Forrer. - Latte: 30. Berthon. - 40. (39:36) Conz hält Penalty von Marc Wieser. - Davos ab 59:13 ohne Torhüter.


Match-Zusammenfassung
************************************
sda. Ambri-Piotta geht mit einem Formhoch in die Olympia-Pause. Die Leventiner gewinnen in Davos 3:2 und reihen erstmals diese Saison drei Siege aneinander.

Ambri-Piotta machte in den letzten acht Minuten aus seinem 1:2-Rückstand ein 3:2. Das Siegtor realisierte Topskorer Dominic Zwerger in der 58. Minute.

Der tschechische Olympia-Teilnehmer Dominik Kubalik erzielte das 2:2 und bereitete das 1:0 seines Landsmannes Lukas Lhotak vor. Der Tscheche hält damit nach 23 Meisterschaftsspielen bei 9 Toren und insgesamt 26 Skorerpunkten.

Ambri-Piotta imponierte in dieser Saison schon wiederholt gegen Davos. Schliesslich waren die Leventiner in zwei Duellen gar je sieben Mal erfolgreich (7:5 daheim nach Dreitore-Rückstand und 7:2 in Davos).

Die Tessiner besiegten nun hintereinander die Teams auf den Rängen 6 bis 8 (Genève-Servette, Fribourg-Gottéron und Davos) und verkürzten dadurch den Rückstand auf das zehntklassierte Lausanne auf acht Punkte.



[ Ambri ] - [ Fribourg ]

4:3 (2:1, 1:1, 0:1, 1:0) n.V.
46. Runde - Donnerstag, 1. Februar 2018
Valascia Ambri -- 2917 Zuschauer -- Hebeisen, Koch; Küng, Wüst

Tore: 10. D'Agostini (Plastino, Emmerton/Ausschluss Cervenka) 1:0. 16. Zwerger 2:0. 17. Cervenka (Glauser, Brust) 2:1. 32. Lhotak (Kubalik, Fora) 3:1. 36. Marchon (Meunier, Fritsche) 3:2. 51. Schmutz (Glauser, Meunier/Ausschluss Rossi!) 3:3. 62. Emmerton (Plastino, Kostner) 4:3.

Strafen: je 4mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Zwerger; Cervenka.

Ambri-Piotta: Conz; Ngoy, Pinana; Plastino, Zgraggen; Fora, Gautschi; Jelovac; D'Agostini, Emmerton, Zwerger; Trisconi, Kostner, Bianchi; Guggisberg, Müller, Kubalik; Lhotak, Berthon, Lauper; Incir.

Fribourg-Gottéron: Brust; Glauser, Stalder; Rathgeb, Chavaillaz; Maret, Abplanalp; Kühni; Mottet, Slater, Birner; Rossi, Bykow, Cervenka; Fritsche, Schmutz, Marchon; Neuenschwander, Meunier, Chiquet.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Stucki und Collenberg (beide verletzt), sowie Karhunen und Taffe (beide überzählige Ausländer) sowie Monnet (überzählig). Gottéron ohne Rivera, Vauclair, Kienzle, Schilt und Sprunger (alle verletzt) sowie Holos (überzähliger Ausländer). - 20. Guggisberg verletzt ausgeschieden.


Match-Zusammenfassung
************************************
sda. Ambri-Piotta verblüfft vor der Olympia-Pause mit einem zweiten Sieg in Folge gegen ein Team oberhalb des Trennstrichs. Nach dem 5:2 gegen Servette gibt es ein 4:3 nach Verlängerung gegen Fribourg.

Cory Emmerton erzielte das Siegtor in der 62. Minute. Erst zum dritten Mal in der laufenden Saison und erstmals seit Ende November schaffte der Tabellenvorletzte wieder zwei Erfolge in Serie.

Die Gastgeber knüpften zunächst nahtlos an ihre starke Vorstellung gegen Genève-Servette an, gaben dann aber einen 3:1-Vorsprung preis. Dabei kassierten die Leventiner mit dem 3:3 von Flavio Schmutz schon das zehnte Gegentor bei eigener Überzahl in der laufenden Saison.

Bei Ambri-Piotta kehrte der kanadische Goalgetter Matt D'Agostini nach knapp einwöchiger Verletzungspause erfolgreich ins Team zurück. Der Stürmer brachte die Leventiner im Powerplay mit 1:0 in Führung. Später nutzte Dominic Zwerger einen missratenen "Blindpass" von Gottérons Michal Birner zum 2:0, ehe Roman Cervenka mit seinem 100. Skorerpunkt noch im Startdrittel für die Gäste verkürzte. Dem künftigen Freiburger Lukas Lhotak gelang im Mitteldrittel das zwischenzeitliche 3:1 für Ambri.

Das zuletzt so formstarke Gottéron kassierte am Ende dann die vierte Niederlage aus den letzten elf Spielen.



[ Ambri ] - [ Servette ]

5:2 (1:1, 2:0, 2:1)
45. Runde - Dienstag, 30. Januar 2018
Valascia Ambri -- 3427 Zuschauer -- Massy, Mollard; Altmann, Castelli

Tore: 12. Simek (Romy, Wick) 0:1. 16. Kubalik (Zwerger, Fora/Ausschluss Guebey) 1:1. 40. (39:27) Müller (Fora, Zwerger/Ausschluss Wick) 2:1. 40. (39:38) Zwerger (Berthon, Emmerton) 3:1. 44. Lhotak (Müller, Zwerger/Ausschluss Loeffel) 4:1. 55. Kubalik (Fora, Pinana) 5:1. 58. Holdener (Simek, Romy) 5:2.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 4mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. - PostFinance-Topskorer: Zwerger; Richard.

Ambri-Piotta: Karhunen; Ngoy, Pinana; Fora, Gautschi; Plastino, Zgraggen; Jelovac; Lhotak, Emmerton, Zwerger; Guggisberg, Müller, Kubalik; Trisconi, Kostner, Bianchi; Incir, Berthon, Lauper; Mazzolini.

Genève-Servette: Mayer; Petschenig, Tömmernes; Wick, Loeffel; Guebey, Grossniklaus; Maillard; Riat, Almond, Rod; Douay, Rubin, Heinimann; Da Costa, Richard, Spaling; Holdener, Romy, Simek; Traber.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Collenberg, D'Agostini, Stucki (alle verletzt) und Taffe (überzähliger Ausländer), Genève-Servette ohne Antonietti, Bays, Bezina, Descloux, Fransson, Hasani, Jacquemet, Mercier, Schweri und Vukovic (alle verletzt). - Pfostenschüsse: 16. Kubalik, 52. Gautschi.

Match-Zusammenfassung
************************************
sda. Innerhalb von 11 Sekunden fällt in der Partie Ambri - Servette (5:2) die Vorentscheidung. Marco Müller und Dominic Zwerger bringen die Leventiner mit der Doppelschlag (40.) 3:1 in Führung.

Damit kommt der Genève-Servette Hockey Club im Strichkampf weiter nicht vom Fleck. Die Genfer gewannen bloss zwei der letzten neun Spiele. Auch in Ambri gelang der "Turnaround" nicht - trotz eines gelungenen Auftakts. Juraj Simek brachte Servette nach zwölf Minuten in Führung, Daniel Rubin verpasste zwei Minuten später in aussichtsreicher Position das 2:0.

Dann übernahm Ambri das Diktat. Die Tessiner dominierten den Rest des Spiels und setzten sich hochverdient durch. Erstmals seit dem 2. Dezember (4:0 gegen die ZSC Lions) gewann Ambri-Piotta eine Partie mit mehr als einem Tor Unterschied.

Die zwei Goals innerhalb von elf Sekunden vom 1:1 zum 3:1 bedeuteten nicht Saisonrekord in der National League. Servette traf beim 6:1 gegen Lausanne am 2. November sogar zweimal in acht Sekunden; Freiburg skorte beim 6:0 gegen Zug am 13. Januar zweimal in zehn Sekunden.

Der 21-jährige Österreicher Dominic Zwerger avancierte mit dem Tor zum 3:1 und drei Assists zum Matchwinner. Ambri nützte ausserdem die ersten drei Powerplay-Chancen - und benötigte für die drei Goals bloss 15, 21 und 12 Überzahlsekunden.



[ Bern ] - [ Ambri ]

6:4 (3:0, 2:0, 1:4)
44. Runde - Samstag, 27. Januar 2018
PostFinance Arena -- 17031 Zuschauer -- Eichmann, Prugger; Kovacs, Stuber

Tore: 3. Meyer (Bodenmann, Heim) 1:0. 11. Hischier (Ebbett) 2:0. 16. Meyer (Noreau, Heim) 3:0. 27. Meyer (Berger) 4:0. 34. Raymond (Kamerzin, Untersander/Strafe angezeigt gegen Ambri) 5:0. 42. Kostner (Trisconi, Bianchi) 5:1. 46. Zwerger (Fora, Kostner/Ausschluss Kämpf) 5:2. 50. Taffe (Plastino, Emmerton/Ausschluss Scherwey) 5:3. 53. Kostner (Pinana, Plastino/Ausschluss Zgraggen!) 5:4. 54. Bodenmann (Noreau, Rüfenacht) 6:4.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Bern, 5mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Arcobello; Zwerger

Bern: Genoni; Noreau, Gerber; Untersander, Blum; Andersson, Krueger; Kamerzin; Bodenmann, Arcobello, Rüfenacht; Raymond, Haas, Scherwey; Hischier, Ebbett, Kämpf; Berger, Heim, Meyer; Randegger.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Ngoy, Pinana; Fora, Gautschi; Jelovac, Collenberg; Berthon, Emmerton, Zwerger; Trisconi, Kostner, Bianchi; Lhotak, Müller, Kubalik; Monnet, Taffe, Lauper.

Bemerkungen: Bern ohne Moser (verletzt), Pyörälä (überzählig), Ambri-Piotta ohne D'Agostini, Incir, Stucki (alle verletzt), Guggisberg, Trunz, Karhunen (alle überzählig). 1. Conz hält Penalty von Haas. 11. Pfostenschuss von Hischier. 15. Lattenschuss von Krueger. 19. Lattenschuss von Scherwey. 29. Timeout von Ambri-Piotta. 50. Timeout von Bern. Ambri ab 59:17 bis 59:29 und ab 59:40 ohne Goalie.

Match-Zusammenfassung
************************************
Ein verrücktes Spiel geboten, aber beim 4:6 in Bern keine Punkte gewonnen - es ist die 30. Saisonniederlage für den HCAP.

Der imposante Berner Tempel ist mit über 17'000 Fans wieder einmal bis auf den letzten Platz gefüllt. Der Chronist staunt, wie professionell der SCB auch neben dem Eis organisiert ist. Da ist zum Beispiel die perfekt eingespielte Gastronomie für die Fans auf den Tribünenplätzen, denn man kann zwischen mehreren (!) Lokalen auswählen und wird dort nicht nur gut und reichlich verpflegt, sondern auch charmant und kompetent umsorgt.

Auf dem Eis scheint der Berner Bär nach dem 0:4 in Lugano gereizt, denn nach 16 Minuten und einem verschossenen Penalty sowie drei Stangenschüssen führen die Einheimischen bereits mit 3:0 Toren. Der HCAP geht dabei keineswegs unter, versucht munter mitzuspielen, lässt aber das körperbetonte Powerhockey vermissen. Und das reicht gegen den spielerisch deutlich besser bestückten SCB nicht ganz. Und nebenbei zeigen die Leventiner, dass sie stets auch ein Herz für solche haben, die in der laufenden Saison selten oder - so wie heute Abend - noch gar nie getroffen haben. So auch das Berner Eigengewächs Dario Meyer, der sich gegen die Nordtessiner gleich als dreifacher (!) Torschütze und späterer Best Player feiern lassen darf.

Und die Cereda-Truppe? Die erwacht erst nach dem 0:5 und im letzten Drittel, dafür dann aber richtig. Innerhalb von elf Minuten gelingen Ambrì-Piotta vier Treffer, das Anschlusstor durch Kostner gar in Unterzahl, so dass der Match plötzlich wieder von vorne beginnen kann. Aber nur fast, denn Bodenmann setzt dem bunten Treiben ein Ende und sorgt mit dem 6:4 für die endgültige Entscheidung in einem Spiel, an welchem die Zuschauer mehr Freude als die Trainer gehabt haben dürften.

Kommenden Dienstag empfängt der HCAP das nach wie vor in den Strichkampf involvierte Servette. Der Chronist fliegt derweil an die Sonne und meldet sich Anfang März wieder aus dem Eisrink.

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher



[ Ambri ] - [ Biel ]

3:2 (0:1, 2:0, 0:1, 1:0) n.V.
43. Runde - Freitag, 26. Januar 2018
Valascia Ambri -- 3929 Zuschauer -- Hebeisen, Wehrli; Bürgi, Stuber

6. Joggi (Sutter) 0:1. 22. Kubalik (Zwerger, Fora/Ausschluss Kreis) 1:1. 33. D'Agostini (Zwerger, Pinana) 2:1. 59. Pouliot (Biel ohne Torhüter) 2:2. 65. (64:29) Zwerger (Fora, Müller) 3:2.

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta - 2mal 2 Minuten gegen Biel. - PostFinance-Topskorer: D'Agostini; Pouliot.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Ngoy, Pinana; Fora, Gautschi; Jelovac; D'Agostini, Emmerton, Zwerger; Trisconi, Kostner, Bianchi; Guggisberg, Müller, Kubalik; Monnet, Berthon, Lauper.

Biel: Hiller; Hächler, Jecker; Kreis, Fey; Maurer, Dufner; Moser; Pedretti, Pouliot, Rajala; Micflikier, Fuchs, Earl; Schmutz, Diem, Fabian Lüthi; Joggi, Sutter, Wetzel; Nussbaumer.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Collenberg, Incir, Stucki (alle verletzt), Taffe, Karhunen (beide überzählig), Biel ohne Forster (gesperrt), Steiner, Tschantré, Neuenschwander, Valentin Lüthi (alle verletzt), Lofquist (überzählig). National-League-Debüt von Moser. 2. Pfostenschuss von Fora. 38. Pfostenschuss von Plastino. 36. D'Agostini nach Bandencheck von Fey verletzt ausgeschieden. 58. Timeout von Biel, ab 58:00 bis 58:43 ohne Goalie.


Match-Zusammenfassung
************************************
sda. Nach sechs Heimniederlagen in Serie hat sich Ambri-Piotta zurückgemeldet. Der Overtime-Coup gegen Biel (3:2) verändert an der schwierigen sportlichen Situation wenig, könnte aber mit Blick aufs Playout einen Schub auslösen.

In der Valascia werden sie den nächsten Effort gegen einen Vertreter der nationalen Spitze nicht nur in guter Erinnerung behalten. Matt D'Agostini, Topskorer und Schwerarbeiter, erlitt wenige Minuten nach dem 2:1 (33.) bei einem (ungeandeten) Bandencheck von Fey womöglich eine Gehirnerschütterung.

Der Ausfall der kanadischen Leaderfigur überschattet das überraschende Ergebnis gegen Biel. Das Out des Nordamerikaners war der hohe Preis für einen Sieg, den sich der Aussenseiter dank seiner grenzenlosen Leidenschaft erkämpft hatte. Auf einen späten Lapsus von Ambri-Goalie Benjamin Conz, der Pouliots Ausgleich (59.) verschuldet hatte, reagierte der 21-jährige Austria-Antreiber Dominic Zwerger in der letzten Minute der Verlängerung mit dem sehenswerten Solo zum 3:2.

Bereits vom frühen 0:1 Joggis hatte sich der Vorletzte nicht irritieren lassen - im Gegenteil: Der tschechische Verteidiger Dominik Kubalik, ein Mann mit internationaler Perspektive und einem Olympia-Aufgebot, leitete mit dem Ausgleich in der 22. Minute die temporäre Wende ein.



[ Ambri ] - [ Langnau ]

2:3 (1:1, 0:1, 1:1)
42. Runde - Samstag, 20. Januar 2018
Valascia Ambri -- 4872 Zuschauer -- Massy, Prugger; Altmann, Kovacs

Tore: 14. Gautschi (Müller, Guggisberg) 1:0. 19. Gagnon (Thuresson, Lardi/Ausschluss Zryd!) 1:1. 28. Neukom (Thuresson) 1:2. 52. Gustafsson (Huguenin/Ausschluss Monnet) 1:3. 53. Müller (Kubalik, Fora) 2:3.

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 4mal 2 Minuten gegen SCL Tigers. - PostFinance-Topskorer: D'Agostini; Elo.

Ambri-Piotta: Karhunen; Plastino, Zgraggen; Fora, Gautschi; Ngoy, Pinana; Jelovac; Monnet, D'Agostini, Zwerger; Guggisberg, Müller, Kubalik; Lhotak, Goi, Lauper; Trisconi, Kostner, Bianchi; Mazzolini.

SCL Tigers: Ciaccio; Zryd, Seydoux; Huguenin, Randegger; Lardi, Erni; Gerber; Thuresson, Gagnon, Dostoinow; Elo, Gustafsson, Nüssli; Kuonen, Pascal Berger, Neukom; Himelfarb, Albrecht, Nils Berger.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Berthon, Emmerton, Incir, Stucki und Taffe (überzähliger Ausländer), SCL Tigers ohne Erkinjuntti, Stettler (beide verletzt), Barker und Blaser (beide gesperrt). - 59. Timeout Ambri-Piotta.

Match-Zusammenfassung
************************************
Ambrì-Piotta verliert zum sechsten Mal in Serie zu Hause - dieses Mal mit 2:3 Toren gegen die SCL Tigers.

Luca Cereda stellt für den kapitalen Match gegen die Emmentaler auf diversen Positionen um: Conz erhält einen Ruhetag. An seiner Stelle spielt das erste Mal Tomi Karhunen. Er macht einen guten Job, strahlt viel Sicherheit aus und ist bei den drei Gegentoren absolut machtlos. Dafür ist Jeff Taffe überzähliger Ausländer. Monnet darf ebenso ran wie Guggisberg, dem gegen Zug gar ein Treffer gelungen war.
Und es scheint so, dass neue Besen gut kehren, denn die Platzherren bestimmen Tempo und Gegner, sind auf einer Art Wiedergutmachungstour und wollen die knapp 5'000 Fans, die den Weg in die Valascia - trotz dichtem Schneegestöber - gefunden haben, einigermassen versöhnen. Das hört sich gut an, umso mehr Marc Gautschi nach 14 Minuten die verdiente Führung gelingt. Ein paar Zeigerumdrehungen später und während einem Powerplay liegt sogar das 2:0 in der Luft. Aber es kommt, wie so oft, anders, als man denkt. Gagnon gelingt ein Shorthander, so dass die Seiten mit dem 1:1 gewechselt werden. Ein insgesamt mässiger Lohn für ein Ambrì, das die erhoffte Reaktion zeigt und deutlich entschlossener als noch gegen Zug und Lausanne auftritt. 

Im Mitteldrittel ist es dann aber mit der Herrlichkeit schon bald wieder vorbei, denn irgendwie findet der Puck momentan den Weg ins Tor einfach nicht: Mal prallt die Scheibe am Gegner ab, dann zischt sie am Tor vorbei - oder dann schaffen es Ambrìs Stürmer einfach nicht, dem schwarzen Kobold den richtigen Zwick zu geben. Anschauungsunterricht gibt es von der Gegenseite, als Neukom einen der eher seltenen Angriffe der Gäste eiskalt zur erstmaligen Tigers-Führung vollstreckt. Und wenn es dann einmal richtig vor dem Gästehüter brennt, stellt dieser in der Person von Damiano Ciaccio seinen Mann. 27 Schüsse pariert er heute Abend, einige davon mit Können, andere mit einer Prise Glück. 

Im Schlussdrittel halten die defensiv (wie gewohnt) soliden Gäste die Emotionen weitgehend in Schach. Erst fünf Minuten vor Schluss und nach einer umstrittenen Strafe ist wieder Feuer im Dach. Auch dank den Toren von Gustafsson, der das temporäre 1:3 erzielt und dem Treffer von Müller, der mit seinem achten Saisontor die Hoffnung auf einen Leventiner Punktgewinn aufs Neue nährt. Daraus wird aber nichts mehr, so dass sich die SCL Tigers sechs Weekend-Punkte notieren dürfen. Ambrì im Gegenzug muss mit einem "Nuller" vorlieb nehmen und zusehen, wie Kloten immer näher kommt. Auf der anderen Seite rückt der zehnte Platz in immer weitere Ferne, was Sportchef Paolo Duca allerdings nicht beunruhigt. Es werde nicht einfach werden, die Spannung hochzuhalten, gab er nach dem Match zu Protokoll. Er glaube aber ans Team und an dessen intakte Moral und sei optimistisch, dass die Mannschaft gestärkt aus dieser derzeit schwierigen Situation rauskomme. 

Nächster Gegner ist der EHC Biel, der am kommenden Freitag in die Valascia kommt. Anschliessend geht es nach Bern und zum Krösus der Liga. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher




[ Zug ] - [ Ambri ]

7:3 (2:1, 3:0, 2:2)
41. Runde - Freitag, 19. Januar 2018
Bossard Arena -- 6898 Zuschauer -- Eichmann, Mollard; Borga, Gurtner

Tore: 6. (5:18) Lammer (Diem, Schlumpf) 1:0. 6. (5:45) Lauper (Lhotak, Collenberg) 1:1. 9. Diem (Lammer, Senteler) 2:1. 32. Diaz (Suri, McIntyre) 3:1. 33. Diaz (McIntyre, Martschini/Ausschluss Kostner) 4:1. 47. Klingberg (McIntyre, Stalberg/Ausschluss Gautschi) 5:1. 42. Müller (Kubalik, Zgraggen) 5:2. 45. Stalberg (Holden, Morant) 6:2. 51. Holden (Diaz) 7:2. 60. (59:57) 7:3 Guggisberg (Jelovac, Eigentor Thiry) 7:3.

Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Zug, 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - Postfinance-Topskorer: Stalberg; D'Agostini.

Zug: Stephan; Thiry, Alatalo; Diaz, Morant; Schlumpf, Leeger; Helbling, Geisser; Martschini, Holden, Stalberg; Klingberg, McIntyre, Suri; Lammer, Diem, Senteler; Haberstich, Kast, Schnyder.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Ngoy, Jelovac; Fora, Gautschi; Collenberg; Trisconi, Kostner, Incir; D'Agostini, Taffe, Zwerger; Guggisberg, Müller, Kubalik; Lhotak, Berthon, Lauper; Mazzolini.

Bemerkungen: Zug ohne Zehnder (krank), Roe und Grossmann. Ambri-Piotta ohne Ambri ohne Bianchi, Stucki, Emmerton (alle verletzt) und Karhunen (überzähliger Ausländer). - Pfosten-/Lattenschüsse: 6. Schnyder, 31. Incir, 36. Schlumpf. - Timeout Ambri-Piotta (46.).


Match-Zusammenfassung
************************************
Der HC Ambrì-Piotta bleibt beim 3:7 in Zug chancenlos. 

Der Chronist steht heute bei den EVZ-Fans, um das Stimmungsbarometer zu fühlen. Obwohl selber erst ein Mittvierziger, fühlt er sich etwa so alt aussehend wie der HCAP heute Abend, denn rundherum stehen Fans, die irgendwo im Primarschulalter stehen. Nun, sie - und auch die etwas älteren Supporter - feiern am Schluss Oldie Josh Holden, der neulich 40 geworden ist, ein Tor geschossen und einen Assist geliefert hat und so etwas wie der Zuger Liebling ist und mit einer stehenden Ovation verabschiedet wird. 

Das, was sich vorher auf dem Eis zugetragen hat, bleibt bis zum 3:1 von Diaz spannend, denn der Gast aus der Leventina wäre zuvor fast zum Ausgleich gekommen. Weil Incir aber nur die Latte trifft und die Platzherren im direkten Gegenzug zum dritten Mal treffen, ist der Match entschieden. Der temporäre Ausgleich wäre allerdings ein zu fürstlicher Lohn für einen insgesamt enttäuschenden HC Ambrì-Piotta gewesen: Zu lethargisch, zu viele Zweikämpfe verlierend, steht die Cereda-Truppe - nüchtern gesehen - von Anfang an auf verlorenem Posten. Die Zuger drücken von Beginn an mächtig aufs Gaspedal und erspielen sich Chance um Chance. Es ist eine Mischung zwischen Pech und Unvermögen, welche dazu führt, dass der Match bis Spielmitte punkto Resultat offen bleibt, dann aber schnell entschieden ist, weil auf das 3:1 gleich auch das 4:1 folgt, wobei sich erneut Diaz als Torschütze profiliert. 

Und der Rest? Das ist Schaulaufen für die knapp 7'000 Fans ... und ein bisschen Geburtstagsparty für den eingangs erwähnten Josh Holden. Ambrì tut gut daran, sich auf den Match von heute Samstag zu konzentrieren. Zwei insgesamt schwache Auftritte verlangen nach einer schnellen Reaktion gegen die in der Valascia gastierenden SCL Tigers. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher


sda.  31 Minuten lang hofft Ambri-Piotta in Zug auf ein positives Ergebnis. Ein Doppelschlag von Raphael Diaz entscheidet die Partie: Zug gewinnt 7:3.

Ein Drittel lang verlief die Partie ausgeglichen. Zug führte 2:1, weil die Drittlinienstürmer Dominic Lammer und Nolan Diem in den ersten acht Minuten trafen, nachdem sie beide zuletzt Sperren verbüsst hatten. Nach der zweiten Pause schaltete Zug aber hoch: Ambri kam im zweiten Abschnitt bloss noch zu zwei Torschüssen. Und der EVZ schraubte das Skore innerhalb von fünf Minuten auf 5:1 hoch.

Verteidiger Raphael Diaz, der Nationalmannschafts-Captain, erwies sich als Schlüsselfigur auf dem Weg zum klaren Sieg. Diaz realisierte das 3:1 und das 4:1 und verdoppelte somit seine Torproduktion in dieser Saison. Das 4:1 und das 5:1 (durch Carl Klingberg) erzielten die Zuger mit einem Mann mehr auf dem Eis. Auch beim 5:1 stand Diaz auf dem Eis.

Der EV Zug kam zum elften Sieg in den letzten 13 Spielen, feierte den sechsten Heimsieg hintereinander und gewann alle vier Duelle gegen Ambri in dieser Saison, wobei die Zuger in keinem dieser vier Spiele mehr als zwei Gegentore zuliessen. Freuen durfte sich am Ende auch Josh Holden: Einen Tag nach dem 40. Geburtstag gelang dem Kanadier das siebte Tor.




[ Ambri ] - [ Lausanne ]

2:5 (1:1, 0:3, 1:1)
39. Runde - Sonntag, 14. Januar 2018
Valascia Ambri -- 5346 Zuschauer -- Massy, Wehrli; Kaderli, Progin

Tore: 11. Zangger (Froidevaux, Junland/Ausschluss Zgraggen) 0:1. 18. Trisconi (Jelovac, Ngoy) 1:1. 23. Zangger (Nodari, Fischer) 1:2. 28. Antonietti (Vermin, Frick) 1:3. 36. Danielsson (Jeffrey, Nodari/Ausschluss Müller; Fischer) 1:4. 49. Zgraggen (Zwerger, Müller) 2:4. 58. Junland (Ausschluss Fischer!) 2:5 (ins leere Tor).

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 6mal 2 Minuten gegen Lausanne. - PostFinance-Topskorer: D'Agostini; Jeffrey.

Ambri-Piotta: Benjamin Conz; Plastino, Zgraggen; Fora, Gautschi; Ngoy, Jelovac; Collenberg; Ngoy, Berthon, Lauper; Lhotak, Müller, Kubalik; D'Agostini, Taffe, Berger; Trisconi, Kostner, Mazzolini.

Lausanne: Zurkirchen; Junland, Borlat; Genazzi, Frick; Nodari, Fischer; Gobbi; Herren, Jeffrey, Danielsson; Antonietti, Vermin, Pesonen; Zangger, Froidevaux, In-Albon; Florian Conz, Mieville, Kneubühler.

Bemerkungen: Ambri ohne Monnet (krank) sowie Bianchi, Stucki, Emmerton, Incir, Rochow (alle verletzt) sowie Guggisberg (überzählig), Lausanne ohne Walsky, Ryser und Trutmann (alle verletzt), Schelling (gesperrt) sowie Gernat (überzähliger Ausländer). - 27. Pfostenschuss Herren. - Timeouts: 33. Lausanne, 55. Ambri von 57:15 bis 57:44 ohne Torhüter. - 48. Pfostenschuss Antonietti.


Match-Zusammenfassung
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Lausanne gewinnt in Ambrì verdient mit 5:2-Toren. Damit rückt der 10. Platz in immer weitere Ferne. 

Knapp 5'400 Fans kommen in die Valascia, werden aber noch vor Spielbeginn ein erstes Mal von den "Supportern" der Gäste mit Pyros eingeräuchert, was die Atmosphäre zusätzlich erhitzt. Schade, dass es Ambrì im ersten Powerplay nicht schafft, gleich vorzulegen. Ganze vier Minuten verstreichen, ohne dass der Torhüter der Gäste hätte ernsthaft eingreifen müssen. Da machen es die Waadtländer Gäste besser, treffen gleich beim ersten Überzahlspiel und dokumentieren, dass sie nicht bereit sind, irgendwelche Geschenke zu verteilen. Dass die Seiten mit einem Unentschieden gewechselt werden, ist Trisconi zu verdanken, der seinen Handgelenkschuss im Netz zappeln sieht. Es ist ein tendenziell fürstlicher Lohn für ein uninspiriertes Ambrì. 

Das Mitteldrittel rückt die heutigen Stärkeverhältnisse dann in das richtige Licht, denn Lausanne gelingen in regelmässigen Abständen drei Tore, denen die Gastgeber wenig bis gar nichts entgegensetzen können. Und wenn dann Gefahr vor Zurkirchen entsteht, ist dieser stets Herr der Lage und macht einen bestechend sicheren Eindruck. Es ist ein pomadiges Ambrì, das mit zu wenig Emotionen agiert und die vielleicht bis anhin schwächste Saisonleistung zeigt. 

Lausanne lässt im Schlussabschnitt nach und wird dafür prompt bestraft. Zgraggen schliesst einen schönen Angriff mit einem Direktschuss ab, verkürzt auf 2:4 und bringt noch einmal Hoffnung in die Valascia. Und siehe da: Plötzlich ist es wieder da, das Tempospiel der Leventiner. Und diese Art von Eishockey behagt der Truppe um Yves Sarault überhaupt nicht. Der Anschlusstreffer scheint zum Greifen nah, wird aber nicht Tatsache, weil die Jungs von Luca Cereda die Kaltblütigkeit vor dem Tor vermissen lassen - Ausländer (Kubalik) inklusive. Eine Strafe gegen Lausanne sorgt dafür, dass Ambrì - nun ohne Goalie - gar in doppelter Überzahl agieren darf. Sinnbildlich für diesen Nachmittag, springt die Scheibe aber auf die Kelle von Junland, der das verwaiste Tor nicht verfehlt und den Sieg der Gäste definitiv unter Dach und Fach bringt. 

Kommenden Freitag geht es zum EV Zug. Am Samstag dann gastieren die SCL Tigers in der Valascia. Aus Sicht von Ambrì scheint der Kampf um Platz 10 (vorerst) entschieden. Es schaut danach aus, als würde man sich nun ein Duell mit dem EHC Kloten liefern - im Kampf um den letzten Platz. Derzeit steht Ambrì auf Platz 11, zwölf Zähler hinter Lausanne und deren elf hinter Langnau. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher


sda. Lausanne gewinnt ein Duell unterhalb des Playoff-Trennstrichs beim Vorletzten Ambri-Piotta mit 5:2. Die Gäste ziehen im Mitteldrittel mit einem 3:0 vorentscheidend auf 4:1 davon.

Jonas Junland sorgte in der vorletzten Minute mit einem Shorthander ins leere Tor für das Schlussresultat. Sandro Zangger traf mit dem 1:0 und dem 2:1 gleich doppelt für Lausanne, nachdem er seit dem 13. Oktober (ebenfalls gegen Ambri) und damit 27 Spiele lang ohne Torerfolg geblieben war.

Lausanne war insgesamt robuster in den Zweikämpfen und vermochte dadurch die Leventiner selbst in Unterzahl zu kontrollieren. Ambri-Piotta ist noch ohne Dreipunkte-Erfolg im neuen Jahr und hat seit dem 24. November keine zwei Meisterschaftsspiele mehr in Folge mehr gewonnen.

Lausanne kam derweil zum drittem Sieg aus den letzten vier Spielen und feierte den dritten Erfolg in Serie in den Direktduellen. Zudem setzte sich mit den Waadtländern erstmals nach 13 Begegnungen zwischen diesen Teams wieder das Auswärtsteam durch.

Anmerkung von Tiz: Zu denken geben die sogenannten Lausanner "Fans". Zünden und werfen (!) Petarden. Die Polizei ist mit einem Grossaufgebot (wie bei einem Derby) anwesend, um die aggressiven Chaoten in Schach zu halten. Der Club (Lausanne) wird eine Busse bezahlen müssen, aber die einzelnen A......cher lässt man laufen. Und dann wundert man sich, warum immer weniger Fans in die Stadien kommen (Eishockey wie auch Fussball). Wann endlich wird rigoros durchgegriffen??!!??




[ ZSC ] - [ Ambri ]

2:3 (0:0, 2:2, 0:0, 0:1) n.V.
40. Runde - Samstag, 13. Januar 2018
Hallenstadion Zürich -- 8910 Zuschauer -- Tscherrig, Wiegand; Fluri, Gnemmi

Tore: 27. (26:04) Herzog (Schäppi, Künzle) 1:0. 27. (26:58) Müller (Kubalik, Guggisberg) 1:1. 29. Taffe (Zwerger, D'Agostini/Ausschlüsse Chris und Phil Baltisberger) 1:2. 38. Herzog (Bachofner, Klein) 2:2. 62. Fora (Taffe) 2:3.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 4mal 2 plus 5 Minuten (D'Agostini) plus Spieldauer (D'Agostini) gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Pettersson; D'Agostini.

ZSC Lions: Flüeler; Klein, Phil Baltisberger; Sutter, Geering; Guerra, Seger; Berni; Künzle, Schäppi, Pestoni; Pettersson, Pius Suter, Herzog; Hinterkircher, Prassl, Bachofner; Chris Baltisberger, Kaj Suter, Kenins; Lazarevs.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Ngoy, Jelovac; Fora, Gautschi; Collenberg; Lhotak, Berthon, Lauper; Trisconi, Kostner, Incir; D'Agostini, Taffe, Zwerger; Guggisberg, Müller, Kubalik; Goi.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Blindenbacher, Karrer, Korpikoski, Marti, Nilsson, Pelletier, Shore, Sjögren, Wick (alle verletzt) und Miranda (krank), Ambri-Piotta ohne Bianchi, Emmerton und Pinana (alle verletzt).

Die Fünfminuten- plus Spieldauerstrafe gegen D'Agostini wurde tags darauf wegen eines Fehlentscheides annulliert.


Match-Zusammenfassung
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sda. Die ZSC Lions bleiben auch unter Trainer Hans Kossmann eine Wundertüte. 24 Stunden nach dem überzeugenden 4:2-Sieg in Bern unterliegen die Lions Ambri-Piotta im Heimspiel mit 2:3 nach Verlängerung.

Und wieder galt, was Kossmann schon vor einer Woche nach der Heimniederlage gegen Freiburg (3:4 n.V.) angeprangert hatte: Die ZSC Lions fänden derzeit immer einen Weg in eine Niederlage mit einem Tor Unterschied.

Auch gegen Ambri war für den Zürcher SC der Sieg mehrmals in Griffnähe. Die Zürcher dominierten mit 42:27 Schüssen. Sie spielten im ersten Abschnitt sechs Minuten lang (erfolglos) Powerplay. Sie gingen nach 26 Minuten durch das erste von zwei Toren von Fabrice Herzog dann doch in Führung. Und sie konnten im Finish nach einem Stockfoul von Matt D'Agostini beim Skore von 2:2 nochmals während drei Minuten Powerplay spielen.

Aber am Ende siegte dennoch Ambri mit einem Tor Unterschied. Die Leventiner konterten das erste Gegentor nur 54 Sekunden später mit dem Ausgleich durch Marco Müller. Sie nützten ihre erste Überzahlchance zum 2:1 durch Jeff Taffe. Und in der Verlängerung gelang Captain Michael Fora nach 82 Sekunden mit dem ersten Torschuss das 3:2-Siegtor.

Erstaunlich war, dass Trainer Kossmann trotz der nächsten nicht zwingenden Niederlage nicht einmal unzufrieden war. Die ungenügende Effizienz führte er auf den Effort vom Freitag in Bern zurück; ausserdem kränkeln neben dem Verletzungslazarett (neun Spieler) derzeit mehrere ZSC-Akteure.




[ Ambri ] - [ Lugano ]

2:4 (0:1, 0:0, 2:3)
37. Runde - Samstag, 6. Januar 2018
Valascia Ambri -- 6500 Zuschauer (ausverkauft) -- Dipietro, Wehrli; Kovacs, Wüst

Tore: 6. Lapierre (Brunner, Sanguinetti/Ausschluss Lauper) 0:1. 42. Zwerger (Taffe, D'Agostini) 1:1. 47. Müller (Kubalik/Ausschluss Conz!) 2:1. 48. Sanguinetti (Klasen, Lajunen) 2:2. 50. Bürgler (Klasen, Brunner/Ausschluss Zwerger) 2:3. 60. (59:42) Lapierre (Ausschluss Sanguinetti!) 2:4 (ins leere Tor).

Ambri-Piotta: Conz; Ngoy, Collenberg; Plastino, Zgraggen; Fora, Gautschi; Moor; Mazzolini, Berthon, Lauper; Lhotak, Müller, Kubalik; Trisconi, Kostner, Bianchi; D'Agostini, Taffe, Zwerger; Incir.

Lugano: Merzlikins; Sanguinetti, Chiesa; Kparghai, Sartori; Wellinger, Furrer; Matewa; Fazzini, Lapierre, Reuille; Brunner, Sannitz, Bertaggia; Bürgler, Lajunen, Klasen; Walker, Cunti, Romanenghi; Hofmann.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Emmerton, Jelovac, Pinana, Stucki, Rochow (alle verletzt) und Goi, Lugano ohne Vauclair (beide krank), Ronchetti und Ulmer (beide verletzt). - Pfostenschuss Brunner (24.). - Timeout Ambri-Piotta (59:05).        


Match-Zusammenfassung
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Bitter, aber wahr: Ambrì verliert auch das zweite Derby innerhalb von 24 Stunden und steht (einmal mehr) mit leeren Händen da - 2:4 nach 60 mitreissenden Minuten.  

Die Vergleiche zwischen Ambrì-Piotta und Lugano faszinieren noch immer: Zwei Spiele innerhalb von zwei Tagen, zwei Mal eine ausverkaufte Halle und fast 14'000 Fans - das ist phänomenal! Genau so wie die heutige Choreographie, welche einen explosiven und stimmungsvollen Abend lanciert. 31 Sekunden sind gespielt, als das Derby für Adrien Lauper bereits zu Ende ist, nachdem er sich mit einem Gegner prügelt. Weshalb Wellinger nicht auch unter die Dusche geschickt wird, bleibt indes nicht ganz geklärt. 
Über alle Zweifel erhaben ist das 0:1 durch Lapierre, der sich später gar als Doppeltorschütze feiern lassen darf und unterstreicht, dass er den Wandel vom sich prügelnden "Pausenclown" zum verlässlichen Ausländer geschafft hat, ja gar zu einer immer wichtigeren Figur im Puzzle von Lugano wird. Einem Puzzle, das aus lauter hochkarätigen Individualisten besteht. Und diese können immer mal wieder den Unterschied ausmachen, so wie heute Abend, an dem neben Lapierre auch der wieder genesene Furrer brilliert. Der Verteidiger stabilisiert die Hintermannschaft von Lugano so sehr, dass nur zwei von 52 (!) Ambrì-Schüssen den Weg ins Tor finden. Damit ist auch gesagt, dass Elvis Merzlikins erneut einen fabelhaften Abend einzieht und es die Stürmer von Ambrì versäumen, mit der nötigen Abgeklärtheit zu agieren. 

Nach 42 Minuten und verpassten Chancen hüben wie drüben, ist es Dominic Zwerger, der die ausverkaufte Valascia jubeln lässt, denn seine feine Einzelleistung wird mit dem hoch verdienten Ausgleich belohnt. Und es kommt noch besser, als Müller in Unterzahl (!) gar die Führung für die Cereda-Truppe schafft. Es ist der gerechte Lohn für ein Ambrì, das extrem viel Aufwand betreibt, intensiv Schlittschuh läuft, beherzt kämpft und den Sieg plötzlich in Griffweite hat. Der Match jedoch ist noch längst nicht entschieden, weil es die Nordtessiner wiederum nicht schaffen, die so hart erkämpfte Führung zu verwalten. Sanguinettis Ausgleich nur rund eine Minute später ist ein Stich ins blauweisse Herz - und als Bürgler in Überzahl ebenfalls trifft, führen die Gäste aus Lugano plötzlich wieder mit 2:3 - verrückt, aber wahr! 
Doch das Drama ist noch nicht zu Ende, denn der eingangs erwähnte Lapierre trifft mit einem (sehenswerten) Schlenzer ins verwaiste Ambrì-Tor. Dabei wäre die Gelegenheit für den Ausgleich günstig gewesen, denn die Platzherren nehmen nicht nur ihren Goalie Conz raus, sondern profitieren auch von einer Strafe gegen Lugano, was jedoch nicht in den Ausgleich mündet. Im Gegenteil: Erneut steht Ambrì-Piotta am Ende ohne Punkte da und sieht den Playoff-Platz in immer weitere Ferne rücken.

Und auch der Abstand zu Lausanne hat sich vergrössert, so dass die Partie vom kommenden Sonntag zu einen Schlüsselspiel im Kampf um Rang 10 wird. Zuvor geht es aber ins Hallenstadion und zu den ZSC Lions - und zu Hans Kossmann, dem Vorgänger von Luca Cereda. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher





[ Lugano ] - [ Ambri ]

4:2 (2:0, 1:0, 1:2)
38. Runde - Freitag, 5. Januar 2018
Resega Lugano -- 7200 Zuschauer (ausverkauft) -- Stricker, Urban; Bürgi, Progin

Tore: 8. Klasen (Bürgler, Furrer) 1:0. 12. Klasen (Lajunen, Bürgler/Ausschluss Müller) 2:0. 34. Fazzini (Sanguinetti, Hofmann/Ausschluss Lhotak) 3:0. 48. (47:17) D'Agostini (Plastino, Berthon/Ausschluss Furrer) 3:1. 48. (47:37) Romanenghi (Cunti, Walker) 4:1. 52. Collenberg (Kubalik, Lhotak) 4:2.

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Lugano; 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - Postfinance-Topskorer: Fazzini; D'Agostini.

Lugano: Merzlikins; Wellinger, Furrer; Matewa, Sanguinetti; Sartori, Chiesa; Fazzini, Lapierre, Hofmann; Bürgler, Lajunen, Klasen; Brunner, Sannitz, Bertaggia; Walker, Cunti, Romanenghi; Reuille.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Fora, Gautschi; Ngoy, Jelovac; Collenberg; D'Agostini, Taffe, Kubalik; Trisconi, Müller, Zwerger; Lhotak, Berthon, Lauper; Incir, Kostner, Bianchi; Mazzolini.

Bemerkungen: Lugano ohne Vauclair (krank), Ronchetti, Ulmer (beide verletzt) und Elia (U20-WM), Ambri ohne Goi (krank), Stucki, Emmerton, Pinana und Rochow (alle verletzt). Pfostenschuss Plastino (32.). Timeout Ambri (58.). Ambri ab 57:41 ohne Goalie.


Match-Zusammenfassung
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sda.  Der HC Lugano gewinnt ein spektakuläres Tessiner Derby dank der besseren Chancenauswertung mit 4:2. Die Bianconeri sind das effizientere Team als die leidenschaftlich kämpfenden Leventiner.

Ausgerechnet im Derby fand Lugano aus seiner Krise mit vier Niederlagen in Serie heraus. Die grosse Figur war mit seiner ersten Doublette der Saison Linus Klasen. Der Schwede traf im Startdrittel innerhalb von knapp vier Minuten zur eher schmeichelhaften 2:0-Führung. Auch im mittleren Abschnitt bot sich den Leventinern nochmals die Chance zur Wende. Nick Plastino traf jedoch nur den Pfosten, und wenig später erhöhte PostFinance-Topskorer Luca Fazzini mit seinem 17- Saisontor in Überzahl für Lugano auf 3:0.

Ambri steckte allerdings nie auf und verkürzte im Schlussdrittel zweimal auf zwei Tore Differenz. Mehr lag allerdings nicht mehr drin - trotz am Ende 46:40 Torschüssen. In erster Linie schafft es Ambri seit einem 4:3-Sieg zum Saisonauftakt nicht mehr, gegen den Erzrivalen zu skoren. In den letzten vier Spielen gelangen nur noch zusammen fünf Tore.

Trotz des guten Eindrucks, den das Team unter Jungtrainer Luca Cereda hinterlässt, steht man nicht besser da als vor einem Jahr und muss sich langsam mit dem Playout anfreunden. Ambri hat von den letzten neun Spielen nur zwei gewonnen und weist auf das drittletzte Lausanne bereits sieben Punkte Rückstand auf.




[ Kloten ] - [ Ambri ]

1:2 (0:1, 0:0, 1:0, 0:0) n.P.
36. Runde - Dienstag, 2. Januar 2018
Swiss Arena -- 5988 Zuschauer -- Dipietro, Mollard; Abegglen, Progin

Tore: 10. Müller (Trisconi, Kubalik) 0:1. 51. Abbott (Grassi, Schlagenhauf) 1:1.
Penaltyschiessen: Schlagenhauf -, Lhotak -; Praplan -, Kubalik -; Abbott -, D'Agostini 0:1; Hollenstein -, Müller; Kellenberger -.

Strafen: 3mal 2 plus 10 Minuten (Kellenberger) gegen Kloten, 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Praplan; D'Agostini.

Kloten: Boltshauser; Von Gunten, Harlacher; Bäckman, Back; Ramholt, Kellenberger; Praplan, Santala, Hollenstein; Bozon, Trachsler, Sallinen; Grassi, Schlagenhauf, Abbott; Bader, Obrist, Leone; Marchon.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Fora, Gautschi; Ngoy, Jelovac; Collenberg; Incir, Kostner, Bianchi; D'Agostini, Taffe, Kubalik; Trisconi, Müller, Zwerger; Lhotak, Goi, Berthon; Lauper.

Bemerkungen: Kloten ohne Weber, Bieber, Lemm und Bircher (alle verletzt), Stoop (krank), Egli (U20-WM), Ambri-Piotta ohne Stucki, Emmerton, Pinana und Guggisberg (alle verletzt) sowie Monnet und Trunz (beide überzählig). - 5. Lattenschuss Abbott.


Match-Zusammenfassung
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sda. Ambri-Piotta reiht erstmals seit 2004 vier Siege in Folge gegen Kloten aneinander. Die Leventiner kommen im Kellerduell bei den Zürcher Unterländern zu einem 2:1-Erfolg nach Penaltyschiessen.

Matt D'Agostini, zuletzt Spengler-Cup-Gewinner mit dem Team Canada, erzielte den einzigen Treffer im Penaltyschiessen.

In einem potenziellen Testlauf für die Playouts zwischen diesen beiden Teams hatte Marco Müller den Vorletzten Ambri-Piotta im Startdrittel in Führung gebracht. Dominik Kubalik und D'Agostini verpassten zu Beginn des Schlussdrittels das 2:0 und den möglichen Gewinn von drei Punkten für die Gäste.

Als Ambri in der Folge auch noch eine Powerplay-Gelegenheit ausliess, wurden die Leventiner von Kloten mit dem 1:1-Ausgleich durch Spencer Abbott bestraft. Der aus der AHL (San Diego) gekommene Kanadier spielte erstmals für Kloten.

Bis dahin hatte das Heimteam gegen das aufsässige Forechecking von Ambri kein Rezept gefunden und eine hohe Fehlpass-Quote verzeichnet. Zudem kassierte Kloten gleich zwei ärgerliche Strafen in Folge wegen zu vieler Spieler auf dem Eis.




[ Ambri ] - [ Davos ]

0:3 (0:1, 0:1, 0:1)
35. Runde - Samstag, 23. Dezember 2017
Valascia Ambri -- 5947 Zuschauer -- Urban, Wehrli; Altmann, Küng

Tore: 3. Portmann (Simion) 0:1. 36. Little (Nygren, Corvi/Ausschluss Ngoy) 0:2. 47. Buck (Forrer, Little) 0:3.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, keine Strafe gegen Davos. - PostFinance-Topskorer: D'Agostini; Little.

Ambri-Piotta: Conz; Ngoy, Jelovac; Fora, Gautschi; Collenberg, Zgraggen; Moor; Incir, Kostner, Bianchi; Lhotak, Berthon, Kubalik; D'Agostini, Taffe, Trisconi; Lauper, Müller, Zwerger; Goi.

Davos: Van Pottelberghe; Schneeberger, Paschoud; Aeschlimann, Nygren; Heldner, Jung; Grossniklaus, Forrer; Sciaroni, Corvi, Ambühl; Marc Wieser, Johansson, Little; Egli, Buck, Dino Wieser; Simion, Walser, Portmann.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Rochow, Stucki, Emmerton, Plastino, Pinana und Guggisberg (alle verletzt) sowie Monnet (überzählig), Davos ohne Kessler, Jörg, Lindgren, Du Bois, Kousal und Rödin (alle verletzt) sowie Barandun und Eggenberger (beide U20-WM). - Trauerminute für Angelo Gianini (verstorbener Präsident der Valascia Immobiliare SA). - 38. Pfostenschuss Corvi. - 58:15 bis 60:00 Ambri ohne Torhüter.   


Match-Zusammenfassung
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Ein bärenstarker HC Davos gewinnt in Ambrì verdient mit 3:0 Toren.

Arno Del Curto, Wundertrainer des HCD, stapelt gerne tief und streicht heraus, dass sie viel Verletzungspech hätten und deshalb immer mal wieder am Limit spielen müssten. Das ist die eine Seite der Medaille. Die andere ist die, dass mit Johansson und Buck flugs zwei Ausländer eingeflogen werden, damit zumindest auf den Positionen der Ausländer mit Vollbestand agiert werden kann. Und natürlich verfügt der HC Davos - trotz diverser Absenzen - immer noch über eine ganze Reihe erstklassiger (Schweizer) Spieler, die jederzeit den Unterschied ausmachen können. 

Ambrì kann da nicht ganz mithalten. Emmerton und vor allem Plastino fehlen dem Team, dass mit D'Agostini, Taffe und Kubalik nur drei Ausländer aufs Eis schicken kann. Im direkten Vergleich fallen die HCAP-Söldner heute Abend denn auch ein bisschen ab, denn ein Blick auf die Liste der Torschützen verrät, dass sich die Bündner bei zwei von drei Toren auf ihre Ausländer verlassen können. 

Das (herrliche) 0:1 erzielt mit Jerome Portmann ein 20-jähriger Youngster. Er verwertet die präzise Hereingabe von Simion und unterstreicht damit, dass es Del Curto mit dem Einbau von jungen Spielern seit Jahren ernst meint. Es ist beeindruckend, mit viel Tempo und Präzision sich der HCD durch die Abwehrreihen der Gastgeber fräst. Gastgeber, die keinen schlechten Match spielen, aber am heutigen Abend letztlich chancenlos bleiben, weil der HC Davos auch in den Zweikämpfen nichts anbrennen lässt und öfters die Oberhand behält. 

Im Mitteldrittel hat Ambrì-Piotta seine besten Momente, scheitert aber entweder am eigenen Unvermögen oder dann am tadellosen Gästehüter Van Pottelberghe, der dann und wann auch auf ein bisschen Glück zählen darf. Jeff Taffe vergibt die beste Chance für die Leventiner. Sein Tanz durch die Gästeabwehr wird nicht mit einem Tor belohnt. Besser macht es im Gegenzug der HC Davos, der eine etwas gar streng gepfiffene Strafe gegen Ngoy eiskalt zum 0:2 nutzt. 

Konnte Ambrì tags zuvor im Schlussdrittel das Spiel noch drehen, ist der HCD heute schlicht eine Nummer zu gross. Kein bisschen nachlassend, halten sich die Bündner den Gegner erfolgreich vom Leib - und kontern ihrerseits stets brandgefährlich. Buck schiesst in seinem zweiten Spiel sein zweites Tor und sorgt dafür, dass der Match nach 47 Minuten entschieden ist. Nicht, dass Ambrì nun aufstecken würde. Ganz im Gegenteil: Die Jungs von Luca Cereda fighten tapfer weiter, schaffen es aber nicht mehr, das Tor der Gäste in wirklich ernsthafte Bedrängnis zu bringen. 

Zum Schluss gibt es dennoch warmen Applaus der fast 6'000 Fans in der Valascia. Sie gehen mit der Erkenntnis nach Hause, dass der HCAP - Ausgabe 2017/18 - viel Freude bereitet und es halt einfach ein bisschen Geduld braucht, bis man die Früchte der Arbeit von Cereda und Duca wird ernten können. 

Wenn es am 2. Januar 2018 mit dem Auswärtsspiel in Kloten weitergeht, sollte auch Nick Plastino wieder mit von der Partie sein. Cory Emmerton hingegen dürfte bis weit in den Januar 2018 ausfallen, auch wenn die verletzte Schulter keine Operation braucht und konservativ behandelt werden kann. 

Der Chronist wünscht der gesamten HCAP-Familie genussvolle Festtage und ein grossartiges und gesundes neues Jahr. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher 




[ Fribourg ] - [ Ambri ]

4:5 (0:0, 4:2, 0:3)
34. Runde - Freitag, 22. Dezember 2017
BCF Arena -- 6079 Zuschauer -- Koch, Müller; Gurtner, Obwegeser

23. Mottet 1:0. 30. Rivera (Marchon, T. Vauclair) 2:0. 32. (31:04) D'Agostini (Taffe, Collenberg) 2:1. 32. (31:25) Slater (Kienzle, Mottet) 3:1. 38. Kostner (Fora, Kubalik/Ausschluss Holos) 3:2. 40. Neuenschwander (Holos) 4:2. 44. Kostner (Bianchi) 4:3. 47. Trisconi (Taffe, Zgraggen) 4:4. 60. (59:26) Lhotak 4:5.

Strafen: 5mal 2 Minuten plus Spieldauerstrafe (Brust) gegen Fribourg; 1mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Slater; D'Agostini.

Fribourg-Gottéron: Brust/Gaudreault (ab 59:59); Holös, Chavaillaz; Kienzle, Stalder; Rathgeb, Abplanalp; Kühni; Meunier, Bykow, Birner; Rossi, Slater, Mottet; Neuenschwander, Rivera, Vauclair; Marchon, Schmutz, Chiquet.

Ambri-Piotta: Conz; Ngoy, Jelovac; Gautschi, Fora; Zgraggen, Collenberg; Moor; Trisconi, Taffe, D'Agostini; Kubalik, Berthon, Lhotak; Zwerger, Goi, Lauper; Bianchi, Kostner, Incir; Mazzolini.

Bemerkungen: Fribourg ohne Cervenka, Glauser, Schilt, Sprunger, Fritsche und Waeber, Ambri ohne Emmerton, Plastino, Müller, Stucki und Guggisberg (alle verletzt), Monnet und Trunz (beide überzählig). - Pfostenschuss Kubalik (22.) - 60. Timeout Fribourg und von 59:30 bis 59:59 ohne Torhüter.


Match-Zusammenfassung
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sda. Ambri-Piotta fährt nach zuletzt fünf Niederlagen in Serie in Freiburg einen spektakulären Sieg ein. Die Leventiner liegen gegen Gottéron nach 40 Minuten 2:4 zurück, siegen aber dennoch 5:4.

Das entscheidende Tor gelang 34 Sekunden vor Schluss ausgerechnet Lukas Lhotak. Ambris Stürmer wechselt auf die nächste Saison hin zu den Freiburgern.

Fribourgs fünfte Niederlage in den letzten sechs Spielen fiel äusserst ärgerlich aus. Das Team von Mark French hatte die Partie und den Gegner lange Zeit im Griff, führte 3:1 und 4:2, ehe es sich im Schlussdrittel von den Gästen überrumpeln liess. Anstatt das Polster am Strich nach dem 5:1-Sieg am Dienstag in Genf weiter auszubauen, beträgt Gottérons Vorsprung auf die neuntplatzierten SCL Tigers weiterhin nur drei Punkte.

Nicht den besten Abend erwischten die beiden Torhüter. Ambris Benjamin Conz machte bei der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte bei den ersten beiden Gegentoren ebenso einen glücklose Figur wie der Kanadier Barry Brust im Schlussdrittel im Gehäuse von Gottéron.



[ Servette ] - [ Ambri ]

4:2 (1:0, 2:0, 1:2)
33. Runde - Dienstag, 19. Dezember 2017
les Vernets Servette -- 6006 Zuschauer -- Koch, Mollard; Kaderli, Küng

Tore: 6. Jeremy Wick (Richard, Da Costa) 1:0. 21. (20:32) Riat (Da Costa, Tömmernes/Ausschluss Collenberg) 2:0. 31. Riat (Da Costa, Tömmernes/Ausschluss Lauper) 3:0. 46. Bianchi (Collenberg) 3:1. 55. Fora (D'Agostini, Taffe) 3:2. 60. (59:25) Rubin 4:2 (ins leere Tor).

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Servette, 7mal 2 plus 10 Minuten (Conz) gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Richard; D'Agostini.

Genève-Servette: Descloux (57. Giovannini); Vukovic, Petschenig; Jacquemet, Tömmernes; Wick, Löffel; Guebey; Schweri, Romy, Simek; Riat, Rubin, Rod; Da Costa, Richard, Spaling; Holdener, Heinimann, Douay; Traber.

Ambri-Piotta: Conz; Fora, Gautschi; Ngoy, Jelovac; Zgraggen, Collenberg; Moor; Trisconi, Emmerton, Berthon; D'Agostini, Taffe, Lhotak; Lauper, Goi, Zwerger; Incir, Kostner, Bianchi; Guggisberg.

Bemerkungen: Servette ohne Bezina, Mercier, Almond, Bays, Gerbe, Hasani, Massimino, Mayer (alle verletzt), Fransson (krank), Ambri-Piotta ohne Monnet, Müller, Stucki, Pinana, Plastino, Kubalik, Trunz (alle verletzt). Descloux hält Penaltys von Kostner (44.) und Lhotak (57.). 57. Descloux verletzt ausgeschieden.


Match-Zusammenfassung
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sda. Genève-Servette besiegt den schlingernden Tabellenvorletzten HC Ambri-Piotta nach finalen Turbulenzen 4:2 und rückt auf Position 8 vor.

Im Gegensatz zur Squadra aus dem Sopraceneri haben die Servettiens in den letzten zwei Monaten markant zugelegt. Obschon die wirtschaftliche Situation am Lac Léman weiterhin angespannt ist, verkauft sich das Ensemble innerhalb des Rinks besser als die Klubführung.

Craig Woodcroft, an den Olympischen Spielen für den Coaching-Stab der Kanadier vorgesehen, hatte nach seiner Rückkehr von einer mehrtägigen Moskau-Tournee mit dem Team Canada allerdings trotz einer 3:0-Führung bis zum 4:2 in der 60. Minute zu leiden. Ohne Not war den Westschweizern in der Schlussphase die Kontrolle entglitten.

In den Mittelpunkt rückte in der allgemeinen Hektik Gauthier Descloux. Der erst vor sechs Tagen von Ambri-Piotta zurückbeorderte Keeper parierte zwei Penaltys und verhinderte den möglichen Umschwung praktisch im Alleingang. Für seinen letzten Big Save bezahlte der 21-Jährige indes einen hohen Preis: Der Ersatz des erneut angeschlagenen Stammgoalies Robert Mayer wurde mit einer Beinverletzung abtransportiert.

Vor den unruhigen Schlussminuten war neben dem 20-jährigen Doppeltorschützen Damien Riat vor allem Stéphane Da Costa einmal mehr positiv aufgefallen. Der siebenfache französische WM-Teilnehmer erzeugte in der Paradeformation der Romands enorm Druck - und wie er den dritten Treffer mit einer Schuss-Finte einleitete, war grosse Klasse.

Aus Sicht der Südschweizer verschärft sich die Lage. Das bis Ende Oktober oberhalb der Trennlinie klassierte Team von Luca Cereda driftete in den letzten 46 Tagen komplett ab - die Bilanz mit zwölf Niederlagen in 15 Partien ist ernüchternd.



[ Biel ] - [ Ambri ]

5:1 (3:1, 2:0, 0:0)
31. Runde - Sonntag, 17. Dezember 2017
Tissot Arena -- 5836 Zuschauer -- Schukies (D), Stricker; Abegglen, Progin

Tore: 6. Forster (Lützi, Schmutz) 1:0. 15. Guggisberg (Zgraggen) 1:1. 17. Rajala (Jecker) 2:1. 19. Rajala (Pouliot, Forster) 3:2. 35. Neuenschwander (Schmutz, Lüthi) 4:1. 37. Earl 5:1. -

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Biel, 1mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Pouliot; D'Agostini.

Biel: Hiller; Jecker, Forster; Kreis, Fey; Dufner, Maurer; Hächler; Pedretti, Pouliot, Rajala; Tschantré, Fuchs, Earl; Fabian Lüthi, Neuenschwander, Schmutz; Joggi, Sutter, Wetzel; Diem.

Ambri: Conz; Plastino, Jelovac; Fora, Zgraggen; Ngoy, Collenberg; Gautschi; Trisconi, Kostner, Bianchi; Guggisberg, D’Agostini, Zwerger; Hazen, Emmerton, Lhotak; Lauper, Goi, Berthon.

Bemerkungen: Biel ohne Lofquist, Valentin Lüthi (beide verletzt), Micflikier, Steiner (beide krank) und Nussbaumer (U20). Ambri-Piotta ohne Müller, Gautschi, Stucki, Pinana (alle verletzt), Incir (krank), Kubalik (Nationalteam Tschechien), Monnet und Taffe (beide überzählig). Plastino im Mitteldrittel verletzt ausgeschieden.


Match-Zusammenfassung
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sda. Biel gewinnt auch das zweite Heimspiel unter dem neuen Trainer Antti Törmänen. Die Seeländer setzen sich gegen Ambri-Piotta 5:1 durch. Toni Rajala zeichnet sich als Doppeltorschütze aus.

Nach 37 Minuten und einem Doppelschlag von Jan Neuenschwander (35.) und Robbie Earl innert 160 Sekunden zum 5:1 stand das Schlussresultat im einzigen Spiel der National League vom Sonntag bereits fest.

Letzterer hatte bereits bei den Siegen in den ersten beiden Saisonduellen gegen Ambri getroffen. Allerdings machten es ihm die Tessiner äusserst leicht. Nachdem sich der Amerikaner den Puck an der eigenen blauen Linie erkämpft hatte, liessen ihn die Leventiner ohne grosse Gegenwehr gewähren. Am Ende bezwang er Ambris Goalie Benjamin Conz mit einem "Buebetrickli".

Schon im ersten Drittel waren den Gastgebern zwei Tore innert kurzer Zeit gelungen. Rajala brachte die Bieler innert 150 Sekunden 3:1 in Führung. Der Finne verzeichnete den dritten Doppelpack in der laufenden Meisterschaft. Dermassen unterlegen, wie es das Resultat ausdrückt, war das Team von Trainer Luca Cereda jedoch nicht. Den Unterschied machte die grössere individuelle Klasse der Bieler.

Schon im ersten Heimspiel in dieser Spielzeit gegen Ambri-Piotta feierten die Seeländer mit 6:2 einen deutlichen Sieg. Damals lenkten sie die Partie ebenfalls im ersten Drittel (3:0) in die gewünschte Richtung. Überhaupt sind die Tessiner ein gern gesehener Gast in Biel, war es doch der sechste Sieg hintereinander vor heimischem Publikum gegen Ambri.

Die sechstklassierten Bieler schlossen dank dem siebten Sieg in den letzten neun Partien punktemässig zu Zug (4.) und Davos (5.) auf. Derweil erlitten die Leventiner die vierte Niederlage in Folge und die siebente in den vergangenen acht Spielen. Der Rückstand auf den letzten Playoff-Platz beträgt zwölf Zähler, das im 10. Rang liegende Lausanne weist neun Punkte mehr aus als Ambri.



[ Ambri ] - [ Bern ]

3:4 (1:1, 1:2, 1:0, 0:1) n.V.
32. Runde - Samstag, 16. Dezember 2017
Valascia Ambri -- 4806 Zuschauer -- Massy, Tscherrig; Castelli, Gurtner

Tore: 11. (10:14) Bodenmann (Schwerwey, Arcobello) 0:1. 11. 10:54)  D’Agostini (Müller) 1:1. 25. Haas (Bodenmann, Blum) 1:2. 36. Lhotak (Zwerger, Fora) 2:2. 38. Raymond (Arcobello, Ruefenacht) 2:3. 49. Plastino (D’Agostini, Berthon) 3:3. 61. (60:16) Blum (Haas, Bodenmann) 3:4.

3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 3mal 2 plus 10 Minuten (Kämpf) gegen Bern. - PostFinance-Topskorer: D'Agostini; Ebbett.

Ambri-Piotta: Conz; Jelovac, Plastino; Zgraggen, Fora; Collenberg, Ngoy; Gautschi; Lhotak, Emmerton, Hazen; Zwerger, Müller, D’Agostini; Lauper, Goi, Berthon; Trisconi, Kostner, Bianchi; Mazzolini.

Bern: Genoni; Untersander, Blum; Andersson, Gerber; Kamerzin, Krueger; Burren; Bodenmann, Arcobello, Rüfenacht; Raymond, Haas, Scherwey; Hischier, Ebbett, Kämpf; Berger, Pyörälä, Randegger. 

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Stucki, Pinana (alle verletzt), Incir (krank), Kubalik (Nationalteam Tschechien), Taffe, Guggisberg und Monnet (alle überzählig), Bern ohne Moser, Meyer (beide verletzt), Morin (überzähliger Ausländer), Noreau (Nationalteam Kanada) und Heim (U20). Pfostenschuss Kämpf (49.).       


Match-Zusammenfassung
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Sich dreimal zurückgekämpft und am Schluss doch verloren - das 3:4 gegen den SC Bern bringt dem HC Ambrì-Piotta immerhin einen Punkt.

Es ist tiefer Winter in der Leventina, eiskalt draussen und kein bisschen wärmer in der Valascia, die mit knapp 5'000 Fans gefüllt ist - dem vollen Gästesektor sei Dank. Luca Cereda stellt sein Team gleich auf mehreren Positionen um: Als Ausländer läuft nicht der ansonsten überzählige Jeff Taffe auf, sondern Jonathan Haze von Ajoie. Und mit Guggisberg und Monnet sitzen zwei arrivierte Kräfte (erneut) auf der Tribüne. Und der SC Bern? Der macht heute Abend einen sehr fokussierten Eindruck, spielt schnell und präzis und ist den Gastgebern schlittschuhläuferisch überlegen. Das temporäre 0:1 macht Matt D'Agostini mit dem Hammer des Abends noch im Startdrittel wett. Und auch die abermalige Gästeführung durch das überragende Duo Blum / Haas vermag Ambrì auszugleichen, als Lhotak im Powerplay zum 2:2 trifft. Dazwischen sehen die Fans ein attraktives, faires und schnelles Spiel, in dem Ambrì keineswegs abfällt. Die defensive Disziplin ist zurück, das Wettkampfglück hingegen noch nicht ganz, denn es sind die Berner Gäste, die kurz vor dem zweiten Sirenenton zum dritten Mal treffen und das dritte Mal vorlegen.

Es ist ein beherztes, an sich glaubendes Ambrì, das im letzten Drittel mit dem Mut der Verzweiflung stürmt - und mit dem hoch verdienten Ausgleich belohnt wird. Es ist der bärenstarke Nick Plastino, der ein Zuspiel von D'Agostini ins hohe Eck donnert. Aber wie so oft in den letzten paar Spielen, ist der Eishockeygott kein Leventiner: Ganze 16 Sekunden braucht der Leader aus der Bundesstadt in der nötig gewordenen Verlängerung, um sich zum Sieg zu schiessen. Sehenswert, wie Blum das Zuspiel seines kongenialen Partners Haas verwertet.

Heute Sonntag folgt das Gastspiel in Biel, gefolgt von zwei weiteren Auftritten in der Fremde: Am Dienstag in Genf und am Freitag in Fribourg.

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher 




[ Langnau ] - [ Ambri ]

9:4 (2:1, 4:3, 3:0)
30. Runde - 9. Dezember 2017
Ilfishalle Langnau -- 6000 Zuschauer (ausverkauft) -- Prugger, Stricker; Fluri, Gurtner

Tore: 2. Koistinen (Gustafsson, Erkinjuntti/Ausschluss Collenberg) 1:0. 4. Neukom (Pascal Berger) 2:0. 17. Zwerger (Guggisberg, Plastino) 2:1. 22. Kuonen (Huguenin, Neukom) 3:1. 24. Kostner (Bianchi/Ausschluss Incir!) 3:2. 27. (26:55) D'Agostini (Kubalik, Emmerton/Ausschlüsse Gagnon, Koistinen) 3:3. 28. (27:28) Kubalik (Müller, Zwerger/Ausschluss Koistinen) 3:4. 31. Pascal Berger (Gustafsson, Punnenovs) 4:4. 36. Pascal Berger (Seydoux) 5:4. 40. (39:04) Gagnon (Erkinjuntti, Gustafsson/Ausschluss Zgraggen) 6:4. 42. Thuresson (Huguenin, Erkinjuntti/Ausschlüsse Kostner, Collenberg) 7:4. 43. Gustafsson (Erkinjuntti/Ausschluss Collenberg) 8:4. 45. Erkinjuntti (Gagnon, Hugenuin/Ausschlüsse Zryd; Bianchi) 9:4.

Strafen: 4mal 2 plus 5 Minuten (Koistinen) plus Spieldauer (Koistinen) gegen die SCL Tigers, 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. PostFinance-Topskorer: Erkinjuntti; D'Agostini. 

SCL Tigers: Punnenovs; Zryd, Koistinen; Huguenin, Blaser; Erni, Lardi; Seydoux; Thuresson, Gagnon, Erkinjuntti; Dostoinow, Albrecht, Nüssli; Kuonen, Pascal Berger, Neukom; Gerber, Gustafsson, Haas.   

Ambri-Piotta: Conz (43. Descloux); Plastino, Zgraggen; Ngoy, Jelovac; Fora, Collenberg; Moor; Incir, Kostner, Bianchi; D'Agostini, Müller, Kubalik; Guggisberg, Emmerton, Zwerger; Lauper, Goi, Berthon; Mazzolini.

Bemerkungen: SCL Tigers ohne Rüegsegger (gesperrt), Stettler, Peter, Erni, Nils Berger (alle verletzt), Elo und Himelfarb (beide überzählige Ausländer), Ambri-Piotta ohne Gautschi, Stucki, Trisconi (alle verletzt) und Taffe (überzähliger Ausländer). Albrecht im 2. Drittel verletzt ausgeschieden. Timeout Ambri-Piotta (4.). Pfostenschüsse Kubalik (9.), Kostner (26.) und Zwerger (27.).


Match-Zusammenfassung
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0:2 und 1:3 hinten, dann plötzlich 4:3 in Führung - und am Schluss 4:9 untergehend. Der HC Ambrì-Piotta und die wilde Achterbahnfahrt, die in der ausverkauften Ilfis-Halle in einem Fiasko endet.

Das scharfe Thai-Curry im Stadionrestaurant an der Ilfis lanciert den winterlich-romantischen Abend aufs Beste. Und genau so feurig starten die Tigers in den Match, denn ehe die Gäste aus dem Nordtessin realisieren, wo ihnen der Kopf steht, führen die Einheimischen mit 2:0 Toren: Zuerst ein Hammer von Koistinen, dann ein präziser Hocheckschuss von Neukom - Luca Cereda muss ein sehr frühes Time-out nehmen, um seinen Mannen bewusst zu machen, worum es heute Abend geht. Und siehe da: Noch vor dem ersten Sirenenton verwertet Zwerger einen Zuckerpass von Guggisberg zum Anschlusstreffer und sorgt dafür, dass die Hoffnung im vollen Gästesektor ins zweite Drittel getragen wird. 

Dort überschlagen sich die Ereignisse, denn auf das schön herausgespielte 3:1 durch den etwas gar sehr alleine gelassenen Kuonen antwortet Kostner mit einem (herrlichen) Shorthander. Dann erhitzen sich die Gemüter, weil die Schiedsrichter ausschliesslich Langnauer bestrafen und Ambrì eine minutenlange Überzahl ermöglichen. Im Gegensatz zum Spiel gegen den EV Zug profitieren die Leventiner von den erstklassigen Möglichkeiten und führen - dank zwei Ausländertoren - nun plötzlich mit 3:4. Und genau hier beginnt der Untergang, wie es hinterher auch Diego Kostner im Radio-Interview erwähnt: Es sind weitere 120 (!) Sekunden doppelte Überzahl angesagt, so dass Ambrì-Piotta ausreichend Zeit gehabt hätte, den Sack zuzumachen und die Tigers wohl entscheidend zu distanzieren. Der Konjunktiv verrät, dass die Nordtessiner kein weiteres Kapital aus dieser einmaligen Gelegenheit schlagen können. Im Gegenteil: Pascal Berger dreht mit zwei Toren die Partie erneut. Und als Gagnon praktisch mit dem zweiten Sirenenton noch einen draufsetzt, führen die Gastgeber nach diesem absolut verrückten Drittel plötzlich wieder mit zwei Toren Vorsprung. Da muss der Chronist zu einem Glas Rotwein greifen, um das eben Geschehene verarbeiten zu können. 

Da ist die Geschichte im Schlussdrittel wesentlich schneller erzählt. Neuzuzug Thuresson sowie Gustafsson treffen im Minutentakt. Damit ist Ambrì erledigt und haben sich - am Ende des Abends - alle vier Ausländer von Langnau als Torschützen profiliert. Der HC Ambrì-Piotta verliert schlusssendlich so hoch wie seit elf (!) Jahren und dem 1:9 gegen Lugano nicht mehr. Und auch die Tigers feiern, denn neun Tore haben sie zuletzt vor sieben Jahren geschossen, wie eifrige Statistiker herausgefunden haben. 

Ein Blick auf die Rangliste zeigt, dass der Rückstand auf den Strich auf sieben Einheiten angewachsen ist. Noch ist nichts verloren und es gilt, aufzustehen, die Krone zu richten und weiter zu gehen. In einer Woche kommt Leader Bern in die Valascia, tags darauf geht es gegen den aufstrebenden EHC Biel. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher




[ Ambri ] - [ Zug ]

1:3 (0:0, 1:1, 0:2)
29. Runde - Freitag, 8. Dezember 2017
Valascia Ambri -- 4723 Zuschauer -- Eichmann, Urban; Bürgi, Progin

Tore: 25. Forrer (Kast, Thiry) 0:1. 27. D'Agostini (Emmerton, Plastino/Ausschluss Kast) 1:1. 46. Diaz (Stalberg, Klingberg/Ausschluss Fora) 1:2. 60. (59:40) Roe (McIntyre/Strafe angezeigt) 1:3 (ins leere Tor). 

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 6mal 2 Minuten gegen Zug. PostFinance-Topskorer: D'Agostini; Roe. 

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Ngoy, Jelovac; Fora, Collenberg; Moor; Incir, Kostner, Bianchi; Guggisberg, Emmerton, Zwerger; D'Agostini, Müller, Kubalik; Lauper, Goi, Berthon; Lhotak. 

Zug: Stephan; Thiry, Alatalo; Diaz, Morant; Fohrler, Leeger; Oejdemark; Lammer, Roe, Stalberg; Klingberg, McIntyre, Suri; Schnyder, Diem, Zehnder; Haberstich, Kast, Forrer.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Taffe (überzähliger Ausländer), Gautschi, Stucki, Pinana und Trisconi. Zug ohne Schlumpf, Geisser, Martschini, Helbling, Grossmann und Senteler (alle verletzt). - Pfostenschüsse: 48. D'Agostini, 56. Alatalo. - Ambri von 58:54 bis 59:20 ohne Goalie. - Timeout Ambri (59:03).      


Match-Zusammenfassung
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Ambrì kann gegen den EV Zug diese Saison nicht gewinnen. Das 1:3 vor knapp 5'000 Fans ist die dritte Niederlage im dritten Aufeinandertreffen.

Dreimal ganz nahe dran, aber jedes Mal mit leeren Händen dastehend: Das ist die Bilanz gegen den EV Zug, der auch dieses Mal keinen unwiderstehlichen Eindruck macht, in den entscheidenden Phasen jedoch so clever und abgezockt agiert, dass er dem HC Ambrì-Piotta (wichtige) drei Punkte "stiehlt". Es ist ein ganz bitterer Abend aus der Sicht der Leventiner, weil die direkten Konkurrenten am Strich allesamt gewonnen haben.

Dass der Abend einen eher ungünstigen Ausgang nehmen könnte, muss man bereits im Startdrittel ahnen, wo Ambrì nicht so wach wie gewohnt aus der Kabine kommt. Ob der glanzvolle Sieg gegen die Lions zu einer Art "mentaler Überheblichkeit" geführt hat? Der EV Zug seinerseits findet den Tritt auch nicht wirklich, so dass die ersten 20 Minuten ein Geknorze mit vielen Fehlern auf beiden Seiten sind. Emotionen kommen kaum auf, auch deshalb nicht, weil die Cereda-Truppe nicht mit der gewohnt hohen Intensität spielt, das Forechecking zu selten praktiziert.

Es bracht einen respektablen Knaller von Forrer, um Leben in die Valascia zu bringen. Das temporäre 0:1 ist eine Art Weckruf für die Einheimischen, die nun endlich mit mehr Zug aufs Tor von Stehpan spielen - und prompt den Ausgleich realisieren, als D'Agostini mit einem Hammer in Überzahl dafür sorgt, dass der Match bei Spielmitte so richtig lanciert wird. Endlich sind die Emotionen da, werden die Zuger unter Druck gesetzt und zu Strafen provoziert. Kurz vor dem zweiten Seitenwechsel dann der Knackpunkt im Spiel, als zwei Zuger gleichzeitig auf die Strafbank müssen und Ambrì während vollen 120 Sekunden zu einer doppelten Überzahl ansetzen kann. Doch statt mit einer Führung in die Garderobe zu gehen, vergeigen die Nordtessiner diese einmalige Gelegenheit ...

... und werden im Schlussabschnitt dafür bestraft. Als die Kolinstädter nämlich ein erstes Mal mit einem Mann mehr spielen können, schlägt es bei Conz umgehend ein, wobei der neulich viel gescholtene Diaz den Game-Winner realisiert (47.). Es ist dies ein Schlag, von dem sich Ambrì nicht mehr erholt. Im Gegenteil: Roe macht den Sack 40 Sekunden vor Schluss definitiv zu, als er zum dritten Tor für die Gäste einschiessen kann.

Ambrì-Piotta tut gut daran, diese ärgerliche Niederlage so schnell als möglich zu vergessen, denn bereits heute Samstag geht es in Langnau darum, den Abstand am Strich nicht grösser werden zu lassen. Das erste Mal in dieser Saison gilt die Devise "verlieren verboten".

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher   




[ Ambri ] - [ ZSC ]

4:0 (0:0, 2:0, 2:0)
28. Runde - Samstag, 2. Dezember 2017
Valascia Ambri -- 4237 Zuschauer -- Massy, Schrader (D); Fluri, Kovacs

Tore: 37. (36:15) Emmerton (Zwerger) 1:0. 37. (36:59) Lhotak (Zwerger/Ausschluss Baltisberger) 2:0. 56. Kubalik (Fora, Zgraggen/Ausschluss Schäppi) 3:0. 58. Kubalik (Müller/Ausschluss Kostner) 4:0 (ins leere Tor).

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 6mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions. - PostFinance-Topskorer: D'Agostini; Pettersson.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Ngoy, Jelovac; Fora, Collenberg; Moor; Incir, Kostner, Bianchi; D'Agostini, Müller, Kubalik; Guggisberg, Emmerton, Zwerger; Lauper, Goi, Berthon; Lhotak.

ZSC Lions: Schlegel; Klein, Seger; Sutter, Geering; Karrer, Phil Baltisberger; Guerra; Pettersson, Schäppi, Pestoni; Chris Baltisberger, Korpikoski, Wick; Künzle, Prassl, Herzog; Miranda, Pelletier, Kenins.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Taffe (überzähliger Ausländer), Gautschi, Stucki, Pinana und Trisconi. ZSC Lions ohne Flüeler, Blindenbacher, Shore, Sjögren, Nilsson, Suter und Marti (alle verletzt). - Pfostenschüsse: 7. Jelovac, 42. Berthon. - Timeout ZSC (56.), Lions von 55:52 bis 57:32 ohne Goalie.


Match-Zusammenfassung
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Der Eishockeygott trägt wieder einmal blau-weiss und beschert dem HC Ambrì-Piotta einen viel umjubelten 4:0-Sieg gegen die ZSC Lions. 

4'237 Fans kommen bei minus fünf Grad in die Valascia und hoffen, dass die Serie der unglücklichen Punktverluste - knappe Niederlagen gegen Servette und Lausanne stehen als jüngste Beispiele - nun enden möge. Nun, zu Beginn deutet noch nicht allzu viel auf den später folgenden Heimsieg hin. Die Züricher sind präsent, setzen auch ohne ihren "Zauberer" Nilsson markante Duftmarken - etwa, als Schäppi alleine auf Conz stürmt, seinen Schuss aber magistral entschärft sieht. Ambrì-Piotta seinerseits zeigt, dass die Mannschaft moralisch intakt ist, stets nach vorne schaut und mit herzhaftem Einsatz den Zürchern so sehr weh tut, dass sich diese nicht wie gewünscht ins Szene setzen können.

Im Mitteldrittel ist es vor allem die neu formierte Linie um Emmerton, Zwerger und Guggisberg, welche Dampf macht. Die endlich wieder auflaufende Nummer 94 entzückt die Fans mit nach wie vor beeindruckender Schnelligkeit, dem Auge für den Mitspieler und der nötigen Prise Genie, welche Ambrì immer wird gebrauchen können. Emmerton, von einem Fehlpass Segers profitierend, schiesst das nicht unverdiente 1:0. 44 Sekunden später jubelt die Valascia erneut, als der vor allem im Powerplay eingesetzte Lhotak die Scheibe mittels schönem Handgelenkschuss unter die Latte von Hüter Schlegel zwickt. 

Im Schlussabschnitt lassen die Leventiner (für einmal) nichts mehr anbrennen und halten die nun dominanter auftretenden Lions gekonnt in Schach. Das aggressive Forechecking behagt den Zürchern überhaupt nicht - und auch die Mehrzahl der Zweikämpfe gegen zugunsten der Platzherren aus. Und dann ist da noch Ambrìs Juwel Dominik Kubalik. Der noch ungeschliffene Rohdiamant, erst 22 Jahre alt, bleibt 40 Minuten eher diskret, zeigt dann aber zweimal sein unbestrittenes Potenzial: Zuerst mit einem Hammer zum vorentscheidenden 3:0, dann mit einen Antritt der Extraklasse, welcher zum 4:0 führt und dafür sorgt, dass wieder einmal "La Montanara" durch die Valascia hallt. So ist das im Sport, denn noch gestern war Kubalik eine Art tragischer Held und mit seiner dummen Strafe mitschuldig daran, dass es in Lausanne keine Punkte gab. Heute jubelt er mit einer Mannschaft, die Charakter zeigt und sich nicht von ihrem Weg abbringen lässt, auch wenn dann und wann Rückschläge verarbeitet werden müssen. 

Nächsten Freitag kommt der EV Zug in die Valascia, mit welchem die Nordtessiner noch eine Rechnung offen haben. Dann geht es zu einem weiteren "Strichknüller" - an die Ilfis nach Langnau. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher 

sda. Ambri-Piotta kehrt nach drei Niederlagen zum Siegen zurück. Die Leventiner bezwingen die ZSC Lions zu Hause 4:0.

Der Sieg gegen die Lions unterstreicht die gute Moral bei Ambri. Es war nichts zu spüren, dass es für die Tessiner am Vortag in Lausanne eine äusserst unglückliche 4:6-Niederlage abgesetzt hatte - das 4:5 fiel 15 Sekunden vor dem Ende. Dabei gehören die Lions nicht zu den Lieblingsgegnern des Dorfklubs; das 4:0 war erst der dritte Sieg in den letzten 15 Duellen gegen die Stadtzürcher.

Dass Ambri erstmals seit dem 5. Oktober 2013 nach 60 Minuten gegen den ZSC gewann, ging absolut in Ordnung. Die Tore zum 2:0 fielen in der 37. Minute innerhalb von 44 Sekunden. Den ersten Treffer muss Lions-Verteidiger Mathias Seger auf seine Kappe nehmen. Der bald 40-jährige Routinier spielte einen Pass von hinter dem eigenen Tor auf Cory Emmerton, der zunächst an Goalie Niklas Schlegel scheiterte, ehe er nach einem Pass von Dominic Zwerger im zweiten Versuch reüssierte. Beim 2:0 traf Lukas Lhotak, der im ersten Drittel nicht zum Einsatz gekommen war, im Powerplay mit einem platzierten Schuss. Wie deutlich die Gastgeber im Mitteldrittel dominierten, unterstreicht das Schussverhältnis von 13:5.

Im letzten Abschnitt erhöhte Dominik Kubalik mit zwei Toren noch auf 4:0 (58.). Der neu verpflichtete Tscheche hat nach sieben Partien für Ambri bereits zehn Skorerpunkte (vier Treffer) auf dem Konto. Die Lions enttäuschten auf der ganzen Linie, blieben erstmals in dieser Saison ohne Torerfolg. Für Ambris Goalie Benjamin Conz war es der zweite Shutout in der laufenden Spielzeit.




[ Lausanne ] - [ Ambri ]

6:4 (3:1, 0:2, 3:1)
27. Runde - Freitag, 1. Dezember 2017
Malley -- 6060 Zuschauer -- Tscherrig, Vinnerborg; Borga, Progin

Tore: 2. Danielsson (Jeffrey, Vermin) 1:0. 11. (10:33) Pesonen (Junland, Vermin) 2:0. 11. (10:55) Jeffrey (Vermin, Genazzi) 3:0. 19. Plastino (D'Agostini, Emmerton/Ausschluss Fischer) 3:1. 28. Bianchi (Ausschluss Emmerton!) 3:2. 31. Fora (Kubalik, Müller/Ausschluss Ryser) 3:3. 47. Zwerger (Collenberg, Kubalik) 3:4. 50. Mieville (Genazzi) 4:4. 60. (59:45) Genazzi (Junland, Froidevaux/Ausschluss Kubalik) 5:4. 60. (59:59) Vermin (Danielsson, Junland) 6:4 (ins leere Tor).

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lausanne, 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - Postfinance-Topskorer Jeffrey; D'Agostini.

Lausanne: Zurkirchen; Junland, Borlat; Genazzi, Fischer; Schelling, Frick; Vouardoux; Vermin, Jeffrey, Danielsson; Zangger, Froidevaux, Pesonen; Ryser; Miéville, Herren; Kneubuehler, In-Albon, Florian Conz; Roberts.

Ambri-Piotta: Benjamin Conz/Descloux (ab 10:56); Plastino, Zgraggen; Jelovac, Ngoy; Fora, Gautschi; Collenberg; Incir, Kostner, Bianchi; D'Agostini, Emmerton, Berthon; Zwerger, Müller, Kubalik; Lhotak, Goi, Lauper; Mazzolini.

Bemerkungen: Lausanne ohne Nodari, Gobbi, Trutmann und Walsky (alle verletzt), Ambri ohne Stucki, Trisconi, Pinana (verletzt), Monnet, Guggisberg und Trunz (alle überzählig), sowie Taffe (überzähliger Ausländer). - 11. (10:33) Timeout Ambri und ab 59:50 ohne Torhüter.


Match-Zusammenfassung
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sda/tiz. 3:0, 3:4, 6:4 - Lausanne gewinnt ein verrücktes Heimspiel gegen Ambri-Piotta.

Die Waadtländer gaben im Strichduell eine Drei-Tore-Führung nach elf Minuten preis, ehe Joël Genazzi 15 Sekunden vor Schluss und Vermin eine Sekunde vor der Sirene noch zwei Treffer zum 6:4 erzielten.

Lausanne hatte die Partie zu Beginn klar dominiert und den Leventinern in den Startminuten eine regelrechte Lektion erteilt. Nach (Ausländer-)Toren von Nicklas Danielsson, Harri Pesonen und Topskorer Dustin Jeffrey führte das Team von Yves Sarault nach elf Minuten verdient mit 3:0.

Das 1:3 im Powerplay durch Nick Plastino kurz vor der ersten Pause war so etwas wie ein Warnschuss, der seine Wirkung beim Heimteam jedoch verfehlte. Der Shorthander durch Elias Bianchi (28.) und der 3:3-Ausgleich durch Michael Fora (31.) erneut in Überzahl widerspiegelten die Waadtländer Nonchalance. Ambri-Coach Luca Cereda schien in der ersten Drittelspause die richtigen Worte gefunden zu haben.

Als die Tessiner knapp 13 Minuten vor Schluss durch das achte Saisontor von Dominic Zwerger erstmals an diesem Abend in Führung gingen, schien der erste Auswärtssieg in Lausanne seit dem 24. Februar 2015 zum Greifen nah. Doch Alain Miéville (50.) und Joël Genazzi 15 Sekunden vor Schluss im Powerplay drehten die Partie erneut zugunsten des Gastgebers. Dem Lausanner Siegtor war eine unnötige Strafe von Ambris Tscheche Dominik Kubalik in der Offensivzone vorangegangen. Kubalik hätte aber auch zum Matchwinner werden können. Dann nämlich, wenn Müller seinen blinden Pass 90" vor Ende verwertet hätte. Zurkirchen hatte etwas dageben und so hiess es statt 4:5 kurze Zeit später 5:4.




[ Ambri ] - [ Servette ]

2:3 (1:0, 0:0, 1:2, 0:0) n.P.
26. Runde - Dienstag, 28. November 2017
Valascia Ambri -- 3783 Zuschauer -- Hebeisen, Oggier; Bürgi, Duarte

Tore: 2. Jelovac (Kubalik, Zwerger) 1:0. 42. Spaling (Richard, Tömmernes) 1:1. 45. Spaling (Ausschluss Jacquemet!) 1:2. 49. Incir 2:2.
Penaltyschiessen: Müller -, Spaling -; Emmerton -, Romy -; Kubalik -, Da Costa; Zwerger -, Loeffel -; Incir -, Tömmernes 0:1.

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Zwerger; Richard.

Ambri-Piotta: Descloux; Plastino, Zgraggen; Ngoy, Jelovac; Fora, Gautschi; Collenberg; Incir, Kostner, Bianchi; Zwerger, Müller, Kubalik; Emmerton, Taffe, Berthon; Lauper, Goi, Monnet; Mazzolini.

Genève-Servette: Mayer; Vukovic, Fransson; Petschenig, Tömmernes; Loeffel, Bezina; Jacquemet; Traber, Rubin, Heinimann; Wick, Hasani, Simek; Schweri, Romy, Riat; Da Costa, Richard, Spaling; Holdener.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne D'Agostini (gesperrt), Stucki und Pinana (beide verletzt), Lhotak und Trisconi (beide krank) sowie Guggisberg (überzählig), Genève-Servette ohne Bays, Douay, Gerbe, Almond und Rod (alle verletzt). - 32. Hebeisen (einer von zwei Head-Schiedsrichtern) ausgeschieden. - Latte: 50. Mazzolini. - Pfosten: 64. Plastino.


Match-Zusammenfassung
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Ambrì verliert das erste Gipfeltreffen am Strich gegen Genf und nach Penaltys mit 2:3 Toren. 

Es ist, kurz vor 22.30 Uhr, ein herber Schlag für die Anhänger der Leventiner, als Henrik Tömmernes Gauthier Descloux mit einer gekonnten Finte versetzt und als einziger von zehn Schützen trifft und seinen Farben zwei Punkte sichert, die am Ende der Qualifikation vielleicht noch Gold wert sein könnten. Für das Team von Luca Cereda nimmt der höchst unglückliche Abend ein bitteres Ende. Gemessen an den Torchancen hätte der Sieger nämlich Ambrì-Piotta heissen müssen. Doch Spiele gewinnt man nicht im Konjunktiv, sondern auf dem Eis - und dort hat Ambrì-Piotta auch ein bisschen Pech, weil in der Verlängerung zuerst der magistrale Robert Mayer (gegen Dominic Zwerger) und dann der Pfosten (gegen Nick Plastino) einen Ambrì-Sieg verhindern. 

Doch der Reihe nach: Für den gesperrten Matt D'Agostini läuft Jeff Taffe auf und im Tor steht der eingangs erwähnte Descloux. Der eine kann die fehlende Spielpraxis nicht verleugnen. Der andere spielt solid, ist aber ein heisser Anwärter auf den Flop des Jahres, denn das halbe Eigentor (!) bei eigener Überzahl ist das temporäre 1:2, das die Genfer in ein Spiel zurückbringt, welches Ambrì mit viel Tempo beginnt und schon bald 1:0 vorne sieht. Kubalik lanciert mit viel Übersicht den mitlaufenden Jelovac, der mit einer sehenswerten Einlage für frühen Jubel unter den knapp 4'000 Fans sorgt. 

Dieser Jubel verebbt im Mitteldrittel zusehends, denn nun rücken die Unparteiischen in den Vordergrund, sprechen zum Teil kleinliche Strafen aus und versetzten die Einheimischen viermal in Unterzahl. Ein effizientes Boxplay, eine Prise Glück und natürlich auch Unvermögen der Genfer sorgen dafür, dass die Mini-Führung der Nordtessiner bis zu Beginn des Schlussdrittels hält. 

Dann überschlagen sich die Ereignisse mit dem Ausgleich durch Spaling (42.) und dem vorab geschilderten Missgeschick von Descloux, welches die Cereda-Truppe in arge Schieflage bringt. Patrick Incir sei Dank, dass dessen feiner Einzelvorstoss mit dem 2:2 belohnt wird. Es ist - nach dem sehenswerten Treffer in Davos - der zweite Einschuss des 23-Jährigen Tessiners aus dem Maggiatal.

Dass am Ende freilich die Calvinstädter jubeln, ist nicht total unverdient. Vielmehr müssen sich die Leventiner an der eigenen Nase nehmen, denn die Tore bekommt in der Regel, wer sie nicht selber schiesst.

Am Freitag bittet Lausanne zum nächsten Tanz am Strich. Anschliessend kommt die launische Diva ZSC Lions in die Valascia. Für Spannung am Strich bleibt ausreichend gesorgt!

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher 


sda. Genève-Servette gewinnt das Direktduell am Playoff-Trennstrich bei Ambri-Piotta mit 3:2 nach Penaltyschiessen. Der Schwede Henrik Tömmernes ist als einziger Spieler im Penaltyschiessen erfolgreich.

Servette schaffte damit den Sprung auf den 8. Rang, während Ambri auf den vorletzten Platz zurückfiel. Die Genfer hatten zu Beginn des Schlussdrittels von einer Fehlerkette Ambris profitiert und innerhalb von 182 Sekunden aus einem 0:1 ein 2:1 gemacht.

Ein gewaltiger Aussetzer von Gauthier Descloux, der in Ambris im Powerplay mit seiner Stockschaufel über die Scheibe fuhr und dadurch Nick Spaling den Shorthander auflegte, bedeutete die erstmalige Genfer Führung. Nach dem Ende eines darauffolgenden Powerplays korrigierte Patrick Incir mit seinem zweiten Saisontor den Fauxpas von Servette-Leihgabe (!) Descloux aber fast postwendend und erzwang die Verlängerung. In dieser standen die Gastgeber mit einem Pfostenschuss von Nick Plastino (64.) und zwei Chancen von Dominic Zwerger dem Sieg näher.

Ambri-Piotta hatte das Skore bereits nach 71 Sekunden eröffnet. Verteidiger Igor Jelovac erzielte seinen zweiten Saisontreffer. Dies auf Vorlage von Dominik Kubalik. Der 22-jährige Tscheche erhöhte damit sein Saison-Total nach fünf National-League-Spielen auf sieben Punkte (2 Tore).

Genève-Servette war zum Auftakt noch das Vortages-Spiel bei den ZSC Lions in den Beinen und kam im ersten Drittel nur sporadisch aus der eigenen Abwehrzone heraus gekommen. Ambris Cory Emmerton verpasste in dieser Phase nach acht Minuten die beste Möglichkeit zum 2:0.

Ambri-Piotta musste ohne seinen gesperrten Topskorer Matt D'Agostino auskommen. An seiner Stelle spielte der zuletzt überzählig gewesene Jeff Tafe. Ebenfalls nach einigen Wochen als überzähliger Akteur kehrte der frühere Schweizer Nationalstürmer Thibaut Monnet ins Line-up des Nordtessiner Dorfklubs zurück.




[ Ambri ] - [ Lugano ]

1:4 (0:1, 0:1, 1:2)
25. Runde - Samstag, 25. November 2017
Valascia Ambri -- 6500 Zuschauer (ausverkauft) -- Eichmann, Wiegand; Fluri, Kovacs

Tore: 12. Lajunen (Hofmann, Bürgler) 0:1. 35. Cunti (Bürgler, Bertaggia) 0:2. 43. Lapierre (Klasen, Ronchetti/Ausschluss Kubalik; Sannitz) 0:3. 49. Zwerger (Kubalik, Müller/Ausschlüsse Chiesa, Bertaggia; D'Agostini) 1:3. 60. (59:38) Walker (Sannitz, Furrer) 1:4 (ins leere Tor). 

Strafen: 3mal 2 Minuten plus 5 Minuten (D'Agostini) plus Spieldauer gegen Ambri-Piotta, 8mal 2 plus 10 Minuten (Chiesa) gegen Lugano. PostFinance-Topskorer: D'Agostini; Klasen.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Ngoy, Jelovac; Gautschi, Fora; Collenberg; Trisconi, Kostner, Bianchi; D'Agostini, Emmerton, Berthon; Zwerger, Müller, Kubalik; Lhotak, Goi, Incir; Mazzolini.

Lugano: Merzlikins; Sanguinetti, Ronchetti; Chiesa, Riva; Kparghai, Furrer; Matewa; Bürgler, Lajunen, Hofmann; Fazzini, Lapierre, Klasen; Walker, Sannitz, Romanenghi; Bertaggia, Cunti, Reuille; Morini.

Bemerkungen: Ambri ohne Stucki und Pinana (verletzt), Taffe (überzähliger Ausländer), Monnet und Guggisberg (beide überzählig) Lugano ohne Vauclair, Ulmer, Wellinger und Brunner (alle verletzt). - Pfosten: 53. Bürgler. - Ambri ohne 56:52 bis 59:38 ohne Torhüter. - 58. Timeout Lugano.


Match-Zusammenfassung
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Ein überragender Elvis Merzlikins legt für den HC Lugano den Grundstein zum 4:1-Sieg in der ausverkauften Valascia. 

Alles ist angerichtet für einen stimmungsvollen Abend, die Kulisse passt und der HC Ambrì-Piotta steigt - dank zwei Siegen - mit Rückenwind in den Match - ganz im Gegensatz zum Kantonsrivalen aus Lugano, der zuletzt drei Niederlagen verarbeiten musste, aber noch immer auf Platz zwei steht. Und genau diesen Umstand schien man ein bisschen zu vergessen, denn schon liebäugelte man mit einem möglichen Derbysieg, der die Euphorie in der Leventina wohl definitiv hätte aufkommen lassen. Der Gast aus dem Südtessin zeigt von allem Anfang an, weshalb er dieses Jahr ziemlich konstant spielt und deshalb völlig zu Recht an der Spitze der Liga steht: Furchtlos in den Zweikämpfen, präzis im Passspiel und stets brandgefährlich im Drittel von Ambrì, da mit sehr guten Einzelspielern bestückt. Kein Zufall, dass Lugano der erste Treffer gelingt, als Lajunen den ansonsten erneut tadellosen Conz mit einem "Buebetrickli" erwischt. Es ist die verdiente Führung für ein engagiertes und bissiges Lugano, welches eine vierte Niederlage in Serie unter allen Umständen verhindern will. 

Und die Gastgeber? Sie finden im Mittelabschnitt besser ins Spiel und somit auch zu guten Chancen. Am Ende des Tages vergeben jedoch Collenberg und Kubalik das leere Tore respektive alleine vor dem Gästehüter. Die Strafe folgt in Form des 0:2, bei welchem Cunti andeutet, mit wie viel Talent er gesegnet ist. Ein harter Schlag für ein aufopferndes, aber insgesamt glückloses Ambrì.

Der dritte Gegentreffer lässt die Gastgeber (erfreulicherweise) nicht entmutigen. Und doch braucht es einen Weckruf in Form einer Schlägerei: D'Agostini schlägt Chiesa nach Punkten und entfacht die Emotionen nochmals neu. Zwerger gelingt kurz darauf das erste Ambrì-Tor, was die Hoffnung auf einen Punktgewinn nochmals aufkeimen lässt. Die Truppe von Greg Ireland lässt aber nichts mehr anbrennen, behält kühlen Kopf und sorgt mit dem Empty Netter kurz vor Schluss für den dritten Derby-Sieg in Serie für den HC Lugano. 

Kommenden Dienstag steigt das Heimspiel gegen Genf, bevor es am Freitag zu Lausanne geht. Es sind dies - einmal mehr - zwei Spiele der Wahrheit im Kampf am Strich. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher                 




[ Davos ] - [ Ambri ]

2:7 (2:2, 0:2, 0.3)
24. Runde - Freitag, 24. November 2017
Vaillant Arena Davos -- 4963 Zuschauer -- Massy, Wiegand; Castelli, Kovacs

Tore: 2. (1:42) Lhotak (Kubalik, Fora/Ausschluss Ambühl) 0:1. 5. Bianchi (Ngoy) 0:2. 11. Corvi (Ambühl, Nygren/Ausschluss Gautschi) 1:2. 18. Heldner 2:2. 21. (20:56) Müller (Kubalik, Zwerger) 2:3. 23. Kubalik (D’Agostini, Zgraggen) 2:4. 46. Incir (Müller) 2:5. 50. (49:17) D’Agostini (Plastino, Emmerton/Ausschlüsse Kousal, Du Bois) 2:6. 50. (49:38) Kubalik (Fora, Müller/Ausschluss Du Bois) 2:7.

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Davos, 5mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - Postfinance-Topskorer: Marc Wieser; D'Agostini.

Davos: Van Pottelberghe; Du Bois, Paschoud; Nygren, Jung; Heldner, Grossniklaus; Schneeberger, Aeschlimann; Marc Wieser, Corvi, Ambühl; Simion, Kousal, Little; Egli, Eggenberger, Dino Wieser; Walser, Jörg, Frehner.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Fora, Gautschi; Jelovac, Ngoy; Collenberg; Incir, Kostner, Bianchi; D'Agostini, Emmerton, Berthon; Zwerger, Müller, Kubalik; Lhotak, Goi, Lauper; Mazzolini.

Bemerkungen: Davos ohne Kessler, Lindgren, Sciaroni (alle verletzt), Rödin (noch nicht spielberechtigt), Kindschi, Forrer und Portmann (überzählig). Ambri ohne Stucki, Pinana (beide verletzt), Trisconi (krank) und Taffe (überzähliger Ausländer).


Match-Zusammenfassung
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sda. Ambri-Piotta verblüfft mit seinem jungen Trainer Luca Cereda weiter. In den letzten beiden Dritteln schossen die Leventiner fünf Tore zum 7:2-Sieg in Davos. Der neu verpflichtete Tscheche Dominik Kubalik erzielte in seinem dritten Spiel seine ersten beiden Tore im Dress der Biancoblu

Ambri war bereits furios gestartet und führte nach viereinhalb Minuten durch die Tore von Lukas Lhotak und Elias Bianchi 2:0. HCD-Coach Arno Del Curto reagierte mit einem frühen Timeout, das auch Wirkung zeigte - allerdings nur eine Viertelstunde lang. Nachdem die Bündner ausgeglichen hatten, brauchte Ambri im Mitteldrittel sogar nur 56 Sekunden, ehe Marco Müller die erneute Führung bewerkstelligte.

Ein weiteres Timeout hatte Del Curto nicht mehr zur Verfügung, von einer Wende waren seine Spieler weit entfernt. Während Davos seine höchste Heimniederlage der Saison kassierte, feierte Ambri im 13. Auswärtsspiel erst seinen vierten Sieg – natürlich der höchste der Saison. Letztmals in Davos gewonnen hatte Ambri 18. September 2015.


HCD.ch. Heldners Premiere am Black Friday

Der HCD zog nach drei Siegen in Folge gegen Ambri eine hohe und hoffentlich lehrreiche Niederlage ein.

Davos begann unkonzentriert in die Partie und lag nach knapp fünf Minuten 0:2 zurück. Es brauchte die 30 Sekunden Timeout und auch mehrere weitere Minuten lang äusserst emotionalle Worte von Arno Del Curto, bis alle Davoser Spieler merkten, dass es so nicht zu Punkten reichen wird. Enzo Corvi korrigierte den Fehlstart bei Drittelsmitte. Fabian Heldner, der nach über 10 Wochen Verletzungspause sein Comeback gab, glich noch vor der ersten Pause aus. Es war in Heldners 140. NL-Partie sein erster Treffer in der obersten Schweizer Liga.

Doch als die HCD-Spieler nach der ersten Pause zurück aufs Eis kamen, waren sie wieder in dieselbe Lethargie verfallen, wie zu Beginn des Spiels. Ob es am Tee oder der Garderobenmusik lag (Kuschelrock statt Race against the machine?) - irgendwas schien heute in der Kabine des HCD äusserst einschläfernd zu wirken. Ambri nutzte auch diese Schwächephase doppelt und lag in der 23. Spielminute bereits wieder mit zwei Treffern in Front. Und auch in diesem Drittel schien es, als bräuchten die Davoser diese beiden Gegentreffer, um mit mehr Engagement und besserem Stellungsspiel offensiv und defensiv mit Ambri mitzuhalten. Der HCD konnte aber trotz Chancenplus die Duplizität der Ereignisse nicht wiederholen und musste mit dem 2:4-Rückstand in die zweite Pause. Das Schussverhältnis von 23:17 Schüssen zeigte die feldmässige Überlegenheit der Davoser in den ersten 40 Minuten, doch der 2:4-Rückstand zum selben Zeitpunkt hinterliess eine gewisse Ratlosigkeit bei den knapp 5000 Zuschauern.

Im 3. Drittel der komplette Einbruch

Wer als Davoser-Fan auf eine wundersame zweite Wende im letzten Abschnitt hoffte, konnte dies bis zur 46. Minute tun. Denn der fünfte Treffer der Leventiner brach dem HCD endgültig das Genick. Die beiden Ambri-Tore in der 50. Minute, beide im Leventiner Überzahlspiel, schraubten die Niederlage zwar in eine erschreckende Höhe. Am Fazit, dass der HCD einen rabenscharzen Freitagabend eingezogen hatte, änderten sie aber auch nichts mehr.




[ Ambri ] - [ Kloten ]

6:3 (2:0, 2:1, 2:2)
23. Runde - Samstag, 18. November 2017
Valascia Ambri -- 5532 Zuschauer -- Eichmann, Hebeisen; Gnemmi, Gurtner

Tore: 6. Plastino (Emmerton, Bianchi/Ausschluss Sallinen) 1:0. 18. Plastino (Müller, Kubalik) 2:0. 32. D'Agostini (Berthon, Emmerton) 3:0. 36. Bozon (Sallinen) 3:1. 38. Emmerton (D'Agostini, Berthon/Ausschluss Bozon) 4:1. 42. Bozon (Schlagenhauf) 4:2. 43. Kostner (Bianchi, Zgraggen) 5:2. 56. Berthon (D'Agostini, Emmerton) 6:2. 59. Grassi (Egli, Weber/Ausschluss Gautschi) 6:3.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 5mal 2 Minuten gegen Kloten. - Postfinance-Topskorer: D'Agostini; Hollenstein

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Ngoy, Jelovac; Fora, Collenberg; Gautschi; Trisconi, Kostner, Bianchi; D'Agostini, Emmerton, Berthon; Zwerger, Müller, Kubalik; Lhotak, Goi, Incir; Mazzolini.

Kloten: Saikkonen; Egli, von Gunten; Harlacher, Back; Weber, Ramholt; Bircher; Praplan, Santala, Hollenstein; Grassi, Sallinen, Bieber; Bader, Trachsler, Schlagenhauf; Obrist, Kellenberger, Bozon; Leone.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Taffe (überzähliger Ausländer), Stucki und Pinana. Kloten ohne Bäckman, Stoop, Lemm (alle verletzt) und Boltshauser (krank). - 6. Lattenschuss Trisconi. - 40. Saikkonen hält Penalty von Kubalik.


Match-Zusammenfassung
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sda. Ambri-Piotta setzt sich im Kellerduell gegen Kloten 6:3 durch. Es ist der erste Sieg für die Leventiner nach vier Niederlagen.

In der zweiten Hälfte des Mitteldrittels überschlugen sich die Ereignisse. Matt D'Agostini brachte Ambri in der 32. Minute 3:0 in Führung. Knapp vier Minuten später verkürzte Tim Bozon auf 1:3. Der Treffer wurde zunächst nicht gegeben, ehe die Schiedsrichter auf ihren Entscheid zurückkamen. Dennoch musste Bozon wegen Torhüterbehinderung auf die Strafbank. Im folgenden Powerplay erhöhte Cory Emmerton (38.) mit dem zweiten Überzahltor der Tessiner an diesem Abend auf 4:1, nachdem der Klotener Daniele Grassi eine Minute zuvor solo vor Benjamin Conz einen Shorthander verpasst hatte.

Als die Gäste nach dem 2:4 (42.), für das erneut Bozon verantwortlich zeichnete, wieder etwas Hoffnung schöpften, machte Diego Kostner diese nur 22 Sekunden später mit dem 5:2 wieder zunichte. Die Basis zum Sieg von Ambri legte im ersten Drittel Verteidiger Nick Plastino mit den Toren zum 1:0 (6.) und 2:0 (18.). Der neu verpflichtete Italo-Kanadier war damit gegen Kloten gleich oft erfolgreich wie in den ersten 22 Meisterschaftsspielen für die Tessiner.

Es war für beide Teams ein wegweisendes Spiel. Während sich Ambri um zwei Positionen auf den 9. Platz verbesserte, verpassten es die Zürcher Unterländer, näher an die vor ihnen klassierten Mannschaften heranzurücken. Die Klotener liegen nach der dritte Niederlage in Serie unter Trainer Kevin Schläpfer nun acht Punkte hinter dem Vorletzten SCL Tigers. Auswärts haben sie bloss eines von elf Saisonspielen gewonnen. Gegen Ambri ging bereits das erste Duell in dieser Spielzeit mit 1:5 deutlich verloren.



[ Zug ] - [ Ambri ]

4:2 (1:2, 1:0, 2:0)
22. Runde - Freitag, 17. November 2017
Bossard Arena -- 7100 Zuschauer -- Koch, Prugger; Castelli, Kovacs

Tore: 1. (00:17) Zgraggen (Trisconi, Plastino) 0:1. 8. McIntyre (Alatalo, Kast/Ausschluss Fora) 1:1. 13. Emmerton (Plastino) 1:2. 30. Martschini (Stalberg, Alatalo) 2:2. 41. (40:24) Stalberg (Penalty) 3:2. 52. Klingberg (Martschini, Diaz/Ausschluss Ngoy) 4:2.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Zug, 6mal 2 Minuten Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Roe; D'Agostini.

Zug: Stephan; Thiry, Alatalo; Diaz, Geisser; Morant, Leeger; Fohrler; Martschini, Roe, Stalberg; Klingberg, McIntyre, Suri; Haberstich, Kast, Lammer; Schnyder, Zehnder, Senteler; Forrer.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Jelovac, Ngoy; Fora, Gautschi; Collenberg; Trisconi, Kostner, Bianchi; D'Agostini, Emmerton, Monnet; Zwerger, Müller, Kubalik; Lhotak, Goi, Berthon; Lauper.

Bemerkungen: Zug ohne Diem, Schlumpf, Helbling und Grossmann. Ambri-Piotta ohne Guggisberg, Hrabec, Stucki, Pinana (alle verletzt) und Taffe (überzähliger Ausländer). - Timeout Ambri-Piotta (31.). - 42. Lattenschuss Zwerger.


Match-Zusammenfassung
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Viel Aufwand, erneut kein Ertrag. Das 2:4 in Zug vor 7'100 Fans ist die vierte Niederlage in Serie für den momentan glücklosen HC Ambrì-Piotta. 

Es ist ein Paukenschlag, der den Match nach 17 Sekunden so richtig lanciert: Jesse Zgraggen, vielleicht schon bald im EVZ-Dress spielend, erwischt Hüter Stephan mit einem Heber zum frühen 0:1. Ambrì, erstmals mit dem Tschechen Dominik Kubalik auflaufend, steigt gewohnt aggressiv in den Match und ist das tendenziell bessere Team. Die Zuger Gastgeber sind zu Beginn genau so lethargisch wie das Publikum, das erst später besser in Fahrt kommt. Eine streng gepfiffene Strafe gegen Fora sorgt dafür, dass die Kolinstädter zum Ausgleich kommen, als McIntyre die frei liegende Scheibe in die Maschen donnert. Es ist kein Zufall, dass der wieder genesene Ausländer trifft, denn McIntyre ist Playmaker und Aggressivleader in Personalunion und am Ende des Spiels völlig zu recht der beste Zuger. Emmerton, von Plastino mustergültig bedient, bringt den HC Ambrì-Piotta noch vor dem ersten Sirenenton wieder in Führung. Es ist eine verdiente Führung für die kompakt auftretenden Gäste. 

So gut Ambrì das Spiel in den ersten 20 Minuten im Griff hatte, so sehr geben sie das Heft in der Folge aus der Hand, was aber auch am EV Zug liegt, welcher die Müdigkeit von der langen Heimreise (aus Genf) nun endlich abstreift und überzeugend nach vorne spielt, die Nordtessiner (zu) oft in deren Platzhälfte einschnürt und bei Spielmitte zum hoch verdienten Ausgleich kommt. Es ist der deutlich zu mickrige Lohn für ein Drittel, in dem Ambrì in die Statistenrolle gedrängt wird. 

Der Schlussabschnitt startet so, wie das erste Drittel begonnen hatte: Mit einem frühen Tor, dieses Mal durch Stahlberg, der "seinen" Penalty eiskalt zur erstmaligen Zuger Führung verwertet. Von diesem Keulenschlag erholen sich die Leventiner nicht mehr ganz, verpassen bei eigenem Powerplay den möglichen Ausgleich und kassieren dann ihrerseits in Unterzahl das vierte Gegentor. 

So bleibt der Einstand von Dominik Kubalik nicht von einem Punktgewinn gekrönt. Der junge Tscheche hat sein Potenzial angedeutet, ist schnell und wendig und verfügt über einen guten Schuss aus dem Handgelenk. Keine Frage, dass er schon bald treffen wird. Vielleicht schon morgen, wenn es gegen den EHC Kloten darum geht, den Abstand zum Strich nicht grösser werden zu lassen. Im Idealfall winkt sogar wieder der Sprung über die magische Linie. Um diese tummeln sich im Moment fünf Teams, die innerhalb von vier Punkten liegen. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher


sda. Zug scheint den Tritt endgültig wieder gefunden zu haben. Das 4:2 gegen Ambri-Piotta ist der dritte Sieg in Folge für die Zentralschweizer, die zuvor siebenmal hintereinander verloren hatten.

Nachdem der EVZ zweimal in Rückstand geraten war, brachte Viktor Stalberg die Gastgeber nach 24 Sekunden im letzten Drittel mit einem verwandelten Penalty erstmals in Führung. Der Schwede erzielte in der vierten Partie in Folge ein Tor und hat nun zwölf Saisontreffer auf dem Konto. In der 52. Minute zeichnete Carl Klingberg im Powerplay mit einem geschickten Ablenker zum 4:2 für die Vorentscheidung verantwortlich. Es war der zweite Überzahltreffer der Zuger an diesem Abend nach dem 1:1 von David McIntyre (8.).

Der Sieg des diesjährigen Playoff-Finalisten war verdient. Der EVZ steigerte sich nach den ersten 20 Minuten enorm. Im zweiten Abschnitt hätte mehr als das 2:2 durch Lino Martschini (30.) herausschauen müssen, erspielte sich doch das Heimteam zahlreiche Topchancen. Dass Martschini traf, entbehrte nicht einer gewissen Logik, präsentierte sich doch der Wirbelwind äusserst spielfreudig.

Ambri erlitt derweil die vierte Niederlage hintereinander. Dabei hätte die Partie für die Leventiner nicht besser beginnen können: Verteidiger Jesse Zgraggen, der beim EVZ im Gespräch sein soll, traf nach 17 Sekunden zum 1:0. Es war der drittschnellste Treffer in dieser Saison. Ambris neuer tschechischer Stürmer Dominik Kubalik konnte (noch) keine grossen Akzente setzen, kam aber immerhin zu einigen guten Abschlüssen.




[ Lausanne ] - [ Ambri ]

1:0 (1:0, 0:0, 0:0)
21. Runde - Dienstag, 14. November 2017
Malley -- 6006 Zuschauer -- Dipietro, Hebeisen; Abegglen, Fluri

Tor: 4. Froidevaux (Pesonen, Genazzi/Ausschluss Gautschi) 1:0.

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Lausanne, 3mal 2 plus 20 Minuten plus Spieldauerstrafe (Descloux) gegen Ambri-Piotta. - Postfinance-Topskorer: Jeffrey, D'Agostini.

Lausanne: Zurkirchen; Junland, Schelling; Fischer, Genazzi; Frick, Trutmann; Vermin, Jeffrey, Danielsson; Pesonen, Froidevaux, Zangger; Ryser, Mieville, Herren; Conz, In-Albon, Kneubuehler; Simic, Vouardoux.

Ambri-Piotta: Conz; Zgraggen, Plastino; Gautschi, Fora; Ngoy, Jelovac; Collenberg; Zwerger, Emmerton, D’Agostini; Müller, Taffe, Berthon; Lauper, Goi, Lhotak; Bianchi, Kostner, Trisconi; Monnet.

Bemerkungen: Lausanne ohne Borlat, Gobbi, Nodari und Walsky, Ambri ohne Stucki und Pinana (alle verletzt) sowie Guggisberg und Trunz (beide überzählig). - Lattenschuss Herren (55.). - Timeout Ambri (59:12) und ab 58:30 ohne Torhüter.


Match-Zusammenfassung
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sda. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge feiert Lausanne in der National League wieder einen Sieg. Einziger Torschütze im Strichduell zuhause gegen Ambri-Piotta ist Etienne Froidevaux.

Das Siegtor gelang Froidevaux bereits nach dreieinhalb Minuten. Der 28-jährige Center, der erst am Montag seinen Vertrag mit den Waadtländern um drei Jahre verlängert hatte, traf im Powerplay auf Zuspiel von Harri Pesonen zum entscheidenden 1:0. Dank dem Minisieg überholte Lausanne Ambri in der Tabelle.

Die besten Akteure in einer ziemlich ausgeglichenen Begegnung waren definitiv die beiden Goalies. Sowohl Sandro Zurkirchen wie auch Benjamin Conz parierten je 25 Schüsse.

Ambri konnte eine lange Durststrecke am Lac Léman nicht beenden. Den letzten Erfolg in Lausanne feierten die Leventiner vor rund zweidreiviertel Jahren (4:1 im Februar 2015). Seither setzte es in der Romandie fünf Niederlagen ab. Die letzten zwölf Duelle dieser beiden Teams endeten stets mit einem Heimsieg.



[ Ambri ] - [ Biel ]

3:4 (1:0, 1:1, 1:2, 0:1) n.V.
20. Runde - Samstag, 4. November 2017
Valascia Ambri -- 5315 Zuschauer -- Mollard/Pichaczek, Fluri/Kovacs

Tore: 3. Lhotak (Fora) 1:0. 34. Emmerton (Taffe, Plastino/Ausschluss Lofquist) 2:0. 37. Earl (Kreis) 2:1. 42. Fora (Ausschluss Ngoy; Earl) 3:1. 48. Schmutz (Wetzel, Hiller) 3:2. 60. (59:04) Nussbaumer (Micflikier, Fey) 3:3 (Biel ohne Torhüter). 65. (64:14) Micflikier (Earl, Lofquist) 3:4.

Strafen: 3mal 2 plus 5 (Mazzolini) Minuten plus Spieldauer Mazzolini) gegen Ambri-Piotta, 6mal 2 plus 5 (Dufner) Minuten plus Spieldauer (Dufner) gegen Biel. - PostFinance-Topskorer: D'Agostini; Earl.

Ambri-Piotta: Descloux; Plastino, Zgraggen; Fora, Gautschi; Ngoy, Jelovac; Collenberg; Lohotak, Ngoy, Lauper; Trisconi, Kostner, Bianchi; D'Agostini, Emmerton, Zwerger; Berthon, Taffe, Müller; Mazzolini.

Biel: Hiller; Fey, Kreis; Forster, Lofquist; Maurer, Jecker; Dufner; Nussbaumer, Earl, Micflikier; Pedretti, Fuchs, Rajala; Schmutz, Neuenschwander, Lüthi; Tschantré, Sutter, Wetzel.

Bemerkungen: Ambri ohne Hrabec, Stucki und Pinana (alle verletzt) sowie Guggisberg, Monnet und Trunz (alle überzählig), Biel ohne Steiner, Diem und Joggi (alle verletzt) sowie Pouliot (überzähliger Ausländer). - Latte: 7. D'Agostini. 12. Gautschi. - Pfosten: 35. Suter, 64. D'Agostini. - Biel von 58:42 bis 59:04 ohne Torhüter. - 56. Timeout Ambri.


Match-Zusammenfassung
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3:1 geführt und in der Verlängerung verloren - es ist eine bittere 3:4-Pille gegen den EHC Biel, welche der HC Ambrì-Piotta vor 5'315 Fans schlucken muss.

80 Jahre Ambrì-Piotta und 35 Jahre HCAP Fanclub Luzern. Diese beiden Geburtstage müssen gefeiert werden. Rund 50 Fanclub-Mitglieder erhalten vor dem Spiel eine exklusive Führung hinter die Kulissen der Valascia, dürfen auch die Katakomben besichtigen und kommen in den Genuss eines feinen Fondues. Alles ist angerichtet für einen tollen Match - und dieser beginnt so, wie ihn sich die meisten der Fans wünschen, mit einem frühen 1:0 nämlich, welches Lhotak auf Vorarbeit von Collenberg erzielt. Nach dem furchterregend temporeichen Derby treten beide Teams auch heute aufs Gaspedal, wobei die Gastgeber erneut einen sehr hohen Aufwand betreiben, aber einen eher geringen Lohn ernten, denn die knappe Führung nach 20 Minuten wiederspiegelt das Geschehen auf dem Eis nicht ganz, obschon die Bieler da und dort auch zu Chancen kommen. Descloux, heute von Anfang an im Tor, vereitelt aber Schlimmeres. 

Das Mitteldrittel bringt weiterhin Powerhockey - und endlich das verdiente 2:0, das Emmerton in Überzahl erzielt. Genau genommen ist es ein Eigentor, denn die Scheibe wird zuletzt von einem Bieler Gast berührt. Dieser Treffer wirkt wie ein Weckruf für die Seeländer, welche ihrerseits nun die Kadenz erhöhen und zum baldigen Anschluss kommen, als Robbie Earl solo auf Descloux ziehen kann und diesen gekonnt verlädt - 2:1 nach 40 Minuten. 

Neo-Natispieler Michael Fora tanzt sich zu Beginn des Schlussdrittels durch die Gästereihen und erzielt das scheinbar vorentscheidende 3:1. Die Gastgeber verpassen es in der Folge, das Skore zu erhöhen, lassen ein Powerplay versanden und kassieren kurz danach den zweiten Gegentreffer, welchen ausgerechnet der vorherige Strafbanksünder Schmutz erzielt. Es ist ein zweiter Weckruf für die Truppe von Mike McNamara, die nun ihrerseits mit Vehemenz den Ausgleich sucht ... und diesen 56 Sekunden vor Schluss auch findet. Jonas Hiller hat bereits einem sechsten Feldspieler Platz gemacht - und Valentin Nussbaumer sichert den Gästen vorerst den einen Punkt. Den Pass zum Tor serviert Micflikier, der dann in der Overtime gar zum siegbringenden 3:4 einschiesst. Sekunden zuvor trifft Matt D'Agostini nur den Pfosten, welchen er bereits im ersten Drittel schon getroffen hatte. Bitter für Ambrì, ein bisschen glücklich für Biel und kein Happy End für die Cereda-Truppe, welche mit einem Sieg hätte zu Biel aufschliessen können. 

Nun ist es vor der Natipause ein Platz knapp unter dem Strich, was die bisherige Saisonleistung der Leventiner aber keineswegs schmälern sollte. Entgegen aller Prognosen sind sie im Kampf am Strich dabei, zelebrieren ein offensives Powerhockey und sind daran, die Herzen des Publikums wieder zurückzuerobern. 

Ab dem 14. November geht es mit zwei delikaten Auswärtsspielen weiter - zuerst in Lausanne, dann in Zug. Anschliessend kommt der EHC Kloten in die Valascia, so dass weiterhin für Spannung und Brisanz gesorgt sein wird. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher




[ Lugano ] - [ Ambri ]

3:1 (0:0, 1:1, 2:0)
19. Runde - Freitag, 3. November 2017
Resega Lugano -- 7200 Zuschauer (ausverkauft) -- Hebeisen, Wiegand; Borga, Wüst

Tore: 29. Fazzini (Sanguinetti, Klasen/Ausschluss Conz) 1:0. 40. (39:57) Zwerger (D'Agostini, Plastino) 1:1. 53. Reuille (Wellinger, Romanenghi) 2:1. 60. (59:53) Klasen (Walker) 3:1 (ins leere Tor).

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Lugano, 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Klasen; D'Agostini.

Lugano: Manzato; Furrer, Sanguinetti; Vauclair, Ulmer; Ronchetti, Chiesa; Wellinger; Klasen, Lajunen, Fazzini; Hofmann, Lapierre, Walker; Sannitz, Cunti, Bertaggia; Reuille, Romanenghi, Morini; Zoring.

Ambri-Piotta: Conz; Zgraggen, Plastino; Gautschi, Fora; Ngoy, Jelovac; Collenberg; Zwerger, Emmerton, D'Agostini; Müller, Taffe, Berthon; Lauper, Goi, Lhotak; Bianchi, Kostner, Trisconi; Mazzolini.

Bemerkungen: Lugano ohne Merzlikins, Brunner, Bürgler und Kparghai, Ambri-Piotta ohne Stucki, Pinana und Hrabec (alle verletzt). - Pfostenschüsse: Kostner (26.); Lauper (58.). - Timeout Ambri-Piotta (31.).


Match-Zusammenfassung
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sda. Im dritten Tessiner-Derby der Saison kommt Lugano gegen Ambri-Piotta mit einem 3:1 zum zweiten Sieg. Sébastien Reuille besorgt in der 53. Minute die Vorentscheidung für den Favoriten.

Ausgerechnet die vierte Angriffsformation mit Giovanni Morini, Matteo Romanenghi und Reuille, die kaum Eiszeit erhielt, brach für Lugano im Schlussabschnitt mit dem 2:1 den Bann. Die übrigen Sturmlinien hatten vorher etliche hervorragende Torchancen vergeben. Das 3:1 fiel erst im Finish mit einem Schuss ins leere Tor durch Linus Klasen.

Bei Lugano hütete mit Daniel Manzato die nominelle Nummer 2 das Tor. Elvis Merzlikins hatte sich am Vormittag beim Abschlusstraining am Handgelenk verletzt und fällt mindestens eine Woche lang aus. Manzato, ein Goalie mit WM-Erfahrung, gelangte erst zum vierten Mal diese Saison zum Einsatz. In diesen vier Partien liess er nur sieben Gegentore zu und führte Lugano zu drei Siegen.

Die ersten beiden Goals fielen im zweiten Abschnitt: Luca Fazzini brachte Lugano in Überzahl in Führung; Dominic Zwerger glich sieben Sekunden vor der zweiten Pause zum 1:1 aus. Ambri kassierte beim 0:1 erstmals seit dem 9. Oktober und nach mehr als sechs Spielen wieder ein Gegentor in Unterzahl.



[ Ambri ] - [ Davos ]

7:5 (3:3, 2:1, 2:1)
17. Runde - Freitag, 27. Oktober 2017
Valascia Ambri -- 4571 Zuschauer -- Massy, Müller; Castelli, Küng

Tore: 1. (0:50) Jörg (Ambühl, M. Wieser) 0:1. 6. Simion (Corvi, Schneeberger) 0:2. 8. Little (Jung) 0:3. 9. Kostner (Trisconi) 1:3. 15. Goi (Mazzolini, Lhotak) 2:3. 20. (19:31) Zgraggen (Berthon, Taffe) 3:3. 21. (20:10) Trisconi (Bianchi, Zgraggen) 4:3. 28. Ambühl (Jörg, M. Wieser) 4:4. 40. (39:59) Kostner (Taffe) 5:4. 45. Eggenberger (Egli) 5:5. 50. Jelovac (Emmerton, Ngoy) 6:5. 60. (59:37) D'Agostini (Platino, Taffe) 7:5 (ins leere Tor).

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 4mal 2 Minuten Davos. - PostFinance-Topskorer: D'Agostini; Ambühl.

Ambri-Piotta: Conz (8. Descloux/50. Conz); Plastino, Zgraggen; Fora, Gautschi; Ngoy, Jelovac; Collenberg; D'Agostini, Emmerton, Zwerger; Müller, Taffe, Berthon; Lhotak, Goi, Lauper; Trisconi, Kostner, Bianchi; Mazzolini.

Davos: Senn; Du Bois, Paschoud; Jung, Grossniklaus; Nygren, Aeschlimann; Schneeberger; Simion, Corvi, Little; Marc Wieser, Ambühl, Jörg; Sciaroni, Walser, Dino Wieser; Kessler, Egli, Eggenberger, Kousal.

Bemerkungen: Ambri ohne Pinana, Stucki und Hrabec (alle verletzt), Monnet und Guggisberg (beide überzählig), Davos ohne Lindgren und Heldner (beide verletzt). - Timeouts: 6. Ambri, 24. Davos. - Pfosten: 25. Jelovac. - Ambri von 39:58 bis 40:00 ohne Torhüter. - Davos von 59:12 bis 59:37 ohne Torhüter.


Match-Zusammenfassung
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sda. Torspektakel in der Leventina: Ambri-Piotta feiert nach einem frühen 0:3-Rückstand nach acht Minuten noch einen 7:5-Heimsieg gegen den HC Davos.

Das Game Winning Goal zum 6:5 erzielte Verteidiger Igor Jelovac (50.). Für den Schlusspunkt sorgte in der letzten Minute Topskorer Matt D'Agostini mit einem Schuss ins leere Tor.

Ambri ist das erste Team in dieser Saison, das innerhalb der regulären Spielzeit aus einem Dreitore-Rückstand noch einen Sieg feierte. Für Ambri ist es zudem der erste Erfolg nach einem Dreitore-Rückstand seit dem 3. Oktober 2014 (5:4 n.V. gegen Lugano).

Zum Spektakel trugen zwei Goalie-Wechsel bei Ambri und ein Tor zum Ende des Mitteldrittels bei. Benjamin Conz musste zunächst nach dem dritten Gegentor seinen Platz an Gauthier Descloux überlassen. Dieser musste sich aber in der 50. Minute wieder verletzt ersetzen lassen. Conz kehrte ins Tor zurück; 23 Sekunden später traf Jelovac zum Sieg für Ambri.

Doppeltorschütze Diego Kostner hatte für Ambri nach einem von Jeff Taffe gewonnen Bully in der letzten Sekunde des Mitteldrittels das 5:4 erzielt. Ambris Trainer Luca Cereda hatte für dieses Anspiel sechs Feldspieler aufs Eis geschickt. Die Tessiner beendeten mit dem Erfolg eine Negativ-Bilanz von vier Niederlagen in Folge gegen Davos.

Das 7:5 von Davos gegen Ambri ist zusammen mit einem Léman-Derby (8:4 von Lausanne gegen Servette) das torreichste Spiel der bisherigen Saison in der National League.




[ Langnau ] - [ Ambri ]

3:2 (1:1, 1:0, 0:1, 0:0) n.P.
16. Runde - Dienstag, 24. Oktober 2017
Ilfishalle Langnau -- 5557 Zuschauer -- Eichmann, Urban; Borga, Wüst

Tore: 1. (0:53) Albrecht (Erni, Nüssli) 1:0. 8. Lhotak (Fora, Gautschi/Ausschluss Dostoinov) 1:1. 35. Gerber (Peter, Camperchioli) 2:1. 43. Zgraggen (Zwerger, D'Agostini) 2:2.

Penaltyschiessen: Koistinen 1:0, Taffe -; Erkinjuntti -, Zwerger -; Nüssli -, D'Agostini -; Elo 2:0, Marco Müller 2:1; Gagnon -, Plastino -.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen SCL Tigers, 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Erkinjuntti; D'Agostini.

SCL Tigers: Punnenovs; Randegger, Koistinen; Blaser, Erni; Lardi, Huguenin; Camperchioli; Elo, Gustafsson, Erkinjuntti; Dostoinov, Albrecht, Nüssli; Kuonen, Gagnon, Neukom; Roland Gerber, Peter, Rüegsegger.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Gautschi, Fora; Jelovac, Ngoy; Collenberg; Trisconi, Kostner, Bianchi; Zwerger, Taffe, D'Agostini; Lhotak, Marco Müller; Lauper; Berthon, Goi, Incir; Mazzolini.

Bemerkungen: SCL Tigers ohne Nils und Pascal Berger, Stettler, Zryd, Haas, Seydoux (alle verletzt), Ambri-Piotta ohne Pinana und Stucki (verletzt) sowie Emmerton (familiäre Gründe) sowie Monnet und Guggisberg (beide überzählig). - 52. Conz hält Penalty von Gagnon. - Pfosten: 62. Taffe.


Match-Zusammenfassung
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sda. Die SCL Tigers feiern mit einem 3:2-Sieg nach Penaltyschiessen gegen Ambri-Piotta den dritten Sieg in Serie. In der Tabelle sind die beiden Liga-Underdogs nunmehr punktgleich.

Dabei hatte das aufsässige Ambri-Piotta im Schlussdrittel dem Sieg näher gestanden. Doch mehr als der 2:2-Ausgleich von Jesse Zgraggen (43.) schaute nicht mehr heraus. Auf der Gegenseite vergab Aaron Gagnon in Unterzahl noch eine Penalty-Möglichkeit, als er an Ambris Keeper Benjamin Conz scheiterte.

Im Mitteldrittel hätte Langnau noch auf 3:1 davonziehen können, als Roland Gerber, der das 2:1 erzielt hatte, und Thomas Nüssli erstklassige Möglichkeiten ausliessen.

Der Mannschafts-Car Ambri-Piotta traf wegen eines Unfalls im Gotthard-Strassentunnel erst verspätet im Emmental ein. Die Partie im Emmental begann deshalb mit 35-minütiger Verspätung. Bei Ambri-Piotta standen am Dienstag nur drei Ausländer im Einsatz, da der Kanadier Cory Emmerton aus familiären Gründen fehlte, er wurde Vater eines Buben.



[ Ambri ] - [ Fribourg ]

2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 1:0) n.V.
15. Runde - Freitag, 20. Oktober 2017
Valascia Ambri -- 4628 Zuschauer -- Dipietro, Wiegand; Kovacs, Wüst

Tore: 10. Bianchi (Fora, Gautschi/Ausschluss Schilt) 1:0. 51. Stalder (Schmutz, Sprunger) 1:1. 63. Plastino (Taffe, Emmerton/Ausschluss Chavaillaz) 2:1.

Strafen: 5mal 2 plus 10 Minuten (Mazzolini) gegen Ambri-Piotta, 5mal 2 Minuten gegen Fribourg. - Postfinance-Topskorer: D'Agostini, Rathgeb.

Ambri-Piotta: Conz; Zgraggen, Plastino; Gautschi, Fora; Ngoy, Jelovac; Collenberg; Zwerger, Emmerton, D'Agostini; Müller, Taffe, Incir; Berthon, Goi, Lauper; Bianchi, Kostner, Trisconi; Mazzolini.

Fribourg-Gottéron: Brust; Rathgeb, Schilt; Holös, Chavaillaz; Stalder, Kienzle; Glauser; Fritsche, Rivera, Vauclair; Meunier, Slater, Mottet; Sprunger, Cervenka, Schmutz; Rossi, Bykow, Marchon; Neuenschwander.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Stucki, Pinana, (beide verletzt), Monnet und Guggisberg (beide überzählig); Fribourg-Gottéron ohne Birner (gesperrt). Conz hält Penalty von Schmutz (48.). Timeout Ambri (63.).


Match-Zusammenfassung
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Nick Plastino sorgt für späten Overtime-Jubel und einen nicht unverdienten 2:1-Sieg über Fribourg-Gottéron. 

Für den Match gegen die Saanestädter kehrt Marc Gautschi ins Team zurück. Die Nummer sechs ersetzt den verletzten Christian Pinana, der mit einem angerissenen vorderen Kreuzband bis Ende Januar 2018 ausfallen wird. Lukas Lhotak indes geht für die beiden nächsten Spiele für die Ticino Rockets auf Torjagd, während Monnet und Guggisberg nach wie vor nicht auf dem Matchblatt stehen. 
Wie schon gegen den SC Bern, steigt der Heimklub mit viel Energie und Power in den Match. Die äusserst unglückliche Niederlage gegen den Leader scheint keine Spuren hinterlassen zu haben, zumal die Mehrheit der 4'628 Fans in der Mitte des Startdrittels die Führung durch Bianchi bejubeln darf. Der stets einsatzfreudige Stürmer lenkt im Powerplay eine Scheibe zur verdienten Führung ins Netz. 

Der Gast aus Fribourg - ohne den gesperrten Birner angetreten - zeigt präzises, schnelles Eishockey und tritt mehr als nur einmal den Beweis an, dass die bisher 27 eroberten Punkte nicht ein Produkt des Zufalls sind. In der Valascia sind die Fribourger im Mittelabschnitt das tendenziell gefährlichere Team, auch von mehreren Powerplays profitierend, das jedoch nichts Zählbares einbringt. 

Der erneut überzeugend auftretende Conz wehrt nach 48 Minuten einen Penalty von Schmutz ab. Dieser profiliert sich wenig später als Passgeber, als Stalder mit einem Schlenzer von der blauen Linie zum insgesamt verdienten Ausgleich trifft. 

In der Verlängerung handelt sich Chavaillaz eine Strafe ein, welche Fribourg teuer bezahlen muss, denn nach einer schnellen Kombination donnert Nick Plastino die Scheibe zum viel umjubelten 2:1 in den Netzhimmel. Es ist der späte Lohn für eine engagierte Leistung der Nordtessiner, die bereits am Sonntag wieder in die Hosen steigen, wenn es abermals gegen den SC Bern gehen wird - dieses Mal im Cup. 

Kommenden Dienstag dann geht es zum Gastspiel an die Ilfis und zu den SCL Tigers. Es ist dies ein heisser Tanz am Strich, über dem im Moment Lausanne (19 Punkte) steht, gefolgt von Ambrì (18) und den Tigers (17). Fraglos eine spannende Ausgangslage, bei der Ambrì-Piotta - zur Freude der Fans - mittendrin, statt nur dabei ist! 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher


sda. Auch Ambri-Piotta kommt dem Strich wieder näher. Die Leventiner setzten sich zu Hause gegen Fribourg Gottéron mit 2:1 nach Overtime durch. Beide Ambri-Tore des Abends fielen im Powerplay.

Nach der etwas unglücklichen 0:1-Heimniederlage am Dienstag gegen Meister Bern behielt Ambri gegen Fribourg das bessere Ende für sich. Nach 2:46 Minuten der Verlängerung traf der Kanadier Nick Plastino mit einem "Hammer" von der blauen Linie. Es hätten für den Underdog aus der Leventina allerdings sogar drei Punkte sein können.

Lange Zeit war Elias Bianchis Treffer in der 9. Minute, der im Powerplay einen Schuss von Captain Michael Fora mit dem Schlittschuh, aber ohne Kickbewegung, abgelenkt hatte, das einzig Zählbare, das die gut 4600 Zuschauer in der Valascia zu sehen bekamen. Die Tessiner zeigten wie meist in dieser Saison eine sehr engagierte Leistung, verpassten es aber wie schon oft, mit einem zweiten Tor für eine Vorentscheidung zu sorgen.

Erst im letzten Drittel zeichnete sich Fribourgs Ausgleich ab. In der 48. Minute scheiterte Flavio Schmutz noch mit einem Penalty an seinem ehemaligen Teamkollegen Benjamin Conz im Ambri-Tor, zweieinhalb Minuten später bereitete er dafür Ralph Stalders 1:1 vor.

Am Ende war Gottérons vierte Auswärtsniederlage in Folge aber nicht abzuwenden.




[ Ambri ] - [ Bern ]

0:1 (0:0, 0:0, 0:1)
14. Runde - Dienstag, 17. Oktober 2017
Valascia Ambri -- 4100 Zuschauer -- Eichmann, Hebeisen; Castelli, Wüst

Tor: 45. Ebbett (Kämpf) 0:1.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 2mal 2 Minuten gegen Bern. - Postfinance-Topskorer: D'Agostini, Ebbett.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Ngoy, Jelovac; Fora, Pinana; Collenberg; Trisconi, Kostner, Bianchi; D'Agostini, Emmerton, Zwerger; Lauper, Goi, Berthon; Lhotak, Taffe, Müller; Incir.

Bern: Genoni; Untersander, Blum; Andersson, Krueger; Kamerzin, Noreau; Burren; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Bodenmann, Haas, Scherwey; Kämpf, Ebbett, Raymond; Randegger, Heim, Meyer.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Stucki, Monnet und Guggisberg (verletzt/im Aufbautraining); Bern ohne Beat Gerber, Berger, Hischier und Pyörälä (alle verletzt). Lattenschüsse Noreau (9.) und Arcobello (10.). Pfostenschuss Moser (13.). Pinana verletzt ausgeschieden (31.). Timeouts Ambri-Piotta (56.) und Bern (59:37). Ambri-Piotta ab 58:24 ohne Torhüter.


Match-Zusammenfassung
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Heroisch gekämpft, unglücklich verloren. Das 0:1 gegen den SC Bern vor 4'100 Fans ist eine bittere Pille für den HC Ambrì-Piotta. 

Die Berner sind Leader und haben nicht nur die statistisch beste Verteidigung, sondern verfügen wahrscheinlich auch über den solidesten Schlussmann der ganzen Liga: Leonardo Genoni kassiert zum zweiten Mal in Serie keinen Gegentreffer und ist ein Grund dafür, weshalb der HCAP heute Abend kein Tor zustande bringt, obwohl man die vielleicht beste Saisonleistung zeigt. 

Klar, die Berner sind die spielerisch bessere Mannschaft, aber die Gastgeber halten mit viel Herz dagegen. Und einem aggressiven Forechecking, welches den amtierenden Meister immer mal wieder in Verlegenheit bringt. Richtig gefährlich werden die Mutzen vor allem im Powerplay, wobei hier alleine im ersten Drittel dreimal der Pfosten für den tadellosen Conz rettet. 

Bern, das in dieser Saison in den ersten 40 Minuten immer getroffen hatte, schafft dies in der Valascia zum ersten Mal nicht. Damit ist gesagt, dass die Cereda-Truppe auch im Mitteldrittel so gut mithält, dass man an einer Sensation schnuppern darf. Zwar fehlen die ganz klaren Chancen, aber der leidenschaftliche Fight der Nordtessiner hätte zumindest einen Punkt verdient. 

Diesen setzt Ambrì-Piotta in der 45. Minute in den Sand, als Jelovac (unfreiwillig) Ebbett bedient, was dieser eiskalt zur Berner Führung nutzt. Nach dem kapitalen Fehler von Collenberg im "Hinspiel", ist es also erneut eine Unaufmerksamkeit, welche den HCAP daran hindert, gegen einen "Grossen" zu reüssieren. Der warme Applaus am Ende des Spiels zeugt davon, dass die Fans der Mannschaft deutlich mehr Kredit als in der Vorsaison entgegenbringen und dem jungen Team den einen oder anderen Fehler verzeihen. 

Kommenden Freitag geht es im nächsten Heimspiel gegen Fribourg, wobei mit gleichem Herz und Engagement Punkte durchaus im Bereich des Möglichen liegen müssten. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher


sda. Der SC Bern feiert auswärts gegen Ambri-Piotta seinen neunten Sieg in Folge. Der Leader lässt beim 1:0-Erfolg zum zweiten Mal in Folge keinen Gegentreffer zu.

Nach den SCL Tigers (0:2) fand auch Ambri kein Mittel, um die überaus solide Berner Defensive und Torhüter Leonardo Genoni zu bezwingen. Genoni ist seit 135 Minuten ohne Gegentor. Der letzte Spieler, der im Berner Dispositiv eine Lücke fand, war Patrick Geering von den ZSC Lions beim 3:4 nach Verlängerung am letzten Freitag.

Während sie defensiv einmal mehr kaum etwas zuliessen, taten sich die Berner offensiv wie bereits am Samstag gegen Langnau schwer. Im ersten Drittel beklagten die Berner drei Latten- und Pfostenschüsse. Und so dauerte es bis in die 45. Minute, ehe der PostFinance-Topskorer Andrew Ebbett den einzigen Treffer der Partie erzielte. Der Kanadier profitierte dabei von einem kapitalen Fehlpass von Igor Jelovac.

Es war einer der wenigen Fehler, den sich die Tessiner leisteten. Ansonsten wehrte sich Ambri tapfer. Es hielt dem Druck des SCB stand und besass in den letzten Minuten mehrere gute Chancen zum Ausgleich. Doch Genoni und das Berner Bollwerk wehrten sich erfolgreich dagegen. Bereits im ersten Vergleich dieser Saison mit Ambri (2:0) liess Bern keinen Gegentreffer zu.




[ Ambri ] - [ Lausanne ]

2:1 (2:1, 0:0, 0:0)
12. Runde - Freitag, 13. Oktober 2017
Valascia Ambri -- 4651 Zuschauer -- Stricker, Tscherrig; Castelli, Kovacs

Tore: 1. (0:58) Zangger (Froidevaux) 0:1. 19. (18:18) Berthon (Goi) 1:1. 20. (19:15) Emmerton (D'Agostini, Plastino/Ausschluss Froidevaux) 2:1.

Strafen: keine gegen Ambri-Piotta; 7mal 2 plus 10 Minuten (Danielsson) gegen Lausanne.  - PostFinance-Topskorer: D'Agostini; Danielsson.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Ngoy, Jelovac; Fora, Pinana; Collenberg; Incir, Kostner, Bianchi; D'Agostini, Emmerton, Zwerger; Lauper, Goi, Berthon; Mazzolini, Taffe, Müller; Lhotak.

Lausanne: Zurkirchen; Junland, Borlat; Genazzi, Fischer; Trutmann, Frick; Gobbi; Danielsson, Jeffrey, Ryser; Zangger, Froidevaux, Pesonen; Schelling, Miéville, Herren; Nodari, Kneubühler, In-Albon; Simic.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Stucki, Trisoni (beide verletzt), Monnet und Guggisberg (beide im Aufbautraining), Lausanne ohne Walsky, Vermin (beide verletzt) und Huet (überzählig). Lausanne ab 58:45 ohne Torhüter. Timeout Lausanne (59:27).


Match-Zusammenfassung
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sda. Das Debüt von Yves Sarault als Trainer des Lausanne HC misslingt. Die Waadtländer verlieren auswärts gegen Ambri-Piotta 1:2. Das Schlussresultat steht schon nach dem ersten Drittel fest.

Lausanne erwischte zwar einen ausgezeichneten Start und ging bereits nach 58 Sekunden durch Sandro Zangger in Führung. Es konnte aber den Schwung nicht mitnehmen. Ambri reagierte mit einem Doppelschlag am Ende des ersten Drittels. Innerhalb von 57 Sekunden drehten Eliot Berthon mit seinem ersten Saisontreffer und im Powerplay Cory Emmerton mit dem Bein die Partie.

Der zweite Treffer der Tessiner war nicht unumstritten, die Schiedsrichter gaben ihn erst nach der Konsultation des Videos. Auf diesem erkannten sie, dass Emmerton den Schuss von Matt D'Agostini nicht absichtlich mit dem Bein über die Linie abgelenkt hatte. In der Folge - insbesondere bei den vier Powerplay-Gelegenheiten im Mitteldrittel - verpasste es Ambri, die Partie vorzeitig zu entschieden.

Lausanne, das drei Tage nach dem 8:4 gegen Genève-Servette wieder in alte Fahrwasser geriet, scheint in der Leventina nicht mehr gewinnen zu können. Den letzten Erfolg in Ambri feierten die Romands vor rund dreieinhalb Jahren (2:1 im März 2014). Seither setzte es im Tessin acht Niederlagen ab.



[ Servette ] - [ Ambri ]

0:3 (0:1, 0:0, 0:2)
13. Runde - Donnerstag, 12. Oktober 2017
les Vernets Servette -- 5358 Zuschauer -- Hebeisen, Koch; Borga, Küng

Tore: 14. Zwerger (Fora) 0:1. 51. Emmerton 0:2. 59. Zgraggen (ins leere Tor) 0:3.

Strafen: je 2mal 2 Minuten. - Postfinance-Topskorer: Alond; D'Agostini.

Genève-Servette: Mayer; Jacquemet, Tömmernes; Vukovic, Fransson; Loeffel, Petschenig; Mercier, Bezina; Wick, Hasani, Riat; Schweri, Richard, Simek; Rubin, Almond, Impose; Traber, Heinimann, Holdener.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Jelovac, Ngoy; Fora, Pinana; Collenberg; D'Agostini, Emmerton, Zwerger; Lhotak, Taffe, Müller; Lauper, Goi, Berthon; Incir, Kostner, Bianchi; Mazzolini.

Bemerkungen: Servette ohne Gerbe, Rod, Spaling, Romy, Douay und Bays, Ambri ohne Stucki, Trisconi und Guggisberg (alle verletzt); Monnet und Trunz (überzählig) sowie Gautschi (Ticino Rockets). 1. NL-Spiel von Elia Mazzolini. Timeout Servette (58.), Servette von 57:48 bis 58:45 ohne Goalie.


Match-Zusammenfassung
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sda. Ambri-Piotta konnte das einzige National-League-Spiel des Abends für sich entscheiden. In Genf resultierte vor allem dank eines überragenden Conz im Tor ein 3:0-Sieg. Dank dem Sieg hieven sich die Leventiner vorübergehend über den Strich. 

Lausannes Dan Ratushny ist schon weg. Und wie lange hält sich Craig Woodcroft am unteren Ende des Genfersees noch im Amt? Seine Spieler liefern derzeit jedenfalls keine Argumente für den Nachfolger der zurückgestuften Klubikone Chris McSorley. Nach dem 4:8 am Dienstag in Lausanne verloren die Genfer auch das zweite Duell am Ende der Tabelle zuhause gegen Ambri.

Das fünfte Saisontor des jungen Österreichers Dominik Zwerger in der 14. Minute bedeutete bereits die entscheidende Differenz, denn in der Offensive brachte Servette nichts zustande. Die beiden grössten Chancen verpassten Jeremy Wick und Kay Schweri im Mitteldrittel.

Wie es geht, demonstrierte Ambris Cory Emmerton elf Minuten vor Schluss. Obwohl von Romain Loeffel und Goran Bezina, zwei (ehemaligen) Nationalspielern, umringt, setzte sich der Amerikaner durch und erzielte das 2:0.

Trotz vieler Absenzen - Servette spielte nur mit zwei Ausländern - erntete es für die fünfte Pleite in Folge Pfiffe der Genfer Fans. Immerhin absolvierte Ambri, das auf Platz 8 vorstiess, sein viertes Spiel in sechs Tagen - und war dennoch etwas weniger schwach. Einen besonderen Sieg erlebte Goalie Benjamin Conz. 2008 hatte er mit Servette und einem 3:0-Sieg gegen Ambri in der NLA debütiert. Knapp neun Jahre später feierte der Jurassier einen Shutout gegen die Genfer.



[ ZSC ] - [ Ambri ]

6:1 (3:0, 1:0, 2:1)
18. Runde - Montag, 9. Oktober 2017
Hallenstadion Zürich -- 7959 Zuschauer -- Koch, Wiegand; Abegglen, Altmann

Tore: 3. Wick (Shore, Pestoni/Ausschluss Lhotak) 1:0. 5. Suter (Pettersson, Karrer) 2:0. 8. Pettersson (Nilsson, Suter) 3:0. 40. (39:52) Nilsson (Suter, Pettersson) 4:0. 46. Lauper (Bianchi, Collenberg) 4:1. 47. Nilsson (Suter, Sutter) 5:1; 58. Wick (Klein, Shore/Ausschluss Fora) 6:1.

Strafen: je 3mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Nilsson; D'Agostini.

ZSC Lions: Schlegel; Klein, Geering; Karrer, Marti; Sutter, Phil Baltisberger; Guerra; Wick, Schäppi, Kenins; Nilsson, Suter, Pettersson; Künzle, Sjögren, Pestoni; Herzog, Shore, Chris Baltisberger; Prassl.

Ambri-Piotta: Conz (40. Rochow); Zgraggen, Plastino; Pinana, Fora; Ngoy, Jelovac; Collenberg; Zwerger, Taffe, D’Agostini; Lhotak, Emmerton, Monnet; Lauper, Müller, Guggisberg; Trisconi, Kostner, Bianchi; Berthon.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Blindenbacher (überzählig), Seger und Hinterkircher. Ambri-Piotta ohne Stucki (alle verletzt). - Lattenschüsse: 6. Fora, 25. Bianchi. - Timeout Ambri-Piotta (8.).


Match-Zusammenfassung
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sda. Die ZSC Lions bekunden im Heimspiel gegen Ambri-Piotta keine Probleme und siegen 6:1. Nach acht Minuten steht es bereits 3:0.

Den Lions lief es in dieser Saison bisher nicht wie gewünscht, was zu einer gewissen Unruhe führte. Zwar erklärte Sportchef Sven Leuenberger, dass keine Trainerdiskussion im Gang sei. Dennoch steht Hans Wallson selbstredend unter Druck.

Insofern kam Ambri gerade recht. Vor dem Duell am Montagabend hatten die Lions elf der letzten 13 Spiele gegen die Leventiner für sich entschieden. Der ZSC sorgte denn auch rasch für klare Verhältnisse. Roman Wick brachte das Heimteam in der 3. Minute im Powerplay nach einer herrlichen Kombination in Führung. 398 Sekunden später, nach Toren von Pius Suter und Fredrik Pettersson, stand es bereits 3:0 für die im ersten Drittel klar dominierenden Lions. Während es für Pettersson bereits der siebente Saisontreffer in der National League war, hatte Suter bei vier der sechs Tore der Lions seinen Stock im Spiel.

Nach dem furiosen Startdrittel schaltete der ZSC einen Gang zurück. Dennoch baute PostFinance-Topskorer Robert Nilsson die Führung acht Sekunden vor der zweiten Pause auf 4:0 aus. Der Schwede traf in der 47. Minute auch zum 5:1 - in der 58. Minute doppelte auch Wick mit seinem zweiten Überzahltreffer an diesem Abend nach. 72 Sekunden vor dem 1:5 hatte Adrien Lauper verkürzt. Das Tor der Tessiner war verdient, hatten sie doch zuvor mit zwei Lattenschüssen von Michael Fora (6.) und Elias Bianchi (25.) auch Pech bekundet.

Damit ist dem ZSC der Auftakt in eine Woche mit vier Partien geglückt. Am kommenden Mittwoch ist ein weiterer Sieg essentiell. Dann empfangen die Lions in der Champions Hockey League in Dübendorf die österreichische Equipe Klagenfurt. Der Sieger dieser Partie steht in den Achtelfinals.



[ Kloten ] - [ Ambri ]

1:5 (0:1, 1:1, 0:3)
11. Runde - 07. Oktober 2017
Swiss Arena -- 5036 Zuschauer -- Dipietro, Müller; Bürgi, Duarte

Tore: 3. Müller (Plastino, Taffe/Ausschluss Trachsler) 0:1. 27. Schlagenhauf (Hollenstein, Praplan) 1:1. 40. (39:54) Kostner (Collenberg, Bianchi) 1:2. 56. D'Agostini (Zwerger) 1:3. 60. (59:05) Plastino (D'Agostini, Taffe) 1:4 (ins leere Tor). 60. (59:21) Kostner (Trisconi, Bianchi) 1:5. 

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Kloten, 5mal 2 Minuten gegen Ambri. - PostFinance-Topskorer: Hollenstein; D'Agostini.

Kloten: Boltshauser; von Gunten, Bäckman; Stoop, Andersen; Weber, Back; Hollenstein, Sallinen, Praplan; Grassi, Trachsler, Bozon; Bader, Schlagenhauf, Kellenberger; Marchon, Obrist, Lemm; Leone.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Jelovac, Ngoy; Fora, Pinana; Collenberg; Trisconi, Kostner, Bianchi; Lhotak, Emmerton, Guggisberg; D'Agostini, Taffe, Zwerger; Lauper, Müller, Berthon; Schiriajew.

Bemerkungen: Kloten ohne Ramholt, Santala, Bieber und Harlacher, Ambri ohne Stucki (alle verletzt), Monnet, Gautschi und Trunz (alle überzählig). Pfostenschüsse Bozon (9.); Müller (45.). Kloten von 57:20 bis 59:05 ohne Goalie.



Match-Zusammenfassung
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sda. Nach fünf Niederlagen in Serie kommt Ambri-Piotta wieder einmal zu einem Sieg. Bei Schlusslicht Kloten triumphieren die Tessiner 5:1.  

Das Glück, das Ambri am Freitag gegen Zug komplett gefehlt hatte, stand den Leventinern diesmal bei. Obwohl sich Kloten im Mitteldrittel deutlich gesteigert hatte und durch Roman Schlagenhauf verdient zum 1:1-Ausgleich gekommen war, war es Diego Kostner, der sechs Sekunden vor der zweiten Pause das 2:1 für Ambri schoss.

Im letzten Abschnitt rannte Kloten an, kam insgesamt zu 43:31 Schüssen aufs Tor, doch Benjamin Conz hielt den Ambri-Kasten rein. Es war im Gegenteil PostFinance-Topskorer Matt D'Agostini, der gut vier Minuten vor Schluss mit dem 3:1 für die Entscheidung sorgte. Das erste Tor des kanadischen Verteidigers Nick Plastino für Ambri und der zweite Treffer von Kostner ins leere Tor waren nur noch Zugabe.         





[ Ambri ] - [ Zug ]

1:4 (0:0, 0:1, 1:3)
10. Runde - 6. Oktober 2017
Valascia Ambri -- 3721 Zuschauer -- Stricker, Urban, Castelli, Obwegeser

Tore: 40. (39:43) Lammer (Stalberg, Roe) 0:1. 52. Lammer (Roe) 0:2. 55. McIntyre (Helbling, Stalberg) 0:3. 58. Klingberg (Roe, Geisser) 0:4. 60. (59:59) Ngoy (D'Agostini, Zwerger) 1:4. 

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 6mal 2 Minuten gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: D'Agostini; Stalberg.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Ngoy, Jelovac; Fora, Pinana; Gautschi, Collenberg; Trisconi, Kostner, Bianchi; Lhotak, Emmerton, Monnet; D'Agostini, Taffe, Zwerger; Lauper, Müller, Berthon.

Zug: Stephan; Morant, Grossmann; Diaz, Geisser; Schlumpf, Helbling; Stadler; Lammer, Roe, Stalberg; Martschini, McIntyre, Suri; Klingberg, Senteler, Zehnder; Schnyder, Diem, Haberstich.

Bemerkungen: Ambri ohne Stucki (verletzt), Zug ohne Kast, Alatalo und Forrer (alle verletzt). - Latte: 29. Fora, 42. Taffe. - Pfosten: 30. D'Agostini, 49. Grossmann. - 300. NLA-Spiel von Lammer.



Match-Zusammenfassung
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Das brutale 1:4 gegen den EV Zug ist Ambrìs fünfte Niederlage in Serie.

3721 Fans trauen ihren Augen nicht recht, denn es sind die Platzherren, welche von allem Anfang die Musik machen, das Publikum unterhalten, sich Chancen erarbeiten - aber keine einzige davon verwerten. Auch dann nicht, als es während 98 Sekunden mit fünf gegen drei geht. Schade um den tollen Effort, der mit mindestens einem Treffer hätte belohnt werden müssen.

Ähnlich läuft der Match im Mitteldrittel, wo ein spielfreudiges Ambrì weiterhin tonangebend ist, es aber wiederum verpasst, die verdiente Führung zu erzielen. Das hat allerdings auch mit einem bärenstarken Tobias Stephan zu tun, der einfach alles entschärft, was auf sein Tor kommt. Und wäre er dann doch geschlagen, retten ihn Latte und Pfosten, welche Fora und dann D'Agostini innerhalb von einer Minute treffen. Ganz bitter, dass die Zuger aus einer ihrer wenigen Chancen gleich die Führung machen. Diese ist - man muss es neidlos anerkennen - schön herausgespielt und 17 Sekunden vor dem zweiten Sirenenton ein brutaler Keulenschlag für die tapferen Leventiner.

Für diese kommt es im Schlussdrittel knüppeldick: Statt dem Spiel vielleicht noch eine Wende geben zu können, kommen die Zuger zu weiteren drei Toren, wobei hier drei der vier Ausländer treffen. Und Ambrì? In letzter Sekunde gelingt dann doch noch der Ehrentreffer, der am letztlich klaren Verdikt nichts mehr ändert. Die bittere Erkenntnis, gut gespielt und mehr aufs Tor (40:21) geschossen zu haben, hilft derzeit wenig; es ist die fünfte Niederlage in Serie. 

Heute Samstag geht es zum Auftakt des "verlängerten" Zürcher Weekends zum EHC Kloten, am Montag dann ins Hallenstadion zu den Lions. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher 




[ Biel ] - [ Ambri ]

6:2 (3:0, 2:2, 1:0)
9. Runde - Samstag, 30. September 2017
Tissot Arena -- 5019 Zuschauer -- Massy, Prugger, Abegglen, Altmann

Tore: 2. Pedretti (Schmutz, Fuchs/Ausschluss Plastino) 1:0. 3. Fabian Lüthi (Lofquist, Jecker/angezeigte Strafe) 2:0. 4. Pouliot (Diem, Fabian Lüthi) 3:0. 22. Earl (Lofquist, Pouliot/Ausschluss Berthon) 4:0. 27. Zgraggen (D'Agostini, Zwerger) 4:1. 34. Taffe (Jelovac) 4:2. 38. Lofquist (Earl, Pouliot/Ausschluss Müller) 5:2. 42. Julian Schmutz (Fuchs) 6:2. 

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Biel, 7mal 2 Minuten gegen Ambri. - PostFinance-Topskorer: Rajala; D'Agostini.

Biel: Hiller; Lofquist, Forster; Steiner, Jecker; Hächler, Kreis; Dufner, Suleski; Tschantré, Earl, Rajala; Pedretti, Fuchs, Julian Schmutz; Fabian Lüthi, Diem, Pouliot; Petrig, Sutter, Wetzel.

Ambri: Conz (42. Rochow); Plastino, Zgraggen; Jelovac, Gautschi; Fora, Pinana; Collenberg; D'Agostini, Emmerton, Zwerger; Guggisberg, Taffe, Berthon; Trisconi, Kostner, Bianchi; Lhotak, Müller, Monnet; Lauper.

Bemerkungen: Biel ohne Micflikier (überzähliger Ausländer), Fey, Jan Neuenschwander, Maurer, Joggi und Valentin Lüthi (alle verletzt), Ambri ohne Hrabec und Stucki (beide verletzt). - 3. Timeout Ambri.



Match-Zusammenfassung
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sda. Biel überrumpelt in der Startphase ein desolates Ambri-Piotta und feierte einen 6:2-Heimsieg.Die Seeländer stoppten damit eine Negativserie von zwei Spielen, während Ambri-Piotta die siebte Niederlage aus den letzten acht Meisterschaftsspielen kassierte und sich dem Tabellenende nähert.

Ambri war in einem Duell zweier Verlierer von Freitags-Spielen zu Beginn nicht bereit und lag nach knapp vier Minuten bereits mit 0:3 zurück. Das Skore eröffnete mit Marco Pedretti in Überzahl ein ehemaliger Stürmer der Leventiner. Selbst ein frühes Timeout von Ambris Trainer Luca Cereda nach dem Bieler 2:0 durch Fabian Lüthi (3.) konnte den Niedergang der Leventiner nicht stoppen.

Zu Beginn des Mitteldrittels nahm Robbie Earl mit einem weiteren Powerplay-Tor zum 4:0 den Gästen die letzte Hoffnung auf eine Wende, auch wenn diese kurzzeitig noch bis auf zwei Treffer herankamen. Ambri muss nun aufpassen, in der Tabelle nicht schon bald zum letzten Platz durchgereicht zu werden. In der letzten Saison hatte der ewige Underdog der obersten Spielklasse "erst" am 18. Oktober erstmals die Rote Laterne kassiert.





[ Ambri ] - [ Lugano ]

1:4 (1:1, 0:2, 0:1)
8. Runde - Freitag, 29. September 2017
Valascia Ambri -- 6500 Zuschauer (ausverkauft) -- Koch, Stricker; Kaderli, Wüst

Tore: 13. Fazzini (Lapierre, Hofmann) 0:1. 18. Kostner (Trisconi) 1:1. 30. Hofmann (Fazzini, Sanguinetti) 1:2. 36. Lajunen (Ausschluss Walker!) 1:3. 59. Lapierre (Lajunen/Ausschluss Bertaggia!) 1:4 (ins leere (Tor).

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 2 mal 2 plus 5 Minuten und Spieldauerstrafe (Walker) gegen Lugano. 

Ambri-Piotta: Conz; Zgraggen, Plastino; Pinana, Fora; Ngoy, Jelovac; Collenberg; Zwerger, Emmerton, D’Agostini; Berthon, Taffe, Lauper; Monnet, Müller, Lhotak; Bianchi, Kostner, Trisconi; Guggisberg.

Lugano: Merzlikins; Furrer, Sanguinetti; Vauclair, Wellinger; Ronchetti, Chiesa; Riva; Klasen, Lajunen, Bürgler; Hofmann, Lapierre, Fazzini; Bertaggia, Sannitz, Morini; Romanenghi, Cunti, Walker.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Stucki und Gautschi. 


Match-Zusammenfassung
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sda. Ein effizientes Lugano rehabilitiert sich mit einem 4:1-Sieg bei Ambri-Piotta für die Derby-Heimniederlage zum Meisterschafts-Auftakt.

Ambri besass im zweiten Tessiner Saisonderby vorab in den ersten beiden Dritteln mehr Spielanteile, doch Lugano erwies sich als deutlich effizienter. Das Siegtor für Lugano realisierte der formstarke Gregory Hofmann (ex-Ambri) mit dem 2:1 zur Spielmitte.

Nach den zwei kassierten Shorthandern am Sonntag beim 2:4 in Davos erhielt Ambri auch gegen Lugano wieder einen Treffer in eigener Überzahl. Jani Lajunen profitierte bei einer fünfminütigen Überzahlphase der Leventiner von einem Scheibenverlust von Igor Jelovac an der blauen Linie (36.) und erzielte das 3:1 für die Gäste. Luganos Julian Walker war kurz davor unter die Dusche geschickt worden. Der deutlich grössere Stürmer von Lugano hatte Ambris Youngster Noele Trisconi mit dem Check am Kopf getroffen.

Trisconi hatte am Ursprung von Ambris zwischenzeitlichem 1:1-Ausgleich von Diego Kostner (18.) gestanden, als er Luganos Captain Alessandro Bertaggia die Scheibe abnahm. Mehr brachten die Leventiner aber vorab wegen des unzureichenden Powerplays nicht zustande.

Ambri kassierte damit die dritte Niederlage in Folge und die fünfte aus den letzten fünf Meisterschaftsspielen. Zudem verpassten die Leventiner die Möglichkeit, erstmals seit 2013 zwei Derby-Siege aneinanderzureihen.





[ Davos ] - [ Ambri ]

4:2 (1:1, 0:1, 3:0)
6. Runde - Sonntag, 24. September 2017
Vaillant Arena Davos -- Nikolic, Wehrli; Castelli, Kovacs -- 4405 Zuschauer

Tore: 1. (0:09) Little (Ambühl, M. Wieser) 1:0. 15. Zwerger (Taffe, Emmerton/Ausschluss Barandun) 1:1. 39. Müller (Monnet, Zgraggen) 1:2. 51. Nygren (Du Bois, Ambühl/Ausschluss Jelovac) 2:2. 52. (51:43) Sciaroni (M. Wieser, Nygren/Ausschluss Ambühl!) 3:2. 53. (52:30) Walser (Jörg, Nygren/Ausschluss Ambühl!) 4:2.

Strafen: je 5mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Ambühl; D'Agostini.

Davos: Senn; Du Bois, Forrer; Jung, Nygren; Barandun, Paschoud; Grossniklaus, Kindschi; Wieser, Ambühl, Little; Sciaroni, Walser, Egli; Simion, Kousal, Jörg; Aeschlimann, Frehner, Eggenberger.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Fora, Pinana; Jelovac, Ngoy; Collenberg; D'Agostini, Emmerton, Zwerger; Lauper, Taffe, Berthon; Lhotak, Müller, Monnet; Trisconi, Kostner, Bianchi; Incir.

Bemerkungen: Davos ohne Kessler, Lindgren, Schneeberger, Heldner, Corvi und Wieser, Ambri-Piotta ohne Gautschi und Stucki (alle verletzt). - Timeout Ambri-Piotta (49.).


Match-Zusammenfassung
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sda. Ein Blitzstart und ein Schlussspurt reichten den minimalistischen Davosern zum Pflichtsieg. Die Bündner lagen gegen Ambri-Piotta bis zur 51. Minute mit 1:2 zurück und siegten noch mit 4:2. Dazwischen lag aus Sicht der Gastgeber primär Leerlauf. 27:13 für Ambri lautete das Schussverhältnis nach 40 Minuten. Die Gäste nützten aber zuerst die Chancen nicht und gaben die Partie am Ende mit einem Mann mehr auf dem Eis aus der Hand.

Für den Blitzstart sorgte der Amerikaner Broc Little (29) mit dem 1:0 nach bloss neun Sekunden. Seit 33 Jahren werden im Schweizer Hockey Statistiken geführt. Nur fünfmal fiel das erste Tor noch schneller. Peter Jaks (Ambri) 1992 und Ken Yaremchuk (Davos) 1998 trafen nach jeweils nur sechs Sekunden.

Auf das Davoser 1:0 folgten 49 Minuten, in denen primär Ambri-Piotta dominierte. Dominic Zwerger und Marco Müller brachten die Gäste in Führung. Als der HCD jedoch zum Schlussspurt ansetzte, war es um Ambri geschehen. Magnus Nygren, Gregory Sciaroni und Samuel Walser erzielten binnen 145 Sekunden die Goals vom 1:2 zum 4:2. Das 2:2 gelang Davos in Überzahl; beim 3:2 und 4:2 innerhalb von 47 Sekunden spielte der HCD sogar in Unterzahl (!).

Schon zum zweiten Mal in diesem Jahr erzielte Davos während einer eigenen Strafe zwei Shorthander. Am 13. Januar war genau das dem Team von Arno Del Curto schon gegen Bern gelungen.



[ Ambri ] - [ ZSC ]

4:5 (2:2, 1:1, 1:1, 0:1) n.V.
7. Runde - Samstag, 23. September 2017
Valascia Ambri -- 5102 Zuschauer -- Oggier, Wehrli; Küng, Obwegeser

Tore: 5. Monnet (Müller, Ngoy) 1:0. 11. Pettersson (Nilsson, Blindenbacher) 1:1. 13. Fora (Müller, Pinana/Ausschluss Pestoni) 2:1. 14. Pestoni (Wick, Shore/Ausschluss Taffe) 2:2. 26. Geering (Künzle, Pelletier) 2:3. 30. Trisconi 3:3. 45. Zwerger (Taffe, Plastino/Ausschluss Marti) 4:3. 47. Nilsson  (Marti, Karrer) 4:4. 64. (63:09) Pettersson (Geering, Nilsson/Ausschluss D'Agostini) 4:5.  

Strafen: 8mal 2 Minuten plus Spieldauerstrafe (D'Agostini) gegen Ambri-Piotta, 4mal 2 Minuten gegen ZSC Lions.  

PostFinance-Topskorer: D'Agostini; Nilsson. 

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Pinana, Fora; Jelovac, Ngoy; Collenberg; Trisconi, Kostner, Bianchi; D'Agostini, Emmerton, Zwerger; Lhotak, Müller, Monnet; Lauper, Taffe, Berthon; Guggisberg.

ZSC Lions: Schlegel; Klein, Geering; Sutter, Blindenbacher; Karrer, Marti; Guerra, Phil Baltisberger; Pettersson, Suter, Nilsson; Kenins, Schäppi, Wick; Chris Baltisberger, Shore, Herzog; Künzle, Pelletier, Pestoni. 

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Gautschi, Hrabec und Stucki, ZSC Lions ohne Sjörgren, Seger und Hinterkircher (alle verletzt). - Pfostenschüsse: Plastino (9./Latte); Wick (3.). - Timeout Ambri-Piotta (62:37).               


Match-Zusanmenfassung
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Drei Mal geführt und am Ende doch verloren. Ein erneut wacker aufspielender HC Ambrì-Piotta verliert gegen die zuletzt sieglosen Lions mit 4:5 nach Verlängerung. 

Monnet zwickt die Scheibe in den Winkel, Pettersson - sein erster von zwei Treffern - gleicht aus, Fora doppelt für Ambrì nach, Pestoni stellt umgehend auf 2:2 - das Startdrittel geizt nicht mit Emotionen, gutem Eishockey und vier Toren, welche die über 5'000 Fans in der Valascia aufs Beste unterhalten. Dass die ZSC Lions zuletzt drei Mal in Serie verloren haben, merkt man ihnen nur zum Teil an, denn personell sehr gut besetzt, kann man ja im Grunde genommen gar nicht so schlecht auftreten. Und die Platzherren? Die Jungs von Luca Cereda spielen so erfrischend auf, wie man es sich von den bisherigen Auftritten gewohnt ist. Hartnäckig störend und viel Schlittschuh laufend, können die Zürcher Gäste in Schach gehalten werden. 

Daran ändert sich auch im Mitteldrittel nichts. Obschon die Gäste ein ersten Mal in Führung gehen, kämpft Ambrì beherzt weiter. Symbolcharakter hat der 3:3-Ausgleich von Trisconi bei Spielmitte, als dieser aus einem schwierigen Winkel trifft und dafür sorgt, dass die Spannung im Spiel bleibt.

Es ist ein aufregendes Hin- und Her, dass die Leventiner im Schlussabschnitt erneut mit Vorteilen sieht. Zwerger schiesst seine Farben in Überzahl in Führung, Nilsson schafft aber nur wenig später den erneuten Ausgleich und leitet damit eine temperamentvolle Schlussphase sein. Diese bietet beiden Teams tolle Chancen. Matt D'Agostini darf kurz vor Schluss alleine auf Schlegel stürmen, sieht seinen Schuss aber abgewehrt. 

Derselbe D'Agostini steht dann wenig später und in der Verlängerung abermals im Fokus - als Sünder, der auf die Strafbank geschickt wird. Ein hartes Verdikt, das die Entscheidung bringen sollte, denn Pettersson trifft erneut, schiesst die Lions zu einem wichtigen Sieg und belohnt Ambrì für einen aufopfernden Kampf eher schlecht. 

Heute Sonntag geht es zum schweren Auswärtsspiel nach Davos, bevor es kommenden Freitag zum zweiten Aufeinandertreffen mit dem HC Lugano kommen wird. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher 





[ Ambri ] - [ Langnau ]

5:3 (2:2, 2:0, 1:1)
5. Runde - Samstag, 16. September 2017
Valascia Ambri -- 5482 Zuschauer -- Tscherrig, Vinnerborg; Obwegeser, Rebetez

Tore: 3. Lhotak (Monnet, Müller) 1:0. 4. Himmelfarb (Blaser, Elo) 1:1. 8. Taffe (D'Agostini, Zwerger) 2:1. 15. Erkinjuntti (Gustafsson, Zryd) 2:2. 23. Emmerton (Zwerger, Conz/Ausschluss Erni) 3:2. 26. D'Agostini (Plastino, Zwerger/Ausschluss Haas) 4:2. 50. (49:07) Gustafsson (Erkinjuntti, Elo) 4:3. 50. (49:49) Zwerger (Plastino) 5:3.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 6mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers. - Postfinance-Topskorer: D'Agstoni; Erkinjuntti.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Ngoy, Jelovac; Fora, Pinana; Collenberg; Trisconi, Kostner, Bianchi; D'Agostini, Emmerton, Zwerger; Berthon, Taffe, Lauper; Lhotak, Müller, Monnet.

SCL Tigers: Punnenovs (41. Ciaccio); Zryd, Koistinen; Blaser, Erni; Lardi, Huguenin; Seydoux, Randegger; Elo, Gustafsson, Erkinjuntti; Nüssli, Himelfarb, Kuonen; Dostoinow, Albrecht, Neukom; Gerber, Peter, Haas.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Gautschi, Hrabec (überzählig), Stucki und Guggisberg (beide verletzt); SCL Tigers ohne Stettler, Nils Berger, Pascal Berger (alle verletzt) und Gagnon (überzähliger Ausländer). Pfostenschüsse Lhotak (20.) und Emmerton (21.).                                             


Match-Zusammenfassung
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Intakte Moral, ein 5:3 gegen die Tigers, drei wichtige Punkte und ein Platz über dem Strich - dieses Ambrì macht Freude!

So, der Chronist ist zurück auf seinem Posten, applaudiert Monnet sowie Lauper für zusammen 1600 Nationalliga-Spiele - und staunt über die neu entfachte Euphorie in der Valascia, die selbst nach drei Niederlagen in Serie sehr gut gefüllt ist und die Hausherren lautstark und mit einem Meer von weiss-blauen Fähnchen zum Heimspiel gegen die Tigers empfängt. Die Truppe von Luca Cereda steht in der Verantwortung, denn nachdem man in den ersten vier Spielen das Tempo nicht zwingend bestimmen musste, schaut das heute anders aus, denn die SCL Tigers sind ein direkter Konkurrent im Kampf am Strich und Spiele wie solche müssen gewonnen werden. Lhotak und Taffe schiessen die Platzherren zur Freude der 5500 Fans zweimal in Front, zweimal allerdings reagieren die Emmentaler Gäste quasi postwendend und sorgen dafür, dass man sich nach 20 Minuten die Tore fein säuberlich teilt.

Das "neue" Ambrì freilich ist nicht aus der Ruhe zu bringen, drückt unverdrossen aufs Gaspedal, checkt genau so energisch vor wie in den ersten vier Spielen - und liefert ein Mitteldrittel der besseren Klasse ab: Emmerton und der - gegenüber der letzten Saison - wie ausgewechselt wirkende D'Agostini treffen im Mitteldrittel, als Ambrì je einen Mann mehr auf dem Feld hat. Weitere Chancen verstreichen ungenutzt - und was auf das Tor von Conz kommt, ist bei diesem bestens aufgehoben. 

Ambrì wäre nicht Ambrì, wenn nicht nochmals mächtig gezittert werden müsste: Nach dem spektakulären Kopfstoss-Tor von Gustafsson ist alles wieder offen, wird aber nur 42 Sekunden später wieder korrigiert, als der wirblige Zwerger zum siegbringenden 5:3 trifft. Der Österreicher in Diensten vom Ambrì wird zurecht zum besten Spieler des Abends gekürt: Eine Wucht in den Zweikämpfen, technisch begabt und mit gutem Auge - der Superpass zum 3:2 spricht für sich - ausgestattet, wird dieser Junge den Blauweissen und deren Anhängern noch ganz viel Freude bereiten! 

Kommenden Dienstag geht es im Cup gegen die Academy aus Zug, bevor am Samstag die Lions in der Valascia einmarschieren werden. 

Matchbericht: Gabriel Aeschbacher 




[ Fribourg ] - [ Ambri ]

4:2 (1:2, 1:0, 2:0)
4. Runde - Freitag, 15. September 2017
BCF Arena -- 5555 Zuschauer -- Hebeisen, Prugger; Borga, Fluri

Tore: 3. Bykov (Rossi, Mottet) 1:0. 7. D'Agostini (Jelovac, Kostner) 1:1. 16. D'Agostini 1:2. 31. Slater (Kienzle, Birner/Ausschluss Glauser!) 2:2. 42. Bykov 3:2. 52. Bykov (Sprunger, Rathgeb/Ausschlüsse Müller, Plastino) 4:2.

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Fribourg, 5mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Slater; D'Agostini.

Fribourg: Brust; Kienzle, Stalder; Holos, Chavaillaz; Rathgeb, Abplanalp; Glauser, Marchon; Sprunger, Slater, Birner; Russi, Bykow, Mottet; Neuenschwander, Meunier, Schmutz; Fritsche, Rivera, Vauclair.

Ambri-Piotta: Conz; Zgraggen, Plastino; Pinana, Fora; Jelovac, Ngoy; Gautschi, Moor; Zwerger, Emmerton, D’Agostini; Monnet, Taffe, Trisconi; Lauper, Müller, Lhotak; Bianchi, Kostner, Berthon.

Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Cervenka (verletzt) und Schilt (rekonvaleszent), Ambri-Piotta ohne Stucki und Guggisberg (verletzt). - Pfostenschüsse: Vauclair (34.); Plastino (27.). - Timeouts: Fribourg-Gottéron (51.); Ambri-Piotta (58:15).

Match-Zusammenfassung
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sda. Bis zur 31. Minute sieht es für Fribourg-Gotteron gegen Ambri-Piotta schlecht aus. Die Gäste führen 2:1. Ein Goal in Unterzahl leitet die Wende zu Freiburgs 4:2-Sieg ein.

Nick Plastino, Ambris italienischer Verteidiger, traf in der 27. Minute bloss den Pfosten. Millimeter fehlten bei dieser Szene zu einer 3:1-Führung. Dann entglitt Ambri die Partie. In Überzahl entwischte Jim Slater, der den zuvor herausragenden Goalie Benjamin Conz zum 2:2-Ausgleich bezwang. Während der gleichen Strafe tauchte Slater noch ein zweites Mal solo vor Conz auf. Die siegbringenden Tore gelangen Andrej Bykow aber erst im Schlussabschnitt (42. und 51.). Bykow hatte schon nach 130 Sekunden das Skore eröffnet; ihm gelangen drei Goals.

Mit dem dritten Sieg im vierten Spiel etabliert sich Gotteron, das vor einem Jahr die Playoffs klar verpasste, vorerst in den vordersten Positionen. Ambri kassierte nach dem erfolgreichen Derby-Auftakt in Lugano die dritte Niederlage in Folge, wobei die Leventiner bei den Niederlagen gegen Davos (1:2), Bern (0:2) und Freiburg (2:4) bloss noch drei Goals erzielten. Matt D'Agostini repräsentiert mit vier Saisontoren Ambris Offensive fast im Alleingang.



[ Bern ] - [ Ambri ]

2:0 (0:0, 1:0, 1:0)
3. Runde - Dienstag, 12. September 2017
PostFinance Arena -- 15456 Zuschauer -- Stricker, Urban; Abegglen, Bürgi

Tore: 27. Scherwey 1:0. 52. Scherwey (Ebbett, Rüfenacht) 2:0.

Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Bern, 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Ebbett; D'Agostini.

Bern: Genoni; Noreau, Gerber; Andersson, Krueger; Untersander, Marti; Burren; Berger, Haas, Bodenmann; Rüfenacht, Ebbett, Scherwey; Moser, Arcobello, Raymond; Kämpf, Meyer, Randegger; Heim.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Fora, Pinana; Gautschi, Jelovac; Collenberg; Berthon, Kostner, Bianchi; D'Agostini, Emmerton, Zwerger; Trisconi, Taffe, Monnet; Lhotak, Müller, Lauper; Schirjajew.

Bemerkungen: Bern ohne Pyörälä (überzähliger Ausländer), Blum, Hischier, Kamerzin und Dubois, Ambri-Piotta ohne Stucki, Ngoy und Guggisberg (alle verletzt); Trunz, Incir (überzählig); Hrabec (Ticino Rockets). Pfostenschuss Arcobello (58.).


Match-Zusammenfassung
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sda. Titelverteidiger Bern gewinnt auch sein zweites (Heim-)Spiel der neuen Saison. Die Matchwinner beim 2:0-Sieg des SCB gegen Ambri-Piotta heissen Leonardo Genoni und Doppeltorschütze Tristan Scherwey.

Wie bereits zum Auftakt gegen Fribourg-Gottéron (6:1) bekundete der SCB auch gegen die Tessiner lange Zeit Mühe. Es benötigte einen Fehler des Gegners, damit das Team von Kari Jalonen in der 27. Minute in Führung ging. Ambris Franco Collenberg spielte den Puck ungewollt auf Scherwey, der in der Folge auf Goalie Benjamin Conz loslief und diesen zum 1:0 bezwang. Beim 2:0 profitierte Scherwey von einem Abpraller von Conz.

Noch besser als Scherwey in Szene setzte sich Genoni, der nach seinem ersten Shutout in der neuen Saison als besten Spieler seines Teams ausgezeichnet wurde. Genoni blieb einmal mehr ohne Fehl und Tadel und konnte sich öfters auszeichnen, als dem SCB lieb sein konnte. Denn Ambri wusste durchaus zu gefallen und war keineswegs chancenlos. Immer wieder gelang es den Leventinern, die Berner im Spielaufbau zu stören.



[ Ambri ] - [ Davos ]

1:2 (0:1, 0:0, 1:1)
2. Runde - Samstag, 9. September 2017
Valascia Ambri -- 6500 Zuschauer (ausverkauft) -- Dipietro, Massy, Altmann, Progin

Tore: 4. Sciaroni (Walser, Nygren/Ausschluss Jelovac) 0:1. 55. Zwerger (Taffe, D'Agostini/Ausschluss Dino Wieser) 1:1. 56. Corvi (Egli, Ambühl) 1:2

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 8mal 2 Minuten gegen Davos. - PostFinance-Topskorer: D'Agostini; Ambühl.

Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Zgraggen; Fora, Pinana; Gautschi, Jelovac; Collenberg; Berthon, Kostner, Bianchi; D'Agostini, Emmerton, Zwerger; Trisconi, Taffe, Monnet; Lhotak, Müller, Lauper; Incir.

Davos: Van Pottelberghe; Du Bois, Kindschi; Jung, Nygren; Heldner, Paschoud; Forrer, Grossniklaus; Ambühl, Corvi, Kousal; Marc Wieser, Lindgren, Little; Sciaroni, Walser, Dino Wieser; Simion, Egli, Eggenberger.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Stucki, Ngoy und Guggisberg (alle verletzt), Davos ohne Kessler und Schneeberger (beide verletzt). - Die Nummer 46 von Paolo Duca (langjähriger Captain/jetzt Sportchef von Ambri) wurde vor der Partie unter das Stadion-Dach gehängt und wird bei den Leventinern nun nicht mehr vergeben. - 55. Dino Wieser verschiesst Penalty. - 54. Timeout Ambri, ab 58:26 ohne Torhüter.



Match-Zusammenfassung
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sda. Ein abgeklärter HC Davos kommt bei einem kampfstarken Ambri-Piotta zu einem glückhaften 2:1-Sieg.

Mit einem unhaltbaren Handgelenkschuss ins Lattenkreuz entschied Enzo Corvi vier Minuten vor Spielende die Partie in der mit 6500 Zuschauern ausverkauften Valascia.

Ambri-Piotta knüpfte gegen Davos vom Energie-Level her an den verblüffenden Derby-Startsieg vom Freitag in Lugano (4:3) an und erspielte sich mit viel Zug aufs Tor zahlreiche Möglichkeiten. Doch die Bündner erwiesen sich als effizientere Equipe und demonstrierten ihre altbekannte Stärke in Unterzahl. Einzig fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit traf der hochtalentierte Österreicher Dominic Zwerger in Ambris Überzahl zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Die Vorarbeit zum Treffer hatte Ambris Topskorer Matt D'Agostini geleistet, der schon am Vortag gegen Lugano mit zwei Toren und einem Assist überragt hatte.

Ambris erst 21-jähriger Captain Michael Fora bestritt mit dieser Partie sein 100. NLA-Spiel. Derweil wurde das Trikot von Foras Vorgänger als Ambris Captain, die Nummer 46 von Paolo Duca (nun Sportchef bei Ambri), vor Spielbeginn unter das Stadiondach gehängt. Die entsprechende Nummer wird bei den Leventinern nicht mehr vergeben.





[ Lugano ] - [ Ambri ]

3:4 (0:1, 1:1, 2:2)
1. Runde - Freitag, 8. September 2017
Resega Lugano -- 7200 Zuschauer (ausverkauft) -- Mollard, Vinnerborg; Kaderli, Kovacs

Tore: 16. D'Agostini (Zgraggen, Plastino) 0:1. 25. Hofmann (SannitzLapierre/Ausschluss Collenberg) 1:1. 39. Emmerton (Berthon, D'Agostini) 1:2. 51. Emmerton (Zwerger, D'Agostini) 1:3. 55. Klasen (Lajunen) 2:3. 60. (59:04) D'Agostini (Lugano ohne Torhüter) 2:4. 60. (59:45) Walker (Hofmann, Cunti) 3:4.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Lugano; 8mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Chiesa; Fora.

Lugano: Merzlikins; Furrer, Sanguinetti; Vauclair, Ulmer; Ronchetti, Chiesa; Wellinger; Klasen, Lapierre, Fazzini; Hofmann, Lajunen, Bürgler; Walker, Sannitz, Morini; Bertaggia, Cunti, Romanenghi; Reuille.

Ambri-Piotta: Conz; Gautschi, Jelovac; Plastino, Zgraggen; Fora, Pinana; Collenberg; Berthon, Kostner, Bianchi; D’Agostini, Emmerton, Zwerger; Trisconi, Taffe, Monnet; Lhotak, Müller, Lauper.

Bemerkungen: Lugano ohne Brunner (verletzt) und Riva (krank), Ambri-Piotta ohne Guggisberg, Stucki, Ngoy und Trunz (verletzt). - Pfostenschüsse: Müller (27.), Fazzini (34.). - Timeout Lugano (58:34).


Match-Zusammenfassung
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sda/Tiz. Die Überraschung der Runde erleben 7200 Zuschauer in der ausverkauften Resega. Lugano verliert das erste Derby der Saison gegen Ambri-Piotta mit 3:4. Das favorisierte Heimteam führt nie.

Luca Cereda, Ambris neuer Trainer, stellte sein Team vorzüglich auf Lugano ein. Ambri kämpfte. Ambri rannte. Ambri spielte mit Leidenschaft. Lugano dagegen agierte emotionslos. Das Heimteam fand nie ins Spiel.

Bei den Leventinern glänzten die Söldner Matt D'Agostini (2 Tore, 2 Assists) und Cory Emmerton (2 Tore). Die beiden Kanadier spielten mit dem 21-jährigen Österreicher und Hockey-Schweizer Dominic Zwerger zusammen, der an der Seite der beiden Söldner aufblühte. Zwerger kehrte nach vier Saisons in Juniorenligen und Minor Leagues aus Übersee zurück und unterzeichnete bei Ambri einen Dreijahresvertrag.

Packend verlief primär die Schlussphase. Vier Tore fielen in den letzten neun Minuten. Die wichtigsten Goals der Partie erzielte Emmerton, der innerhalb von elf Minuten aus einem 1:1 ein 3:1 für Ambri machte. Lugano bäumte sich zu spät auf. Goalie Benjamin Conz gelang mit 25 Paraden ebenfalls ein vorzügliches Debüt mit Ambri.












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